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Foren
Neubau KfW40: LWWP oder SWWP
Verfasser:
Hausbauer2023
Zeit: 17.11.2022 13:59:41
0
3422003
Hallo liebe Profis,

wir stehen zurzeit vor dem Hausbau und damit verbunden vor der Frage, ob wir eine LWWP oder eine SWWP verbauen lassen.

Rahmendaten:
- Fertighaus in Holzständerbauweise
- KfW40-Standard
- Zwei Vollgeschosse + Walmdach
- Außenmaße ca. 11 x 9,5 m
- rund 170 qm Wohnfläche
- Lüftung mit Wärmerückgewinnung
- PV-Anlage

Nun haben wir schon einige Zeit in die Recherche gesteckt, allerdings scheinen die Meinungen beim Thema "LWWP vs. SWWP" ziemlich gespalten zu sein, auch z. B. was Langlebigkeit der jeweiligen Anlagen betrifft. Sicherlich auch, weil die Entscheidung vom Einzelfall abhängt.

Eine genaue Heizlastberechnung haben wir noch nicht, eine überschlägige Rechnung mit verschiedenen Online-Rechner kommt auf eine Heizlast von 4 - 4,5 kW.

Aufpreis für die SWWP (gegenüber LWWP) inkl. Bohrung, Montage: 18.300 €

Wir würden gerne alles aus einer Hand vom Hausanbieter beziehen. Somit scheidet die externe Vergabe oder auch das Thema RGK für uns aus.

Unser Gefühl sagt uns, dass sich die SWWP aus wirtschaftlicher Sicht (leider) nicht rechnet. Es fällt uns allerdings schwer, das konkreter im Sinne einer Amortisationsdauer o. ä. zu beziffern.

Wie seht ihr das?

Verfasser:
SebDob
Zeit: 17.11.2022 14:03:18
1
3422004
Sole über Erdkollektor. Soll um 1000-2000€ kosten.

18000€ wirst du wohl kaum wieder rein bekommen.

Verfasser:
MatthiasWP
Zeit: 17.11.2022 14:04:08
2
3422007
Postleitzahl?

Je tiefer die Normaußentemperatur, desto größer ist der Vorteil der SWWP.

Viel wichtiger als diese Frage ist jedoch die vernünftige Planung der Heizflächen (inkl. Hydraulik)! Einfach machen lassen geht da schief und führt zu einer ineffizienten Anlage.

Verfasser:
cmueller
Zeit: 17.11.2022 14:06:45
1
3422009
Hallo,
Bei einem Neubau (in einem engen Neubaugebiet?) würde ich kein Lwwp einbauen. Auch wenn der Scop in milden Gegenden kaum schlechter ist, gibt's doch einige Nachteile. Ich habe selbst eine Lwwp, aber Bestandsbau, großer Garten und keine Ambitionen den Garten umzugraben für einen Kollektor. Der kann evtl eine wesentliche günstigere Lösung sein, vo wenn der Bagger bereits da ist. Fast 20t€ Unterschied ist evtl der Tiefenborhung geschuldet oden irrwizigen Pteisvorstellungen in aktueller Zeit. Nur für 20t€ könnte ich meine Lwwp 6x kaufen.
Grüße

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 17.11.2022 14:10:05
7
3422012
Die Sole WP rechnet sich aufgrund der AUFPREISPOLITIK deines Hausanbieters nicht.

Ansonsten mit RGK eine perfekte LÖSUNG als ALternative zur BOhrung.

Wer aus dem Vertragskonstrukt nicht raus möchte, muss mit Luft WP leben.
Ist einfacher im Verkauf und der Installation - da auch weniger Planung nötig..... alles Vorteile für den Verkäufer.

Wo liegt das Problem mit Sole-WP?

Du lässt deinen Hausbauer alles ausser die WP + Quelle machen
Das heißt Sanitär + FBH + Lüftungsanlage. Arm ist er deshalb sicherlich nicht.

Die Sole-WP samt RGK dann eben z.b. von erdwaerme-forum.de. Da ist nicht mal ne Eigenleistung nötig.

Dort bekommst du eine super planung, auslegung und faire Preise - deutschlandweit.
Einzig die Zeitschiene ist ein Thema... Heute wird bestellt - und in 2 Wochen soll der Anbieter Zeit haben - das wird hier nicht klappen :-)

Ich weiss alle springen gerade auf LUFT-WP.... Ich selbst hab nach 10 Jahren schon die zweite Luft-WP benötigt. Von Sole-WP liest man dagegen Laufzeiten von 20-40 Jahren.
Spätestens nach dem ersten WP Tausch wäre man mit der Erdwärme mind. Preisgleich.
Das man mit einer SOLE-WP die konstante QUelltemperaturen hat, weitere Vorteile hat, wird gerne verschwiegen.

Was wenn in unserer aktuellen Stromsituation sich endlich mal ein STUNDENBASIERTER Strompreis etabliert.
Blöd wenn der Strom nachts bei -5 Grad am günstigsten ist, und tagsüber bei +2 Grad ein vielfaches davon kostet... -> Blöd für Luft-Wärmepumpen, Gut für SOLE-WP.
Einer SOLE-WP ist es effizienztechnisch egal ob sie morgens, mittags, oder nachts läuft. Man kann das mit dem Strompreis abstimmen.
Mit LUFT WP dagegen nicht sinnvoll...



P.S. 18.000€ Aufpreis für geschätzte 4kW Heizlast und der zugehörigen "KLEINEN" Bohrung sind ein WITZ. Die WP ist mindestens Preisgleich! Bei der Bohrung reden wir vielleicht von 1x60Meter... das kostet keine 18t€ - ist ein Abwehrangebot ganz klar.

Verfasser:
Hausbauer2023
Zeit: 17.11.2022 14:15:08
0
3422017
Danke für die schnellen Rückmeldungen!

@SebDob: Das wäre m. W. ja mit einer eingeschränkten Nutzbarkeit des Gartens verbunden (z. B. Bepflanzung). Daher wäre uns die Tiefenbohrung lieber.
Erdkollektoren wurden uns auch nicht angeboten vom Hausbauer, da müssten wir noch einmal gezielt nachfragen, ob er das überhaupt anbietet. Wir würden wie gesagt sehr gerne alles aus einer Hand beauftragen.

@MatthiasWP: PLZ ist die 63571.
Ich würde doch davon ausgehen, dass der Hausbauer diese Planung durchführt, wenn wir von ihm das Komplettpaket kaufen, oder bin ich da zu optimistisch?

@cmueller: Welche Nachteile neben der Wirtschaftlichkeit siehst Du da? Lautstärke und kürzere Lebensdauer (dazu gibt es scheinbar verschiedene Meinungen) der LWWP sind uns bekannt.

Verfasser:
Hausbauer2023
Zeit: 17.11.2022 14:21:26
1
3422022
@Mastermind1: Vielen Dank für die umfangreiche Antwort!

Vielleicht sollten wir die Idee bzgl. des RGK doch nicht vorschnell verwerfen...
Allerdings würden wir gerne noch die bis zum Jahresende befristete KfW 40 NH Förderung mitnehmen. Das Zertfikat bekämen wir vom Hausbauer.
Hier bin ich nicht sicher, ob wir das bei separatem Einbau der WP bekämen, müssten wir mal nachfragen.

erdwaerme-forum.de schaue ich mir an, danke.

Verfasser:
MatthiasWP
Zeit: 17.11.2022 14:21:35
1
3422023
NAT -10,8 Grad ist eher mild.

Du kannst z.B. bezüglich der FBH Auslegung auf eine Berechnung vom https://ingenieurbuero-heckmann.de/ bestehen - die bieten das direkt mit "Wärmepumpenempfehlung" und mit Auslegung für effizienten Wärmepumpenbetrieb an. Du bekommst hier auch direkt den Schrieb zur ERR Befreiung für die BAFA/KFW mit.

Im Prinzip sollte dem beauftragten Heizi egal sein, wonach er genau verlegt. Allerdings wird es sicherlich etwas teurer, da aufwändiger.

Die typische Heizi/Generalunternehmer Auslegung hat folgende Probleme:
- FBH für zu hohe Vorlauftemperaturen (z.B. 35/30 Grad Vorlauf/Rücklauf; viel weniger ist anzustreben)
- FBH für zu geringe Volumenströme (zu dünnes Rohr, zu lange Kreise)
- FBH mit nicht wirklich sauerstoffdichtem, dafür ganz billigem PE-RT Rohr
- Wärmepumpe zu groß
- Parallelpufferspeicher

Verfasser:
cmueller
Zeit: 17.11.2022 14:28:29
1
3422034
Lwwp Nachteile, meine Meinung: Platz, Optik, Vereisungs- und Abtauproblematik (evtl ständiger Heizstabeinsatz bei niedrigen Systemleraturen), Frostthematik bei Stromausfall, zusätzliche Hauseingänge, bei Splitanlagen brauchst du ein Kältetechniker, im Innenraum brauchst dann doch noch Platz für Mag, sicherheitsventil, Entlüfter,... . Evlt. zu wenig Modulation und daher extrem kurze Takte....
Vielleicht können, das die 40t€ Lwwp besser als meine 3t€ Jeisha. Ich vermute deinHausbajer, baut aber keine Lamba oäein.

Wenn man mit Keller baut, kann man sich ggfls auch den Graben sparen.

Verfasser:
ManfredK
Zeit: 17.11.2022 14:32:24
0
3422039
Auch Luft/Wasser-Wärmepumpen, sind sie gut geplant und bestens verbaut, halten mehrere Jahrzehnte.

Meine 5,4 KW L/W-WP war in unserem 250-qm-Altbau 26 Jahre bi- und monovalent in Betrieb. Sie schnurrte bis zuletzt wie eine Nähmaschine und wurde nur wegen der 40 % Förderung ausgetauscht.

Gruß
Manfred

Verfasser:
Gauchoi
Zeit: 17.11.2022 14:55:21
0
3422056
Meine zwei direkten Nachbarn haben beide eine Sole-WP. Beides Fertighäuser ohne Keller, KFW40 Bj.2020, je nur 2 Personenhaushalt.

Der eine mit der Nibe hat eine 98m Bohrung zu ebenfalls 18k, weshalb dann wohl auch auf eine PV gänzlich verzichtet wurde, der andere eine Logatherm mit Erdkorb, auch ohne PV.

Im Vergleich zu meiner LLWWP im größeren Massivbau KFW55 und 3 Personen mehr zieht die Logatherm rund das 2 fache an Strom und die Nibe ungefähr das Gleiche.

Was ich sagen will: konzentrier dich auf eine optimale Auslegung der FBH zusammen mit einer bestmöglichen PV-Belegung. Satteldach mit Ost/Westbelegung ist dafür optimal. Mach einen thermischen Abgleich und überwache in den ersten 1-2 Jahren den Betrieb der WP im Detail.

Wenn Geld eine Rolle spielt, setze auf eine günstige Monoblock LWWP. Wenn die in 15 Jahren dann fällig wird, kann die mit wenig Aufwand gegen eine neue Generation zur Not in Eigenregie getauscht werden.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 17.11.2022 15:12:57
1
3422073
Zitat von Hausbauer2023 Beitrag anzeigen
Unser Gefühl sagt uns, dass sich die SWWP aus wirtschaftlicher Sicht (leider) nicht rechnet. Es fällt uns allerdings schwer, das konkreter im Sinne einer Amortisationsdauer o. ä. zu beziffern.

Wie seht ihr das?[...]

Bei aktuellen Energiepreisen, einer vorhandenen PV und ohne DIY für die Quelle (z.B. RGK) ist die Wirtschaftlichkeit in der Tat fragwürdig. Das trifft aber auch auf die Küche für 30 statt 15k€ umso mehr. cmueller hat ja die vielen Nachteile der LWWP bereits genannt. Zu ergänze wäre aber z.B. auch die aktive Kühlung (statt passiv), die auch die Lebensdauer verkürzt.

Habe selber KfW40 und wäre auch bereit gewesen signifikanten Aufpreis für SWP zu zahlen (aber Wasserschutgebiet). Ob 18k€ es mir Wert gewesen wären, kann jetzt im Nachhinein natürlich nicht wirklich ehrlich beurteilen. Allerdings in deiner Situation würde ich versuchen die Quelle aus dem Paket rauszunehmen und ggfs. RGK zu machen. SWP (ohne Quelle) statt LWP sollte eigentlich für den Hausanbieter günstiger sein. Und ein RGK kostet definitiv keine 18k€

Grüße Nika

Verfasser:
cmueller
Zeit: 17.11.2022 15:18:29
0
3422077
Zitat von Gauchoi Beitrag anzeigen
Meine zwei direkten Nachbarn haben beide eine Sole-WP. Beides Fertighäuser ohne Keller, KFW40 Bj.2020, je nur 2 Personenhaushalt.

Der eine mit der Nibe hat eine 98m Bohrung zu ebenfalls 18k, weshalb dann wohl auch auf eine PV gänzlich verzichtet wurde, der andere eine Logatherm mit[...]


Die Punkte sind alle richtig. Selbst mit der besten wp, ist am Ende die effizienz schlecht, wenn der Rest nicht dazu passt. Mein Arbeitskollege baut auch gerade. Das einzige was er über die Heizung und Auslegung weiß, ist, dass sie 7kw Leistung hat. Und das als Ingenieur... Vermutlich hat er die leistungsstärksten Variante ausgewählt... Und das bei Ausgaben, für die man Jahrzehntelang arbeiten gehen muss.
In dem Neubau, in dem wir vor einigen Jahren gewohnt haben, hat die lwwp mit AZ 1..2 gearbeitet. Erstmal den Puffer auf 60°, danach wurde runtergemischt. Und im Bad war es zu kalt, da zu wenig Fussbodenfläche. Mit Grundgebühr und Umlegung Wartungsvertrag etc war es teuer, als wenn man direktelektrisch geheizt hätte :) da der Rest auch Murks war, sind wir nach 10 Monate ausgezogen.

@Hausbauer2023: zwei Punkte sind mir noch eingefallen, die ich mit Bepflanzung lösen musste. Meine lwwp pustet fast gegen Hauptwindrichtung und bekommt im Sommer volle Sonneneinstrahlung ab (schaltet dann ggfls ab)

Verfasser:
ET76
Zeit: 17.11.2022 15:23:49
2
3422080
Wenn du dir einen Gefallen tun und eine wirklich gute FBH-Auslegung haben willst, versuch das FLOW30-Prinzip durchzusetzen. Dann erlebst du keine böse Überraschung und kannst den später sowieso notwendigen thermischen Abgleich einfacher durchführen.

Verfasser:
Ruebe Schmidt
Zeit: 17.11.2022 15:34:06
1
3422087
Die Preise sind echt verrückt.

Für 18,5K habe ich diesen Mai ZEIMAL 99m bekommen!
Abzocke.

Viel Erfolg beim Verhandeln.

Verfasser:
crink
Zeit: 17.11.2022 17:31:29
3
3422142
Moin,

es gibt auch Hausanbieter, die auf Wunsch Sole-WP+RGK aus einer Hand mit anbieten. Falls Dein Hausanbieter diesbezügl. an Informationen interessiert ist, sag Bescheid. Ist ja keine Raketenwissenschaft, sondern, wie bei Dir bemerkbar, durchaus ein Wettbewerbsvorteil, wenn eine vernünftige Erdwärmelösung zu einem konkurrenzfähigen Preis angeboten werden kann.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
chappi73
Zeit: 18.11.2022 12:01:37
0
3422519
Zitat von MatthiasWP Beitrag anzeigen
Viel wichtiger als diese Frage ist jedoch die vernünftige Planung der Heizflächen (inkl. Hydraulik)! Einfach machen lassen geht da schief und führt zu einer ineffizienten Anlage.
Solltest Du irgendwo in der Auslegung der Fußbodenheizung was von Verlegeabstand von 20 cm oder größer lesen, sollten die Alarmglocken angehen.

Verfasser:
Realisto
Zeit: 18.11.2022 13:39:42
0
3422568
Hallo,

Nun bei 10000kw bereit gestellter Heizleistung braucht eine SWWP mit cop 5 2000 kw eine LWWP mit cop 4 2500 kw. Differenz 500 kw. Bei einem Strompreis von o,40 Euro eine Ersparnis von 200 Euro. Wenn man jedoch unbedingt Erdwärme haben will brauch man nicht rechnen. Philosophien sind jedoch nicht mit Zahlen zu beeindrucken. Daher darüber schlafen und wie erwähnt den Heizungsbau im Haus beaufsichtigen.

Gruß
Frank

Verfasser:
cmueller
Zeit: 18.11.2022 13:49:53
0
3422579
Wirtschaftlichkeit ist nicht der einzige Punkt. Hier wurde bereits in den ersten Beiträgen geschrieben, daß bei guter Auslegung gute Llwp und swwp sehr günstig das Haus warm machen können.
Wenn der Rest also keine Rolle spielt nehme ZB eine Panasonic, die vermutlich mehr als COP 4 erreicht. 10tkwh braucht man eigentlich in einem Kfw40 Haus ohne Schwimmbad auch nicht. Das brauche ich in meinem 35 Jahre alten Haus, inkl. Warmwasser.

Verfasser:
Lupo1
Zeit: 18.11.2022 14:49:03
0
3422614
Zitat von Realisto Beitrag anzeigen
Hallo,

Nun bei 10000kw bereit gestellter Heizleistung braucht eine SWWP mit cop 5 2000 kw eine LWWP mit cop 4 2500 kw. Differenz 500 kw. Bei einem Strompreis von o,40 Euro eine Ersparnis von 200 Euro. Wenn man jedoch unbedingt Erdwärme haben will brauch man nicht rechnen. Philosophien[...]


Die Rechnung ist richtig, hat aber sehr wenig mit der Realität in der breiten Masse zu tun. Die Anzahl an EFH mit einem Verbrauch von 2000KWh Strom sind gering. Wir haben ein solches und es ist machbar auch in kälteren Regionen, es liegt aber nicht nur an der verwendeten SWP. Bei dem Verbrauch ist alles enthalten, Heizung, WW, passiv kühlen.
Wir hatten vor 3 Jahren ein Gespräch mit einem Vertreter für Energie. Als er unseren Gesamtbedarf gehört hatte, ging er vom Verbrauch für die WP aus. Wir haben nicht genau auf den Strombedarf geachtet, ein Plasmafernseher benötigt einfach etwas mehr zum Vergleich zu einem LED Gerät. Sein Kommentar war dennoch, einen solch niedrigen Gesamtbedarf hat er noch nie gehört und er ginge diese Tätigkeit bereits einige Jahre nach.
Habe einige in meinen Umkreis bei einer Erstellung eines RGK oder Umstellung zur einer WP geholfen. Die Luft wird ab einen gewissen Wert dünn, bzw. der ein oder andere flunkert ein wenig.
Die geforderten Mehrkosten des TE von 18300.-€ sind an Abwehrangebot, man will sich einfach mit etwas nicht beschäftigen.
Eine Monoblock LWP benötigt auch einen Sockel außen sowie Fernwärmeleitung und Durchführung durch eine Bodenplatte oder Keller. Die Installation einer WP im Technikraum ist für beide Varianten identisch. Die Mehrkosten kann eine Bohrung bei einer Heizlast von 4 - 4,5KW nicht verursachen.

Hausbauer2023
Ein oberflächennaher Kollektor beeinflusst sehr gering die Bepflanzung, man sollte möglichst keine tiefwurzelnde Pflanzen direkt darüber vorsehen.
Der ein oder andere Betrieb wird sich bei sinkender Auftragslage auch wieder mehr den Vorstellungen der Kunden orientieren müssen. Deshalb würde ich wegen der Erdwärme nochmals nachfragen wie sich der Betrag zusammen setzt.
Eine effiziente WP benötigt vor allem eine gute Planung der FBH, WH oder BKA also Wärmeverteilung. Im Frühjahr 2023 kommt eine neue Panasonic LWP mit Propan auf dem Markt.

Wolfgang

Verfasser:
cmueller
Zeit: 18.11.2022 15:07:11
0
3422622
Ich verstehe Deinen Eintrag nicht. Es wurde natürlich immer der elektr. Verbrauch der Wp/Heizung gemeint. 2000..2500kwh elektr. Sollte ja bei einem normalen kfw40 Haus zu erreichen sein. Wenn man es nicht komplett verhunzt.
Zusätzlich kommt dann der Haushaltstrom, der das Haus natürlich auch mitheizt.

Verfasser:
Lupo1
Zeit: 19.11.2022 08:58:24
0
3422970
Zitat von cmueller Beitrag anzeigen
Ich verstehe Deinen Eintrag nicht. Es wurde natürlich immer der elektr. Verbrauch der Wp/Heizung gemeint. 2000..2500kwh elektr. Sollte ja bei einem normalen kfw40 Haus zu erreichen sein. Wenn man es nicht komplett verhunzt.
Zusätzlich kommt dann der Haushaltstrom, der das Haus natürlich auch[...]


Mir ist ein KFW40 EFH mit fast identischer Wohnfläche bekannt jenes mehr Strom nur für die Heizung benötigten als unser gesamter Jahresverbrauch ist.
Das Haus hat eine LWP, Puffer, EER, Mischer unsw.

Wenn du ein wenig die Beiträge hier im Forum liest, wirst du wenige finden jene eine effiziente WP installiert haben. Die Anzahl an ausreichend, mangelhaften oder auch ungenügend laufend ist einiges höher.
Der ein oder andere erreicht mit einer SWP eine AZ über 6, es ist aber nicht die Regel.
Wenn man die durchschnittlichen Werte in der Wärmepumpen-verbrauchsdatenbank betrachtet, sind LWP unter 4 und SWP unter 5.


Wolfgang

Verfasser:
Daniel.Torrence
Zeit: 19.11.2022 10:35:44
2
3423020
Zitat von Hausbauer2023 Beitrag anzeigen


- Zwei Vollgeschosse + Walmdach[...]



für eine PV-Anlage verschenkst Du mit einem Walmdach viel Dachfläche. Gerade wenn Du mit WP heizt, zählt im Winter jedes installierte kWp.

Empfehlung: gleich bei der Planung maximal große PV aufs Dach planen, kein Gestückel oder so eine 6kWp Alibianlage. Falls Du aktuell kein vernünftiges Angebot bekommst ( um 1100kWp sollte gehen, Gerüst steht ja schon, man kommt überall gut ran), auf jeden Fall genügend große Leerrohre zum Technikraum und zu Nebengebäuden, die evtl mal PV aufs Dach bekommen sollen.

Viel Erfolg und streßarmen Bauablauf.

Verfasser:
hebu
Zeit: 19.11.2022 10:49:19
0
3423031
Ich weiss alle springen gerade auf LUFT-WP.... Ich selbst hab nach 10 Jahren schon die zweite Luft-WP benötigt. Von Sole-WP liest man dagegen Laufzeiten von 20-40 Jahren.

Ist einfach nicht objektiv. Sind Einzelfälle.
Wenn nicht RGK möglich, LWWP.

Verfasser:
SebDob
Zeit: 19.11.2022 18:33:53
0
3423296
Zitat von Lupo1 Beitrag anzeigen
Zitat von Realisto Beitrag anzeigen
[...]


Die Rechnung ist richtig, hat aber sehr wenig mit der Realität in der breiten Masse zu tun. Die Anzahl an EFH mit einem Verbrauch von 2000KWh Strom sind gering. Wir haben ein solches und es ist machbar auch in kälteren Regionen, es liegt aber nicht nur an der verwendeten SWP. Bei dem[...]



Deine Betrachtung ist trotzdem nicht vollständig. Die Jaz am Ende des Jahres betrifft in der Regel WW und Heizung. Je höher der WW Anteil, umso niedriger die Jaz. Sollte logisch sein. Und die wenigsten können die Stromverbrauch für WW gesondert erfassen.

Meine Hauseinführung besteht auf KG rohrbögen. Dürfte sich sonderlich anders als Sole sein. Die Kosten für den Sockel sind auch überschaubar.
Jetzt kommt deine Sole. Tiefenbohrung um 10.000€ sind nicht außergewöhnlich. Deine besagten 200€ Vorteil machen dann wieviel Jahre aus?
Ansonsten steht der monoblock natürlich draußen und die Sole WP wohl eher drinnen.

Einzig der erdkollektor schlägt die lwwp.

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Neubau KfW40: LWWP oder SWWP
Verfasser:
SebDob
Zeit: 19.11.2022 18:33:53
0
3423296
Zitat:
...
Zitat:
...
[...]

Die Rechnung ist richtig, hat aber sehr wenig mit der Realität in der breiten Masse zu tun. Die Anzahl an EFH mit einem Verbrauch von 2000KWh Strom sind gering. Wir haben ein solches und es ist machbar auch in kälteren Regionen, es liegt aber nicht nur an der verwendeten SWP. Bei dem[...]


Deine Betrachtung ist trotzdem nicht vollständig. Die Jaz am Ende des Jahres betrifft in der Regel WW und Heizung. Je höher der WW Anteil, umso niedriger die Jaz. Sollte logisch sein. Und die wenigsten können die Stromverbrauch für WW gesondert erfassen.

Meine Hauseinführung besteht auf KG rohrbögen. Dürfte sich sonderlich anders als Sole sein. Die Kosten für den Sockel sind auch überschaubar.
Jetzt kommt deine Sole. Tiefenbohrung um 10.000€ sind nicht außergewöhnlich. Deine besagten 200€ Vorteil machen dann wieviel Jahre aus?
Ansonsten steht der monoblock natürlich draußen und die Sole WP wohl eher drinnen.

Einzig der erdkollektor schlägt die lwwp.
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