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Foren
WDVS Materialien und Putzdicke
Verfasser:
HenriZT
Zeit: 11.02.2024 13:19:22
0
3671702
Moin,
wie im anderen Thread angerissen planen wir ein WDVS an unserem EFH, voraussichtlich wird's Mineralwolle werden.

Jetzt treiben mich zwei Fragen um:
1. eigentlich hätte ich lieber ein WDVS aus einem natürlichen Werkstoff, z.b. Holzfaser o.ä. Aber ich bekomme von den Fachunternehmen nur Mineralwolle angeboten. Unternehmen weigern sich geradezu WDVS aus Holzfaser anzubieten. Kann mir dafür jemand einen Grund nennen?

2. Ich hab schon einige WDVS in der Umgebung gesehen, wo Oberputz und Armierung beschädigt wurden (wodurch auch immer), so dass das Dämmmaterial frei lag. Nach meinem Verständnis wird sich dann die Mineralwolle recht bald mit Wasser vollsaugen, das nur sehr langsam wieder aus dem System herausdiffundiert (wenn überhaupt. Ist der Gedankengang soweit richtig? Kann ich diesem Problem mit größerer Putzdicke vorbeugen, damit die Putzschicht nicht so leicht beschädigt werden kann?

Ich freue mich über Berichte aus Theorie und Praxis

Viele Grüße
Henri

Verfasser:
Jens42
Zeit: 11.02.2024 15:04:21
0
3671774
Die Unternehmen haben halt keine Erfahrung mit Holzfaser und genug andere Aufträge, warum sollten sie sich da weiterbilden ... Frag vielleicht (regionale) Naturbaustoffhändler nach Handwerkern, die damit Erfahrung haben.

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 11.02.2024 15:18:38
0
3671784
Betreffend der "Beschädigungen", meist ist die Überdeckung der isolierung und des Armierungsgewebes zu dünn (voll mit der Kelle ausgestrichen bis auf das Gewebe) besonders deutlich sieht man das nach einem Regenguss, wo man die einzelnen Stöße deutlich sieht!

Der Hintergrund dafür ist einfach Gewinnmaximierung und schneller fertigwerden!

Verfasser:
HenriZT
Zeit: 12.02.2024 14:17:59
0
3672302
Zitat von Hannes/esbg Beitrag anzeigen
Betreffend der "Beschädigungen", meist ist die Überdeckung der isolierung und des Armierungsgewebes zu dünn (voll mit der Kelle ausgestrichen bis auf das Gewebe) besonders deutlich sieht man das nach einem Regenguss, wo man die einzelnen Stöße deutlich sieht!

Der Hintergrund dafür ist[...]


Danke für die Rückmeldungen!
Hab ich da irgendeine Möglichkeit die Putzdicken zu messen? Als Laie erkenne ich doch niemals ob da was im Argen liegt, selbst wenn ich daneben stehe wenn der Putz aufgezogen wird.
Und Jahre später da einen Mangel geltend zu machen dürfe auch ein Ding der Unmöglichkeit sein.

Wie seht ihr das?
Gruß
Henri

Verfasser:
Oelwechsler
Zeit: 12.02.2024 16:50:55
0
3672395
Meine Erfahrung: Die Firmen haben ihre zugelassenen Systeme, und die Frage nach einen dickeren Putz wurde eher mit Kopfschütteln begegnet. Ich hatte einen ca 2cm-Putz geplant, um durch die höhere thermische Kapazität eines solchen Putzes der morgentlichen Kondensation durch Auskühlung bei Unterschreitung des Taupunktes etwas entgegen zu wirken.
Das wäre zwar teurer geworden und ich hätte es gerne bezahlt, aber ich hatte den Eindruck, dass man solchen Sonderwünschen eines einzelnen Bauherrens aus dem Weg gehen will, da keine Erfahrungen in der Ausführung vorliegen. Man lobt dann eher sein tolles Farbsystem in den Himmel...
Am Ende ist es ein Standardputz geworden und an den noch offenen Anschlüssen konnte ich keine 5mm feststellen, eher weniger.

Sowas will man natürlich nicht haben...

Verfasser:
Donpepe23
Zeit: 12.02.2024 19:33:47
0
3672474
Moin,

es gibt WDVS Dickputz System (z.B. von Weber). da ist der Putz dann 15+mm stark. Aber es gibt mittlerweile auch System mit 2-3mm..

Habe meine WDVS (Kellerwand auf 1m rausgebaut) mit gut 15mm verputzt und würde es immer wieder so machen und bis jetzt konnten spielende Kinder etc der WDVS nichts anhaben... inkl einiger Fussbälle etc.

Grüße

Verfasser:
JoergW
Zeit: 12.02.2024 21:48:47
0
3672532
Moin,

ich habe im Garagen / Auffahrt bereich den Putz auf doppeltes Gewebe legen lassen.
Hier habe ich durch doppelt Kleber und doppelt Gewebe einiges an Stabilität bekommen.
Weder Bälle noch Fahradlenker haben dem Putz geschadet.
Jetzt ist das Kind aus dem Haus ....

Auch mein WDVS Bauer staunte nicht schlecht als ich den Mineralischen Putz ab "Werk" in meinem Farbton haben wolte und nicht mit einer Silikonplörre die Putzstruktur gleich zukleistern lassen wollte.
Vorteil bei Standardweiß ....für Ihn, Reste können beim nächsten weiter verbaut werden.
Bei meinen Resten musste er halt Weiß Streichen, aber den Putz hat er immer mit Fassadenfarbe aufgehübscht.

Nach 17 Jahren bis auf Staub im Putz, bislang keine Mose und Flechten.

eine Straße weiter wurden Blöcke der Baugesellschaft zeitgleich gedämmt, geputzt und gestrichen ... fast jede Fassade hat Grünspan.

In wie weit der Mineralische Schutz oder zugesetzteBiozide den Algenbefall in Schach halten kann ich so nicht sagen.


Grüßle

Verfasser:
MitohneHeizung
Zeit: 12.02.2024 22:50:59
0
3672577
Beim Putz ist es wichtig durchgefärbten Dickschicht Putz zu wählen.

Auf keinen Fall einen Putz verwenden der gestrichen werden muss.

Wenn man sich daran nicht hält hat man nach 3 Jahren die ersten Schleier und Moose und Flechten auf der Fassade.
Kann man sehr gut in 3-5 Jahre alten Neubaugebieten sehen wo die fleckigen Neubaufassaden zu bestaunen sind.

Verfasser:
HenriZT
Zeit: 14.02.2024 09:20:20
0
3673238
Danke für eure Antworten. Ich bin gespannt was mein Baudekorateur daraus zu euren Vorschlägen sagt.

Wieviel zusätzlicher Aufwand bei der Verarbeitung ist der durchgefärbte dickschichtige Putz etwa? Dass er mehr Material braucht ist klar...

Verfasser:
PeterAlles
Zeit: 14.02.2024 09:40:07
2
3673244
Zitat von HenriZT Beitrag anzeigen

wie im anderen Thread angerissen planen wir ein WDVS an unserem EFH, voraussichtlich wird's Mineralwolle werden.

Jetzt treiben mich zwei Fragen um:
1. eigentlich hätte ich lieber ein WDVS aus einem natürlichen Werkstoff, z.b. Holzfaser o.ä. [...]

Der Vorteil von Steinwolle ist, es kann nicht vermodern, nicht faulen und nicht brennen.

Ich verstehe Deinen Wunsch, ich selber würde auch Naturbaustoffe bevorzugen, habe dann aber meine Priorität auf nicht brennbar gelegt.

Verfasser:
RonhofPeter
Zeit: 19.02.2024 15:15:13
0
3675659
Auch wir dämmen hoffentlich heuer mit Holzfaser, ca. 160 - 200mm. Fenster müssen mit erneuert werden und sollen auch nach "außen" wandern, also in die neue Dämmung. Fachhandwerker haben wir noch keinen gefunden?!?

Verfasser:
MitohneHeizung
Zeit: 19.02.2024 16:18:13
1
3675706
Zitat von HenriZT Beitrag anzeigen
Danke für eure Antworten. Ich bin gespannt was mein Baudekorateur daraus zu euren Vorschlägen sagt.

Wieviel zusätzlicher Aufwand bei der Verarbeitung ist der durchgefärbte dickschichtige Putz etwa? Dass er mehr Material braucht ist klar...


Es gibt keinen Zusatzaufwand außer das es länger dauert.

Verfasser:
Frimo
Zeit: 19.02.2024 16:20:00
0
3675707
Geil 😜

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