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06.11.2025 21:32:04 |
Zitat von D0bby  Wenn du den meinst "Air inlet temperature (TL2)" Dann gleich zur Außentemp. Na dann scheint ein Kaltluftsee nicht vorhanden zu sein, außer die Außentemperatur wurde in unmittelbarer nähe der Wärmepumpe gemessen. Dann wird es wahrscheinlich an Ventilator, einem Sensor oder Expansionsventil liegen, denn irgendwie müssen die Bedingungen für die Initiierung der Abtauung vorhanden sein.
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06.11.2025 21:36:32 |
Zitat von Markus571990  War der Verdampfer denn tatsächlich vereist oder wurde der Status dem EMS Modul entnommen? Ich habe auch schonmal den Status kurzzeitig in meinem Home Assistant logs gesehen, aber abgetaut wurde noch nie seit Inbetriebnahme. Was bringt dich zu der Annahme? Wenn da als Aktivität Abtauen steht, dann taut die WP eigentlich auch ab. Allerdings macht sie das gerne auch deutlich zu kurz, so dass sich kein merklicher Effekt daraus ergibt. Wurde hier vor ein paar Seiten erst besprochen. Zitat von Markus571990  Bisher konnte ich bei 6°C AT am Morgen nur einen etwas 5cm dünnen Reifstreifen erkennen.
Hast du mal einen Blick durch den Lüfter auf die Innenseite vom Verdampfer geworfen? Da vereist er für gewöhnlich früher und deutlich stärker als auf der Rückseite. Zitat von Jordskott  Oberhalb von 5°C AT wird bei beginnender Vereisung die Lüfterdrehzahl erhöht zum Abtauen, darunter wird durch Richtungsumkehr abgetaut (Buderus). Die Lüfterdrehzahl wird bei zunehmender Vereisung immer erhöht, um den Luftvolumenstrom durch den Verdampfer aufrecht zu erhalten. Die WP kann bei Plusgraden auch theoretisch per Luftabtauung abtauen, dann geht aber eigentlich auch der Kompressor aus. In der Praxis habe ich das allerdings noch fast nie gesehen.
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06.11.2025 21:46:35 |
Möchte mich gerne an den Thread dranhängen. Haben seit Mai eine Buderus WLW186i, allerdings noch zu viele Baustellen, um überhaupt an eine Optimierung zu denken. Die größte Baustelle im Moment ist der Außentemperaturfühler. Dieser wurde nämlich von der Montagefirma in einem Lichtschacht platziert. Das macht einen sinnvollen Betrieb der WP mMn unmöglich. Die Unterschiede zwischen der Außentemperatur an der Nordwand und der Temperatur aus dem Lichtschacht, die der Boiler serviert bekommt, sind mitunter eklatant. Gibt es eigentlich für die Buderus einen Funktemperatursensor, der ohne große Kabelwege Abhilfe schaffen könnte?
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07.11.2025 06:36:41 |
Zitat von coxkdtz  Möchte mich gerne an den Thread dranhängen. Haben seit Mai eine Buderus WLW186i, allerdings noch zu viele Baustellen, um überhaupt an eine Optimierung zu denken.
Die größte Baustelle im Moment ist der Außentemperaturfühler. Dieser wurde nämlich von der Montagefirma in einem[...] Von Buderus gibt es keinen Außentemperaturfühler mit Funk. Wenn der Außenfühler nicht nach Vorgabe von Buderus installiert ist, muss die Montagefirma das beheben.
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07.11.2025 11:48:24 |
Zitat von MiLuRu  Zitat von coxkdtz  [...] Von Buderus gibt es keinen Außentemperaturfühler mit Funk. Wenn der Außenfühler nicht nach Vorgabe von Buderus installiert ist, muss die Montagefirma das beheben. Das ist nicht ganz richtig. Es gibt einen drahtlosen AT-Fühler (T1RF), der über die Funkzentrale RFM200 eingebunden werden kann. Hatte mich auch einmal damit beschäftigt, aber doch noch eine Lösung für die Kabelverlegung gefunden.
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07.11.2025 13:09:10 |
Ich hätte eine Frage zur Kondensatheizung. Wird das Heizkabel bei Unterschreiten einer bestimmten Temperatur dauerhaft eingeschaltet oder nur beim Abtauen? In BBQKees sollte es ja der Eintrag "Heizung Kondensatwanne (EA0) sein, oder?
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07.11.2025 13:53:38 |
Zitat von dadomi92  Ich habe eine Buderus 176 mit 7 kW. Ich möchte meine bisherigen Erfahrungen mit meiner Wärmepumpe teilen. Rahmendaten zum Haus: - Komplettsanierung zum Effizienzhaus 70 - Fußbodenheizung (90% Flächenanteil) und separater Heizkörper-Kreislauf (10%) ( Vorlauftemperaturen[...] Hallo Dominik Unsere Häuser sind relativ vergleichbar und ich habe seit Juli das identische Gerät mit dem integrierten 70l Puffer bei mir stehen. Ich habe die spreizung TC3-TC0 vor zwei Wochen ebenfalls Richtung 3K geändert, und konnte genauso wie du beobachten, dass zum einen die Anzahl der Abtauvorgänge anstieg und das Gerät danach völlig übermotiviert mit hoher Modulation und überhöhter Vorlauftemperatur startete, so dass es direkt wieder in die nächste Vereisung ging. Bei mir hat es geholfen wieder auf die empfohlenen 4,5K zu gehen. Dadurch sinkt zwar theoretisch der Durchsatz der PC0 und liegt unter dem der PC1 - den kleinen Effizienzverlust mit dem dadurch runtergemischten Vorlauf des Heizkreises nehme ich aber jetzt in Kauf. Ich denke es ist sinnvoller, eine solche Optimierung erst im Hochwinter vorzunehmen wenn die Modulation nicht an der unteren Grenze, kratzt und einfach mehr an Regelbereich ausgenutzt werden kann. Viele Grüße Matthias
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07.11.2025 14:00:13 |
Zitat von THS  Ich hätte eine Frage zur Kondensatheizung. Wird das Heizkabel bei Unterschreiten einer bestimmten Temperatur dauerhaft eingeschaltet oder nur beim Abtauen? In BBQKees sollte es ja der Eintrag "Heizung Kondensatwanne (EA0) sein, oder? Das knippst sich dauerhaft an. Es ist ja dafür da, dass das Kondensat ungehindert ablaufen kann. Mein BBQKees ist auf Englisch gestellt, aber es gibt definitiv einen Eintrag und im Home Assistant taucht das An/Aus dann auch unter Aktivität auf.
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07.11.2025 14:19:44 |
Danke. Der Temperatursensor wäre ja dann der HPTA4. Jetzt wäre noch die Frage, unter welcher Temperatur die Heizung anspringt?
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07.11.2025 15:59:22 |
Zitat von Snoe70  Zitat von MiLuRu  [...] Das ist nicht ganz richtig. Es gibt einen drahtlosen AT-Fühler (T1RF), der über die Funkzentrale RFM200 eingebunden werden kann. Hatte mich auch einmal damit beschäftigt, aber doch noch eine Lösung für die Kabelverlegung gefunden. Danke hierfür, am Ende ist der Installateur in der Pflicht. Mal sehen, was die Diskussion noch ergibt. Ich habe die WP über bbqkees ems-esp in HomeAssistant integriert und wundere mich über den Wert der Durchflussmenge PC1. Der Wert schwankt bei mir zwischen -1 und 0 l/h - die Zirkulationspumpe erzählt mir hier etwas anderes. Habt ihr hier plausible Werte (sensor.boiler_pc1flow)? Hat das ggf. mit meinem Pufferspeicher zu tun?
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07.11.2025 16:02:21 |
Zitat von THS  Ich hätte eine Frage zur Kondensatheizung. Wird das Heizkabel bei Unterschreiten einer bestimmten Temperatur dauerhaft eingeschaltet oder nur beim Abtauen? In BBQKees sollte es ja der Eintrag "Heizung Kondensatwanne (EA0) sein, oder? Die sollte nur in zeitlicher Nähe zur Abtauung und bei entsprechend niedrigen Temperaturen an sein. Das wäre sonst auch unnötiger Stromverbrauch. Bei Frost läuft da abseits von Abtauvorgängen kein Kondensat vorbei, das gefriert ja. Wasser kommt dann erst wieder bei der Abtauung. Bei Plusgraden wiederum muss die Wanne auch nicht geheizt werden, weil das Wasser eh flüssig bleibt. Für eine dauerhaft aktive Kondensatwannenheizung gibt es einen eigenen Fehlercode (5186). Dann ist der Verdichter gesperrt.
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07.11.2025 17:37:32 |
Gibt es eigentlich eine Möglichkeit von Warmwasser direkt auf Heizen umzuschalten oder muss dazwischen immer abgeschaltet werden? Nach der Warmwasserbereitung, schaltet die WP kurz zu Heizen und dann direkt aus. Es gibt wohl andere Regelungen/WPs die den direkten Wechsel von Warmwasser auf Heizen erlauben. Ich habe heute Mal die maximale Vorlauftemperatur auf 60 Grad gestellt und die Auslegungstemperatur bei 35 Grad belassen. Ich hatte gehofft, dass wo die Ausschaltschwelle durch den hohen Vorlauf der Warmwasserbereitung nicht zu triggern. Allerdings war die Vorlauftemperatur weniger als 1 Grad von der Solltemperatur nach der Warmwasserbereitung, so dass die WP vielleicht einfach keinen Heitbedarf gemeldet hat. War vielleicht jemand mit einem direkten Übergang schonmal erfolgreich?
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07.11.2025 19:30:04 |
Zitat von ma.ka  Zitat von dadomi92  [...] Hallo Dominik Unsere Häuser sind relativ vergleichbar und ich habe seit Juli das identische Gerät mit dem integrierten 70l Puffer bei mir stehen. Ich habe die spreizung TC3-TC0 vor zwei Wochen ebenfalls Richtung 3K geändert, und konnte genauso wie du beobachten,[...] Hallo Matthias, danke für dein Feedback. Dann werde ich mal die Spreizung im Primärkreis Richtung 4,5 K ändern und beobachten. Die nächsten Tage kann ich recht gut die Heizkurve einstellen, da es bei uns hier (Bayern) 0 bis 5 Grad hat und neblig/ bewölkt sein soll. Zudem kommt demnächst der Buderus Kundendienst, da ich immer wieder den Fehler 6299 (Fehler LIN BUS Kommunikation im 3-wege-Mischer im Heizkreis 2). Da werde ich den Kundendienst-Mitarbeiter fragen, ob es zwischen der Spreizung im Primärkreis und dem Abtauzyklen einen Zusammenhang gibt. Grüße Dominik
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07.11.2025 21:23:45 |
Zitat von Markus571990  Gibt es eigentlich eine Möglichkeit von Warmwasser direkt auf Heizen umzuschalten oder muss dazwischen immer abgeschaltet werden? Nach der Warmwasserbereitung, schaltet die WP kurz zu Heizen und dann direkt aus. Es gibt wohl andere Regelungen/WPs die den direkten Wechsel von[...] Die Fragen hatten wir hier nun schon mehrfach. Die Zwangspause kommt immer, ich weiß von niemandem, der es geschafft hat sie zu umgehen. Warum das so ist, wissen wir nicht. Entweder ist es ein Schönheitsfehler in der Regelung oder Buderus hat das, aus technischen oder anderen Gründen, absichtlich so umgesetzt. Wenn man es genau wissen will, muss man nachfragen, und auf eine ehrliche Antwort hoffen.
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07.11.2025 21:37:05 |
Zitat von Sasse  Zitat von Markus571990  [...] Die Fragen hatten wir hier nun schon mehrfach. Die Zwangspause kommt immer, ich weiß von niemandem, der es geschafft hat sie zu umgehen. Warum das so ist, wissen wir nicht. Entweder ist es ein Schönheitsfehler in der Regelung oder Buderus hat das, aus technischen oder[...] Die „Zwangspause“ nach der WW Bereitung ist offensichtlich abhängig von der Vorlauftemperatur, denn bei Temperaturen <<10 °C geht es ohne Unterbrechungen wieder in den Heizbetrieb.
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07.11.2025 21:38:40 |
Hast du ein Mitschrieb davon? Bei mir lag die Pause heute bei 30 min / 5°C.
Ja, die Pause wird kürzer, je kälter es ist, aber gar keine Pause habe ich noch nie gesehen.
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07.11.2025 21:46:05 |
Zitat von Sasse  Angeschlossen ist der Puffer so wie von Buderus spezifiziert: [Bild]
Stichanbindung war damals (und eigentlich heute noch?) für die großen Pufferspeicher von Buderus nicht "freigegeben", dementsprechend hat das mein[...] Noch mal ein kleines Update hierzu: Nachdem ich nun auch bei den aktuellen 0-5°C ohne Sonne meine Soll-VL-Temp nicht erreichen kann und durchgängig auf der erhöhten unteren Modulationsgrenze verharre, habe ich mal in der Vergangenheit geschaut und festgestellt, dass ich selbst im Februar schon viele Phasen hatte, in denen das genau so war (und damals war die Lüftung mit WRG noch nicht in Betrieb). Heißt also, abseits Dez/Jan werden die Zeiten, in denen die WP tatsächlich regeln kann und mit höheren Volumenströmen fährt, überschaubar sein. Also habe ich mich beschlossen schon jetzt mir den Effekt durch einen reduzierten Volumenstrom im Heizkreis zu testen. Ich habe also am Heizkreisset das Ventil so weit zugedreht, bis sich mein berechneter Volumenstrom im HK bei ca. 1000 l/h eingependelt hat. Das seht ihr hier am gelben Signal, ab kurz vor 19 Uhr. Die Spreizung im HK nimmt zu, die im Primärkreis bleibt natürlich gleich. Die berechnete Leistung im, HK deckt sich wieder mit der Leistung vom Primärkreis, nachdem ich die Berechnung auf 1000 l/h umgestellt habe. Hier sieht man was sich an den einzelnen Temperaturen ändert. Alle bleiben im Prinzip gleich, außer der Pufferfühler oben in der Mitte und der VL vom HK. Das war aber auch so zu erwarten. Die Temperaturüberhöhung zwischen Primär- und Heizkreis sinkt auf 2K ab. Bringt mir aber nichts, da ich die VL Temp absolut betrachtet nicht runter bekomme. Einen Effizienzgewinn konnte ich hier nicht beobachten, da der Kompressor an der Modulationsgrenze ohnehin keinen niedrigeren VL einregeln kann. Ich lasse es jetzt aber trotzdem mal so, da dieser Volumenstrom sicherlich besser zur Heizlast meines Hauses passt. Jetzt muss ich nur beobachten ob noch alle FBH Kreise Wasser bekommen und ob der thermische Abgleich mit dem niedrigen Durchfluss noch stimmt. Mir scheint übrigens, dass sich die Differenz der zwei Rücklauftemperaturen nach dem Abtauvorgang mit reduziertem Volumenstrom größer war und länger halten konnte als zu vor. Könnte daran liegen, dass nun weniger Wasser vom HK-Rücklauf nach oben drückt und generell sich das Verhältnis der Volumenströme verschoben hat.
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08.11.2025 10:59:20 |
Zitat von Sasse  Zitat von Sasse  [...] Noch mal ein kleines Update hierzu: Nachdem ich nun auch bei den aktuellen 0-5°C ohne Sonne meine Soll-VL-Temp nicht erreichen kann und durchgängig auf der erhöhten unteren Modulationsgrenze ... Einen Effizienzgewinn konnte ich hier nicht beobachten, da der Kompressor an der Modulationsgrenze ohnehin keinen niedrigeren VL einregeln kann.[...] Moin Sasse, danke dir für das Update mit den Diagrammen. Die haben mir geholfen, einen Denkfehler in diesem Post zu entdecken: Zitat von tze.58  Zitat von Sasse  [...] Gäbe es auch noch die Möglichkeit, den Durchfluss im Heizkreis zu reduzieren? Wenn Du alle Kreise proportional so drosselst, dass Du z. B: von 1400 auf 1000 l/h kämst, wäre auch schon viel gewonnen. Einen Versuch wäre es aus meiner Sicht ebenfalls wert. Wenn's nicht funktionierte, könntest Du es ja wieder auf den alten Wert regeln. [...] Dieser Ansatz ist schlicht ohne Wirkung auf die Effizienz, weil dadurch nicht die erforderliche VLT im WP-Kreis gesenkt werden kann. Er rückt zwar die VLT im HK-Kreis dichter an die VLT im WP-Kreis heran, aber die Heizkurve kann man dann trotzdem nicht absenken, ohne Heizleistung zu verlieren. Durch die größere Spreizung im HK mit angehobener mittlerer Übertemperatur erhöht sich die Leistung dorrt nicht, da gleichzeitig der Volumenstrom gedrosselt wird. Deshalb kann man die Heizkurve auch nicht absenken. Denkfehler meinerseits. bitte entschuldige. Das geht nur, wenn man die Spreizung im WP-Kreis reduzieren kann mit abgesenkter VL-WP, ohne dass sich die Parameter im HK ändern.
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08.11.2025 11:08:51 |
Ja genau, das hatte ich auch vorher versucht in den Beiträgen zu erklären. Gleiches Problem wie mit der Spreizung auf der Primärseite, auch hier bringt es nichts den Volumenstrom durch kleinere Spreizung zu erhöhen, solange der Kompressor an der unteren Modulationsgrenze läuft. Anders wird es sein, wenn der Kompressor im aktiven Regelbereich läuft und das Temperaturniveau, je nach Durchfluss, tatsächlich niedriger werden kann. Aber, dafür ist die Heizlast meines Hauses zu niedrig. Das ist hier nun eindeutig ein Problem der Überdimensionierung meiner Außeneinheit. Ich hätte nichts dagegen, wenn mein VL noch 0,5-1K niedriger werden könnte, denn das Haus ist aktuell immer noch etwas wärmer als es sein müsste. Die Alternative wäre ERR nutzen und zusätzliche Takte akzeptieren... ob ich das will? Ich denke nicht...
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08.11.2025 12:14:21 |
Hier mal ein Update zum Thema Vereisung, auch in Streifen, und zur Abtauung, und was die WP-Programmierer sich da wohl gedacht haben mögen. Gestern Morgen gegen 7 Uhr bemerkte ich, dass es kurz vor 6 Uhr mal wieder zu einer Abtauung gekommen war. Die rel. Feuchte betrug 95%, die TL2 lag bei 2,5°: Um 07:13 Uhr lief das Gebläse "volle Pulle" und es boten sich diese Anblicke von hinten und vorne: und Es war die seit vielen Tagen erste und einzige Abtauung, die voraus ging, und schon wieder hatte ich unten diese Eisschicht. Ich habe dann sofort die "Manuelle Abtauung" gestartet. Nach dem Klcik auf den Menüpunkt kam noch der übliche Abfragedialog "Wollen Sie wirklich ... ? Ja/Nein". Dann habe ich den Abtauprozess am Außengerät verfolgt. Hier nun das Diagramm mit der zugehörigen Lüftermodulation: Man erkennt folgendes: 1. Das Gebläse erreicht kurz nach 5:30 Uhr seine maximal Modulation von 75%. Nachdem diese 10 Minuten konstant blieb, wurde eine Abtauung gestartet. 2. Das Gebläse wurde gestoppt, der Kältekreis umgekehrt und der Verdampfer abgetaut. Das dauerte 3 Minuten. 3. Der Heizbetrieb geht wieder los (Gebläse kurzzeitig auf 50 %), der Kältekreis läuft wieder normal herum. 4. Nach nur ~ 20 Minuten vereist der Verdampfer schon wieder, die Gebläsemodulation steigt, bis sie gegen 7:10 wieder das Maximum erreicht. 5. Dann habe ich die manuelle Abtauung gestartet, die jedoch anders verläuft, als die vorherige. Es ist anscheinend das, was hier im Forum als "Superabtauung" bezeichnet wird. Ich habe beobachtet, was geschieht. - Der Kältekreis wird umgekehrt. - Für 3:20 Minuten wird das Gebläse abgeschaltet. Es taut und plätschert lustig. - Dann wird das Gebläse wieder angeschaltet und auf 70 % hoch gefahren. Der Kältekreis bleibt weter umgekehrt, der Verdampfer bleibt warm! - Es dampft nun fröhlich.Zu diesem Zeitpunkt befinden sich an den Lamellen des Verdampfers noch viele Tropfen. Der Verdampfer wird jetzt sozusagen "trocken geföhnt". - Nach ~ 3 Minuten "sitzt die Dauerwelle wieder" und der Heizbetrieb geht nun bei trockenem Verdampfer wieder los. Die danach einsetzende Vereisung sah so aus: 07:56 08:10 08:45 ES war dann wieder eisfrei! TL2 zeigte zu dem Zeitpunkt immer noch nur 3° an. Aber das hat wohl schon gereicht, um den Reif wieder zu verdampfen. Hier der zugehöre Verlauf der Gebläsemodulation: Fazit. Die "Miniabtauungen" kann man sich komplett klemmen. Aus dem Eis am Verdampfer wird zwar Wasser, dass aber in den 3 Minuten nicht vollständig ablaufen kann. Da der Verdampfer dann sofort wieder im Heizmodus betrieben wird, wird er auch sofort wieder kalt.Solange die Tropfen noch nicht wieder anfrieren, können sie noch etwas weiter runter laufen, aber unten auf den letzten 10 cm sammeln sie sich dann offensichtlich zwischen den Rippen, so dass da weniger Luft durchgehen kann, der Teil stärker abkühlt und so schneller und stärker wieder vereist, wie im ersten Bild zu erkennen. Diese Eisschicht unten konnte wurde in der "Gebläse-aus-Phase" der manuellen Abtauung nicht vollständig aufgetaut! Erst in der Fön-Phase mit weiter beheiztem Verdampfer wurde sie dann vollständig abgetaut. Sie wäre bei einer weiteren "Mini-Abtauung" sofort wieder angefroren. Ich kann mir nun gut vorstellen, warum da nach 3 Mini-Abtauungen eine zentimeterdicke Eisschicht ist ...
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08.11.2025 13:02:04 |
Ich hatte heute morgen auch die erste Abtauung seit Inbetriebnahme: Vor der Abtauung ist der Lüfter von 42% auf 80% hochgefahren. Der Verdampfer wurde in 6 Minuten komplett abgetaut. |
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08.11.2025 14:29:47 |
Hallo in die Runde, Ich verfolge die Abtauungen ebenfalls sehr genau, sehe genau wann der Vorlauf abrutscht. Bei uns ist es aktuell knapp über dem Gefrierpunkt und 100 % RLF, also super neblig. Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, sind die angesprochenen "Teilabtauungen", bei uns ist nach kurzer Zeit (und viel Dampf) immer Alles komplett eisfrei und auch so gut wie möglich trocken. Abgetaut wird aktuell so ca. Alle 4-6 Stunden. ODU ist die 10kW, Vorlauf sackt von ca. 35°C auf ca. 23-25°C ab, 17 Heizkörper mit 520L/h Durchfluss und Spreizung auf 7,5°K. Zusätzlich wollte ich noch ein paar Worte zum Thema "Lärm" loswerden... Kam gestern Abend spät nach Hause und habe exakt sagen können, bei welchem Nachbarn gerade die Ölheizung läuft, die 10kW Buderus habe ich jedoch nicht gehört. Die Ölheizungen sind so viel lauter als die Wärmepumpe und da juckt es niemanden?! Warum wir da also so ein Ding daraus gemacht? Ich kann es nicht nachvollziehen....
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08.11.2025 16:41:41 |
@Hans_1966 Ich habe festgestellt, das wir eine fast identische Anlagenkonfiguration haben (WLW186 5 AR TP70, nur HK (10 Stk.), separate WW-Erzeugung). Allerdings habe ich noch die 22er HK. Aktuell bei AT20°C=VL26°C / AT-14°C=VL41°C, Pumpendruck 250mbar=ca. 600l/h / TC3-TC0 = 7,5K. Solltemp. WZ, Küche, Bad = 22°C, alle anderen Räume 19°C. Ähnlich wie bei dir schalte ich die WP nachts AT-abhängig (wenn über 6°C) über die Shelly- App ab. Das tue ich auch manuell, wenn die Sonne das Wohnzimmer tags auf über 23°C aufheizt. Wenn die AT über 10°C steigt, erhöhe ich über SG die Soll-Temp. um 1K, um das Takten zu verzögern. Bei AT 5-11°C komme ich so auf noch 3-4 Takte am Tag, womit ich erst einmal zufrieden bin. Die WP läuft dann meist auf 18% Modulation. Sobald aber die AT unter 5°C sinkt, steigt die Modulation sofort auf 24%, ohne das seitens des VL ein Bedarf besteht. Der VL steigt somit auf 4K über Soll und die WP schaltet ab. Somit entsteht ein stundenweises Takten. Steigt die AT wieder über 5°C sinkt die Modulation wieder auf 18%. (Durch das häufige Fahren von bis zu 4K über VL-Soll werden die Räume zu warm. Wenn ich den VL weiter senke, taktet die WP noch häufiger). Konntest du das bei deiner Anlage auch beobachten? Ich habe keine Einstellung gefunden, welche dieses Verhalten triggern könnte. Einzig der Frostschutz ist auf 5°C eingestellt, sollte aber damit nichts zu tun haben. Eine 2. Frage: du fährst deinen Primärkreis mit 3,2K Spreizung. Warum diese niedrige Einstellung? Mein Installateur hatte diesen Wert trotz HK auf 4,5K stehen lassen und ich hatte in dieser Zeit durchschnittlich 14 Takte pro Tag. Erst als ich diesen Wert wie vorgegeben auf 7,5K erhöht hatte, sind die Takte auf 3-4 pro Tag gesunken. Was die AZ angeht, habe ich in den letzten 4 Wochen seit Installation einen Durchschnitt von 4,0 , was mir bei den AT recht wenig vorkommt, um übers Jahr wenigstens eine AZ von 3,5 zu erreichen.
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08.11.2025 17:29:41 |
Zitat von Snoe70  Sobald aber die AT unter 5°C sinkt, steigt die Modulation sofort auf 24%, ohne das seitens des VL ein Bedarf besteht. Der VL steigt somit auf 4K über Soll und die WP schaltet ab. Somit entsteht ein stundenweises Takten. Steigt die AT wieder über 5°C sinkt die Modulation wieder auf 18%. (Durch das häufige Fahren von bis zu 4K über VL-Soll werden die Räume zu warm. Wenn ich den VL weiter senke, taktet die WP noch häufiger). Die untere Modulationsgrenze wird ab 4 °C TL2 angehoben. Zuletzt gab es dazu hier im Thread was auf Seite 101. Oder direkt in diesem Beitrag: Zitat von Hans Benker  [...]Ich habe beobachtet (Aufzeichnung in Homeassistant mittels BBQKees EMS Interface): Sprung von 13% auf 20% bei +4°C; von 20% auf 37% bei -4°C; von 37% auf 20% bei -2,5°C bis -3°C (wann er von 20% auf 13% zurückspringt konnte ich nicht genau feststellen).[...] |
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08.11.2025 17:52:11 |
Zitat von ch2k  Zitat von Snoe70  [...] Die untere Modulationsgrenze wird ab 4 °C TL2 angehoben. Zuletzt gab es dazu hier im Thread was auf Seite 101. Oder direkt in diesem Beitrag: Zitat von Hans Benker  [...] Danke für den Hinweis. Und ich dachte ich hätte mittlerweile alle Beiträge in diesem Thema gelesen. Die AT-abhängige Verschiebung der unteren Modulationsgrenze ist aber gerade in der Übergangszeit nicht wirklich hilfreich. Ich habe gehofft, das die WP bei niedrigeren AT endlich durchläuft. Aber gerade da taktet sie mehr als bei höheren AT. Es sei denn, man möchte seine Räume auf 24°C heizen.
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