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Foren
Wärmepumpen bleiben eine Nische - Strompreis viel zu hoch
Verfasser:
Heizkragen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 09.03.2023 10:19:27
17
3497575
Hallo,

dieser Artikel ist fast drei Jahre alt. Hier wird deutlich, dass der Siegeszug der Wärmepumpe wahrscheinlich an Deutschland vorbeigehen wird. Und jeder weiß, wie sehr die Strompreise in den letzten Jahren nochmal angestiegen sind. Die Grünen haben sich mit ihrer fatal missratenen Energiewende ein Eigentor geschossen. Der Strommix sieht mit dem hohen Kohle- und Gasanteil ohnehin schon grottenschlecht aus. Wenn sie den Atomausstieg nicht endlich rückgängig machen, wird auch die Wärmepumpe zum Rohrkrepierer. Wer alles auf einmal will, verliert oft im Leben am Ende auch alles. Und mit dem höchsten Strompreis der Welt sollte man nicht mit Strom heizen - auch nicht mit einer Wärmepumpe.

Die wenigen Hersteller werden genauso zugrunde gehen wie vor 12 Jahren die deutsche Solarindustrie. Das wird hier nichts mehr.

Der Niedergang der deutschen Wärmepumpenhersteller

Verfasser:
Gauchoi
Zeit: 09.03.2023 10:46:05
12
3497591
Der Hebel liegt im eigenen Strom vom Dach.

Wir haben jetzt bald Mitte März und so wie es sich abzeichnet, werde ich für den Betrieb der WP von 07/2022 bis 06/2023 rund 1.800 kWh elektrisch benötigen, ohne HKP und Steuerung weil die hat man immer.

Obgleich ein Neubau aus 2021 bei NAT -12° stehend, ist dieser aber "nur" nach KFW55 aufgesetzt, hat dafür aber 270m² beheizte Fläche mit knapp 90m² Fenster. 5 Personen wollen auch noch duschen.

Rechnet man die entgangene Einspeisevergütung und den Netzbezug, ende ich infolge großer PV bei keinen 250 € Betriebskosten p.a. Wenn ich die thermische Verwertung von kostenlosem Holz noch reinrechne, ginge die Zahl vielleicht Richtung 400 €.

Wenn du mir ein System aufzeigst, das in den Betriebskosten günstiger liegt, fange ich an über den Niedergang der WP-Hersteller nachzudenken. Bis dahin nehme ich deren Rekord EBIT´s zur Kenntnis.

Verfasser:
Bramme
Zeit: 09.03.2023 10:51:40
35
3497594
Zitat von Heizkragen Beitrag anzeigen
Die Grünen haben sich mit ihrer fatal missratenen Energiewende ein Eigentor geschossen.

In welchen Jahren waren die Grünen denn in der Regierung und konnten ihre Energiewende durchziehen?

Verfasser:
Frank_Pantry
Zeit: 09.03.2023 10:52:57
16
3497596
Die Solaranlage gabs kostenlos?

Ich frag nur, weil ich grade an einer dran bin und weil das Dach aufgrund nicht ausreichenden Restnutzungsalters auch gleich neu gemacht werden muss, damit ich da Ruhe habe. (sonst gleich die nächste Baustelle bei defekten Pfannen und ohne Zugangsmöglichkeit unter der PV)

Der erste Dachdecker sprach von rund 80 k.

Wenn ich die investiert habe, kann ich auch 30-60 % meines Stroms (für die WP 2500 KWh, leider im Winterhalbjahr) selber machen und "spare kräftig".

Der ROI ist aber jenseits meiner Restlebensdauer, soviel ist sicher!

Eignetlich hatte ich gedacht, das ich bis zu meinem seeligen Ende maximal 40 K für Strom aufwänden muss dank meiner jetzt schon sehr effizienten WP, aber sparen kostet!!

Ich bin gespannt, wieviel Leute mit mittleren Einkommensowas alles stemmen können.

Gruß
Dipl.-Ing. Anlagentechnik
Frank-Rolf Roth
www.waermepumpendoktor.com
(Planung, Baubegleitung, Anlagen-Optimierung, Betreiberschulung)
Referenz-Wärmepumpenanlage der Energieagentur-NRW

Verfasser:
russel
Zeit: 09.03.2023 11:07:44
19
3497602
Immer diese PV WP Augenwischerei….

Meine PV reicht während der Heizperiode nicht mal für den Haushaltsstrom, keine Ahnung wie man dann noch damit heizen will?
Mit der rechnerischen Bilanz kann ich nicht umsonst heizen.
Wenn dann noch das E Auto kommt ist mein Dach 1100% zu klein….

Und wie schon erwähnt, eine PV gibts auch nicht umsonst oder?

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 09.03.2023 11:11:22
11
3497604
Nach 4 Monaten Nutzung einer WP, ohne den PV-Strom zu berücksichtigen, kann ich heute sagen meine Verbrauchskosten liegen auf 75% der Ölkosten vorab. Dabei rechne ich mit HH-Strom zu 0,44€ und einem Ölpreis von 1,20€. Das kann ich ziemlich genau ermitteln, da ich sowohl den Stromverbrauch, als auch den Öldurchsatz des Brenners unter gleichen Bedingungen vergleichen kann.
Dazu muss ich einschränkend sagen, daß die WP erst effizient läuft, seit die Fachleute aus dem Haus sind und ich mich selber an die Optimierung gemacht habe.
Hier sehe ich auch das eigentliche Problem für die Zukunft von WP-Heizungen!

Die Investitionskosten meiner WP-Anlage abzüglich Förderung, liegen dabei in etwa gleichauf mit dem Neueinbau einer Ölheizung. Wobei ich der Meinung bin, daß sich der Öl und Gaspreis zukünftig mind. im gleichen Maß der Strompreise nach oben entwickeln wird.

Verfasser:
Heizkragen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 09.03.2023 11:17:01
5
3497605
Zitat von Gauchoi Beitrag anzeigen
Der Hebel liegt im eigenen Strom vom Dach.

Wir haben jetzt bald Mitte März und so wie es sich abzeichnet, werde ich für den Betrieb der WP von 07/2022 bis 06/2023 rund 1.800 kWh elektrisch benötigen, ohne HKP und Steuerung weil die hat man immer.

Obgleich ein Neubau aus[...]

Die Abschreibung zählt auch zu den Betriebskosten. Typischer Anfängerfehler, den man auch Schönrechnerei nennen könnte. Aber ich lasse dich mal in deiner Illusion.

Verfasser:
Gauchoi
Zeit: 09.03.2023 11:21:31
7
3497610
Die Kostenrechnung einer PV-Anlage ist von einer Betriebskostenrechnung der WP völlig losgelöst.

Im Jahr stehen Nettoeinnahmen von rund € 2.100 für die Einspeisevergütung rund € 1.050 Bruttokosten für den Netzbezug gegenüber. Diese Rechnung stelle ich bei gleichen Jahresgesamtverbrauch einer Situation ohne PV gegenüber. Daraus ergibt sich ein ROI der PV von 7,5 Jahren. Man kann jetzt noch über Steuern und Rückstellungen für Verschleiß lamentieren, aber Zahlen lügen nicht.

Wer das cash und ein Dach dazu hatte, war die letzten Jahre schon etwas naiv es nicht zu tun. Wer dagegen (teil)finanzieren musste, konnte es noch nie so günstig tun wie die letzten Jahre.

Sorry, aber mit kostenloser PV und Augenwischerei hat das nichts zu tun.

Verfasser:
Turbotobi76
Zeit: 09.03.2023 11:22:23
22
3497611
Zitat von Heizkragen Beitrag anzeigen


Wenn sie den Atomausstieg nicht endlich rückgängig machen, wird auch die Wärmepumpe zum Rohrkrepierer.
l[...]


Der Strom ist dir heute schon zu teuer und du willst den teuersten Strom überhaupt wieder einführen?

Wenn Atomkraft nicht mit Millarden Steuergeldern gebuttert wird ist das viel zu teuer.
Mal davon ab, wir haben in Dtl. aktuell noch 3 funktionierende Meiler. Damit kommst du nicht besonders weit.

Der Neubau von Kraftwerken würde 12-15 Jahre dauern und viele Milliarden € verschlingen, den Strom der aus diesen Kraftwerken kommt willst du nicht bezahlen.

Das wir beim Kraftwerksbau von Russland und/oder China abhängig wären kommt noch hinzu.

Wenn die deutschen Heizungshersteller nicht schaffen WP in ausreichender Stückzahl zu liefern werden sie in der Tat untergehen. Weltweit gibt es genug andere Hersteller die bereit stehen die Marktlücke zu füllen.


Wie schnell der Preis für Gas und Öl in Astronomische Höhen schnellen kann hat das letzte Jahr ja gezeigt. Klar Stom wurde da auch teuer.

Aber bei einem Gaspreis von ~ 12 Cent und einem Strompreis von 40Cent ist und bleibt eine WP mit JAZ eben günstiger.

Verfasser:
Heizkragen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 09.03.2023 11:22:51
10
3497612
Zitat von russel Beitrag anzeigen
Immer diese PV WP Augenwischerei….

Meine PV reicht während der Heizperiode nicht mal für den Haushaltsstrom, keine Ahnung wie man dann noch damit heizen will?
Mit der rechnerischen Bilanz kann ich nicht umsonst heizen.
Wenn dann noch das E Auto kommt ist mein Dach 1100%[...]

Ja, du hast es erfasst! Ich erlebe das in jeder PV-Diskussion. Die Anschaffung wird komplett ausgeblendet und so getan, als hätte man das Geld ja schon ausgegeben, also zählt es nicht mehr, was man danach an Betriebskosten hat. Nur dumm, dass diese Anschaffung irgendwann kaputt geht und ersetzt werden muss. Da kann man es sich dann wieder schönrechnen.

Ich finde es als Controller auch beschämend, dass immer ausgeblendet wird, dass die PV immer dann am wenigsten Strom liefert, wenn man am meisten Strom für die WP braucht. Da sind dann die Kohle- und Gaskraftwerke mit ihrer CO2-Sauerei plötzlich nicht mehr so schlimm, oder was?

Deutschland hat trotz Energiewende den zweitdreckigsten Strom in Europa, und daran ändert sich auch nicht mehr viel, denn die Erneuerbaren stecken in einem unauflösbaren Dilemma. Wenn man sie groß ausbauen könnte, hätte man das schon längst getan, und der Strom wäre viel billiger geworden. Ist er aber nicht. Nicht vergessen.

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 09.03.2023 11:23:01
10
3497613
Unsere PV Anlage hat sich dank diverser Steuerlicher Veränderungen für die "jetzt bin ich 2022 auch aufgewacht, dass PV SInn macht" - vorzeitig gerechnet.

Ich hab ne 2017er under 2022er Anlage. Die 22er Anlage lang vor dem Ukraine Krieg geplant und beauftragt...

Und warum macht sich diese Investition deutlich früher bezahlt?

2017er Anlage
IAB steuerlich geltend gemacht
Sonderabschreibung 2021 genutzt

2022 Anlage
IAB in 2021 gebildet

Mit dem neuen 90% Nutzungsmodell (BMF Schreiben vom 27.2.23) kann man gegen ANTRAG beim FA ab 2023 auch die alten Anlagen, hinsichtlich Eigenverbrauchsversteuerung in der USt rausnehmen. Bisher war das den Kleinunternehmern vorbehalten, bzw. den Anlagenbesitzern an 2023.

Ontop gibt es keine Einnahmen Überschuss Rechnung mehr :-)

D.h. ich reiche die USt die ich von der ENBW erhalte weiter ans Finanzamt und das wars.

D.h. 0% Eigenverbrauch zu versteuern in der USt, als auch der nicht mehr vorhandenen EÜR.
keine Gewinn Versteuerung in der EÜR mehr wenn man über 410€ liegt :-)
(Gibt ja keine EÜR mehr)


Die 2017er Anlage ist somit im 6ten bereits im Return of Invest angekommen.
Die 2022er Anlage sollte nach 5 Jahren positiv sein :-)


Und wie kommt man in den Genuss dieser neuen "90% Regelung"? :-)

- Akkuspeicher oder e-Auto oder Wärmepumpe vorhanden ist die Begründung.

Ich liebe meine Panasonic WP nun noch mehr :-)


Aber klar - rechnet sich alles nicht - wird auch weiterhin für die "ewig gestrigen" gelten..... ;-)

Verfasser:
Turbotobi76
Zeit: 09.03.2023 11:26:16
5
3497616
Zitat:


Letzer Absatz aus dem Artikel:

„Deutschland hat jetzt noch die Chance, als technologischer Marktführer im Heimatmarkt sowie im internationalen Wettbewerb sehr erfolgreich zu sein“, sagt Stiebel-Eltron-Geschäftsführer Kai Schiefelbein. „Das Potential für Arbeitsplätze bei den Herstellern von Wärempumpen und beim Einbau im Heizungshandwerk sind enorm. Wie die Experten von PwC in der Wettbewergsanalyse festgestellt haben, sollte die Politik in Deutschland die staatlichen Rahmenbedingungen aber schnell korrigieren, damit sich ein Szenario wie bei der Solarindustrie nicht wiederholen kann“, so Kai Schiefelbein.



Diese Rahmenbedinungen werden gerade geschaffen mit dem Verbot von neuen Gas und Ölheizungen.

Dieses Verbot hätte schon vor Jahren kommen müssen mit einem Stufenplan. So kurzfristig wie es jetzt gemacht wird es es für viele natürlich ein Problem.

Wenn es aber bereits vor 10 Jahren mit geplantem Verbot für 2025 gekommen wäre hätten sich viele besser darauf einstellen können.

Verfasser:
Okabe
Zeit: 09.03.2023 11:27:55
3
3497617
Zitat von russel Beitrag anzeigen
Immer diese PV WP Augenwischerei….

Meine PV reicht während der Heizperiode nicht mal für den Haushaltsstrom, keine Ahnung wie man dann noch damit heizen will?


Genauso ist es. Nichts gegen PV, aber man die Deutschen benutzen PV schlicht und einfach als Ablassbrief, so nach dem Motto "jetzt hab ich PV, jetzt schade ich ja der Umwelt quasi nicht und bin besser als die anderen". Auch wenn die Leute es nicht sagen, man merkt ihnen diese Haltung an.

Und der Artikel ist auch traurig und typisch Deutsch.

Zitat aus dem Artikel:
Zitat:
Dieser Fehler wird im Ausland nicht gemacht. In China, Japan und den USA treten die mit günstigem Strom angetriebenen Wärmepumpen den Siegeszug an.


Sorry, aber da erwarte ich deutlich mehr.

Wärmepumpen haben den Siegeszug schon längst hinter sich.

Ja, auch Klimaanlagen sind Wärmepumpen und in Asien wird damit überall geheizt. In Deutschland wissen 80% der Leute nicht, dass man mit Klimaanlagen überhaupt heizen kann und von den restlichen 20% denkt die Mehrheit dann, dass der Heizmodus stromverschwenderisch wie beim Heizlüfter wäre.

Dass der Artikel hier die Arten der Wärmepumpen unterscheidet hätte ich mindestens mal erwartet.

Und sorry, aber wasserführende Heizungen sind ein Ding der Vergangenheit und in 100 Jahren wird man die nicht mehr nutzen, abgesehen von Ausnahmefällen.

Verfasser:
Heizkragen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 09.03.2023 11:28:03
0
3497619
Zitat von cmuesei Beitrag anzeigen
Nach 4 Monaten Nutzung einer WP, ohne den PV-Strom zu berücksichtigen, kann ich heute sagen meine Verbrauchskosten liegen auf 75% der Ölkosten vorab. Dabei rechne ich mit HH-Strom zu 0,44€ und einem Ölpreis von 1,20€. Das kann ich ziemlich genau ermitteln, da ich sowohl den Stromverbrauch, als auch[...]

Kleiner Denkfehler: Du hättest erst die Ölheizung im Betrieb perfektionieren können, bevor du den Verbrauch und die Kosten mit der WP vergleichst. Man vergleicht immer nur vergleichbares. Viele begehen den Fehler, eine suboptimal betriebene Altanlage mit einer top eingestellten Neuanlage zu vergleichen. Denn sie müssen ihren Invest ja rechtfertigen. Bei Autos würde man ja auch keinen Zweitakter-Trabbi mit einem 3-Liter-Lupo vergleichen, weil das unfair wäre. Man könnte aber in den Trabi den Motor des Lupo einbauen, nur mal so als Beispiel, und das Ergebnis würde ganz anders aussehen.

Meine ehemaligen Nachbarn haben auch mal den Ölverbrauch ihrer alten Mietwohnung mit dem ihres Neubaus verglichen und freuten sich. Bis ich ihnen erklärt habe, dass ihre 12 Liter pro qm und Jahr im Neubau immer noch viel zu hoch waren. Ihre Anlage lief noch auf Werkseinstellung, und sie sagten mir, ich solle ja die Finger davon lassen, sonst könnte der Schornsteinfeger schimpfen...

Setze den Ölpreis mal auf den aktuellen Wert, und dein Vergleich sieht noch schlechter aus. Man sollte schon fair bleiben.

Verfasser:
Entropie
Zeit: 09.03.2023 11:30:59
17
3497622
Totales BS Thema. Wer es immer noch nicht verstanden hat. Es herrscht Klimawandel, wenn wir den nicht noch weiter befeuern wollen, müssen wir bei den low hanging fruits (in meinen Augen Strom, Verkehr und Heizung) ran. Wenn einem dass aber alles scheixxegal ist heizt man halt weiter Fossile zum Fenster raus.

Was ich allerdings als Kritikpunkt akzeptiere ist die falsche Subventionierung und die dadurch viel zu hohen Preise. Das mach es unendlich schwieriger die Öffentlichkeit dafür zu gewinnen.

Verfasser:
Gauchoi
Zeit: 09.03.2023 11:38:23
1
3497630
Zitat von Heizkragen Beitrag anzeigen
Zitat von Gauchoi Beitrag anzeigen
[...]

Die Abschreibung zählt auch zu den Betriebskosten. Typischer Anfängerfehler, den man auch Schönrechnerei nennen könnte. Aber ich lasse dich mal in deiner Illusion.


Ok, die Aussage ist ja schon mal eine Aussage.
Kostenarten und sowas wie A+V+Rep sagt dir was? Mein täglich Brot seit 25 Jahren und ich konnte mir davon immerhin die PV leisten.

Von welchen Anschaffungskosten schreibst du denn? Die der WP, die der PV, oder welche WP gegen welche Gastherme?

Verfasser:
Heizkragen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 09.03.2023 11:41:56
6
3497631
Zitat von Turbotobi76 Beitrag anzeigen
Zitat von Heizkragen Beitrag anzeigen
[...]


Der Strom ist dir heute schon zu teuer und du willst den teuersten Strom überhaupt wieder einführen?

Wenn Atomkraft nicht mit Millarden Steuergeldern gebuttert wird ist das viel zu teuer.
Mal davon ab, wir haben in Dtl. aktuell noch 3 funktionierende Meiler. Damit[...]

Ich muss dir nicht erst beweisen, dass Deutschland den höchsten Strompreis der Welt hat. Allein damit und den dank der Subventionierung viel zu teuren Wärmepumpenpreisen (wie vor über zehn Jahren bei PV) wird die Wärmepumpe hier keine Chance haben. Die Grünen haben es verk*ckt, weil sie alles auf einmal wollten.

Ich würde mir selber eine WP einbauen, aber meine 850 Liter Heizölverbrauch pro Jahr bei 130 qm Wohnfläche sind einfach viel zu wenig, als dass sich eine WP rechnen würde. Die Abschreibung wäre schon fast doppelt so hoch wie der Ölverbrauch. Ja, eine Ölheizung kann furchtbar sparsam sein. Man muss es nur wollen. Ich habe in 2004 schon gegen viele Widerstände eine Ölbrennwertheizung eingebaut. Da gab es auch einen, der mich fragte, warum ich keine Stromdirektheizung gebaut hätte, da würde ich doch mindestens 8.000 EUR an Materialkosten sparen. Wenn ich das gemacht hätte, wäre mein Haus heute nur noch mit erheblichem Verlust verkaufsfähig.

Übrigens kann einem kein Grüner heute garantieren, dass Wärmepumpen in einigen Jahren nicht auch noch verboten werden. Denen ist alles zuzutrauen.

Verfasser:
Torsten74
Zeit: 09.03.2023 11:42:17
7
3497632
Zitat von Heizkragen Beitrag anzeigen
Hallo,

dieser Artikel ist fast drei Jahre alt. Hier wird deutlich, dass der Siegeszug der Wärmepumpe wahrscheinlich an Deutschland vorbeigehen wird. Und jeder weiß, wie sehr die Strompreise in den letzten Jahren nochmal angestiegen sind. Die Grünen haben sich mit ihrer fatal[...]


Parallel zu deinem Beitrag lief die Pressekonferenz von Habeck.

Freies Zitat: Er "bewundert den Mut, mit den vor 10 Jahren diverse Ausstiege beschlossen wurden, ohne das die notwendigen Maßnahmen verfolgt wurden.... Der Ausbau des Stromnetzes sollte nach damaliger Planung bereits jetzt abgeschlossen sein!" Nun schauen wir mal wo wir stehen...

Und auch die Klimaziele die verbindlich international zugesagt wurden kamen von einer Regierung die die PV- und Windindustrie gegen die Wand gefahren hat. Sollen wir nun wie Donald Trump einfach internationale Verträge kündigen?

Ach ja, zur sterbenden WP-Industrie sagt er direkt zu anfang das ein Hochlauf der Produktion zugesagt wurde und die Ziele erfüllt werden. Der Chef von Stiebel-Eltron sieht in dem Artikel auch noch eine Chance für die deutsche Heizungsindustrie. Eine sterbende Industrie habe ich mir dann doch anders vorgestellt.

Ach ja, laut Artikel ist ein Vorteil der Asiaten die große Erfahrung im Bereich der Klimaanlagentechnik. Das hat auch nichts mit unseren Strompreisen zu tun.

Verfasser:
nikolat
Zeit: 09.03.2023 11:44:22
0
3497633
Zitat von Frank_Pantry Beitrag anzeigen
Die Solaranlage gabs kostenlos?

Ich frag nur, weil ich grade an einer dran bin und weil das Dach aufgrund nicht ausreichenden Restnutzungsalters auch gleich neu gemacht werden muss, damit ich da Ruhe habe. (sonst gleich die nächste Baustelle bei defekten Pfannen und ohne[...]


Wie alt ist denn das Dach, wieso sollten die Pfannen unter der PV kaputt gehen?

Verfasser:
Martin24
Zeit: 09.03.2023 11:46:42
0
3497634
Was heißt hier eigentlich Strompreis viel zu hoch?
Ich zahle aktuell 38ct/kWh für bezogenen Strom. 16ct/kWh für Gas.
Der absolute Preis für Strom interessiert doch nicht, wenn selbst Brennholz in 2 Jahren dreimal so teuer wurde.

Wegen Anschaffung Klimaanlagen zum heizen bekomme ich trotz, bzw. wegen Gaspreisbremse für jede nicht verbrauchte Gaskilowattstunde 16ct zurück.

Natürlich ist es bei diesem Preisgefüge sinnvoller mit WP/Klimaanlage zu heizen.
Wie das Priesverhältnis in 2 Jahren aussieht? Keine Ahnung.

Grüße
Martin

Verfasser: Heizkragen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Beitrag entfernt. Grund: Verletzung der Netiquette (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
Torsten74
Zeit: 09.03.2023 11:55:48
0
3497646
Zitat von Mastermind1 Beitrag anzeigen
Unsere PV Anlage hat sich dank diverser Steuerlicher Veränderungen für die "jetzt bin ich 2022 auch aufgewacht, dass PV SInn macht" - vorzeitig gerechnet.

Ich hab ne 2017er under 2022er Anlage. Die 22er Anlage lang vor dem Ukraine Krieg geplant und beauftragt...

Und warum[...]

Etwas Off-Topic aber Vorsicht bei der Entnahme der neuen Anlage mit IAB in 2021.

Die Anlage muss mindestens bis Ende 2023 in Betrieb sein, sonst fordert das Finanzamt den IAB zurück da die PV nicht betrieblich genutzt wird.
Zum 01.01.2024 kannst du die Entnahme aber vornehmen, dann ist die "Mindesthaltedauer" vorbei soweit ich die Infos von Stefan Mücke richtig zusammenfasse.

Wenn man einen IAB gebildet hat rät er auch zu Ruhe mit der Einkommenssteuererklärung für 2022, da manche Finanzämter meinen das der IAB ungültig ist da keine Investition getätigt wurde. Auch da muss das Bundesfinanzministerium erst noch Klarheit schaffen wie die Regelung auszulegen ist.

Verfasser:
Heizkragen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 09.03.2023 11:58:20
6
3497649
Zitat von Torsten74 Beitrag anzeigen
Parallel zu deinem Beitrag lief die Pressekonferenz von Habeck.

Freies Zitat: Er "bewundert den Mut, mit den vor 10 Jahren diverse Ausstiege beschlossen wurden, ohne das die notwendigen Maßnahmen verfolgt wurden.... Der Ausbau des Stromnetzes sollte nach damaliger Planung bereits jetzt abgeschlossen sein!" Nun schauen wir mal wo wir stehen...

Für Einleitungen in Deutsch-Aufsätzen mit sinngemäß: "hätte, sollte, müsste eigentlich" hätten wir früher ab der 10. Klasse sofort eine glatte 6 gekriegt, mit der Begründung "Geschwafel".

Bei Kinderbuchautoren gelten natürlich andere Maßstäbe, die dürfen auch träumen und fantasieren. Aber bitte nicht glauben, Wirtschaftsminister spielen zu können.

Verfasser:
crink
Zeit: 09.03.2023 11:59:47
9
3497650
Zitat von Heizkragen Beitrag anzeigen
Deutschland hat trotz Energiewende den zweitdreckigsten Strom in Europa, und daran ändert sich auch nicht mehr viel, denn die Erneuerbaren stecken in einem unauflösbaren Dilemma. Wenn man sie groß ausbauen könnte, hätte man das schon längst getan, und der Strom wäre viel billiger geworden. Ist er aber nicht. Nicht vergessen.

Moin Heizkragen,

viele Deiner Aussagen in diesem Thread sind so nicht haltbar. Bzgl. der CO2-Emission pro kWh Strom beispielsweise lag D auf Platz 8 in der EU - und es gibt noch mehr Länder in Europa, die nicht Mitglied der EU sind.

Der Zubau der Erneuerbaren wird doch erst jetzt endlich nicht mehr durch die Politik abgewürgt (Altmaier hat schon selbst seine Fehler zugegeben): Genehmigungsverfahren werden vereinfacht, Bürokratie vermindert, Vergütungen angehoben, Flächen ausgewiesen, Umweltverträglichkeitsprüfungen generalisiert, ...

Das aktive Abwürgen des PV-Zubaus ab 2013 und des Windkraft-Zubaus ab 2018 gepaart mit den massiven Verzögerungen der HGÜ-Leitungen führt mit zu der misslichen Lage, die wir heute haben. Insbesondere der Verlust von qualifizierten Arbeitskräften in diesen strategisch wichtigen Bereichen ist wirklich schmerzhaft.

Bei PV sind die inzwischen positiveren Aussichten sehr schnell spürbar, da die Zeit zwischen Planung und Fertigstellung kurz ist. Bei Windkraft wird es noch ein bis zwei Jahre dauern, bis der Zubau wieder in sinnvolleren Regionen ankommt.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Torsten74
Zeit: 09.03.2023 12:00:52
0
3497651
Zitat von Heizkragen Beitrag anzeigen
Hallo,

dieser Artikel ist fast drei Jahre alt. Hier wird deutlich, dass der Siegeszug der Wärmepumpe wahrscheinlich an Deutschland vorbeigehen wird. Und jeder weiß, wie sehr die Strompreise in den letzten Jahren nochmal angestiegen sind. Die Grünen haben sich mit ihrer fatal[...]


Ergänzende Frage: Was hat der Strompreis mit dem Thema zu tun?

Die "Sorge" der Hersteller ist das die Asiaten a) mehr Erfahrung mit Klimanlagen haben und b) dort größere Mengen zu günstigen Stückkosten produziert werden können.

Entfällt einer der Punkte, wenn der Strom hier günstiger wird?

Ich warte seit 9 Monaten auf meine Wärmepumpe aus Oberschwaben, zu wenig Arbeit haben die scheinbar grade nicht. Und die Produktion wird hochgefahren.

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Wärmepumpen bleiben eine Nische - Strompreis viel zu hoch
Verfasser:
Torsten74
Zeit: 09.03.2023 12:00:52
0
3497651
Zitat:
...
Hallo,

dieser Artikel ist fast drei Jahre alt. Hier wird deutlich, dass der Siegeszug der Wärmepumpe wahrscheinlich an Deutschland vorbeigehen wird. Und jeder weiß, wie sehr die Strompreise in den letzten Jahren nochmal angestiegen sind. Die Grünen haben sich mit ihrer fatal[...]

Ergänzende Frage: Was hat der Strompreis mit dem Thema zu tun?

Die "Sorge" der Hersteller ist das die Asiaten a) mehr Erfahrung mit Klimanlagen haben und b) dort größere Mengen zu günstigen Stückkosten produziert werden können.

Entfällt einer der Punkte, wenn der Strom hier günstiger wird?

Ich warte seit 9 Monaten auf meine Wärmepumpe aus Oberschwaben, zu wenig Arbeit haben die scheinbar grade nicht. Und die Produktion wird hochgefahren.
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