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Datenschutzhinweise

Holzheizung für Ferienhaus
Verfasser:
miho9
Zeit: 21.04.2023 14:35:13
0
3523257
Hallo,

in unserer Familie gibt es ein nur noch als Ferienhaus genutzes altes Holzhaus, das noch mit einer alten Ölheizung Viessmann VCA22, VMO22 mit 22kW aus der Zeit, als das Haus noch von den Großeltern als Wohnhaus genutzt wurde, beheizt wird. Die läuft im Moment den ganzen Winter durch, weil Heizung und Wasserleitungen vor Frost geschützt werden müssen. Das kostet bei vermutlich suboptimaler Einstellung ca. 800l Öl pro Jahr. Warmwasser wird auch über die Ölheizung gemacht. Im Haus sind Gußheizkörper und geschweißte Stahlrohre verbautDa die Heizung in die Jahre kommt, wollen wir die in absehbarer Zeit austauschen. Heizkörper und Rohre sollen bleiben.

In der Gegend ist über die Familie reichlich Brennholz vorhanden. Drum denken wir drüber nach, die Ölheizung durch einen Scheitholzkessel zu ersetzen. Den würde man dann bei Ankunft anfeuern und während der Aufenthaltszeit immer wieder nachlegen. Für den Winter soll Frostschutz ins System, so dass nichts durchlaufen muß. Platz zum Holz lagern ist im alten Tankbereich und auch sonst reichlich vorhanden.

Für Warmwasser würden wir in Zukunft elektrische Durchlauferhitzer verwenden und die Wasserleitungen im Winter ablassen. Nicht ablassbare Teile erhalten eine Rohrbegleitheizung unter Dämmung.

Macht das aus Eurer Sicht so Sinn? Welche Art von Scheitholzkessel eignet sich? Er muss leicht bedienbar und zuverlässig sein, falls mal ein weniger technisch begabter Besucher dort ist. Macht Holzvergaser Sinn oder gibt es Einfacheres? Wie kommt man zu einer sinnvollen Auslegung des Kessels? Heizlast bei NAT ist unbekannt, vermutlich aber auch nicht relevant, da zu solchen Zeiten vermutlich niemand da ist. Notfalls gibt es auch noch einen Küchenherd, den man zusätzlich anfeuern könnte. Der ist nur leider nicht wasserführend. Relevanter ist sicher die benötigte Leistung, um das Haus an einem kühlen Herbsttag nach Ankunft schnell auf akzeptable Temperatur zu bringen. Die 22kW Ölheizung macht das derzeit ganz gut. Wo liegt man da im Leistungsspektrum der Scheitholzkessel?

Danke für alle Hinweise.

Verfasser:
Falk N
Zeit: 21.04.2023 15:21:45
0
3523279
Das wird NICHTS, da viel zu aufwändig und grad bei Holzfeuerung - aber wie überall - gibts weder billig, noch plug-and-play. Pufferspeicher Pflicht, gibt auch nur noch Holzvergaser, alles andere sind definitive STINKER.

Verfasser:
miho9
Zeit: 21.04.2023 16:03:44
0
3523296
OK, vielleicht habe ich das zu einfach beschrieben. "Muss Aber Billig" habe ich nicht geschrieben. Nur, wenn es einfach geht, dann gerne einfach. Wenn man mehr Aufwand treiben muss, dann möchte ich den gerne kennenlernen um zu sehen, ob und wie wir das umsetzen können.

Z.B. Pufferspeicher für die Heizung mit allem drum und dran wäre schon in Ordnung. Ich weiß, dass die im Moment schwer beschaffbar sind. Muss ja zum Glück nicht Alles sofort sein.

Verfasser:
Carsten Kurz
Zeit: 21.04.2023 16:11:44
0
3523301
Wie groß ist das Haus - beheizte Quadratmeter, Anzahl Räume/Stockwerke?

Abhängig davon könnte man über eine Splitklimalösung zum Heizen nachdenken. Wird hier im Forum seit einiger Zeit ständig thematisiert. Wird aber u.U. zu aufwendig wenn zuviele Räume/Stockwerke zu beheizen sind.

Verfasser:
miho9
Zeit: 21.04.2023 16:30:33
0
3523304
Die Diskussionen um Split Klima kenn ich. Eigentlich passt das Nutzungsprofil dazu ganz gut.
Allerdings reden wir über ca. 140 beheizte Quadratmeter über drei Etagen. EG mit 3 Zimmern, Küche, Bad Flur, 1.OG mit 3 Zimmern, Bad, Flur und ein ausgebauter Dachboden, der gerne als großer Schlafraum genutzt wird. Eher klassische, geschlossene Architektur. Blockbohlenhaus aus etwa 1930. Da muss man echt schauen, wo man mit Leitungen und Geräten hin und durch kann. Vermutlich kommen da auch noch ästhetische Argumente dagegen von den arg konservativen Schwiegereltern ;-) Und die Optik des hübschen ehemaligen Forsthauses wollen wir auch wirklich nicht total versauen.

Verfasser:
Falk N
Zeit: 22.04.2023 19:45:21
0
3523806
- Puffer 55 l je kW
- zweiter Schornstein
- evtl Zweifachbelegung mit Umschalt-Blockierung mit Ölkessel sofern Schornstein geeignet
- ohne hydraulischen Abgleich natürlich schlechtere Puffernutzung -> vermehrtes Anheizen
- ohne voreinstellbare Ventile kein hydraulischer Abgleich
- der muss dann auch noch ermittelt/berechnet werden
- Heizungswasseraufbereitung VDI 2035 wegen Puffervolumen

An sich schon für eine "Dauerbetrieb-Heizung" viel Aufwand, für ein Ferienhaus muss man das selbst abschätzen ob die Holzrumfuhrwerkerei und Heizerei noch als "Ferien" passen.

Verfasser:
muensterlaender
Zeit: 22.04.2023 20:29:59
0
3523829
Wenn eh nur in der Übergangszeit beheizt wird, würde eine Luftwärmepumpe sinnvoll sein. Gäste einen Scheidtholzkessel bedienen zu lassen, finde ich nicht sinnvoll.

Verfasser:
miho9
Zeit: 22.04.2023 20:57:13
0
3523850
Zitat von muensterlaender Beitrag anzeigen
Wenn eh nur in der Übergangszeit beheizt wird, würde eine Luftwärmepumpe sinnvoll sein. Gäste einen Scheidtholzkessel bedienen zu lassen, finde ich nicht sinnvoll.

Da sind keine Gäste. Das Haus wird nur innerhalb der Familie genutzt. Da können wir allen, die da anfeuern werden, eine passende Einweisung geben.

Verfasser:
miho9
Zeit: 22.04.2023 21:00:51
0
3523851
Zitat von Falk N Beitrag anzeigen
- Puffer 55 l je kW
- zweiter Schornstein
- evtl Zweifachbelegung mit Umschalt-Blockierung mit Ölkessel sofern Schornstein geeignet
- ohne hydraulischen Abgleich natürlich schlechtere Puffernutzung -> vermehrtes Anheizen
- ohne voreinstellbare Ventile kein hydraulischer[...]

Du hast schon Recht. Das ist einiger Aufwand. Werde wohl die Idee mit der LLWP wirklich mal in die Familienrunde werfen.
Muss mich mal schlau machen, was da so auf uns zu kommt.

Verfasser:
pinot
Zeit: 22.04.2023 21:16:23
0
3523858
Wühle dich mal durch den Faden:

https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/233395/Pana-VZ9

Diese Kisten haben eine 8 Grad Frostschutzfunktion, mit weniger Aufwand kannst die Hütte nicht durch den Winter bringen.

Ein einzelnes Gerät im untersten Geschoss an zentraler Stelle und gut ist.

In dem Fall würde ich das Gerät, wenn dort möglich, mit dem NET verbinden:
Zwei Tage vor Ankunft auf 22 Grad stellen.

Verfasser:
Musil
Zeit: 22.04.2023 21:20:37
1
3523861
Ein fast nicht genutztes Ferienhaus einfach verkaufen und mit dem Geld an den schönsten Orten (Europas / Deutschlnd / Österreich / Italien / ....) Urlaube zusätzlich finanzieren. Im Winter auch mal weiter weg, wo es schön warm ist.

Das ist kein kleines Ferienhaus sondern ein Ferienpalast.

Eine Familie (mit Kindern) wird sich eventuell über Euren Ferienpalst als festen Wohnsitz freuen.

Nur mal so als Anregung....

Verfasser:
miho9
Zeit: 23.04.2023 01:56:29
1
3523896
Zitat von Musil Beitrag anzeigen
Ein fast nicht genutztes Ferienhaus einfach verkaufen und mit dem Geld an den schönsten Orten (Europas / Deutschlnd / Österreich / Italien / ....) Urlaube zusätzlich finanzieren. Im Winter auch mal weiter weg, wo es schön warm ist.

Das ist kein kleines Ferienhaus sondern ein[...]

Das Haus liegt in einer Gegend wo erschlossenes Bauland für einstellige Eurobeträge pro Quadratmeter verkauft wird. Da kann eine Familie günstiger zu einem guten Haus kommen. Es hängen für uns aber jede Menge Erinnerungen dran. Das das Ganze rein finanziell keinen Sinn macht, ist mir vollkommen klar.

Verfasser:
carmensita Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 23.04.2023 06:14:57
1
3523897
Eine funktionierende alte Oelheizung, die aktuell höchstwahrscheinlich viel sauberer laeuft als die Jahre nach dem Einbau (zunehmende wichtige Entschwefelung des Heizöls seit ca. 20 Jahren, abgasrelevante Oelduese wird regelmäßig erneuert), durch eine viel dreckigere Holzheizung zu ersetzten, ist tatsächlich ein Schuss in den Ofen.

Zwar nicht unbedingt finanziell, falls man Holz günstig bezieht und den Umbauaufwand nicht berücksichtigt (kurze Jahresnutzungszeit als Ferienhaus), aber bezüglich so gut wie aller anderen Aspekte wie
- Aufwand,
- Bedienung,
- Sicherheit,
- Umwelt und
- Nachbarn wegen des Gestanks und in den Augen brennender Abgase bei Tiefdruck (selbst wenn die Nachbarn weiter weg wohnen, aber auf der Leeseite).

Und natürlich bzgl. hoher gesundheitlicher Gefahren.

Die Bewohner sind wohl immer in der Nähe des Feuers, wo ein kleiner Teil der Abgase in Richtung Wohnbereich entweichen kann - wenn man z.B. das Anschueren in anderen Zimmern riechen kann.

Diese hochtoxischen Abgase begünstigen
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Schlaganfälle
- Krebs.

Hier nochmals 3 Zitate aus schweizer, englischer und französischer Quelle:

<<
Handlungsbedarf bei Holzfeuerungen

Der Anteil der Feinstaubemissionen aus Holzfeuerungen beträgt rund 16 % an den gesamten Feinstaubemissionen in der Schweiz.
Damit sind Holzfeuerungen mit Abstand die grösste Quelle für krebserregenden Feinstaub aus der Verbrennung. Im Winter ist ihr Beitrag zur lokalen Feinstaubbelastung deutlich höher als im Jahresdurchschnitt.
Im Vergleich zu Öl- und Gasfeuerungen setzen Holzfeuerungen viel mehr Verbrennungsgase wie Stickoxide, Kohlenmonoxid und flüchtige organische Verbindungen (VOC) frei.


VOC sind vor allem für die Feinstaubbelastung problematisch. Sie enthalten hochtoxische Komponenten. Zum Teil kondensieren VOC in der Luft, wodurch zusätzlicher Feinstaub gebildet wird.

Holz ist verglichen mit Öl und Gas sehr uneinheitlich: Grösse der Scheite und Wasseranteil können stark variieren. Das beeinflusst die Verbrennung. Ausschlaggebend für die Minimierung der Emissionen sind die
Brennstoffqualität sowie die richtige Steuerung der Anlage . Wird zu wenig oder zu viel Luft in den Brennraum geführt, entsteht viel zusätzlicher Feinstaub, z. B. in Form von Russ.

Holzkraftwerke sind gegenüber vielen kleinen Heizanlagen ohne Filtersystem zu bevorzugen. Sie zeichnen sich durch einen guten Wirkungsgrad aus, sind mit einer Rauchgasreinigung ausgerüstet und werden professionell betrieben.
>>

Quelle:
https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/luft/fachinformationen/luftschadstoffquellen/feuerungen-und-heizungen-als-luftschadstoffquellen.html

<<
Health effects of wood smoke
Wood smoke is a major source of air pollution , [30][31][32][33] especially particulate pollution , [31] pollution by polycyclic aromatic hydrocarbons (PAHs) [34] and volatile organic compounds (VOCs) [31] [ better source needed ] such as formaldehyde . [35]

In the United Kingdom domestic combustion, especially for industrial uses, is the largest single source of PM2.5 annually. [36][37] In some towns and cities in New South Wales , wood smoke may be responsible for 60% of fine particle air pollution in the winter. [38] A year-long sampling campaign in Athens, Greece found a third (31%) of PAH urban air pollution to be caused by wood-burning, roughly as much as that of diesel and oil (33%) and gasoline (29%). It also found that wood-burning is responsible for nearly half (43%) of annual PAH lung cancer-risk compared to the other sources and that wintertime PAH levels were 7 times higher than in other seasons, presumably due to an increased use of fireplaces and heaters. The largest exposure events are periods during the winter with reduced atmospheric dispersion to dilute the accumulated pollution , in particular due to the low wind speeds. [34]

Wood smoke [...] can cause lung damage, [39][40] artery damage and DNA damage [41] leading to cancer, [42][43] other respiratory and lung disease and cardiovascular disease. [38][44] Air pollution, particulate matter and wood smoke may also indirectly cause brain damage because of particulates breaching the cardiovascular system and into the brain, [45][46][47][48] which can increase the risk of developmental disorders, [49]
[50][51][52] neurodegenerative disorders [53][54] mental disorders, [55][56][57] and suicidal behavior, [55][57] although studies on the link between depression and some air pollutants are not consistent.
>>
Quelle:
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Health_effects_of_wood_smoke

<<
Les émissions de chauffage au bois représentent pour le secteur résidentiel / tertiaire environ un tiers des émissions totales de particules (PM10), près de la moitié des émissions totales de particules fines (PM2,5), et les deux tiers des émissions totales d’hydrocarbures aromatiques polycycliques dont le Benzo(a)pyrène (BaP), reconnu cancérigène pour l’homme (source Citepa). Par ailleurs, la combustion de bois émet du monoxyde de carbone (CO), des composés organiques volatils (COV) tel que le benzène également reconnu cancérigène pour l’homme , des oxydes d’azote (NOx).
>>
Quelle:
https://www.ineris.fr/fr/risques/dossiers-thematiques/tous-dossiers-thematiques/chauffage-bois-qualite-air/pollution

----------------

Fazit:
Holzverbrennung/Holzheizungen im privaten Bereich sollten nicht mehr in Betracht kommen, sondern müssten als erstes verboten werden, und zwar noch vor den viel saubereren Gas - und Ölheizungen.

Dieser Vergleich gilt fuer die Praxis, und wird in der Theorie oft anders dargestellt. Aehnlich den "sauberen" VW-Dieselmotoren vor 15 Jahren.

Verfasser:
muensterlaender
Zeit: 24.04.2023 10:14:36
1
3524445
Die meisten beschriebenen Emissionen stammen aus einfachen Holzöfen. Geregelte Holzvergaser oder Pelletheizungen haben deutlich geringere Emissionen.

Verfasser:
carmensita Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 24.04.2023 11:32:30
1
3524478
Zitat Wikipedia:
<<
Der Ausstoß von Feinstaub ist rohstoff- und prinzipbedingt höher als bei Öl- und Gasheizungen.
>>

Zwar ist der Ausstoss von Schwefeldioxid bei Oelheizungen 2,5 mal hoeher, aber

Zitat:
<<
Die Staubemission moderner Pelletkessel sind deutlich niedriger als die von Kaminen oder Kachelöfen und auch niedriger als die von Pelleteinzelraumfeuerungen und Holzvergaserkesseln , überschreiten jedoch den Ausstoß vergleichbarer Öl- und Gasfeuerungsanlagen prinzipbedingt um ein Vielfaches, insbesondere wenn man jahres- und tagestypische Heizveränderungen einbezieht.
...
Der Dauerbetrieb bei 100 % Volllast ist eine Betriebsart, die bezüglich der Emissionen bei allen Holzheizungen zu optimalen Werten führt. Unterschiedliches Verhalten bei Teillast oder im Intervallbetrieb führt typischerweise zu höheren Emissionen. Daher entsprechen die bei Volllast gemessenen Werte auf dem Prüfstand und bei den Schornsteinfegermessungen nicht den tatsächlichen Emissionen im Praxisbetrieb.
>>
Dieser Effekt duerfte bei Gas- oder Ölheizungen wesentlich geringer sein.
Wenn jemand also noch sinnstiftende und passende Namen fuer Pelletheizungen sucht, hier ein paar Gratis- Vorschläge:
Polo, Golf, Passat, Touran, Sharan oder Caddy.

Allerdings:
<<
Etwa seit 2020 werden Anlagen mit elektrostatischem Staubabscheider angeboten. [41] Dabei werden bei Nennlast Werte < 1 mg/ m³ erreicht. [42]
>>
Quelle:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pelletheizung

Zitat Technologie- und Förderzentrum Bayern:
<<
„Es stellte sich heraus, dass Nadelholzpellets meist deutlich geringere Emissionen verursachen als Pellets aus Laubholz“, resümiert Robert Mack, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Biogene Festbrennstoffe am TFZ. Wie die Forscher außerdem herausfanden, können Additive wie beispielsweise Kaolin die Gesamtstaubemissionen senken. Kaolin ist ein Tonmineral und bindet die staubbildenden Elemente Kalium und Natrium in die Asche ein. Weitere Parameter wie der Wassergehalt der Pellets sowie der Feinanteil wirken sich ebenfalls auf die Emissionen aus. „Hohe Feinanteile können die gasförmigen Emissionen um den Faktor 5 – 10 und die Staubemissionen um den Faktor 1,5 erhöhen.“
Auch die Länge der Pellets hat einen Einfluss: sehr kurze oder sehr lange Pellets können die Emissionen negativ beeinträchtigen.
>>
Quelle:
https://www.tfz.bayern.de/service/presse/305344/index.php

--------------
Fazit:
Pelletheizungen mögen im Durchschnitt emissionsaermer als Kaminoefen sein, der Ausstoss haengt aber von sehr vielen Faktoren ab, kann z.B. bei gasförmigen Schadstoffen mind. im Bereich 1 zu 5 variieren.

Pelletoefenemissionen sind also sehr variabel, im Gegensatz zu Gas - und Ölheizungen, und in fast allen Emissionsarten schlechter als diese.

Falls ueberhaupt Verbote in Betracht kommen,
sollten also nicht nur ungesteuerte Kamine und Oefen, sondern auch Pelletheizungen vor Gas- und Ölheizungen verboten werden.


Statt Pellets zu verbrennen, kann man sie besser als preiswertes Material zum Anheben von Haeusern benutzen, z.B. bei Setzungserscheinungen oder Korrektur von Unterspuelungen,

Zitat:
<<
Haus um zwei Zentimeter gehoben

Heute ist vom Hochwasser 2002 in Brunn im Felde nichts mehr zu sehen. Auch nicht, dass zwölf Tonnen Holzpellets dieses Haus der Familie Pollhammer fast zerstört hätten, nachdem wochenlang Wasser im Keller stand. Die aufgewollenen Pellets haben das Haus um zwei Zentimeter gehoben.
>>
Quelle:
https://noev1.orf.at/stories/386690

Verfasser:
muensterlaender
Zeit: 24.04.2023 14:03:14
0
3524547
Holzzentralheizungen sollten immer im Volllastbetrieb laufen. Dazu gibt es Pufferspeicher. Die perfekte Heizungsart ist halt eine Wärmepumpe in Verbindung mit nichtfossiler Stromerzeugung.

Verfasser:
carmensita Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 24.04.2023 23:27:19
1
3524842
Zitat von muensterlaender Beitrag anzeigen
Holzzentralheizungen sollten immer im Volllastbetrieb laufen. Dazu gibt es Pufferspeicher. Die perfekte Heizungsart ist halt eine Wärmepumpe in Verbindung mit nichtfossiler Stromerzeugung.


Holzpelletszentralheizungen werden auch mit Puffer takten, wenn die Auslegungstemperatur ueberschritten wird - und wenn im Sommer nur Warmwasser erzeugt wird.
Deshalb kann man davon ausgehen, dass diese Heizungen den groessten Teil des Jahres nicht unter Dauer-Volllast arbeiten.
Und deshalb wie zitiert vergleichsweise erst recht viele Giftstoffe ausstossen.

Also ist die von der Politik praktizierte bzw. anvisierte Reihenfolge des Verbots von umweltbelastenden Heizungen extrem fragwuerdig.

Als erstes muessten natürlich ungesteuerte Kamine und Oefen verboten werden, da sie extrem viele Gifte per kWh Waermeabgabe ausstossen - und natürlich sehr einfach missbraucht werden koennen (Plastikverpackungen, Moebel, Papier etc.).
Selbst, wenn sie nur relativ wenige Stunden im Jahr genutzt werden, denn durch sie koennen bei Tiefdruck ganze Wohnviertel mit Dioxinen und anderen Giften eingenebelt werden.

Aber schon auf Platz 2 muessten die Pelletheizungen kommen, da sie viel weniger Schadstoffe als Kamine, aber immer noch mehr als Gas- und Oelzerstaeuberheizungen ausstoßen.

Verfasser:
pegede
Zeit: 25.04.2023 00:38:14
1
3524853
Ich schließe mich der dringenden Warnung vor der Installation von Holzheizungen an und weise neben den bereits erwähnten massiven Gesundheitsbeeinträchtigungen durch die erheblichen Feinstaubimmissionen solcher Dreckschleudern auf folgendes hin:

Eine Holzheizung verursacht das DREIFACHE an CO2-Ausstoß im Vergleich mit einer Gasheizung und ist somit das Klimaschädlichste und Dreckigste überhaupt!
Angesichts der zahlreich drohenden Klima-Kipppunkte müsste daher jegliche Neuinstallation solcher Anlagen umgehend unterbunden werden sowie alles dafür getan werden, dass die Zahl noch betriebener reduziert wird.

Bitte glaubt nicht das Märchen von der "Klimaneutralität" der Holzverfeuerung, die als "Biomasse" grün gewaschen wird! Die Holzmafia feuert momentan aus allen Rohren, um sträflich naive bzw. einfach zu korrumpierende Politiker vor den Karren dieser so archaischen wie tödlichen (für Mensch und Klima) "Technologie" zu spannen.

Verfasser:
MitohneHeizung
Zeit: 25.04.2023 01:21:21
1
3524855
Zitat von pegede Beitrag anzeigen
Ich schließe mich der dringenden Warnung vor der Installation von Holzheizungen an und weise neben den bereits erwähnten massiven Gesundheitsbeeinträchtigungen durch die erheblichen Feinstaubimmissionen solcher Dreckschleudern auf folgendes hin:

[b]Eine Holzheizung verursacht das[...]


Das was da geschrieben steht ist wissenschaftlich wiederlegt.

Gasverbrennung verursacht die größten Umweltschäden wenn man Entstehung und Förderung mit eingerechnet.

Am saubersten ist Holz danach Braunkohle danach Steinkohle danach kommt als größte Dreckschleuder Gas.

Nur weil das Gas seine Rückstände woanders als im Schornstein lässt ist es noch lange nicht sauber.......

Verfasser:
carmensita Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 25.04.2023 05:58:29
0
3524865
Zitat von MitohneHeizung Beitrag anzeigen
Zitat von pegede Beitrag anzeigen
[...]


Das was da geschrieben steht ist wissenschaftlich wiederlegt.

Gasverbrennung verursacht die größten Umweltschäden wenn man Entstehung und Förderung mit eingerechnet.

Am saubersten ist Holz danach Braunkohle danach Steinkohle danach kommt als größte[...]


Welche Wissenschaftler behaupten denn noch nach 2020, dass die Holzverbrennung am klimafreundlichsten oder "saubersten" sei? Welche Quellen sind das?

Sind das eventuell dieselben Wissenschaftler, die vor 15 Jahren VW-Dieselmotoren auf dem Pruefstand hatten und behaupteten, das seien die saubersten Dieselmotoren?

In welcher Verbindung stehen diese Wissenschaftler mit der Holzwirtschaft?

Zumindest gibt es Experten, die das genaue Gegenteil sagen, Zitat aus einer Meldung von 2022:
<<
Seit die Gaspreise durch die Decke gehen, setzen immer mehr deutsche Verbraucher auf Holz als Energieträger für ihre Heizung. Experten warnen jedoch, dass die lange behauptete Klimafreundlichkeit von Pellets und Co. so nicht existiert. Auch für die Gesundheit habe dies enorme Folgen, so das Bundesumweltamt.
...
Einige betrachten die Verbrennung von Holz als Gefahr für die Gesundheit - etwa Achim Dittler vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). "Nichts verbrennt dreckiger und klimaschädlicher als Holz", sagt der Forscher. Bei der Holzverbrennung würden viel mehr Schadstoffe freigesetzt als bei der Verbrennung von Öl oder Gas, darunter Kohlenmonoxid, Stickoxide, Methan und Ruß.
...
Dittler nennt es einen "Kardinalfehler", dass Holzenergie in Deutschland als klimaneutrale, nachhaltige Energie bezeichnet werde. Auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz teilt mit, die Emission von Luftschadstoffen bei der Holzfeuerung sei ein Problem. Daher seien die Regeln zur Luftreinhaltung beim Einbau und Betrieb von Holzheizungen dieses Jahr noch einmal verschärft worden. Wolfgang Straff, Leiter des Fachgebiets Umweltmedizin und gesundheitliche Bewertung am UBA, warnt speziell vor den Gesundheitsgefahren durch Feinstaub bei der Holzverbrennung. "Generell und unabhängig von der Quelle führt die Inhalation von Feinstaub zu relativ hohen Krankheitslasten in der Bevölkerung." So seien etwa Fälle von Lungenkrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes auf Feinstaub zurückzuführen. Dem Mediziner zufolge wurden in Deutschland in den Jahren 2010 bis 2018 durchschnittlich jährlich etwa 17.500 Todesfälle durch Feinstaub verursacht.
...
Umweltschützer warnen auch vor den Folgen für die Wälder. Wenn es nach Pierre Ibisch von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde geht, sollte die Förderung von Holzverbrennung sofort gestoppt werden. Denn das Verfeuern von Bäumen sei nur unter bestimmen Umständen klimaneutral. Zum einen, wenn beim Entnehmen keine Treibhausgase aus dem Waldboden strömten. "Ungefähr die Hälfte des Kohlenstoffs in Waldökosystemen befindet sich in den Böden", erklärt der Ökologe. Austrocknung und Erwärmung begünstigten den ungewollten Abbau des Kohlenstoffs, der dann als CO2 freigesetzt werde.
...
Zweitens gelte die behauptete Klimaneutralität allenfalls über längere Zeiträume und unter der Bedingung, dass geerntete Bäume wirklich nachwüchsen. Selbst dann würden neu gepflanzte Bäume erst mit Verzögerung zur Kohlenstoffsenke. Die entstandene "Kohlenstoffschuld" wieder auszugleichen dauere mindestens Jahrzehnte. "Wir bräuchten aber die sofortige Vermeidung von zusätzlichen Treibhausgasen."
Ibisch sieht Holzverbrennung als Gefahr für die Wälder, die sich ohnehin in schlechtem Zustand befänden. Durch die Klimakrise und die forstliche Nutzung sinke die Produktivität der Bäume. "Während also die Bäume schlechter wachsen, wollen wir mehr Holz nutzen. Eine fatale Kombination",
>>
Quelle:
https://www.n-tv.de/wissen/Kritik-an-Pelletheizung-Experten-warnen-vor-enormen-Gesundheitsrisiken-article23611200.html

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 25.04.2023 09:51:26
0
3524968
Jetzt bleibt doch mal beim Beitrag selbst.
Eure Co2 Streitereien könnt ihr doch in einem eigenen Beitrag aufmachen.

Ich bin hier - wie viele - für eine Klimaanlagenlösung -.
Die namhaften Hersteller haben alle eine Frostschutzfunktion.
Damit kann man günstig frostfrei halten und bei Bedarf die Heizung hochdrehen.
Im Sommer kann man damit sogar kühlen.

Und das -alles- sehr sehr kostengünstig im Unterhalt.

Für ein solches Vorhaben, sollte man einen Regionalen Kältefachbetrieb ins Boot holen.
Der schaut sich die Gegebenheiten an, erklärt mögliche Einbauorte und auch die Anzahl der Innen/Aussengeräte.

Typische Kältefachbetriebe haben die Hersteller Daikin, Panasonic, Mitsubishi Electric im Programm. günstigere Modell wären dann schon von Midea, Kasai, Daitsu, Comfee...

Verfasser:
muensterlaender
Zeit: 25.04.2023 13:28:46
1
3525075
Zitat von carmensita Beitrag anzeigen
Zitat von muensterlaender Beitrag anzeigen
[...]


Holzpelletszentralheizungen werden auch mit Puffer takten, wenn die Auslegungstemperatur ueberschritten wird - und wenn im Sommer nur Warmwasser erzeugt wird.
Deshalb kann man davon ausgehen, dass diese Heizungen den groessten Teil des Jahres nicht unter Dauer-Volllast[...]


Als letzten Beitrag zum Thema Holzheizungen muss ich hier widersprechen. Meine Pelletanlage läuft mindestens zu 95 % unter Vollast, auch im Sommer. alles eine Frage der Regelung.

Verfasser:
miho9
Zeit: 25.04.2023 14:14:41
0
3525109
Zitat von Mastermind1 Beitrag anzeigen
Jetzt bleibt doch mal beim Beitrag selbst.
Eure Co2 Streitereien könnt ihr doch in einem eigenen Beitrag aufmachen.

Ich bin hier - wie viele - für eine Klimaanlagenlösung -.
Die namhaften Hersteller haben alle eine Frostschutzfunktion.
Damit kann man günstig frostfrei[...]


Wie schon gesagt, ich schaue mir das mal im Detail an. Wobei ich die Lösung prinzipiell sehr elegant finde. Es müssen aber sicher einige neue Rohre quer durch den Bestand gezogen werden. Ich persönlich würde die Ölheizung samt Rohren raus reißen und so Platz schaffen. Allerdings dürfte das beim Schwiegervater, der da auch noch mitreden will, nicht so gut ankommen. Der wird die Ölheizung vermutlich als Backup noch eine Weile behalten wollen. Nur Öl will er nicht so gerne bezahlen. ;-)

Verfasser:
schmadde
Zeit: 25.04.2023 22:07:53
0
3525400
Zitat von carmensita Beitrag anzeigen

Holzpelletszentralheizungen werden auch mit Puffer takten, wenn die Auslegungstemperatur ueberschritten wird - und wenn im Sommer nur Warmwasser erzeugt wird.
Deshalb kann man davon ausgehen, dass diese Heizungen den groessten Teil des Jahres nicht unter Dauer-Volllast[...]

Das ist ausgemachter Unsinn, wie auch alles andere was Du schreibst.

Eine Pelletsheizung kann gar nicht takten und wenn die ordentlich eingestellt ist läuft die selten und lange. Meine Läuft zu 100% unter Vollast und sebst in der Übergangszeit unter ungünstigsten Voraussetzungen nicht mehr als eine handvoll mal am Tag. Im Sommer ist sie eh dauerhaft aus, weil die Solarthermie da alles liefert - wie bei den meisten Pelletsanlagen.

Ausgerechnet Gas und Öl als Umwelfreundlich verkaufen ist ja der größte Witz überhaupt. Es gibt nur wenig was umweltfreundlicher ist als ne Pelletszentralheizung und Gas oder Öl gehört schonmal nicht dazu.

Dazu die Lügenmärchen, das wäre nicht CO2-neutral - in Deuschland ist es das.

Aber gut, man kann alles leugnen, kann ich mit leben.

Verfasser:
pinot
Zeit: 26.04.2023 07:55:27
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3525529
Das Haus liegt in einer Gegend wo erschlossenes Bauland für einstellige Eurobeträge pro Quadratmeter verkauft wird.

Würdest Du verraten, wo das ist ?

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hausdrache schrieb: Moin in die Runde es gibt einen Vergleich Energieertrag Vakuumröhre...
Tuwok71 schrieb: Guten Morgen, Ich kämpfe gerade mit folgender Problemstellung. Wir...
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Holzheizung für Ferienhaus
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pinot
Zeit: 26.04.2023 07:55:27
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Das Haus liegt in einer Gegend wo erschlossenes Bauland für einstellige Eurobeträge pro Quadratmeter verkauft wird.

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