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Foren
VLT runter bei Verbrenner wirklich so sinnvoll?
Verfasser:
der_schorsch
Zeit: 22.09.2022 14:13:13
0
3388202
Hi Leute,

mein Vater betreibt eine relativ alte nichtmodulierende ÖlHeizung (Buders Logano S115) mit 18KW Brenner (keine Leistungsstufen, kein Brennwertgerät).
Die war bisher katastrophal eingestellt, und ich konnte schon vieles optimieren.

Jetzt aber ein Gedanke zur Vorlauftemperatur:
Das Haus hat Heizkörper, ausschließlich. Ich habe jetzt bei Außen-Temp. zwischen 10 und 5 Grad getestet. Man kann die Heizkurve sehr weit runter nehmen, und die Räume werden perfekt warm, alle so um die 21-22 Grad bei voll geöffneten Thermostaten. Insofern erstmal ganz gut und ausgeglichen das System. (niedrigere AT muss ich noch testen wenn sie kommen)
Nun ist es aber so, dass durch die niedrigen VLT (so 32-36 Grad) und den relativ kleinen Kessel des S115 der Brenner sehr oft anspringt, und immer nur kurz läuft. Sprich, die Heizung taktet deutlich öfter als vorher.

Meine Gedanken dazu:
-Takten ist erstmal nicht besonders effizient -> frisst das den Gewinn der niedrigen VLT wieder auf, oder ist u.U sogar kontraproduktiv?
-Schadet takten dem Brenner überdurchschnittlich im Verschleiß, oder ist dem das wurscht?
-Lieber den Brenner 5min länger laufen lassen und mit VLT 10 GRad hoch gehen?

Meine Überlegung dazu ist, ob nicht ein "mittlerer" Vorlauf mit längeren Taktzeiten, und dafür Eindrosselung über Thermostate besser ist als niedrigstmögliche VLT. Bei WP ist die Antwort klar, beim Verbrenner bin ich mir da nicht sicher.

Besten Gruß
Schorsch

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 22.09.2022 14:18:39
0
3388207
Zitat:
Meine Gedanken dazu:
-Takten ist erstmal nicht besonders effizient -> frisst das den Gewinn der niedrigen VLT wieder auf, oder ist u.U sogar kontraproduktiv?
-Schadet takten dem Brenner überdurchschnittlich im Verschleiß, oder ist dem das wurscht?
-Lieber den Brenner 5min länger laufen lassen und mit VLT 10 GRad hoch gehen?

Meine Überlegung dazu ist, ob nicht ein "mittlerer" Vorlauf mit längeren Taktzeiten, und dafür Eindrosselung über Thermostate besser ist als niedrigstmögliche VLT. Bei WP ist die Antwort klar, beim Verbrenner bin ich mir da nicht sicher.


Das Problem ist ja, dass die höhere Vorlauftemperatur das Takten nicht behebt.
Die höhere Vorlauftemperatur ist ja dann auch "unterschritten" und der Brenner springt an.

Es käme aber auf die Steuerungslogik an:
Bei Vaillant kann man eine Brennersperrzeit einstellen, welche aber niedriger wird desto höher die Soll-Vorlauftemperatur ist. Dein Plan würde also das absolute Gegenteil bewirken.

Wenn du bei dir stattdessen eventuell eine Hysterese einstellen kannst und dem Brenner statt "immer 35" sagen kannst, "mach 45, aber springe erst bei 30 wieder an", könnte es helfen.

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 22.09.2022 14:50:52
1
3388232
Hallo,

was hindert dich es auszuprobieren.
Nach einem halbenTag weißt du mehr.

MfG
uwe

Verfasser:
Buddy5
Zeit: 22.09.2022 23:58:47
1
3388495
Welchen Regler habt Ihr denn auf dem Kessel? Das Takten deutet ja darauf hin dass der Kessel die Temperatur nicht los wird, vermutlich wegen zu hoher Leistung. Wie groß ist die beheizte Wohnfläche?

Verfasser:
guste100
Zeit: 23.09.2022 08:27:59
0
3388572
Wenn die Thermostate voll geöffnet sind, sollte der höchste Durchfluss möglich sein. Dadurch sollte der Brenner seine Wärme eigentlich sehr gut los werden. Drehst du die Temperatur höher (und damit die Thermostate weiter zu), so wird die Heizung die Wärme schlechter los werden und wird mehr takten.

Da sie nun schon taktet, würde ich erstmal prüfen, warum sie das tut. Sie sollte jetzt viel Wasserumlauf haben und damit relativ lange bis zum abschalten laufen. Wie ist die Heizkreispumpe eingestellt?

Passt die reale, gemessene Vorlauftemperatur wirklich zur reduzierten Heizkurve? Gerade die alten Ölbrenner haben oftmals eine Sockeltemperatur von bspw 38°C. Egal wie tief die Heizkurve eingestellt wird, unter die 38°C geht es dann nie. Und je nach Steuerung sind da teilweise sehr ungünstige Hysteresen für diese 38°C eingestellt. Ich kenne allerdings deine Heizung überhaupt nicht, so dass ich nicht sagen kann, ob es da genauso ist.

Gruß
Guste

Verfasser:
der_schorsch
Zeit: 23.09.2022 09:55:11
0
3388621
Erstmal vielen Dank für eure Antworten und dem Willen mir zu helfen :-)
Echt klasse.

Also in der Steuerung (Logamaitc 2107) kann man relativ wenig einstellen (auch nicht im Installateursmenü), kaum Einstellmöglichkeiten.

Die Umwälzpumpe läuft auf Minimalstellung (feste Drehzahlregelung, keine automatische), genauer kann ich das nicht messen.
Da die RLT sich aber relativ schnell der VLT annähert im Heizbetrieb (Delta z.T. unter 5K) gehe ich davon aus, der Durchfluss reicht aus, und die HK werden eben bei unter 40 Grad VLT einfach nicht mehr Wärme los - sollen sie ja auch garnicht, die Raumtemp. stimmt ja so. Das war ja auch mein Ziel, Heizung quasi ganztags auf "lauwarm", statt wie früher knapp oberhalb von Verbrühung beim Anfassen ;-)

Also ich bin mit dem Ergebnis in den Wohnräumen was den Heizbetrieb betfrifft mit dieser Heizkurve sehr zufrieden. Nur dass sie eben in der Übergangszeit (sagen wir mal bei 10-12 Grad AT) dann eben die Wärme (18KW) natürlich nicht weg bekommt und schnell wieder ausgeht.

Ich habe das jetzt mal beobachtet, der Brenner springt ca. 1x pro h an und läuft dann einige Minuten, dann geht es wieder aus -> ist das überhaupt "zu häufig"? Ich hab da ja keine Ahnung was "normal" ist.
In der Nacht ist die Umwälzpumpe in der Übergangszeit aus (von 22:00-05:30 Uhr) - ob das im Winter noch so funktioniert muss ich sehen, dass ist jetzt auch eine neue Einstellung.
Ich würde also sagen, der Brenner springt so 10-15 mal am Tag an inkl. einmal Warmwasser machen.
Ist das vielleicht einfach normal so?

Danke euch vielmals!

lieben Gruß
Schorsch

Verfasser:
JoergK
Zeit: 23.09.2022 11:50:06
0
3388705
Bei der Brennerleistung und den noch relativ milden Tagtemperaturen, sind 1-2 Starts pro Stunde bzw. 15-20 Starts am Tag relativ entspannt zu sehen.
Es gibt genügend Anlagen, die haben 50 oder noch mehr Brennerstarts am Tag.
Ich würde sagen du hast es mit den Einstellungen schon ganz gut getroffen.
Letztlich greift auch die Kesselminimaltemperatur zum Korrosionsschutz des Kessel mit in die Vorlauftemperatur ein.

Im Winter wird die Umwälzpumpe auch in der Nacht weiterlaufen.
Bei den Buderus Regelungen ist die Werkseinstellung bei +5°C.
Wird diese Außentemperatur unterschritten, bleibt aus Frostschutzgründen die Umwälzpumpe in Betrieb.

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