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Datenschutzhinweise

AIT LWDV p0_pause beim Abtauen / Reparaturversuche
Verfasser:
IChrisMai
Zeit: 06.12.2025 08:03:02
1
3906139
Hallo,

ja, ich wollte nur spezifisch darauf hinaus, dass sie dabei sogar die Leistungseinschränkung komplett ignoriert. Das sollte ja wirklich nur dann auftreten lt. Anleitung, um einen Schaden zu vermeiden.

Damit hat die Erklärung von @urbanlink für mich einiges für sich.

Warum ein Laufen davor mit voller Leistung nicht hilft den p0 zu vermeiden, aber der 2. Versuch nach nochmaligem kurzen Lauf von 10min mit voller Leistung dann gelingt?

Btw hat der 2. Versuch dann auch schon wieder einen besseren COP hat als vor dem ersten Versuch, weil die Abtauung wohl teilweise schon erfolgreich war, sie aber dennoch es gleich nochmal probieren möchte.

Ohne mich jetzt in die Physik und Prozesstechnik reindenken zu wollen - was ich auch nicht kann - mal ganz mutig eine Hypothese fabuliert (soll nicht Anspruch auf Richtigkeit haben - eher zum Nachdenken in eine andere Richtung anregen):
- Nicht die Abtauung und Optimierung derer oder Veränderung derer helfen wirklich sondern nur eratisch (wie aus den Beiträgen ja zu entnehmen ist)
- Sondern der Fehler tritt davor auf: Die Regelung wartet >zu lange<, bevor der 1. Abtauversuch gestartet wird (bei ganz bestimmten Wettersituationen auftretend und evtl. auch von der Auslegung wie Rücklauftemperaturen oder sonstigem abhängig)
- dadurch kommt sie in einen kritischen Systemzustand, der nur durch eine Pause beendet werden kann (Kältemittelmangel, Schmierung, Drücke, whatever...)
- Da die Abtauung aber tlw. schon funktioniert hat, hilft das 10-minütige Laufen mit hoher Leistung, so dass der 2. Versuch dann gelingt. Dieser wird recht schnell nachgeholt um nicht wieder >zu lange< zu warten, also wenn der COP noch in einem eigentlich zu guten Bereich für eine Abtauung ist
- Die verschiedenen Softwareversionen spielen mit dem Algorithmus, wann die Abtauung erfolgt und Toleranzen der Sensoren tun ihr übriges.


Viele Grüße

Verfasser:
gutefrage
Zeit: 06.12.2025 09:44:25
0
3906163
nach einem Neustart bzw. fehlgeschlagenen Abtauversuch wird immer 10 Minuten geheizt, das ist soweit normal.

derdietmar,
nach einem eingelaufenen Fehler muss sie erstmal Druck aufbauen. Der Kolben des Abt Ventil wie es bei euch heisst könnte ja in Mittelstellung liegen. Nach dem Druckaufbau und auslösen des Pilotventils kann ja erst der Kolben bewegt werden.

Gutefrage

Verfasser:
urbanlink
Zeit: 06.12.2025 22:50:28
2
3906366
Zitat von gutefrage Beitrag anzeigen
Urbanlink,
ich kenne das nur mit zweiten Start 50 % Start das wenn ein Umschaltventil hängt durch den höheren Druck wider aus seiner Mittelstellung geschleudert wird.
Hast du die Erkenntnis aus eigener Erfahrung mit Toleranzen der Kapilare. Oder ist das eine[...]


Weder noch, aber jedes mechanische Bauteil hat Toleranzen.

Zitat von masht Beitrag anzeigen
Wenn der Fehler da nicht Auftritt werdens nachgebessert haben.
[...]


Das ist eben der entscheidende Unterschied. Bei der Hybrox kommt zur Kältemittelflussregelung beim Abtauen ein Expansionsventil zum Einsatz. Deshalb würde es mich sehr wundern, wenn da p0_Pausen auftreten würden.

Zitat von IChrisMai Beitrag anzeigen
Ohne mich jetzt in die Physik und Prozesstechnik reindenken zu wollen - was ich auch nicht kann - mal ganz mutig eine Hypothese fabuliert[...]


Ja, das sehe ich im wesentlichen auch so.

Deshalb mein Fazit: Mit der LWDV muss man damit leben können oder, wenn man noch Gewährleistung hat, bei AIT die Bude einrennen.

Verfasser:
Daniel309
Zeit: 15.12.2025 11:53:37
0
3908921
> Das ist eben der entscheidende Unterschied. Bei der Hybrox kommt zur
> Kältemittelflussregelung beim Abtauen ein Expansionsventil zum Einsatz. Deshalb
> würde es mich sehr wundern, wenn da p0_Pausen auftreten würden.

Hat jemand evtl. ein Kältekreisschema der Hybrox parat? Würde mich interessieren. Der Post viel weiter oben dazu hatte einen kaputten Link.


> Deshalb mein Fazit: Mit der LWDV muss man damit leben können oder, wenn man
> noch Gewährleistung hat, bei AIT die Bude einrennen.

Exakt so sehe ich das auch. Die p0_pause ist technisch bedingt (Kapillarrohr + Rückstossklappe vs. Abttau EEV). Die Häufigkeit ist beeinflusst durch viele Faktoren: Umgebung (Feuchtigkeit, Temperatur), Haus Hydraulik, Typ Wärmesenke, Softwarestand, Bauteiltoleranzen, usw.

Einstellungen wie Abtauendtemparatur und Abtaufaktor bringen Linderung bei manchen Nutzern, allerdings ist das auch keine Lösung. Ich habe bei mir wieder alles komplett auf "default".

Den Kältekreis würde ich für einen Reparaturversuch der p0_pause nicht öffnen lassen (Tausch EEV, Kapillarrohr, ...), das Risiko ist zu gross die Restlebensdauer stark negativ zu beeinflussen.

Verfasser:
Daniel309
Zeit: 15.12.2025 15:37:19
0
3909001
Verfasser:
masht
Zeit: 15.12.2025 15:48:40
1
3909004
Grüß Euch!

Ganz geheuer ist mir die Sache trotzdem noch nicht. Meine Pumpe läuft jetzt (seit einem seltsamen Absturz - seitdem MyUplink nicht mehr funktioniert) ~300 Stunden durch - ohne, dass ich irgendwas verstellt hätten und p0_pause. Die klimatischen Bedingungen waren jetzt nicht großartig anderes, als beim Auftreten der p0_pausen - War Nebel dabei, Temperaturen von -4 bis +4°, hab in den Abtauvorgang "hineingelüftet" (absinken der Temperaturen) etc. Ich denke, wenn sich der Fehler nicht reproduzieren lässt wirds wirklich schwer den fest zu machen.

Bezüglich Abtauvorgänge: Da ich da keine Erfahrungswerte hab und hier im Forum unterschiedliches lese. Was ist denn so ca. der Schnitt / Tag bei ~0° AT. Meine Heizzeiten schwanken gerade sehr stark (von 2,5h - 1h) obwohl sich die Bedingungen nicht so groß ändern. Wie vereist ist denn euer Wärmetauscher? Hab da einige Videos von Panasonic und Daikin WPs gefunden - die haben ja wirklich einen Eispanzer oben... Bei mir sind die Lamellen schon noch klar sichtbar...

Macht es Sinn sich mit dem Abtaufaktor herumzuspielen? Laut Anleitung ist wird bei einem Abtaufaktor < 100% die Abtauung ja später ausgelöst - oder?

Verfasser:
IChrisMai
Zeit: 22.12.2025 13:57:00
0
3911076
Kleines Update:

Die p0_Pausen nehmen bei mir grad eher zu als ab.
Heute ist wieder so ein Tag, wo sie jetzt 5x nacheinander auftraten. Ca. 0 Grad AT. Kein Nebel, aber auch nicht wirklich trocken. Diesig würde ich sagen. Ein guter Tag für weitere Versuche. Wenn man eine AIT LWDV 91 hat benötigt man ja auch sonst keine Hobbys.

Einen Zusammenhang mit Rücklauftemperaturen hatte ich mal vermutet aber bisher nicht näher eingrenzen können.

Eine Beobachtung stabilisiert sich aber: Der berechnetet COP ist schon relativ weit unten und dann schlägt es fehlt. Also, soll nicht heißen, dass es jedesmal fehlschlägt wenn der COP weit runter rauscht. An sonnigen Tagen ist das kein Problem. Eher andersherum, wenn es fehlschlug und ich schaue mir den COP in den Minuten davor an, dass war er praktisch sicher schon ziemlich weit unten (um die 3 oder drunter). Man sieht es auch daran, dass der Abtaubedarf in den Minuten davor nicht langsam hochzählt, sondern praktisch sprunghaft nach oben schnellt. Die WP ist also schon in einem irregulären Zustand vor der Abtauung.

Jetzt drängt sich natürlich auf, mit dem Abtaufaktor zu spielen. Wie andere schon geschrieben haben, hat es aber nicht reproduzierbar was bewirkt.
Könnte auch plausibel sein, da von 50% bis 100% in diesem Zustand bei mir kaum eine Minute vergeht. Somit bringt es wenig, wenn man es maximal eine Minute vorzieht und dabei alle anderen korrekt laufenden Abtauvorgänge zu früh ausführt.

Habe nun einmalig folgendes gemacht (bisher nicht reproduziert, aber vielleicht hat jemand noch Lust damit zu experimentieren):
- ca 1,5h nach letztem Abtauen
- als COP schon relativ weit unten war, aber Abtaubedarf noch ganz niedrig
- der Abtaubedarf dann auf einmal beschleunigt hat, so dass er vermutlich in den nächsten 5 Minuten umschalten würde
- händisch das Kurzprogramm "Abtauen" ausgelöst, also mehrere Minuten vor der Automatik.

Das Abtauen lief dann ohne p0 sauber durch (nach in Folge 5x p0 zuvor).

Wie gesagt, einmaliger Versuch. Bedingungen sind nie gleich. Dazwischen lief mal Warmwasserbereitung, das könnte alles verändert haben.

Aber sollte man es reproduzieren können, wäre ein Home Assistant Skript denkbar um zumindest diese p0-Gewitter einzudämmen. Gelegentliche p0 würden mich schon gar nicht mehr stören. Aber direkt 5x hintereinander heisst halt: Boden ist gefühlt kälter als er sein sollte.

Verfasser:
MB244
Zeit: 23.12.2025 10:34:00
0
3911250
Meine LWDV hatte gestern urplötzlich auch wieder eine p0_pause.

Eigentlich sehr untypisch, das ist in 5 Jahren erst die 3.
Aber alle erst seit diesem Jahr...

Abtaufaktor habe ich 125 % --> Die Einstellung bringt so gut wie gar nix.

Abtauendtemperatur habe ich aber +8K (wegen Eisblock), gefühlt bringt es was.

Verfasser:
gutefrage
Zeit: 23.12.2025 11:07:29
1
3911262
Morgen,
fast jeder meckert über die Abtauunterbrechung. Ist den keiner in der Lage das Rücklaufwasser was aus dem Kondensator kommt zu messen. Es muss aber geloggt werden, zur gleichen Zeit in der Abtauphase. Ich hatte es schon mal erwähnt......

Gutefrage

Verfasser:
IChrisMai
Zeit: 23.12.2025 14:17:45
0
3911308
Meinst du die Vorlauf- und Rücklauftemperaturen an den regulären Sensoren?
Diese sind unauffällig. Vorlauf geht bspw von ca. 30 auf knapp unter 20Grad zurück.
Daran sieht man kein Muster ob ein p0 nun auftaucht oder nicht. Falls du was anderes meinst und ich die Anlage öffnen sollte: was sollte das bringen? Ich möchte nicht Wärmepumpenkontrukteur werden. Oder könntest du dann eine Lösung präsentieren?

Falls du auf die manchmal geäußerte Theorie rauswillst, dass die Wärmeenergie im Heizwasser nicht ausreicht, kann ich für meine Anlage jedenfalls ausschließen. Egal ob grad kalt oder warm, alle Heizkreise offen oder manche zu, das ändert wenig. Der Durchfluss lässt sich leider nicht beeinflussen, den gibt die Luxtronik fest vor bei der Abtauung.

Bei mir ist das Muster am ehesten, wenn die elektrische Leistungsaufnahme im Verhaltnis zur erzeugten Wärmemenge schon zu stark gestiegen ist und dann noch die allseits bestätigten Umgebungsbedingungen herrschen, dann taucht der p0 bei mir auf.
Also quasi: die reguläre Sensorik erfasst bei diesen Umweltbedingungen den Abtaubedarf fehlerhaft und löst ihn zu spät aus. Irgendwas gerät dann in Schieflage, bricht ab, heizt nochmal hoch und dann beim 2. Versuch sofort danach gelingt es.

Verfasser:
gutefrage
Zeit: 23.12.2025 19:20:51
0
3911364
IChrisMai,
genau, keiner weiss oder kann es nicht analysieren wie kalt der Wärmetauscher wird.
Die Aussage knapp unter 20 Grad ist was ? 18 Grad oder 16 Grad. 20 Grad als Abtauenergie ist schon Grenzwertig. Den Niederdruck der aus der Verdampfungstemperatur ja abgeleitet wird, ist doch sicher der Parameter der die WP abschaltet.

Gutefrage

Verfasser:
IChrisMai
Zeit: 23.12.2025 20:10:34
0
3911376
@GuteFrage, schau, die Idee ist ja gut, aber man muss eine Idee auch mal verwerfen, wenn die Realität einfach nicht dazu passt. Das kannst du den Betroffenen schon glauben, dass sie sich das angeschaut haben.

Wenn der p0 auftritt, wie hier im Bild 6x, das erste Mal einfach zu finden mit längerer Pause, dann ist die Temperatur noch gar nicht so weit gefallen. Erst bei einem erfolgreichen Durchlauf unterschreitet es die 20 Grad. Wenn deine Idee stimmen würde, müsste es genau anders herum sein. Somit, das ist es nicht. Wäre zu einfach gewesen.

Nun lass uns diese Idee und dass einfach nur die Installateure schlampen beim Auslegen oder Verlegen der FBH und die WP in Wirklichkeit super und problemlos funktionieren würde verwerfen. Gibt es noch weitere Ideen, aber nur welche, die helfen eine Mitigierung zu finden?

Bild

Verfasser:
gutefrage
Zeit: 24.12.2025 03:33:00
0
3911439
ICHrisMai,
Das Bild, ja das Bild sagt nicht aus wie hoch der Niederdruck bei 20° oder beim nachfolgenden 2ten Abtauversuch wo der RL unter 20° geht wirklich ist bzw. war.
Ich kann ja verstehen wenn Ihr den Niederdruck nicht realisieren könnt, aber da sehe ich die Krux da die Kondensatorseite im Niederdruck viel sensibler reagiert als die Wasserseite sehe ich da das Problem, Eine Abtauung wird gestoppt weil,
1 ein Zufrieren des Kondensators bevorsteht., ermittelt wird das in der Regel aus dem Niederdruck oder bei Unterschreiten der RL Temperatur. 2 wenn der Abtauprozess zu lange dauert und die gewünschte Verdampferendtemperatur in einer gewissen Zeit nicht erreicht wird. Ich kann verstehen das die Hersteller hier ein weites Sicherheitsfenster aufgebaut haben. Wenn ich so ne WP hätte wäre mein Versuch die RL Temperatur dann bei 22 Grad zu halten. Aber ich kann alle meine Werte einstellen und verstehe sie auch, daher kenne ich solche Probleme nicht. Was hier ein User schreibt ( Kapillarrohr untermassig verstopft durch Ölrückführung ) würde die Niederdruckmessung ja dann Licht ins dunkle bringen.

Gutefrage

Verfasser:
IChrisMai
Zeit: 24.12.2025 07:31:29
0
3911450
GuteFrage, die Rücklauftemperatur ist völlig in Ordnung (meine Daten interpretieren, nicht ignorieren), die p0 treten am Anfang der Abtauung auf, da kann noch nichts zu lange gedauert haben und dass in diesem Zusammenhang ein Niederdruckereignis eintritt ist soweit unstrittig (siehe früheren Beitrag von urbanlink). Die Frage ist warum im Sinne von: was lässt sich wie beeinflussen?

Verfasser:
IChrisMai
Zeit: 24.12.2025 07:38:51
0
3911452
Anbei mal eine Grafik der nächstliegenden Wetterstation-Luftdrücke (20km entfernt) und meiner p0-Fehler.

Luftdruck und p0

Verfasser:
gutefrage
Zeit: 24.12.2025 08:56:50
0
3911468
Moin ChrisMai,
der ist gut, den braucht ich noch im Alten Jahr. Was hat der Luftdruck mit dem Abtauen
zu tun. Verdampfungsdruck ist der Druck in der Niederdruckseite eines Kältekreises.
Aus dem Druck kann man die Temperaturen ableiten. Na dann Prost und Frohe Weihnachten

Gutefrage

Verfasser:
IChrisMai
Zeit: 24.12.2025 09:32:09
0
3911476
Da helf ich doch erneut furchtbar gerne weiter:
Wie von bisher jedem Betroffenen und den Daten immer wieder bestätigt: es tritt auf bei um die 0 Grad hin zu niedrigen Plustemperaturen und eher feuchtem Wetter, besonders bei Nebel. Daher ein Zusammenhang mit Luftdruck zumindest denkbar, zumindest der auch mit als ein Faktor eines multifaktoriellen Problems die Bedingungen mit beeinflusst.

Aber lass mich raten: bestimmt hat nur irgendein Installateur mit weniger Erfahrung die FBH falsch ausgelegt und die Wärmemenge reicht einfach nicht zum Abtauen und daher besser mal mit höherem Rücklauf fahren?

Verfasser:
gutefrage
Zeit: 24.12.2025 09:59:40
0
3911481
ne das ist nicht so. Bei Kreislaufumkehr wird der RL zum Vl. Manche Hersteller messen auch noch die Differenz zw RL und VL und schalten das Abtauen ab. Das sind aber Premium Marken. Ich hoffe nicht das du jetzt ein Loch in den Kältekreis bohrst damit der Luftdruck sich auf das Abtauverhalten auswirkt. Aber Spass bei Seite. Keiner der Betroffenen kann oder will es nicht, den Niederdruck festzustellen an dem Punkt wo die Abtauung abbricht. Sollte die These dass das Kapillar mit ÖL verstopft ist, müsste man es aber am Niederdruck messbar sein. Die Aussage das beim Abtauen die Förderpumpe mit 66% starr läuft macht mich stutzig.

Gutefrage

Verfasser:
urbanlink
Zeit: 24.12.2025 10:09:28
0
3911488
Zitat von gutefrage Beitrag anzeigen
ICHrisMai,
Das Bild, ja das Bild sagt nicht aus wie hoch der Niederdruck bei 20° oder beim nachfolgenden 2ten Abtauversuch wo der RL unter 20° geht wirklich ist bzw. war.
Ich kann ja verstehen wenn Ihr den Niederdruck nicht realisieren könnt, aber da sehe ich die Krux da die[...]


Ich habe keine Aufzeichnung des Niederdrucks, wo die Pumpe abstellt. Aber es ist in etwa 1 bar (bei R290 -42 Grad). Ich denke, es ist von der SW Version abhängig. Einige berichten in diesem Forum von Drücken unter 1 bar. Wenn ich die Abtauung im Browser verfolge (Update im Sekundeninterval), schaltet sie bereits bei Unterschreiten von 1.2 bar aus.

Jedenfalls ist es sicher korrekt, dass sie in diesem Fall ausschaltet. Auch wenn die tatsächliche Temperatur im Verdamper höher ist, erholt sich die Situation wohl nicht, weshalb es notwendig sein dürfte, den Abtauvorgang zu unterbrechen. Ansonsten würde später wohl der Niederdruckpressostat ansprechen, was man ja auch nicht jedes Mal will.

Die Umwälzpumpe läuft auch bei mir mit konstanter Leistung, auch wenn der Niederdruck absackt.

Verfasser:
gutefrage
Zeit: 24.12.2025 11:32:43
0
3911506
DU bist ja der TE. Ich finde es traurig das man immer wider Rückfragen erstellen muss.
Läuft deine HKP mit irgendwas konstant oder mit 100 %.
Sollte sie mit 66 % laufen hast du ja noch Luft nach oben. Alle Wärmepumpen sollten so bei 1,2 bar Niederdruck abschalten. Da der Luftdruck so bei 1,036 bar in der Regel liegt, will man sich im Falle eines undichten keine Luft ins System holen.
Wenn zu wenig Energie dem Kondensator zugeführt wird kommt es halt zu diesen Niederdruckabschaltungen. Ob es euch jetzt passt oder nicht.


Gutefrage

Verfasser:
IChrisMai
Zeit: 24.12.2025 12:02:47
0
3911518
Im Fragen stellen bist du tatsächlich gut und andere beschäftigt halten ;)

Einer Lösung bringt uns das nur nicht näher. weil es immer wieder nur darauf hinausläuft, dass deiner Meinung nach die Wärmemenge für die Kreislaufumkehr nicht ausreicht. Jetzt ist es halt nicht mehr die Temperatur, sondern der Durchsatz. Fehlt noch die Wärmekapazität des Mediums Heizwasser. Vielleicht hat ja jemand zu viel Luft im Heizwasser drin, dann hätten wir glaub alles durch mit der Idee Wärmekapazität.

Da würde ich eher nachforschen, was AIT im Nachfolgemodell geändert hat. Das klingt für mich eher wie eine Spur, die verfolgt werden sollte. Denn die müssen ja selber kapiert haben, dass das nicht grad das Gelbe ist, was sie hier gemacht haben.

Die Pumpe läuft mit ca. 1500l/h beim Abtauen. Ca. 50% höher als im normalen Heizbetrieb mit Vollleistung. Zwischen einem p0 Fehler und einer korrekt ablaufenden Abtauung sieht man keinen Unterschied. ME keine heisse Spur.
Ob die Drehzahlmessung stimmt, bezweifle ich aber. Jedenfalls, wenn ich die Wärmeleistung aus Temperaturdifferenz Vor/Rücklauf und Durchsatz ermittle, kommen deutlich höhere Werte raus. Also, keine Ahnung, welche Werte da falsch sind oder ob ich einfach keine Ahnung von der eigentlich simplen Formel habe.

Die Annahme, dass der p0 so eine Art vorgezogene Niederdruckstörung ist, halte ich für plausibel hergeleitet. Meine Daten geben das als Bestätigung aber nicht her. Falls es plötzliche Peaks nach unten sind, dann würde das Sampling über HA die aber einfach nicht erfassen. Mit den DTAs kenne ich mich nicht so aus. Vielleicht sind sie da erfasst. Aber was macht man dann? Ich will es ja nicht erklären, sondern beheben oder zumindest verbessern. Und es passt nicht so recht zur Beobachtung, dass einer der Teilnehmer hier nach einem kompletten Tausch zu einem Neugerät dennoch wieder p0 hatte, während manche andere das nie zu haben scheinen. Mysteriös....

Verfasser:
masht
Zeit: 24.12.2025 12:42:28
0
3911536
Grüß Euch!

Die Wassertemperaturen die gemessen werden sind Vor und Rücklauf -die WP befindet sich zwischen den Messpunkte. Bei mir war es bei diesen Messpunkten zu keiner Zeit kälter als 27-28°. D.h. beim Wärmetauscher kann es dann ja auch nicht kälter sein. Prinzipiell sackt bei mir die Temperatur bei den Abtauvorgängen um ca. 5K ab. Ob das viel wenig oder normal ist kann ich nicht sagen.

Die Umwälzpumpe wird - wie schon besprochen - durch luxtronik geregelt. Der Durchflussmenge und die Pumpe Leistung (in %) sind bei allen gleich - egal ob Problem oder nicht - weil das halt die Steuerung so regelt.

Mittlerweile zweifle ich aber an der Steuerung selbst. P0 Pausen hatte ich nun schon länger nicht, dafür überschwingt nach Abtauvorgängen die Anlage stark (+1 bis 1,5K) und danach unterschwingt sie um ca. das gleiche Maß - so kommt nie eine vernünftige Regelung zu Stande.

Bei luxtronik hat man eigentlich nur auf wenige Werte Einfluss. Auf den Abtauvorgang leider nicht (ohne Servicedongle).

@gutefrage: wenn die Theorie mit der fehlenden Energie stimmt wärs ja auch ein regeltechnisches Problem. Weil wenn Energie fehlt und die UWP noch mehr Kiefer könnte ist die Regelung schlecht.

Dann bleibt eigentlich nicht mehr viel übrig. Cool wäre ein Vergleich dvon Geräten die Funktionieren und Geräten die es nicht tun. Ich kann gerne meine dta bereitstellen (hab zwar ein wenig herum probiert und das überschwingen in den Griff zu bekommen) aber ein Versuch wära ja Wert.

Ansonsten kann ich in der Mitte meiner zweiten Heizperiode mit dem Ding nur sagen, dass die Entscheidung für dieses Teil die falsche war.

Verfasser:
gutefrage
Zeit: 24.12.2025 13:23:51
0
3911550
JaChrisMai,
ich mach gleich Weihnachten.
ja so ist es bei 50% deiner HKP deine Angaben 750 Liter wären das 4,4 KWH
Jetzt schraubt sie 1500 Liter, aber mit welcher Spreizung ? Mit diesen Aussagen kann man einem halt nicht helfen. Wenn bei dem Kollegen die WP ausgetauscht wurde, das Problem immer noch ist, bleibt ja nur der Massenstrom übrig. Was sind schon 1500 Liter
Ob deine HKP 100% hast du nicht beantwortet. Es ist mir inzwischen egal.

Gutefrage

Verfasser:
IChrisMai
Zeit: 24.12.2025 13:45:08
0
3911553
Natürlich ist meine Gefühlslage, was diese WP und den Hersteller angeht, mittlerweile auch deutlich unterhalb der Abtauendtemperatur.
Die p0-Gewitter sind nur ein Problem unter mehreren. Ich habe auch schon im Sekundentakt schwingende Frequenzvorgaben über Stunden hinweg für den Verdichter gesehen und vieles mehr. Das finde ich nämlich besonders krass: wenn man eigentlich Heizleistung benötigen würde, regelt sie gemütlich aus der Modulation heraus und lässt sich da schonmal eine Stunde Zeit, obwohl man sich denkt, auf was wartet diese Regelung eigentlich? Um dann aber im Sekundentakt 10% Frequenzsprünge zu machen. Never ever wird die ein normales Alter erreichen.

Nochmal zu den Wetter-Luftdrücken und warum ich da dran rumüberlege, auch wenn andere darüber lachen mögen.

Wie oben und von vielen anderen beschrieben gibt es ganz bestimmte Bedingungen, wo es gehäuft auftritt
ABER: heute herrschen genau diese Bedingungen bei mir (nasskaltes Schmuddelwetter mit leichtem Schneefall), bisher jedoch OHNE p0.
Interessanterweise ist heute aber der Luftdruck auch nicht so niedrig, wie an den Tagen, wo es auftrat.

Bevor mich wieder jemand fragt, ob ich nun ein Loch in den Kältekreislauf bohren möchte: Nein. Heute mal nicht. Am Heiligabend bleibt die Bohrmaschine in der Kiste.
Und um die nächste Frage vorwegzunehmen: ich möchte auch nicht den Luftdruck in meinem Ort verändern.

Ernsthafter: keine Ahnung, ob es da einen Zusammenhang gibt. Ich suche aber sowieso nur nach Korrelation, keiner Kausalität. Würde mir nie anmaßen, auch nur das Minimum der Physik und Thermodynamik und Prozessabläufe und der technischen Ausführung zu verstehen.

Warum also die Überlegung überhaupt?
Wenn man a) die Bedingungen exakt eingrenzen könnte bei der er auftritt (Temperatur und Feuchtigkeit ist zwar notwendige Bedingung, aber nicht hinreichende Bedingung und somit ungeeignet) und
b) eine Eingriffsmöglichkeit zur Vermeidung hätte,
dann könnte man das Problem zumindest mitigieren.

Ich glaube, dass b) möglich ist, durch eine frühzeitige Auslösung einer manuellen Abtauung (Home Assisant oder ähnlichem). Aber es macht keinen Sinn, das ständig zu machen, sondern man müsste die Bedingung sehr exakt detektieren können, daher die Überlegungen zu a)

Also grobe Idee eines Algorithmus:
- Wenn Umweltbedingungen p0-verdächtig erscheinen (bspw. Luftdruck, Temperatur)
- Und man evtl. schon einen p0 in den letzten 6 Stunden hatte (damit man erstmal sehr defensiv regelt)
- Und die letzte Abtauung länger als eine Stunde her ist
- Und der Abtaubedarf in weniger als einer Minute von 0 auf 10% gestiegen ist (also sowieso bald eine Abtauung ansteht)
- DANN mach eine sofortige manuelle Abtauung

Und selbst wenn man das für etwas übers Ziel hinausgeschossen betrachten möchte. Eines der Probleme ist doch, egal was man verstellt, man kann den Erfolg nicht wirklich überprüfen, weil man zu wenig sicher sagen kann, wann die p0 auftreten. Daher ist das genauere Bestimmen der Bedingungen dafür essentiell. Auch wenn es nur Korrelation und keine Kausalität ist.

Verfasser:
IChrisMai
Zeit: 24.12.2025 14:07:21
0
3911556
GuteFrage, Prozentrechnen muss man richtig zurückrechnen.
1000 l/h normal, 50% mehr = 1500 l/h.
50% mehr ist also gleich wie vom Ergebnis ca 33% abziehen, nicht 50%.

Was du mit den 4,4KW meinst - keine Ahnung, ich glaube du kommst da etwas durcheinander.

Im Regelfall hat meine ca. 1000 - 1400 l/h und ca. 7.5 Grad Spreizung. Ergibt halt mehr als die 8,irgendwas KW.

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AIT LWDV p0_pause beim Abtauen / Reparaturversuche
Verfasser:
IChrisMai
Zeit: 24.12.2025 14:07:21
0
3911556
GuteFrage, Prozentrechnen muss man richtig zurückrechnen.
1000 l/h normal, 50% mehr = 1500 l/h.
50% mehr ist also gleich wie vom Ergebnis ca 33% abziehen, nicht 50%.

Was du mit den 4,4KW meinst - keine Ahnung, ich glaube du kommst da etwas durcheinander.

Im Regelfall hat meine ca. 1000 - 1400 l/h und ca. 7.5 Grad Spreizung. Ergibt halt mehr als die 8,irgendwas KW.
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