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11.12.2022 09:55:22 |
Meine Heizkostenverteiler / -messer (METRONA TELEMETRIC plus) sind im oberen Drittel der Hiezkörper montiert. Nur genau dieser oberer Bereich (1/3) der Heizkörper wird i.d.R. / meistens warm. M.E. geht der HKV bei der Messung / Berechnung aber davon aus, dass der ganze Heizkörper warm wird. Die Gesamt-Abmessungen des HK gehen in Berechnung ein. Es wird nicht ermittelt, wieviel Fläche tatsächlich Wärme abgibt. Geht mit dieser Methode auch nicht. Sehe ich es richtig, dass so bis zu 2/3 zuviel gemessen / berechnet wird?
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11.12.2022 10:35:40 |
das sind Heizkostenverteiler und keine Messgeräte. Da die im ganzen Haus so montiert sein dürften, ist die Situation überall ähnlich und der "systematische Fehler" tritt bei allen auf. Es ist egal, ob alle HKV z.B. 100% mehr anzeigen, das Verhältnis bleibt gleich. Wohnung A 100 Einheiten, Wohnung B 200 Einheiten. Wohnung A zahlt 1/3, Wohnung B 2/3 der verbrauchsabhängigen Kosten Jetzt zeigen alle, wegen "angeblicher Falschmontage" 100% mehr an--> Wohnung A 200 Einheiten, Wohnung B 400 Einheiten Wieder zahlt Wohnung A 1/3, Wohnung B 2/3 der verbrauchsabhängigen Kosten. Eine absolut gerechte Abrechnung ist in einem MFH sowieso nicht möglich: wer in der Mitte des Hauses wohnt profitiert von den Nachbarn, wenn er weniger heizt als die Nachbarn. Wer in einer Außenwohnung unter dem Dach wohnt hat höhere Verbräuche bei gleicher Raumtemperatur. Ganz schlimm wird es bei Einrohrheizungen: da muss der "erste" im Strang oft gar keinen Heizkörper aufdrehen, der letzte im Strang muss die Heizkörper auf voller Pulle laufen lassen. Der erste zahlt praktisch kaum verbrauchsabhängige Heizkosten. Das Leben ist nicht gerecht :-)
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11.12.2022 10:44:17 |
Das überzeugt nicht wirklich: Wenn A sparsamm heizt und so nur ein Drittel des Heizkörpers warm wird, B aber kräftig heizt und der Heizkörper komplett warm wird entsteht schon eine extreme Ungleichverteilung. Oder nicht?
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11.12.2022 11:16:44 |
Wie viele Parteien sind denn in dem Wohnblock? Vielleicht kannst du deinen Vermieter überreden deine Abrechnung über einen Wärmemengenzähler vorzunehmen. Das hängt natürlich davon ab, ob das hydraulisch überhaupt geht. Mach doch mal paar Bilder von der Heizungsanlage. Heizraum, Heizungsverteiler, Wohnungsübergabestelle, Heizkörper, ...
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11.12.2022 14:47:04 |
Mir geht es nur um die Fragen: a) ist dieses Verfahren grundsätzlich geeignet die relativen Verbräuche zwischen den einzelnen Wohnung zu erfassen?
b) werden die Heizkosten so einigermaßen gerecht / realistisch erfasst und verteilt?
c) der Hersteller wirbt damit, dass er an zwei Punkten misst. Was ist darunter zu verstehen? und welche Vor- und Nachteile hat das?
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11.12.2022 18:41:50 |
a, ja b, ja Einrohr oder Zweirohrheizung? Bei Einrohr kannst du alle Abrechnungen vergessen. Dass bei diesen HKV die Raumtemperatur mit berücksichtigt wird, macht dann den Kohl nicht fett.
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11.12.2022 18:59:32 |
Zitat von hareinin  Das überzeugt nicht wirklich: Wenn A sparsamm heizt und so nur ein Drittel des Heizkörpers warm wird, B aber kräftig heizt und der Heizkörper komplett warm wird entsteht schon eine extreme Ungleichverteilung. Oder nicht? Du gehst davon aus dass 1-5 am Thermostat Stugen wenig bis viel beschreibt ??? Das ist falsch... Jede Position ist eine Temperatur bei dem das Ventil anfängt zu schließen.... kurze Zeit später ist es geschlossen. Das passiert bei allen Temperaturen.... und im ganzen Haus identisch.
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12.12.2022 16:00:00 |
... im ganzen Haus identisch?Wwohl selten der Fall. Bei drei Parteine ist dem einen 23 Grad, im Bad sogar 25 Grad wichtig; mir reichen 18 Grad überall. Dem Dritten sind 20 Grad überall wichtig. Dann schließen die Ventile wohl unterschiedlich. Sonst wären sie wohl defekt.
Es ist eine Zwei-Strang Heizung (VL + RL).
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13.12.2022 00:24:09 |
@egal: der Benutzername scheint wohl Programm zu sein.
Auch schreibt er "Eine absolut gerechte Abrechnung ist in einem MFH sowieso nicht möglich: ... Das Leben ist nicht gerecht :-)" .
Wenn das alles so egal ist, warum dann die Mühe und Kosten für die Messungen und Abrechnungen? Dann einfach alle Kosten irgendwie oder nicht verteilen und schon gar nicht Cent-Genau abrechnen.
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13.12.2022 00:27:33 |
Zitat von hareinin  ... im ganzen Haus identisch?Wwohl selten der Fall. Bei drei Parteine ist dem einen 23 Grad, im Bad sogar 25 Grad wichtig; mir reichen 18 Grad überall. Dem Dritten sind 20 Grad überall wichtig. Dann schließen die Ventile wohl unterschiedlich. Sonst wären sie wohl defekt.
Es ist eine[...] Das Veralten ist identisch.... Beim einen öffnet es bei 17,5 und ist bei 18,5 wieder geschlossen.... ergibt am Messpunkt meinetwegen 40 Grad im Mittel Beim anderen bei 22,5 und dann 35,5.... Im Mittel am Messpunkt 55 usw usw usw
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13.12.2022 01:09:21 |
Zitat von hareinin  @egal: der Benutzername scheint wohl Programm zu sein.
Auch schreibt er "Eine absolut gerechte Abrechnung ist in einem MFH sowieso nicht möglich: ... Das Leben ist nicht gerecht :-)" .
Wenn das alles so egal ist, warum dann die Mühe und Kosten für die Messungen und Abrechnungen? Dann einfach alle Kosten irgendwie oder nicht verteilen und schon gar nicht Cent-Genau abrechnen. Weil es eine Heizkostenverordnung gibt die festlegt dass es so zu machen ist. Zur Freude der ganzen Abrechnungsdienste. Wären sich alle im Haus einig es anders zu machen (auch weil die Dienstleistung nicht gerade günstig ist) würde das nur so lange gut gehen bis es sich einer anders überlegt. Dieses Risiko will der Vermieter aber vermeiden also beauftragt er einen Abrechnungsdienst der die Verordnung haarklein umsetzt - auf Kosten der Mieter.
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13.12.2022 16:55:31 |
Ich sehe ja schon das Bemühen meine Fragen zu beantworten. Nur leider finde ich bisher keine Antwort darin. Noch habe ich Hofnung und Glaube an die Fachkompetenz der hier Versammelten.
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13.12.2022 17:03:18 |
Die Heizkosten können nicht absolut gerecht abgerechnet werden.
Aus dem Grund werden meistens 50% der Gesamtheizkosten vom Haus auf alle gleichmäßig verteilt egal wer wie viel verbraucht hat.
Wenn also einer gar nicht heizt zahlt er trotzdem 50%
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13.12.2022 17:28:13 |
Zitat von hareinin  Sehe ich es richtig, dass so bis zu 2/3 zuviel gemessen / berechnet wird? Wenn bei Deinen Nachbarn die Verteiler auch an dieser Stelle verbaut sind (was eigentlich fast immer der Fall ist), wird bei denen doch auch 2/3 zu viel gemessen - also wo ist das Problem? Das sind Heizkosten verteiler und keine Wärmemengenzähler (selbst letztere sind übrigens ungenau). Die verbrauchte Energiemenge (es gibt nur EINE davon - Fernwärme, Öl, Gas, Elektro, was-auch-immer) aller Wohneinheiten zusammen wird mit Hilfe der Heizkosten verteiler auf die einzelnen Parteien verteilt. Wenn alle Messstellen einen Fehler von 2/3 haben, ist das Verteilungsergebnis dasselbe, als wenn alle 1/3 oder gar keine Abweichung haben. Um mögliche Toleranzen zumindest ansatzweise auszugleichen, schreibt das Gesetz zusätzlich die Verteilung nach Wohnfläche vor (z.B. 70/30 oder die oben genannt 50/50). 100% genau wird's nie. /tom
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13.12.2022 17:44:49 |
Zitat von hareinin  @egal: der Benutzername scheint wohl Programm zu sein.
Auch schreibt er "Eine absolut gerechte Abrechnung ist in einem MFH sowieso nicht möglich: ... Das Leben ist nicht gerecht :-)" .
Wenn das alles so egal ist, warum dann die Mühe und Kosten für die Messungen und[...] Ja, da hast du völlig recht. Manchmal (in gut gedämmten Häusern) kostet die Abrechnung über 10% von den Verbrauchskosten. Im Passivhaus sind die Abrechnungskosten evtl. 20% der Gesamtheizkosten. Wenn man auf die Abrechnung verzichten könnte und sich unter den Bewohnern einigen könnte, wären die Abrechnungskosten zu sparen. Da aber dann wieder jemand Angst hat, dass der Nachbar mehr verbraucht, ist das eben nicht möglich und vor allem: es gibt eine Heizkostenverordnung und Vorschriften, wie die HKV zu montieren sind :-) Manche meinen auch, wenn der Heizkörper einen Vor- und Rücklauf hat, geht es um eine Zweirohrheizung. Das haben wir hier auch schon öfter erlebt. Verschwörungstheorien sind auch schwierig zu entkräften. Wenn ich meine, die ganzen Abrechnungsfirmen haben sich gegen mich verschworen und montieren die HKV so, dass ich benachteiligt werde kann man das schwer entkräften.
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13.12.2022 18:30:40 |
Was hat das mit meinen Fragen zu tun? Drücke ich mich so sclecht AUS? Oder was?
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13.12.2022 18:39:05 |
Nicht nur deine sondern alle Heizkostenverteiler werden im oberen Drittel eine HKs montiert. Nach Vorschrift ist die Mitte des HKVs bei 75% der Heizkörperbauhöhe; man sprcht hier vom thermischen Mittel.Wenn du mit einem genauen Thermometre misst, wirst doch ein Temperaturgefälle feststellen. Und genau davon geht "der HKV" auch aus.
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13.12.2022 18:43:40 |
Zitat von hareinin  Was hat das mit meinen Fragen zu tun? Drücke ich mich so sclecht AUS? Oder was? Gerne darfst du die DIN EN 835 bzw. die europäische Norm EN 834 (Punkt 6.3) anzweifeln und einklagen, dass bei dir die HKV anders montiert werden sollen. Gerne darfst du auch über meinen Usernamen lustig machen.
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14.12.2022 21:39:18 |
Nochmal: mir geht es nicht um irgendwelche Normen etc.. Sondern nur um die Frage, was von der Platzierung im oberen Drittel und daraus resultierende Fehler, wenn der Heizkörper nur dort warm wird, zu rechnen ist.
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14.12.2022 21:57:09 |
Es geht doch eher darum das du glaubst mit irgendwelchen Einstellungen sparen zu können und findest die Abrechnung benachteiligt dich.
Heizkostenverteilung ist immer ein teurer Kompromis.
mfg godek
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14.12.2022 22:00:14 |
Das wurde auch beantwortet:
Die Messinstrumente werden da angebracht, wo vom therm. Mittel des HKs auszugehen ist.
Werden alle Instrumente am therm. Mittel angelegt, ist von keinem Fehler auszugehen.
Werden hingegen die Instrumente dort angelegt, wo mit dem Maximum oder dem Minimum zu rechnen ist, werden die möglichen Fehler größer. Es sei denn, manmisst Maximum UND Minimum.
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14.12.2022 22:02:39 |
Zitat von hareinin  Nochmal: mir geht es nicht um irgendwelche Normen etc.. Sondern nur um die Frage, was von der Platzierung im oberen Drittel und daraus resultierende Fehler, wenn der Heizkörper nur dort warm wird, zu rechnen ist. Nochmal: Auch bei Deinen Nachbarn sitzt der im oberen Drittel und führt zum gleichen "Fehler". Daher kürzt sich der Fehler selbst raus.
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15.12.2022 00:17:06 |
Wieso kürzt sich das was raus? Bei mir ist der Heizkörper im oberen Drittel warm (ca. 40 Grad) darunter ca 20 Grad; beim Nachbar ist der ganze Heizkörper ca. 40 Grad (da Ventil ganz auf). Entsprechend höher ist die Raumtemperatur beim Nachbar. Dann gibt der Heizkörper doch ca. doppelt soviel Wärme (3/3) ab wie meiner (1/3). Für das Meßgerät ist in beiden Fällen die gleiche Fläche warm; der tatsächliche Unterschied wird nicht erfasst. Wo kürzt sich da was?
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15.12.2022 00:20:29 |
Zitat von godek  Es geht doch eher darum das du glaubst mit irgendwelchen Einstellungen sparen zu können und findest die Abrechnung benachteiligt dich.
Heizkostenverteilung ist immer ein teurer Kompromis.
mfg godek JA ich glaube durch niedrigere Raumtemperatur Heizkosten zu sparen. Viele andere auch. Die niedrigere Raumtemperatur ergibt sich durch weniger Warmwasserdurchfluß weil mein Ventil kürzer / weniger offen ist. Daraus resultiert weniger warme Fläche am Heizkörper.
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15.12.2022 00:38:32 |
Im Beharrungszustand ist dort der Heizkörper komplett warm.. oben bis unten...
Glaube ich nicht ;-)
Wahrscheinlich 1x beim aufdrehen....wie bei dir auch.....
Weiterhin messen die Kisten auch die Raumtemperatur und verrechnen dann anders....
Aber ich glaube wir kommen hier auf keinen Nenner, denn dein Ansinnen kann das Forum nicht erfüllen "Hier Paragraph 1234.... Sage Brinata und Co du steigst aus dem Messsystem aus.... Holst dir dein geld zurück.... "
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