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Datenschutzhinweise

Optimierung WP-Einstellungen Buderus WLW186i
Verfasser:
Maximaler
Zeit: 05.02.2026 15:09:29
0
3930415
Zitat von riverkitten Beitrag anzeigen
Der Heizkreisvolumenstrom (PC1) sollte sollte so hoch sein, dass eine weitere Erhöhung nichts mehr bringen würde, da man die Heizkurve im Gegenzug nicht weit genug runterstellen kann, um mindestens soviel Kompressorstrom einzusparen, wie die Umwälzpumpen dadurch zusätzlich brauchen.
Bei[...]


vielen Dank für die ausführliche Antwort!

Hab da jetzt viel drüber nachgedacht. Da ich jetzt eh gerade mit dem thermischen Abgleich beschäftigt bin, habe ich auch die Durchflussmengen einzelner Kreise genau im Blick. Im Prinzip will man ja in den zu kalten Räumen mehr Durchfluss haben. Das erreicht man natürlich in einem gewissen Maße indem man die zu warmen Räume etwas drosselt. Erhöhe ich den den Pumpendruck von PC1 um 50mbar, steigt auch der Durchfluss in den nicht gedrosselten Räumen deutlich an. Also eigentlich genau das, was ich brauche. Man muss jetzt halt schauen, ob das auch zu höheren Raumtemperaturen in den ungedrosselten Räumen führt.

Kann man vereinfacht sagen: Die Erhöhung den Pumpendrucks und der damit verbundenen Erhöhung der Durchflussmenge macht nur solange Sinn, wenn bei gleicher VLT die Raumtemperatur noch ansteigt?

Verfasser:
Fraenzken
Zeit: 05.02.2026 16:10:44
0
3930433
Weiß eigentlich jemand von euch, welchen Verbrauch die PC0 bei 150 mBar hat? Und wie steht es mit der PC1?

Verfasser:
Fraenzken
Zeit: 05.02.2026 16:37:17
1
3930453
Zitat von Fraenzken Beitrag anzeigen
Weiß eigentlich jemand von euch, welchen Verbrauch die PC0 bei 150 mBar hat? Und wie steht es mit der PC1?


Ich frage deshalb, weil der Leistungsbedarf der PC0 bei Verringerung der Spreizung ja mit dem Exponenten 3 wächst, wenn ich es korrekt verstehe. Mal angenommen, sie zieht bei 8K Spreizung 10 Watt, dann sind es bei 4K Spreizung 80 Watt. D.h., im Jahr komme ich bei 4.500 Kompressorstunden auf rund 300 kWh mehr Verbrauch. Wenn ich gleichzeitig noch den Differenzdruck der PC1 von 150 mBar auf 250 mBar erhöhe, kommen rein rechnerisch noch einmal 50 kWh drauf. Gleichzeitig kann ich durch die Reduktion der Spreizung die VL-Temperatur um 2 Grad senken und spare damit 6 Prozent Energie. Das wären bei 5.000 kWh Gesamtverbrauch pro Jahr gerade einmal 300 kWh - ich verbrauche also insgesamt gesehen 50 kWh mehr. Oder mache ich da einen Denkfehler?

Verfasser:
riverkitten
Zeit: 05.02.2026 19:46:31
1
3930515
Ihr habt auf jeden Fall genau die richtige Denkweise dazu. Und ja theoretisch müsste die halbe Spreizung (wenn man die allein über mehr Druck erreicht) den doppelten Durchfluss und vierfachen Druck, also 8-fachen Output der Pumpe erfordern. Ob der Input (= el. Leistungsaufnahme der Pumpe) dann auch diesen Faktor hat hängt genau genommen noch davon ab, wie sich deren Effizienz dabei verändert oder auch nicht. Außerdem gilt 2 K weniger Spreizung ermöglicht ziemlich genau 1 K weniger Vorlauftemperatur.

Bei mir ist es z.B. so, dass es einen Heizkörper gibt, den ich per Infrarotthermometer nachgemessen bereits mit 150 mbar auf unter 4 K Spreizung bekomme, der ist aber trotzdem der kritische Heizkörper und braucht mehr Vorlauftemperatur als der Rest. Zusammen mit dem gemischten Fußbodenheizkreis habe ich also eigentlich eine ungewöhnlich hohe Spreizung, insbesondere nachdem sich die beiden Rückläufe vermischt haben. Deswegen den Druck zu erhöhen wäre trotzdem sinnlos, weil der entscheidende Heizkörper auch bei 150 mbar genug Durchfluss bekommt.
Es lohnt sich also zu prüfen, was genau der eigentlich limitierende Faktor ist.

Verfasser:
A Min
Zeit: 06.02.2026 09:21:20
0
3930626
Also Lüfter drunter basteln.

Verfasser:
MiLuRu
Zeit: 07.02.2026 07:20:01
0
3930920
Hallo,
in dem EinbauCheck Dokument von Buderus ist auf Seite 5 angegeben, dass von Unterkante der Inneneinheit bis Oberkante der Außeneinheit nur maximal 3 Meter sein dürfen.
Da die 10 und 12 kW Außeneinheit schon 1,35 Meter hoch sind, muss man dann die TP70 Inneneinheit auf ein Podest stellen, wenn man sie in einem Kellerraum einbauen will der unter der Erdoberfläche liegt?

Verfasser:
Sasse
Zeit: 07.02.2026 11:50:02
0
3931000
Ich habe inzwischen endlich die aktuellste Software drauf:

IDU: 12.11.1
ODU: 9.15.0
BC400: 47.12-FIELD

Die deutlichsten Unterschiede bisher:

- Lüfterdrehzahl wird angesteuert, liegt bei mir immer zwischen 40 und 80 % (10 kW)

- 4K Ladedelta einstellbar. Den Unterschied in der AZ auszumachen ist schwierig, ich würde aber maximal 1-3 Zehntel schätzen, wenn überhaupt. Der größte Vorteil dürfte sein, dass der Kompressor einfach auf geringerer Leistung läuft und somit geschont wird. Das Beladen kann damit auch schon mal 2h dauern, dank FBH merke ich davon allerdings nichts. Ich werde es erstmal so lassen.

Verfasser:
ringerl
Zeit: 07.02.2026 18:24:39
0
3931117
Bei mir wurde das BC400 Display getauscht und jetzt steht habe ich statt 47.12-FIELD wieder die Version 47.11-FIELD. Der Service Techniker meinte, ist schon "ab Werk" mit der letzten Version versehen (denkste!). Mir ist jetzt aber auch kein Unterschied aufgefallen, gibts relevante?

Verfasser:
ch2k
Zeit: 07.02.2026 18:53:05
1
3931123
Zitat von ringerl Beitrag anzeigen
Bei mir wurde das BC400 Display getauscht und jetzt steht habe ich statt 47.12-FIELD wieder die Version 47.11-FIELD. Der Service Techniker meinte, ist schon "ab Werk" mit der letzten Version versehen (denkste!). Mir ist jetzt aber auch kein Unterschied aufgefallen, gibts relevante?

Drosselung nach §14a statt EVU Sperre über Externen Eingang 1 geht wohl erst ab der 47.12.

Verfasser:
scrdel
Zeit: 08.02.2026 09:31:12
0
3931223
Guten Morgen,

mir kam die Idee, den Silentmodus zu automatisieren...

Unter -4°C volle Leistung

0°C - -4°C 70%

5°C - 0°C 60%

15°C - 5°C 50%

Da meine HA Kenntnisse noch nicht so dolle sind, wollte ich fragen, ob da einer ne Idee zur Umsetzung in HA hat?

Grüße, Sven.

Verfasser:
tze.58
Zeit: 08.02.2026 13:38:06
0
3931362
Zitat von Markus571990 Beitrag anzeigen
Zitat von inso Beitrag anzeigen
[...]


Ich verhindere das Abschalten nach WW mit einer Home Assistant Automation.
Die WP schaltet bei nach WW für eine Minute auf Heizen um, stellt dann fest, dass der Vorlauf im Heizkreis zu hoch ist und schaltet ab. Nach 6-8 Minuten startet sie wieder.

Ich umgehe das[...]

Moin allerseits,
ich möchte dies Thema noch einmal aufnehmen, weil sich dieses "nicht Heizen Phänomen" bei mir nun noch etwas anders darstellt. Vor dem SW-Update für die WP im September konnte ich am Anfang des Jahres ebenfalls beobachten, dass die WP ab und zu nach der WW-Bereitung noch kurz (1 - 1,5 Minuten) in den Heizbetrieb ging, um dann für 6-10 Minuten aus zu gehen. Überwiegend wurde aber sofort weiter geheizt.
Es wurde die Hypothese aufgestellt, dass das noch sehr warme Wasser aus dem Primärkreis den Vorlauf über die 4K Grenze für die zulässige Überschreitung hebt und daher abgeschaltet wird. So ganz kann ich das in den alten Daten nicht nachvollziehen. Ich sehe bei Ende WW in den alten Daten immer einen Peak von T0, der auch immer irgendwie gleich aussieht, aber meistens wurde der Heizbetrieb nicht unterbrochen, trotz des Peaks. Daher glaube ich nicht so recht an die VLT-Überhöhung.

Aktuell ist es sogar so, dass meistens nicht auf erst kurz auf Heizung geschaltet wird, sondern die WP sofort abgeschaltet wird.

Daher kann das Abschalten IMO nicht von der Übertemperatur bei T0 verursacht werden. Es fehlt auch der Peak von T0. Das sieht dann so aus:

Könnt Ihr so etwas auch beobachten? Würde mich mal interessieren.

Gruß
Thomas

Verfasser:
Sasse
Zeit: 08.02.2026 13:43:01
0
3931363
Das könnte ein Thema mit der Abtastrate sein.
Manchmal sieht es aus wie bei dir, Übergang direkt von WW -> Aus, manchmal steht bei mir aber auch für 10s Heizen zwischen WW und Aus drin.

Verfasser:
tze.58
Zeit: 08.02.2026 15:49:16
0
3931401
Zitat von Sasse Beitrag anzeigen
Das könnte ein Thema mit der Abtastrate sein.
Manchmal sieht es aus wie bei dir, Übergang direkt von WW -> Aus, manchmal steht bei mir aber auch für 10s Heizen zwischen WW und Aus drin.

Bei den 10s-Perioden sehe ich das genau so, wenn aber 1 Minute geheizt wird, ist der Verlauf von T0 völlig anders:

In diesem Fall liegt die Annahme, dass die 4K überschritten wurden. wirklich nahe, bei den 10s oder völlig fehlendem Heizen aber nicht, weil T0 die höheren Werte erst erreicht, wenn schon längst ausgeschaltet ist.

Mir ist aber nach etwas Gehirn einschalten und nachden eine Idee für die tatsächliche Ursache gekommen. Die Temperatur an Sensor T1. Der misst die "Vorlauftemperatur" schon beim Eintritt in die Inneneinheit, und diese Temperatur muss die Steuerung kennen, um bei WW-Bereitung die Differenztemperatur zu regeln. Meine Hypothese ist nun, dass die Temperatur an T1 das Verhalten triggert. Ich hatte nämlich vor einiger Zeit mal mit der "HK1 max. Vorlauftemperatur" erfolglos gespielt um zu sehen, ob man damit das dämliche Überheizen nach Abtauung oder WW unterbinden kann. Danach habe ich sie ohne mir groß Gedanken zu machen, auf 45° gestellt. Die werden nach der WW-Berreitung an T1 aber sicher meist sofort übertroffen, was das Verhalten erklären würde. Dass doch noch mal, wenn auch nur sehr selten, 1 Minute geheizt wird, könnte dann auch an der Abtastrate von T1 liegen.

Ich habe den Wert nun auf 65° gestellt, damit bin ich auf der sicheren Seite. Leider ist mein WW gerade sehr warm. Aber vielleicht gehe ich gleich nochmal duschen :).

Ich werde berichten.

Verfasser:
Sasse
Zeit: 08.02.2026 15:54:15
0
3931403
Interessante Theorie.
Ich habe die max. Vorlauftemperatur nach dem SW-Update sogar auf 35°C runter geschraubt, weil ich die mit der Heizkurve, also im Puffer (nach Mischung), in Verbindung gebracht hatte. Ich stelle die auch mal hoch, nächste WW-Bereitung aber vermutlich auch erst heute Nacht oder morgen früh.

Verfasser:
Markus571990
Zeit: 08.02.2026 17:21:33
0
3931440
Ich habe die derzeit aktuelle Software. Bei mir wird nach WW immer kurz auf Heizen umgeschaltet. Dies nutze ich ja auch als Auslöser für die Automation um kurzzeitig das Raumthermostat auf 30°C anzuheben und den Stopp nach WW zu verhindern. Lediglich mittwochs den Pumpenkick bekomme ich nicht überlistet. Die WW schaltet dann von WW direkt auf Aus.
So bekomme ich aber abgesehen von den Abtaaungen mit einem Start pro Woche hin.

Verfasser:
Sasse
Zeit: 09.02.2026 08:04:10
0
3931592
Zitat von Sasse Beitrag anzeigen
Interessante Theorie.
Ich habe die max. Vorlauftemperatur nach dem SW-Update sogar auf 35°C runter geschraubt, weil ich die mit der Heizkurve, also im Puffer (nach Mischung), in Verbindung gebracht hatte. Ich stelle die auch mal hoch, nächste WW-Bereitung aber vermutlich auch erst heute Nacht[...]


Also, es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht:

Die Gute

die Zwangspause wird mit dieser Einstellung tatsächlich umgangen.

Die Schlechte

Die Regelung eskaliert nun mit 100% Kompressordrehzahl. Vermutlich ist es das Feature um die Heizpause aufzuholen. Nach 13 Minuten ein Abtauvorgang, danach geht es mit 80% weiter und wird Schritt für Schritt reduziert.

Jetzt weiß ich natürlich nicht, was die eigentliche Ursache das Problems ist.
- Wird durch das Hochsetzen der max. Vorlauftemperatur der erlaubte Regeleingriff vergrößert, so dass die Regelung generell aggressiver gegensteuern darf?
- Oder hilft die Heizpause nach dem WW-Betrieb die Temperaturen im Heizkreis wieder anzugleichen, so dass dann beim Kompressorstart keine so große Regelabweichung erkannt wird?

Und jetzt die entscheidende Frage:
Was ist für den Kompressor schlimmer?
Der zusätzliche Kompressorstart, oder der Betrieb mit Volllast?




Verfasser:
ch2k
Zeit: 09.02.2026 09:19:51
0
3931620
Zitat von Sasse Beitrag anzeigen

Also, es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht:


Da die max. VLT bei FBH eh auf 50 °C begrenzt ist, hatte ich zur Vermeidung von dem Takt mit einer niedrigeren Zieltemperatur fürs WW experimentiert. Dadurch lässt sich der Takt auch vermeiden. Allerdings habe ich dabei ebenfalls das deutlich aggressivere Regelverhalten gegenüber der Pause bemerkt. Das passiert also auch ohne Hochsetzen, vielleicht aber nicht so extrem. In der Konsequenz habe ich mich mit dem Takt abgefunden.
Die Chance, dass er deswegen so kurz nach der Beladung abtauen muss, dass er direkt wieder aufs WW zugreift, ist mir zu hoch. Zumal ich so auch mehrmals am Tag laden müsste. Da jetzt wegen einem Start am Tag noch eine Regelstrategie mit Silent Mode zu überlegen war mir auch zu doof.

Verfasser:
Sasse
Zeit: 09.02.2026 09:27:08
0
3931622
Ich habe ebenfalls FBH eingestellt und ich konnte die max. Vorlauftemp. auf 60°C setzen.

Ja, die Nachteile überwiegen hier auf den ersten Blick. Ich schaue mir das nun noch 2-3 Tage an und werde dann entscheiden ob ich wieder umstelle.
Der Silent-Mode probiere ich ggf. auch noch aus, ich könnte den theoretisch auch dauerhaft aktiv lassen und so begrenzen, dass meine maximale durchschnittlich benötigte thermische Leistung noch zur Verfügung gestellt werden kann.

Verfasser:
tze.58
Zeit: 09.02.2026 11:02:09
0
3931665
Zitat von Sasse Beitrag anzeigen
Zitat von Sasse Beitrag anzeigen
[...]


Also, es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht:

Die Gute

die Zwangspause wird mit dieser Einstellung tatsächlich umgangen.

Die Schlechte

Die Regelung eskaliert nun mit 100% Kompressordrehzahl. Vermutlich ist es[...]

Moin, das Ergebnis unserer geänderten Einstellungen zeigt ein zwiespältiges Bild :).

Bei mir wurde heute morgen trotzdem abgeschaltet, aber es kam erst mal wieder die Heizphase von gut 1 Minute. Die Abschaltung dauert auch nur knapp 5 Minuten, danach ging mit dem Heizen los. Aber der Kompressor lief nicht auf Maximum, sondern bis 50% Drehzahl, 1,3 kW Leistungsaufnahme und maximal 4,6 kW Wärmeabgabe:

Hier nun der typische Verlauf der Vorlauftemperatur nach Heizpausen. NAch längern Pausen geht es bis auf 3K Überhöhung, nach 4 Minuten Abtauen:

Jetzt noch ein Unterschied bei der Pumpenansteuerung - vorher hat die PC0 die gesamte Pause hindurch komplett abgeschaltet. Jetzt blieb sie nur ~1 Minute aus und hat dann wieder umgewälzt.

Meine Hypothese ist nun, dass die 4K Grenze wieder zugeschlagen hat. Die Soll-VLT betrug durchgängig 33°, zum Zeitpunkt der Abschaltung lag T0 bei 39,7° (kann leider gerade keine Bilder mehr nach imgbb hochladen).

Bei mir könnte es sich vielleicht lohnen, beim Übergang WW->Heizen die Soll-VLT mal für 2 Minuten anzuheben, da T0 sehr schnell wieder sinkt.

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ist dein Parallelspeicher nicht im Stich angebunden, sondern mit 4 Anschlüssen. Dein T0-Sensor müsste dann im HK mit der PC1 sitzen. Wenn das so stimmt, wäre mal der Verlauf der Temperaturen TC1 und T0 in einem Diagramm interessant. Ich habe den Verdacht, dass es bei dir vergleichsweise sehr lange dauert, bis das erste Wasser mit der Temperatur wieder aus dem Puffer hinaus in den HK geschafft hat. Und deshalb regelt die Steuerung den Kompressor so hoch, frei nach dem Motto "viel hilf viel".

Verfasser:
Sasse
Zeit: 09.02.2026 11:10:39
0
3931671
Das mittlere Bild enthält die Temperaturen.
"Current Flow.." ist die Regelgröße im Puffer.
Ja, die Temperatur reagiert nicht ganz so schnell, ist aber doch bereits 5 Minuten nach Ende WW auf 29,7°C (Soll liegt bei 28°C), trotzdem geht es fröhlich weiter mit 100% Leistung.
Der Peak direkt nach Umschaltung liegt sogar bei 33,8°, danach bricht sie aber erstmal auf 27,7 °C ein. Von den absoluten Zahlen her eigentlich alles kein Grund die Leistung so hoch zu fahren.
Nach dem Abtauvorgang steigt T0 dann sogar auf 32,2 °C, was eigentlich 4K über Soll ist, trotzdem schaltet die Regelung nicht ab.
Da hilft dann vielleicht die Einstellung "Durchheizen unter...".

Verfasser:
tze.58
Zeit: 09.02.2026 11:48:04
0
3931691
Zitat von Sasse Beitrag anzeigen
Das mittlere Bild enthält die Temperaturen.
"Current Flow.." ist die Regelgröße im Puffer.
Ja, die Temperatur reagiert nicht ganz so schnell, ist aber doch bereits 5 Minuten nach Ende WW auf 29,7°C (Soll liegt bei 28°C), trotzdem geht es fröhlich weiter mit 100% Leistung.
Der Peak[...]

Kann mir das Bild gerade nicht anschauen. Aber was meinst du mit "Regelgröße im Puffer"? Laut Schema steckt da TC0 im Puffer, stimmt das? Oder klemmt er unmittelbar vor dem Eintritt am Rohr?

Verfasser:
Sasse
Zeit: 09.02.2026 11:55:54
0
3931695
TC0 ist der kalte Rücklauf und steckt in der Inneneinheit.
T0 ist die Puffertemperatur und gleichzeitig Vorlauftemperatur für den Heizkreis.
Auf diesen Sensor regelt die Heizung, das meinte ich damit.

Verfasser:
tze.58
Zeit: 09.02.2026 11:58:05
0
3931696
Ich bitte um Entschuldigung, das war ein Tippfehler, ich meinte T0. Wo ist der den nun montiert? Am Rohr oder imPuffer?

Verfasser:
Sasse
Zeit: 09.02.2026 12:17:41
1
3931707
Zitat von tze.58 Beitrag anzeigen
Ich bitte um Entschuldigung, das war ein Tippfehler, ich meinte T0. Wo ist der den nun montiert? Am Rohr oder imPuffer?


Oben im Puffer, in der Mitte zwischen Zu- und Abfluss.

Verfasser:
Morph01
Zeit: 09.02.2026 12:40:25
0
3931714
Hallo zusammen,

ich bin seit 07 2024 neuer Besitzer einer DHH und seit Mai 2025 auch im Besitz einer Buderus WLW 186i mit 10 KW.

Das gute Stück arbeitet in meiner 200qm großen DHH aus Baujahr 1975.
In 2016 wurde vom Vorbseitzer das komplette Haus auf Fussbodenheizung mit neuem Estrich umgerüstet, sämtliche Elektrik / Netzwerk, Bäder und Küche mit allen Leitungen erneuert. In 2019 kam noch eine 10cm Aufdachdämmung hinzu mit zwei neu gebauten großen Gauben. In 2025 habe ich dann noch alle Fenster und Terrassentüren mit allen Rollläden erneuert.

Wir haben insgesamt 9 Zimmer auf 3 Etagen und 3 Badezimmer. Wir bewohnen das Haus mit 4 Personen und alle Räume sind komplett geheizt, da wir auch beide im HO arbeiten.

Das Haus hat beim Vorbesitzer mit der 30 Jahre alten Viessmann-Ölheizung gut 3000l Öl pro Jahr verbraucht.

Jetzt hatte ich im Herbst angefangen, die Einstellungen der Wärmepumpe immer weiter zu optimieren, so gut ich es für mich einschätzen konnte und aktuell bin ich mit der Leistung wirklich zufrieden. Wir bauen derzeit den Keller noch auf 55qm aus und werden auch hier mit Fußbodenheizung arbeiten können, was der Grund war, dass ich auch auf die 10KW-Variante bestanden hatte. Eigentlich wollte man mir unbedingt die 7KW Variante verkaufen ;). So dass ich dann insgesamt bei fast 260qm beheizte Fläche liege.

Aktuell schaut es so aus, dass ich seit dem 01.08.2025 bis heute 360 Starts inkl. der Warmwasserbereitung habe. Das heißt ich liege durchschnittlich bei 2 Starts pro Tag.

Die Heizkurve habe ich runterbekommen bis auf 22 bei 20 Grad Fusspunkt und 31 Grad bei -10 als Kopfpunkt. Das Haus hat überall seine 21,3-21,5 Grad und die Raumtemperaturen die ich mitlogge schwanken so gut wie gar nicht, egal was draußen passiert. Am kältesten Tag im Januar hier in der Kante mit durchschnittlich -4 Grad über 24 Stunden hatte ich den höchsten Verbrauch mit 41,6KW nur fürs Heizen. Die Spreizung habe ich aktuell bei 4,5 k

Die JAZ lag nur fürs Heizen im Januar 2026 bei 3,8 bei durchschnittlich 0,7 Grad und liegt aktuell Seit Anfang Februar bei 4,1 bei 2,8 Grad. Bei höheren Außentemperaturen komme ich auch auf Werte von über 5,5-5,8.

Was haltet ihr von diesen Werten und denkt ihr, da ist irgendwo noch etwas zu optimieren?

Gruß Morph

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Optimierung WP-Einstellungen Buderus WLW186i
Verfasser:
Morph01
Zeit: 09.02.2026 12:40:25
0
3931714
Hallo zusammen,

ich bin seit 07 2024 neuer Besitzer einer DHH und seit Mai 2025 auch im Besitz einer Buderus WLW 186i mit 10 KW.

Das gute Stück arbeitet in meiner 200qm großen DHH aus Baujahr 1975.
In 2016 wurde vom Vorbseitzer das komplette Haus auf Fussbodenheizung mit neuem Estrich umgerüstet, sämtliche Elektrik / Netzwerk, Bäder und Küche mit allen Leitungen erneuert. In 2019 kam noch eine 10cm Aufdachdämmung hinzu mit zwei neu gebauten großen Gauben. In 2025 habe ich dann noch alle Fenster und Terrassentüren mit allen Rollläden erneuert.

Wir haben insgesamt 9 Zimmer auf 3 Etagen und 3 Badezimmer. Wir bewohnen das Haus mit 4 Personen und alle Räume sind komplett geheizt, da wir auch beide im HO arbeiten.

Das Haus hat beim Vorbesitzer mit der 30 Jahre alten Viessmann-Ölheizung gut 3000l Öl pro Jahr verbraucht.

Jetzt hatte ich im Herbst angefangen, die Einstellungen der Wärmepumpe immer weiter zu optimieren, so gut ich es für mich einschätzen konnte und aktuell bin ich mit der Leistung wirklich zufrieden. Wir bauen derzeit den Keller noch auf 55qm aus und werden auch hier mit Fußbodenheizung arbeiten können, was der Grund war, dass ich auch auf die 10KW-Variante bestanden hatte. Eigentlich wollte man mir unbedingt die 7KW Variante verkaufen ;). So dass ich dann insgesamt bei fast 260qm beheizte Fläche liege.

Aktuell schaut es so aus, dass ich seit dem 01.08.2025 bis heute 360 Starts inkl. der Warmwasserbereitung habe. Das heißt ich liege durchschnittlich bei 2 Starts pro Tag.

Die Heizkurve habe ich runterbekommen bis auf 22 bei 20 Grad Fusspunkt und 31 Grad bei -10 als Kopfpunkt. Das Haus hat überall seine 21,3-21,5 Grad und die Raumtemperaturen die ich mitlogge schwanken so gut wie gar nicht, egal was draußen passiert. Am kältesten Tag im Januar hier in der Kante mit durchschnittlich -4 Grad über 24 Stunden hatte ich den höchsten Verbrauch mit 41,6KW nur fürs Heizen. Die Spreizung habe ich aktuell bei 4,5 k

Die JAZ lag nur fürs Heizen im Januar 2026 bei 3,8 bei durchschnittlich 0,7 Grad und liegt aktuell Seit Anfang Februar bei 4,1 bei 2,8 Grad. Bei höheren Außentemperaturen komme ich auch auf Werte von über 5,5-5,8.

Was haltet ihr von diesen Werten und denkt ihr, da ist irgendwo noch etwas zu optimieren?

Gruß Morph
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