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Datenschutzhinweise

Erfahrungsbericht: Wärmepumpe und Photovoltaik
Verfasser:
Gelöschter Nutzer
Zeit: 07.04.2023 10:09:48
2
3514930
Hallo zusammen,
ich habe vergangenes Sommer für mein 2008 gebautes und mit FBHz ausgestattetes Haus (115qm, 24cm Poroton + 10cm Dämmung, doppeltverglaste Fenster) eine 7kW Luft-Wasser Wärmepumpe inkl. 500l Schichtladespeicher mit ext. Frischwasserstation installieren lassen. Dazu kam Ende Januar eine PV-Anlage (10,2kWp & 9,6kWh Batteriespeicher). Ich habe sehr viel über den Winter gelernt und möchte meine Erfahrung gerne weitergeben.

Zunächst die gute Nachricht: Wenn man sich mit der Steuerung der WP und der Regelung der FBHz etwas auseinandersetzt, sind die Ergebnisse bezogen auf Komfort und Verbrauch überraschend gut!

Mein Konzept: Tagsüber (mit Strom vom Dach) bei höherer Außentemperatur als nachts (und damit höherem Wirkungsgrad der WP) die Energie in den Schichtenspeicher UND in den Estrich einfahren, mit dem Rest die Batterie laden. An sonnigen Wintertagen bin ich damit nahezu (bis zu 98%) autark, selbst bei nächtlichen Temperaturen von -8 Grad. Bei -8 Grad AT habe ich über Nacht einen Temperaturverlust in den Räumen von ca 1,3 Grad. An bewölkten Tagen und Nächten ist die PV Ausbeute natürlich recht mager, dafür wird es idR aber auch nicht ganz so kalt, so dass sich der Stromverbrauch vergleichsweise in Grenzen hält. Damit hatte ich in den Monaten Februar und März 2023 zusammen einen Autarkie grad von ca 65% (der Eigenverbrauchsanteil interessiert mich übrigens überhaupt nicht).

Allerdings bedurfte es dazu zwei wichtiger Erkenntnisse und passende Lösungen:
1. Die WP beschickt nur stumpf den Speicher mit Energie, eine aussen- oder innentemperaturgeregelte Führung der WP selbst ist völlig sinnbefreit!
2. die Steuerung der Pumpe(n) für den Heizwasserkreis über die Wärmepumpe macht ebenso gar keinen Sinn, da die nach Wärmebedarf ein und ausgeschaltet werden (WP beschickt aber den Schichtenspeicher)
3. Weder WP-Installateure noch PV-Installateure haben richtig Plan von dem effizienten und verbrauchsoptimierten Betrieb der Kombination, zumindest konnte ich nirgends jemanden finden, der meine „blöden“ Fragen beantworten konnte.

Ich habe mir für die FBHz einen Homatic Heizungsaktor mit Motorstellantrieben, EINEN Wandtermostat für das Erdgeschoss und einen Pumpenaktor installiert. Die Hocheffizienzpumpe habe ich von der Wärmepumpe getrennt und lasse sie von der Homatic steuern. So holt sich die FBHz die Energie bedarfsgerecht aus dem Schichtenspeicher und die Pumpe läuft nicht bei geschlossenen Stellantrieben (bzw. andersrum).

Das ganze ist erstmal easy per App regelbar und man kann lernen und verstehen. Zum nächsten Winter wird das um einen Rasperry mit IO Box erweitert um das gelernte über Regeln zu automatisieren, zB:
WENN PV-Ertrag > 4kW UND Batterieladung >30% UND Ausstentemperatur in den nächsten 24h <2 Grad, dann Wärmepumpe (Heizung & Brauchwasser) auf Maximalleistung UND Homatic Raum Temperatur auf 23 Grad, Wenn die Sonne untergeht und Mindestwerte erreicht wurden, alles aus (und hoffentlich autark über die Nacht).

Wenn es bedeckt ist, macht es aber ggf mehr Sinn, die Temperaturen (im Speicher auf 45 Grad und die Raumtemperatur bei 22 Grad) konstant zu halten.

Ich hoffe, ich konnte das ein oder andere Fragezeichen löschen, das über dem ein oder anderen Kopf schwebt.

Verfasser:
Onsensei
Zeit: 07.04.2023 10:27:57
5
3514941
Danke für den Bericht.

Und traurig, dass die Steuerungen der Wärmepumpenhersteller immer noch so steinzeitlich sind. Da merkt man richtig, dass IT in diesen Betrieben einfach noch nicht angekommen ist. Gilt auch für Klimaanlagen.

Wird Zeit, dass das mal jemand aufmischt. Aber die Amerikaner interessieren sich wohl nicht für diesen Markt.

Verfasser:
G124X
Zeit: 07.04.2023 10:35:43
0
3514946
Danke für den interessanten Bericht. Vieles von dem geht oder ging (homematic) mir seit letztem Jahr durch den Kopf. Die Entscheidung reift noch. Bei 9 Cent Gas bis Ende 2024 darf sie das auch. Aber dann muss/will ich wohl umstellen.
Ich rede mir aber derzeit noch ein, ohne Schichtenspeicher auszukommen. Allenfalls den alten 160L Brauchwasserspeicher als Rücklaufpuffer stehen zu lassen. Hoffe, dass das Einspeichern in die Wände reicht (Verlust ca. 0.1 bis 0.2 Grad pro Stunde beginnend bei unter 12 Grad aussen ohne Sonne. Bei -15 Grad können es auch 0.3 sein. Im Moment muss ich ca. 20 KW einmal täglich in die Wände bringen, damit es über 24h stabil 21-22 Grad im Raum hat. Temp von -2 bis 13 Grad Tags und sonnig.
Wie hoch war denn der Gesamtinvest, um diesen Grad an Autarkie zu erreichen?

Verfasser:
Gelöschter Nutzer
Zeit: 07.04.2023 10:46:00
1
3514956
Hallo,
ich hatte, was die Kosten angeht, noch richtig Glück: PV inkl Batterie 21.000€ netto (inbetriebnahme in ‚2023, dadurch mit 9% Umsatzsteuer)
LG Therma 7kW inkl Schichtenspeicher usw 27.000€ Brutto (inkl MWSt)

Von der BAFA habe ich 8.600 € Förderung für die WP ( Austauch Gas Therme) zurück bekommen, Auszahlung hat nach positivem Bescheid allerdings ein halbes Jahr gedauert!

Ergebnis: 39.400€

Ich habe im Übrigen auf die erweiterte Energieberatung verzichtet. Das hätte zwar nochmal 5% zusätzliche Förderung gebracht, wäre aber zum Einen um fast genau diesen Betrag teurer geworden und zum Anderen hätte es das Projekt um mindestens 6 Monate verzögert)

Verfasser:
Gelöschter Nutzer
Zeit: 07.04.2023 10:52:55
0
3514963
Nachtrag: Kalkuliert habe ich das ganze vorher nicht auf nen ROI sondern auf die monatlichen Kosten für Energie. Ob ich ne Rate an die Bank + 60€ an Eon oder 260 an EON für Strom und Gas bezahle, ist mir Wurscht ;)

Hab da mit den Energiepreisen (Strom und Gas) aus Januar 2022 kalkuliert und mir dazu eine Google Tabellentool gebaut (das ich auch gerne freigeben kann). Ich kam im schlechtesten Szenario auf eine Ersparnis von ca 40k € in 25 Jahren (inkl Reparatur, Komponentenaustauch (Batterie) usw. Und da war die Förderung noch nicht reinkalkuliert…

Verfasser:
sweetsweethome
Zeit: 07.04.2023 11:08:17
4
3514978
In einer Kalkulation über zwanzig Jahre sind so viele Unwägbarkeiten, da kann man sich da Ergebnis prima nach seinen Vorstellungen anpassen😉
Ganz im Ernst: erfahrungsgemäß bringt es nichts Klimmzüge zu machen um möglichst viel PV Strom in der WP zu verwursten.
Das sorgt nur für ineffizienteren Betrieb der WP und deutlich mehr Verschleiß.
Besser die WP laufen lassen wie sie soll, in der Übergangszeit meinetwegen nur Tagbetrieb, WW in der Mittagzeit machen.
PS: 27k€ für ne LG Klimakiste wären für mich jetzt auch kein Grund vor Freude Luftsprünge zu machen.

Verfasser:
A Min
Zeit: 07.04.2023 11:26:54
5
3514993
Schön , dass es aus Deiner Sicht passt und du den Verbrauch als gut empfindest. Aber objektiv bewerten kann man in deinem Post nichts. Wieviel Strom braucht Deine WP denn bei welchen Rahmendaten des Hauses bzw. Standortes?
Wieviel kWh konntest du in den Speicher stecken und wieviel herausholen?
Welche Arbeitszahlen haste mit der WP erreicht?
Alles nur Bauchgefühl oder gibt es auch Fakten?
Sorry, aber es bleiben mehr offene als gelöste Fragen.

Und nochmal sorry... wenn ich lese, dass für eine 2008 gebaute Hundehütte eine 7kW WP eingebaut wurde, dann hat man glaube ich schon einiges falsch gemacht. Da brauche ich mit Haus aus 1997 und rund 200qm auch keine größere.

Verfasser:
Gelöschter Nutzer
Zeit: 07.04.2023 11:40:34
1
3515010
Das muss ja jeder für sich selbst beantworten. Die WP läuft bei mir tagsüber konstant durch, zieht dabei je nach AT und momentaner Speichertemperatur 2,5 - 5kW und taktet nicht, Zwischendurch springt mal die Enteiserfunktion an. Nachts bleibt sie idR aus (im Frostschutzmodus) und nervt die Nachbarn nicht.

Preis für WP war inkl Sschichtenspeicher, FriWa Station, Rohren und kompletter Installation. Wenn du nen Tipp hast, wo das günstiger zu haben ist (ohne >1 Jahr Wartezeit), werden sich hier sicher viele Interessenten finden.

Zur Kalkulation: Pauschale Aussage, ohne drüberzuschauen ist armselig. Und investieren ohne zu rechnen ist einfach nur dumm!

Hier die Kalkulation im Lesemodus (Achtung: die Tabelle hat mehrere Tabs, wer mit eigenen Werten rechnen möchte kann mir ne PM schreiben): https://docs.google.com/spreadsheets/d/16IMIcuz9qwbsOnzrRj9xXAfqB5NlDe4hF7qA7ZLwI4o/edit

Hier noch die Daten zu Verbrauch, Ertrag usw: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1-5eefwgC3Lbt4c0qHp47UXXtRZiJwXaUO1IKpkPqS4U/edit

Verfasser:
Gelöschter Nutzer
Zeit: 07.04.2023 11:48:38
5
3515022
Auch dies darf jeder für sich selbst entscheiden:

Sorry, mich interessieren keine Arbeitszahlen! Mich Interessent, was ich im Jahr für den Posten „Energie“ zu bezahlen habe und ob ich perspektivisch mehr oder weniger als bisher zu zahlen habe. Fakt ist, dass ich einen Großteil der Energikosten auf x Jahre eingefroren habe. Fakt ist auch, das ich ein Resümee erst nach 2/3 Jahren Betrieb ziehen kann, allerdings stimmt die Richtung (für mich).

Ich habe hier sehr viel gelesen und mir ist dabei auch das ein oder andere Licht aufgegangen. Danke dafür auf jeden Fall, ich wollte mich nur revanchieren und Ratsuchenden etwas helfen.

Verfasser:
Hausbau2009
Zeit: 07.04.2023 11:59:14
4
3515031
Zitat von sweetsweethome Beitrag anzeigen
In einer Kalkulation über zwanzig Jahre sind so viele Unwägbarkeiten, da kann man sich da Ergebnis prima nach seinen Vorstellungen anpassen😉
Ganz im Ernst: erfahrungsgemäß bringt es nichts Klimmzüge zu machen um möglichst viel PV Strom in der WP zu verwursten.
Das sorgt nur für[...]


Du bist eher der Typ Bedenkenträger? Berichte doch mal (du schreibst ja erfahrungsgemäß) von deinen gemachten Erfahrungen (positiv wie negativ) mit deiner Wärmepumpe und deiner PV- Anlage.
Und falls du mich fragst, ich habe 16 kWp Anlage und Wärmepumpe. Ich kann den Grundgedanken des TE folgen. Und bei mir läuft die WP trotzdem nur mit max 60% der Leistung. In den Wintermonaten muss die Wärmepumpe dann natürlich länger laufen, und teilweise ohne PV-Strom. Insgesamt muss man keine "Klimmzüge" machen, denn mit etwas Planung geht das ganz gut. Und keiner redet von den möglichen letzten Prozenten PV-Strom.

Verfasser:
ELEKTROMET
Zeit: 07.04.2023 12:37:30
2
3515059
Ich höre immer wieder kosten für die WP 30k€ oder 40€....und dann sind die Leute mit 27K€ sehr glücklich . ich will keine Kritik ausüben aber es macht mich Neugierig was daran so teuer sein soll? online kostet 7 KW Lg WP 5-6 K€ z.B hier https://klivago.de/LG-Waermepumpe-Therma-V-HU071MRU44-HN091MRNK5-7-kW.
oder Monoblock wäre noch günstiger und noch einfacher zu installieren VL+RL mehr ist es nicht oder habe ich da was übersehen.

Verfasser:
sweetsweethome
Zeit: 07.04.2023 12:40:26
1
3515062
Ich bin kein Bedenkenträger sondern der der das Ding repariert wenn’s kaputt ist.
Wobei die LG wohl eher nicht 😉
Der TE schreib ganz viel.
Über den tollen Speicher, über das was er gebastelt hat.
Aber nichts über:
Wieviele KWh Wärme verbraucht?
Dafür wieviel Strom gebraucht?
Davon wieviel Strom bezogen?
Das wäre interessant und vergleichbar.
Diese SG Ready Nummer ist ein super Verkaufsargument, mehr aber auch nicht.
Die Heizung soll heizen wenn sie es muss, nicht weil die Sonne scheint.
Den WW Speicher ein bisschen höher zu heizen bei PV Überschuss macht ja Sinn. Aber eben nur ein bisschen und nicht bei jeder Gelegenheit bis an die Kotzgrenze der WP.
Bei PV Überschuss in die Heizung zu fahren sorgt wofür?
Die Räume sind durch die Sonneneinstrahlung eh schon wärmer als sonst, WP heizt noch dazu,ERR gehen zu. WP aus.
Paar Minuten später geht es wieder von vorn los.
Das führt zu nix außer Verschleiß.
Dann diese Basteleien:
Irgendwann muss jemand fremdes mal an die Anlage wegen einer Störung oder was auch immer.
Meist weiß nichtmal der Erbauer was er da vor ein paar Jahren gemacht hat.
Das wird dann teuer…
Oder der Erbauer liegt im Krankenhaus und die Ehefrau soll das ganze bedienen.
Kann auch lustig werden.
Besser ist „keep ist simple“
Kostet auch weniger Geld, ist aber nichts für den Spieltrieb

Verfasser:
passra
Zeit: 07.04.2023 12:50:38
0
3515071
Schön, bloß eine Arbeitszahl oder gar der Energieverbrauch von dem ganzen Klimbim taucht nirgends auf. Und die sind sehr wohl auch hinsichtlich der Heizkosten interessant, da genau die JAZ zeigen würde, ob man mit seinem Invest wirklich die best möglichen monatlichen Kosten erreicht hat...ohne JAZ ist das viel Text ohne Ergebnis...

Verfasser:
G124X
Zeit: 07.04.2023 12:59:24
10
3515076
Also was ich vom TE verstanden habe:
1. Er hat ein (nach jetzigem Standard) mittelmässig energetisch ertüchtigtes Haus, Stand 2008 - wie Millionen da draussen bzw. besser wie viele ältere Häuser.
2. Er hat dafür nicht den Bruchteil bezahlt, was man heute aufwenden müsste mit fragwürdigen Grenznutzen.
3. Er hat ein System PV, Speicher, WP, Steuerung gefunden, mit dem es warm wird und es nach eigenen Kalkulationen zu den bisherigen Kosten rechnet.
4. Er verbringt nicht die Hälfte seiner Lebenszeit mit eine GOP -Optimerung von 4,9 auf 5,1 oder der Frage ob 8cm PUR reichen oder es 9,2345cm sein müssen.

Wo ist der Fehler? Auch wenn ich in den Details einen anderen Weg gehen werde/muss, ist es für mich fein und gut, dass solche Erfahrungen hier geteilt werden.

Verfasser:
ELEKTROMET
Zeit: 07.04.2023 13:04:01
3
3515079
Man kann ja sein EFH Effizient machen in dem man ein bisschen Geld in die Hand nimmt : Solarthermie 5k€ , Fassaden Dämmung 30K€ , PV mit Speicher 30k€ , Fenster -Türe 15K€ , Dach 30K€ , WP 30k€ und wenn man es noch finanzieren muss kommen noch ein paar k€ dazu. Und dann spricht man hier von SPAREN ??? ich habe bis auf die bevorstehende WP und PV schon alles hinter mir. Ja ich verbrauche inzwischen weniger Energie aber sparen tue ich nicht und ob ich damit Welt rette bin ich mir auch nicht so sicher wenn ich bei Pforzheim auf A8 täglich Km-lange Lkw Staus sehe die uns unsere Anlagen transportieren damit wir sparen können oder gestern in und um Stuttgart alles dicht. für 1,7km habe ich 2 std gebraucht.....

Verfasser:
Gelöschter Nutzer
Zeit: 07.04.2023 13:17:14
2
3515089
Hab oben zwei Tabellen verlinkt. Bei der zweiten Bitte beachten, dass bis Februar die Experimentierphase lief!

Zum Thema Kalkulation usw: Ich arbeite für nen Software-Hersteller (Cloud E-Com), da ist mir auch egal in welche Richtung die Bits und Bites umkippen. Andersrum mischt sich kein Entwickler in meine Businesspläne ein. Du wist sicher richtig Ahnung vom Schrauben an den Dingern haben und hast sicher nen Haufen Schulungen besucht. Aber betreibst du selbst eine WP?

Und nochwas: Wir fühlen uns wohl in unserer „Hundehütte“, die wir selbst finanzieren (ohne Erbe oder sonstigem Sponsoring). Dafür steht die Hütte nicht in nem Wald 10km vor der polnischen Grenze o.ä. Unser ältester ist gerade ausgezogen und somit ist sie mehr als ausreichend.

Verfasser:
passra
Zeit: 07.04.2023 13:37:30
4
3515104
Kommt jetzt noch was in Sachen:
- Wieviele KWh Wärme verbraucht?
- Dafür wieviel Strom gebraucht?
- Davon wieviel Strom bezogen?
oder nicht?

Weil ich behaupte jetzt einfach mal, würde man die WP "WP-gerecht" direkt den Heizkreis arbeiten lassen und den Speicher nur für WW nutzen anstatt eine Menge Wasser zu überhitzen und dann zum Heizen runterzumischen, wären die monatlichen Heizkosten nicht X€, sondern X-50€, weil dann, genau, die ARBEITSZAHL besser ist und für die gleiche Menge Heizenergie weniger elektrische Energie aufgewendet werden muss. Und das spart Geld, egal, ob der Strom vom Dach, aus dem Speicher oder aus dem Netz kommt.
Da kann man noch soviel mit Homematic rumdoktern, die Physik bei WPs ist halt so, 1° mehr Vorlauf braucht 2,5% mehr Strom...

Verfasser:
A Min
Zeit: 07.04.2023 15:12:19
2
3515191
Zitat von AndreNDS Beitrag anzeigen


Sorry, mich interessieren keine Arbeitszahlen! Mich Interessent, was ich im Jahr für den Posten „Energie“ zu bezahlen habe und ob ich perspektivisch mehr oder weniger als bisher zu zahlen habe.


Korreliert halt leider direkt miteinander. Und mit einer JAZ und einem Jahrsverbrauch kWh Wärme kann man Dinge vergleichen, die unterschiedlich sind.

Sparen, koste es was es wolle.

Wäre also schön , wenn die Daten noch kämen. Sonst ist das wie bei den vielen PV Speicherbesitzern, die den Speicher immer loben, man könne damit Geld sparen, aber nie Zahlen liefern.

Und übrigens: Mein "Palast" war nach 17 Jahren auch bezahlt, ohne Erbe (außer vorhandenem Grundstück) und 10 Jahre alleinverdienend. Die "Hundehütte" war nicht abschätzig gemeint in den Sinne, warum macht man nix richtiges, sondern zielte nur auf das Verhältnis WP Leistung zu Hausgröße und Baujahr ab. Jeder weiß selber, womit er glücklich ist.

Verfasser:
Gelöschter Nutzer
Zeit: 07.04.2023 17:14:49
1
3515282
Sorry, du verstehst mich nicht! Mir ist es schlichtweg egal, wieviel das Teil verballert, solange ich möglichst wenig Strom dafür zukaufen muss. Ich nehme an nem kalten aber sonnigen Tag gerne nen Mehrverbrauch von 8kWh (pro Tag in Kauf) wenn der überwiegende Teil vom Gesamtverbrauch vom Dach kommt und mir die WP nachts nicht die Batterie in nullkommanix leerlutscht. Es gibt eben noch andere Verbraucher.

Und wenn du dir die Tabellen und die enthaltene Diagramme angesehen bzw verstanden hättest, könntest du dir das gerne selbst ausrechnen. Die Daten stecken drin.

Und jetzt mein letzter Kommentar zu dem Thema: Du könnest der beste Wärmepumpenschrauber der Welt sein und ich würde dich trotzdem nicht beauftragen. Ich bin Kunde, bezahle ordentliche Summen, um MEINE Ziele zu erreichen und nicht deine! Ich hab schon so oft mit selbstverliebten Techniknerds zu tun gehabt, die auch fachlich richtig gut sind, nur bringt das alles nix, wenn am Bedarf der Kunden vorbeifabuliert wird und mit möglichst vielen Fachbegriffen um sich geworfen wird, nur um sich geil und dem Kunden überlegen zu fühlen!

Frohe Ostern!

Verfasser:
passra
Zeit: 07.04.2023 17:26:17
0
3515291
Als ob der Strom vom Dach nix kosten würde, was für ein bescheuerter Ansatz, das ist wirklich "wir sparen, koste, was es wolle" in Reinkultur.
Und was ist so schwierig daran, ein paar Zahlen hinzuschreiben anstatt ständig auf irgendwelche Tabellen zu verweisen???

Verfasser:
Gelöschter Nutzer
Zeit: 07.04.2023 18:09:30
0
3515314
Die Module auf dem Dach sind installiert! Soll ich die abklemmen? Egal!

Es ist sicher das Ziel der allermeisten Leute, die zu kaufende und pro kWh zu bezahlende Energie so gering wie möglich zu halten, d.h einen möglichst hohen Autarkiegrad zu erhalten um möglichst geringe Energiekosten zu haben. Dieses Ziel kann über unterschiedliche Maßnahmen erreicht werden: Eine Alternative wäre mehr Dämmung, dreifachverglaste Fenster oder den Komfort (kühlere Räume) zu reduzieren.

Ich glaube zudem, dass deine Reaktion auf einer Aussage von mir basiert, die ggf nicht präziese genug war: Ich meine mit „Maximalleistung für Brauch- und Heizwasser“ die maximale Wassertemperatur und das überhitzen des Estrichs, der dann als zusätzlicher Wärmespeicher dient.

Zum Thema Schichtenspeicher: Ich preise den nicht an und glaube auch, dass es ganz gut ohne für die FBHz geht. Dann funktioniert auch die Außentemperaturführung halbwegs. Nur kommt jetzt die Dimension „PV-Anlage“ dazu. Und genau da haben wir das Nerd-Problem: Die WP-Nerds schwören auf ihr Fachgebiet und die PV-Nerds auf das andere. Nur setzt sich von beiden Seiten niemand ernsthaft mit der Kombination beider Technologien auseinander. Es heißt nur: Passt gut zusammen, das war‘s.

Zahlen stehen immernoch und der Tabelle, Ich puhle da nix raus um mich zu rechtfertigen. Ich wollte Leuten, die sich mit dem Thema beschäftigen und ggf vor einer riesen Investition stehen, meine individuelle Erfahrung als Nutzer mitteilen, die ich bis jetzt gemacht habe. Mein Lernprozess ist sicher noch nicht zu Ende, entscheiden muss jeder für sich selbst, was ihm am wichtigsten ist!

Verfasser:
Slupsk
Zeit: 07.04.2023 19:06:54
0
3515347
Ich ignoriere Mal den ganzen "Hate" hier - mich würde tatsächlich einfach nur interessieren, ob du für dich den Vollkostenvergleich gemacht hast, oder ob das ein "gefühlt richtiger" Ansatz war, den du, wie du schreibst, nach ein paar Betriebsjahren für dich auswertest?

Tendenziell finde ich deine Gedanken nicht verkehrt, für mich (mit Sole-Wasser-WP) wäre jedoch

A) der Effizienzgewinn von Nacht auf Tag nicht da, und
B) da ich im Winter ohnehin nur äußerst wenige kWh des PV-Ertrages einspeise, ist mir auch egal ob der PV Strom der WP oder den Haushaltsverbrauchern zugeführt wird (wir haushalten im Homeoffice aber auch bewusst mit dem PV Ertrag, und schalten andere Verbraucher tendenziell dann ein, wenn Sonne scheint - daher kaum Einspeisung)

Eine Überhitzung tagsüber optimiert mein WP-PV Gespann also nur äußerst geringfügig, was den Autarkiegrad (WP+Haushaltsstrom) angeht, weswegen ich da auch keinen Vollkostenvergleich vorab gemacht habe. Stattdessen würde ich mit einem geringfügig schlechteren COP fahren, und könnte auch keinen Speicher beladen.

Alles in allem - interessanter Bericht deinerseits, für mich direkt nicht sinnvoll anwendbar aber könnte durchaus interessant für andere Projekte sein.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 07.04.2023 19:50:27
3
3515367
Zitat von AndreNDS Beitrag anzeigen

Es ist sicher das Ziel der allermeisten Leute, die zu kaufende und pro kWh zu bezahlende Energie so gering wie möglich zu halten, d.h einen möglichst hohen Autarkiegrad
[...]
Die WP-Nerds schwören auf ihr Fachgebiet und die PV-Nerds auf das andere. Nur setzt sich von beiden Seiten niemand ernsthaft mit der Kombination beider Technologien auseinander. Es heißt nur: Passt gut zusammen, das war‘s.
[...]

Ich betreibe meine PV+WP Kombi ähnlich wie du. Hatte in Feb+Mrz auch einen PV-Deckungsgrad von 64%, allerdings mit einem E-Auto.

Ich weiß nicht wirklich, wer WP- und wer hier PV-Nerd sein sollten. Wenn man mit gesundem Menschenverstand die WP+PV Kombi optimiert, dann kommt man eigentlich automatisch auf die Strategie, WW-Bereitung am Tag, leichte Anhebung der HK am Tag und Absenkung in der Nacht. Mit Irgendeiner besonders ausgeklügelten Steuerung/Strategie schafft man vielleicht paar Prozentpunkte mehr. Aber der Aufwand steht dann in keinem Verhältnis zum Nutzen.

Verfasser:
Pit69
Zeit: 07.04.2023 20:28:19
0
3515397
Hallo
Zitat von AndreNDS Beitrag anzeigen
Es ist sicher das Ziel der allermeisten Leute, die zu kaufende und pro kWh zu bezahlende Energie so gering wie möglich zu halten, d.h einen möglichst hohen Autarkiegrad zu erhalten um möglichst geringe Energiekosten zu haben.

Den Ansatz habe ich noch nie so gesehen.
Gut ist es, wenn bei einem geringstmöglichen Verbrauch eine hohe Autarkie rauskommt.

Du sagst, Hauptsache wenig einkaufen.
Eventuell gehörst du auch zu der Gruppe: Ich bin doch nicht blöd uns speise für 8,xx Cent ein.

Ich habe also andere Ziele wie deine, auch wenn ich damit gegen den Strom schwimme, zumindest deiner Meinung nach.

Zitat von AndreNDS Beitrag anzeigen
Zum Thema Kalkulation usw: Ich arbeite für nen Software-Hersteller (Cloud E-Com), da ist mir auch egal in welche Richtung die Bits und Bites umkippen. Andersrum mischt sich kein Entwickler in meine Businesspläne ein.

Solange in dem Bereich Goldgräberstimmung herrscht wird keiner wegen einer Kalkulation in die Hose machen....wenn das rum ist....ich hoffe mal dein Chef schaut sich dann deine Berechnungen nicht genauer an...
Sorry, den Ball hast du ins Spiel gebracht.

Gruß
pit

ps. so ein Experte "ich habe das Maximum an PV Strom in der WP verbraten", war vor nicht allzu langer Zeit auch Thema hier. Ach ne das Thema war ja WP nach kürzester Zeit geschrottet unter maximaler Ausnutzung der PV.

Verfasser:
derjoerg
Zeit: 07.04.2023 21:07:38
4
3515420
Bedauerlich finde ich das Klima was hier mittlerweile herrscht. Er teilt seine Erfahrungen und wird zerrissen. Wird sicher nichts mehr sagen hier.
Für die "hater" -kannte ich noch nicht den Begriff- ein voller Erfolg!

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Erfahrungsbericht: Wärmepumpe und Photovoltaik
Verfasser:
derjoerg
Zeit: 07.04.2023 21:07:38
4
3515420
Bedauerlich finde ich das Klima was hier mittlerweile herrscht. Er teilt seine Erfahrungen und wird zerrissen. Wird sicher nichts mehr sagen hier.
Für die "hater" -kannte ich noch nicht den Begriff- ein voller Erfolg!
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