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Foren
Solarspeicher mit ST an Wärmepumpe
Verfasser:
Thomas_Nag
Zeit: 20.09.2022 19:34:37
0
3387133
Da nun bald die Jeisha 5kw monoblock kommt, muss ich mir Gedanken machen, wie ich die vorhandene ST Anlage einbinden kann. ST mit 4qm funktioniert 1a und macht nur Warmwasser bisher. Sie soll auf dem Dach bleiben, da der Abbau mit Gerüst und so zu aufwendig ist. (PV 12 kwp auch vorhanden.)

Solarspeicher 300 Liter ist der Wolf SEM-2 300. Wärmetauscher oben 1qm und Wärmetauscher unten 1,76qm. Ein zusätzlicher Pufferspeicher ist nicht geplant.

Ich sehe folgende Möglichkeiten:

1.) Wärmepumpe am unteren da größerer Wärmetauscher. ST entsprechend am unteren.
Könnte das im Sommer zu Problemen führen?

2.) Wärmetauscher in Reihe für die Wärmepumpe schalten und Solarthermie via Y- oder T-Verteiler einbinden.
Da könnte ich mir aber Probleme vorstellen, wenn es kalt ist und die ST zwangsweise mitläuft.

3.) Weitere Ideen eurerseits?

Verfasser:
Klebii
Zeit: 20.09.2022 20:29:24
0
3387160
Kann man die Jeisha bei der Brauchwasserbereitung drosseln?
Ich fahre mit 9 KW auf 2,4m². 3KW müssten dann ja locker gehen mit 1m². Dauert halt dann.
Evtl geht auch mehr, musst du halt ausprobieren.

Verfasser:
FraTe
Zeit: 20.09.2022 21:51:13
0
3387229
Hallo
ähnliches Projekt.
Meine Frage ob es Sinn macht die Thermische Solaranlage im Winter einfach ganz abzuschalten. Meine zumindest bringt im Winter wenn ich die Heizung tatsächlich brauche nicht gerade super Leistung, Umwälzung kostet ja auch was.
Zur Zeit noch das ganze WW mit Solar, Heizung noch ganz aus,
tagsüber machen wir die Tür zum Kaltwintergarten auf und alles ist schnellstens muckelig warm.
Hab schon recheckige Augen vom lesen, verwirrt, überfordert....
Gas muss raus
Pansonic Monoblock 7 kw steht aufbaubereit am Platz.
Schwingungsdämpfer, Edelstahlschläuche und neues Fenster sind bestellt oder schon vorhanden.
Ein paar Urlaubstage kommen nun, geplant ist Aufstellung aussen, Durchführung der Leitungen und neues Fenster rein, abdichten,
dann weiterlesen und weiterbauen.
Gas soll in diesem Winter maximal runter,Verbrauch bisher 900 m3 bei 149m2

Verfasser:
Thomas_Nag
Zeit: 20.09.2022 21:51:56
0
3387230
Danke für die Info, das hört sich gut an. Tendiere dazu Variante 1) umzusetzen, da würde es mit den 1,76qm doch ganz gut passen können.

Verfasser:
Gas2WP
Zeit: 21.09.2022 03:59:13
0
3387296
Habe gleiches Problem, 300l Solarspeicher hat nur Register für Gas (0,8m²) und ST(1,5m²), und die sind nicht so groß wie die WP-Register in dedizierten WP-Speichern (>1m² auf 100L).
Ich würde gerne einen Extraplattenwärmetauscher für die WP integrieren, wenn ich nur einen simpel zu installierenden Lösungsansatz dafür fände.

Bezüglich der Y-Umschaltungsidee, kann das überhaupt funktionieren, fließt da nicht Solarflüssigkeit im WT, die sich dann beim Umschalten mischen würde mit dem Heizungswasser? Blasen und Heizungswasser sind Gift für die ST.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 21.09.2022 06:08:34
0
3387301
In den bei euch vorhandenen Speichern sind leider Wärmetauscher mit viel zu kleiner Oberffläche integriert!

Die Idee einen zusätzlichen Plattenwärmetauscher mit entsprechend üppiger Wärmeaustauschfläche und großer thermischer Länge zu nutzen ist meiner Meinung nach einzige Option um die Wärmepumpe das Beladen des mit Trinkwasser gefüllten Speichers einigermaßen effizient hinzubekommen.

Gegenüberstellen würde ich wohl was der finanzielle Aufwand bei Umbau auf Hygienespeicher mit integriertem Trinkwasserwärmetauscher (>7,5 qm) oder leistungsfähige Frischwasserstation mit vorhandenem und alternativ neuem Speicher sein würde.

Link 👉 http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Warmwasserbereitung

Verfasser:
Musil
Zeit: 21.09.2022 06:35:53
0
3387305
Neue Wärmepumpe plus PV am Dach und dann noch ST am Dach ---> Speicher.

Ups verstehe ich da was nicht....?? WP und Speicher vertragen sich nicht so richtig.

PV und WP ist ja OK.

Aber dann noch ST am Dach (braucht einen Speicher), beißt sich schon wieder...

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 21.09.2022 06:40:53
0
3387306
Da beißt sich eigentlich nichts wenn's insgesamt korrekt konstruiert wird.
Wenn aber auf biegen und brechen der vorhandene nicht geeignete Trinkwassererwärmer ohne entsprechende Anpassung für ST und WP genutzt werden soll ist denjenigen nicht zu helfen.

Verfasser:
Klebii
Zeit: 21.09.2022 08:38:29
0
3387379
Zitat von Musil Beitrag anzeigen


Ups verstehe ich da was nicht....?? WP und Speicher vertragen sich nicht so richtig.

..


Ja, scheint so.
Das ist doch nur der Brauchwasserspeicher, kein Speicher/Puffer für die Heizung.

Verfasser:
Thomas_Nag
Zeit: 21.09.2022 10:50:36
0
3387496
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Wenn aber auf biegen und brechen der vorhandene nicht geeignete Trinkwassererwärmer ohne entsprechende Anpassung für ST und WP genutzt werden soll ist denjenigen nicht zu helfen.


Darum geht es doch gerade. Tipps zu bekommen, was möglich ist und was nicht.

In einem älteren Beitrag hatte ein User empfohlen, die Wärmetauscher für die WP in Reihe zu schalten und die ST via t-stück anzubinden. Die ST dann aber mit 2-Wege-Ventil sperren, wenn WW der WP aktiv, so dass beides nicht parallel läuft. Ist das valide?

Verfasser:
Gas2WP
Zeit: 21.09.2022 11:27:36
0
3387527
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen

Die Idee einen zusätzlichen Plattenwärmetauscher mit entsprechend üppiger Wärmeaustauschfläche und großer thermischer Länge zu nutzen ist meiner Meinung nach einzige Option um[...]


Ja das Problem sind die Anschlüsse, man muss ja bei dem PWT-Ansatz in Kontakt mit dem Trinkwasser und VL WP kommen, also stehen nur
1. Kaltwasser ganz unten
2. WW ganz oben
3. Zirkulation
4. ggf. Anode

als Öffnungen zur Verfügung, um Wasser anzusaugen und einzuspeisen. Eine Schichtung ist dabei vermutlich nicht verlässlich erzielbar, eine temperierte Menge von 300l Trinkwasser auf 45° ist somit wohl nur mit langen Laufzeiten erreichbar...
Hat es denn jemand mal mit PWT-Erweiterung umgesetzt? Im Holzvergaserforum habe ich mehrere Einträge gefunden, aber da gibt es ja kaum Bedarf an kleinen VL-Temperaturen. Flexen werde ich nichts am Speicher, dann eher was neues.

Verfasser:
pvneu
Zeit: 21.09.2022 19:28:02
0
3387778
Hallo,
ich hänge mich auch mit rein. Habe exakt das gleiche Setup (witzigerweise auch den SEM300, 4,5qm ST und 12kWp PV).
Die Jeisha wird gerade beplant (als Ersatz für eine DPSM15 Brenntwerttherme).

Zu der Frage 1), Was passiert wenn die Jeisha an den 1qm hängt? Kann der Betrieb auf z,.b. 3kW limitiert werden, so dass zwar langsam aber doch effizient Warmwasser erzeugt werden kann? Insb. deswegen aus meiner Sicht sinnig, da nur das obere Drittel erhitzt wird (was bei uns normalerweise ausreicht für den Tag).

Was wäre ein 1:1 Ersatz für den SEM300, halt mit passenden größeren Wärmetauschern?

Abgesehen von der Legionellenthematik, was spricht gegen den WW Speicher Ansatz (mit ST & WP)?

Verfasser:
Gas2WP
Zeit: 21.09.2022 20:25:42
0
3387813
Also das Thema WP an bestehendem ST-Speicher ist derzeit wirklich häufig zu lesen, leider kommen bisher nur Tipps ohne Erfahrungsberichte, von jemandem, der es tatsächlich umgesetzt hat, den
Solarspeicher als Hygienespeicher mit Friwa oder mit PWT als Trinkwasserspeicher zu betreiben.

Für mich spricht für die Friwalösung, dass im Sommer die Hygiene kein Problem darstellt, während sonst die ST die Temperatur viel weiter hochfährt, und das Wasser viel länger im Speicher verbleibt, da es fürs Duschen runtergemischt wird in der Temperatur.

Beim PWT in Reihe zum Trinkwasserspeicher ist mir nicht klar, wie bei Wasserentnahme die Auffüllung mit Kaltwasser geregelt und ggf. priorisiert wird...

Verfasser:
Thomas_Nag
Zeit: 21.09.2022 22:32:38
0
3387872
Stimmt, viele Erfahrungen scheint es mit dem Thema leider nicht zu geben. Fast etwas unerwartet, da anscheinend viele Leute vor gleichen Fragen / Herausforderungen stehen.

Verfasser:
blues
Zeit: 22.09.2022 02:30:51
1
3387919
Auch wenn ich damit "nichts produktives" beitrage - mich wundert es nicht, dass es dazu keine/kaum Erfahrungen gibt. Das Konzept geht halt nicht auf bzw. verträgt sich nicht ... und heutzutage (noch) in ST zu investieren ist eigentlich "gutes Geld schlechtem hinterherwerfen".


Wirklich sinnvoll ist mMn nur
a) ST abbauen (& PV erweitern) sowie Investition in einen WP-tauglichen WW-Speicher bzw. Pufferspeicher samt FRIWA

ggf. noch bei großer ST:
b) ST an unterem Register lassen, WP an oberem Register anschließen und mit schlechtem COP leben. Es ist hierbei zu kontrollieren, dass die WP-Leistung soweit limitiert wird, dass es nicht zur HD-Abschaltung kommt.

Von jeglichen Experimenten mit Zusammenlegung von Registern würde ich absehen - es kommt zwangläufig zur Vermischung der ST und WP-Kreise und somit zu unerwünschten Frostschutz-Einträgen, Verschmutzungen, Luftblasen, Dampfentwicklung und/oder Frostschäden.


Wenn es wirklich eine Not-/Bastellösung sein soll, bleibt meines Erachtens nur der von @lowenergy vorgeschlagene Weg. Die WP auf einen externen großen PWT wirken lassen und diesen brauchwasserseitig samt Zirkulationspumpe in Zu- und Abgangs-Leitung (also Warmwasser- und Kaltwasser-Anschluss) des Speichers via T-Stück einschleusen. Die mit der WW-Ladung anzusteuernde Zirkulationspumpe zieht dann Wasser unten aus dem Speicher, drückt dieses durch den PWT und oben wieder in den Speicher hinein.
Das obere Register würde dann nicht mehr verwendet werden oder könnte der ST zugeschlagen werden (Gegenstrom), wobei fraglich ist, ob das einen nennenswerten Vorteil bringt und nicht eher die Schichtung verschlechtert bzw. zu Wärmeaustrag führt.

Verfasser:
Gas2WP
Zeit: 22.09.2022 06:33:51
0
3387926
Ich bin dankbar für die Tipps, zusätzlicher Plattenwärmetauscher ist wirklich eine attraktive Lösung, die wenig Installationsaufwand bei hohem Nutzen bedeuten könnte. Die Friwa macht nichts anderes, ist aber schwerer zu überblicken, ob sie die Leistung auch bei 45 Grad bringt.
Auf reflex.de habe ich mal an den Parametern gespielt, jedoch fehlt mir da die Erfahrung, welche Werte man sinnvoll ansetzen sollte.

Für einen passenden PWT wären das auf der Seite dann 570€, das scheint in Relation zu vielen anderen Bauteilen wie 480€ Kupferröhrchen 10m für die Splitleitungen sehr vertretbar, vom neuen Speicher ganz zu schweigen.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 22.09.2022 07:51:23
1
3387953
Moin.

Ich denke die von dir im Rechner eingegebenen Temperaturen/Spreizungen passen nicht wirklich.

Beispielsweise zur FRISTAR3WP sind im Datenblatt vom Hersteller TA (https://www.ta.co.at/frischwassersystem/frischwasserstation-3-wp/) auszugsweise Leistungswerte zu ein paar Wassertemperaturen angegeben.

In beigefügtem Screenshot aus genanntem Dokument ist das oberhalb der von mir in der Tabelle gezogenen grünen Linie mit für's effiziente Wärmepumpen geeigneten Werten nachvollziehbar.



Demnach würde ich davon ausgehen, dass ein zur Beladung vom Trinkwasserspeicher zu benutzender Plattenwärmetauscher für's effiziente Betreiben von Wärmepumpentechnik von der Größe mindestens solch einer wie in der FRISTAR3WP integrierter sein sollte.

Verfasser:
Gas2WP
Zeit: 22.09.2022 08:10:37
0
3387961
Vielen herzlichen Dank,

das hilft enorm bei der Auswahl!
Hatte vorhin mal 15 Grad beim Rücklauf eingetragen, schwups war der Wärmetauscher bei über 70kW, 1200€ teuer und hätte den Speicher mal eben fast auf Kaltwassertemperatur gebracht.... übertreiben sollte man es bei der Dimensionierung also scheinbar auch nicht, oder würde das beim 300l Speicher sogar von Vorteil sein, da man das Volumenstrom- Verhältnis von Speicherwasser zu Trinkwasser verbessert?

Verfasser:
FraTe
Zeit: 22.09.2022 08:57:46
0
3387995
Wirklich sinnvoll ist mMn nur
a) ST abbauen (& PV erweitern) sowie Investition in einen WP-tauglichen WW-Speicher bzw. Pufferspeicher samt FRIWA

PV erweitern geht ja auch nicht mal so eben
meine PV ist 15 Jahre und ich bekomme 43 cent, da mal eben was dranhängen, Elektriker wird gebraucht, die das machen sind aber alle ausgebucht, und wie das mit der Bürokratie ist steht noch mal auf einem anderen Blatt.
Von Anfang April bis Ende September brauchte ich mir nie Gedanken um warmes Wasser machen, Heizung komplett aus, wenn nicht genug warmes vom Dach kam wurde halt mit solartauglichem DH nachgeheizt.

Es muss eine halbwegs praktikable Lösung her....
nach auslaufen der Förderung kommt eh eine Erweiterung mit Batterie etc.

mein Speicher 600/150, will aber hier nicht kapern...

denke es gibt sehr viele di das Problem nun haben, alles Leute die vor 15 Jahren halt fortschrittlich sein wollten, Demontage nun schwierig, PV nicht problemlos erweiterbar da Bürokratie etc.

Leionellen ist was für Hotels und Sporthallen, alles was halt selten benutzt wird und viele Totwasserpunkte hat ( ohne Gewähr - das muss jeder selber entscheiden das Leben ist halt geführlich )

Verfasser:
euro910
Zeit: 22.09.2022 13:18:54
0
3388159
hier hier hier

noch jemand mit 9 Jahre alter ST auf dem Dach, 3 Module und 400L Boiler.
Heizung wurde diesen Sonntag seit Mai das erste Mal wieder eingeschaltet, für WW
fast 5 Monate hat die ST dies nun bereitgestellt
aktuell sitzt der ST Boiler in Reihe vor dem Ölboiler , was im Sommer bei wenig WW Entnahme und wolkigen Tagen schonmal kalte Schauer zulässt :| (das geht sicher besser)

wegen relativ langem Schattenwurf würde ich auch max 4 weitere PV Module dort unterbringen, mit Modulwechselrichter wäre diese Installation überschaubar , aber auch sinnvoll?

Pro Abbau , neben + an PVwäre noch
-niedrigere BrauchWW Temp => weniger Kalkausflockung (unbehandelt haben wir 32° , nach der Grünbeck kommen immer noch 16+ raus)
-neuer Boiler wird eh fällig, günstiger ohne zusätzliche ST Anbindung (?)

mich würde ein Hygienespeicher wie der Zee oder hellmann (nur für WW) interessieren
ist die Frage ob mit oder ohne ST Anbindung

einziger PRO ST Punkt in meinen Augen damit:
weniger Zyklen (für Warmwasser) bedeuten doch auch eine längere Lebenserwartung für die WP

bei richtig viel PV könnte man ja noch einen Überschuss optimierten Heizstab oben verbauen, statt die WP dort anzuschliessen. halt COP 1:1

Verfasser:
Gas2WP
Zeit: 22.09.2022 14:22:35
0
3388215
Meine ST ist erst 2 Jahre da soll sie sich ruhig noch nützlich machen, man kann das für/wider ST daher nicht pauschal beantworten. Hier geht es um mögliche Einsatzszenarien für den noch guten Speicher/ST in Verbindung mit der WP.

Ich habe nun mehrere Friwa-WT mit mind. 70kW gefunden, also denke ich das ist eine sehr gute Orientierung, was in der Fristar3WP-Doku steht. Je größer der WT, umso kleiner dürfte auch die RL-Temp sein, d.h. wenn man mal viel WW aus dem Speicher verbraucht muss die WP den Speicher nicht von 25 sondern von 15 auf 45 hieven. Das Nachladen dürfte damit deutlich länger dauern, dafür evtl. nicht 1,5l Brauchwasser auf 1l Kaltwasser verbraucht werden, sondern idealerweise 1 zu 1.
Ob das Tool das ordentlich abbildet, mag ich nicht beurteilen, manchmal springen die Werte für den Volumenstrom um, manchmal bleiben sie gleich..

Was würdet ihr schätzen, wie lange ein Ladevorgang mit WP bei 20K und 30K Temperaturunterschied dauert, wäre ein "zu großer" Friwa-WT evtl. irgendwann von Nachteil für den Ladevorgang per WP? Oder kann man die Empfehlung aussprechen, ob ein größerer Friwa-WT für einen 300L Speicher besser ist als bei einem 500L-Speicher?

Verfasser:
blues
Zeit: 22.09.2022 14:42:27
0
3388226
@Gas2WP und @lowenergy - Ich glaube hier liegt jetzt ein Missverständnis vor bzw. wir reden aneinander vorbei ... Was waren eure Vorschläge @lowenergy und @Gas2WP?

Ein PWT lässt sich auf zwei Arten einsetzen
i) als Frischwasserstation - also zur Erwärmung von Trinkwasser (in der Abnahmemenge - "Schüttleistung") in einem Zug mit einem ausreichenden Puffer an warmen Heizungswasser oder
ii) zur Erwärmung von Trinkwasser während der WP-Warmwasser-Bereitungszeit und unabhängig von der WW-Nutzung. Das warme Brauchwasser würde weiterhin im WW-Speicher ("Boiler") vorgehalten werden und muss - es gibt ja keine Strömung durch die Abnahme - dementsprechend auch per Brauchwasser-Pumpe aktiv durch den PWT gepupt werden. Heizungsseitig wird der PWT direkt nach dem 3-Wege-Ventil der Jeisha angeschlossen. Der PWT fungiert somit allein als Ersatz für die zu kleine Rohrschlange im Speicher.

Letzteres war mein Vorschlag, weil sich hieraus ein enormer Unterschied für die PWT-Auslegung ergibt.

Zu i):
Im ersten Fall muss die komplette Leistung der WW-Bereitung abrufbar sein - die Spitzenlast ("Duschen") bestimmt die Leistung des PWT, da die Wärmespeicherung vor dem PWT im Heizungswasser erfolgt.
Der entsprechende PWT sollte in der Tat auf < 2K Differenz auf der warmen Seite - s. @lowenergy bzw. die Fristar 3WP - ausgelegt werden. Preise von ca. 1500€ (oder mehr) sind realistisch ... und in Anbetracht dessen, dass wir hier eine Notlösung diskutieren wohl kaum sinnvoll.

Zu ii):
Der PWT muss nur die Leistung der WP ans WW übergeben können. Diese Leistung ist deutlich geringer und somit auch die Größe bzw. Kosten des PWT. Auf die Differenz von 2K auf der warmen Seite würde ich weiterhin dimensionieren.
Fürs Reflex-Tool hieße das primär: 45°C/40°C/860 l/h - sekundär 43°C/... / ... Da sollte man meines Erachtens bei zivileren 500...800€ ankommen.

Zu Beachten ist, dass in beiden Fällen der PWT Trinkwasser erwärmt - es gelten also die üblichen Regeln für FRIWAs.
Das Material muss Trinkwasser-kompatibel sein. Falls Wasserrohre "Stahl-verzinkt" nicht ausgeschlossen werden können, muss der PWT kupferfrei sein (also Edelstahl-Lot oder geschraubt). Bei hoher Wasserhärte ist ein geschraubter PWT von Vorteil. Bei hohen Chlorid-Werten ist ggf. spezieller Edelstahl (1.4571) erforderlich.


Ob der Aufwand, Geld, Mühe, etc. sich am Ende lohnen, muss letztlich jeder für sich entscheiden. Dass ich das in eine ST nicht mehr investieren würde, hatte ich schon geschrieben ...

Verfasser:
blues
Zeit: 22.09.2022 15:05:01
0
3388236
Zitat von FraTe Beitrag anzeigen
[...] PV erweitern geht ja auch nicht mal so eben [...] Von Anfang April bis Ende September brauchte ich mir nie Gedanken um warmes Wasser machen, Heizung komplett aus, wenn nicht genug warmes vom Dach kam wurde halt mit solartauglichem DH nachgeheizt. [...] Es muss eine halbwegs praktikable Lösung her....
nach auslaufen der Förderung kommt eh eine Erweiterung mit Batterie etc.[...] denke es gibt sehr viele di das Problem nun haben, alles Leute die vor 15 Jahren halt fortschrittlich sein wollten [...]


Du sprichst hier verschiedene Aspekte an, die meines Erachtens teilweise ihre Berechtigung haben, teilweise aber auch nicht [und die man vor allem auch völlig anders interpretieren kann.]


a) "PV erweitern geht nicht mal so eben":
Die Tatsache, dass PV mit Bürokratie verbunden ist, und eine Erweiterung nicht "mal eben" gemacht ist, stimmt komplett. Die Bürokratie war schon immer (und wird wohl auch immer) der Hemmschuh bleiben. Rein rechtlich wird die Erweiterung einer PV - sofern eine Anlage seit mehr als 12 Monaten vorhanden ist - immer eine Zweitanlage. Den bürokratischen Aufwand muss man dann halt in Kauf nehmen, wobei der Mehraufwand einer zweiten Anlage sich mMn in Grenzen hält. Die ganzen Regeln rund um PV, Steuer, etc. kennst du doch bereits ...

b) "keine Gedanken um warmes Wasser" / "es muss eine halbwegs praktikable Lösung her":
Das wäre mit einer PV samt WP auch nicht anders. Zwischen ca. März und Oktober bezahle ich keinen Strom für die WW-Bereitung. Allerdings hat die PV/WP-Kombi einen unschlagbaren Vorteil. Die Sommer-Überschüsse können (wenn auch unter Wert) verkauft werden. Dein überschüssiges WW kannst du nicht verkaufen ...

Und gerade in Sachen "Einfachheit" ist die WP/PV-Kombi eigentlich nicht zu schlagen. Keine Überwachung von Glykol-Kreisen, keine zusätzlichen Pumpen, MAGs, etc. regelmäßiger Wechsel der thermisch zersetzen Flüssigkeit, ... Einfach nur ein ausreichend großer Speicher und die für mittags programmierte WW-Bereitung.

c) "Batterie / anstehende Änderungen bei der Altanlage":
Gerade das spricht doch dafür, es (jetzt) richtig zu machen - dir ist doch schon bewusst, dass du in naher Zukunft weitere Dinge ändern willst. Ein Invest in eine Batterie lebt davon, den eigenen Bezug zu minimieren. Das geht aber nur, wenn die Erzeugung hoch genug ist und/oder der Verbrauch. Mit einer Erweiterung der PV gewinnst du in der Übergangszeit massiv Akkuzyklen und verbesserst die Auslastung des Akkus. Die ST lässt sich in dieses Konstrukt als "Hochtemperatur-Quelle" nie vernünftig einbinden.

Wer an ST glaubt, soll den Weg in große Pufferspeicher und eine Scheitholz-/Pellet-Anlage gehen. Das sind kompatible Hochtemperatur-Quellen ...

d) "vor 15 Jahren fortschrittlich sein":
Es tut mir leid, aber ST war nie fortschrittlich! ST hatte immer nur eine Existenz-Berechtigung - der günstige Invest (und die abstruse indirekte Förderung als billige Eintrittskarte in die Welt der KFW-Klassifizierungen). Auch schon vor 15 Jahren war deutlich zu erkennen, dass "PV & WP" die wesentlich flexiblere und zukunftsfähigere Lösung ist - für die ST sprach immer nur der Preis ...
Auch damals schon lag der Wirkungsgrad von Wechselrichtern bei >95%; die Module lagen bei ca. 18% und mit einer guten WP war damals auch schon ein COP von 4 (im Sommer) drin. Der daraus resultierende Gesamtwirkungsgrad von ca. 70% ist - wenn man Abstrahlverluste, Strom für die UWP der ST, etc. berücksichtigt - somit auch damals schon auf Augenhöhe zu einer ST gewesen.

Verfasser:
Gas2WP
Zeit: 22.09.2022 15:12:23
1
3388241
Danke für die Aufklärung,
ich finde im Netz noch deutlich größere PWT <250kw zu viel kleineren Preisen, da fragt man sich, wie viel Marketinggeschwätz da dran ist. Ob man den PWT in der Friwa verbaut oder in Reihe dürfte im Grunde die gleiche Überlegung sein, der PWT muss dafür passen, was er leisten soll.

Ich habe mal im Falle des Umbaus auf Brauchwasser ("Prinzip Hochschaukeln") nach einer Friwa bei Vaillant geschaut und war der naiven Annahme gefolgt, ich könnte einfach ein größeres Modell wählen, welches normalerweise in MFH-die Wärme auf Abruf aus einem XXL-Speicher bereitstellt. Die Diagramme in der Anleitung sind aber für mich nicht schlüssig.



Frischwasserstation die kleinste wäre natürlich nicht WP-tauglich, aber bei diesen Diagrammen steige ich absolut nicht durch, vllt. kann mich jemand aufklären... warum braucht die größe Friwa VPM40/45 eine höhere Speichertemperatur für 45° als die kleinere?

Verfasser:
JoDa
Zeit: 22.09.2022 15:57:02
2
3388261
Hallo,

ich habe genau das gemacht: Eine vorhandene ST (30 Sunshore Solar Röhren) mit einer WP (Panasonic Geisha) kombiniert.

Nach diesem Sommer und den ersten sonnenarmen und kalten Tagen kann ich sagen: Es funktioniert bei mir hervoragend.

Meine FriWa ist selbstgebaut entspricht aber vom PWT ungefähr der Größe dem der FRIWASTAR 3WP.

Mit 45°C Puffertemperatur mache ich 43°C WW.

Den ganzen Sommer war meine WP aus. WW ausschließlich über ST. Jetzt ist es aktuell so, dass die ST das Wasser vorwärmt und die WP bringt es auf Zieltemperatur.
Mein Speicher fast 500l. Die WP speist oben ein und die ST unten. So steht oben immer WW zur Verfügung. Die Schichtung funktioniert tadellos auch wenn die ST auf niedrigen Temperaturniveau unten am werkeln ist.

Ich hatte es auch schon die Tage, dass die WP begonnen hat WW zu bereiten dann kam die Sonne raus und die ST hat weitergemacht.

PV habe ich auch. Ergänzt sich bei mir alles sehr schön und ich bin sehr zufrieden mit dieser Kombi.

Würde ich heute alles neu bauen, so würde ich auch auf rein PV gehen.

Hier noch der Link zu meinem Umbau: Anlage JoDa

Aktuelle Forenbeiträge
mafli schrieb: Hallo Zusammen, in den letzten 2 Monaten habe ich eifrig hier im Forum mitgelesen. Ich würde gerne in unserem Heim (2 Personen, 143 qm, BJ 2010) mit einer Jeisha 7kW unsere vorhandene Gas Therme...
Christoph Schian schrieb: Hallo mein Name ist Chris. Ich hab ein Problem mit meiner Panasonic Aquarea 5kw. Ich hab die gestern in Betrieb genommen. Der Kompressor startet für 10 Sekunden, geht dann aus( manchmal mit einem Zischen)...
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Solarspeicher mit ST an Wärmepumpe
Verfasser:
JoDa
Zeit: 22.09.2022 15:57:02
2
3388261
Hallo,

ich habe genau das gemacht: Eine vorhandene ST (30 Sunshore Solar Röhren) mit einer WP (Panasonic Geisha) kombiniert.

Nach diesem Sommer und den ersten sonnenarmen und kalten Tagen kann ich sagen: Es funktioniert bei mir hervoragend.

Meine FriWa ist selbstgebaut entspricht aber vom PWT ungefähr der Größe dem der FRIWASTAR 3WP.

Mit 45°C Puffertemperatur mache ich 43°C WW.

Den ganzen Sommer war meine WP aus. WW ausschließlich über ST. Jetzt ist es aktuell so, dass die ST das Wasser vorwärmt und die WP bringt es auf Zieltemperatur.
Mein Speicher fast 500l. Die WP speist oben ein und die ST unten. So steht oben immer WW zur Verfügung. Die Schichtung funktioniert tadellos auch wenn die ST auf niedrigen Temperaturniveau unten am werkeln ist.

Ich hatte es auch schon die Tage, dass die WP begonnen hat WW zu bereiten dann kam die Sonne raus und die ST hat weitergemacht.

PV habe ich auch. Ergänzt sich bei mir alles sehr schön und ich bin sehr zufrieden mit dieser Kombi.

Würde ich heute alles neu bauen, so würde ich auch auf rein PV gehen.

Hier noch der Link zu meinem Umbau: Anlage JoDa
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