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Foren
Verbrannter Garten durch Erdwärme?
Verfasser:
Jule_33
Zeit: 19.03.2023 01:21:18
0
3503875
Guten Morgen,Eine Frage in die Runde: ich habe mir jüngst eine Erdwärmeheizung mit Solarunterstüzung (PVT) einbauen lassen. Nach einigem Hin und Her hat sie jetzt einen ersten Winter geheizt. Nun beobachte ich seit einigen Wochen wie in meinem Garten der Boden über den Kollektoren (Geocollect-System - Sole bei ca. 2m) trocken und Gras / Pflanzen braun werden und wie verbrannt aussehen. Trotz wochenlangem Regen - der Boden um den Bereich herum ist auch gut feucht. Es ist auf dem Gras ziemlich genau die Kollektorfläche und die Leitungen zum Haus sichtbar. Das ist für jemanden, der sich auf einen Naturgarten gefreut hat jetzt ein kleiner Schock. Ich finde hier keinerlei Infos darüber und wurde auch im Vorfeld nicht darüber informiert, dass so etwas geschehen könnte. Kennt das vielleicht jemand und hat Tipps für mich, was man vllt. An der Technik verändern müsste und was ich für meinen Garten tun kann? Danke im Vorfeld für alle Tipps!J.

Verfasser:
sonnenfreund2021
Zeit: 19.03.2023 02:20:33
1
3503884
Hallo Jule
Vorlauftemperaturen unter 17 °C sind bei passiver Kühlung dauerhaft nicht möglich; hierfür ist eine Ergänzung um aktive Kühlung unausweichlich.

Welche Temperaturen zeigt das System:


oder im Sommer:


MfG.

Verfasser:
Stiernacken
Zeit: 19.03.2023 06:40:14
1
3503900
Zitat von Jule_33 Beitrag anzeigen

Sole bei ca. 2m


Also bei 2m finde ich das seltsam, irgendwelche Temperatureffekte wären da höchst ungewöhnlich. Es wäre mal interessant zu erfahren wie das eingebaut wurde, also wurden da einzelne Gräben gezogen, oder voll offen, etc. ?

Ich tippe in der halb geratenen Ferndiagnose erstmal auf ein "Gärtnerproblem", also stellenweise Verfüllung mit andersartigem Boden, etc..

Verfasser:
TimoB
Zeit: 19.03.2023 06:48:43
0
3503902
Hätte man solche Temperatureffekte, würde die Anlage meiner Ansicht nach nicht mehr funktionieren, sondern die gesamte Wärme im Garten verlieren.

Ich habe von solchen Effekten - in Verbindung mit einer Sole-WP - noch nie gehört und ich bin auch eher bei chemischen/biologischen Einflüssen.

Wurde ggfs. das Erdreich kontaminiert?

Verfasser:
Peter 888
Zeit: 19.03.2023 06:57:00
0
3503903
Hallo Jule

Du wirst anscheinend ein paar Begriffe durcheinander.....
Erdwärme heißt i.d.R. nicht, dass Du die Erde beheizt sondern Wärme aus der Erde ziehst. Falls Du die Erde beheizt, bitte die Wärme zu mir umleiten ich kann sie gebrauchen. :-)

Denkbar ist eher, dass nicht gut verdichtet wurde und das Wasser versickert ohne das viel in der oberen Schicht zu bleibt. Und es ist ein zu warmes leicht zu trockenes Winterhalbjahr.

ciao Peter

Verfasser:
MitohneHeizung
Zeit: 19.03.2023 06:58:17
0
3503904
Falsch gedüngt.
Düngemittel tauschen.

Braune Pflanzen entstehen durch zu hohen Salzgehalt in der Erde. wobei Salz kein Speisesalz meint sondern Mineralien generell.

Verfasser:
BigNose82
Zeit: 19.03.2023 07:44:44
7
3503908
Zitat von sonnenfreund2021 Beitrag anzeigen
Hallo Jule
Vorlauftemperaturen unter 17 °C sind bei passiver Kühlung dauerhaft nicht möglich; hierfür ist eine Ergänzung um aktive Kühlung unausweichlich.
...fragt sich, was das auch nur im entferntesten mit der Problemstellung zu tun hat 🤔🤔😁

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 19.03.2023 08:15:02
0
3503918
Ich glaube, daß dieser Effekt mit dem Erdwärmeentzug zu tun hat, der beim Heizen entsteht.

In dem Bereich , in dem Wärme entzogen wird, ist der Boden kälter wie in der Umgebung. Dadurch wird das Wachstum des Rasens gegenüber den wärmeren Bereichen gehemmt.
Also wird der Rasen dort erst später wachsen und grün werden.

Wenn die gleiche Regenmenge auf diese Fläche fällt und diese kälter ist, kann eigentlich keine zusätzliche Verdunstung statt finden. Der Trockenheitseindruck kommt eher vom braunen abgestorbenen Gras.

Ich würde mal warten, wie sich das weiter entwickelt. Machen kann man momentan eh nichts.

Verfasser:
Klaus Beh
Zeit: 19.03.2023 08:21:30
0
3503921
Wie sind denn die Soleeingangs- bzw. Ausgangstemperaturen in letzter Zeit gewesen?

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 19.03.2023 08:24:41
1
3503922
1. Geocollect war in der Vergangenheit technisch sehr sehr schlecht.
Die erreichbaren Soletemperaturen waren keine "um die 0 GRad" sondern stürzten im Winter auf -5 bis -10 Grad

2. bleibt es trotzdem Wärme die duentnimmst. Du kühlst also deinen Boden. Da die ersten 50 cm eh der Außentemperatur folgen ist es da egal wenn es längere Zeit -10 Grad ist

Aber: Wenn der Kollektor tiefgefroren ist und als Eisklotz das Wasser hält und nicht ablaufen kann, dann dir die darüberliegende Vegetation absaufen.Identisch wenn der Boden zu stark verdichtet wurde

--> Also 1. Prüfe den Kollekto technisch. Nicht dass dir da eine Gurke eingebaut wurde
2. Prüfe die Feuchtigkeit / Wasser

Verfasser:
Klaus Beh
Zeit: 19.03.2023 09:14:12
0
3503951
Au ha, war gerade mal auf der Geocollect Seite.
So wie das dargestellt ist, wäre es ideal, wenn diese Elemente im Grundwasser liegen würden. Aber so nah an der Erdoberfläche soll das funktionieren?
Da würde ich doch lieber bei " normaler " Erdbefüllung auf einen bestimmt preisgünstigeren RGK setzen.
Mit welchen Versprechungen wurde denn die lieferfähige Wärmeentzugsleistung garantiert?
Und wie und mit welcher eingespeisten Solarunterstützung im Sommer sollte denn die Wärmeentzugsleistung für den Winter gespeichert werden, ausser den Boden auszutrocknen?
Solarunterstützung im Winter is ja wohl ein Flopp.....

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 19.03.2023 09:26:32
0
3503961
Du musst nicht auf die Herstellerseite sondern hier ins Forum.

Da waren 2 oder 3 Leute.... Dezember / Januar -5 Grad Soleeingang. Da braucht man keine Erdwärme mehr.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 19.03.2023 09:48:38
0
3503974
Aber der TE beschreibt trockenen Boden, nicht Staunässe über Eisklötzen.

@TE: Was für Boden hast Du und womit wurde wie verfüllt.
Meine Vemutung geht auch eher in die Richtung, dass allein durch die Bodenarbeiten der Boden jetzt durchlässiger geworden ist und damit die Bereiche trockener sind als der Rest.

Ich kenne den Unterschied sehr gut: wir hatten mal einen gemieteten Garten auf reinem Sandboden. Vermutlich auch keine nennenswerte Mutterbodenschicht aufgetragen. Da konnte man wässern wie man wollte, eine halbe Stunde später war alles trocken.
Jetzt haben wir 20cm Mutterboden auf Ton/Lehm. Und eine Senke, die wir mit Bodenaushub (Sand Mutterboden, Lehm) und Baumstümpfen und so verfüllt haben. Da versickert das Wasser und es bleibt relativ trocken, im Rest des Gartens steht das Wasser wenn es ordentlich regnet bzw. läuft dann in die Drainage ab.

Grüße
Martin

Verfasser:
OldBo
Zeit: 19.03.2023 09:49:19
0
3503976
Ich frage mich, ob der Aufwand mit dem System wirklich sinnvoll ist.

Verfasser:
thorsten_B78
Zeit: 19.03.2023 09:56:23
1
3503980
Au Backe, was für ein Aufwand! Ich liebe meine Split Klima. ;-)

Verfasser:
sgulond
Zeit: 19.03.2023 10:46:46
0
3504017
Die letzten beiden Beiträge tragen zum aktuellen Problem (so es denn eines ist) extrem viel bei........

@Jule_33 wie ist denn die PVT in Dein Heizsystem eingebunden ?

Schreib mal was zu:
- WP Typ / Leistung
- Temperaturberlauf der Quelle in der Heizsaison

Ich betreibe seit 1979 einen Flächenkollektor mit Rohrschlaufen in ca. 1.8 .. 2m Tiefe
Dieser wird in der kalten Jahreszeit durch die PVT regeneriert
a b e r bis max 22° Rücklauf aus dem Erdkollektor um den Boden nicht auszutrocknen!
Mit dieser Methode ging der WP Eingang diesen Winter nie unter 3.5° und der Ausgang der WP in den Kollektor nie unter 0.3°.
Das bedingt natürlich das die Kollektorfläche gut an die Entzugsleistung der WP angepasst ist. Es ist gut zu sehen wie Regen oder Schneeschmelze dem Kollektor nach 5 ..7 Stunden zu besserer Leistung verhilft.
Der Vegetationsrückstand gegenüber den Nachbarn beträgt 2 bis max 3 Wochen.

Beim Rückbau der alten ST für die PVT wurde etwas Boden am Lagerplatz der alten Module kleinfächig minimal mit etwas sole (ca. 0.2 l) kontaminiert. Da wächst absolut kein Gras mehr bis ich mal umhacke..... Ich hoffe bei Dir ist nicht etwas in dieser Richtung geschehen.

Verfasser:
OldBo
Zeit: 19.03.2023 11:54:56
0
3504063
Wenn man den Boden während der kalten Jahrahreszeit erwärmt, dann braucht man sich nicht zu wundern, dass der Rasen so aussieht.

Verfasser:
sgulond
Zeit: 19.03.2023 12:28:58
1
3504086
Um den Boden im Vegetationsaktiven Bereich zu erwärmen müsste man mit ganz anderen Energiemengen dahinter.2m Erdreich isoliert schon einiges.

Die Regeneration vermindert nur die Vereisungsgefahr.
Das bisschen Wärme wird mit der WP schnell wieder abgeführt.

Verfasser:
gutefrage
Zeit: 19.03.2023 12:46:34
0
3504095
Die Fläche der Wärme entzogen wurde ist Kälter. Frage einen Bauern Gras Wachstum bei 9° Ende. Alaso fängt es wider bei 10 Grad an zu wachsen. Du hast natürlich auf den kalten Flächen länger Schnee liegen was die Kinder erfreut. 3 Wochen spätere Vegetationsphase. Hast du normal geheizt oder hast du Estrisch ausgeheizt?


Gutefrage

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 19.03.2023 12:51:54
3
3504100
Klarer Fall von Gefrierbrand.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 19.03.2023 19:36:42
1
3504336
Zitat von Stiernacken Beitrag anzeigen
Ich tippe in der halb geratenen Ferndiagnose erstmal auf ein "Gärtnerproblem", also stellenweise Verfüllung mit andersartigem Boden, etc..
Das war auch mein erster Gedanke.
Dass sich das in 2 m Tiefe so direkt/präzise nach oben abbildet, ist quasi nicht möglich. Gerade dort, wo es die Leitungen zum Haus sichtbar machen soll.

Auch, dass evtl. Eisbildung unten dermaßen dicht machen und das Wurzelwerk der Bepflanzung -mit diesem Abstand- darüber vergammeln lässt, klingt zu krass.
Man hat schon Gärten gesehen, in denen der Schnee über den Kollis ne Weile länger geblieben ist als anderswo, beim Grünzeug hat man im Frühjahr aber keine Unterschiede erkannt.

Kann es sein, dass der schlecht wachsende Teil exakt die vorher ausgebuddelten Schächte abbildet? Klar, da sind auch die Rohre drunter - aber das würde nicht scharfkantig sein, wenn es um Temperatur oder Feuchtigkeit ginge. Sondern ein fließender Übergang.
Irgendwas ist da an der Bodenzusammensetzung anders...

Zum Test, wenn man etwas Zeit mitbringt: Rasenstück mit ca. 10 cm Boden darunter abstechen und mit der anderen Fläche tauschen. Aber kann sein, dass man dafür wieder eine Heizsaison braucht ;-)

Verfasser:
de Schmied
Zeit: 19.03.2023 20:38:59
0
3504367
Geocollect ist doch hier im Forum dafür bekannt das sie einen Eisklotz produzieren. Danach kommt die Vegetation, über dem Kollektor, erst später in Fahrt. Also wird es dort erst später Grün.

Ich hoffe für dich das wir keinen kalten Winter mehr bekommen. Ironie off

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