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Datenschutzhinweise

Optimierung WP-Einstellungen Buderus WLW186i
Verfasser:
Sasse
Zeit: 22.12.2025 21:32:01
1
3911194
Zitat von A Min Beitrag anzeigen
Wieviel kälter als Luftansaugtemperatur ist bei Euch so der Verdampfer? Ich sehe bei meiner 7er oft 8K. Also dann auch oft Eisbildung bei +8 außen. Ist das bei der 10er und 12er deutlich weniger aufgrund der größeren Fläche?


Du meinst TL2 vs. TR4?

Das liegt bei mir (10 kW) auch oft 8K auseinander.

Allerdings kann TR4 auch mal lange Zeit unter 0°C bleiben, ohne dass abgetaut werden muss.
Vorgestern lag TR4 mal 17h unter 0°C (Tiefstwert -3,5) und es wurde nicht abgetaut.
Möglicherweise ist die mittlere Temperatur des Verdampfers höher weil das Kältemittel schneller warm wird und/oder es dauert einfach länger, bis die größere Fläche so weit vereist ist, dass abgetaut werden muss.

Verfasser:
tze.58
Zeit: 22.12.2025 21:54:57
0
3911197
Zitat von ch2k Beitrag anzeigen
Zitat von MiLuRu Beitrag anzeigen
[...]

Der Wärmemengenzähler läuft bei allen Abtauungen rückwärts. Dort erkennt man bei der Super auch die deutlich größere Energiemenge.
Der Stromzähler läuft ebenfalls normal weiter.
Da wird nichts unterschlagen. Das wird fairerweise alles berücksichtigt.

Es gibt einen Indikator dafür, dass das berücksichtigt wird. Home Assistant Core logged ziemlich regelmäßig passende Fehler bei mir, z. B.

Entity sensor.boiler_total_energy from integration mqtt has state class total_increasing, but its state is not strictly increasing. Triggered by state 10904.49 (10904.5) with last_updated set to 2025-12-01T12:34:03.198235+00:00. Please create a bug report at https://github.com/home-assistant/core/issues?q=is%3Aopen+is%3Aissue+label%3A%22integration%3A+mqtt%22

Entity sensor.boiler_energy_heating from integration mqtt has state class total_increasing, but its state is not strictly increasing. Triggered by state 9593.43 (9593.44) with last_updated set to 2025-12-01T12:34:03.199172+00:00. Please create a bug report at https://github.com/home-assistant/core/issues?q=is%3Aopen+is%3Aissue+label%3A%22integration%3A+mqtt%22

Beim Abtauen sinken der Werte der "abgegebenen" Energie wieder, das kann man bei genauem hinschauen auch gut im Diagramm als kleine Delle nach unten im Verlauf erkennen.

p.s. Ich nutze boiler_total_energy im Energy-Chart als "Gasverbrauch", daher tritt der FEhler auf.

Verfasser:
MiLuRu
Zeit: 22.12.2025 23:21:07
0
3911208
Zitat von karstenhq2011 Beitrag anzeigen
Zitat von MiLuRu Beitrag anzeigen
[...]


Wenn bei dir 440l Pufferspeicher plus Wasser in 23 Heizkörpern um 8K gesenkt werden, dann sprechen wir um eine Wärmemenge von 5 kWh aufwärts. Hat deine 12kW-Anlage 25 Minuten oder länger mit maximaler Leistung abgetaut? Ich glaub es kaum, du sicher auch nicht, warum schreibst du[...]


Diese Superabtauung hat 15 Minuten gedauert.
Normale Abtauung läuft bei mir bis ca. 10 Minuten mit 2350 l/h, 5K Temperaturdifferenz VL zu RL, was ca.2,2 kWh bei einer normalen Abtauung entspricht.
Laut Buderus App wurde während der Stunde der Superabtauung 2 kWh Wärme erzeugt mit 1,6kWh vom Stromnetz und 0,4 kWh aus der Umwelt.
Im Vergleich dazu wurde heute Nachmittag, nach der Warmwasserbereitung, einmal ein Stundenwert von 10,6 kWh Wärme erzeugt mit 2,4 kWh vom Stromnetz und 8,2 kWh aus der Umwelt.

Bzgl. deiner Frage was ich glaube, ist die Antwort: Meine Wärmepumpe ist nicht in Ordnung.
Wo genau die Probleme herkommen, die ab und zu auftreten habe ich noch nicht heraus bekommen.

Eine Vermutung die ich habe ist, dass es an Verschmutzung im Kältekreis kommt, die von Zunder vom Hartlöten stammen aufgrund dessen, das mit keinem oder zu wenig Stickstoff meine Wärmepumpe im Werk in Schweden hergestellt wurde.
Des Weiteren glaube ich, dass durch das POE Verdichteröl im Kältekreislauf der Zunder sich löst hat und nun im Kältekreislauf hin und her transportiert wird und Probleme, Symptome verursacht (ungleichmäßige Vereisung, hängenges 4-Wege-Ventil)

Eine andere Vermutung ist, dass die Ansteuerung der Expansionsventile nicht richtig funktioniert, so dass die beiden Expansionsventile nicht in der richtigen Position sind.

Verfasser:
MiLuRu
Zeit: 23.12.2025 13:20:04
0
3911293
Zitat von karstenhq2011 Beitrag anzeigen
Zitat von MiLuRu Beitrag anzeigen
[...]


Wenn bei dir 440l Pufferspeicher plus Wasser in 23 Heizkörpern um 8K gesenkt werden, dann sprechen wir um eine Wärmemenge von 5 kWh aufwärts. Hat deine 12kW-Anlage 25 Minuten oder länger mit maximaler Leistung abgetaut? Ich glaub es kaum, du sicher auch nicht, warum schreibst du[...]


Ich habe gerade nochmal nachgeschaut, die Superabtauung läuft bei mir mit einer Temperaturdifferenz TC1-TC0 von etwas über 7K, d.h. bei dem Durchfluss von 2350 l/h der PC0 sind es ca 4,78 kWh Wärme die aus dem Haus gezogen werden.
Mit 4,78 kWh können ca. 515 Liter Wasser um 8K abgekühlt werden.
Leider ist die Kühlleistung nur für A35/W7 und A35/W18 angegeben und nicht für A7/W20 und A7/W45..

Verfasser:
agentsmith1612
Zeit: 23.12.2025 15:48:29
0
3911326
Noch ein Gedanke zum Thema "Aufholen" auch wenn es nicht mein erster war:
Man stelle sich eine Art "Worst Case" vor, sehr kalt und sehr feucht. Viele Abtauungen in kurzer Zeit.

Es wir dem Puffer und ggf. sogar auch dem Heizsystem beim Abtauen Wärme entzogen.
Zwischen zwei Abtuungen läuft das System nicht auf Vollgas sondern mit vielleicht 10% mehr als nötig. Nun schafft das System aber in der Zeit bis zur nächsten Abttauung nicht die "verlorene" Energie Wärme wieder bereitzustellen.
Dadurch ergibt sich dann ein Teufelskreis und am Ende kühlt das Haus mehr als nötig ab.

Ich kam auf den Gedanken, da ich mir nicht vorstellen kann das Konsumenten bereit sind 2-3 oder sogar 4 Stunden lang unter gewünschter Raumtemperatur in Räumen zu verweilen nur damit die WP Energie spart bzw. nicht so viel verbraucht.

Das kommt natürlich ganz auf den Einzelfall an. Ältere Häuser mit weniger bis schlechter Dämmung und Heizkörpern sind davon mutmaßlich eher betroffen als neuere Gebäude mit Fußbodenheizung und guter Dämmung, alleine schon die Trägheit der Fußbodenheizung glättet viel.

Ich selber merkte tatsächlich schon im Haus wenn alleine 1h WW aufbereitet wird in fast jedem Raum bei derzeit 5°C AT.

Ich könnte mir vorstellen, dass es Bosch hauptsächlich darum ging das die Kunden den selben Komfort wie vorher haben und weniger um die Effizenz. Kunden denen zu "warm" ist beschweren sich eher weniger als Kunden denen zu "kalt" ist.

Effizienz und Verbrauch muss man erstmal erfassen und sich damit befassen, so wie wir hier. Ich gehe davon aus das tun aber die wenigsten Kunden.

Nun stellt sich mir dann die Frage: Ist dieses Überschießen von 3-3,5 Grad Soll VL (nach dem Abtauen) tatsächlich gewollt um die verlorene Energie wieder aufzuholen oder ist die Regelung/Steuerung einfach nur so "schlecht" das das nicht besser geregelt wird? Es gab ja schon einige Ausführungen dazu hier zu lesen.

Noch eine Frage zum WW die ich hier noch nicht gefunden habe:
Ich hatte mir auch aus Komfortgründen überlegen jetzt im Winter WW jeden Tag in der Nacht aufzubereiten unabhängig von der aktuellen WW Temperatur. Meine Idee war: Lieber 30-60 min jeden Tag auf eine Soll Temperatur (z.b. 50°C mit geringer Spreizung) als jeden 2. Tag 60-90 min von geringere Temperatur auf die 50°C zu laden)

Ich hatte nun "tägliche Aufheizen" eingestellt doch leider hat er dann die Temperaturvorgabe Eco+ ignoriert und die Nacht für 65 min auf 60°C aufgeheizt.
Weiß jemand mehr was "tägliches Aufheizen" genau bedeutet?

Verfasser:
A Min
Zeit: 23.12.2025 20:26:41
2
3911382
Genau das. Da kann man keine WW Temperatur einstellen.

Besseren COP erreichst du, wenn du alle 2 Tage WW machst und ich habe den Eindruck, dass Aufheizen von weiter unten nicht wirklich soooo viel, länger dauert. Viel Zeit geht ja erstmal drauf, den Vorlauf hoch zu bringen.

Verfasser:
rs009
Zeit: 25.12.2025 21:08:49
3
3911899
Ich möchte hier nochmal Rückmeldung geben. Nachdem der vertauschte Vor- und Rücklauf zwischen Innen- und Außengerät korrigiert wurde, funktioniert die Wärmepumpe so, wie sie soll. Moduliert und läuft (bei diesen Temperaturen) seit Tagen ohne jegliches Takten einfach durch. Danke für die Unterstützung! Echt schwach, dass weder die Bosch/Buderus Software (sollte mit einer modellbasierten Überwachung sicher machbar sein), der Heizungsbauer oder die beiden Kundendienstmitarbeiter das gefunden haben.

Verfasser:
pmc1983
Zeit: 25.12.2025 23:05:02
0
3911931
Zitat von Schultes Beitrag anzeigen
Merci für deine Messung!
Bei dem Innengerät mit 70L Pendelspeicher ist der WP Kreis so gesteuert, dass er ein festes dT einhält. Muss die WP mehr Leistung bringen, muss der Volumenstrom erhöht werden.
Die HK Pumpe ist hingegen differenzdruckgesteuert. Und wenn die Spreizung des HK nicht[...]


Hallo, habe seit 2-3 Monaten eine Buderus wlw186i-12 AR TP 70. dT WP ist 4,5K. Beim hydraulischen Abgleich steht Einstellwerte für die einzelnen Heizkreise (FBH) 10 K (Auslegung 45/35). Nun lese ich hier im Forum, dass dT WP und HK gleich sein sollten. D.h. ich sollte die Durchflusswerte des HK für dT 4,5K umrechnen und einstellen? Die HK Pumpe hat 250 mbar eingestellt. Was ist mit diesem Wert? Ich verstehe das Ganze nicht so richtig. Bisher läuft die WP mit AZ 3,5 Okt-Dez 2025 (BJ 1952, energ. Sanierung 2007, FBH, 250 qm). Vielen Dank und viele Grüße, das Forum hier ist echt super, aber man liest zu vielmals ist dann irgendwann verwirrt…

Verfasser:
Snoopsche
Zeit: 26.12.2025 16:18:44
0
3912156
Sooooo,

ich mal wieder. :)

erstmal hoffe ich, dass hier alle besinnliche Tage und eine warme Wohnungen hatten. :)

Die letzten Tage war es ja durchaus knackiger von den Temperaturen, jedenfalls sind wir hier in Norddeutschland an die zweistelligen Minusgrade gekommen. Wir waren nicht zu Hause, aber per Home-Assistent und App habe ich natürlich alles überwacht. Heute bei unserer Rückkehr natürlich angespannte Erwartung ... die Räume in unserem EFH (Außenwände ungedämmt, BJ. 1936, Fenster 2-fach, 22er Heizkörper) sind ausreichend warm geworden. Pffuuuh. Glück gehabt. Allerdings hat die WP doch sehr häufig bei 100% gearbeitet.

schaut euch doch mal bitte diese beiden Verläufe an.


Wir haben eine 10kW Buderus WP. Ist diese sozusagen zu klein dimensioniert, weil sie bei diesen Temperaturen an die 100% machen muss um entsprechend die Vorlauftemperatur zu erreichen?

ja, die Vorlauftemperaturen sind bei knapp 50°C. Brauchen wir hier aber auch bei unserem Haus, damit die Räume warm genug werden. Ich frage mich nur, was wäre, wenn die Vorlauftemperatur noch höher eingestellt werden würde. Also zum Beispiel 55°C. Könnte unsere WP das überhaupt erreichen, weil sie ja schon 100% moduliert.


Am 25.12. war der Heizstab so eingestellt, dass er quasi NICHT mitgeholfen hat. Für den 26.12. habe ich den Heizstab dann aus der Ferne so eingestellt, dass ein mitwirken ab -5°C passieren sollte. Es war klar, dass das in der Nacht vom 25. auf den 26. auf jeden Fall passieren würde.

Man kann auf dem Verlauf oben erkennen, dass die 100% Modulation der WP am 25.12. deutlich länger war als am 26.12. Das hatte ich so erwartet, wobei ich gehofft habe, dass durch den Parallelbetrieb des Heizstabes die Wärmepumpe entsprechend niedriger modulieren könnte. Scheinbar reichte das noch nicht aus.

Wie gesagt, das Haus war heute ausreichend warm. Aber inwiefern sollte ich den Heizstab bei -5° Parallelbetrieb belassen? Klar verbrauche ich dadurch mehr Strom und die TAZ geht deutlich runter (heute unter 2) , aber ich hoffe, dass die Lebensdauer der WP dadurch etwas länger ist, wenn sie nicht so lange unter Volllast (100%) laufen muss?

Wie seht ihr das?

PS: der Temperatursprung ist bedingt durch die Sonne, die kurzzeitig auf den Außensensor scheint, weil dieser auf der Ostseite des Hauses angebracht ist

Verfasser:
michiji
Zeit: 26.12.2025 17:13:42
0
3912169
Hallo zusammen,
ich habe dieses Forum hier gefunden, weil ich auf der Suche nach den optimalen Einstellungen für unsere WLW196-8IAR suche. Wir haben zuvor in einem Haus mit Gasheizung gewohnt und sind jetzt in ein ehemaliges Musterhaus (140m2, KFW55) gezogen. Ich habe leider nur eine sehr rudimentäre Einweisung bekommen (immer alles auf manuell lassen (Heizung und Warmwasser permanent auf der gleichen Einstellung, kein Zeitplan nutzen, keine Abwesenheit, jede Stunde WW Zirkulation, etc). Ich habe den thermischen Abgleich gemacht, haben aktuell überall angenehmene Temperaturen. Trotzdem habe ich keine Ahnung, ob der aktuelle Stromverbrauch angemessen ist, ob die WP zuviel / zu wenig ausgelastet ist etc. Habe nun den Esp am laufen (HA habe ich schon länger), welche Werte soll ich loggen / posten, damit ihr mir eine kurze Rückmeldung geben könnt? Ich würde mich als technikaffin bezeichnen, aber die ganzen Werte und Fachbegriffe und selbst gebauten Automatisierungen hier sind ganz schön viel. Chatgpt und Co sagen mir auch jeder etwas anderes. Danke und schöne Weihnachten noch!

Verfasser:
Hans_1966
Zeit: 26.12.2025 18:40:19
1
3912181
Zitat von pmc1983 Beitrag anzeigen
Zitat von Schultes Beitrag anzeigen
[...]


Hallo, habe seit 2-3 Monaten eine Buderus wlw186i-12 AR TP 70. dT WP ist 4,5K. Beim hydraulischen Abgleich steht Einstellwerte für die einzelnen Heizkreise (FBH) 10 K (Auslegung 45/35). Nun lese ich hier im Forum, dass dT WP und HK gleich sein sollten. D.h. ich sollte die[...]



Hallo,

verhält sich folgendermaßen. Eine WP läuft mit kleiner Spreizung effizienter.
Beispiel 1: VT 45°C RT 35°C Spreizung 10K im Mittel hat der Heizkörper 40°C.
Beispiel 2: VT 43°C RT 38°C Spreizung 5K im Mittel hat der Heizkörper 40,5°C

Die WP muss also im Beispiel 2 die VT um 2K weniger aufheizen, was ca. 5% bessere JAZ ermöglicht. Und das bei gleicher Heizkörperheizleistung.

Ich habe nur Heizkörper und fahre bei NAT 5K Spreizung.
Q=m x Delta T x 1,16
Wenn du die Spreizung verringern willst, musst du nur m also l/ erhöhen. Das machst du, indem du den Diffdruck von PC1 erhöhst.
Die maximale Spreizung wird nur bei NAT erreicht. Bei 0°C AT wird es nur ca. die Hälfte sein.
Geht aus der Formel heraus, m ist immer gleich, wichtig dabei keine ERR. Das Haus braucht bei 0°C ca. 50-60% der max. Energie, also muss die Spreizung im gleichen Verhältnis sinken.

10K bei FBH ist zuviel. Wenn möglich diese senken, keine ERR. 45°C VT bei NAT ist aus meiner Sicht auch viel zu hoch.

VG
Hans

Verfasser:
BusDriver
Zeit: 26.12.2025 21:58:07
0
3912218
Zitat von Snoopsche Beitrag anzeigen
Sooooo,

ich mal wieder. :)

erstmal hoffe ich, dass hier alle besinnliche Tage und eine warme Wohnungen hatten. :)

Die letzten Tage war es ja durchaus knackiger von den Temperaturen, jedenfalls sind wir hier in Norddeutschland an die zweistelligen Minusgrade[...]


Die Phasen mit 100% Modulierung sind die typischen Abtauphasen bei tiefen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit: Hier versucht die WP das durch die Abtauung abgekühlte Wasser wieder auf Solltemperatur zu bringen. Bzw. auch die verlorene Wärmemenge durch temporäres Erhöhen der VT zurück zu gewinnen. Je nach Witterung dauert das so lange, dass direkt wieder die nächste Abtauung ansteht.

Ich habe die 7 kW-Version und kann dieses Verhalten auch so beobachten. Allerdings eher unter -10 °C und bei >90% Luftfeuchtigkeit. Bei sinkender Luftfeuchtigkeit verlängern sich die Abstände zwischen den Abtauungen deutlich und die WP läuft wesentlich ruhiger.

Verfasser:
Sasse
Zeit: 26.12.2025 22:15:17
0
3912220
Zitat von Snoopsche Beitrag anzeigen
Sooooo,

ich mal wieder. :)

erstmal hoffe ich, dass hier alle besinnliche Tage und eine warme Wohnungen hatten. :)

Die letzten Tage war es ja durchaus knackiger von den Temperaturen, jedenfalls sind wir hier in Norddeutschland an die zweistelligen Minusgrade[...]


Das sieht wirklich nicht all zu schön aus, aber 50 °C Vorlauf bei Minusgraden ist halt auch wirklich kein Zuckerschlecken für eine Wärmepumpe.
Dennoch trägt vielleicht ein Bisschen zur Beruhigung bei, dass der Kompressor in der 10kW Außeneinheit bei 100% Modulation trotzdem nicht an der spezifizierten Leistungsgrenze betrieben wird. Denn, die 12 kW Außeneinheit hat den gleichen Kompressor drin. Du hast bei dir also grundsätzlich ein Bisschen Sicherheitsabstand mit dabei.

Verfasser:
Snoopsche
Zeit: 26.12.2025 22:54:40
0
3912235
Zitat von Sasse Beitrag anzeigen
Zitat von Snoopsche Beitrag anzeigen
[...]


Das sieht wirklich nicht all zu schön aus, aber 50 °C Vorlauf bei Minusgraden ist halt auch wirklich kein Zuckerschlecken für eine Wärmepumpe.
Dennoch trägt vielleicht ein Bisschen zur Beruhigung bei, dass der Kompressor in der 10kW Außeneinheit bei 100% Modulation trotzdem[...]


danke, das beruhigt etwas. :)

ja, es wird sicherlich nur wenige Tage im Jahr so kalt sein. der Wetterbericht sagt auch schon wieder steigende Temperaturen an. Insofern bin ich erstmal entspannt. :)

Aber Gegenfrage: Ist es denn ok, wenn der Heizstab schon ab -5°C zugeschaltet wird oder sollte man das soweit wie möglich hinauszögern, weil der Heizstab über die Software sowieso geregelt wird, wenn die VL-Temperatur nicht mehr erreicht wird?


Die Wärmepumpe früher unterstützen durch den Heizstab oder lieber erst als allerletztes Mittel einschalten lassen, wenn es die Wärmepumpe nicht mehr alleine schafft?
Was ist da sinnvoller?

Verfasser:
Trio55
Zeit: 27.12.2025 14:09:46
0
3912405
Hallo Zusammen,
kann mir noch mal jemand helfen was hier der richtige Ansatz ist, um die Volumenströme zu synchronisieren - falls sinnvoll? Aktuell ist die Spreizung auf 4,5K eingestellt und der Differenzdruck auf 250 mBar (die Spitzen im Diagram sind Abtauvorgänge). In Zeiten wo die WP nicht so oft abtaut, geht irgendwann die Primärkreispumpe auf -1 (ist dann vermutlich synchron). Jetzt wo ständig abgetaut wird, pendelt es sich leider gar nicht mehr ein und die Primärkreispumpe läuft die ganze Zeit mal mehr mal weniger. Kann man das so lassen oder sollte man das irgendwie durch erhöhen des Drucks synchronisieren? Die COP ist leider bei 0 Grad Außentemperatur ziemlich mies (3,09). Ich hatte mal Testweise die Spreizung etwas angehoben, das hat aber kaum was gebracht. Insgesamt fürchte ich, dass die Auslegung etwas knapp sein könnte. Als es die Tage mal -9 Grad hatte, ist der Zuheizer angesprungen.

Es handelt sich um eine 7kw Außeneinheit und die Inneneiheit mit internem 70l Pufferspeicher
Volumenstrom im Heizkreis liegt bei ca. 715 l/h
PC0 schwankt die ganze Zeit zwischen 1000 l/h und 1400 l/h - in Spitzen auf 2100 l/h.
Oder lohnt es sich nicht in in diese Richtung zu optimieren?
(Diagram)

Verfasser:
A Min
Zeit: 27.12.2025 16:28:02
0
3912459
Heizkörper oder Fußbodenheizung? Heizlast? welche VLT? ERR deaktiviert, Abgleich gemacht? Geräusche, wenn PC1 höher gestellt wird?
Auf -9 hab ich auch meinen Bivalenzpunkt eingestellt.

Verfasser:
Trio55
Zeit: 27.12.2025 16:39:19
0
3912464
Hi,
FBH, VLT 32 Grad, Abgleich wurde gemacht - habe aber noch nichts vom Heizungsbauer bekommen bekommen. Heizlastberechnung habe ich leider nicht. Geräusche habe ich nicht gehört. Alle Ventile sind immer offen. Die Stellmotoren habe ich abgebaut. Also keine ERR mehr.

Verfasser:
Eddi Lang
Zeit: 27.12.2025 18:07:38
0
3912505
Zitat von Sasse Beitrag anzeigen
Zitat von A Min Beitrag anzeigen
[...]


Du meinst TL2 vs. TR4?

Das liegt bei mir (10 kW) auch oft 8K auseinander.

Allerdings kann TR4 auch mal lange Zeit unter 0°C bleiben, ohne dass abgetaut werden muss.
Vorgestern lag TR4 mal 17h unter 0°C (Tiefstwert -3,5) und es wurde nicht[...]



Maßgeblich ist einerseits der Temperaturabstand des Taupunkts von der Außentemperatur und andererseits das DeltaT, das durch Entnahme von Wärme aus der Luft durch den Verdampfer entsteht. Dieses DeltaT ist durch die technischen Details der Konstruktion des Verdampfergitters wie z.B. die Zahl der Lagen an Kupferschlangen mit Kältemittel beim Durchströmen des Verdampfers passieren muss sowie das Verhältnis von Verdampferfläche zu Heizleistung, Luftdurchsatz durch den Verdampfer mittels des Lüfters etc. bestimmt.

Für die hier diskutierten Bosch/Buderus - R290 - Anlagen scheint das DeltaT bei ca. 8 K zu liegen.

Den Abstand des Taupunkts von der Temperatur der Außenluft ist sehr einfach z.B. über die DWD-App für den eigenen Standort zu erfahren. Aktuell ist die AT bei mir 2,6°C, der Taupunkt liegt bei -2,1°C. Differenz also 4,7 K.

Eine Buderus/ Bosch der R290-Reihe taut unter diesen Bedingungen regelmäßig ab, weil durch die Wärmeentnahme der Luft die Temperatur der Luft am Verdampfergitter um ca. 8 K und damit unter den Taupunkt fällt und Luftfeuchte auskondensiert und dort - weil da unter 0°C - gefriert.

Meine WP hat vergangene Nacht auch regelmäßig abgetaut; seit etwa 11 Uhr tut sie das bis jetzt nicht mehr. In der vergangenen Nacht war der Taupunkt nur 1 K niedriger als die Außentemperatur. Mir scheint, dass Abtauen bei einer Differenz < 4,5 K einsetzt. Ihr Verdampfergitter besteht aus 2 Lagen an Kupferrohren in den vertikalen Lamellen, die die Luft passieren muss. Bei Buderus sind es mehr - ich hab irgendwo hier im Forum mal ein Bild gesehen, das 5 oder 6 Lagen zeigte.

Gruß - Eddi

Verfasser:
A Min
Zeit: 27.12.2025 18:17:36
1
3912506
@trio55
Und wie ist die Spreizung im Heizkreis? Ich würde der PC1 mal Beine machen und schauen, ob da mehr durch den Heizkreis geht. Also mehr mBar. Wenn es dann im Haus wärmer wird, wäre das super.

Die PC0 wird immer schwanken und eine genaue Übereinstimmung wird es nicht geben. Entweder wird dir der Vorlauf durch Rücklaufbeimischung runter gezogen (Voflaufabsenkung wenn Volumenstrom PC1>PCO ist) oder Vorlauf wird dem Rücklauf beigemischt (Rücklaufanhebungen wenn PC0>PC1).
Ich habe aber auch noch keine großen Auswirkungen dieser Einstellungen auf die Arbeitszahlen feststellen können.

Mein Fazit: Alles, was irgendwie die Heizkurve runter bringt, ist gut.

Man kann auch immer mal wieder Primärkreisvorlauf mit Heizkreis Vorlauf vergleichen. Wenn es da einen Unterschied gibt, dann hast du Vorlaufabsenkung. Wenn du den Rücklauf von Heizkreis mit Primärkreis auch vergleichen kannst, wirst du Rücklaufanhebung auch feststellen können. Optimal wäre dafür natürlich ein WMZ im Heizkreis.

Verfasser:
A Min
Zeit: 27.12.2025 18:23:43
0
3912508
Zitat von Eddi Lang Beitrag anzeigen
Zitat von Sasse Beitrag anzeigen
[...]



Maßgeblich ist einerseits der Temperaturabstand des Taupunkts von der Außentemperatur und andererseits das DeltaT, das durch Entnahme von Wärme aus der Luft durch den Verdampfer entsteht. Dieses DeltaT ist durch die technischen Details der Konstruktion des Verdampfergitters wie[...]


Die Zusammenhänge sund soweit klar. Ich wollte nur mal wissen, ob die 8K ein üblicher Wert bei Buderus ist. Letzte Nacht bei -6AT hatte ich auch mal -21 am Verdampfer. Immer wieder gibt sie ja auch Vollgas und dann geht es auch deutlich über 8K.

Verfasser:
Trio55
Zeit: 27.12.2025 18:42:51
0
3912518
Zitat von A Min Beitrag anzeigen
@trio55
Und wie ist die Spreizung im Heizkreis? Ich würde der PC1 mal Beine machen und schauen, ob da mehr durch den Heizkreis geht. Also mehr mBar. Wenn es dann im Haus wärmer wird, wäre das super.

Die PC0 wird immer schwanken und eine genaue Übereinstimmung wird es nicht[...]

Das werde ich mal versuchen. Die Spreizung im Heizkreis kann ich via EMS-ESP nicht auslesen oder? Extra Sensoren habe ich nicht. Ich werde mal mit etwas mehr mBar experimentieren. Vielen Dank für die Hilfe.

Verfasser:
Kolano
Zeit: 27.12.2025 19:11:30
1
3912534
Zitat von Trio55 Beitrag anzeigen
Zitat von A Min Beitrag anzeigen
[...]

Das werde ich mal versuchen. Die Spreizung im Heizkreis kann ich via EMS-ESP nicht auslesen oder? Extra Sensoren habe ich nicht. Ich werde mal mit etwas mehr mBar experimentieren. Vielen Dank für die Hilfe.


Nicht als Messwert; aber Du kannst die Spreizung in HA berechnen und als Sensor definieren.

Auszug aus der configuration.yaml:
template:
- sensor:
- name: Spreizung_Primaerkreis
state: "{{ ((float(states('sensor.boiler_heat_carrier_forward_tc1'))) - (float(states('sensor.boiler_heat_carrier_return_tc0')))) | round(2) }}"
unit_of_measurement: "°C"

Edit: Einrückungen werden hier nicht übernommen; bitte berücksichtigen.

Verfasser:
BusDriver
Zeit: 27.12.2025 19:27:31
0
3912541
Zitat von Trio55 Beitrag anzeigen
Zitat von A Min Beitrag anzeigen
[...]

Das werde ich mal versuchen. Die Spreizung im Heizkreis kann ich via EMS-ESP nicht auslesen oder? Extra Sensoren habe ich nicht. Ich werde mal mit etwas mehr mBar experimentieren. Vielen Dank für die Hilfe.

Die Spreizung im Heizkreis ist ergibt sich aus TC3 minus TC0.

Verfasser:
Kolano
Zeit: 27.12.2025 19:28:33
1
3912542
Zitat von Kolano Beitrag anzeigen
Zitat von Trio55 Beitrag anzeigen
[...]


Nicht als Messwert; aber Du kannst die Spreizung in HA berechnen und als Sensor definieren.

Auszug aus der configuration.yaml:
template:
- sensor:
- name: Spreizung_Primaerkreis
state: "{{[...]


Das obige war die Spreizung für den Primärkreis. Eine separate Entität für die Rücklauftemperatur bei Stichanbindung des Puffers habe ich noch nicht gefunden; deswegen gehe ich aktuell von einem gemeinsamen Rücklauftemp.-Sensor aus.

Sensor Spreizung Heizkreis:

- name: Spreizung_Heizkreis
state: "{{ ((float(states('sensor.boiler_current_flow_temperature'))) - (float(states('sensor.boiler_heat_carrier_return_tc0')))) | round(2) }}"
unit_of_measurement: "°C"

Verfasser:
Trio55
Zeit: 27.12.2025 19:29:22
1
3912544
Zitat von Kolano Beitrag anzeigen
Zitat von Trio55 Beitrag anzeigen
[...]


Nicht als Messwert; aber Du kannst die Spreizung in HA berechnen und als Sensor definieren.

Auszug aus der configuration.yaml:
template:
- sensor:
- name: Spreizung_Primaerkreis
state: "{{[...]

Ich denke die Frage bezog sich auf die Spreizung im Heizkreis, nicht im Primärkreis. Aber danke für den Template Sensor

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Armaturen und Ventile für die Heizungstechnik
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Optimierung WP-Einstellungen Buderus WLW186i
Verfasser:
Trio55
Zeit: 27.12.2025 19:29:22
1
3912544
Zitat:
...
Zitat:
...
[...]

Nicht als Messwert; aber Du kannst die Spreizung in HA berechnen und als Sensor definieren.

Auszug aus der configuration.yaml:
template:
- sensor:
- name: Spreizung_Primaerkreis
state: "{{[...]
Ich denke die Frage bezog sich auf die Spreizung im Heizkreis, nicht im Primärkreis. Aber danke für den Template Sensor
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