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18.05.2026 14:57:19 |
Bei Lambda muss man unterscheiden zwischen Vorlauf als Referenzgröße und Rücklauf bzw. Spreizung als eigentlicher Regelgröße für die abgegebene Wärmemenge. Der Vorlauf-Sollwert ist daher eher als Richtwert bzw. Referenz aus der Heizkurve zu verstehen. Die maximale Vorlauftemperatur ist in der Lambda-Beschreibung auch als Temperatur beschrieben, die „angefordert werden kann“, also nicht zwingend als Wert, der in jeder Sekunde exakt getroffen werden muss. Physikalisch ist das auch sinnvoller. Die abgegebene Wärmeleistung ergibt sich aus: Q = 1,163 * Volumenstrom * Delta-T Wenn der Rücklauf passend ist und die erforderliche Wärmemenge übertragen wird, muss der Vorlauf nicht zwingend exakt auf dem theoretischen Heizkurvenwert liegen. Eine dauerhafte Abweichung von z. B. 0,5 bis 0,8 K kann bedeuten, dass das Regelziel bereits mit einer etwas kleineren Spreizung bzw. einem etwas niedrigeren Vorlauf erreicht wird als ursprünglich über die Heizkurve angenommen. Genau das ist einer der Gründe, warum die Lambda so effizient laufen kann: Sie moduliert über Verdichterleistung, Volumenstrom und Spreizung so, dass die benötigte Wärmemenge möglichst effizient übertragen wird, weil der Rücklauf sagt mehr über der tatsächliche Wärmemenge als der Vorlauf! Bei mir ist der Abweichung zwischen 0.1K und 0.3K
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18.05.2026 16:10:56 |
Zitat von richard10  Bei Lambda muss man unterscheiden zwischen Vorlauf als Referenzgröße und Rücklauf bzw. Spreizung als eigentlicher Regelgröße für die abgegebene Wärmemenge. Der Vorlauf-Sollwert ist daher eher als Richtwert bzw. Referenz aus der Heizkurve zu verstehen. Die maximale Vorlauftemperatur ist[...] über die Heizkurve und Soll-Spreizung errechnet sich die Soll-RLT. Wenn die Lambda die im eingeschwungen Zustand wie bei mir im Winter ständig um 0,5K verfehlt, ist das kein Effekt einer bereits erreichten Soll-Abgabeleistung, die nirgends festgelegt ist, sondern einfach nur eine unglücklich umgesetzte Regelung. Die Heizkurve um 0,5K hochzusetzen tut nicht weh, eine Regelung auf 0K Abweichung wäre aber eleganter.
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18.05.2026 16:20:56 |
Zitat von richard10  Hallo Chaot,
die einfachste und aus meiner Sicht sauberste Umsetzung ist:
1. EVU-Sperre über den vorgesehenen digitalen Eingang der Lambda anschließen. 2. In den Leistungseinstellungen bei EVU-Sperre eine maximale Aufnahmeleistung auf 4,2 kW setzen 3. In der[...] Dankeschön! So werde ich es machen
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19.05.2026 01:59:23 |
Zitat von Chaot  Zitat von richard10  [...] über die Heizkurve und Soll-Spreizung errechnet sich die Soll-RLT. Wenn die Lambda die im eingeschwungen Zustand wie bei mir im Winter ständig um 0,5K verfehlt, ist das kein Effekt einer bereits erreichten Soll-Abgabeleistung, die nirgends festgelegt ist, sondern einfach nur eine unglücklich[...] Da gebe ich Dir recht. Vielleicht kannst Du einmal folgende Berechnung in Home Assistant durchführen. Ich habe HA leider noch nicht im Einsatz, es ist aber in Vorbereitung. Mach bitte einmal eine Schattenberechnung in HA, bei der Du die tatsächliche aktuelle Außentemperatur verwendest und diese mitschreibst. Daraus könntest Du dann mit der Formel aus der Rücklauftemperatur den rechnerischen Vorlauf berechnen. Ziel wäre zu prüfen, ob man damit erkennen kann, wo die Abweichung möglicherweise entsteht. Nach meinem Verständnis nimmt die Lambda- Regelung aus der Heizkurve die gewichtete Außentemperatur und berechnet damit den Sollwert. Durch diese Gewichtung kann eventuell ein Fehler entstehen. Das ist zunächst nur eine These, müsste aber über die Messwerte überprüft werden.
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19.05.2026 17:53:53 |
Zitat von richard10  Nach meinem Verständnis nimmt die Lambda-Regelung aus der Heizkurve die gewichtete Außentemperatur und berechnet damit den Sollwert. Durch diese Gewichtung kann eventuell ein Fehler entstehen. Das ist zunächst nur eine These, müsste aber über die Messwerte überprüft werden.[...] Ja, die Lambda verwendet die aus Historie, Gegenwart und Prognose berechnete AT für den VL-Soll und abzüglich Spreizung ergibt sich der Zielwert für die RLT bzw. die Regelgröße. Die Sollwerte für VL und RL werden in der WP-Ansicht auch eingeblendet und entsprechen der Erwartung. Was könnte denn nach Deiner These falsch berechnet werden, so dass sich immer eine gleich große negative Abweichung ergibt?
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19.05.2026 19:20:29 |
Wie und woraus die WP die Soll-VLT berechnet, spielt aus meiner Sicht keine Rolle.
Entscheidend ist doch, daß sie ihren eigenen Vorgaben dann nicht folgt.
Es geht hier auch nicht um plötzliche Sprünge, denen sie trägheitsbedingt vielleicht nicht gleich folgen kann.
Bei mir lag der VL stundenlang gleichmäßig weit unter dem Soll.
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19.05.2026 19:30:40 |
Zitat von Meaparvitas  Wie und woraus die WP die Soll-VLT berechnet, spielt aus meiner Sicht keine Rolle.[...] Die Lambda regelt auf die RL, insofern könnte es schon sein, dass RL-Soll sauber eingeregelt wird, die falsch berechnete VL-Soll aber nicht dazu passt. Aus den angezeigten und zu Fuß berechneten Werten sehe ich zwar keinen Anhaltspunkt dafür, aber Richard10 hat vielleicht eine andere Idee im Hinterkopf.
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19.05.2026 21:08:52 |
Der Rücklauf ist bei mir ja Vorlauf minus Spreizung, das paßt schon, nur ist der Vorlauf und damit auch der Rücklauf ca. 0,5 K unter dem Soll-Vorlauf respektive Soll-Vorlauf minus Spreizung, teilweise auch noch mehr. Wenn der Rücklauf tatsächlich stimmen würde, wäre ja wieder die Spreizung falsch. Ich habe eher den Eindruck, die Steuerung "bekommt es nicht geregelt" oder es wird am Display ein anderer Soll-Vorlauf angezeigt als die Regelung tatsächlich berücksichtigt, das erscheint mir aber fernliegend.
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19.05.2026 22:51:31 |
Ist auch meine Beobachtung. Die Lambda regelt seeeehr träge zur Soll RL Temperatur, wenn dann eine Abtauung dazwischen kommt wird sie nie erreicht. An der Leistungsbegrenzung liegt es nicht, sie scheint da wirklich einfach sich sehr langsam annähern zu wollen. Vielleicht um nicht zu Übersteuern?
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20.05.2026 13:26:04 |
Meine These ausgehend vom RL-Soll als eigentlicher Regelgröße der Lambda. Nach meinem Verständnis müsste die aktuelle Implementierung eigentlich so funktionieren: RL_Soll_Anzeige ≈ Heizkurve(gewichtete AT) - Sollspreizung und daraus ergibt sich dann rechnerisch: VL_Soll_Anzeige ≈ RL_Soll_Anzeige + Sollspreizung Damit wären VL-Soll und RL-Soll konsistent und beide würden auf derselben Außentemperaturbasis beruhen, nämlich auf der gewichteten Außentemperatur. Meine Vermutung ist jedoch, dass hier eventuell eine Inkonsistenz entstehen könnte. Denkbar wäre zum Beispiel: RL_Soll_Anzeige ≈ Heizkurve(gewichtete AT) - Sollspreizung aber gleichzeitig: VL_Soll_Anzeige ≈ Heizkurve(aktuelle AT) Dann würden RL-Soll und VL-Soll nicht aus derselben Außentemperaturbasis abgeleitet. Genau dadurch könnte eine scheinbar konstante negative Abweichung entstehen, weil die Regelung intern auf den RL-Soll fährt, der angezeigte VL-Soll aber aus einer anderen Berechnungsbasis stammt. Genau dafür wäre die Schattenberechnung in Home Assistant hilfreich: 1. Heizkurvenwert mit aktueller Außentemperatur berechnen 2. Heizkurvenwert mit gewichteter Lambda-Außentemperatur berechnen 3. daraus jeweils den rechnerischen RL-Soll ableiten 4. diese Werte mit den von Lambda angezeigten VL-/RL-Sollwerten vergleichen Wenn VL-Soll zur aktuellen Außentemperatur passt, der RL-Soll aber zur gewichteten Außentemperatur, wäre meine These unterstützt. Wenn dagegen VL-Soll und RL-Soll beide sauber zur gewichteten Außentemperatur passen, wäre die These eher widerlegt.
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21.05.2026 18:17:19 |
Wie auch Andrei bin ich der Meinung, dass hier einfach nicht ausgeregelt wird, man nicht weiter suchen muß und auch keine Abhilfe finden wird. Die AT Gewichtung hat mit dieser dauerhaften Regelabweichung nichts zu tun, Grundlage für die VL Temperatur ist die wie auch immer errechnete AT in dem schwarzen Kästchen. Leider wird die Soll VL Temperatur ja über Modbus nicht ausgegeben. Also berechne ich mir diese in IO-Broker aus der über Modbus ausgegebenen gewichteten AT, mit meiner auch in IO-Broker hinterlegten Heizkurve, dem Offset bei PV und in der Nacht und auch der Warmwasser Solltemperatur. Meine so berechnete VL Temperatur stimmt genau mit der angezeigten Soll VL überein. Natürlich hat mich danach gestört, dass der Zielwert nie erreicht wurde, fast 1K Abweichung. Nicht in meine Berechnung geht der Offset vom Heizkreis über die +/- Taste ein. Hier habe ich jetzt dauerhaft +1K eingestellt und die Heizkurve an allen Stützstellen um 1K verringert. Im Endeffekt fahre ich jetzt genau wie vorher aber auf meiner IO-Broker Auswertung sieht alles perfekt aus.
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21.05.2026 22:30:49 |
Zitat von Nizo  Leider wird die Soll VL Temperatur ja über Modbus nicht ausgegeben. Wird es doch? flow_line_temperature_setpoint oder target_temp_flow_line
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22.05.2026 10:37:09 |
Hallo Andrei, das mag in der neuen (grauen Linux-) Steuerung auch so sein. Bei meiner alten (weißen Windows-Steuerung) gibt es zwar das Feld "Heating_circuit_Setpoint_flow_line_temp", es wird aber nicht befüllt und gibt immer nur "-300" als Wert aus. Das ärgert mich auch schon länger, kann man aber nichts machen (außer auf ein Update warten). Grüße Paulie
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22.05.2026 11:22:15 |
Das ist das falsche Register was du da ausliest. target_temp_flow_line / Register 07 ist die nach der internen Heizkurve bestimmten VL Temp, Setpoint_flow_line_temp / Register 05 ist ein beschreibbares Modbus register zum steuern der VL Temperatur nach extern bestimmter Heizkurve - der Wert hier muss regelmäßig eingeschrieben werden. Er steht bei -300 bei dir weil es halt nicht gesetzt wird. Mit der Guido Integration kannst du hier die externe Heizkurve einstellen.
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22.05.2026 20:10:13 |
Dieses Register kann ich nicht auslesen, es kommt immer nur Null. Und wenn es gehen würde, fehlt ja noch die jeweilige Solltemperatur bei WW Bereitung. Ich habe auch eine alte Sigmatek Steuerung, ist aber nicht Windows sondern sieht für mich nach der Dateistruktur auf der SD Karte auch wie Linux aus.
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27.05.2026 10:55:54 |
Hallo Lambda-Gemeinde... Könnt Ihr mal nen Blick auf den Verlauf nachfolgend werfen? Hatten am WE an der Elektrik einiges geändert, dazu hab ich die Lambda zuerst deaktiviert und dann ausgesichert. Bin nun etwas skeptisch, ob wieder alles so läuft wie zuvor eingestellt, denn nach "Stromlos" fing die WP erstmal mit HEIZEN an (bei 30°C AT). Bis Du da drauf kommst, mal die Teperaturen auszulesen...?! Standen auf 0°C AT, hab dann manuell 25°C eingegeben und nach paar Stunden auf AUTO umgestellt. Gestern abend nun scheint die Kühlung angesprungen zu sein, so wie ich das interpretiere - wenngleich ich mich frage: warum erst gegen abend? (gibt keinen IT-Fühler, kann also nur über RL getriggert worden sein, denk ich): Setting Kühlbetrieb AT_Schwelle: 24,5°C, KVL: 22°C (Screenshots von HEUTE, da ist oben der Lüfter zu sehen, bedeutet doch Kühlung!? Die weiße Linie zeigt die Heizleistung, die ging ins negative, weshalb ich Kühlung vermute (IBN im Herbst, hat noch nie gekühlt). Dazu schaltete die Ladepumpe (cyan) auch ein. Allerdings passierte nach wenigen Minuten etwas: die WW-Temp.Oben fiel rapide ab, weshalb WW_Bereitung gestartet wurde: ca. 17:10h: HKP + Ladepumpe ON, VL fällt um ca. 5°C auf ca. 21°C, RL sinkt geringer ca. 17:30h: BW oben fällt um ca. 15°C, unter Mindestschwelle, WP schaltet auf WW, Ladepumpe Umschaltventil schaltet ca. 18:30h: WW wird beendet (Setting für WW: 11:30h - 14:00h, hat eigentlich immer genau um 11:30h eingeschalten) Der rapide Abfall BW bzw das Umschaltventil, was irgendwie aussieht, als ob es früher geschalten hätte, ist das 3-WV, so wie ich es verstehe.. Aber warum läuft dann diese vermaledeite Alpha-2 HKP um 18:45h wieder an und läuft bis fast Mitternacht? (Gib es ja nen separaten Threat bezgl der Probleme mit der Alpha2, AutoADAPT fährt nur "volle pulle", daher steht sie auf CP-1 mit ca. 14W und 1,3...1,4m³/h) Was genau passiert denn da zwischen 17h und den folgenden 45min? Muß ich nun wirklich ALLE Settings gegenprüfen nach n paar Stunden Stromlos? Kann ich kaum glauben, sollte ja im Speicher verbleiben?! Bezgl. der ganzen PID-EInstellungen würde ich dann massiv auf dem Schlauch stehen, an denen hab ICH noch gar nichts verstellt, da ich gar nicht weiß, was die steuern/bedeuten, kann es gar nicht beurteilen, wo die mal aktiviert waren oder OFF
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27.05.2026 22:26:45 |
Zitat von Reenergy_66  Hallo Lambda-Gemeinde... Könnt Ihr mal nen Blick auf den Verlauf nachfolgend werfen? Hatten am WE an der Elektrik einiges geändert, dazu hab ich die Lambda zuerst deaktiviert und dann ausgesichert. Bin nun etwas skeptisch, ob wieder alles so läuft wie zuvor eingestellt, denn nach[...] Ich habe zwar nicht tiefer reingeguckt, aber mir fällt auf, dass Du immer den 1h-AT Wert mitschneidest. Alle Vorgänge stützen sich aber auf Temperatur-Modul bzw. der berechneten Temperatur ab. die kann bei entsprechender Gewichtung schon gewaltig vom 1h-Wert abweichen.
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27.05.2026 23:40:12 |
Jemand ne Idee, warum ich zu Beginn der Warmwasser Bereitung gerade immer die Warnung bekomme? Scheint mir den Außentemperaturen zu tun zu haben, aber die WP steht auf der Nordseite am Haus, die bekommt nie Sonne. |
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28.05.2026 07:03:08 |
Zitat von Chaot  Zitat von Reenergy_66  [...] Ich habe zwar nicht tiefer reingeguckt, aber mir fällt auf, dass Du immer den 1h-AT Wert mitschneidest. Alle Vorgänge stützen sich aber auf Temperatur-Modul bzw. der berechneten Temperatur ab. die kann bei entsprechender Gewichtung schon gewaltig vom 1h-Wert abweichen. Hallo Chaot, Ja, den 1h-Wert lies ich deswegen mitlaufen, da dieser die „aktuelle AT“ anzeigt, aber eben etwas beruhigter als der wirkliche (vor allem, wenn mal Sonne auf die Pumpe scheint). Die Gewichtung ist momentan 30/30/35, also nicht sonderlich unterschiedlich. Den „berechneten Wert“ hab ich im Anzeigemodul bislang noch nicht gefunden, und in der Lambda-Anzeige ist ja auch die Anzahl der Werte limitiert, auch DESWEGEN schlicht der gemittelte, beruhigte 1h-Wert. Habe die AT aber bezgl. der Frage gar nicht im Fokus, mal davon ab, das die Kühlung ja potentiell die AT beobachten sollte (aber bei Temperaturen >30C und Einstellung 24C dürfte dies eher vernachlässigbar sein, oder?)
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28.05.2026 11:08:34 |
Zitat von PaBaKi  Jemand ne Idee, warum ich zu Beginn der Warmwasser Bereitung gerade immer die Warnung bekomme? Scheint mir den Außentemperaturen zu tun zu haben, aber die WP steht auf der Nordseite am Haus, die bekommt nie Sonne.
[Bild]
Ich würde die Warnung am Anfang der Warmwasserbereitung nicht direkt mit Sonneneinstrahlung auf die Außeneinheit erklären. Die Nordseite ist aus meiner Sicht nur bedingt relevant. Entscheidend ist eher der Betriebspunkt der Wärmepumpe in diesem Moment. Meine Vermutung: Es ist ein Kältekreis-Betriebspunkt am Rand des Kennfeldes. Wenn 01071 nur kurz direkt beim Start der WW-Bereitung kommt, könnte das durch den Start-Betriebspunkt entstehen: hohe Quellentemperatur, noch niedrige Senkentemperatur, schnelle Leistungsanforderung und dadurch ExV kurz am Anschlag. Was Du in der Steuerung testen kannst 1) WW nicht zu weit abkühlen lassen Wenn die Meldung bei niedriger WW-/Rücklauftemperatur am Start kommt, würde ich zuerst die WW- Hysterese verkleinern beziehungsweise die WW-Ladung früher starten lassen. 2) Beladungs Hysterese auf 7k reduzieren und Auschalthysteres auf -2k setzen, damit die Beladungskurve WW glätter ist 3) WW-Solltemperatur nicht unnötig hoch setzen Wenn Du z. B. mit PV-Boost auf hohe WW- Temperaturen gehst, würde ich testweise reduzieren. 4) WW-Zeitfenster verschieben auf nachts, weil die Temperaturen niedriger sind 5) WW-Ladepumpe / Volumenstrom: Wenn der Volumenstrom zu niedrig ist, kann der Kältekreis in ungünstige Betriebsbereiche kommen. 6) Puffer prüfen: Entlüftet? Was mir auffällt: Warum so oft WW laden? Sollte einmal in 24h ausreichen. Hast Du Zirkulation ? --> Auschalten!
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28.05.2026 11:32:20 |
Zitat von Reenergy_66  Hallo Lambda-Gemeinde... Könnt Ihr mal nen Blick auf den Verlauf nachfolgend werfen? Hatten am WE an der Elektrik einiges geändert, dazu hab ich die Lambda zuerst deaktiviert und dann ausgesichert. Bin nun etwas skeptisch, ob wieder alles so läuft wie zuvor eingestellt, denn nach[...] Das auffälligste Thema ist nicht die Kühlung selbst, sondern der Zustand nach „stromlos“ und danach der schnelle Absturz der BW-/WW- Temperatur. Das riecht eher nach Sensor-/Initialisierungsproblem, Umschaltventil-/Pumpenlogik oder Hydraulik-Verschleppung als nach normalem Kühlbetrieb. Außentemperatur 0 °C nach Stromlos ist der erste Hauptverdacht. Sensor ist zu prüfen Warum Kühlung erst gegen Abend: Das ist nicht zwingend unlogisch. Kühlung wird wahrscheinlich nicht nur durch aktuelle Außentemperatur freigegeben, sondern durch mehrere Bedingungen. Wenn AT_Schwelle Kühlen = 24,5 °C und KVL = 22 °C gesetzt ist, könnte die Kühlung erst starten, wenn die Regelung nach Neustart wieder in einem stabilen Zustand war und der Rücklauf oberhalb der Kühlbedingung lag. Der kritischste Punkt: BW oben fällt um ca. 15 K. Das ist aus meiner Sicht der wichtigste Teil. Wenn beim Start der Kühlung plötzlich Brauchwasser oben rapide fällt, dann gibt es drei Hauptmöglichkeiten: Möglichkeit A: echter Kälteeintrag in den WW-/BW-Bereich Möglich Ursachen: Stellantrieb verdreht/falsch montiert nach Elektroarbeiten Ausgänge vertauscht Möglichkeit B: Sensor-/Schichtungsartefakt Bei Schichten-/Kombispeichern kann ein oberer Fühler lange warm anzeigen und dann plötzlich stark fallen, wenn eine Temperaturschichtung kippt oder kaltes Wasser den Fühlerbereich erreicht. 15 K in kurzer Zeit genau beim Kühlstart ist trotzdem auffällig und sollte hydraulisch geprüft werden. Möglichkeit C: Umschaltventil schaltet wegen WW-Anforderung, aber Ursache war vorher schon der Temperaturabfall Warum läuft die Alpha2-HKP danach bis Mitternacht? Wenn die Anlage in Kühlbetrieb gegangen ist, ist es normal, dass die Heizkreispumpe läuft. Dann ist sie ja keine „Heizpumpe“ im Sinne von Wärme, sondern die Verteilpumpe für den Kühlkreis. Mögliche Gründe: 1) Kühlanforderung bleibt aktiv: Rücklauf ist noch über Soll/Kühlschwelle 2) Pumpennachlauf: nach Kühl-/WW-Betrieb läuft Pumpe weiter (Siehe Reglung)
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28.05.2026 12:13:41 |
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28.05.2026 19:39:28 |
Zitat von Reenergy_66  Den „berechneten Wert“ hab ich im Anzeigemodul bislang noch nicht gefunden, und in der Lambda-Anzeige ist ja auch die Anzahl der Werte limitiert, auch DESWEGEN schlicht der gemittelte, beruhigte 1h-Wert.[...] Bei der Sigmatek verbirgt sich die berechnete Temperatur in "Aussentemp. Module" |
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29.05.2026 09:27:16 |
Zitat von richard10  Das auffälligste Thema ist nicht die Kühlung selbst, sondern der Zustand nach „stromlos“ und danach der schnelle Absturz der BW-/WW- Temperatur. Das riecht eher nach Sensor-/Initialisierungsproblem, Umschaltventil-/Pumpenlogik oder Hydraulik-Verschleppung als nach normalem[...] Hallo Richard, Super, Danke für ausführliche Gedanken! Hydraulik-Verschleppung? Was meinst DU damit? Zirkulation in FBH bzw im Heizkreis gesamt, und dadurch "Verzögerungen der Reaktion"? Zitat von richard10  Kühlung wird wahrscheinlich nicht nur durch aktuelle Außentemperatur freigegeben, sondern durch mehrere Bedingungen.
Wie erwähnt, hab ich mit "Kühlung" noch keine Erfahrungen, IBN im Herbst, da gab es keinen Grund mehr für Kühlung. Werde es einfach mal den Sommer über beobachten... Zitat von richard10  Außentemperatur 0 °C nach Stromlos ist der erste Hauptverdacht. Sensor ist zu prüfen
Bislang unauffällig, nach der "Neu-Initialisierung" bislang keine weiteren Ungereimtheiten gesehen Zitat von richard10  Der kritischste Punkt: BW oben fällt um ca. 15 K. Das ist aus meiner Sicht der wichtigste Teil. Wenn beim Start der Kühlung plötzlich Brauchwasser oben rapide fällt, dann gibt es drei Hauptmöglichkeiten: Möglichkeit A: echter Kälteeintrag in den WW-/BW-Bereich Möglich Ursachen: Stellantrieb verdreht/falsch montiert nach Elektroarbeiten Ausgänge vertauscht Also, zuerst die E-Arbeiten: Es wurde an der Anlage selbst NICHTS gemacht, E-Arbeiten im Zähler-/ Verteilerschrank. Dabei wurde u.a. das SmartMeter, welches die WP + allem angeschlossenen Equipment überwacht (also ALLES, was mit Heizung und WW zu tun hat) versetzt, da der Eli den falschen Anschlußpunkt gewählt hatte und ich dies korrigiert haben wollte (SM1 ist für PV und Akku, SM2 ist WP / Heizung, und SM2 muss zwingend HINTER SM1 angeschlossen sein, war es aber nicht). Also an der Anlage selbst wurde keine einzige Klemme berührt. Deshalb kann auch "STellantrieb" bzw "Ausgänge" ignoriert werden. Zum "Kälteeinbruch": Dank deines Einwandes hab ich mal HA bemüht, dort laufen, wenn Strom da ist, 9 Dallas Sensoren auf einen ESP und loggen die Temperaturen rund um Speicher, Hydraulikstation und HKP (Alpha2). DORT seh ich tatsächlich keine so krassen einbruch, muß ich mal genauer anschauen die Tage, es könnten ja durchaus noch einige Tage mit Kühlbedarf kommen. In dem im ersten Beitrag verlinkten Graphen hier der Zusatz aus HA: Erläuterung zum verlinkten Pic: Graph oben: rot/orange/gelb = Sensoren oben, auf 3/4 und 2/4 (mittig) an den Stutzen des Speichers (simples Fass, kein spezieller Speicher, hängt ne FriWa dran). Der Lambda-Sensor sitzt derzeit oben, entsprach bisher dem "roten Sensor" blau = gemeinsamer RL BW/HW-Speicher, unten via Y-Verrohrung zusammengeschlossen je ca. 20cm) grün/hellgrün sind die Ausgänge der Hyd.Station, die hab ich wg, der 3-Wegeventil-Problematik angebracht, um dort zu monitoren Vio/rosa = VL/RL an der HKP Alpha2 Zusätzlich hatte ich nachträglich noch am HW-Speicher einen Sensor OBEN montiert, um "extern oben" mit "Lambda oben" zu tracken. Der ist im Graph mittig als gelb besser zu erkennen. Dazu mittig dann der an die Lambda angeschlossene VL Puffer in orange Graph unten ist lediglich die Hydraulikstation separiert Zitat von richard10  Möglichkeit B: Sensor-/Schichtungsartefakt Bei Schichten-/Kombispeichern kann ein oberer Fühler lange warm anzeigen und dann plötzlich stark fallen, wenn eine Temperaturschichtung kippt oder kaltes Wasser den Fühlerbereich erreicht. 15 K in kurzer Zeit genau beim Kühlstart ist trotzdem auffällig und sollte hydraulisch geprüft werden. Speicher, wie zuvor erwähnt: Einfach n Fass, nix besonderes. FÜHLER: Der HB hat ungefähr mittig einen Sensor verbaut und angeschlossen, der machte zu beginn etwas "sorgen". Deshalb hab ich im Bereich OBEN einen der übrigen angebracht und statt dessen angeschlossen. Also DERZEIT ist der obere angeschlossen, was dazu führt, das der Speicher (siehe auch ESP-Log) nicht sonderlich viel durchheizt - genügt aber derzeit, da unbewohnt, einzige WW-Entnahme ist Putzwasser bzw Hände waschen. Zudem ist inzwischen auch der Speicher zusätzlich gedämmt, vor Einzug werde ich wieder den mittleren Sensor umklemmen müssen (entspricht im Graph oben orange/gelb, weiß nicht genau, wo er sitzt, kommt man wegen der Isolierung nicht exakt ran!) Die 15K beim Kühlstart erklärt das aber bislang noch nicht, und ist in den ESP-Logs so auch nicht zu sehen, weder am Speicher noch an der HKP Zitat von richard10  Möglichkeit C: Umschaltventil schaltet wegen WW-Anforderung, aber Ursache war vorher schon der Temperaturabfall
ja, ja, das Umschaltventil. Ich habe das "madige blaue", was lt HB ja total in Ordnung ist. Nach einer Diskussion hier im Forum mit @TheCem hab ich es mit Kabelbindern festgezurrt und die zwei Sensoren, oben erwähnt, angebracht. In meinen Laienaugen läuft es nicht ganz sauber, aber zu vernachlässigen. Große Fehlbilder hab ich bislang noch nicht enddeckt, hab mit den Umsachalttimings etwas gespielt, scheint aber soweit OK zu sein (die grüne/hellgrüne Linie oben) Zitat von richard10  Dann ist sie ja keine „Heizpumpe“ im Sinne von Wärme, sondern die Verteilpumpe für den Kühlkreis.
Bezüglich der HKP hab ich noch n massives Verständnisproblem, was mir aber erst aufgefallen ist, nachdem die Alpha2 mit ihrem AutoAdapt im Dezember Probleme gemacht hatte... Von Sep-Dez lief sie, wie vom HB eingestellt, auf AutoAdapt. Bei etwa 1/3 der Kontrollen war sie trotz Herbst bei warmem Wetter einfach AUS (gesteuert über Lambda). Wenn AN, dann lief sie mit 800...1.100l/h mit gechillten ca. 12W, WP lief mit meist niedrigerem Durchfluß, idR 600...850l/h. Nach einer "Bedieung" am Pümpchen und wieder einstellen AutoAdapt rannte sie mit 2.200l los und lief tagelang damit, deswegen steht sie nun auf CP1 mit geringstem und ähnlichstem Durchfluß zu AA vorher, rund 1.100l. Aber: Sie ist meistens an! Selbst wenn die WP schon seit Stunden aus ist, ohne Heizungsanforderung, drückt die HKP kontinuierlich >1.000l Wasser durch die Rohre. Der HW-Speicher macht das nur n paar Minuten mit, dann ist der "leer", aber das scheiß ding rennt und rennt. Selbst noch im April, wo es definitiv wärmer war als zB im Dez (vor meiner Bedienung daran => ich habe LEDIGLICH die Modis durchgetoggelt, weil ich nach dem Maximum geschaut hatte. Dadurch durfte sie doch nicht die Adapt-Werte verlieren...?) Naja, irgendwann versteh ich das Teil auch noch, aber im Moment hab ich andere Prios auf der Baustelle. Und da sie nun auf PV läuft, ist es mir quasi egal, ob ON oder OFF. Wenn sie ausgetauscht werden sollte (nach nichtmal nem Jahr) kommt mit Sicherheit keine GF mehr rein, da wird eher die Pico empfohlen, besser/feiner einstellbar
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29.05.2026 09:37:07 |
Zitat von Chaot  Zitat von Reenergy_66  [...] Bei der Sigmatek verbirgt sich die berechnete Temperatur in "Aussentemp. Module" Super, Danke, Chaot! Umgestellt!
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