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Alle
Foren
Neue Gasheizung Brennwert oder welche Alternative?
Verfasser:
Heizungsrentner
Zeit: 24.11.2022 12:39:40
0
3426437
Hallo Heizungs-Forenexperten ,brauche eure Hilfe.
Hatte für 2022 eine neuen Heizungskessel geplant.
Erstes Angebot von meinem HB des Vertauens hat mich aber umgehauen.
Buderus GB212-15 für allincl.16T €.
Haus Baujahr 1992 EG 80m2 DG80m2+20m2 über Garage=180m2 +Keller 80m2 unbeheizt. (aber 4Heizkörper vorh. Heizkreisverteiler geschlossen)
Heizung Buderus G124 L mit Brauchwasserspeicher nebenstehend.
30er Poroton Mauerwände, Fenster doppelt verglast,Dach mit ca16cm Styropor gedämmt.
EG und Bad FBH .Dachgeschoß 5x Heizkörper.1 Heizkörper noch im Bad.
2019 HK-Pumpe Fußboden und HK-Pumpe Heizkörper Grundfos Alpha 1 eingebaut.

Verbrauch ca.3600m3 Gas über 30 Jahre.

Sparmaßnahmen ab März 2022:
-Brauchwasser 1x am Tag 160l auf 60 Grad
-Alle Thermostatventile der Heizkörper auf 4
-Vorlauftemp. so niedrig für <= 20 grad im EG(FBH alle Räume sowieso offen)
Verbrauch: März-Sept 2022 730m3 Gas letzten 3 Jahre 1200-1400 m3
Okt.2022 110m3 Gas letzten 3 Jahre 280-320 m3

Welche Heizung oder Alternative würdet ihr empfehlen.
Im Voraus vielen Dank.

Verfasser:
Turbotobi76
Zeit: 24.11.2022 13:30:34
1
3426478
Hi,

erst mal diesen Winter so weit wie möglich weiter optimieren, vor allem beobachten wie weit runter du mit den VL Temperaturen kannst.

Evtl. kurzfristig einen Wärmemengenzähler einbauen falls irgendwie möglich.

Du kannst auch den Gasverbrauch täglich aufschreiben im Verhältnis zur Außentemperatur.

Bei niedrigen VL und vor allem niedrigen RL Temperaturen kann eine moderne Brennwertheizung schon spürbar den Verbrauch reduzieren. Bei maximal 45° VL im Kernwinter kann man auch über eine WP nachdenken. Da musst du aber mit nochmals deutlich höheren Kosten rechnen müssen selbst mit Förderung


Außerdem halt mal kritisch ums und durchs Haus gehen wo man evtl. Energie Löcher stopfen kann.

SO lange die alte Technik noch mitspielt erst mal langsam machen und versuchen mit Optimierungen und kleineren Maßnahmen Energie zu sparen.

Verfasser:
ET76
Zeit: 24.11.2022 13:45:17
0
3426492
Traust du dir zu, vielleicht auch mit Fachhilfe aus dem Bekanntenkreis, selbst eine MonoblockLWWP oder sogar eine WP mit Ringgrabenkollektor einzubauen? Dann kommst du weit unter 26t€ raus.
Aber, wie schon geschrieben, guck erstmal, wie weit du mit der VL runterkommen kannst.

Verfasser:
Frimo
Zeit: 24.11.2022 13:52:52
1
3426502
Bei immer noch über 7000 kWh für Warmwasser außerhalb der Heizperiode würde ich damit anfangen.
In diesem Oktober über 1000 kWh?
Steht das Haus auf der Zugspitze?
Da waren die meisten Heizungen noch gar nicht in Betrieb...

Verfasser:
KarinaS
Zeit: 24.11.2022 14:31:22
0
3426543
Zitat von Frimo Beitrag anzeigen
Bei immer noch über 7000 kWh für Warmwasser außerhalb der Heizperiode würde ich damit anfangen.
In diesem Oktober über 1000 kWh?
Steht das Haus auf der Zugspitze?
Da waren die meisten Heizungen noch gar nicht in Betrieb...



Ich hatte im Oktober 71m3 (= 750kWh, inkl. WW) verbraten - es war bei uns leider nur an 2 Tagen über 15 Grad, ansonsten z.T deutlich drunter...wohne auch nicht auf der Zugspitze und mein Häuschen ist nur halb so groß.

Verfasser:
Gertsch
Zeit: 24.11.2022 17:16:53
1
3426648
Hi

Also den Gasverbrauch find ich auch enorm. Bei mir sinds laut meinen Beobachtungen fürs Warmwasser ca. 1 m² pro Tag (4-5 Personen).
Meinen Gasverbrauch für die Heizung kann man nicht rechen da ich enorm viel mit Holz heize.

30er Poroton-Ziegel ist jetzt ja auch nicht wirklich energiesparend wenn man bedenkt das heutzutage ein 25er Ziegel plus 20cm VWS Standard sind. Also vielleicht wäre es bevor du eine neue Heizung einbaust, sinnvoll mal drüber nachzudenken die Fassade zu dämmen...kostet zwar viel bringt aber auch viel.
Auch eine Kellderdeckendämmung wäre sicher absolut sinnvoll,die kann man mit etwas Geschick auch selber günstig machen.

Man muss übrigens echt nicht auf der Zugspitze wohnen um im Oktober die Heizung aufzudrehen.

LG
Gertsch

Verfasser:
Heizungsrentner
Zeit: 24.11.2022 20:03:47
0
3426761
Danke für Beiträge.
Gasverbrauch für WW hatte ich im Sommer (60° von 5:00-20:00 Uhr,wurde dann mehrmals aufgeheizt) von ca 1,8m3 auf 0,8m3 durch einmal aufheizen 5:00 Uhr reduzieren können.Hier gibt es auch eine Schwerkraft-Zirkulationsleitung mit einem Kugelhahn an dem ich den Durchfluss einstellen kann,ist minimal offen.Die Folge ist halt daß der WW Speicher sich über den Tag abkühlt.Denke aber die Zirkulation ist wegen den Legionellen-Problematik und Komfort notwendig.
Schwachstellen sind halt:
-3,5 m(Giebel) hohes Bad 16m2 mit großem Fenster,brauchte dadurch hohe VL-Temp.
=> Abhilfe hier ist ein Infarotstrahler seit kurzem an der Wand.Passt.
-die Fenster und Haustür generell
-
Aber mein Grundproblem ist die 30 Jahre alte Heizung (Atmo ohne Abgasklappe)die ich erneuern möchte und 16T € ich wirklich heftig finde.Mit 10T€ hatte ich gerechnet.
Hierzu suche ich als Rentner nach günstigeren Alternativen.

Verfasser:
G124X
Zeit: 24.11.2022 21:16:36
0
3426793
@Heizungsrentner

Sowohl die Hausdaten als auch der Kessel kommt mir sehr bekannt vor. Kessel hier G124x. Unser Haus fast identisch von der Grösse und Aufteilung. Hier allerdings durch Sanierung Isolierglasfenster 2 bis 3-fach und Wanddämmung 12cm Holzweichfaser und Flächenheizung.
Ich habe diesen Sommer auch fast die selben Optimierungsmassnahmen ergriffen. Werte:
1x am Tag Heizung von April bis Oktober 160L: 0,4-0,5m3.
Verbrauch von März bis September: 300m3
Verbrauch Oktober: 24m3

Die Frage, was kommt als nächste Wärmequelle stelle ich mir auch. Derzeitige Antwort: Hoffentlich hält der 30 Jahre Kessel bis zur Rente, weil für 20T€ für eine WP oder Brennwertanlage allinkl. heize ich 10 Jahre so weiter. Die Wirtschaflichkeitsuntersuchung bei vielen Schnellschüssen mag ich gar nicht sehen. Einzig das bisher undenkbare Szenario eines kompletten Versorgungszusammenbruchs mit Gas lassen mich weiter überlegen. Für Gas spricht: Wenn alle anderen umrüsten, wirds wieder billiger. Aber wie lange (unter-)halten Stadtwerke noch die Infrastruktur aufrecht, wenn fast alle Gaskunden ausser mir umrüsten?

Verfasser:
schorni1
Zeit: 24.11.2022 21:25:04
0
3426804
Aber mein Grundproblem ist die 30 Jahre alte Heizung (Atmo ohne Abgasklappe)die ich erneuern möchte und 16T € ich wirklich heftig finde.Mit 10T€ hatte ich gerechnet.
Hierzu suche ich als Rentner nach günstigeren Alternativen.


Ja, Witzboldhahaha. Jetzt haste 30 Jahre Zeit gehabt drauf zu sparen, die Anlage ist statistisch eh seit 10 Jahren überfällig, was willste nu? Nen Rentner-Tarif für ne neue 08/15-Heizung gibts nicht, warum sollte es das auch?? Für 10 000€ bekommt man in den meinsten Gegenden schon lange KEINE neue Anlage und JETZT schon gar nicht. Auch ists mit einem "joh tauschen wir halt Kessel und Speicher" NICHT getan! Die Anlage muss evtl gespült werden, ggf mit aufbereitetem Wasser gefüllt werden und zum hydraulischen Abgleich fehlen bestimmt auch die voreinstellbaren Heizkörperventile. Soh! Und WO hats da nun Platz für "billig"? Wenn man ja allein schon FROH sein muss wenn das Material UND der Installateur verfügbar ist!!

3500m³/a für ca 180m² = 200kWh/am² für BJ '92 ist auch schon sehr heftig. Sicher dass die Fenster ZU sind und es sonst nicht irgendwo herein hinaus oder herum-zieht??

Verfasser:
Heizungsrentner
Zeit: 25.11.2022 11:05:30
0
3427047
@Schorni
Hierzu suche ich als Rentner nach günstigeren Alternativen.
Mit z.B. 45 würde ich sicherlich einige mehr € in die Hand nehmen,weil ich die € dann bis in die Rente erwirtschaften könnte.Aber da war die Heizung erst 10 Jahre alt.
Aber als Rentner musst du mit dem Erspartem wirtschaften.
Aber zurück zu der Heizung.
Brennwert braucht halt Schornsteinmaßnahmen,ca.1000€ plus Kaminaufsatz fur den zweiten Zug (gibt noch einen Holzofen im Wohnzimmer, sporadisch genutzt) von 1000 €
plus Montagekosten.
Gibt es denn keinen NT Kessel mit modulierender Leistung mehr,der mit dem vorhandenem Schiedel-Schornstein (war teuer damals) auskommt?

Verfasser:
Guber
Zeit: 25.11.2022 11:21:52
1
3427059
Der NT dürfte keine Genehmigung vom schwarzen Mann bkommen, weil ja Brennwert möglich ist (nur kostet).
Da der alte Kessel noch tut, wäre meine Lösung auch der DIY Monblock WP welcher den Löwenanteil der Wärme oder alles abdeckt. Als Rentner solltest Du die Zeit für den Einbau ja haben. Ob Du das handwerklich kannst oder lernen kannst musst Du sehen. Vor 2-3 jahrn wäre der umstieg sicher noch einfacher und billiger gewesen.
Für zugige Türen gibt es Dichtungsgummies und Absenkschienen, für zugige Fenster neue Dichtungsgummies. Diese sind i.d.R. eine gute Investition.
Wenn die alten Rahmen noch gut sind, aber die Scheiben nur Isolierglas aber kein Wärmeschutzglas sind kann auch ein Scheibentausch helfen.
Rolladenkästen nachdämmen hilft, oberste Geschossdecke zusätzlich zur Schräge dämmen wenn vorhanden hilft, Kellerdecke dämmen hilft. Heizungsrohre ganz sauber dämmen hilft.
Du hast Die Arbeiten aufgeschoben, dann sind sie nun fällig. Wir können dich einweisen und durchhelfen.

Verfasser: schorni1
Beitrag entfernt. Grund: Verletzung der Netiquette (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
Thorfinn Hansen
Zeit: 25.11.2022 12:26:00
0
3427107
Zitat von Heizungsrentner Beitrag anzeigen
Hallo Heizungs-Forenexperten ,brauche eure Hilfe.
Hatte für 2022 eine neuen Heizungskessel geplant....
Welche Heizung oder Alternative würdet ihr empfehlen[...]


Zunächst solltest du auf die Rahmenbedinungen schauen.

Welche Versorgungsenergiträger stehen denn am Standort denn überhaupt zur Verfügung?
Öl? kann man überall hinfahren.
Festbrennstoffe? Kann man auch überall hinfahren, Feuerungsanlage und Lager braucht Platz
Fernwärme?
Gas und wenn ja welche?
Strom, in welchem Umfang?
Solar?

Welche Heizleistung braucht das Gebäude "so wie ist" und "verbessert"?
Dann kann man Heizenergieerzeuger und Heizverteilanlage planen.


Schüsse ins Blaue und "gute Ratschläge" bekommst du hier sonst genug.

Verfasser:
Heizungsrentner
Zeit: 25.11.2022 14:50:06
0
3427203
Welche Heizleistung ,nun das ist nicht bekannt.
Damals 1992 hat der HB einen 26KW Kessel hingestellt. Das war`s.

Die Temp.im Badezimmer min.20° gab sozusagen die Vorlauftemperatur vor.

Vorlauf/Kesseltemp. hoch mit dem Heizkörperkreislauf und Mischer(nur Handeinstellung) für FBH runter .Passte so.

Jetzt ist der Mischer auf und hat die gleiche Vorlauftemp. wie Kesseltemp.
Dadurch konnte ich die Kesseltemp. reduzieren.Im Bad reicht es dann halt nicht für 20°.

So habe ich bei jetzt 5° Außentep. eine Kesseltemp.von 20-30°

Ah tagsüber läuft die Heizung in Nachtabsenkung.Ab 5 Uhr BW an 6Uhr bis 8Uhr Normal und dann wieder ab 17 Uhr bis 21 Uhr normal.Nachtabsenkung ist 5° weniger.

In Frage kommt nur Gas oder LWWP.

Fenster sind eingestellt und dicht Rollädenkästen gedämmt ,Kellerdecke alleine durch den Estrich_Unterbau FBH mit doppelagig Styropor gedämmt.

Auch im Nov. werde ich den Gasverbrauch von früher ca.400 m3 mehr als halbieren.

Verfasser:
Guber
Zeit: 25.11.2022 14:57:30
0
3427209
Die Heizleistung ist - den alten Kessel und die nicht gute Einstellungen mit berücksichtigt - aus dem Verbrauch mit etwa 12kW nach der alten Schweizer Formel anzusetzen.
Der alte Kesse war wie so üblich überdimensioniert, womit der Heizungsbauer dann klagen wegen "wird nicht warm" vermieden hatte. Mit etwas zusätzlichen Dämmmaßnahmen kann man das drücken, und dann eine genau passende LWWP nehmen. Oder jetzt die LWWP knapp auslegen, den Gaskessel als Backup lassen und dann später vielleicht eine nicht allzu teure Splitklima als Backup dazu nehmen.

Verfasser:
Heizungsrentner
Zeit: 25.11.2022 16:28:00
0
3427252
@Guber
So hatte ich mir das auch gedacht,nur nicht getraut zu schreiben.Danke.

Kessel hat seperate Zuleitungen für WWS=>WW über Gaskessel das ganze Jahr.
Alternativ LWP Wasserspeicher wenn Kessel defekt!
Variante 1:
Anbindung LWWP zwischen Kessel und HK-Pumpen getrennt mittels Kugelhahn Kesselkreis oder LWWP schalten.
HK-Pumpen müssen dann auch seperat Strom bekommen.
LWWP über Wärmetauscher mit Heizkreis verbinden.Pumpen werden dann wie üblich genutzt.

Variante B:
Split Klima mit mehreren Innengeräten.
WW über Gaskessel das ganze Jahr.
Gaskessel bei Minus Temp. Alternativ:??????????????

Übrigens die Kesselleistung ist reduziert auf ca 20KW(von 46 auf 32l/min Gasdurchfluß)
Den Verbrauch hab ich nochmals nachgeschaut lag bei 32000-38000 KWh /a

Verfasser:
Guber
Zeit: 25.11.2022 16:36:46
0
3427257
Bevor Du Warmwasser über Gas machst nimm besser einen DLE in der Nähe der Verbraucher wenn Du ran kommst. Der ist bei einer Person eh sparsamer.
Ansonsten - wenn der Gaser nur zuheizen soll, die LWWP in den Rücklauf, und der Gaser hebt die Temperatur dann weiter an, wenn es die WP alleine nicht mehr schafft.
Sprich Heizkurve Gaser knapp unter Heizkurve LWWP.
Auf gute Hydraulik achten, 35mm Kupfer hat sich bewährt für die Hauptleitungen. Gute Schlammabscheider vor der WP, in der alten Heizung könnte einiges an Deck/Rost sein.

P.S. meine Heisha hält die Leistung bis etwa -22°, würde das reichen?

Verfasser:
schorni1
Zeit: 25.11.2022 18:10:52
0
3427314
Die ca 180m² mit BJ '92 KANN/DARF nicht mehr als 10kW Heizlast haben, sonst entspräche es nicht den damaligen Bauvorschriften. Und selbst 10kW ergäben bei Vollbeheizung etwa 25 000 kWh/a - somit sind die ca +- 35 000kWh/a VIEL ZU VIEL. Also MUSS da irgendwo ein deutliches Defizit sein im Bereich Dämmung, Luftdichtheit, Anlage oder Nutzung. Anders kanns nicht sein.

Übrigens die Kesselleistung ist reduziert auf ca 20KW(von 46 auf 32l/min Gasdurchfluß)

Das passt und geht nicht:
a) 32l/min ergeben KEINE 20kW Kesselleistung , da ist ein Fehler
b) die 46 l/min ergeben auch KEINE 26 kW Kesselleistung, da ist auch ein Fehler
c) der Brenner darf NUR innerhalb seines definierten Leistungsbereiches eingestellt sein!
Das entnimmst Du dem Typenschild, am besten fotografieren und hier einstellen, sonst kommt man mit allem glauben meinen hoffen und vermuten hier nicht weiter.

Aber ganz pragmatisch: wenn doch schon die 15 000€ (was noch wenig ist) für eine neue Gasheizung angeblich ein Problem darstellen, WARUM zielt man nun auf eine WP die ja NOCH teurer in der Installation wird und bei der die Umfeldanpassungen NOCH wichtiger sind?? Wenn ich alt, untrainiert und fett bin muss ich doch zusehen, dass ich an der engsten Stelle über den Bachlauf springen kann und nicht auch noch grade dort wo er am breitesten ist! Sonst geht man nämlich baden oder gleich ganz unter. ICH wäre nicht so blöd.

Verfasser:
Guber
Zeit: 26.11.2022 00:54:41
1
3427484
Ganz einfach: di Monoblock WP kann man selbst vors Haus schrauben, die kostet dann spürbar unter 10.000 dafür noch eine erhebliche Muskelhypothek, Gastherme kann man nur schrauben lassen, die kostet den vollen Preis. Da habe ich keinen Plan B wie man von dem Preis runter kommt.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 26.11.2022 10:03:53
1
3427559
Ok, "Das ist ja einfach nur hinzustellen", aber wer macht die Installationen und Anschlüsse IM Haus, den hydraulischen Abgleich damit die WP nicht gleich wegen Zutodetakten nach ein paar Jahren platt ist und die Stromkosten dann nicht die Rente auffressen?

Verfasser:
Hans_Bethe
Zeit: 26.11.2022 10:37:03
1
3427576
"Buderus GB212-15 für allincl.16T €." : Das ist in der aktuelle Situation ein Schnäppchen!

Es ist interessant, wieviele Leute noch nicht mitbekommen haben, dass in unserer Gesellschaft Ausnahmezustand herrscht. Selbst Gebrauchtwagen sind akteull Mangelware.

Und wie immer gilt der Spruch: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Wer eine 30 Jahre alte Heizung im Keller hat, gehört eingesperrt.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 26.11.2022 10:47:43
0
3427586
Ich hätt auch noch Wasser und Brot... :-))

Verfasser:
G124X
Zeit: 26.11.2022 10:54:38
4
3427591
@Hans_Bethe
Wer eine 30-Jahre alte Heizung im Keller hat, die sehr gut eingestellt ist und bei der deswegen nicht nach 15 Jahren der Wärmetauscher ersetzt werden musste, die sich wegen falscher brennwerteinstellung nicht zu tode taktet, die einen Reinveststitiinszyklus nach den ersten 15 Jahren von >15.000 Euro widerstanden hat und die im Winter nicht mal aus war wegen defektem Kompressor, dem gehört der Nachhaltigkeitspreis am Bande verliehen. Keine Kinderarbeit für seltene Erden für Solar- und Akkus. Kein rarer Kältetechniker anstelle der besser verfügbaren HB alter Schule.
Sollen sie 100 Jahre weiterlaufen.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 26.11.2022 11:06:20
0
3427598
So wie sich das HIER anhört steht da einfach eine 08/15 30 Jahre alte extrem überdimensionierte und eben NICHT betriebsoptimierte Anlage im Keller die bislang lediglich "immer schön warm" gemacht hat - wie zehntausende andere auch. Und ausgerechnet JETZT wo alles extrem ist fällt man natürlich aus allen Wolken über die Situation und vor allem die Preise. Das ist nicht toll und ich freu mich da auch nicht dran aber es IST nunmal SO.

Verfasser:
G124X
Zeit: 26.11.2022 11:19:12
4
3427612
@schorni

Dass beim Threadersteller Handlungsbedarf besteht ist offensichtlich. Der Beissreflex richtet geben das apodiktische „30 Jahre = einsperren“. Es gibt nämlich Leute, die es schaffen ihre 30 Jahre alten Geräte so einzustellen, dass sie 80% der brennwerthermen da draussen und auch einigen 1.5 GOP betriebenen WP noch das fürchten lehren. Wir haben in D kein „alles muss neu“ sondern ein „falsch eingestellt“ Problem.

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Neue Gasheizung Brennwert oder welche Alternative?
Verfasser:
G124X
Zeit: 26.11.2022 11:19:12
4
3427612
@schorni

Dass beim Threadersteller Handlungsbedarf besteht ist offensichtlich. Der Beissreflex richtet geben das apodiktische „30 Jahre = einsperren“. Es gibt nämlich Leute, die es schaffen ihre 30 Jahre alten Geräte so einzustellen, dass sie 80% der brennwerthermen da draussen und auch einigen 1.5 GOP betriebenen WP noch das fürchten lehren. Wir haben in D kein „alles muss neu“ sondern ein „falsch eingestellt“ Problem.
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