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03.01.2023 12:42:37 |
Hi,
Ich würde gerne mit PV-Überschuss einen Heizstab ansteuern um Warmwasser zu erzeugen. Mir würde der Aton gut gefallen. Nur bin ich mir ziemlich unsicher ob der Aton platztechnisch in die Daikin Altherma 3R Echo reinpasst. Nur sieht es platztechnische relativ eng aus (auch wegen der Steuereinheit des Aton).
Kann mir hier jemand helfen, ob man das irgendwie passend machen könnte?
Viele Grüße!
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03.01.2023 12:47:05 |
Kannst du den Überschuß nicht so mit deiner WP und dem Haushalt verbrauchen?
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03.01.2023 14:01:12 |
Hi, Mit PV-Überschuss meinte ich schon was vom normalen Hausverbrauch und vom normalen WP Verbrauch noch übrig ist.
Hm tendenziell würde das schon gehen, die WP anzuschalten und zu zwingen Warmasser zu machen.. Aber ich weiß nicht ob das so gut für die WP ist. Ich habe jetzt die PV-Daten über November/Dezember analysiert und es kann durchaus sein dass der PV-Überschuss nur eine kurze Zeit vorhanden ist (30Min) - dann weg ist - und dann wieder da ist. Keine Ahnung ab so eine an/aus Frequenz für die WP sinnvoll ist. Daher wollte ich gerne lieber einen (einfachen) Heizstab nutzen.
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03.01.2023 15:46:44 |
Der Geizstab ist total sinnlos. Du hast bereits dein WW auf Temperatur per WP. Du brauchst eigentlich kein wärmeres Wasser, willst das jetzt aber aus puren Geiz damit du bloss Nichts einspeist machen. Kostet dich deine Einspeisevergütung + 1000€ oder so für den Stab samt Montage. Schadet der Umwelt weil irgendwo irgendwas verbrannt wird für den Strom den du nicht einspeist. Hoher Autarkiegrad schön und gut, aber diese sinnlose Geiz nervt mich tierisch. godek
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03.01.2023 15:55:17 |
Der 9kW-Heizstab besteht ja aus 3x3kW, die getrennt angesteuert werden. Ich würde der ECH2O einen Strang wegnehmen und für Solarstrom verwenden. Dann hat die WP noch 6kW für den Notfall, und bis 3kW Solarstrom muss man auch erstmal übrig haben.
Gruß Karl
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03.01.2023 17:36:26 |
Zitat von Kala Nag  Der 9kW-Heizstab besteht ja aus 3x3kW, die getrennt angesteuert werden. Ich würde der ECH2O einen Strang wegnehmen und für Solarstrom verwenden. Dann hat die WP noch 6kW für den Notfall, und bis 3kW Solarstrom muss man auch erstmal übrig haben.
Gruß Karl Und das geht mit 3 Shellis oder den Heizstab wie er ihn betreibt, eben nur in der WP. https://youtu.be/aLXMME8KFlI
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10.04.2026 13:39:08 |
Zitat von Kala Nag  Der 9kW-Heizstab besteht ja aus 3x3kW, die getrennt angesteuert werden. Ich würde der ECH2O einen Strang wegnehmen und für Solarstrom verwenden. Dann hat die WP noch 6kW für den Notfall, und bis 3kW Solarstrom muss man auch erstmal übrig haben.
Gruß Karl Hallo Karl, das ist eigentlich eine klasse Idee. Den frei gemachten Strang kann ich doch mit einem Shelly schalten, dass er immer genau das in die ECH2O schickt, was eben überschüssig ist. Oder wird das 3KW-Element des Heizstabes erst bei erreichen der 3KW "anspringen"? Das wäre ja doch unüblich oder? LG
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10.04.2026 14:58:07 |
Ich vermute, du hast eine Ech2o mit einem Bedienknopf, also nicht das letzte Modell, wie es ab 2022 mit 2 Bedienknöpfen gebaut wurde? Das Letztere hat nämlich keinen Heizstab mehr, sondern einen Backup Heater (BUH), der zum Einen ein Durchlauferhitzer und direkt nach dem WT eingeschleift ist und zum Anderen in den Leistungsstufen 3x1kW und 3x3kW verfügbar ist. Das jedoch nur am Rande. Zitat von orthogonal  Den frei gemachten Strang kann ich doch mit einem Shelly schalten, dass er immer genau das in die ECH2O schickt, was eben überschüssig ist. Oder wird das 3KW-Element des Heizstabes erst bei erreichen der 3KW "anspringen"? Das wäre ja doch unüblich oder? So funktioniert Elektrik leider nicht. Klar kannst du einen 3kW "Strang" rauslösen (also auf der Steuerplatine vom Relais ab- und an einen Shelly anklemmen). Und natürlich kannst du (wenn du es kannst), eine externe Steuerung so programmieren (z.B. Home Assistant oder ähnlich), dass der Shelly bei PV-Überschuss von zB 200W schaltet. Aber sobald er geschaltet hat, zieht der Heizstab seine 3kW, ob du es willst oder nicht. Bis der Shelly quasi sofort wieder abschaltet, weil deine Steuerung bemerkt "Huch, da werden ja 2,8kW aus dem Netz gezogen". Davon abgesehen, braucht es natürlich ein Smartmeter (oder einen Aufsatz auf deine mMe bzw. dein iMSys). Woher sonst sollte die Steuerung wissen, dass es überhaupt Überschuss gibt. Mein Rat, wenn du ihn denn willst: vergiß den Gedanken, den PV-Überschuss direktelektrisch einzuspeichern. Die AZ ist 1, während die WP selbst bei höheren WW-Temp noch mit 2,5 oder besser arbeitet. Der TempVerlust der Ech2o, wie klein er auch sein mag, steigt überproportional bei steigender Differenz zwischen WW-Temp und RT des Aufstellraums, mit der Auswirkungm, dass es dort gut warm wird. Nimm entweder die EEG-Vergütung oder leg dir eine Hausbatterie zu, wenn du den Gedanken nicht ertragen kannst, deinen Strom zu "verschenken". PS: ein BEV schluckt auch gerne alle Überschüsse, wenn es denn an der Wallbox hängt bzw. tagsüber hängen kann.
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10.04.2026 18:03:37 |
Nur für Alle zur Vorsicht:so geht es mit der 9WN, 3~, 400V,9KW nicht! und ist auch Lebensgefährlich ! Die Anschaltung ist in Dreieckschaltung , also ohne N Leiter! Der wird in der Schaltung nicht benötigt, es liegen also 3x 400 V immer an der Steuerung an. Die Dreieckschaltung sollte auf keinen Fall ohne alle 3 aktiven Leiter betrieben werden. |
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11.04.2026 21:36:24 |
Zitat von orthogonal  Den frei gemachten Strang kann ich doch mit einem Shelly schalten, dass er immer genau das in die ECH2O schickt, was eben überschüssig ist[...] Wie Joe schon gesagt hat, kannst Du das 3kW-Register des Heizstabs mit dem Shelly nur ein- und ausschalten. Es zieht dann 3kW oder nichts, also keine Zwischenwerte. Wer üppig Solarleistung verbaut hat, kann die „3kW-Lösung“ aber sehr einfach umsetzen, ohne dass die Ansteuerung des Heizstabs durch die HPSU beeinträchtigt wird. Dazu wird der Arbeitskontakt des Shelly einfach parallel zum Arbeitskontakt des entsprechenden Relais auf der Relaisplatine des Heizstabs geschaltet. Ich kenne Leute aus dem Forum hier, die genau das umgesetzt haben. In meinem Fall mit nur 5,7kW solarer PeakPower habe ich eine etwas aufwändigere Lösung realisiert, die je nach Überschuss 1, 1,5 oder 3kW schaltet. Dazu habe ich die drei parallelen Heizstabregister der HPSU, die ab Werk unabhängig voneinander jeweils an 230V hängen, in Reihe geschaltet. Abhängig davon, wo ich jetzt per Shelly die 230V in die Reihenschaltung einspeise, habe ich dann 1, 1,5 oder 3kW. Die „Intelligenz“ für die passgenaue Überschussnutzung übernimmt eine Automatisierung in HomeAssistant. Das Konzept haben andere auch schon erfolgreich nachgebaut. Die Kosten sind minimal. Vorteil: Im Sommer hat meine Wärmepumpe nur noch gelegentliche Kühlaufgaben und keinen täglichen Stress mit WW-Bereitung. Gruß Karl
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11.04.2026 21:40:48 |
Zitat von baalsdorfer  Nur für Alle zur Vorsicht: so geht es mit der 9WN, 3~, 400V,9KW nicht![...] Wir reden hier über die HPSU, deren 3 Heizstabregister unabhängig voneinander zwischen Außen- und Nullleiter an 230V hängen.
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