[img]Hallo Rika Freunde, oder auch Rika-nicht-Freunde ...
Ich hätte eine elektronische Frage zu der Schnecke, im Gegenzug auch 15 Jahre Erfahrung ...
Erstmal zum Ofen und den Erfahrungen ..
Wir haben ihn seit 2008 einen Rika Rio, hat also nun eine Betriebszeit von 15 Wintern mit je einer Tonne Pellets ...
Der Rio lief bis 12 Jahre ohne großes zu tun, sprich standard Reinigung und Pflege.
Dann zündete er nicht mehr, also wurde die Heizpatrone und in diesem Zug auch mal alle Dichtungen
ausgetauscht. Der Ofen lief wieder, jedoch immer noch nicht so wie früher. Daraufhin habe ich mal den
Luftmassensensor im Ansaugrohr ausgebaut, gefühlt 1cm Staubschicht entfernt und der Ofen lief wieder, Winter 2022 durch.
Nun 2023, Grundreinigung vorgenommen, lief Unser Ofen von Anfang November bis Mitte November, dann lief er nicht mehr wie gewohnt. Abbruch beim Anheizen, absterbende Flamme bei 100% Betrieb, nie volle 100% und somit auch ein verrusen und verkorken der Scheibe und des Brennraumes.
Durch die vielleicht nicht gewollte Geräuschkulisse des Gebläßes war mir auf jeden Fall klar das der
Abgasventilator nicht mehr das macht was er machen sollte ...
Ich musste an Spannung und Strom ran, also Ofen zerlegt wie man es sich vorstellt, Platine auf den Boden und alle Teile Durchgemessen. Sofort dachte ich der UTB (Unterer
Temperatur Begrenzer) ist hinüber da kein Durchgang im kalten Zustand, falsch Gedacht, der UTB ist ein Schließer und somit auch der Flammenwächter (einen Flammenwächter an sich gibt es im Rio nicht...), wenn Warm dann wird geschlossen und Flamme MUSS da sein. Der OTB ist wirklich ein Temperaturwächter, wenn zu heiß öffnet er.
Info 1: DER UTB FUNKTINONIERTE NICHT MEHR DA DURCH ASCHE ÜBERHÄUFT ...
Den Luftsensor hatte ich ja vor Jahren schon mal entfernt und gereinigt --> Das war wieder nötig
Info 2: DER LUFTSENSOR MUSS SAUBER SEIN !
Nachdem das alles erledigt war und der Ofen immer noch nicht richtig läuft nochmals geschaut ...
Vom unteren Putzdeckel hing plötzlich Dichtschnur in den Brennraum. Durch das öftere auf und wieder Verschließen wurde das von Mir nicht sauber ausgeführt, Mann oh Mann.
Dichtung richtig eingesetzt und der Ofen läuft ... aber naja :-)
Info 3: DER OFEN MUSS DICHT SEIN !
Er läuft aber nicht so wie normal, die Frau hat das schneller gemerkt als ich und mich auch darauf hingewießen ...
Nach erneuter "
Inspektion" des Ofens musste ich auch feststellen das die Drehzal des Abgasventilators anderst ist wie sonst (obwohl der Ofen trotzdem relativ gut lief) ... ALSO nochmals Seitenwand weg und die Elektronik zerlegen. Hier kommt nun ein Betriebskondesator zum Vorschein der 1uF beträgt. Ausgebaut und nachgemessen, der war TOT. Einen Neuen bestellt und eingebaut, die Lüfterdrehzahl ist um Welten anderst, ebenso das BRENNEN IM OFEN :-)
UND JETZT KOMMEN WIR ZU MEINEM EIGENTLICHEN NOCH NICHT PROBLEM ...
Kondensatoren altern. Kein Problem werden ausgetauscht. Aber hat Jemand von Euch mal die Ansteuerung des Schneckentriebs angeschaut ? Da passt der 0,36 uF von Selectronic als Betriebskondensator zum Berger und Lahr - Synchronmotor. Alles Gut. Aber was macht der 3,15uF Kondensator ??????????? Der hängt zwischen L1 und N von der Ansteuerung Rika ??? Es ist kein Anlaufkondensator ....[/img]