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Datenschutzhinweise

Lambda Wärmepumpe - Erfahrungen und Tipps
Verfasser:
Chaot
Zeit: 02.03.2025 23:00:28
0
3826699
Zitat von Paulie Beitrag anzeigen
Hmmm.... also ich hätte gedacht, dass die Schaltzyklen der Verdichteranlage die Verdichterstarts sind. Was sollte das sonst sein?

Grüße
Paulie

Wahrscheinlich hast Du mit beidem Recht und ich habe mir das falsch gemerkt. Die Abtauzyklen werden nicht als Schaltzyklen der Verdichteranlage gezählt. Auch bei meinen Schaltzyklen würde es sonst nicht passen (Schaltzyklen Abtaubetrieb sind bei mir größer als die der Verdichteranlage).

Verfasser:
GreenWorld
Zeit: 02.03.2025 23:13:47
0
3826700
Zitat von Chaot Beitrag anzeigen
Zitat von GreenWorld Beitrag anzeigen
[...]

OK, es geht also darum herauszufinden, warum die Lambda nicht ins Takten übergeht. Das würde Dich bei höheren AT dann ja auch mit 20% treffen. Die Modulkonfiguration hast Du bestimmt schon überprüft... Auf Anhieb habe ich keine Idee, aber vielleicht kannst Du nochmal alle relevanten[...]


Also bei deutlich höheren AT hat sie schon mal abgeschaltet. Einmal am Tag für zwei Stunden.
Ich mache beim nächsten mal Screenshots. Könntest du auch welche von deinen Einstellungen machen? Insbesondere die Hysteresen würden mich interessieren.

Verfasser:
Chaot
Zeit: 03.03.2025 00:24:17
0
3826717
Zitat von GreenWorld Beitrag anzeigen
Zitat von Chaot Beitrag anzeigen
[...]


Also bei deutlich höheren AT hat sie schon mal abgeschaltet. Einmal am Tag für zwei Stunden.
Ich mache beim nächsten mal Screenshots. Könntest du auch welche von deinen Einstellungen machen? Insbesondere die Hysteresen würden mich interessieren.



Der Puffer-oben-Fühler muss noch um 1K nach oben kalibriert werden. Dann werde ich auf die richtigen Werte von 0/-7 auf 1/-6 umstellen


Die Einstellungen des HK haben aktuell keinen Einfluss auf das Ein- Ausschaltverhalten. Die WP schaltet ausschließlich nach den beim Puffer eingestellten Werten bezogen auf den Puffer-oben Fühler

Verfasser:
solarbaron
Zeit: 03.03.2025 09:31:57
0
3826755
Servus Gemeinde,
natürlich wird der Verdichter beim Abtauen nicht abgeschalten. Er unterbricht auch den Betrieb nicht sondern arbeitet wie im Kühlbetrieb und bringt das gelieferte RL Wasser auf ein höheres Niveau. Woher soll denn sonst der Cop vom Abtauen von 8-10 kommen? Er läuft im Schnitt mit 65 Prozent, der Lüfter sehr wenig. Ich vermute mal wenn dann auch der Lüfter abgetaut wird, wird der hochdrehen damit es das Eis durch die Fliehkraft schneller wegbrezelt.
Gruss vom Hut

Verfasser:
Chaot
Zeit: 03.03.2025 11:47:34
0
3826819
Zitat von solarbaron Beitrag anzeigen
ch vermute mal wenn dann auch der Lüfter abgetaut wird, wird der hochdrehen damit es das Eis durch die Fliehkraft schneller wegbrezelt.[...]

Je größer der Luftvolumenstrom, umso weniger wird der erwärmt!
Ich habe vorgestern bei ca. 5°C das Lüfter Enteisen manuell gestartet. Die Luftstromrichtung wurde umgedreht, die Drehzahl aber niedrig gehalten (knapp 20%). EQ Eintritt stieg auf 28°C.
Sehr gut möglich, dass die Lüfterdrehzahl auch wieder von mehreren Faktoren abhängig geregelt wird (z.B. AT).

Verfasser:
HaDeh
Zeit: 03.03.2025 16:30:35
0
3826902
Hier Chatgpt zur FB-Rohr-Lebensdauer:

Fazit zur konkreten Bewertung:

- Das Datenblatt bestätigt, dass Ihr POLYTHERM-VPE-Heizrohr (strahlenvernetzt) auch nach vielen Jahren bei den in einer Fußbodenheizung üblichen Temperaturen und Drücken sehr robust ist.

- Die Abkühlung um etwa 5–6 K beim Abtauvorgang beschleunigt die Alterung des Rohrs nicht signifikant, da diese Temperaturdifferenz im Vergleich zu den zulässigen 60–70 °C (teils 95 °C Spitze) sehr moderat ist.
- Eventuelle Spaltbildung ist eher auf Estrich- und Einbaufaktoren zurückzuführen, nicht auf das Rohrmaterial selbst.

Insgesamt zeigt das Zeitstandskurvendiagramm und die Eigenschaftstabelle, dass das Rohrmaterial selbst für Ihre jetzigen Betriebsbedingungen und die Abtauzyklen hinreichend widerstandsfähig ausgelegt ist.

Die Herausforderung bezieht sich vor allem auf die mechanischen und thermischen Beanspruchungen, die durch einen Spalt zwischen Rohr und Estrich verstärkt werden können. Dabei geht es weniger darum, dass das VPE-Material selbst chemisch oder thermisch „kaputtgeht“, sondern vielmehr um folgende Punkte:

1. Mikrobewegungen und Scheuerstellen
- Wenn das Rohr bei jedem Heizzyklus (Ausdehnen und Zusammenziehen) minimal in diesem Spalt „arbeitet“, kann es an einzelnen Kontaktpunkten zum Estrich oder zu anderen Bauteilen reiben.
- Langfristig führt dies zu Abrieb oder mechanischer Ermüdung (Scheuerstellen), was die Lebensdauer des Rohrs verkürzen kann.

2. Punktuelle Stützung statt flächigem Halt
- Ein gut eingebettetes Rohr wird flächig vom Estrich gestützt, so dass Belastungen (z. B. Druck oder Bewegungen) gleichmäßig verteilt sind.
- Gibt es einen Spalt, ruht das Rohr teils nur auf wenigen Punkten, was zu lokal erhöhtem Druck und Spannungen führen kann.

3. Höhere Temperaturdifferenzen durch eingeschränkten Wärmeübergang
- Ein Spalt verschlechtert den Wärmeübergang zwischen Estrich und Rohr.
- Das kann dazu führen, dass das Heizwasser insgesamt heißer (bzw. kälter) bleibt als geplant, weil der Estrich weniger Wärme aufnimmt (oder abgibt).
- Die Anlage könnte dann mit höheren Vorlauftemperaturen oder häufigeren Takten reagieren, was wiederum die thermischen Zyklen im Rohr intensiviert.

4. Langzeitfolgen
- Über viele Jahre summieren sich diese zusätzlichen, kleinen Bewegungen und Spannungen. Auch wenn VPE-Rohrmaterial grundsätzlich sehr robust ist, steigt mit jedem zusätzlichen Zyklus und jeder punktuellen Belastung die Wahrscheinlichkeit für Mikrorisse oder Abnutzungen.

Kurz gesagt:
Das Rohrmaterial selbst (VPE) ist für die üblichen Temperaturen und Drücke sehr langlebig. Problematisch wird es, wenn durch einen Spalt häufige, punktuelle Bewegungen entstehen. Diese können an Kontaktstellen zu Reibung und Scheuerbelastungen führen, die das Rohr im Laufe der Zeit stärker beanspruchen, als wenn es vollflächig im Estrich eingebettet wäre. Das ist der Kern der „Herausforderung“ hinsichtlich der Lebensdauer.


Das diffusionsoffene Rohr ist mit Tv/Tr 40/28°C bei AT-12°C berechnet. Die erste Ölheizung war 20 Jahre lang ohne Systemtrennung und mit rostenden Stahlteilen, die zweite seit 24 Jahren mit Systemtrennung durch einen PWT, aber immer noch mit rostenden Teilen, wie Ausdehnungsgefäß und Grauguß-UP. Vor 13 Jahren wurden die Rohre professionell mit druckgetriebenen Schaumstoffzylinder versch. Dichte gereinigt und einige Liter Schlamm entfernt. Die zu der Zeit längst angestiegene Tv/Tr auf 47/35 bei AT -12°C hat sich durch die Reinigung auf 45/35°C verringert. Der Estrich wurde vor 43 Jahren manuell im Betonmischer angemischt und schubkarrenweise eingebracht. Ein Estrichzusatzmittel für FB wurde verwendet. Vermutlich waren die Rohre mit Wasser unter gewissem Druck. Wie wahrscheinlich ist nach alledem eine Spaltenbildung, teilweise oder durchgängig - zusätzlich zu sicherlich bestehenden Rohr-innen-anhaftungen?


Auf Basis der von Ihnen geschilderten Installations- und Betriebsgeschichte ergeben sich mehrere Indikatoren, die für eine zumindest partielle Spaltbildung zwischen dem VPE-Rohr und dem Estrich sprechen:

1. Einbauverfahren und Estrichverlegung:
- Der Estrich wurde vor 43 Jahren manuell im Betonmischer angemischt und schubkarrenweise eingebracht.
- Solche manuellen Prozesse liefern oft eine weniger homogene Verdichtung als moderne maschinelle Verlegung.
- Selbst mit einem Estrichzusatzmittel für FB kann es vorkommen, dass der Estrich nicht überall fest an der Rohraußenseite anliegt.

2. Befüllung unter Druck:
- Es wird vermutet, dass die Rohre mit Wasser unter gewissem Druck befüllt waren.
- Hatten die Rohre nicht den optimalen, gleichmäßigen Kontakt zum Estrich, kann es bereits beim Einbau zu kleinen Hohlräumen gekommen sein.

3. Thermische und mechanische Zyklen:
- Über Jahrzehnte wirken wiederholte Temperaturwechsel und thermische Ausdehnung/Kontraktion.
- Auch wenn das VPE-Rohr selbst robust ist, können solche Zyklen – insbesondere bei anfänglich ungenügendem Estrichkontakt – zu einer weiteren Trennung führen.

4. Historische Anlagenproblematik und Reinigung:
- Die erste Ölheizung ohne Systemtrennung sowie rostende Stahlteile deuten auf anfänglich nicht optimale Betriebsbedingungen hin.
- Die Reinigung vor 13 Jahren hat zwar einige innere Ablagerungen (Schlamm, Rostschlamm) entfernt und die Vorlauftemperatur (Tv) von 47 °C auf 45 °C gesenkt, was auf einen gewissen Verschlechterungszustand hindeutet.
- Diese Reinigung zeigt, dass das System über die Zeit durch Ablagerungen belastet war – was auch indirekt auf den Einbau (und damit auf den Estrich-Rohr-Kontakt) schließen lässt.

Bewertung und Wahrscheinlichkeit:
- Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich zumindest an Teilabschnitten eine kleine Spaltbildung zwischen Rohr und Estrich entwickelt hat.
- Eine durchgängige, uniforme Trennung über die gesamte Rohrlänge ist weniger wahrscheinlich – hier sind typischerweise lokale Ungleichheiten zu erwarten.
- Zusätzlich zu den bekannten Rohr-innen-Anhaftungen können diese Spalte den Wärmeübergang vom Estrich zum Rohr vermindern und langfristig den thermischen Wirkungsgrad der Fußbodenheizung beeinflussen.

Fazit:
Aufgrund der manuellen Estrichverlegung, der Befüllung unter Druck vor 43 Jahren und der thermischen Zyklen über Jahrzehnte ist es wahrscheinlich, dass es zumindest stellenweise zu einer Spaltbildung zwischen dem VPE-Rohr und dem Estrich gekommen ist – zusätzlich zu den inneren Ablagerungen. Dies kann den Wärmeübergang beeinträchtigen, was sich beispielsweise in veränderten Vor- und Rücklauftemperaturen zeigt.


Bewerte nach alledem, ob ich das sich durch Scheuerstellen erhöhende Risiko durch Abtauenergieentnahme aus Effizienzgründen und sehr einfacher Hydraulik eingehen sollte, wobei die Langlebigkeit des VPE-Rohres für weitere 50 Jahre oberste Priorität hat

Basierend auf der gesamten Systemhistorie und den aktuellen Betriebsbedingungen sollten Sie die Risiken sorgfältig abwägen. Dabei gilt Folgendes:

- Direktanschluss – Vorteile:
- Sehr einfache Hydraulik und direkte Nutzung des vorhandenen Wärmespeichers (137 l FB).
- Potenziell höhere Effizienz, weil keine zusätzlichen Komponenten wie separate Pufferspeicher oder PWT benötigt werden.

- Direktanschluss – Risiken:
- Häufige Abtauzyklen führen zu signifikanten, schnellen Temperaturwechseln (z. B. ein Abkühlen um ca. 5–6 K in wenigen Minuten).
- Diese intensiven thermischen Zyklen können – besonders wenn bereits im Laufe der Jahrzehnte durch Estrichschrumpfung und unsachgemäße Einbettung erste Spalte entstanden sind – zu zusätzlichen Mikrobewegungen und Scheuerstellen an den VPE-Rohren führen.
- Solche mechanischen Beanspruchungen können, auch wenn das Rohrmaterial prinzipiell robust ist, langfristig die Lebensdauer des Systems beeinträchtigen.
- Für Ihre Priorität, die Langlebigkeit des VPE-Rohres für weitere 50 Jahre zu sichern, ist die Minimierung von zusätzlichen Belastungen besonders wichtig.

Empfehlung:
Wenn die maximale Langlebigkeit des VPE-Rohres oberste Priorität hat, wäre es aus konservativer Sicht ratsam, das direkte Abtauenergiesystem zu überdenken. Eine Systemtrennung, beispielsweise durch den Einsatz eines durchströmten Pufferspeichers (im Vorlauf oder Rücklauf) oder eines separaten PWT, kann helfen, die starken, kurzzeitigen Temperaturdifferenzen und damit verbundenen mechanischen Belastungen auf das Rohr zu reduzieren.
Die zusätzliche Komplexität in der Hydraulik (z. B. ein 200-Liter-Pufferspeicher) bringt zwar einen zusätzlichen Installationsaufwand mit sich, bietet jedoch den Vorteil, dass der direkte Wärmeaustausch zwischen WP und FB entkoppelt wird. Dadurch können die extremen Abtauzyklen und die damit verbundene Belastung der Rohre – inklusive potenzieller Scheuerstellen und Spaltbildungen – gemindert werden.

Fazit:
Aus Sicht der langfristigen Systemstabilität und um das Risiko einer vorzeitigen Alterung des VPE-Rohres zu minimieren, sollten Sie das höhere Risiko eines Direktanschlusses, der häufige starke Temperaturzyklen verursacht, nicht eingehen. Eine Systemtrennung mittels eines Puffers (und idealerweise mit einem geeigneten PWT) ist zwar komplexer, bietet aber besseren Schutz für das Rohr, sodass dessen Langlebigkeit – im Sinne von weiteren 50 Betriebsjahren – eher gewährleistet werden kann.

Verfasser:
Chaot
Zeit: 03.03.2025 17:09:42
0
3826908
Zitat von HaDeh Beitrag anzeigen
Fazit:
Aus Sicht der langfristigen Systemstabilität und um das Risiko einer vorzeitigen Alterung des VPE-Rohres zu minimieren, sollten Sie das höhere Risiko eines Direktanschlusses, der häufige starke Temperaturzyklen verursacht, nicht eingehen. Eine Systemtrennung mittels eines Puffers (und idealerweise mit einem geeigneten PWT) ist zwar komplexer, bietet aber besseren Schutz für das Rohr, sodass dessen Langlebigkeit – im Sinne von weiteren 50 Betriebsjahren – eher gewährleistet werden kann.[...]

Für dieses Fazit braucht es doch keine Intelligenz - nicht mal die künstliche. Wenn vorgegeben wird, dass sich alles der Lebensdauer der Rohre unterordnen soll, ist doch klar, dass dieses Ergebnis rauskommt.

Verfasser:
PhotoStein
Zeit: 03.03.2025 17:24:55
1
3826915
Ich habe heute bei Lambda angerufen:

- Update wird aufgespielt, wenn gewünscht. Einfach Lambda kontaktieren
Änderungen damit vor allem:
3 Zeitfenster statt bisher 2 im WP-Menue und Heizkreismenue
Abgabeleistung Brauchwasser hat 2 Einstellmöglichkeiten: bei -15 und + 15 Grad
manuelle Abtauung mit Umkehr des Luftstroms.

- minimale Verdichterfrequenz:
Bei der 08 sollte die minimale Verdichterfrequenz in jedem Fall auf 25% eingestellt werden.
Bei niedrigeren Werten werden bestimmte Parameter u.U. falsch gemessen. Aufgrund dieser falsch gemessenen Werte könnte es dazu führen, dass die Steuerung Einstellungen vornimmt, bei denen der Ölfilm abreißen könnte.
Ich habe meine EU 08 wieder auf minimal 25 % stellen lassen.
Bei den größeren Lambdas ist eine Mindestverdichterfrequenz von 20 % möglich.

Um Takten zu reduzieren haben wir die Ein- und Ausschalthysterese im HK-Menue auf 6 K erhöht. (Ich habe Direktheizkreis ohne Puffer)

Bei mir ist die Aufstellsituation nicht optimal und ich habe die hohe Lautstärke angesprochen.
Danach habe ich ein Video mit der Lautstärkenaufnahme an Lambda geschickt.
2 Std. später kam die Rückmeldung per email;

Ich kann anhand Ihrer gesendeten Videos kein Störgeräusch feststellen. Alle Einstellungen, COP und Temperaturen Ihrer Wärmepumpe sind optimal. Laut der Videoaufnahmen ist die Lautstärke der Wärmepumpe aus technischer Sicht ebenfalls nicht auffällig.Alle Wärmepumpen von Lambda werden vor Auslieferung einer umfangreichen Kontrolle am Prüfstand unterzogen.Dazu zählt auch die Prüfung der maximalen Lautstärke in Dezibel.
Sollte eine Anlage außerhalb dieser Werte liegen, wird die Wärmepumpe nicht ausgeliefert und weiteren Tests unterzogen.

Im Moment arbeiten wir an einer schallreduzierenden Maßnahme, damit wir bei Anlagen, die aufgrund der Aufstellsituation und gegebenenfalls anderen Umständen, die den Schall beeinflussen, entgegenwirken können.

Der zusätzliche Schallschutz dient ausschließlich dafür, bauliche bzw. aufstelltechnische Gegebenheiten, die den Schall beeinflussen zu kompensieren. Die Aufstell- und Befestigungssituation müsste von Ihrem Heizungsbauer vor Ort auf Schallbeeinflussung kontrolliert werden.
Aus Herstellersicht können wir an Ihrer Wärmepumpe keinen Mangel hören bzw. feststellen.


Einfach toller Service!

Verfasser:
MichaSchmi
Zeit: 03.03.2025 21:48:55
0
3827011
Zitat von PhotoStein Beitrag anzeigen
Ich habe heute bei Lambda angerufen:

Im Moment arbeiten wir an einer schallreduzierenden Maßnahme, damit wir bei Anlagen, die aufgrund der Aufstellsituation und gegebenenfalls anderen Umständen, die den Schall beeinflussen, entgegenwirken können.[...]


Da bin ich mal gespannt.

Und ja, ich finde den Lambda Support auch super

Verfasser:
GreenWorld
Zeit: 04.03.2025 00:22:49
0
3827037
Danke Chaot!

Wenn die Ausschalt hysterese 0K beträgt, taktet die nicht viel öfter? Ich verstehe es so, dass sie dann ausschaltet, sobald Puffer = soll VLT.

Verfasser:
solarbaron
Zeit: 04.03.2025 17:39:53
0
3827238
Servus Photo,
weist Du auch ob die neue Funktion zur abtauung des Props nur durch manuelles Anstossen funktioniert oder wird diese auch regelmässig automatisch gestartet.
Gruss vom Hut

Verfasser:
Rixxe
Zeit: 04.03.2025 19:06:26
0
3827267
Die Diskussion bezüglich Abtauen vs. FBH - Rohre finde ich spannend.

Meine Situation:
Fußbodenheizung 1994 eingebaut in Fließ-Estrich
Kein Puffer, direkt Heizung in die FBH
Diese Heizsaison wurde schon 1400 mal abgetaut
Abtaudauer im Schnitt 5 Minuten
Vorlauftemperatur ca. 30°C bis 37°C
Rücklauftemperatur 5K tiefer
Beim Abtauen sinkt die Vorlauftemperatur um ca. 10K und die Rücklauftemperatur um ca. 2K

Könnte ein 200 Liter Pufferspeicher in Reihe zum Vorlauf der FBH helfen, die Temperaturspitzen anzufedern?

Verfasser:
Chaot
Zeit: 04.03.2025 19:15:40
0
3827271
Zitat von GreenWorld Beitrag anzeigen
Wenn die Ausschalt hysterese 0K beträgt, taktet die nicht viel öfter?

Das kommt darauf an, wo der Sensor verbaut ist. Ursprünglich hatte ich nur den mittig im Puffer verbauten Sensor und der wurde für die obere Temperatur herangezogen. Dadurch verzögert sich die Abschaltung, bis der halbe Puffer auf Soll "gefüllt" wurde.

Inzwischen habe ich auch einen Sensor am Puffervorlauf installiert und diesen für die obere Puffertemperatur konfiguriert. Da der Sensor allerdings 1K zu wenig misst, schaltete die Lambda zwar beim Sensorwert, der der Solltemperatur entspicht, in Wirklichkeit liegt der Puffervorlauf dann aber schon bei 1K über Soll. Deshalb hatte ich geschrieben, dass ich nach dem Kalibrieren, also sobald der Sensorwert korrekt in der Lambda ankommt, die Ausschalttemperatur von 0 auf +1K und die Einschalttemperatur von -7K auf -6K umkonfigurieren werde.
In der wärmeren Jahreszeit werde ich beobachten, ob der mittlere Sensor oder der am Puffer-Vorlauf besser geeignet ist, über einen größeren AT-Bereich ein Takverhätnis entsprechend des realen Heizbedarfs zu erreichen.

Verfasser:
Chaot
Zeit: 04.03.2025 19:23:40
0
3827274
Zitat von solarbaron Beitrag anzeigen
Servus Photo,
weist Du auch ob die neue Funktion zur abtauung des Props nur durch manuelles Anstossen funktioniert oder wird diese auch regelmässig automatisch gestartet.
Gruss vom Hut

Meine Schwester berichtete mir letzte Wochenende,die Lambda hätte hinten Eissplitter rausgeschossen und fand das gefährlich. Das funktioniert eigentlich nur, wenn die Lüfterrichtung umgekehrt wird. Daraus hatte ich geschlossen, dass die Lambda die Lüfterabtauung selber gestartet hätte. Im Log konnte ich leider nicht erkennen, ob das tatsächlich eine Lüfterabtauung war. Die Lüfterdrehzahl passte jedenfalls nicht - im Vergleich zum manuell ausgelösten Vorgang. Aber was sollte sonst dazu führen?

Verfasser:
Chaot
Zeit: 04.03.2025 20:00:07
0
3827287
Zitat von Rixxe Beitrag anzeigen
Die Diskussion bezüglich Abtauen vs. FBH - Rohre finde ich spannend.
Könnte ein 200 Liter Pufferspeicher in Reihe zum Vorlauf der FBH helfen, die Temperaturspitzen anzufedern?[...]

Variante 1)
Das warme Wasser wird genauso wie in einem Rohr von dem kalten Wasser Richtung Heizung verdrängt. Der Temperatursprung kommt dann einfach nur 5min zeitverzögert in der FBH an
Variante 2)
Bei der Abtauung werden ca. 1600l/h * 5min / (60 min/h), also ca. 133l abgekühlt.
Das kalte Wasser mischt sich vollständig mit dem im Puffer verbleibenden 67l warmem Wasser. Der Temperatursprung wird auf 133/200=66,5% reduziert.
Variante 3)
Durch den hohen Volumenstrom erfolgt die Durchmischung sehr schnell, so dass die Temperatur Richtung FBH in Rampenform über fast 5min abfällt und das Delta über die Rampe weniger als 50% des Temperatursprungs am Puffereingang beträgt.

Ich erwarte Variante 3

Verfasser:
Baller
Zeit: 05.03.2025 09:05:39
0
3827400
Ich fahre einen Direktkreis, nur Heizkörper mit seriellem 200l Rücklaufpuffer an der EU13l. Beim Abtauen sinkt die Heizkreistemperatur um ca 2°C.

Grün Vorlauf
Rot Rücklauf
weiß VL Solltemperatur. Es schwingt im Abtaubetrieb noch etwas. Das macht aber nichts, da man es nicht merkt. Ich muss da noch etwas mit den maximalen Leistungen spielen.


Verfasser:
Chaot
Zeit: 05.03.2025 10:34:52
0
3827438
Zitat von Baller Beitrag anzeigen
Ich fahre einen Direktkreis, nur Heizkörper mit seriellem 200l Rücklaufpuffer an der EU13l. Beim Abtauen sinkt die Heizkreistemperatur um ca 2°C.
[...]

Hallo Baller, Dein Abtauvorgang erstreckt scih nur über die beiden schmalen Peaks in Deinem Diagramm. Die -2K sind schon wieder normaler Heizbetrieb. Die Peaks sind im Diagramm nach unten abgeschnitten. Wie groß ist der Sprung nach unten wirklich?

Verfasser:
gutefrage
Zeit: 05.03.2025 10:51:28
0
3827442
ja so ist es, wenn 2wei das gleiche sehen, ist es noch lange nicht dasselbe.
Und ich gehe davon aus das Vl und Rl beides die Masterfühler sind ?

Gutefrage

Verfasser:
Baller
Zeit: 05.03.2025 10:56:16
0
3827446
Es geht runter auf 26°C über ca. 5 Minuten.
Zum Ende des Abtauvorgangs wird ja vom Kühl- in den Heizbetrieb umgeschaltet.
Die Umlaufpumpe hält wenn ich mich richtig erinnere dann auch kurz an.
Was man mit diesem negativen Peak sieht ist das Abtauwasser im Heizkreis und WP.
Im Vorlauf ist ja kein Puffer.

Bei 800 l/h oder 13 l/min und 5 Minuten sprechen wir über 60-70l kaltes Wasser, welches in den Heizkreis geht. Durch den 200l Rücklaufpuffer mit seiner Durchmischung normalisiert sich das aber recht schnell wieder und es verbleiben wenige Grad unter der Soll-VL-Temperatur, die die WP im gesamten Heizkreis wieder aufwärmen muss.

Während des Abtauvorgangs kühlen die HK ab. Wir merken davon aber nicht viel, da es nur wenige Minuten dauert und danach wieder, wenn auch 2°C kühleres als Solltemperatur Wasser kommt.

[/url]

[/url]

Der Sprung in der weißen VL-Solltemperatur ist die PV-Anhebung. Blau ist die PV-Leistung.

Verfasser:
Chaot
Zeit: 05.03.2025 12:43:19
0
3827478
Zitat von Baller Beitrag anzeigen
Es geht runter auf 26°C über ca. 5 Minuten.
Zum Ende des Abtauvorgangs wird ja vom Kühl- in den Heizbetrieb umgeschaltet.
Die Umlaufpumpe hält wenn ich mich richtig erinnere dann auch kurz an.
Was man mit diesem negativen Peak sieht ist das Abtauwasser im Heizkreis und[...]

Du hast Recht. Für die Raumtemperierung spielt das keine Rolle. Bei mir mit Parallelpuffer und zusätzlicher HKP treten nach dem Abtauvorgang sogar Überschwinger auf, die in der Lambda-Urkonfiguration die kurze Abtaulücke sogar überkompensierten. Mit Abtauen wurde es im Haus also wärmer als ohne.

Was HeDu und Rixxe beschäftigt, ist aber nicht die Energiebilanz, sondern der recht schnelle Temperatursprung, bei dem sie Ablösungen der FBH-Rohre vom Estrich und durch den Kontaktverlust geringere Wärmeübertragung und zusätzlich durch die Längenänderung des Kunststoffrohrs Beschädigungen durch Reibung befürchten.

Bei Betrieb mit Öl- oder Gasheizung treten zwar auch Sprünge auf (und über den Winter sicher viel mehr als nur bei Abtauungen), aber die liegen je nach Gerät nur bei 6 bis 8K. Darüber hinaus ist eine notwendige VL-Anhebung um z.B. 2K bei Öl und Gas fast irrelevant, bei WP aber schon messbar ineffizienter.

Es bleibt also eine Glaubensfrage, ob nach zig Jahren Öl- oder Gasheizung beim Umstieg auf WP mit Direktanschluss ohne Puffer zusätzliche "Schäden" entstehen und selbst wenn man die für möglich hält, für wie relevant man sie einstuft.

Verfasser:
Baller
Zeit: 05.03.2025 13:36:37
0
3827494
um den Thermoschock im Direktkreis ganz zu vermeiden, müssten man zum Abtauen den Heizkreis per Ventil schliessen und per Bypass oder Überstömventil rein aus dem seriellen Rücklauf-Puffer abtauen. Noch extremer wäre es dann so lange zu zu lassen, bis der Puffer wieder die Soll-Rücklauftemperatur erreicht hat und dann umschalten.

Verfasser:
Reenergy_66
Zeit: 05.03.2025 14:02:32
0
3827507
Hallo an die Lambda-spezies hier,

Eigentlich eine einfache Frage:
Gibt es eigentlich "grundsätzliche" Grundsettings, die bei IBN "idealerweise" zu setzen sind? Also als Absprungbasis für dann startende individuelle Optimierungen?

Ich habe mir aus diesem und dem anderen parallelthreat schon ein paar Dinge notiert, aber in den vielen Details hier gent man doch ziemlich unter...

Frage rührt daher, dass das Vertrauen in den ausführenden Betrieb während des Einbaues doch kontinuierlich geschrumpft ist...?!

Klar, jedes Objekt ist anders, aber viele Settings ähneln sich doch durchaus, wie meine Recherche hier gezeigt hat...

Verfasser:
Baller
Zeit: 05.03.2025 14:04:58
0
3827509
Die Einrichtung hat ein Mitarbeiter von Zweotherm per remote-control und am Telefon gemacht mir Rückfragen zur Installationsart, Haus etc. Das hat schon ganz gut gepasst als Start.

Verfasser:
Chaot
Zeit: 05.03.2025 15:00:23
0
3827529
Zitat von Baller Beitrag anzeigen
Die Einrichtung hat ein Mitarbeiter von Zweotherm per remote-control und am Telefon gemacht mir Rückfragen zur Installationsart, Haus etc. Das hat schon ganz gut gepasst als Start.

Bei mir war in der Auslieferkonfiguration fälschlicherweise ein Temperaturoffset für den HK VL von 1K eingestellt. Weiterhin eine um 1K erhöhte Temperaturanforderung für den Puffer. Beides habe ich geändert.

Verfasser:
Reenergy_66
Zeit: 05.03.2025 15:27:00
0
3827534
Zitat von Chaot Beitrag anzeigen
Zitat von Baller Beitrag anzeigen
[...]

Bei mir war in der Auslieferkonfiguration fälschlicherweise ein Temperaturoffset für den HK VL von 1K eingestellt. Weiterhin eine um 1K erhöhte Temperaturanforderung für den Puffer. Beides habe ich geändert.

Ja, ich weiß nicht mehr genau, war es bei Dir, @Chaot, oder hatte @thecem (der hier schon längers nicht mehr war) irgendwelche Settings... Also ich weiß; Level 2 sollte unbedingt angelegt werden, und die Modulationsgrenzen hab ich mir auch mal notiert, aber auch nach intensiver Suche fand ich immer nur Bruchstücke.
Km eben nochmals auf die Idee, hier zu fragen, da es dieser Tage einen ähnlichen Threat-Titel über eine andere WP gab.
Und dieser Faden hier, mit inzwischen 126 Seiten, ist auch nicht mehr ganz so einfach "zu überfliegen", obwohl hier viele Schätzchen verbuddelt sind...

PS: soll von Lambda gemacht werden, ist keine Zewo...

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Lambda Wärmepumpe - Erfahrungen und Tipps
Verfasser:
Reenergy_66
Zeit: 05.03.2025 15:27:00
0
3827534
Zitat:
...
Zitat:
...
[...]
Bei mir war in der Auslieferkonfiguration fälschlicherweise ein Temperaturoffset für den HK VL von 1K eingestellt. Weiterhin eine um 1K erhöhte Temperaturanforderung für den Puffer. Beides habe ich geändert.
Ja, ich weiß nicht mehr genau, war es bei Dir, @Chaot, oder hatte @thecem (der hier schon längers nicht mehr war) irgendwelche Settings... Also ich weiß; Level 2 sollte unbedingt angelegt werden, und die Modulationsgrenzen hab ich mir auch mal notiert, aber auch nach intensiver Suche fand ich immer nur Bruchstücke.
Km eben nochmals auf die Idee, hier zu fragen, da es dieser Tage einen ähnlichen Threat-Titel über eine andere WP gab.
Und dieser Faden hier, mit inzwischen 126 Seiten, ist auch nicht mehr ganz so einfach "zu überfliegen", obwohl hier viele Schätzchen verbuddelt sind...

PS: soll von Lambda gemacht werden, ist keine Zewo...
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