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22.11.2023 10:24:44 |
Hall Zusammen, seid vergangener Woche sind wir stolze Besitzer einer Rüegg-Anlage. Die Feuertaufe verlief eigentlich sehr gut. Leider stellt sich immer wieder nach dem ersten "tollen" Lockfeuer die große Ernüchterung ein: Nachdem ich geliefertes Holz, was eigentlich unter 20% haben sollte, habe ich dieses gespalten und festgestellt, dass es 22-25 % Feuchtigkeit hat. Nun habe ich deutlich trockeneres Holz zum Testen besorgt. Die ersten 10 Minuten sahen toll aus, so wie ich es mir vorgestellt hatte, doch auch dann folgte wieder schnell die Ernüchterung: Die Scheite werden schwarz und es kokelt mehr vor sich hin als dass es in einem schönen großen Feuer abbrennt. Vielleicht habe ich auch falsche Erwartungen an die Anlage, aber ich erinnere mich immer noch an meine Jugendzeit wo ich in der elterlichen Rüegg-Anlage lodernde Feuer abgebrannt habe. Weitere Konsequenz ist, dass das gesamte Haus nur bei kurzem Öffnen der Scheibe massiv nach Rauch/Kokel riecht. Aber auch bei geschlossener Scheibe hatten wir nach längerer Brenndauer das Gefühl, dass es zunehmend im Haus nach sehr unangenehm riecht. Kein sichtbarer Rauch, aber ein sehr unangenehmer Gestank. Das ist gerade mit kleiner Tochter und auch für uns, nicht so der Hit. Die Zuluft ist voll auf und kommt durch ein 200er KG-Rohr, sicherlich mit einigen Bögen, von außen. Es verjüngt sich dann unter dem Kamin auf die Herstellergröße. Was ich merkwürdig finde, dass ich die Flamme gar nicht richtig drosseln kann mit dem Regler für die Zuluft. Die Flammen lodern eigentlich fast genauso langsam oder schnell auch wenn ich ihn verändere. Die Klappe zum Schornstein ist komplett offen. Gerne stelle ich auch noch einmal Fotos in meiner Dropbox zur Verfügung, sollte das hilfreich sein. Ich kann mir wirklich nicht erklären, was ich so falsch mache und das es nur am Holz liegt auch nicht so wirklich. Vielleicht habt ihr ja Ideen oder Denkanstöße für mich. Der einzügige raumluftunabhängige Schornstein ist mit ca. 11 m relativ hoch. Die Zuluft kommt über ein ca. 10,0 m langes DN 200 KG-Rohr mit Bögen von außen durch die Kellerwand. Als wir diese vor der Installation im Keller noch durchverbinden mussten ist uns nachdem wir ein Stück Dämmung aus der Bauphase entfernt haben, ziemlich stark kalte Luft entgegen gezogen. Vielen Dank vorab für eure Mühe! Jan
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22.11.2023 10:30:13 |
Hier noch einmal der Link zu den Fotos:
https://www.dropbox.com/scl/fo/3rfimlbw2olmm6k46n65d/h?rlkey=ck8kno8x4gs2txj3v62xd78tu&dl=0
Ich hoffe es ist okay, dass ich das hier so poste.
Gruß Jan
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22.11.2023 11:28:55 |
Du hast ein dreiseitig verglastes Lagerfeuer mit großem Abstand der Scheiben zum Feuer. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass es da möglich ist, die Verbrennung so heiß zu bekommen, dass die Scheiben nicht verrußen. Andererseits klingt Deine Schilderung als bekäme das Feuer nicht genug Luft oder der Abgasweg ist nicht frei. Wurde der Schornstein kontrolliert? Was sagt der Errichter dazu? Dass es am Anfang riecht ist wahrscheinlich normal, einmal richtig doll aufheizen könnte da helfen. Wie werden die Scheiben geöffnet? Alle drei Seiten zusammen nach oben? Dann wundert es mich auch nicht, wenn es dabei im Raum nach Rauch riecht, dann hast Du eben ein offenes Lagerfeuer im Wohnzimmer ... Grüße Martin
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22.11.2023 12:37:23 |
Hey Martin, Danke für deine Rückmeldung. Der Errichter hält sich ziemlich zurück. Er meint von seiner Seite aus ist alles okay. Dies würde ja auch widerspiegeln, dass es mit Anmachholz am Anfang immer super läuft und sei auch die Bestätigung, dass mit Zuluft und Abluft alles perfekt scheint. Er möchte jetzt noch einmal zum "Feuermachen" vorbeikommen und sich selbst überzeugen. Er meint es liegt weiterhin und trotzdem am Holz. Morgen steht die Abnahme durch den Schornsteinfeger an. Der Schornstein wurde im Zuge des Neubaus in 2022 neu errichtet. Den Einbau des Rauchrohrstutzens hat dann der Kaminbauer übernommen, ebenso an die bauseitig vorhandene Zuluft. Die Scheiben gehen korrekterweise nur in Einem nach oben, wobei ich hier schon darauf achte, dass ich diese nicht ganz nach oben mache. Nur so viel, wie zum Nachlegen eben nötig ist. Zum Reinigen kann man die Scheiben wegklappen. Wir hatten jedoch auch das Gefühl, dass es nach dem Öffnen sehr stark riecht, aber auch wenn die Scheite nur noch langsam abbrannten der Gestank noch zugenommen hat. Am Anfang hat es natürlich etwas chemisch gerochen, da sich Alles einbrennen musste. Dass das normal ist, ist klar. Gruß Jan
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22.11.2023 13:32:37 |
Ich tippe aufs Holz, das hat noch zu viel Restfeuchte. 20% sind ziemlich viel, obwohl die Holzhändler natürlich was anderes versprechen. 22-25% ist zuviel.
Spalte ein paar Scheite, miss die Feuchte und leg sie dir 1 Woche oder länger in die Nähe des Feuers, so dass sie gut trocknen. Miss dann nochmals die Feuchte im Kern und mach einen Brennversuch. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es unter 15% vernünftig und unter 10% super brennt.
Wichtig ist, immer in der Mitte eines frisch gespaltenen Scheits zu messen und dabei die Nadeln ordentlich reinzudrücken.
Gruß
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22.11.2023 13:45:20 |
Ja, das Holz wird es mit Sicherheit sein, zumindest das aus der ersten Lieferung.
Ich habe es jedoch noch einmal mit Holz probiert, was im Kern 14-16% hatte. Selbstverständlich gespalten und dann im Kern gemessen.
Auch hier trat der gleiche Effekt auf.
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22.11.2023 13:55:53 |
… das sieht aus als wäre es der Ruegg III (bzw. der Nachfolger) in kurzer Bauweise. Das was ich auf den Fotos sehe, scheint nachgelegtes Holz auf einer Glut zusein. Mal eine paar Frage, sorry wenn Du die schon an andere Stelle beantwortet hast: Wie feuerst Du an? Wie lange lässt Du die Abluftklappe auf und wann schiesst Du diese? Wie lange lässt Du die Zuluftsteuerung (vorn) offen? Hast Du einen Druckwächter? Was zeigt dieser an, wenn so etwas verbaut wurde. Grüße
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22.11.2023 14:46:01 |
Genau, es ist ein Rüegg III, 80 cm lang. Ich heize mit ordentlich Anmachholz von oben nach unten an. Die Abluftklappe bleibt die ganze Zeit auf. Die Zuluft habe ich, da er so schlecht brannte auch immer wieder aufgemacht. Ich hatte wie oben beschrieben mal versucht diese bis auf 1/4 runter zu regulieren, damit das Feuer etwas ruhiger brennt, aber es ändert sich nicht wirklich sichtbar etwas. Ja es gibt die USA 4 von Brunner. Diese zeigt an, dass der Schornstein/das Abgasrohr in Betrieb ist und ordnungsgemäß funktioniert.
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22.11.2023 14:59:20 |
… okay. Wir haben auch einen Ruegg III. Wir haben es auch so, Zuluft kommt per 160er Rohr von außen unter der Bodenplatte. Bei uns war das am Anfang recht ähnlich, wir mussten auch probieren und etwas experimentieren und haben dann für uns folgendes gefunden: Die Rauchklappe bleibt bis ca. 200-220Grad Abgastemp. komplett offen, damit sind dann auch die Scheiben heiß und verrußen nicht mehr. Die Zuluft bleibt dann noch eine individuelle Zeit offen und wird dann höchstens auf Mitte gestellt, da wir sonst auch merkten das die Scheiben zu gehen. Von was wir uns aber „verabschieden“ mussten war die Tatsache das wir die Scheiben nur alle paar Monate mal sauber machen müssen… Zum Geruch, das war bei uns am Anfang auch so. Lediglich die Hacken recht/links oben und unten für die Seiten Scheiben würde ich auch korrekten Sitz kontrollieren, aber das sollte eigentlich passen.
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22.11.2023 16:55:18 |
Hallo taxman, Danke für den input, dass hört sich gut an. Wie sieht es denn bei euch mit der Holzfeuchte aus? Wie hoch ist die gemessen in der Mitte des gespalteten Scheites? Ich hatte ja sogar die Zuluft komplett offen gelassen, dennoch hatte ich Probleme mit dem Brennergebnis. Ist es bei euch ein kompaktes, ganzheitliches, schönes und gelbes Feuer?;) Ja, das habe ich auch gemacht, Haken sind zu, jedoch auch nicht komplett bis am Anschlag, da sie sonst an der Gegenseite des jeweiligen Verschlusses wieder etwas raus stehen. Klar die Scheiben verrußen, gerade bei unseren desaströsen Brennversuchen und dazu der Gestank, wirklich fürchterlich. Wie habt ihr das mit dem Geruch in den Griff bekommen? Riecht es bei euch stark nach dem Holz nachlegen?
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22.11.2023 17:22:29 |
Frage am Rande: Was will uns das [Nicht genehmigt] im Beitragstitel sagen?
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22.11.2023 18:57:01 |
Ach ja, wartest Du zum Nachlegen, bis wirklich nur noch Glut da ist?
Bei unserem Hase Delhi ging das am Anfang schief, weil wir vorher einen Ofen mit niedrigem Brennraum hatten, da konnte man immer die Tür öffnen, ohne dass Rauch in den Raum zog. Der Delhi mt seiner recht hohen Tür mag das gar nicht. Wenn man da die Tür öffnet wenn noch Flammen zu sehen sind, räuchert der einen auch etwas ein. Wenn man wartet bis nur noch Glut da ist, passiert das nicht. Man muss beim Nachlegen aber schnell sein, sonst qualmt das neue Holz schon ...
Grüße Martin
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22.11.2023 19:36:30 |
Gute Frage mit dem Titel, das war irgendwie beim eingeben da. Ich dachte ich kann es nicht löschen :D . Sorry, für die Verwirrung, etwas misslich.. :/ .
Naja, nicht bis wirklich nur noch Glut da ist, aber schon, bis das meiste runtergebrannt ist und man ordentlich "aufschichten" kann.
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22.11.2023 19:45:32 |
Das ist dann wahrscheinlich zu früh und mit ein Grund, warum Rauch ins Zimmer zieht. Ich warte wirklich, bis absolut keine Flamme mehr zu sehen ist, erst dann wird nachgelegt.
Grüße Martin
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22.11.2023 22:22:39 |
Zitat von jaenno  Hey Martin, Danke für deine Rückmeldung. Der Errichter hält sich ziemlich zurück. Er meint von seiner Seite aus ist alles okay. Dies würde ja auch widerspiegeln, dass es mit Anmachholz am Anfang immer super läuft und sei auch die Bestätigung, dass mit Zuluft und Abluft alles perfekt[...] Vielleicht machst du ja die Scheiben viel zu schnell hoch. Richtig ist, erstmal nur nen ganz kleinen Spalt aufmachen, dass sich der Sog entwickeln kann... sonst schlägt dir das Rauchgas in den Raum zurück... LG jogi
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23.11.2023 06:55:26 |
Das mit dem Sog und Rauchgas ist ein guter Tipp. Werde ich nochmal beherzigen. Tatsächlich war durch das kokeln so viel Rauch im Brennraum, dass er sich direkt beim Öffnen unten rechts und links rausgedrückt hat. Ich habe gestern nochmal ein Video von einem Rüegg Cubeo gesehen. Der zieht so brutal Luft, dass mir das schon zu wild wäre beim Feuer schauen. Das ist bei uns halt überhaupt nicht der Fall. Wenn ich ein Feuerzeug vor die Zuluft-Öffnungen hinten an der Stirnwand im Brennraum halte und diese aufregel, dann flackert die Flamme zwar ein bisschen aber richtig viel Luft kommt da nicht. Und nach oben hin flackert gar nichts oder zieht weg. Ich denke nicht, dass das die optimale Performance für so eine Anlage ist.
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23.11.2023 07:28:11 |
Folgende Punkte: - Der Erbauer haften im Rahmen seines Vertrages für die ordnungsgemässige Funktion (des Ofens). Das verruste Scheiben zu akzeptieren sind, glaube ich daher nicht (aber lese mal den Vertrag durch) Der Erbauer muss dich einweisen bzw sicherstellen dass die Funktion gegeben ist. Ich würde parallel Rüegg kontaktieren und den Fall schildern. Und erst bezahlen wenn alles funktioniert. - Brennholz sollte weniger als 20% Restfeuchte haben. Details hier. |
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23.11.2023 08:03:22 |
Zitat von jaenno  Wenn ich ein Feuerzeug vor die Zuluft-Öffnungen hinten an der Stirnwand im Brennraum halte und diese aufregel, dann flackert die Flamme zwar ein bisschen aber richtig viel Luft kommt da nicht. Und nach oben hin flackert gar nichts oder zieht weg. Wie soll denn das auch gehen? Wenn Du die Scheiben hoch machst, dann saugt der Ofen praktisch keine Verbrennungsluft mehr von außen an. Wenn er kalt ist erst recht nicht. Hältst Du da bei brennendem Ofen ein Feuerzeug hin? Auch der Zug nach oben findet in nennenswerter Menge nur statt, wenn der Brennraum heiß ist. Das Prinzip ist nun einmal, die heißen Rauchgase haben eine geringere Dichte als kalte Luft und wollen deshalb durch den Schornstein nach oben. Dadurch entsteht im Brennraum Unterdruck, der dafür sorgt, dass Außenluft nachströmt (wenn Scheiben geschlossen, sonst auch einfach Raumluft). Grüße Martin.
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23.11.2023 11:41:10 |
Bei den aktuellen Tempraturen so um 5°C muss ein 11m Schornstein ziehen wie Hulle. - Prüfe die Luftzuführung - Mach auch mal ein Fenster auf Wenn Du dann keinen Zug hast ist was faul am Schornstein. Ist der innen frei ? Welchen Innendurchmesser hat der ? Nicht dass das ein Wespennest drinne ist.
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23.11.2023 11:55:27 |
Hallo Zusammen, der Schorni war heute da. Der Schornstein ist top. 200 mm Durchmesser, wobei der Rauchrohrstutzen nur 180 mm misst. Er hatte sich gewundert, warum wir überhaupt eine externe Zuluft haben. Der Kaminbauer hat hierzu geäußert, dass bei einer KWL immer extern zugeführt werden sollte. Ich denke er macht es einfach gerne. Das Problem sieht der Schorni in der Zuluft-Leitung. Wir haben hier 5 St. 90 ° Bögen auf einer Länge von ca. 10-12 m verbaut. Ich glaube das wird der größte "Overkill" sein... Ich könnte ca. 3,0 m Leitung zurück bauen und würde dadurch 2,0 Stück Bögen sparen. Vielleicht wäre das eine erste Lösung. Alternativ empfehlen nun Schorni und Kaminbauer die Zuluft im Keller einmal zu trennen und durch den Keller ansaugen zu lassen um zu schauen, ob die Zuluft tatsächlich das Problem ist. Das Holz kann ich in jedem Fall ausschließen.
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23.11.2023 17:02:22 |
Zitat von jaenno  Hallo Zusammen, der Schorni war heute da. Der Schornstein ist top. 200 mm Durchmesser, wobei der Rauchrohrstutzen nur 180 mm misst.[...] ... Zitat von jaenno  Er hatte sich gewundert, warum wir überhaupt eine externe Zuluft haben. Der Kaminbauer hat hierzu geäußert, dass bei einer KWL immer extern zugeführt werden sollte. Ich denke er macht es einfach gerne.[...] Das ist nicht nach ermessen des Kaminbauers, sondern Vorschrift - entweder Kamin oder KWL, beides zusammen darf nicht betrieben werden. Zitat von jaenno  Das Problem sieht der Schorni in der Zuluft-Leitung. Wir haben hier 5 St. 90 ° Bögen auf einer Länge von ca. 10-12 m verbaut. Ich glaube das wird der größte "Overkill" sein...[...] Das ist der overkill - es sei denn, du spendierst der Zuluftleitung mindestens einen Durchmesser von 0,5m. Meine Zuluft ist 0,6m lang und DN 250 ( Wickelfalzrohr) > Querschnitt vom Kamin. Zitat von jaenno  Ich könnte ca. 3,0 m Leitung zurück bauen und würde dadurch 2,0 Stück Bögen sparen. Vielleicht wäre das eine erste Lösung.[...] Das ist keine gute Idee - Sinn macht nur eine endgültige Lösung... besser: Zitat von jaenno  Alternativ empfehlen nun Schorni und Kaminbauer die Zuluft im Keller einmal zu trennen und durch den Keller ansaugen zu lassen um zu schauen, ob die Zuluft tatsächlich das Problem ist.[...] Das würde ich erstmal machen und dann den Ofenbauer oder Schornsteinfeger befragen, welchen Druckverlust du bei welcher AT haben darfst und dann die Zuluftleitung genau berechnen. Vielleicht hilft ja einer der beiden... LG jogi
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23.11.2023 17:16:02 |
Saugt vielleicht die KWL den Rauch in den Raum?
mfg godek
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24.11.2023 07:41:36 |
Moin Zusammen, ich habe Neuigkeiten. Die KWL hat ca. -1 Pascal Druckverlust im gesamten Haus bei Stufe 1. Bei Stufe 4 geht es auch mal bis 3/4 Pascal hoch. Kurzum hat es mir gestern keine Ruhe gelassen. Ich habe also die Zuluftleitung im Kiestraufstreifen ausgebuddelt und damit verkürzt. Zudem sind bei den Arbeiten 2 90° Bögen entfallen. Kamin sauber gemacht und angefeuert, was soll ich sagen, ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ein super schönes Feuer und ordentlich " Dampf auf dem Ding". Parallel dazu habe ich einfach mal die Zuluft unten am Kamin entfernt. Ich wollte einmal schauen, ob die Zuluft "noch besser werden kann". Tatsächlich hat sich hier keine wirkliche Verbesserung eingestellt. Ungefähr das gleiche Flammenbild wie mit verkürzter Zuluft von außen. Vielen Dank noch einmal für eure Mühe! Ich hoffe, dass wir den neuen Kamin nun endlich genießen können!
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21.01.2024 12:23:43 |
Hallo Zusammen, ich möchte das Thema gerne noch einmal aufleben lassen. Die Verbrennung klappt mittlerweile deutlich besser. Ich habe Holz, welches um die 15 % im Kern hat, sollte also eigentlich in Ordnung sein. Irgendwie werden wir aber noch nicht so richtig "warm" mit unserem Rüegg. Gerade beim Nachlegen des Holzes haben wir das Problem, dass es sehr stark im Haus riecht. Meine Frau hat natürlich direkt Angst um die Gesundheit von Kindern und uns. Ich habe wirklich viel versucht, dennoch habe ich immer wieder Nachlege-Vorgänge in denen es relativ schnell anfängt wieder zu rauchen durch das neue Holz, wenn ich es auf die Glut lege oder die Glut selbst kokelt immer noch ein wenig vor sich hin. Ich kann aber im Fall das die Glut noch vor sich hin kokelt auch nicht ewig warten, da sie sonst nicht mehr heiß genug ist. Habt ihr Tipps für mich, wie ich es irgendwie schaffen kann, dass Problem etwas einzudämmen. Der permanente Geruch ist wirklich nicht schön... Vielen lieben Dank vorab! lg jaenno
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
03.02.2024 15:37:52 |
Hallo, Du solltest beim öffnen, sehr ruhig die Türe Kamin öffnen. Du siehst doch, ob da Rauch steht. Deine Nachbarn bedauere ich. Selber benütze ich einen Kaminkasette im TI Mein Rat, geh zu den Pfadfindern u lerne Holz !! u Feuer machen. Da lernst Du auch mit Baumrinde der Birke nass Feuer zu erzeugen. Vom stehenden Baum. Oder geh in den Wald u Holze, nimm aber Dein Handy mit für die Rettung Irgend etwas an Deinem Umgang mit dem Teil, ist der reine Overkill.. So im Vertrauen, in meinem ganzen Leben, habe ich noch nie Holzfeuchte gemessen. Du solltest das Holz über Jahre trocken aufsetzen und sauber lagern. 2-3 Jahre Kaufst Du das im Migros oder Coop Stückweise ? Nicht der Holzlieferant der Andere ist Dein Problem, bist Du selbst ! Grüsse
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