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07.02.2024 14:06:25 |
Ich würde gerne eine normale Zimmertür durch eine Wohnungseingangstür mit entsprechender Schallschutzklasse ersetzen. Da die neue Tür aber sicher doppelt so schwer wie die vorherige Tür wäre, bin ich nicht sicher, ob die normalen Türbänder der aktuellen Zarge das aushalten oder ob ich zwingend auf verstärkte Türbänder umrüsten muss. Letzteres würde jedoch den Austausch oder mindestens Ausbau der Zarge notwendig machen, was ich gerne vermieden hätte. Gibt es hierzu Erfahrungswerte? |
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07.02.2024 14:12:13 |
Nö, nicht unbedingt. Die üblichen 2-teiligen Bänder werden über die Unterteile durch 3-teilige ersetzt.
Ggf verdübelt man oben hinter der Dichtung nochmal in die Wand.
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07.02.2024 17:39:20 |
Danke. Wie würde das mit dem Verdübeln funktionieren? Ich bohre schräg unter der Dichtung in die Wand, aber wie befestige ich das dann? Problematik: Es handelt sich um eine Trockenbauwand, so dass es kein Mauerwerk sondern nur das Aluprofil gibt. Funktionier das trotzdem?
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07.02.2024 17:45:20 |
Dann eben nur behutsam schrauben, wenn überhaupt notwendig.
Das hängt davon ab, wie die Zarge eingesetzt wurde.
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10.02.2024 20:41:49 |
Habe auch nochmal im Baumarkt nachgefragt, die meinten, dass man auf alle Fälle verstärkte Türbänder bräuchte. Gleiche Antwort vom Händler der Tür, der meinte, dass er erst letzte Woche einen Kunden hatte, bei dem es zwei Wochen gedauert hatte, bis sich die Tür gesenkt hat. Habe mich selbst mal zum Test an das Türblatt der aktuellen Zimmertür gehängt - hat die Bänder nicht beeindruckt, aber natürlich kann das langfristig anders aussehen. Habe mich nun dazu entschlossen, es einfach mal auszuprobieren. Falls es nicht klappt, kann ich immer noch die Bandtaschen oder die Zarge tauschen. Mal sehen...
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10.02.2024 20:51:08 |
Die Zarge selbst hat auch Einfluss auf den Schallschutz, zB je nachdem ob überall geschäumt oder nur punktweise. Vielleicht mal die Zarge auf machen, geht ja meist an einer Wandseite zerstörungsfrei, und schauen. Dann siehst Du auch ob bzw wie hinter der Dichtung noch befestigt werden könnte. Ich habe das bei mir zB für eine Glastür nach Anleitung so gemacht, allerdings einfach mit Schraube in Holzständer.
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10.02.2024 23:03:39 |
Hallo, ich habe bei mir auch bei zwei Räumen Schallschutztüren verwendet. Statt der zweiteiligen Scharniere sind dort die dreiteiligen verwendet. Ich habe aber auch die "normalen" Türen mit den dreiteiligen Bändern ausgestattet - damit es einheitlich aussieht. Bei den von mir verwendeten Ringo Türen unterscheidet sich die Zarge NICHT. Die Bänder in der Zarge können problemlos getauscht werden. Allerdings wird die Zarge im Bereich des oberen Scharniers (hinter der Dichtung) durch drei (vorhandenen) Löcher mit der Wand verdübelt. Bei einer Trockenbauwand sollte sich hinter der Zarge ja wohl auch ein Metall-Profil (oder ein Holzbalken) befinden - zumindest in dieses/n sollte man die Zarge mit geeigneten Schrauben befestigen. Gruß
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11.02.2024 10:04:25 |
Mal zur allgemeinen Information :
Die Zargen unterscheiden sich - von absoluten Sonderfällen abgesehen - NICHT.
Auch nicht bei verschiedenen Herstellern. Darum heißen sie Normzargen.
Wichtig für die Gewichte der Blätter ist, daß die Zarge druckfest eingeklotzt wird - am unteren Band und diagonal gegenüber.
Bei den namhaften Herstellern sind auch idr die Aufnahmen für die Bänder für alle Arten von Blättern ausgelegt, wenn man nicht gerade das Modell "Sozialbau" wählt 😉
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10.03.2026 08:26:57 |
Update nach zwei Jahren: Die neue Tür ist wirklich sehr schwer, aber bisher hat sie sich keinen Millimeter gesenkt. Also alles gut! :-) Die Zarge war vorher nur spärlich ausgeschäumt gewesen, so dass ich alle Lücken nachgefüllt hatte, auch aus Schallschutzgründen. Das hat der Stabilität der Zarge sicher auch nicht geschadet.
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