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18.04.2026 17:14:39 |
Ich vermute, dass man die Balkendiagramme in dem Beitrag vom 16.4 abends nur bekommt, wenn die Lambda per Modbus auf ein Smartmeter zugreifen kann. Oder ist das vielleicht bei der neuen Steuerung ergänzt worden?
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18.04.2026 17:20:18 |
Zitat von richard10  Zitat von Meaparvitas  [...] Für jede Pumpe (WP, HK und FBH) ist ein Feld in der Statistik des jeweiligen Moduls hinterlegt, ebenso für die Mischer. Bei deiner Pumpe musst du die Leistung hinterlegen, die zu der Stufe passt. Die Lambda nimmt dann diesen Wert für die Energieverbrauchserfassung, aber dann konstant. In der[...] Das ist bei ihm völlig egal, er hat Direktkreis. 60W ist richtig. Aber wie gesagt das alles ist nur pingeliges da Lambda die Inverterleistung falsch angibt was der größte Unterschied zur Realität darstellt. Deine Erklärung zum Lüfter ist auch falsch, der Verbrauch ist dynamisch und wird am Lüfter gemessen und wird der Steuerung übergeben, das geht bis zu 120-140W hoch bei voller Leistung, und das stimmt auch extern gemessen.
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18.04.2026 20:11:51 |
Zitat von AndreiLux  Das mit dem Lüfter stimmt gar nicht, das kann man nicht ändern und die Leistung da ist korrekt, jeder hat die Werte im "Statistik Energiequellenantrieb". Steuerung kann man auch nirgend eintragen. Ich hatte komplett vergessen über der Möglichkeit das hier als Input zu nehmen. Was nutzt du bei dir und wie ist das verkabelt? Ich denke darüber das über Modbus zu machen bei mir. Du kannst da über die Guido Jeuken Integration jeden Temperatursensor hinterlegen, den Du in Home Assistant abfragen kannst. Ich habe in dem Raum, den ich berücksichtigen will, einen Awair Elemente Luftqualitätsmesser stehen. der auch in HA integriert ist, da habe ich einfach den Temperatursensor genommen.
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19.04.2026 11:40:15 |
Zitat von AndreiLux  Zitat von richard10  [...] Das ist bei ihm völlig egal, er hat Direktkreis. 60W ist richtig. Aber wie gesagt das alles ist nur pingeliges da Lambda die Inverterleistung falsch angibt was der größte Unterschied zur Realität darstellt. Deine Erklärung zum Lüfter ist auch falsch, der Verbrauch ist dynamisch[...] Die pauschale Aussage „Lambda gibt die Inverterleistung falsch aus“ ist unbelegt. Die EU-L arbeitet laut offizieller Doku mit Frequenzumformer für den drehzahlgeregelten Verdichter, und die EU10L ist beim akkreditierten WPZ Buchs mit konkreten elektrischen Leistungsaufnahmen und SCOP 5,96 gelistet. Wer eine systematische Falschanzeige behauptet, muss daher bitte den Messaufbau und die exakt verglichene Leistungsgröße offenlegen – also Verdichter-/Geräteleistung vs. Gesamtanlagenaufnahme. Ohne diesen Nachweis bleibt das eine Behauptung.
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19.04.2026 14:57:04 |
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19.04.2026 15:18:28 |
Die hohen COP-/SCOP-Werte der Lambda sind keine Fantasiewerte, sondern durch das WPZ Buchs der OST auf offizieller Seite veröffentlicht. Das Wärmepumpen-Testzentrum Buchs (WPZ) ist eine akkreditierte Prüfstelle nach EN 17025. Laut OST erfolgen die Leistungsprüfungen nach den internationalen Prüfnormen EN 14511 und EN 14825. In der veröffentlichten OST/WPZ-Liste vom 15.01.2026 ist die Lambda EU10L mit SCOP 5,96 aufgeführt. In derselben offiziellen Liste ist auch die Lambda EU13L mit SCOP 6,10 gelistet. Zusätzlich werden dort die elektrischen Leistungsaufnahmen und Heizleistungen an den normierten Betriebspunkten ausgewiesen. Offizielles ErgebnisDamit ist für mich klar: Die hohen COP-/SCOP-Werte der Lambda sind offiziell durch eine akkreditierte Prüfstelle bestätigt. Über Feldbedingungen, Hydraulik oder Einzelanlagen kann man natürlich separat diskutieren. Aber die Aussage, hohe Lambda-COPs seien grundsätzlich unglaubwürdig, ist durch die offiziellen OST/WPZ-Prüfergebnisse so nicht haltbar. Wärmepumpen-Testzentrum WPZ | OST |
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19.04.2026 15:22:32 |
Das ist eine komplett irrelevante Aussage weil die Prüfstellen prüfen doch nicht was die WP angibt gegen was extern gemessen wird, nur das letztere. Niemand hier diskutiert über die Absoluten SCOP Werten im Datenblatt weil hier niemand 1:1 die Wetterlage nach Messnorm hat. Es ändert nichts am Fakt dass die Statistiken innerhalb der Lambda Steuerung, nicht mit der extern gemessenen Realität übereinstimmen, das kann jeder bei seiner eigenen Anlage messen und überprüfen.
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19.04.2026 15:36:32 |
Ja, die zwei getrennten Zuleitungen existieren. Und ja, die 112 W können sehr gut daher kommen, dass auf der 400V-Wärmepumpenzuleitung mehr hängt als nur der reine intern ausgewiesene Inverterwert.
Eine saubere Verifikation wäre nur möglich, wenn man den offiziellen Schaltplan der EU10L bzw. die interne Zuordnung 230V Wärmepumpe / 400V Wärmepumpe bis auf Baugruppenebene sieht. In den öffentlich verfügbaren Unterlagen finde ich diese Detailtiefe nicht.
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19.04.2026 16:00:13 |
Die Aufteilung was hinter den 3Phasigen Eingang hängt bringt gar nichts der Diskussion weiter (es ist nur der Inverter, nichts anderes). Per Telemetrie sieht man dass der Lüfter an der 1 Phase ist, Lambda zeigt diese als separate Statistik an. Was sonst noch in der Außeneinheit lebt ist die Kältekreissplatine die ein paar Watt abnimmt, die ist auch auf der 1 Phase (Kann man überprüfen via Sicherungen der 3Ph oder im Sommer-Modus). In den 4040kWh laut Lambda sollte *alles* drin sein, Verdichter, Lüfter, Pumpe (Leistung korrekt eingestellt). Das ist eine andere Anzeige als die Verdichteranzeige mit nur 3683kWh. Der Unterschied zur Realität ist einfach ein Schätzfehler in der Inverter/Verdichterleistung und nicht gemessene Verluste des Heizbandes während dem Abtauen. Auch wenn für unerklärliche Gründe ein Phantomverbraucher separat vom Inverter irgendwie dranhängen würde, ändert das noch immer nicht dass die Lambda Anzeige dass dann falsch bilanziert und die falsche Endwerte gibt.
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19.04.2026 16:10:31 |
Die verglichenen Zähler laufen nicht über denselben Zeitraum. Auf dem Screenshot „Statistik Verdichteranlage“ steht als Start/Reset 08.09.2025 15:56. Auf dem Screenshot „ Energiestatistik Wärmeverteilung“ steht dagegen 23.07.2025 10:05. Damit sind schon die beiden Lambda-Werte 3683,847 kWh und 4040,385 kWh nicht direkt vergleichbar, weil sie offensichtlich nicht denselben Bezugszeitraum haben. Allein damit ist die Differenz von 356,538 kWh noch kein „Phantom“, sondern zunächst einmal ein Zeitraum-/Scope-Problem. Interessant ist sogar, dass die thermischen Werte viel besser zusammenpassen als die elektrischen. Wenn ich die Werte aus den Screenshots nehme: Total System Output extern = 23158,14 kWh Energieabgabe Verdichteranlage = 23129,704 kWh Das ist nur eine Differenz von 28,436 kWh, also ungefähr 0,12 %. Das spricht eher dafür, dass die Bilanzierung nicht komplett aus dem Ruder läuft, sondern dass hier unterschiedliche Zählergrenzen und Zeitfenster vermischt werden.
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19.04.2026 16:26:52 |
Zitat: Die verglichenen Zähler laufen nicht über denselben Zeitraum. Irrelevant, der Juli Datum ist als sie gebaut wurde. Der Unterschied zwischen den zwei Datumen sind 9kWh, 4031kWh vs 4040kWh. Die Thermischen Werte der Lambda sind falsch weil die Abtauen nicht runterzählen, meine sind leicht falsch weil da in HA eine Woche fehlt. Die Tabelle hatte ich in einem anderen Faden wegen anderen blöder Diskussionen erstellen müssen. Wenn du den September ignorierst weil da ein paar Tagen die HA Werte verschiebt waren, siehst du den 1:1 Vergleich verschiedener Zeispannen über die restlichen Monate. Im Oktober siehst du die Wärmemenge ist identisch, im Januar ist die dickste Diskrepanz weil Lambda Abtauenergie addiert anstatt sie abzuziehen. In allen Monaten ist eine dicke Diskrepanz der elektrischen Abnahme. Wir reden da von 6,28 JAZ in der immer oft gezeigen Verdichterstatistik, zu 5,68 in der mehr kompletten Lambda Ansicht, zu 5,23 in der physikalisch gemessenen und korrekt bilanzierten Rechnung. Ich habe alle meine Hausaufgaben gemacht, wenn was gesagt wird, stimmt das.
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19.04.2026 16:43:17 |
Gerade bei Dir mit separater WW-Bereitung über FriWa ist der Messpunkt auf der thermischen Seite entscheidend --> Wie wird die Wärmemenge in HA bestimmt?
Genau daran hängt nämlich, ob hier wirklich dieselbe physikalische Größe mit Lambda verglichen wird oder ob nur unterschiedliche Bilanzgrenzen gegeneinander gehalten werden.
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19.04.2026 16:53:37 |
Die FriWa hat absolut gar nichts hiermit zu tun. Das ist der selbe Volumenstromsensor und Temperatursensoren für die Spreizung der WP als in der Lambda anzeige, nur separat in HA integriert damit das auch rückwärts zählt und ich auch genau wie in der Lambda Heizenergie von WW Energie unterscheiden kann. Deswegen ist die Wärmemenge im Oktober identisch (nie abgetaut). Hör bitte auf nach dem Stift im Heuhaufen zu suchen.
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19.04.2026 16:55:00 |
Wenn ich meine 42 Starts seit dem 11.12.2025 auf denselben Zeitraum wie Du, AndreiLux hochrechne, sollte man das aus meiner Sicht nicht nur nach Kalendertagen, sondern saisonal bereinigt betrachten. Dein Zeitraum beginnt bereits am 08.09.2025 und enthält damit einen deutlich größeren Anteil milder Übergangszeit. Laut den Klimadaten für Mitte Deutschland liegen die Monatsmittel ungefähr bei September 15 °C, Oktober 11 °C, November 6 °C, Dezember 2 °C, Januar 1 °C, Februar 2 °C, März 5 °C und April 10 °C. Eine reine Kalenderhochrechnung würde meine 42 Starts auf etwa 73 Starts bringen. Berücksichtigt man stattdessen den saisonalen Heizbedarf, liegt die Vergleichszahl eher bei rund 62–63 Starts. Gegenüber den 175 Starts von Dir, AndreiLux bleibt die Differenz damit auch unter saisonaler Bereinigung deutlich bestehen. Warum kommt Deine Anlage auf so viele Starts?
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19.04.2026 17:12:53 |
Meine Frage ist aus meiner Sicht durchaus berechtigt. Es geht dabei nicht darum, „den Stift im Heuhaufen“ zu suchen, sondern die Bilanzgrenze sauber zu klären. Genau daran entscheidet sich nämlich, ob hier wirklich dieselbe physikalische Größe verglichen wird. Dass bei Dir derselbe Volumenstromsensor und dieselben Temperatursensoren genutzt werden, heißt noch nicht automatisch, dass auch dieselbe Bilanz herauskommt. Entscheidend ist zusätzlich: wo und wie integriert wird (digitale Integration, mit welche Frequenz), wie Abtauenergie behandelt wird, wie zwischen Heizen und WW getrennt wird, und welche Energieströme im jeweiligen Systembild überhaupt welchem Knoten zugeordnet werden. Genau deshalb hatte ich nach der Messstelle und der Bilanzierung gefragt. Bei einem System mit separater FriWa ist das aus meiner Sicht erst recht legitim, weil sich damit das hydraulische Gesamtsystem ändert und damit auch die Frage, welcher Energiestrom welchem Verbraucher im Sankey bzw. in der Monatsbilanz zugerechnet wird. Dass der Oktober identisch ist, spricht im Übrigen nicht gegen meine Frage, sondern eher dafür, dass in einem einfachen Betriebszustand ohne Abtauung beide Ansätze ähnlich laufen. Interessant wird es ja gerade erst dann, wenn die Fälle komplexer werden 1) Abtauung 2) WW-Betrieb 3) Speicherbe- und -entladung 4) Verluste 5) Umschaltung der Betriebsarten Genau dort entstehen typischerweise Unterschiede in der Bilanzierung. Das ist ein normaler technischer Punkt und keine Spitzfindigkeit.
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19.04.2026 17:43:32 |
Die Bilanzgrenze ist identisch mit den Lambda Statistiken, das sind die gleichen Sensoren, nur mit Unterschied dass wenn beim Abtauen Wärme aus dem Haus genommen wird dann zählt auch die globale Wärmeintegrale herunter anstatt wie in der Lambda stehen zu bleiben.
Das mit dem Starts ist deine Annahme, die WP lief nonstop von mitte Oktober bis mitte Februar, ich glaub der Zähler war bei 142 im Winter aber bin mir da nicht sicher da ich keine gleichwertige Zahl in HA habe. Von dem Sinne her sollte ich dich fragen wieso du "so viele" Taktungen hast.
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19.04.2026 18:23:00 |
Bilanzgrenze okay — wenn Du in HA wirklich exakt dieselben Sensoren am selben hydraulischen Punkt verwendest, dann ist das ein wichtiger Punkt. Mathematisch relevant bleiben aber trotzdem die HA-Auswertung und Integration. Home Assistant bildet Energie aus Leistung grundsätzlich über eine numerische Integration / Riemann-Summe; dabei sind laut offizieller Doku die Methode (`trapezoidal`, `left`, `right`), die Updatehäufigkeit und das `max_sub_interval` relevant. HA weist selbst darauf hin, dass die Integration aus diskreten Samples nur eine Approximation ist und mit häufigeren Updates genauer wird. Genau deshalb ist meine Frage nach Intervall, Integrationsmethode und Abtastfrequenz aus meiner Sicht absolut berechtigt. Ichbin dabei HA zu beschaffen. Falls Du in HA keinen fertigen kumulativen Energiezähler, sondern aus einer momentanen thermischen Leistung integrierst, dann sind insbesondere diese Punkte relevant: ob mit Vorzeichen integriert wird, ob negative Leistung beim Abtauen abgeschnitten oder zugelassen wird, wie oft die Werte aktualisiert werden, und nach welcher Logik Heizen und WW getrennt werden. Wenn zwei Systeme dieselben Sensoren lesen, aber anders integrieren oder anders signieren, können am Ende trotzdem unterschiedliche Monatswerte herauskommen. Mathematisch ist das nichts Exotisches, sondern genau die Folge davon, dass Energie die Zeitintegration der Leistung ist. Zum Thema Abtauenergie abziehen oder nicht: Das hängt aus meiner Sicht an der Definition der Kennzahl. Wenn ich die netto an den Wasserkreis abgegebene Wärme bilanzieren will, dann sollte eine Phase mit negativer thermischer Leistung beim Abtauen auch abgezogen werden, weil sie physikalisch Teil derselben Energiebilanz ist. Wenn man dagegen eine Brutto-Heizstatistik führen will, kann ein Hersteller auch nur die positiven Heizanteile aufsummieren. Beides sind dann aber nicht dieselben KPI. Da Defrost laut Literatur die Heizkapazität reduziert und den Komfort verschlechtern kann, ist für mich bei JAZ/SPF bzw. bei einer realen Nutzwärmebetrachtung die Netto-Bilanz die sauberere Größe. Unabhängig davon bleibt für mich noch ein zweiter Punkt offen: Wir hatten schon festgestellt, dass wir beide eine EU10L haben und der Wärmebedarf grob in derselben Größenordnung liegt. Umso interessanter ist für mich die Frage, warum die Startzahl trotzdem so unterschiedlich ist. Du schreibst, dass die WP bei Dir von Mitte Oktober bis Mitte Februar praktisch durchlief. Wenn das so ist, macht es die Frage ja eher noch spannender und nicht kleiner. Dann wäre es wirklich interessant, die Ursache zu finden — z. B. über Hysterese, HGT, Puffereinbindung, ERR-Abregelung oder die Regelstrategie insgesamt. Wir haben ja beide dieselbe „Super“-Wärmepumpe 🙂 Damit man die Startzahl sauber einordnen kann, gehören aus meiner Sicht mindestens diese Punkte dazu: Meine Werte aktuell: Heizkreis HK Heizbetrieb Einschalthysterese: -2,0 K Heizbetrieb Ausschalthysterese: +2,0 K Heizbetrieb Temperaturspreizung: 4,0 K Heizbetrieb Anforderungsleistung: 0,0 k KorrekturOffset Vorlauf Temperatur +0.3 K HGT= 11,0 °C Heizkreis FBH Heizbetrieb Einschalthysterese: -2,0 K Heizbetrieb Ausschalthysterese: +2,0 K Heizbetrieb Temperaturspreizung: 4,0 K Heizbetrieb Anforderungsleistung: 0,0 kW KorrekturOffset Vorlauf Temperatur +0.3 K HGT= 11,5 °C Puffer Heizung Puffer Typ: Gleitend PV-Betriebsart: Gleitend Maximale Puffertemperatur: 60,0 °C Heizbetrieb Einschalthysterese: -6,0 K Heizbetrieb Ausschalthysterese: +3,0 K Heizbetrieb Solltemperaturoffset: +0,4 K PV-Betrieb Solltemperaturoffset: +5,0 K Dauer der überhöhten Ausschaltschwelle bei Anforderungsstart: 20 min Energiequelle Luft / Abtauen EqM Bemessungsdrehzahl: 620 rpm EqM Umsetzungsfaktor: 80,17 m³/h EqM Drehzahl Y1 (@2 kW): 40,0 % EqM Drehzahl Y2 (@10 kW): 85,0 % EqM Silentmax. Drehzahl: 65,0 % EqM Defrostmax. Drehzahl: 11,0 % EqM Fadeout Drehzahl: 74,0 % EqM Vorregelzeit: 120 min EqM-Boost nach Vorregelzeit: aus Aus meiner Sicht ist für die Anzahl Starts eben nicht nur HK/FBH/Puffer relevant, sondern auch alles rund um Energiequelle Luft / Abtauung. Gerade dort können sich Unterschiede ergeben, die sich später direkt in der Taktung oder im Gesamtverhalten zeigen. Deshalb meine Frage an Dich: Kannst Du bitte einmal Deine Werte dazu gegenüberstellen, also insbesondere HK-Hysterese FBH-Hysterese Puffer-Hysterese Puffer-Typ Solltemperaturoffset Einstellungen Energiequelle Luft relevante Abtaueinstellungen / Freigaben / Schwellen Dann hätte man wenigstens einmal eine technische Basis, um die unterschiedlichen Startzahlen sachlich zu diskutieren. Denn wenn zwei Anlagen mit derselben EU10L so unterschiedlich laufen, ist das ja gerade spannend 🙂 Dann sollte man sich die Unterschiede in den Einstellungen und der Hydraulik systematisch anschauen, statt nur die reine Startzahl isoliert zu betrachten.
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19.04.2026 18:42:27 |
Zitat von richard10  Denn wenn zwei Anlagen mit derselben EU10L so unterschiedlich laufen, ist das ja gerade spannend[...] Du hast keinen Direktkreis und Dein Haus steht in einer anderen Region. Ich glaube nicht, dass ein Vergleich sinnvolle Ergebnisse liefert. Die WP ist das selbe Modell, der Rest aber individuell
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19.04.2026 18:43:38 |
Zitat: Genau deshalb ist meine Frage nach Intervall, Integrationsmethode und Abtastfrequenz aus meiner Sicht absolut berechtigt. Alle 10 Sekunden, die Oktober Daten zeigen dass die Wärme identisch ist ausgenommen der Rechnung des negativem Abtauens. Es hat keinen Sinn darüber zu reden, die Methodik ist genau. Zu den Takten: das hat auch keinen Sinn das irgendwie zu vergleichen, es sind komplett unterschiedliche Anlagen die außer der WP selbst nichts miteinander zu tun haben. Ich hab ein einfachen Direktkreis und du hast weit komplizierte Anlage mit mehreren Heizkreisen. Die Hysteresen funktionieren bei mir auch anders als bei dir. Ich hab nochmal ein Bild gefunden vom 1ten April: https://i.imgur.com/6XWym6t.pngAlso 27 Taktungen in den letzten 19 Tage. Wie gesagt das war im Winter statisch bei 132-135 oder in der Gegend. WW wird immer um 13:00 gemacht, die WP ist da bei dem Wetter immer aus, deswegen gehen die Takte nur rein deswegen einmal pro Tag hoch. Sonst ist Heizung in der Nacht an, Gestern war glaub ich der erste Takt in der Nacht wegen der höheren Temperaturen.
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19.04.2026 22:45:30 |
Zitat von richard10 
Die pauschale Aussage „Lambda gibt die Inverterleistung falsch aus“ ist unbelegt. Die EU-L arbeitet laut offizieller Doku mit Frequenzumformer für den drehzahlgeregelten Verdichter...[...]
Richard, Es gibt u.a. hier im Faden auf den 200 vorherigen Seiten unzählige Beiträge inklusive Details, die nachweisen, das die Anzeige eben weniger anzeigt. Von verschiedenen Usern, mit unterschiedlichen Typen, Installationen, Abstimmungen und hydrauliken. Und die Weichen auch von irgendwelchen genormten Labor- oder Marketingwerten ab. Manche sogar noch oben, unsere hier eher nach unten - allerdings passend zur Berechnung vom Einbauer. Und zur Abweichung Energieaufnahme: heute mal kurz geschaut: zwischen 03.11.25 8h und heute Nachmittag, 19.04.26 zeigt mein externer Energiezähler 4,2% mehr an als der von der Lambda. Das passt in etwa zu vielen anderen Posts hier. Genauer als 4% brauch ich es auch gar nicht, da nächsten 03.11. im selbe Haus mit derselben Hydraulik andere Außen- sowie Innentemperaturen herrschen werden, und auch n anderer Wasserverbrauch. Und zu den Starts hier: ne Handvoll seit Ende November, ähnlich wie bei Andrei, seit Ende November lief die durch, erst jetzt wieder im April, und ähnlich wie bei ihm ist sie heut erst gegen Mitternacht wieder angelaufen, wohl ähnliches Klima hier...
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19.04.2026 23:27:56 |
WARUM ENTSTEHT EIN UNTERSCHIED (ohne dass "Lambda falsch" sein muss)? - Der interne "Zähler" der Lambda ist KEIN geeichter Wärmemengenzähler, sondern ein RECHENMODELL: Qdot = rho * cp * Vdot * (T_VL - T_RL) => Qdot ∝ Vdot * dT D.h. die Lambda ermittelt Wärmeleistung/ Energie aus: 1) Vorlauf- Temperatur T_VL 2) Rücklauf-Temperatur T_RL 3) Volumenstrom Vdot und integriert das über die Zeit. - Jede dieser Größen hat Mess-/Modellunsicherheiten (Offsets, Einbau, Drift, Rundung, Sampling). Diese Unsicherheiten sind "inherent" (systembedingt) und werden NICHT automatisch als Fehler ausgegeben, weil die Steuerung nicht weiß, wie groß der wahre Messfehler gerade ist. - Kritisch ist besonders: Wenn dT = (T_VL - T_RL) klein ist (z.B. 3 K), dann wird der RELATIVE Fehler groß. Das ist reine Mathematik und kein "Marketing". RELATIVER FEHLER explodiert bei kleiner Spreizung (3K) Gegeben: Qdot = K * Vdot * dT (K = rho*cp in passenden Einheiten) Für kleine Fehler gilt näherungsweise: dQdot/Qdot ≈ dVdot/Vdot + d(dT)/dT Wichtig: d(dT) ist der FEHLER der Differenz, also: d(dT) = dT_VL - dT_RL Bei dT ≈ 3.0 K Jetzt der zentrale Punkt: Wenn der Differenzfehler d(dT) nur 0.12 K beträgt, dann ist: dQdot/Qdot (nur über dT) = d(dT)/dT = 0.12 / 3.0 = 0.04 = 4% -> Nachweis: Schon 0.12 K Fehler in (T_VL - T_RL) erzeugt bei dT=3K automatisch 4% Abweichung in der berechneten Wärmeleistung/Energie. Und 0.12 K ist extrem wenig: - Das ist KEIN "großer Fehler", sondern kann schon durch minimale Unterschiede in Einbauposition, Wärmeleitung am Rohr, Kontakt, Abgleich, Rundung etc. entstehen. Warum die Lambda daraus KEINEN "Fehler" anzeigen kann Die Lambda kann den Fehler d(dT) NICHT direkt bestimmen, weil sie dafür eine "Referenzwahrheit" bräuchte: - Um zu wissen, ob T_VL um +0.06 K daneben liegt, braucht man einen zweiten, unabhängigen, besser bekannten Temperaturstandard am selben Ort. - Um zu wissen, ob T_RL um -0.06 K daneben liegt, ebenso. Ohne externe Referenzsensorik kann die Steuerung nur: "Ich habe T_VL und T_RL gemessen und bilde die Differenz." Damit ist d(dT) ein "unsichtbarer" Fehler: Er ist real, aber intern nicht direkt beobachtbar. Genau deshalb ist es INHERENT, dass interne Rechenwerte von externen Messungen abweichen können, ohne dass die Lambda "einen Fehler macht". Fazit: 1) Die Lambda bildet Wärme aus einem RECHENMODELL (Vdot * dT). 2) Beim dT klein, wird der RELATIVE Fehler zwangsläufig groß: Relativer Fehler ~ d(dT)/dT -> 0.12 K Differenzfehler reichen schon für 4% Abweichung. 3) Dieser Differenzfehler ist intern NICHT direkt ermittelbar (keine Referenz), daher ist eine Abweichung INHERENT und KEIN Nachweis von "Lambda-Fehler". 4) Für harte Vergleiche braucht man externe Referenzen: - Gesamtstromzähler (Systemumfang klar definiert) - idealerweise Wärmemengenzähler (WMZ) nach Standard/Einbauvorgaben Sinn dieses Beitrags ist es zu erklären, dass es sich weder um Marketing noch um Schönrechnerei von Lambda handelt oder darum, falsche Informationen zu geben. Ziel der internen Messung ist es, die Möglichkeit zu geben, das System zu optimieren. |
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19.04.2026 23:47:04 |
Zitat von AndreiLux  Sonst ist Heizung in der Nacht an, Gestern war glaub ich der erste Takt in der Nacht wegen der höheren Temperaturen Konsequenz: Wenn die Raumwärme dann überwiegend nachts gemacht wird, läuft die WP öfter bei niedrigerer Quellentemperatur → tendenziell schlechterer COP als tagsüber. Warum „tägliches Ausschalten“ die Gebäude-Speicherkapazität nicht ausnutzt: Wenn HGT tagsüber sperrt, nutzt du die „Batterie Gebäude“ nicht aktiv: Idealfall in der Übergangszeit: tagsüber (wärmer) leicht vorladen, nachts ausklingen lassen. Deine HGT macht das Gegenteil: tagsüber aus, nachts wieder an → energetisch nicht optimal, wenn noch Heizbedarf da ist.
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20.04.2026 07:33:59 |
Mal eine eher praktische Frage: Bei uns sind am Wochenende Tausende dieser Samenschirmchen herumgeflogen wie von Löwenzahn, nur größer. Eine Menge wurde auch von der WP angesaugt und gegen die Innenseite des Lamellenpakets befördert. Wie entferne ich diese dünne Schicht jetzt am besten wieder, die sich da innen aufgebaut hat? Mit Luft (z. B. Laubbläser) von vorne in die Lamellen blasen und/oder mit dem Gartenschlauch?
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20.04.2026 08:02:40 |
Aus meiner eigenen praktischen Erfahrung würde ich die Samenschirmchen nicht mit starkem Luftstrom von vorne in das Lamellenpaket blasen. Damit besteht aus meiner Sicht die Gefahr, dass der feine Flaum noch tiefer ins Register gedrückt wird. Vorgehen: Wärmepumpe ausschalten. Grobe Anhaftungen zunächst trocken und vorsichtig entfernen, z. B. mit der Hand, einem weichen Pinsel oder vorsichtig mit dem Staubsauger. Danach das Lamellenpaket mit einem normalen Gartenschlauch und weichem Wasserstrahl spülen. Dabei möglichst so spülen, dass der Schmutz wieder herausgetragen wird und nicht noch weiter ins Register hinein. Keinen Hochdruckreiniger verwenden, weil die Lamellen sich sehr leicht verbiegen. Gerade diese flugfähigen Samenschirmchen setzen sich oft nur als dünne, filzige Schicht an. Nach meiner Erfahrung bekommt man das mit Wasser deutlich besser gelöst als mit Luft von vorne. Video |
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20.04.2026 08:17:40 |
Mit meinem Heizungsbauer hatte ich dazu letztes Jahr bereits genau diese Diskussion. In bestimmten Lagen gibt es zeitweise sehr viele Samenschirmchen. Er hat mir erklärt, dass er in solchen Fällen bei Bedarf sogar die Lüfter ausbaut. Dafür hat er sich eine spezielle Reinigungslösung aufgebaut: eine Art Staubsauger-System, das zusätzlich mit einem angebundenen Wasserschlauch arbeitet. Damit kann er die anhaftende Schicht gezielt lösen und gleichzeitig absaugen, ohne das Material noch tiefer in das Lamellenpaket zu drücken.
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