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Datenschutzhinweise

RLT-Anlage und luftführung in der Aula austauschen
Verfasser:
Jochen
Zeit: 16.07.2003 08:38:31
0
21431
hallo ihr lieben,

in einer unserer aulen (mit balkon hinten und rund 560 plätzen) soll ein 30 jahre, nicht mehr intakte RLT-anlage mit Heizregister ohne WRG ausgetauscht werden. meiner meinung nach ist auch die luftführung sehr veraltet, denn die zuluft wird einmal über der bühne und einmal über auslässe über dem balkon zugeführt, abluft wird unter dem bühnenboden an der stirnseite zum zuschauerraum hin und durch abluft gitter am ende des balkons abgeführt. ich denke, das an der bühne schon ein kurzschluß entsteht, daher plädiere ich für ein luftverteilung mit optisch schönen wiel nicht in der decke verkleidbaren abluftkanälen an den außenwänden und drallausläßen für die zuluft in der mitte der aula. eine WRG sollte auch eingeplant werden, da durch eine vielzahl von scheinwerfern die abluft stark erwärmt ist. an den langen fenstern an den seiten besteht eine statische heizung, die aber bisher durch lange verdunklungsvorhänge im winter keine heizleidstung gebracht hat. leider gibt es über diese anlage auch keinerlei unterlagen mehr, also weder heizleistung noch luftaustauschleistung ist bekannt.

hoffe auf zahlreiche vorschläge der lüftungsprofis hier über vorgehensweise. ein fachingenieur wird demnächst eingeschaltet.

vielen dank !!!

Verfasser:
oekoluefter
Zeit: 17.07.2003 13:59:15
0
21432
Hallo Jochen,

Sie werden um die 15000 cbm/h brauchen, wenn die Veranstaltungen etwas länger dauern. Die Leute entwickeln eine Menge Wärme, rund 60 kW, hinzu kommen noch etwa 2-6 kW Scheinwerfer.
Mit einer Wärmerückgewinnung ist der gesamte Heizungsbedarf leicht zu decken, eine Zusatzbeheizung der Frischluft ist nicht mehr erforderlich. Die Wärmerückgewinnung muß deshalb auch variabel arbeiten können, im Sommer wird sogar eine Kühlung erforderlich sein.
Ich bin Hersteller eines Produktes, welches in abgeänderter Form eine preiswerte Lösungsmöglichkeit sein könnte. Müsste jedoch eine Menge Details wissen. Wenn Sie Interesse haben, rufen Sie mich bitte unter 0221 / 912 55 88 an.
Mit freundlichem Gruß
Oleg Stolz

Verfasser:
Jochen
Zeit: 18.07.2003 10:12:56
0
21433
also ich glaube nicht ernsthaft, das man dort kein heizregister braucht, denn nicht immer sind scheinwerfer dort aufgebaut, die nutzung ist zu verschieden, die aula ist nicht immer vollgefüllt, also ihr tip, mit verlaub, erscheint mir als sehr amateurhaft...trotzedm vielen dank

Verfasser:
oekoluefter
Zeit: 18.07.2003 12:54:20
0
21434
Hallo Jochen,

"amateurhaft". Sie haben nur wenige Randbedingungen genannt, u.a. die maximale Belegungsdichte. Unter d i e s e r Voraussetzung sind meine Angaben r i c h t i g. Die Scheinwerfer, welche dann gerade mal 2 kW neben 60 kW Personenwärme ausmachen, sind dann fast unwesentlich.
Zur Größe der Aula etc. haben Sie überhaupt keine Angaben gemacht, genausowenig wie dazu, wieviel Außenwände mit welcher Isolierung oder auch nicht, ob Dach oder noch anderes darüber ist etc..
Deshalb sagte ich ja auch, eine Menge Details müssten noch bekannt sein.
E I N E S kann ich jedoch mit Sicherheit sagen, daß für die Luftzuführung keine Zusatzerwärmung notwendig sein wird. Meine Aussage begründet sich darin, daß ich eine 90 % WRG bei voller Leistung anbieten kann, und damit bekommen Sie die Bude allein durch die Abwärme der Besucher warm.
Es ist selbstverständlich, daß bei der von mir angedachten Läsung bei Teilbesetzung die Luftmenge b e l i e b i g reduzierbar ist.
Bei voller Besetzung, Aula unisoliert und praktisch freistehend, beträgt die Summe aus Transmissionsverlusten + Lüftungsverlusten rund 2500 W/K. Bei 62 kW innerer Wärmefreisetzung reicht das für die Überbrückung von einem dT von 25 K aus, also erster Heizeinsatz bei T-T-Raum von 22°C bei T-Aussen -3 °C.
Ich habe einen Raum mit 35 m x 20 m und 6 m Höhe zugrundegelegt, U-Wand von 1.5 W/K, freistehend.

Vielleicht verstehen Sie jetzt auch meine Aussage, weshalb ich von der Notwendigkeit einer variabler Wärmerückgewinnung gesprochen habe.

Für die Lüftung der 15000 cbm/h brauche ich natürlich noch 1.5 kW elektrische Leistung, die alte Anlage würde einfach außer Betrieb bleiben (dicht machen).

Im Übrigen würde ich dies sowieso mit der von Ihnen selbst angedachten Lösung ("feine Deckenkanäle" mit schöner Optik) machen.


Mit freundlichem Gruß
Oleg Stolz

Verfasser:
jochen
Zeit: 18.07.2003 13:37:09
0
21435
okay okay! wollte nicht unverschämt sein..sollte man mal zu mgegebenen zeitpunkt überprüfen...!

vielen dank

Verfasser:
Me. Alfons Hoffrogge
Zeit: 18.07.2003 15:29:40
0
21436
Ich bin kein Lüftungsspezialist, wirklich nicht, aber was mich hier mal interessieren würde, ist folgende Frage.

Wie will der "Ökolüfter", eine Aula, die ja sicher nicht jeden Tag voll besetzt ist im Winter bei sagen wir mal -12°C vor einer Veranstaltung vorheizen ohne ein Heizregister zu verwenden. Der Besucher, und ich meine auch den, der zu erst den Raum betritt, erwartet eine angenehme Zimmertemperatur.

Abwärme, in größerem Umfang, habe ich doch aber erst dann, wenn der Raum gut gefüllt ist mit Menschen, die natürlich dann auch eine entsprechend große so Menge an Wärme produzieren, dass einleuchtender Weise eine Nachbeheizung nicht mehr erforderlich ist. Aber wie soll der arme Kerl von Hausmeister den Raum nun vorher aufheizen.

Er kann ja wohl kaum vor jeder Aufführung des Krippenspieles der 3. bis 4. Klässler, die 9.te und 10.te Klasse der Realschule und den Kompletten Gymnasialabgangsjahrgang 5 bis 6 Stunden lang in der Aula Ballsport treiben lassen. Mal abgesehen von dem Schweißgeruch der sich dann langsam breit macht, und der dann anschließend mit entsprechendem Wärmeverlust wieder rausgelüftet werden muss, mache ich mir bei dieser Fiktion dann auch Sorgen um die Kronleuchter, die beim Ballsport gerne mal zu Bruch gehen.

Bitte meinen Sarkasmus nicht Übel nehmen. Ist nicht bös gemeint.

Wie gesagt, ich bin kein Lüftungsspezialist, aber von Haus aus sher neugierig.


Gruß Me. Alfons Hoffrogge

Verfasser:
oekoluefter
Zeit: 18.07.2003 19:37:34
0
21437

Hallo Herr Hoffrogge,
das sind zwei trennbare Probleme, das eine ist Heizen, das andere ist Lüften. Der Aula, von der ich noch immer nichts weiß, unterstelle ich mal meine angenommenen Abmessungen und die angenommenen Transmissionsverluste und den angenommenen spezifischen Heizleistungsbedarf.

Der Heizleistungsbedarf setzt sich hierbei zusammen aus dem Transmissionsverlust von etwa 2000 W/K, der Lüftungsverlust bei 90 % WRG beträgt dann etwa Volumenstrom/3 x (1-0.9) = 0.033 W/(Kcbm/h).
Bei voller Lüftung (15000 cbm/h) sind es dann 500 W/K.

Wie ich im vorherigen Beitrag bereits andeutete, kann die Lüftung von der Luftmenge her nahezu stufenlos im Bereich von etwa 0, 200 bis 15000 cbm/h gefahren werden, außerdem wird die Wärmerückgewinnung unabhängig vom Volumenstrom von 0 bis 90 % einstellbar sein, wobei die elektrische Leistungsaufnahme ungefähr proportional dem Volumenstrom sein wird, in jedem Fall nicht mehr als etwa 0.1 Wh/cbm gesamt (also bereits Zuluft und Abluft) bei max. Volumenstrom.

Die reinen Transmissionsverluste werden üblicherweise durch die normale sowieso vorhandene Raumheizung gedeckt (Radiatoren o.ä.). Der Lüftungsbedarf jedoch ist natürlich von der Anzahl Personen im Raum abhängig, neben einer personenzahlunabhängigen Grundlüftung.

Der Raum hat eine Grundfläche von etwa 700qm. Rechne ich die Geruchsbelastung dieses Raumes (ohne Personen) mit 0.3 Olf/qm, ergibt sich eine Geruchslast von 210 Olf. Um den Raum auf Luftqualität nach DINxy "C" (2.5 dezipol) zu halten, wäre dann eine Grundlüftung von 3000 cbm/h notwendig, also etwa 0.7 Luftwechsel je Stunde (nach Fanger, Olf, dezipol googeln).

Für diesen Bereitschaftszustand mit definierter Luftqualität und Temperatur sind dann insgesamt 2000+3000x0.033 = 2100 W/K Heizleistung erforderlich (bei -12° und 20°C Raumtemp. 67.2 KW, davon nur 3.2 kW für die Lüftung !).

Lassen wir jetzt mal 100 Personen rein und sehen, was dann passiert.
100 Personen schaffen etwa 10 kW (ohne Beleuchtung!).

Für die gleiche Geruchsqualität wäre eine Luftmenge von etwa 4460 cbm/h notwendig, der Lüftungsverlust beträgt dann 4.7 kW , die Transmissionsverluste immer noch 64 kW und die Heizung müßte jetzt noch (4.7+64-10) 58.7 kW bringen.

Jetzt 560 Personen: von Geruch her bräuchte man jetzt 11000 cbm/h, wegen CO2 aber mehr (bei 15000 cbm/h sinds dann rund 1100 ppm).
Heizung (mit 15000): (15.8+64-56) 23.8 kW.

Was man sehen kann, trotz Mehrlüftung kann die Heizleistung heruntergefahren werden, kein Komfortverlust wegen Luftqualität.

Ich möchte nocheinmal bemerken, daß alle Angaben auf den fiktiven Annahmen beruhen!

Falls die Mauern besser als U=1.5 sind, sieht es noch wesentlich anders aus. Ohne genauere Angaben werde ich jedoch nicht mehr fiktiv rechnen!

Für die Belüftung sind übrigens weder Fenster nötig noch nennenswerte Bauarbeiten. Einzige Bedingung ist, daß es irgendeine Außenwand gibt.

Ach, nochetwas gebe ich natürlich gerne zu: Ich bin tatsächlich Amateur, und zwar Liebhaber von perfekten Lösungen.


Mit freundlichem Gruß
Oleg Stolz

Verfasser:
friedel
Zeit: 21.07.2003 09:00:21
0
21438
Hallo zusammen,

es ist nicht möglich, mit den wenigen angegebenen Daten eine Ideallösung oder gar die Auslegung zu präsentieren. Wer das tut, arbeitet unseriös.

Ich kann nur den Tip geben, zusätzlich zum Fachplaner - der zweifellos die Lüftungsproblematik passend lösen wird - noch einen (unabhängigen) Energieberater (Energieagenturen, spezialisierte Consultingfirmen, Ingenieurbüros etc.) hinzuziehen. Ich gehe davon aus, dass der Energieberater besser ist, um einen gesamtheitlichen Ansatz zu finden. Suchen Sie sich einen Berater, der idealerweise Meister oder Ingenieur im Bereich Lüftungstechnik/Versorgungstechnik ist. (Ein Elektriker ist da nicht unbedingt erste Wahl...)

Wichtig ist auch die Fragestellung, welche sonstigen Nutzungen dieser Multifunktionssaal hat: Wird der als Konzertsaal für klassische Konzerte verwendet (Schallschutz)? Wird der Raum als Disco genutzt (evtl. Überschreitung der 560 Personen plus höhere innere Wärmequellen durch Musikanlagen, Laser- und Lichtanlagen)? Wie oft kommt so eine außerschulische Nutzung vor? Sollen noch andere Bereiche mit in ein Lüftungskonzept mit eingegliedert werden?

Wenn Sie diese Fragestellungen beantworten können, geben Sie diese Information auch den beteiligten Planern / Beratern weiter! Die Planung wird davon nicht unerheblich abhängen.

Gruß,
friedel

Verfasser:
Stefan Lieser
Zeit: 21.07.2003 09:09:41
0
21439
@friedel

>es ist nicht möglich, mit den wenigen angegebenen Daten eine
>Ideallösung oder gar die Auslegung zu präsentieren. Wer das
>tut, arbeitet unseriös.

Richtig. Wahrscheinlich hat das genau aus dem Grund auch niemand hier versucht.


Sonnige Grüße,
Stefan Lieser

Verfasser:
Jochen
Zeit: 22.07.2003 08:46:25
0
21440
danke liebe leute,

ein ingenieurbüro ist beauftragt worden und wird sich der sache annehmen, ich als techn. mitarbeiter sollte durchaus aber auch andere meinungen hören...die habe ich nun gehört und danke ihnne sehr...werde den ein oder anderen vorschlag machen. vielleicht kommt das ingenieurbüro auf unseren ökodingens hier zu...vielen dank nochmal...

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