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12.02.2026 18:58:48 |
Die p0_Pause ist kein Durchflussthema, kein ÜV-Thema und kein „zu wenig Energie im Heizwasser“-Thema. Alles schon probiert. Der Service würde auch keine Teile bei dir tauschen wenn ein wenig drehen am ÜV das Problem beheben könnte. Viele Grüße Chris
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12.02.2026 20:56:17 |
Hallo, as bislang bei mir Abhilfe schafft und offensichtlich die p0 eliminiert hat: ND Kalibration +0,5 bar Asg VD Kalibration -0,5 Grad Der zweite Wert kompensiert den ersten faktisch. Aber die Regelung wird so überlistet. Seiteneffekte bislang keine, seit 500 Stunden ist die Maschine im Dauerlauf. Viele Grüße
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12.02.2026 21:53:23 |
Hi, kannst du einem Nicht-Spezialisten kurz erklären, was man damit technisch erreicht und wo/wie man das einstellt?
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13.02.2026 05:42:48 |
Hallo,
geht nur mit Kundendienstzugang. Dann erscheint in den Einstellungen ein Untermenü mit vier Werten zur Kalibration.
Allerdings ist das unterm Strich Symptombekämpfung. Die Sensoren liefern offensichtlich Werte außerhalb der Norm und die Kalibration kompensiert das.
Viele Grüße
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13.02.2026 11:10:13 |
hallo derdietmar. die Atmosphäre überlistet du damit nicht. Unser Luftdruck ist irgendwo bei 1,xxx bar. kommt darauf an wo du wohnst. Jetzt verschiebst du nur die Sicherheitsabschaltung um 0,5 Bar. zum Beispiel. bei 0,51 bar. Die WP könnte jetzt Luft aus der Atmosphäre ziehen. Bei einer Undichten. Zb könnte dann Luft gezogen werden. Na denn Prost ! Gutefrage
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13.02.2026 11:21:34 |
Zitat von zooreal  Hi, kannst du einem Nicht-Spezialisten kurz erklären, was man damit technisch erreicht und wo/wie man das einstellt? Ich bin nicht derdietmar, aber ich vermute dass die ND-Erhöhung beabsichtigt, dass die Maschine eher später ausschaltet bzw. nicht ausschaltet, wenn der ND vor potentieller p0_Pause zu sinken beginnt. Mit der Erhöhung der Ansaugtemperatur will er vermutlich kompensieren, dass die Steuerung konstant eine zu hohe Überhitzung fährt. Wie auch immer, ich rate stark davon ab, diese Werte zu modifizieren, wenn nicht messtechnisch geprüft wurde, dass die Sensoren tatsächlich falsche Werte liefern. Einerseits birgt die Gefahr, dass bei falscher Anpassung der Verdichter unverdampftes Kältemittel ansaugt und zerstört wird oder im weniger schlimmen Fall die Maschine beim COP einbüsst. So ist die Dampfdrucktabelle nicht linear. Die Differenz bei 0.5 bar bei R290 hat z.B. bei Temperaturen um 0° ca. 5 Kelvin zur folge, was mit 0.5 Kelvin Korrektur bei der Ansaugtemperatur kaum kompensiert wird. De facto wird dann mit einer Überhitzung von 7+4.5=11.5 Kelvin gefahren, was eher schlecht als recht ist. Ob der ND falsche Werte liefert, kann bei abgeschaltetem Verdichter geprüft werden. In diesem Zustand müsste nach einiger Zeit ND=HD gelten.
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13.02.2026 22:31:47 |
Hallo, eine Dauerlösung ist das nicht. Meine Maschine wird sowieso getauscht, daher kann ich das nun nochmal testen. Spricht für mich aber dafür, dass der Regler entweder zu empfindlich ist oder eben die Kalibrierung der Sensorik tatsächlich nicht passt. Die Abtauzyklen sind deutlich länger, die Vereisung sichtbar geringer. Eine starke Erhöhung der Überhitzung gibt es somit nicht, denn damit wäre die Verdampfungstemperatur viel niedriger > mehr Eis. Viele Grüße
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14.02.2026 09:40:16 |
Zitat von raibisch  Mal was positives: Hier noch ein kurzer Zustandsbericht meiner Anlage (Hybrox-8, Heizkörper, 200l-RL-Speicher, 200L WW über 3-Wegeventil)
Seit dem Service-Einsatz (siehe Post weiter oben) wegen der p0 Abschaltung und Niederdruck-Fehler läuft die Anlage störungsfrei: 6-8[...] Servus - muss nochmals was off topic fragen - klappt irgendwie nicht mit pn glaub ich. Ist bei dir die Temp des Heizungsrücklauf und des TRL stark zeitversetzt oder annähernd gleich? Bei meinem Setup hab ich das Problem, dass der Puffer das Geschehen so träge macht, dass die WP pulst wenn ich den TRL nicht am RL des Heizungsrücklauf gebe. Scheint bei dir anders zu sein - würd gerne wissen warum und welche Auswirkungen das auch auf die Regelung hat. Bei mir sackt die TRL so nach dem Abtauvorgang halt um 4-5k ab - im RL vom Puffer deutlich weniger ~2k. Und ich glaube ja auch, dass die Abweichung vom TRl und TRL Soll die Regelung dazu bewegt den Rückstand möglichst schnell wieder aufzuholen. Im Prinzip ist es ja aber nur eine Frage der Zeit, aber die "Aggressivität" des hochregelns können wir ja nicht beeinflussen. Ich will auch ausschließen, dass die Hydraulik kausal für die Probleme ist. Vielen Dank
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15.02.2026 22:26:18 |
Zitat von derdietmar  Die Abtauzyklen sind deutlich länger, die Vereisung sichtbar geringer. Eine starke Erhöhung der Überhitzung gibt es somit nicht, denn damit wäre die Verdampfungstemperatur viel niedriger > mehr Eis[...] Naja, die Vereisung lässt eigentlich keinen Rückschluss zur gefahrenen Überhitzung zu. Die Vereisung hängt im wesentlichen von der Oberflächentemperatur des Verdampfers (nicht zu verwechseln mit der gerechneten Verdampfungstemperatur) und des Wetters (primär Luftfeuchte) ab. Vielleicht noch ein Beispiel zur Veranschaulichung: Nehmen wir an, die Ansaugtemperatur des Verdichters beträgt 5°C. Bei einer korrekt kalibrierten LWDV wird die Verdampfungstemperatur auf -2°C geregelt (7K Überhitzung, über das EEV). Das heisst aber nicht, dass der Verdampfer so kalt ist! Das Kältemittel verdampft natürlich auch bei jeglicher Temperatur über den -2°C. Tatsächlich wird es vermutlich bei 3..5°C (nahe der Ansaugtemperatur) verdampfen. Der Rest ist Sicherheitsreserve. Wenn du nun den ND mit +0.5 bar korrigierst, wird wird dein EEV den ND um diese 0.5 bar zu tief regeln. Dein Kompressor muss die ganze Zeit diese 0.5 bar zusätzlich überwinden, was mehr elektrische Energie benötigt. Das resultiert dann eben in der tieferen Verdampfungstemperatur, was ja eigentlich nur eine Druckmessung ist. Die Verdampfungstemperatur beträgt fürs obige Beispiel bei dir vielleicht -6°C. Trotzdem verdampft das Kältemittel bei der gleichen Temperatur wie oben, nämlich den 3 bis 5°C (nahe der Ansaugtemperatur des Verdichters). Gruss
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15.02.2026 23:42:17 |
Zitat von urbanlink  Zitat von derdietmar  [...] Naja, die Vereisung lässt eigentlich keinen Rückschluss zur gefahrenen Überhitzung zu. Die Vereisung hängt im wesentlichen von der Oberflächentemperatur des Verdampfers (nicht zu verwechseln mit der gerechneten Verdampfungstemperatur) und des Wetters (primär Luftfeuchte)[...] Hast du da keinen Denkfehler drin. Die Ansaugtemperatur vom Verdichter oder vom Verdampfer ? mit 7 K Überhitzung Verdampfungstemperatur und Sauggastemperatur sind zwei paar Schuhe. Ist abhängig vom EQ Eintritt. Gutefrage
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16.02.2026 09:31:43 |
Mag sein, ich verstehe deine Frage aber noch nicht. Bei der Ansaugtemperatur handelt es sich um die Sauggastemperatur, korrekt. Diese entspricht bei der LWDV mehr oder weniger der Temperatur des Kältmittelaustritts aus dem Verdampfer. Der Fühler sitzt an der Rohrleittung. Wenige Kelvin Überhitzung dürften dabei vom Verdichter über das Kupferrohr kommen. Bei der LWDV rechnet sich die Überhitzung als Differenz der Sauggastemperatur zur errechneten Verdampfungstemperatur.
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16.02.2026 09:54:40 |
Das Kältemittel wird unterkühlt am EEV im Verdampfer eingespritzt. Das EEV regelt die Einspritzung im Verdampfer Der Fühler am Verdampferende misst die Überhitzung, damit das Kältemittel gleichmäßig den Verdampfer Ausnutzt. von der Stelle bis zum Verdichtereintritt muss das Kältemittel überhitzt werden damit kein flüssiges Kältemittel den Scroll erreicht. Da wird auch das Problem liegen. Dieser Fühler muss einwandfrei am Rohr anliegen. Bei ( Anderen Wärmepumpen ) wird ein Druckermitter eingesezt. Wenn um diesen Fühler ein kleines Eisklotz sich bildet, wird dieTemperatur von Aussen beeinflusst. Gutefrage
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23.02.2026 21:50:03 |
Zitat von IChrisMai  Ich konnte die Abschaltung nur verhindern durch ein Skript, was Kurzprogramm und Zwangsheizung nutzt. Ist sehr unsauber. Funktioniert aber. ... ich mach's jetzt ganz ähnlich: bis 5Min nach WW -Ende Erhöhung des Sollwert-Offset um 14K über SHI-Schnittstelle...genau so unsauber ... Die Luxtronik-Entwicklungsabteilung kriegt das aber leider nicht hin!
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24.02.2026 12:00:16 |
Zitat von raibisch  Zitat von IChrisMai  [...] ... ich mach's jetzt ganz ähnlich: bis 5Min nach WW -Ende Erhöhung des Sollwert-Offset um 14K über SHI-Schnittstelle...genau so unsauber ... Die Luxtronik-Entwicklungsabteilung kriegt das aber leider nicht hin! :) Unklar ist aber, warum manche keinen Verdichterstopp haben und sie durchläuft wie sie soll. Bei dir scheint immerhin der Hack mit der Temperaturerhöhung über SHI auszureichen. Bei mir reicht ja nichtmal dies, sondern ich musste Zwangsprogramme nutzen. Wobei ich ehrlich gesagt genau dieses nie probiert hatte - sondern nur manuell die Heizkurve abstrus weit hochsetzte und selbst dann den temporären Stopp nicht verhindern konnte und dann keine weiteren Temperaturversuche unternommen hatte. Ich weiss nicht, wie viele Automation-Skripte bei mir mittlerweile laufen, um einigermaßen mit diesem Ding leben zu können. Sucht die Entwicklungsabteilung vielleicht noch fähige Leute ;) ?
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24.02.2026 13:23:32 |
》Ob der ND falsche Werte liefert, kann bei 》abgeschaltetem Verdichter geprüft werden. In 》diesem Zustand müsste nach einiger Zeit ND=HD 》gelten.
Bei mir sind nur ca 0.1 bar unterschied nach ein paar h stillstand. Bei euch?
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24.02.2026 13:51:31 |
und warum denkst du das der HD Ermitter stimmt. Das macht man mit der Servise-Grät.
Gutefrage
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27.02.2026 14:24:51 |
Zitat von Daniel309  》Ob der ND falsche Werte liefert, kann bei 》abgeschaltetem Verdichter geprüft werden. In 》diesem Zustand müsste nach einiger Zeit ND=HD 》gelten.
Bei mir sind nur ca 0.1 bar unterschied nach ein paar h stillstand. Bei euch? Ja, kann ich für die Hybrox 8 bestätigen (schon nach wenigen Minuten ist ND und HD bei 5-6bar +/- 0.2bar)
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