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21.04.2023 10:38:11 |
Hallo, Gibt es hier Experten für das Thema Solarthermie? Ich würde gerne 2 (oder 4) thermische Panel auf meinem Dach hinzufügen. Mein Plan ist es, eine Pelletheizung Guntamatic biostar 15kw (oder ökofen) zu haben und Solarpaneele hinzuzufügen. (Ich habe noch das Bafa 45% vom letzten Jahr). Ein Angebot enthält 2 Vitosol 200-FM Wärmetauscher für Warmwasser. Ein anderer Installateur rät mir, etwas zu nehmen, das auch die Heizung unterstützen kann (ich habe noch keinen Kostenvoranschlag) -> das wären eher 4 Kollektoren COSMO252. Sind die Kollektoren von beiden Marken gleichwertig? Was ist der Unterschied zwischen dem VITOSOL 200-FM und dem 200-TM (oder 300TM) Kollektor? Also Flachkollektoren VS Vakuumröhren, Wirkungsgrad ist besser mit Flachkollektoren oder Vakuumröhren? Gibt es ein Solarmodul, das robuster ist? halten die besser ? auch nach 15 / 20 jahre ? (Dach ist richtung süd, satteldach, momentan habe ich heizöl, circa 2000L pro jahr, kein bodenheizung, aber heizköper, für 4 personnen) Danke 🙂
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21.04.2023 10:52:13 |
Nimm die Ökofen und auch deren Speicher und Kollektoren. Heizungsunterstützung ist dann automatisch implementiert. Die Regelung lässt auch keine Wünsche offen.
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21.04.2023 10:53:49 |
Und vor allem keine 15kw... 4 Kollis sind eigentlich auch zuviel. HU ist überbewertet, in der Heizperiode kommt eh nicht viel. Und wenn, dann geht das für Warmwasser drauf.
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21.04.2023 18:11:20 |
Zitat von Frimo  HU ist überbewertet, in der Heizperiode kommt eh nicht viel. Und wenn, dann geht das für Warmwasser drauf. Das hängt vom Speichertyp und der Hydraulik ab! Bei unserem Frischwasserspeicher fließt der ST-Ertrag im Winter (zugegebenermaßen wenig) und zu Beginn (Frühjahr) bzw. Ende (Herbst) der Übergangszeit ausschließlich in die HU ein. Und das können schon mal 25 kWh/Tag (Februar) bis 30 kWh/Tag (März/Oktober) sein.
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21.04.2023 18:27:34 |
In erster Linie hängt das am Warmwasserbedarf.
Bei den üblichen 10m2 bleibt kaum etwas für HU, wenn da 4 Personen dran hängen. Bei 2 Personen schon eher, dafür kippt man im Sommer noch mehr weg als man es bei 4 Personen auch schon tut. Vereinfacht gesagt. Sonderfälle wie einen Pool lassen wir mal weg.
Bei zentraler Warmwasserbereitung braucht eine typische Familie rd 8 kWh täglich.
Und die muß man im Winter erstmal überhaupt haben.
So stark das letzte Jahr solar war, so bescheiden ist es seit dem Jahreswechsel.
Rd 250 kWh monatlich zwischen November und März?
Das funktioniert einfach nicht.
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21.04.2023 18:37:26 |
Puffergröße? Steht die nirgends? Pro 1m² Flachkollektor brauchst du min. 150 Liter Puffer, sonst kocht dir da im Sommer ständig aus!
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21.04.2023 18:42:25 |
Auch falsch, weil diese Faustregel den Bedarf nicht betrachtet.
Ich habe nur 800 Liter, trotzdem gibt es keine Stagnation. Letzte Saison war ziemlich grenzwertig, aber eben auch überdurchschnittlich viele Sonnenstunden.
Typische EFH - Betrachtung.
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21.04.2023 21:16:36 |
Zitat von fiete  Zitat von Frimo  [...] Das hängt vom Speichertyp und der Hydraulik ab! Bei unserem Frischwasserspeicher fließt der ST-Ertrag im Winter (zugegebenermaßen wenig) und zu Beginn (Frühjahr) bzw. Ende (Herbst) der Übergangszeit ausschließlich in die HU ein. Und das können schon mal 25 kWh/Tag (Februar) bis 30 kWh/Tag[...] AUSSCHLIEßLICH in die HU... Und das Warmwasser kommt woher? Einfach mal rückwärts rechnen. Paradebeispiel ist für mich @lowenergy Der kommt - hydraulisch optimal gelöst - auf 1,5 kWh pro Person und Tag, dezentral mit DLE. Das bekommt man zentral niemals hin,egal ob Hygienespeicher oder FriWa oder was auch immer. Wenn ich das suboptimal x3 annehme, dann komme ich mit 4 Personen auf 18 kWh täglich, was 6500 kWh im Jahr entspricht. 540 kWh monatlich... In der Heizperiode? Nehmen wir 3 kWh je Person an, sind es immer noch 4500 im Jahr - und die variieren nicht besonders. Im EFH fallen auch durchaus ein paar Wochen durch Urlaub einfach komplett weg. Dann braucht es immer noch 375 kWh im Monat um nur Warmwasser zu decken. Und die hat man im Winter? Woher kommt dann die HU? Und dann das ganze rückwärts - ich habe Super - VRK, 7000 kWh im Jahr mit 2 Personen... Is klar.
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22.04.2023 10:05:15 |
Zitat von Frimo  Rd 250 kWh monatlich zwischen November und März?
Das funktioniert einfach nicht. Ich habe geschrieben: "Und das können schon mal 25 kWh/Tag (Februar) bis 30 kWh/Tag (März/Oktober) sein." D.h., dass es in diesen Monaten derartig ertragreiche Tage geben kann. Aber diesen Disput hatten wir beide in der Vergangenheit wiederholt, wie du dich vielleicht erinnerst. Also warum versuchst du das immer wieder erneut anzuzweifeln?
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22.04.2023 10:13:35 |
Zitat von Frimo  AUSSCHLIEßLICH in die HU... Und das Warmwasser kommt woher? WW wird bei uns nur in den frühen Morgenstunden und späten Nachmittagsstunden auf die gewünschte Temperatur gebracht (und dann auch genutzt). Und in den Zeiten haben wir mit der STA in der Übergangszeit keinen nennenswerten Ertrag.
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22.04.2023 10:28:23 |
Zitat von fiete  Zitat von Frimo  [...] Ich habe geschrieben: "Und das können schon mal 25 kWh/Tag (Februar) bis 30 kWh/Tag (März/Oktober) sein." D.h., dass es in diesen Monaten derartig ertragreiche Tage geben kann. Aber diesen Disput hatten wir beide in der Vergangenheit wiederholt, wie du dich vielleicht erinnerst. Also[...] Ich zweifle nichts an, sondern weise darauf hin, daß der Durchschnitt nicht einmal Warmwasser abdecken kann. Und was du da machst, ist nichts anderes, als die Bilanz willkürlich zu verschieben. Es ergibt keinen Sinn, der Solarthermie HU zuzuschreiben und Warmwasser über den Kessel zu erzeugen, auch wenn das den Ertrag verbessern kann, weil die Temperaturen im Heizkreis u. U. niedriger sind. Was aber im konkreten Fall keinen großen Unterschied macht, weil Heizkörper. Und da der TE einen Pelleter bekommt, wird da ziemlich sicher ein gemeinsamer Puffer als Hygienespeicher oder mit FriWa stehen - da kann man sich dann aussuchen, wo die Erträge landen sollen.
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22.04.2023 10:28:32 |
Zitat von Frimo  In erster Linie hängt das am Warmwasserbedarf.
Bei den üblichen 10m2 bleibt kaum etwas für HU, wenn da 4 Personen dran hängen.
Da haben wir (4 Personen Haushalt) völlig andere Erfahrungen gemacht. Die ST (9qm VRK) hat bisher bei uns ca. 25% des Heizbedarfs über die Gesamte Laufzeit gespart. In der Übergangszeit kommt da ziemlich viel. Und genau da ist es für Pelletsheizer bersonders sinnvoll, da der Kessel unter Teillast idR besonders schlecht/ineffizient oder ggfs sogar gar nicht läuft. Finanziell ist es eher ein Nullsummenspiel je nach Brennstoffpreisen. Für die Umwelt ist es klar besser. Bei den derzeitigen Strompreisen bringt eine PV deutlich mehr. ST nur für WW ist aber totale Verschwendung, das lohnt sich nie. Wenn dann nur mit HU. VRK bringen mehr wenns draussen kalt ist und relativ wenig Ertrag kommt. Sind aber teurer. Beispielhaft mal unsere Daten vom letzten Jahr (April war eher schlecht, da hatte ich auch schon 70% solare Deckung): Jan.2022: Kessel: 3000 kWh ST: 152 kWh Anteil ST: 5% Aussen (min/med/max): -7.80/ 1.79/12.20 Feb.2022: Kessel: 2250 kWh ST: 266 kWh Anteil ST: 11% Aussen (min/med/max): -8.80/ 3.35/11.60 Mar.2022: Kessel: 1650 kWh ST: 577 kWh Anteil ST: 26% Aussen (min/med/max): -10.30/ 4.88/15.80 Apr.2022: Kessel: 1000 kWh ST: 511 kWh Anteil ST: 34% Aussen (min/med/max): -7.10/ 7.35/19.00 Mai.2022: Kessel: 250 kWh ST: 631 kWh Anteil ST: 72% Aussen (min/med/max): 1.70/14.00/26.80 Jun.2022: Kessel: 0 kWh ST: 670 kWh Anteil ST: 100% Aussen (min/med/max): 7.50/17.52/29.80 Jul.2022: Kessel: 0 kWh ST: 727 kWh Anteil ST: 100% Aussen (min/med/max): 6.00/18.54/30.60 Aug.2022: Kessel: 0 kWh ST: 668 kWh Anteil ST: 100% Aussen (min/med/max): 7.20/18.12/28.80 Sep.2022: Kessel: 250 kWh ST: 405 kWh Anteil ST: 62% Aussen (min/med/max): -1.10/11.82/22.00 Okt.2022: Kessel: 500 kWh ST: 307 kWh Anteil ST: 38% Aussen (min/med/max): 1.30/11.73/19.40 Nov.2022: Kessel: 1450 kWh ST: 168 kWh Anteil ST: 10% Aussen (min/med/max): -4.50/ 5.73/13.80 Dez.2023: Kessel: 2850 kWh ST: 60 kWh Anteil ST: 2% Aussen (min/med/max): -12.90/ 1.93/14.00
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22.04.2023 10:40:35 |
Zitat von Frimo  So stark das letzte Jahr solar war, so bescheiden ist es seit dem Jahreswechsel.
Mag bei Euch so gewesen sein, bei uns war es ziemlich normal. September und Oktober etwas schlechter als sonst, aber alles üblich
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22.04.2023 10:44:40 |
Und woher weißt du nun, welcher Teil des Ertrages für Warmwasser und welcher Teil auf HU entfällt? Im Oktober letztes Jahr ist meine Heizung gar nicht gelaufen, also HU null. Man kann immer nur durchschnittliche Werte annehmen. Und da ist 2022 eigentlich auch raus. Bei 4 Personen braucht es in der Heizperiode immer mehr Energie für Warmwasser, als du erzeugen kannst.
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22.04.2023 10:47:02 |
Das war nicht "bei uns" so, sondern DURCHSCHNITTLICH im ganzen Land.
Es geht immer nur um den Durchschnitt.
Weder meine, noch deine Situation lässt sich beliebig übertragen.
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22.04.2023 13:24:01 |
Zitat von Frimo  Das war nicht "bei uns" so, sondern DURCHSCHNITTLICH im ganzen Land.
Es geht immer nur um den Durchschnitt.
Sorry, aber nö. Es geht nie um den Durchschnitt, sondern immer nur um die Situation beim Nutzer.
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22.04.2023 14:20:57 |
Dann kannst du auch immer nur die Situation des jeweiligen Nutzers diskutieren und nicht deine eigene als Argument anführen. Und wenn du der Meinung bist, daß du ungleich weniger Energie für Warmwasser brauchst, als der Durchschnitt, dann pulverisierst du damit deine eigenen Angaben zum Ertrag deiner Anlage. Denn dann mußt du deine "Erträge" im Sommer nicht mehr nur halbieren... Wenn du meinst, dass über 700kwh im Monat für Warmwasser außerhalb der Heizperiode verwertet werden können, dann bräuchtest du die auch im Winter, eher mehr. Ich bin einer der wenigen Befürworter der Solarthermie, aber das muß dann auch passen. In der Spitze werden hier 7000 kWh mit 10m2 erzählt... Mit 2 Personen. Da muß man nicht Physik studiert haben, um zu begreifen, dass das nicht sein kann.
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23.04.2023 10:20:14 |
Zitat von Frimo  Dann kannst du auch immer nur die Situation des jeweiligen Nutzers diskutieren und nicht deine eigene als Argument anführen.
Nö. Du schreibst "HU bringt nix", da brauche ich nur ein Gegenbeispiel um die Aussage zu widerlegen. Da man beim Pelleter eh einen Puffer braucht, wäre es dämlich auf HU zu verzichten, denn damit kann man wesentlich mehr anfangen. Und nein, ich brauche keine 700kWh in einem Sommermonat (obwohl ich auch im Hochsommer oft heize) - aber man spart ja auch nicht kWh, sondern Brennstoff! Ich seh das ja wenn im Sommer mal drei Tage Regenwetter war und der Kessel WW machen muss: der braucht dann locker 20 Minuten bis er sich selbst soweit aufgeheizt hat, dass der erste warme Tropfen in den Puffer fliesst. Da gehen dann für einmal WW 2-3kg Pellets durch, aber es kommen keine 10-15kWh an warmem Wasser an. Und in der ÜZ kann ich das bestätigen was fiete schreibt: das WW wird in der Früh gebraucht, die ST liefert aber erst am späten Vormittag, da muss dann so der so der Kessel erstmal ran.
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23.04.2023 10:49:32 |
Zitat von Frimo  Und was du da machst, ist nichts anderes, als die Bilanz willkürlich zu verschieben. Zur Erinnerung (hatten wir früher schon mal): unsere Heizung, unser Speicher und unsere STA hängen an einem gemeinsamen (Schwarzwasser-)Kreislauf. Da lässt sich nichts "willkürlich" verschieben. Zitat von Frimo  Es ergibt keinen Sinn, der Solarthermie HU zuzuschreiben und Warmwasser über den Kessel zu erzeugen, auch wenn das den Ertrag verbessern kann, weil die Temperaturen im Heizkreis u. U. niedriger sind. Zum einen wird das WW früh - in den genannten Monaten vor signifikanter Sonneneinstrahlung - benötigt. Zum anderen fahren wir die Heizung (trotz Heizkörpern) bei recht niedriger VL-Temperatur (ca. 35°C bei 5°C AT). Und da kann die STA auch bei wechselnder Einstrahlung die Heizung schon gut unterstützen. Zitat von Frimo  Was aber im konkreten Fall keinen großen Unterschied macht, weil Heizkörper. Was sollen solche Verallgemeinerungen?? Siehe auch deine Formulierungen wie ".... DURCHSCHNITTLICH im ganzen Land. Es geht immer nur um den Durchschnitt."
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23.04.2023 11:19:23 |
Hi. Bei Pellets oder Holz HV bringt solar als HU schon was.. muss halt zum system passen. Und der Ofen bleibt den Sommer aus, wo er eh den schlechtesten Wirkungsgrad hat . Hab nur 10 qm Fk auf 1000l Puffer . Reicht im Sommer und in der Übergangsjahreszeit verlängert es die Nachheizintervalle. Wo vergleichbare Anlagen 1800 Betriebstunden ohne Solar fahren , hab ich nur 1250 h. Für mehr hätte ich 16 qm Fk draufhauen müssen. Und das gab's damals nicht als drainback von der Stange. Gruß Kd-gast
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23.04.2023 12:07:35 |
Bzgl. Wirkungsgrad hab ich mal in meinen Logs geschaut. 3,4kg Pellets wurden verfeuert, um 300l WW um 20K wärmer zu machen. Das macht nen Wirkungsgrad von 40% für WW Bereitung. d.h. selbst wenn vom ST Ertrag 60% durch Bereitstellungsverluste verschwinden, kann ich das immer noch 1:1 als gesparte Brennstoffkosten umrechnen. In der Übergangszeit ist es ähnlich, wenn auch nicht ganz so heftig. Auch hier ist es für den Verbrauch und auch für den Kessel selbst besser, wenn der nur morgends mal 1-2h unter Vollast läuft und dann den Tagesbedarf über ST deckt und nicht zwischendurchmal für ne halbe Stunden anspringen muss.
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23.04.2023 15:51:14 |
Zitat von schmadde  Bzgl. Wirkungsgrad hab ich mal in meinen Logs geschaut. 3,4kg Pellets wurden verfeuert, um 300l WW um 20K wärmer zu machen. Das macht nen Wirkungsgrad von 40% für WW Bereitung. d.h. selbst wenn vom ST Ertrag 60% durch Bereitstellungsverluste verschwinden, kann ich das immer noch 1:1 als gesparte[...] Die Ersparnis ist schon deutlich höher, denn die Verluste des Speichers, oder auch der Zirkulation, hast du immer, egal wie du die Wärme erzeugt hast. So zielgerichtet kannst du den Speicher ja nicht beladen und entladen. Je nach System und Sockeltemperatur braucht es überhaupt keine separate Warmwasserbereitung, zumal im Pufferbetrieb inzwischen gewöhnlich Hygienespeicher oder FriWa verwendet werden. Bei separaten TW Speichern geht das natürlich nicht. Wie man nun die einzelnen kWh verbucht, mag jeder für sich entscheiden. Ich bleibe aber dabei, daß man sich über den Bedarf im klaren sein muss. Das ist das Problem der Solarthermie - Bedarf und Erzeugung laufen massiv auseinander.
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23.04.2023 18:03:26 |
Die Speicherverluste sind schon höher im Sommer - mit dem Kessel würde ich da nie 800 Liter auf 90 Grad heizen, das ist aber halt ein häufiger Zustand bei der ST.
Aber mit HU kann man halt jede geerntete Wärme direkt verbrauchen - bis auf die drei Sommermonate, wo man zuviel hat - und Dezember+Januar wo nix runterkommt und wegen Schnee eh kein Ertrag zu erwarten wäre. Die restlichen 7 Monate kann man alles nutzen. Bei WW hat man oft das Problem, dass Erzeugung und Bedarf nicht zusammenpassen, das ist bei HU nicht der Fall. Da passt es perfekt.
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25.04.2023 21:29:48 |
Zitat von schmadde  Zitat von Frimo  [...] Da haben wir (4 Personen Haushalt) völlig andere Erfahrungen gemacht. Die ST (9qm VRK) hat bisher bei uns ca. 25% des Heizbedarfs über die Gesamte Laufzeit gespart. In der Übergangszeit kommt da ziemlich viel. Und genau da ist es für Pelletsheizer bersonders sinnvoll, da der Kessel unter[...] Wie kann man sollche Daten genau lesen. Ist es möglich, diese Art von Wert in jedem System zu lesen? Leider habe ich keine Antwort auf die beiden Arten von Sonnenkollektoren erhalten: Also Flachkollektoren VS Vakuumröhren, Wirkungsgrad ist besser mit Flachkollektoren oder Vakuumröhren? Gibt es ein Solarmodul, das robuster ist? halten die besser ? auch nach 15 / 20 jahre ? Vakuumröhren Wirkungsgrad sollte besser sein also man braucht 3 Vakuumröhren statt 4 Flachkollektoren ? Danke
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25.04.2023 22:12:59 |
Die Daten kann man auslesen, die Software musste ich mir aber selbst schreiben, weil ich nix fertiges gefunden habe. ETA und Paradigma haben mir aber bereitwillig die Informationen über die Schnittstelen geliefert. Zu Flachkollektoren vs VRK habe ich schon was geschrieben. Die VRK haben den Vorteil, dass sie je nach Regelung höhere Temperaturen liefern können auch wenns draussen kalt ist. Wirkungsgrad muss man konkrete Kollektoren anschauen, die genannten Produkte kenn ich nicht. Flachkollektoren sind halt billiger. Funktionieren tut beides - ob die VRK ihren Mehrpreis wieder reinholen ist die Frage.
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