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Magnesiumanoden
Verfasser:
hema
Zeit: 23.07.2003 11:21:45
0
21973
Hallo Fachleute,

Habe vor ca. 3 Jahren ein Wasserbehandlungsgerät auf der Basis Permanentmagnete in den Kaltwasserzulauf des Warmwasserbereiters eingebaut. Nun erklärte mir, anlässlich einer Wartung, mein Sanitär- u. Heizungsfachmann, daß sich die Magnesiumanoden seit Einbau des Magneten deutlich schneller ausflösen als das früher der Fall war.
Nun würde mich schon interessieren ob solche Erscheinungen woanders auch schon zu beobachten waren, bzw. ob dieser Effekt tatsächlich mit meinem Behandlungsgerät zusammenhängen kann?


Verfasser:
Sukram
Zeit: 23.07.2003 12:29:26
0
21974
Weiß ich nicht. Bezweifle ich eigentlich, da das Magnetfeld die Anode nicht erreichen kann & die Wirkungsweise eienr Opferanode nicht auf Magnetismus beruht.

Eines weiß ich aber sicher: "Wasserbehandlung" mit statischen Magnetfeldern ist Humbug. Ganz abgesehen davon, das das Wasser vom Magnetfeld außerhalb eines metallischen Rohres gar nicht erreicht wird...

Normalerweise misst man alle paar Jahre von außen den Anodenstrom:

Die Magnesiumanode schützt den Speicher vor Korrosion. Das unedlere Material Magnesium wird dabei verbraucht. Hierbei fließt ein Schutzstrom von der Anode über das Wasser und dann über den Speichermantel zurück zur Anode. Dieser Strom kann als Funktionskriterium der Anode benutzt werden. Wenn die Anode mit einer Kabelverbindung zwischen Anode und Speicher­masse ausgeführt ist, kann der Schutzstrom mit einem Strommessgerät ermittelt werden. Hierzu wird die Kabelverbindung aufgetrennt und das Messgerät zwischengeschaltet. Der gemessene Schutzstrom sollte größer als 0,3 mA sein.

Erhöhter Anodenstrom deutet also auf vermehrte Fehlstellen in der Emaillebeschichtung hin, ist die Anode aufgebraucht, lässt er schnell nach.


Verfasser:
Edd
Zeit: 23.07.2003 12:53:00
0
21975
@sukram

Ergänzung

Eines weiß ich aber sicher: "Wasserbehandlung" mit statischen Magnetfeldern ist Humbug. Ganz abgesehen davon, das das Wasser vom Magnetfeld außerhalb eines metallischen Rohres gar nicht erreicht wird...

aber wenn die Wasserleitung aus Cu oder VA oder Kunststoff besteht durchfährt das durchfliesende Wasser ein Magnetfeld ....

ob´s hilft - nur der Glaube zählt

Verfasser:
Letschinger
Zeit: 23.07.2003 13:04:32
0
21976
@Sukram
Ich kann Dir nur beipflichten - genauso gut könnte man einen Kuhfladen um die Wasserleitung wickeln, dass Ergebnis wäre das gleiche, nur günstiger ;-)

Bei echten Wasserenthärtungen - z.Bsp Kationentauscher, ist die Opferanode in der Tat früher verschlissen.

Der Heizungsmeister hat hier wohl nur das Schlagwort "Wasserenthärtung" gehört und gleich mit der Anode angefangen, obwohl er den genauen chemisch/physikalischen Hintergrund gar nicht kennt ...

Gruß
Letschinger
www.9dw.de

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