Das kann man überhaupt nicht pauschalieren!!
Es kommt auf die raum- und heizkörperindividuelle hydraulische Versorgungssituation an.
Eine Vergrößerung der Heizfläche bringt nur etwas, wenn der vorhandene Heizkörper nicht wunschgemäß enthitzt und da noch Reserven sind!!
Dies bei einem spezifischen Volumenstrom.
Liegt es nicht nur daran ,das der Heizkörper zu klein ist, sondern auch der Volumenstrom lässt sich nicht auf das nötige Niveau des neuen Heizkörpers steigern, dann war die ganze Umrüsterei für die Katz.
Darum ist es ja so enorm wichtig, das eigene hydraulische Netz mal vernünftig aufzureissen und die hydraulische Distribution definiert zu haben.
Erst danach weiß man, ob die Vergrößerung der Heizfläche Sinn macht oder
- ob man mit einer stärkeren Umwälzpumpe der
Heizleistung Flügel macht oder
- ob man besser eine Boosterpumpe an geeigneter Stelle einbaut oder
- ob eine Neuverrohrung der einzig logische Schritt ist.
Ich erlebe das immer wieder, das WP-Besitzer das volle Programm gewählt haben (einmal rundum WP-Heizkörper) , das Rohrnetz bleibt jedoch völlig unbeachtet und das dann überhaupt nicht den gewünschten Effekt ergibt, weil eben im Vorfeld keine vernünftige Datenermittlung/Grundlagenevaluierung stattgefunden hat.
Oder auch, das Strömungsgeräusche dem Ansinnen im Weg stehen, niemand möchte in einer Radaubude wohnen.
Man spart 1000 Euro bei der Planung/Datenermittlung und bezahlt sinnfrei 10.000 Euro für Equipment, das den Wunschzweck nicht erfüllt, fatal!!
Aber jeder darf sparen, soviel er will, koste es hinterher, was es wolle!!
Gruß
Dipl.-Ing. Anlagentechnik
Frank-Rolf Roth
www.waermepumpendoktor.com
(Planung, Baubegleitung, Anlagen-Optimierung, Betreiberschulung)
Referenz-Wärmepumpenanlage der
Energieagentur-NRW