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Datenschutzhinweise

Lambda Wärmepumpe - Erfahrungen und Tipps
Verfasser:
Chaot
Zeit: 01.01.2026 22:30:39
0
3914552
Zitat von AndreiLux Beitrag anzeigen
Du siehst das im Durchfluss Wechsel. Bei mir:
3WV geht auf Heizung ~30 Sekunden vor Ende der WW Phase.
Das wären dann so um die 16 Liter hier. Telemetrieauflösung ist nur 10 Sekunden deshalb kanns da mehr oder weniger sein.

Danke!
Meine Fomel hatte noch Rechenfehler. Mit 16...20l kommt es aber ganz gut hin

Verfasser:
GreenWorld
Zeit: 02.01.2026 00:39:22
0
3914580
Zitat von Chaot Beitrag anzeigen
Zitat von GreenWorld Beitrag anzeigen
[...]
Ich verstehe, dass die 2te Lambda "bei Bedarf" anspringt, aber nicht, warum sich der Volumenstrom dann primärseitig verdoppelt. Das würde ja einer Leistungsverdoppelung entsprechen.
Du arbeitest ohne Mischer oder?



Der unsinnige Mischer ist verbaut, aber im Prinzip kannst du annehmen, dass er nicht existiert - denn (vielleicht mit Ausnahme von wenigen Tagen nahe an der Heizgrenze) die soll VLT wird sowieso im HK nie erreicht, der Mischer ist dauerhaft offen.

Ja, ich habe das zwar nicht ganz genau beobachtet, aber die Leistung wird meiner Meinung nach tatsächlich deutlich mehr. Vielleicht nicht doppelt so hoch, aber das 1,7 fache.

Halbwegs realistisches Beispiel zum Verständnis:
Soll VLT 30°
Somit Soll RLT 26°
Jetzt läuft nur eine WP, die liefert natürlich die 30° VLT. Im HK sind es aber nur 27,8° aufgrund des höheren Volumenstroms.

Wenn die zweite WP mit läuft, dann sind es im HK eher VLT 29°.

Nur kann das überhaupt sein, dass der Rücklauf sich nicht gross ändert? Intuitiv würde ich eher sagen, dass sich der Rücklauf dann erhöhen müsste und dann die WP runter regeln und damit der Übergang vom Betrieb einer WP zur Kaskade deutlich fließender sein müsste.


Übrigens spannendes Wetter gerade. War jetzt eine zeitlang mit -7°C ungewöhnlich kalt, jetzt haben wir 0°. Normalerweise heißt das hier abtauung alle 50 min. Heute aber ganz ohne abtauen. Wenn sich an der Anlage selbst nichts geändert hat (ich hab Lambda gebeten die häufigen abtauungen zu prüfen, aber sie haben meines Wissens die letzen Tage nichts gemacht), dann muss es wohl gerade sehr trocken sein.

Verfasser:
Chaot
Zeit: 02.01.2026 01:16:43
0
3914584
Zitat von GreenWorld Beitrag anzeigen
Der unsinnige Mischer ist verbaut, aber im Prinzip kannst du annehmen, dass er nicht existiert - denn (vielleicht mit Ausnahme von wenigen Tagen nahe an der Heizgrenze) die soll VLT wird sowieso im HK nie erreicht, der Mischer ist dauerhaft offen.[...]
Das ist natürlich der effizienteste Betrieb, weil du mit maximaler HK-VLT fährst. Da sich je nach WP-Volumenstrom das Verhältnis zum festen HK-Volumenstrom ändert, schwankt der HK-VL entsprechend mit, weil das Verhältnis direkt die Mischung aus WP-VL und VL-Absenkung über Pufferbeimischung ändert.
Ich habe das so gelöst, dass ich den Puffer mit Solltemperaturoffset versehen habe. Dadurch ist die WP-VLT zwar etwas zu hoch, aber der Mischer kann seinen Dienst aufnehmen und sorgt dafür, dass der HK-VL exakt der Heizkurve folgt.

Verfasser:
FabZim
Zeit: 02.01.2026 04:10:51
0
3914589
Zitat von Reenergy_66 Beitrag anzeigen
Andere frage, weil eh schon dabei:

Mir fehlt noch die „zündende Idee“, wie ich die ca. 1,3m Außenleitung einkoffere, UV- und Tiersicher. Hab hier im Forum schon einige pics gesehen, aber das „ultimative“ war irgendwie noch nicht dabei. Der HB schlug vor, mit Alurohren, die wohl[...]



Arma-Chek Wrap tauchte letztens in nem Video mit SHK-Info auf, das sah schonmal nicht uninteressant aus. Aber tiersicher wenn Du da eine richtige Plage hast, wäre das eher nicht.

Verfasser:
efhsanierer
Zeit: 02.01.2026 11:38:02
0
3914701
An die, die ihre Lambda schon seit >2 Jahren haben: Wie ist Euer Verbrauch und COP 2025 vs 2024?

Bei mir ist der Verbrauch meiner EU13L von 2024 auf 2025 recht stark gestiegen:
- elektr. Energie (Quelle: VdA_E über Modbus):
2024: 4,5 Mwh
2025: 5,4 Mwh
- COP (Quelle: VdA_Q/VdA_E über Modbus):
2024: 5,2
2025: 4,6
Ich frage mich, wieviel davon wetterbedingt ist und wieviel geänderte Einstellungen (wie leicht erhöhte Heizkurve) oder was die Ursache ist.
Auch wenn der Winter hier in Norddeutschland 2025 wohl deutlicher kühler als 2024 war (3,5 Grad 2025 vs 5,8 Grad 2024 durchschnittliche AT unter Heizgrenze in den Wintermonaten), kommt mir der Anstieg recht hoch vor.

Wie ist Euer Verbrauch 2025 im Vergleich zu 2024?

Verfasser:
GreenWorld
Zeit: 02.01.2026 12:04:11
0
3914723
Zitat von Chaot Beitrag anzeigen
Zitat von GreenWorld Beitrag anzeigen
[...]
Das ist natürlich der effizienteste Betrieb, weil du mit maximaler HK-VLT fährst. Da sich je nach WP-Volumenstrom das Verhältnis zum festen HK-Volumenstrom ändert, schwankt der HK-VL entsprechend mit, weil das Verhältnis direkt die Mischung aus WP-VL und VL-Absenkung über Pufferbeimischung[...]


So hatte es der HB konfiguriert und das empfohlen, da sie sonst öfter Takten würde (?! - ich würde eher beim Offset mehr Takte erwarten …)

Nur was erhoffst du dir davon? Das geht doch eher zu lasten der Effizienz ohne Mehrwert bei einer FBH? Bei Heizkörpern könnte ich das verstehen, wenn die sonst ab und zu zu kalt werden. Wobei ich glaube, dass das hier auch nicht so viel bringen würde, denn während der abtauung (vor allem bei Stichanbindung) und wenn während der WW Bereitung nur eine WP heizt, puffert der Puffer das auch bei Offset nicht weg.

Verfasser:
Chaot
Zeit: 02.01.2026 13:46:11
0
3914775
Zitat von GreenWorld Beitrag anzeigen
So hatte es der HB konfiguriert und das empfohlen, da sie sonst öfter Takten würde (?! - ich würde eher beim Offset mehr Takte erwarten …)

Nur was erhoffst du dir davon? Das geht doch eher zu lasten der Effizienz ohne Mehrwert bei einer FBH? Bei Heizkörpern könnte ich das[ verstehen...]

Ja, bei Offset kommt es dann etwas früher zum Takten, wenn der Mischer die HK-VLT konstant hält und damit kein Überheizen des Hauses stattfindet.

Was verspreche ich mir davon? Bei mir laufen (fast) nur Heizkörper, in den Räumen merkt man kurze und sogar etwas längere VL-Schwankungen trotzdem nicht. Fürs Abtauen ist es also total egal.
Meine Heizkurve bezieht sich aktuelle wirklich auf den HK-VL und nicht wie vmtl. bei Dir auf den WP-VL. Meine HKP fördert wie bei Dir (fast) immer mehr als die WP. Ich könnte die Heizkurve jetzt also hochsetzen mit Puffer-Offset Null. Das könnte ein paar Zehntel WP-VLT sparen. Gleichzeitig würde ich bei deaktiviertem Mischer sicherstellen, dass der Puffer immer mit RLT gefüllt ist und seine Transmissionsverluste dadurch minimiert sind.
Bin gespannt, ob ich damit konstante Temperaturen im Referenzraum keine ERR) hinbekomme

Verfasser:
GreenWorld
Zeit: 02.01.2026 14:10:39
0
3914792
Hm ja, ich glaube ich sehe deinen Punkt: mit Offset kann die Heizkurve etwas niedriger eingestellt werden, somit macht es dann am Ende praktisch keinen Unterschied

Verfasser:
chilobo
Zeit: 02.01.2026 22:17:44
0
3915016
Zitat von efhsanierer Beitrag anzeigen
An die, die ihre Lambda schon seit >2 Jahren haben: Wie ist Euer Verbrauch und COP 2025 vs 2024?

...
-[...]


Unser Verbrauch ist etwa gleich geblieben, obwohl wir einen Raum mehr heizen und es bisher etwas kälter war als letztes Jahr. Ich schaue morgen mal nach den COPs.

Verfasser:
MichaSchmi
Zeit: 02.01.2026 23:40:26
0
3915045
Zitat von efhsanierer Beitrag anzeigen
An die, die ihre Lambda schon seit >2 Jahren haben: Wie ist Euer Verbrauch und COP 2025 vs 2024?

Ich habe die Lambda erst seit Sept 24, kann aber immerhin die Okt-Dez Zahlen 2024 mit 2025 vergleichen und bei mir (Großraum Stuttgart) sind die 2025-er Verbräuche in allen 3 Monaten ca. 10-15% höher als 2024. Ich habe die Raumtemperatur aber über die Zeit eher angehoben.
Hatte aber beim Gasverbrauch auch immer Schwankungen von 10+% über die Jahre

Verfasser:
Chaot
Zeit: 03.01.2026 15:59:23
0
3915269
Ich habe keine Vergleichszahlen aus dem Vorjahr, kann aber die realen Heizgradstunden von Okt-Dez mit den Daten vom BWP für meine PLZ vergleichen.
Demnach scheint es an der nordfriesischen Küste bisher eher ein Durchschnittswinter zu sein.
Monat | Heizgradstunden BWP | tatsächliche Heizgradstunden | Differenz |
Oktober | 6561 | 6914 | 353 / +5,4% |
November | 9327 | 10179 | 852 / +9,1% |
Dezember | 11857 | 10872 | -986 / -8,3% |
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Summe | 27964 | 27745 | 219 / +0,8% |

Verfasser:
torge977
Zeit: 03.01.2026 17:57:39
0
3915310
Hallo zusammen,

wir planen aktuell den Einbau einer Lambda-Wärmepumpe (EUL15).
Laut Angebot liegen die Kosten bei ca. 40.000 €, inklusive Anpassungen an etwa fünf Heizkörper.

Das Gebäude ist ein Zweifamilienhaus mit Einliegerwohnung, beide Wohneinheiten werden vollständig von uns selbst genutzt, es gibt keine Vermietung.

Nach den Förderregeln sind bei zwei Wohneinheiten bis zu 45.000 € förderfähig (30.000 € + 15.000 €).
Der Effizienzbonus (20 %) wird allerdings nur für selbstgenutztes Wohneigentum gewährt.

Meine Frage ist:
Gilt der Effizienzbonus in unserem Fall für die gesamten förderfähigen Kosten, da beide Wohnungen selbst genutzt werde

Verfasser:
WG_Jena
Zeit: 03.01.2026 22:38:38
0
3915402
Um Verbräuche für konventionelle Heizungen vergleichbar zu machen, gibt es für jede PLZ einen Klimafaktor.
Klimafaktor
Mit LWWP wird sich die Spreizung auf jeden Fall vergrößern.

2024 war heizungstechnisch tatsächlich das wärmste Jahr. In meiner Region müsste ich die Verbräuche mit 1,16 multiplizieren. Der Faktor für 2010 liegt dagegen bei 0,84.

Verfasser:
Chaot
Zeit: 03.01.2026 23:27:14
0
3915429
Zitat von WG_Jena Beitrag anzeigen
Um Verbräuche für konventionelle Heizungen vergleichbar zu machen, gibt es für jede PLZ einen Klimafaktor.
Klimafaktor
Mit LWWP wird sich die Spreizung auf jeden Fall vergrößern[...]

Sehr interessant. Wofür steht Faktor=1? Entspricht das dem Mittelwert in Deutschland über X Jahre?
Noch genauer wäre es, der Faktor wäre monatsweise, dann könnte man besonders warme oder kalte Sommer rausrechnen.

Verfasser:
Chaot
Zeit: 04.01.2026 16:53:03
1
3915733
Letze Nacht ist die EU8 wegen tiefer Temperaturen (knapp über NAT) und Abtauungen das erste Mal an ihre Grenze gekommen. Bisher war ich davon ausgegangen, dass sie überdimensioniert ist, jetzt weiß ich, dass sie trotz berechneter 6,6kW NAT-Heizlast genau passt.
Nach dem Abtauen dauerte es bei mir 40min und länger, bevor die Lambda auf ihre maximale Leistung (90%Vda) gegangen ist. Dann hat sie zwar 8kW abgegeben, im Mittel wegen des langsamen Anstiegs aber unter 7kW und davon waren knapp 0,5kW zur Kompensation des Abtauens nötig. Meine Heizlast bei -8,4°C lag bei nur 6,4kW, die EU8 hätte ohne Heizstab aber auch nicht mehr geschafft.

Verfasser:
chilobo
Zeit: 05.01.2026 11:51:58
0
3916145
Zitat von efhsanierer Beitrag anzeigen
[An die, die ihre Lambda schon seit >2 Jahren haben: Wie ist Euer Verbrauch und COP 2025 vs 2024?...]


Ich kann nur die Monate November und Dezember vergleichen, weil ich im Oktober 24 noch keine sinnvolle Datenaufzeichnung gemacht habe:

[Link]
(Trotz gelesener Anleitung schaffe ich es nicht, das Bild von Google Drive hier einzufügen.)

3EM ist die elektrische Nutzung, vdA_Q die von der Lambda angezeigte thermische Energie. In der letzten Spalte findet sich die mit der elektrischen Nutzung gewichtete Einlasstemperatur der Wärmepumpe, kalte Tage sind daher darin höher gewichtet.

Ergebnis: Im November 25 haben wir mit mehr elektrischer Energie weniger thermische erzeugt als im November 24, obwohl die Temperaturen etwa ähnlich waren.

Im Dezember 25 war es etwas wärmer als im Dezember 24. Dementsprechend haben wir auch weniger elektrische Energie genutzt.

Die Energienutzung für die Brauchwassererzeugung war in den Monaten ähnlich, es wurden jeweils um die 20 kWh elektrische Energie eingesetzt.

Der Vergleich ist aber mit Vorsicht zu genießen, denn unser Haus hat viele Fenster auf der Südseite. Bei Sonneneinstrahlung wird weniger Heizleistung benötigt.

Verfasser:
fabianf
Zeit: 05.01.2026 12:16:49
0
3916160
@torge977: Wenn es nach WEG geteilt ist, müssen die zwei Eigentümer zwei separate Einträge und eine gemeinsame stellen. Dann kriegt jeder 55%, bzw. bis zu 70%.

Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 05.01.2026 14:25:00
0
3916243
Hallo,

ich wollte fragen, ob ich mich hier einklinken darf.

In ein paar Wochen wird bei mir eine EU10L als Ersatz für eine Gasheizung installiert.

Details zu den Rahmenbedingungen habe ich in diesem Thema schon geschrieben.

Mir geht es jetzt um Folgendes:

Ich habe zwar die ganzen 187 Seiten dieses Themas gelesen und dabei auch schon viel gelernt, aber es tauchen immer wieder Punkte auf, wo ich nicht genau weiß, worauf ich in meinem Fall konkret achten sollte, damit es nach Möglichkeit gleich "richtig" gemacht wird und nicht hinterher diskutiert und nachgebessert werden muß.

Ich sage mal als Beispiel, daß die Hydraulikstation nicht horizontal montiert werden soll, habe ich mir gemerkt, aber wo diese in meiner Installation am besten hingehört, ergibt sich für mich damit natürlich noch nicht.

Ich habe mit dem HB noch keine praktischen Erfahrungen, aber er macht mir bis jetzt den Eindruck, daß er durchaus flexibel ist, daß man ihm dann aber auch schon sagen muß, was man wie haben möchte, was ich dann mit eurer Hilfe auch gerne tun würde.

Grundsätzlich würde ich mich gerne an dem Schema von @AndreiLux auf Seite 159 orientieren, allerdings statt mit FW-Station mit Hygienespeicher.

Außerdem würde ich die Anregung von @thecem gerne aufgreifen und den Puffer (in meinem Fall Hygiene-Kombispeicher vom Typ Citrin Solar SKS-R 825-1/750 premium) mit Absperrventilen bzw. Überströmvenil bzw. Tacosettern und Kurzschlüssen ausstatten, damit ich z. B. die Stichanbindung im Vorlauf schließen oder drossen kann oder damit ich z. B. den Speicher (falls er auch für das Abtauen oder andere Situationen nicht benötigt wird oder sinnvoll ist) aus dem Heizkreis komplett rausnehmen kann.

Ich verspreche mir dadurch, daß ich mit geringen Zusatzkosten bei der Installation die Option habe, z. B. einen Direktkreis nur mit der Ladepumpe auszuprobieren und wenn das nicht funktioniert, einfach den Speicher im Stich und/oder als Reihenrücklaufpuffer wieder einzubinden oder ggfs. nachträglich auch ohne großen Aufwand noch einen zusätzlichen kleinen Volumenvergrößerer im Rücklauf einschleifen könnte, bestenfalls, ohne daß der HB nochmal kommen muß (solange kein zusätzlicher Puffer ergänzt werden soll), sondern "nur" mit Anpassung der Einstellungen an den Leitungen und in der Steuerung.

Den Hygiene-Kombispeicher möchte ich zumindest für WW auf jeden Fall weiter verwenden, da ja auch die Solarthermie noch weiter genutzt werden soll.

Vielleicht kann ich mit eurer Hilfe so etwas wie ein Sonderschema zusammenstellen, wo alles eingetragen ist, auch welche Bauteile konkret verwendet werden sollen, z. B. Kugelhahn XY, das ich dem HB dann vorlegen kann.

Bevor ich hier jetzt mehr ins Detail gehe, wollte ich fragen, ob ich hier Hilfe bekommen könnte, dem HB eine möglichst konkrete Vorgabe zu machen, wie er die Installation umsetzen sollte, z. B. wo welche Leitung mit welchen Zusatzkomponenten (z. B. Tacosettern) angeschlossen werden soll, wo ggfs. ein Thermosiphon hin soll, wo welcher Fühler am besten positioniert werden sollte, welches Überströmventil oder welche HK-Ventile ich am besten nehmen soll (AFC oder "normal" und welche z. B. Heimeier 300) usw..

Falls ihr mir dabei helfen wollt und ich in diesem Thema bleiben kann, sagt mir bitte, was ich noch an Informationen zur geplanten Installation ergänzen soll.

Vielen Dank im Voraus.

LG Meaparvitas

Verfasser:
AndreiLux
Zeit: 05.01.2026 14:45:10
0
3916262
Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
Ich sage mal als Beispiel, daß die Hydraulikstation nicht horizontal montiert werden soll, habe ich mir gemerkt, aber wo diese in meiner Installation am besten hingehört, ergibt sich für mich damit natürlich noch nicht.

Frag den HB ob der nicht die Hydraulikstation lieber ganz weg lassen soll und dann custom bauen sollt, sollte billiger und besser sein.

Ich bin eh nicht zufrieden mit der Dichtigkeit des 3WV, man kann da entweder etwas besseres einbauen, oder man nimmt einen anderen weg und man baut zwei Kugelventile die mit dem selben Signal gespiegelt arbeiten. Mit deinem Kombispeicher von ich abrate wär das aber egal wegen der Dichtigkeit des 3WV, aber so gewinnt man aber auch die 100mBar Verlust an der Hydraulikstation.
Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
Den Hygiene-Kombispeicher möchte ich zumindest für WW auf jeden Fall weiter verwenden, da ja auch die Solarthermie noch weiter genutzt werden soll.
Wie willst du das einbinden? Solarthermie im GWT oben?

Den Puffer direkt an die Heizung anzubinden führt wahrscheinlich zur Katastrophe da er gar keine Schichtungstrennung hat. Eventuell könntest du über etwas exotisches nachdenken wie zB für WW Ladung ihn dann direkt (obere Hälfte) einzubinden, aber für die Heizung ihn über den unteren GWT einbinden als quasi-"Rücklaufpuffer" (Von der Energie her, nicht vom Volumen), damit verwirbelt er nicht aber trotzdem ist dann thermisch verbunden, mit Bonus dass er dein KW mit Heizung erwärmt. Man könnte auch diskutieren ob man nen VL Puffer damit macht mit der selben Logik, hängt davon ab was deine Temperaturen sind.

Bist du offen auf einem separatem RLP, oder muss dass nur der eine Puffer sein?

Verfasser:
AndreiLux
Zeit: 05.01.2026 14:59:58
0
3916273
Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
welche HK-Ventile ich am besten nehmen soll (AFC oder "normal" und welche z. B. Heimeier 300) usw..

Wenn du variabel mit der Primärpumpe arbeiten willst (egal ob direkt oder durch Pumpengruppe PWM gespiegelt), dann Finger weg von den den dynamischen Differenzdruckregler Ventile, ich hatte hier geschrieben dass die Katastrophe waren bei mir, die haben auch unnötige Druckverluste.

V-Exakt II im Vorlauf ist OK, mitterweile habe ich nochmals die Erfahrung gemacht dass diese bei sehr kleiner Einstellung doch rauschen- ich hab hier die Drosselung statt über VL Ventile über dem Rücklaufventil gemacht und bei gleichem Durchfluss sind diese nochmals viel leiser, vor allem bei Handtuchheizkörper wo nur wenig Durchfluss gehen soll. Statt den simplen Rücklaufverschraubungen gibt es da noch separat voreinstellbare wie IMI Regulux.

Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 05.01.2026 17:07:05
0
3916345
Danke,

ich hatte eben schonmal viel geschrieben, dann wollte ich nochmal was editieren, auf einmal war mein Text verschwunden.

Also nochmal, die ST geht oben in den GWT rein und unten raus.



Wenn ich den GWT an die Lambda anschließe, kann ich ja die ST nicht mehr nutzen. Die soll wie bisher auch ca. 4 Monate im Sommer ohne die Lambda WW bereiten.

Bisher wurde sie auch zur Rücklaufanhebung für die Heizung in der Übergangszeit oder bei sonnigen Tagen im Winter genutzt.

Der Eingang für die WW-Bereitung ist im oberen Drittel, der Rücklauf etwa in der Mitte.

Meine Heizlinie ist 42/37/33 bei -10/0/+10. -10 ist auch die NAT. Ich habe aber immer schwankende VL-Temperaturen, weil ich keinen modulierenden Kessel habe und dieser mehrmals pro Stunde taktet.

Ich habe ganz oben und ganz unten am Puffer eigene Sensoren, die ich über Home Assistant auslesen kann. Ich sehe da keine Durchmischung, selbst wenn ich die Wilo Stratos Pico 1-4, die das Heizungswasser für WW-Bereitung in den Speicher pumpt, testweise voll aufdrehe (dann macht sie allerdings unangenehme Geräusche). Normalerweise steht sie auf 0,6 Meter und läuft ganz leise.

Der Puffer hat Einströmbremsen. Wie effektiv diese sind, weiß ich nicht, aber ich konnte wie gesagt an meinen Temperaturfühlern immer eine eindeutige Schichtung ablesen.

Ich bin mir daher unsicher, ob es wirklich ein Problem wäre, den Vorlauf der Heizung im Stich (wo genau wäre dann dieser Stichanschluß am Puffer?) mit einem ÜSV an den Speicher anzuschließen. Da ich 22 Heizkörper habe, die in der Abtauzeit wahrscheinlich meistens überwiegend offen sein werden, kann es sein, daß das ÜSV gar nicht benötigt wird und es ein reiner Direktkreis ist. Ich habe die Wilo Stratos Pico 1-6 am Heizkreis zum Testen schonmal mit 40 Watt laufen lassen (weiter ging sie bei PV nicht mehr hoch), ohne daß ich nennenswerte Strömungsgeräusche hatte.

Ich sperre mich nicht gegen einen separaten RLP, aber ich frage mich, ob es nicht Sinn macht, es zunächst mit dem Kombipuffer auszuprobieren, den man ja auch als reinen RLP einbinden könnte, und durch einen Bypaß könnte man die Durchströmung auch eindrosseln, wenn nötig. Und wenn gar kein RLP nötig wäre, könnte man den Puffer ganz aus dem Heizkreis wegschalten und nur noch für WW nutzen. @soarbaron hat ja z. B. auch einen hydraulisch abgeglichenen Puffer mit gedrosselter Stichanbindung im RL.

Und wenn es mit dem Kombispeicher als Heizungspuffer nicht gut funktioniert, könnte man den RL und VL am Puffer immer noch absperren und einen separaten RLP mit ÜSV hinstellen, falls es nötig wäre.

Ob es Sinn macht, die Hydraulikstation wegzulassen bzw. zu individualisieren, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht ergeben sich dadurch aber mehr zusätzliche Probleme. Den Heizstab und die Ladepumpe müßte man ja dann auch individuell bauen, oder?

Da ich auch eine Zirkulationsleitung habe, kommt es auf die möglichen Verluste durch das 3WV wahrscheinlich auch nicht mehr an. Vielleicht gibt es da mittlerweile auch eine bessere Version. @thecem hatte auch mal geschrieben, daß man die Undichtigkeit mit Kabelbindern evtl. minimieren kann.

Ich hatte Deinen Beitrag zu den AFC-Ventilen gelesen. Da ging es ja um den unpassenden Proportionalbereich, wenn ich es richtig erinnere. Aber ich dachte, daß es mit den 300ern vielleicht funktioniert hätte, alternativ mit den Varanten von Danfoß o. Ä.
Die AFC-Ventile werden halt oft als Ideallösung empfohlen und sind z. B. auch bei den HA-Einstellungen im Heizreport hinterlegt. Viele nutzen die ja anscheinend auch ohne Probleme.

Ich bin technischer Laie und habe bisher leider nur angelesenes Halbwissen in dem Bereich und kann daher nicht beurteilen, wie sich das in meinem konkreten Fall verhalten würde. Ich habe nur hier und da einzelne Informationen aufgeschnappt (z. B., daß man den Heizstab anscheinend doch nicht durch Einzelabsicherung in drei Stufen aktivieren kann), aber ich bringe das als Gesamtkonzept nicht zusammen.

Und ich glaube auch nicht, daß der HB Zeit und Lust hat, an meiner Hydraulik seinen Dr. zu machen. Von daher hoffe ich, daß ich ihm mit Hilfe des Forums etwas an die Hand geben kann, das voraussichtlich gut funktioniert.

LG Meaparvitas

Verfasser:
AndreiLux
Zeit: 05.01.2026 19:34:53
0
3916425
OK ich hatte da versehentlich nur auf die Variante mit 2 WT gekuckt (oben einer, unten einer), wenn du nur die mit 1 WT unten hast limitiert dich das enorm in Möglichkeiten.

Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
Ich sehe da keine Durchmischung, selbst wenn ich die Wilo Stratos Pico 1-4, die das Heizungswasser für WW-Bereitung in den Speicher pumpt, testweise voll aufdrehe (dann macht sie allerdings unangenehme Geräusche). Normalerweise steht sie auf 0,6 Meter und läuft ganz leise.

Du kannst das nicht mit der Primärpumpe der Lambda vergleichen, die ist 3x stärker und bei tieferen Temperaturen wird da norm viel Heizungswasser reinblasen. Bei Direktkreis wie ich gerade laufe sind das 1800l/h bei 4K Spreizung in der geradigen Wetterleistung. Du hast keine Chance das Effizient zu betreiben und eine Schichtung zu behalten.

Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
Ich sperre mich nicht gegen einen separaten RLP, aber ich frage mich, ob es nicht Sinn macht, es zunächst mit dem Kombipuffer auszuprobieren, den man ja auch als reinen RLP einbinden könnte, und durch einen Bypaß könnte man die Durchströmung auch eindrosseln, wenn nötig.

Heizungswasser durch den WW Puffer als Kombispeicher zu blasen wird ein enormer Effizienzkiller und Katastrophe wie bei jeglichen Nutzer hier die das so verbaut haben, das wird deine Arbeitszahl um wenigstens 1 senken weil das Heizungwasser Energie vom WW Teil abnehmen will durch Durchmischungen und direkte Transmission.

Der WW WT ist 6.7m², was ganz ordentlich ist. Wenn du die ganze höhe des Puffers für WW nutzt anstatt nur den oberen Teil, wirst du es schaffen eine kleinere Ladetemperatur im Puffer zu halten um auf deine gewünschte WW Zapftemperatur zu kommen, was richtig gut wäre.

Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
Meine Heizlinie ist 42/37/33 bei -10/0/+10.

Ich prophezeie du kommst mit 35/31/27 klar bei WP Spreizungen, ich hatte auch ~46°C max mit Gas bei 15K Spreizungen (konnte nicht weniger laufen).

Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
Da ich 22 Heizkörper habe, die in der Abtauzeit wahrscheinlich meistens überwiegend offen sein werden, kann es sein, daß das ÜSV gar nicht benötigt wird und es ein reiner Direktkreis ist

Ich hatte das bei mir geschrieben, das ÜSV dient auch zur Wärmeabnahme nach WW Bereitung - vor allem im Sommer ist es dann die Garantie dass die WP dann nicht überhitzt, es ist einfacher es einzubauen als auf "wahrscheinlich meistens" einzuplanen, schaden kann es nicht.
Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
Die AFC-Ventile werden halt oft als Ideallösung empfohlen und sind z. B. auch bei den HA-Einstellungen im Heizreport hinterlegt. Viele nutzen die ja anscheinend auch ohne Probleme.

Lambda ist eines der seltenen Hersteller die die Leistung über Volumenstrom und nicht Spreizung modulieren, das entspricht dann nicht den meisten WP Nutzer und was do so im Internet liest. Auch wenn *vielleicht* die Eclipse 300er klappen würden in einem Direktkreis, ist das keine Garantie. Die kosten auch das dreifache von normalen V-Exakt II oder Regulux Ventilen, und hier in der Planung würde sie keinen technischem Vorteil anbieten, nur Risiko dass die dann doch einen grossen Druckverlust verweisen und keine gute Proportionalität im Durchfluss haben.

Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
Ob es Sinn macht, die Hydraulikstation wegzulassen bzw. zu individualisieren, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht ergeben sich dadurch aber mehr zusätzliche Probleme. Den Heizstab und die Ladepumpe müßte man ja dann auch individuell bauen, oder?

Ich habs von der Sicht erwähnt dass es dann mehr Sinn machen würde von den Positionen der Anschlüsse (du meinst ob man sie horizontal verbauen kann); Heizstab muss dann auch nicht unbedingt in der Nähe des 3WV oder T+Kugelventile sein. Hier kannst du mit dem HB besprechen was einfacher/billiger ist. Ich finde die Lambda Hydaulikstation sau teuer für was sie bietet, aber du entscheidest hier.

Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
Und ich glaube auch nicht, daß der HB Zeit und Lust hat, an meiner Hydraulik seinen Dr. zu machen.

Und das ist der Hauptgrund wieso du nach dem KISS Prinzip fahren solltest und nicht von Anfang an planen solltest dass man das umbauen könnte wenn es nicht klappt.

- Den Citrin Puffer nur als reiner WW Puffer nutzen: Volle Höhe der Edelstahlwärmetauschers nutzen für niedriegere Puffertemperatur zu Zapftempertatur. Heizkreis is völlig separat, WW Verluste dadurch: Null.

- 100-200L Rücklaufpuffer wie bei mir anbinden, mit ÜSV wo es am meisten Sinn hat (entsprechend deiner geradigen Rohrlage)

- Normale voreinstellbare Ventile mit statischem Druckabfall, ist das sicherste, effizienteste und einfachste für Lambda Direktkreis.

Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 06.01.2026 11:36:37
0
3916686
Zitat von AndreiLux Beitrag anzeigen

Ich habs von der Sicht erwähnt dass es dann mehr Sinn machen würde von den Positionen der Anschlüsse (du meinst ob man sie horizontal verbauen kann); Heizstab muss dann auch nicht unbedingt in der Nähe des 3WV oder T+Kugelventile sein. Hier kannst du mit dem HB besprechen was[...]
Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
[...]

Und das ist der Hauptgrund wieso du nach dem KISS Prinzip fahren solltest und nicht von Anfang an planen solltest dass man das umbauen könnte wenn es nicht klappt.

- Den Citrin Puffer nur als reiner WW Puffer nutzen: Volle Höhe der Edelstahlwärmetauschers nutzen für niedriegere[...]


Die Hydraulikstation ist bei mir mit rund 1.290 € zzgl. USt. im Angebot. Ich weiß nicht, was man da hinterher noch ändern kann und ob das für die Förderzusage eine Rolle spielt. Wäre für mich aber auch ok, wenn man es so lassen würde, das Gesamtangebot finde ich noch im Rahmen.

Ich muß die Station auch nicht horizontal verbauen, ich meinte nur, daß ich gelesen habe, daß man das bei der Lambda-Station nicht tun soll.

Wie der Funktionsunterschied zwischen den Eclipse und den V-Exact II in meinem System wäre, habe ich sowieso noch nicht verstanden. Welches sind denn die empfehlenswertesten nicht-dynamischen Ventileinsätze, ggfs. auch andere Marken?

Das ÜSV müßte ich wahrscheinlich im Heizungsraum setzen lassen, wäre es dann besser, wenn das zusammen mit dem RL direkt unten mit am RLP angeschlossen wird und der RL-Ausgang dann oben am RLP?

Die Zirkulationslanze wollte ich auch noch ausbauen lassen und den Rücklauf der Zirkulation unten am KW-Anschluß des Wellrohrs anschließen lassen, siehe dazu dieses Thema.
Würde das dann dazu passen, daß man den WW-Rücklauf zur Lambda ganz unten am Speicher anschließt?

Ist die Dauer der WW-Bereitung dann genauso lange, als ob ich den Rücklauf auf halber Höhe habe, nur auf einem niedrigen Temperaturniveau und mit besserer Effizienz? Das WW wird wegen der ST nach dem Wellrohr sowieso auf 40 Grad abgemischt als Verbrühschutz.

Die Spreizung im Heizkreislauf schwankt bei mir immer durch die Taktungen



Im Schnitt ist die Spreizung wohl schon im Bereich von 5K, daher gehe ich davon aus, daß ich mit der Heizlinie durch die WP auch nicht mehr viel weiter runter komme, oder? Ein HA ist allerdings noch nicht gemacht. Bei der Hälfte der HK erfolgt die Regelung durch Homematic-Ventilköpfe, wo ich den Ventilöffnungsgrad auch ablesen kann. Dadurch sehe ich auch gut, welche HK eher zu groß oder eher knapp sind. Momentan habe ich nur einen Raum, wo die Temperatur mit der Heizlinie jetzt etwas knapp ist. Wenn der PC mit rund 300 W dort an ist, paßt es wieder. Aber der Raum wird perspektivisch nicht mehr lange mit dieser Temperatur gefahren.

LG Meaparvitas

Verfasser:
AndreiLux
Zeit: 06.01.2026 12:30:08
0
3916731
Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
Wie der Funktionsunterschied zwischen den Eclipse und den V-Exact II in meinem System wäre, habe ich sowieso noch nicht verstanden.

Dynamische Ventile haben eine Feder die gegen dem Wasserstrom drücken, und entsprechend einen variablen Durchflussquerschnitt erlauben der dann abhängig vom Förderdruck des Wassers variiert - Ziel ist hier dass der Durchfluss immer statisch bleibt egal dem Förderdruck des Wassers. Es ist unmöglich den maximalen Durchfluss des Ventils zu überschreiten weil es immer mehr zu geht mit steigendem Druck.

Vorteil hier ist du kannst alle Berechnungen vom Rohrnetz vergessen und nur ein gewissen Durchfluss einstellen und das wars. Du kriegst dann im System niemals mehr als die Summer aller Ventile als Durchfluss.

Nachteil ist dass du nie über die Summe aller Ventile im System kriegst - das bedeutet alle Heizkörper sind auf diesem Volumen gedrosselt, wenn du mal lüftest in einem Raum dann dauert es bisschen länger bis es wieder warm wird wenn die Berechnung sehr knapp mit der Heizlast gemacht wurde.

Ich habe auch niemanden gesehen der mit der Abtaufalle der Wärmepumpen den Hydraulischen Abgleich berechnet haben, Heizreport hat das auch nicht und nimmt an dass immer Ziel VL ankommt auch wenn das nicht stimmt in der Realität.

Und dann wie ich es erlebt hatte, die Ventile haben halt einen Minimaldruckverlust ob du es willst oder nicht und das frisst halt dann in der Forderhöhe der Pumpe und drosselt dann egal welcher Einstellung immer den Systemvolumen deswegen.

Und dann wie gesagt, das ist Hauptsächlich inkompatibel mit variablem Volumenstrom wie bei der Lambda Primärpumpe.

--

Statische Ventile sind einfach und dumm, es ist quasi nur eine Verschraubung die den Querschnitt am Ventil variiert mit der Einstellung.

Der Durchfluss hier ist nicht limitiert, desto mehr Förderdruck du reinpumpst desto mehr Wasser geht durch.

In Deutschland wegen der Förderung ist der Hydraulische Abgleich bischen mehr kompliziert hiermit, aber das ist Problem des HB.

Bei mir jetzt fahr ich das System auch mehr dynamisch, ich hab 4K Spreizung im System aber einige Heizkörper kriegen z.B. nur 2,5K damit die mehr Leistung bei gleichem VL kriegen. Im Keller haben die Heizkörper um 8K Spreizung weil ich da nicht vollhitze, das mischt sich dann zusammen auf 4K. Ich finde das viel effizienter als einem arg Berechnetem Abgleich der annimmt dass alle HK gleiche Spreizung haben (Heizreport).

--

Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen

Welches sind denn die empfehlenswertesten nicht-dynamischen Ventileinsätze, ggfs. auch andere Marken?


Schlechte Ventile gibt es hier glaub ich nicht, ich würd einfach nur die nehmen die das wenigste Rauschen bei hohem Druck und wenig Durchfluss erweisen. Ich persönlich wenn ich es nochmal bauen würde, würde stinknormale nicht-vorstellbare Ventile am VL nutzen, und dann Vorstellbare am RL wie zB die IMI Regulux.

Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen

Das ÜSV müßte ich wahrscheinlich im Heizungsraum setzen lassen, wäre es dann besser, wenn das zusammen mit dem RL direkt unten mit am RLP angeschlossen wird und der RL-Ausgang dann oben am RLP?

Normalerweise geht Wasser oben rein, unten raus bei einem RLP.


Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen

Würde das dann dazu passen, daß man den WW-Rücklauf zur Lambda ganz unten am Speicher anschließt?

Ist die Dauer der WW-Bereitung dann genauso lange, als ob ich den Rücklauf auf halber Höhe habe, nur auf einem niedrigen Temperaturniveau und mit besserer Effizienz? Das WW wird wegen der ST nach dem Wellrohr sowieso auf 40 Grad abgemischt als Verbrühschutz.

Ja WW Rücklauf ganz unten.

Du kannst 2 Sensoren am Puffer verbauen: Oben, und dann irgendwo Mitte oder Unten. Die Ladelogik ist dann so: Wenn oben Zieltemperatur minus Einschalthysterese unterschreitet wird, dann fängt WW Bereitung an.

Wenn unterer Sensor Zieltemperatur erreicht hat, hört WW Bereitung auf.

Du kannst den Unteren Sensor beliebig positionieren, und entsprechend wird der Puffer entsprechend befüllt. Wenn dein 800L nicht voll benutzt dann lass die WP nur die hälfte befüllen, und ST macht dann den rest.

Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
Die Spreizung im Heizkreislauf schwankt bei mir immer durch die Taktungen

Das sieht mal gut aus, wenn das geglättet wird und durchgehend ist dann braucht man auch nicht diese hohen Spitzen.

Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 06.01.2026 13:00:59
0
3916753
Zitat von AndreiLux Beitrag anzeigen


Ich persönlich wenn ich es nochmal bauen würde, würde stinknormale nicht-vorstellbare Ventile am VL nutzen, und dann Vorstellbare am[...]


Ich habe Rücklaufverschraubungen, wo ich den Durchfluß verstellen kann, aber dort sehe ich nicht, welchen Durchfluß ich eingestellt habe.




Sind die IMI Regulux nochmal anders? Die sind aber schwieriger einzustellen als die V-Exact II, oder? Hat die Einstellung im Rücklauf irgendeinen Vorteil gegenüber den einstellbaren Ventilen im Vorlauf?

Zitat von AndreiLux Beitrag anzeigen


Normalerweise geht Wasser oben rein, unten raus bei einem RLP.

[...]


Ich glaube, in diesem Thema hatte mal jemand geschrieben, es sei besser, den RL-Speicher von unten nach oben zu durchströmen, daher hatte ich gefragt.


Zitat von AndreiLux Beitrag anzeigen


Du kannst 2 Sensoren am Puffer verbauen:

[...]


Das ist eine gute Idee, dann kann man mit der Höhe des unteren Sensors variieren und die beste Positon nehmen. Mir ist es immer lieber, wenn man noch etwas anpassen kann, um es zu optimieren.


Zitat von AndreiLux Beitrag anzeigen

Das sieht mal gut aus, wenn das geglättet wird und durchgehend ist dann braucht man auch nicht diese hohen Spitzen.


Das ist von heute Nacht bei ca. -6° C, aber ich habe zur Zeit die 3 HK im Wohn-/Eßbereich zugedreht, weil ich den 6 kW Holzofen dort verwende und ausprobieren wollte, was ich damit spare. Dadurch taktet der Brenner etwas öfter.



Der Gasverbrauch pro Stunde liegt damit mit WW im Schnit bei etwa 1,1 m³ pro Stunde, Wirkungsgrad des 28 kW-Kessels ist nicht bekannt. Wenn ich die drei HK noch aktiviere, sind es vielleicht 01-0,2 m³ mehr pro Stunde.

Aber mit der EU10L bin ich da noch im grünen Bereich, oder?

LG Meaparvitas

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Lambda Wärmepumpe - Erfahrungen und Tipps
Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 06.01.2026 13:00:59
0
3916753
Zitat:
...


Ich persönlich wenn ich es nochmal bauen würde, würde stinknormale nicht-vorstellbare Ventile am VL nutzen, und dann Vorstellbare am[...]

Ich habe Rücklaufverschraubungen, wo ich den Durchfluß verstellen kann, aber dort sehe ich nicht, welchen Durchfluß ich eingestellt habe.




Sind die IMI Regulux nochmal anders? Die sind aber schwieriger einzustellen als die V-Exact II, oder? Hat die Einstellung im Rücklauf irgendeinen Vorteil gegenüber den einstellbaren Ventilen im Vorlauf?

Zitat:
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Normalerweise geht Wasser oben rein, unten raus bei einem RLP.

[...]

Ich glaube, in diesem Thema hatte mal jemand geschrieben, es sei besser, den RL-Speicher von unten nach oben zu durchströmen, daher hatte ich gefragt.


Zitat:
...


Du kannst 2 Sensoren am Puffer verbauen:

[...]

Das ist eine gute Idee, dann kann man mit der Höhe des unteren Sensors variieren und die beste Positon nehmen. Mir ist es immer lieber, wenn man noch etwas anpassen kann, um es zu optimieren.


Zitat:
...

Das sieht mal gut aus, wenn das geglättet wird und durchgehend ist dann braucht man auch nicht diese hohen Spitzen.

Das ist von heute Nacht bei ca. -6° C, aber ich habe zur Zeit die 3 HK im Wohn-/Eßbereich zugedreht, weil ich den 6 kW Holzofen dort verwende und ausprobieren wollte, was ich damit spare. Dadurch taktet der Brenner etwas öfter.



Der Gasverbrauch pro Stunde liegt damit mit WW im Schnit bei etwa 1,1 m³ pro Stunde, Wirkungsgrad des 28 kW-Kessels ist nicht bekannt. Wenn ich die drei HK noch aktiviere, sind es vielleicht 01-0,2 m³ mehr pro Stunde.

Aber mit der EU10L bin ich da noch im grünen Bereich, oder?

LG Meaparvitas
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