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Foren
Wärmepumpenauswahl nach Heizreport
Verfasser:
kristian b
Zeit: 12.02.2024 15:23:35
0
3672330
Hallo,
wir bewohnen ein altes Bauernhaus, Bruchsteinwände, Isolierverglasung aus den 1990er Jahren, Vießmann Flüssiggaskessel 1991 (26kw), 215m² Wohnfläche.
Jährlicher Verbrauch ~18.000kWh Flüssiggas und ~8RM Nadelholz in zwei Kaminöfen (letzteres würde ich gern stark reduzieren).

Geplant ist eine 25kWp PV-Anlage, die später auch einen großen Akku bekommen wird, um möglichst viel Energie für die Heizung selbst herzustellen.

Einen Handwerker habe ich wahrscheinlich gefunden, mit dem ich zusammenarbeiten will. Problem, er arbeitet hauptsächlich mit NMT zusammen. Da ich auf jeden Fall R290 haben will, wird es mit NMT aber nichts.

Ich habe den vollständigen Heizreport (Bezahlversion) genutzt und alle Daten des Gebäudes, sowie der aktuellen Heizung eingegeben. Laut Heizreport ergibt sich eine Norm-Gebäudeheizlast von 19,74kW und die nötige Leistung der Wärmpumpe wird mit 15,67kW darin angegeben. Der Heizreport rechnet hier ohne Holzverbrennung, die wir aber nicht vollständig einstellen, sondern nur reduzieren wollen. Lasse ich die bisher fast ausschließlich durch Holzöfen beheizten 50m² des Hauses weg (eigentlich nutzen wir die Heizkörper in diesen Räumen (Wohnzimmer, Küche mit Esszimmer) aktuell nur, wenn wir eine Party schmeißen, weil die Holzfeuerung dann zu viel Wärme bringt und nicht gut regulierbar ist), errechnet der Heizreport eine Norm-Gebäudeheizlast von 14,71kW und eine nötige Wärmepumpenleistung von 11,80kW.

Geplant ist alle Heizflächen gegen 33er Heizkörper auszutauschen (aktuell viele 11er und 21er), so dass laut Heizreport Systemtemperaturen von 50/40°C erreicht werden können.

Die Idee ist nun eine Vießmann 251 A13 Wärmepumpe einzusetzen, 200l Warmwasserspeicher und einen Rücklaufpufferspeicher (Größe weiß ich noch nicht).

Der Warmwasserspeicher wird eine Heizpatrone bekommen, um im Sommer die Wärmepumpe abschalten zu können, Energie wird genug vom Dach kommen.

Laut Heizreport wäre die A13 eigentlich etwas zu klein, wenn die Holzfeuerung vollständig ersetzt werden soll und etwas zu groß, würden wir weiter so viel Holz verbrennen wie bisher. Das gibt mir eigentlich ein gutes Gefühl mit der Wahl der WP, denn ich werde meistens auf Holz verzichten können.

Mich interessiert Eure Meinung dazu, ob die Wahl passt.

Vielen Dank,
Kristian

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 12.02.2024 15:50:09
0
3672344
Bist du sicher, alle Angaben bei Heizreport richtig eingegeben zu haben??
Nach dem Gasverbrauch errechnet sich die Heizlast auf ca. 9kw+ Holzverbrauch, welchen man eigentlich unberücksichtigt lassen sollte. Früher oder später kommt die Zeit wo die WP es alleine schaffen sollte. 215qm bei soviel Energiebedarf solltest du generell überdenken und eine Daten auf Heizreport dringend prüfen!
Entweder musst du solange eine kleinere WP benutzen, oder gleich die passende erwerben und ohne Holz leben. Die WP mit voller Heizlast auszulegen und dann nur einen Teil zu benötigen bringt diverse Probleme mit sich.
Auch würde ich vor einer weiteren Planung der WP passende HK zur erforderlichen Leistung der Räume einbauen und dann schauen, welchen Volumenstrom ich durch das System bekomme und einen WMZ verbauen um den genaueren Heizbedarf zu ermitteln.
Generell sollte eine WP auf max. 80-100% der tatsächlichen Heizlast dimensioniert werden, die wirklich kalten Tage werden immer seltener.
Die Überlegung PV-Strom zu WW machen ist prinzipiell richtig, nur solltest du bedenken, daß der Stab dies in 1:1 macht, die WP im Sommer sicher mind. 1:3!! Generell spielt PV für die WP eher eine kleine Rolle, da die Sonne in der Heizperiode einfach fehlt. Andererseits zählt natürlich jedes Watt.

Verfasser:
kristian b
Zeit: 12.02.2024 17:25:45
0
3672416
Die Werte im Heizreport passen. Ich werde noch mal die U-Werte der Außenwände überprüfen, eventuell kann sich da noch etwas verschieben.

Wie relevant ist bei Deiner Berechnung (18.000kWh Flüssiggas = ~9kW WP + Holzverbrauch) der schlechte Wirkungsgrad des alten Atola-Kessels? Oder hast Du den schon einbezogen?

Gerade weil die kälteren Tage weniger werden, habe ich eigentlich ein ganz gutes Gefühl mit der 251 A13. Drei Wochen im Jahr Holz heizen, wäre schon ganz was anderes, als jetzt von November bis Ende April.

Oder welche WP würde sich anbieten, wöllte man die vollen 16kW haben?

Verfasser:
SolarFuzzy1
Zeit: 12.02.2024 17:47:52
1
3672425
Ich sage mal nichts zu den Zahlen , außer daß Messen besser ist als berechnen.
Bei 25 kWp PV kannst Du im Sommer den Heizstab brummen lassen UND gleichzeitig die WP im Kühlmodus laufen lassen (falls Dein Konzept das berücksichtigt ).
Andererseits werden Dir die 25 kWp in den dunklen Wintermonaten keinen nennenswerten Beitrag zum WP-Strom leisten , da vorher schon alles im Haushalt gelandet ist ( nur bildlich gesprochen ). Ohne Windstrom aus dem Netz wird da nichts gehen, das ist leider physikalische Realität.

Verfasser:
kristian b
Zeit: 12.02.2024 18:10:12
0
3672434
Nein, aktive Kühlung ist nicht vorgesehen und bei unserem Haus auch nicht wirklich wichtig. Wenigstens ein Vorteil der alten Hütte ;-)

Bitte lasst das PV-Thema einfach außen vor, war eher informativ gemeint.. Wie groß der Speicher später wird, mache ich vom Ertrag im Winter abhängig - aber so wenig Sonnentage sind es auch nicht.

Fakt ist, Flüssiggas wird nicht billiger und schon gar nicht umweltfreundlicher.

Mir ist wichtig, dass wir die richtige WP auswählen.

Verfasser:
Michael472
Zeit: 12.02.2024 18:33:37
0
3672442
Mal zur Orientierung (9 RM Nadelholz = 9*1500kWh):
(18000kWh+13500kWh) * 0,85 Wirkungsgrad / 2300 Betriebsstunden = 11,6 kW Heizlast bei NAT

Verfasser:
hunne1
Zeit: 12.02.2024 18:59:06
0
3672452
kristian b

Der WP sollte 10-15% größer sein als die errechneten Leistung deine Nerven und dein Geldbeutel werden sich bedanken.
Aus Erfahrung kann ich sagen mit solch einem Aussage "Ja es wird nicht so kalt usw". Kann ich nicht viel anfangen das mag ja zwar stimmen dass das NAT nicht so oft erreicht wird ABER die klimatischen Bedienung hohe Luftfeuchte Nebel Schnee paar minus Graden werden auch in der Zukunft geben.
Du wirst froh sein das deine Wp etwas größer ist und der wird mit Sicherheit besseren Abtauverhalten zum Tage legen als schnell und knapp kalkulierte Anlagen.
Einfach das Thema "abtaugeschädigten vervolgen dann wirst du sehen woran du bist was sinnvoll und was sinnfrei ist.

Verfasser:
Daniel.Torrence
Zeit: 12.02.2024 19:13:41
0
3672456
Klingt so, als wäre im Haus noch einiges an Optimierungspotential hinsichtlich der Wärmepumpentauglichkeit. Eine Heizungsauslegung auf maximal 42°C VL bei NAT spart Dir auf lange Sicht viel (Strom)Geld. Vielleicht erstmal schauen ob es niedrig hängende Früchte für Sanierungen gibt?

Die PV wird in der.Zeit zwischen Ende November und Mitte Februar nur wenig beitragen können.

Verfasser:
Michael472
Zeit: 12.02.2024 19:18:09
1
3672459
Zitat von hunne1 Beitrag anzeigen
kristian b

Der WP sollte 10-15% größer sein als die errechneten Leistung deine Nerven und dein Geldbeutel werden sich bedanken.
Aus Erfahrung kann ich sagen mit solch einem Aussage "Ja es wird nicht so kalt usw". Kann ich nicht viel anfangen das mag ja zwar stimmen dass das NAT[...]


Das sehe ich nicht so. Dafür gibt es einen eingebauten Heizstab, der dann ggf. für kurze Zeit 1-2 kW beisteuert. Zu groß dimensioniert führt vielmehr zu Problemen mit Takten, was auf die Lebensdauer des Kompressors geht.
Und als ob eine größere WP ein besseres abtauverhalten haben sollte.

Verfasser:
Slupsk
Zeit: 12.02.2024 19:23:07
0
3672463
Fakt ist: die Normheizlast ist notwendig, um das Gebäude bei Leerstand und ohne interne (Geräte) und externe Gewinne (Sonne) bei NAT auf der eingestellten Raumtemperatur zu halten.

Fakt ist auch, dass man diesen Zustand äußerst selten (wenn überhaupt) hat, und der ja auch noch über einen längeren Zeitraum als eine einzelne Nacht anhalten muss.

Das führt regelmäßig dazu, dass langfristig auftretende Spitzenlasten um gut 20-30% unter der berechneten Normheizlast liegen.

Im zweiten Schritt musst du für dich entscheiden, ob dir ein Zuheizen mit Holz für ~5-10 % des Gesamtwärmebedarfes (also Flüssiggas+ Holz bisher) zu stressig sind.

Wenn ja: WP auf Normheizlast gesamt abzüglich 20-30% auslegen

Wenn nein: dann kannst du gut weitere 20 % (bezogen auf den bereits reduzierten Wert) abziehen, musst dann wie gesagt etwas Zuheizen. Bei Interesse, schau dir eine typische Jahresdauerlinie eines Bestandsgebäudes an. Da lässt sich grafisch recht einfach darstellen, welche Spitzenleistung welchen ungefähren Deckungsgrad ausmacht.

Verfasser:
Slupsk
Zeit: 12.02.2024 19:26:43
0
3672468
Hier beispielhaft vom Fraunhofer zur Orientierung, damit du weißt wovon ich spreche:

JDL

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 12.02.2024 20:17:06
0
3672488
Zitat von kristian b Beitrag anzeigen
Die Werte im Heizreport passen. Ich werde noch mal die U-Werte der Außenwände überprüfen, eventuell kann sich da noch etwas verschieben.

Wie relevant ist bei Deiner Berechnung (18.000kWh Flüssiggas = ~9kW WP + Holzverbrauch) der schlechte Wirkungsgrad des alten Atola-Kessels? Oder hast[...]

Ich hatte meine Heizlast ebenfalls auf dieser Plattform berechnet, den exakten Wert aber erst dann erhalten, als ich alle Untermenüs vollends berücksichtigt hatte. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, das die Hütte einen so hohen Bedarf hat.
Laut meiner Berechnung hat unsere Hütte bei wirklich wenig Dämmung bei 185qm nur 8kw, welche meine WP in den zwei Wintern nie gebraucht hat. Uns wurde entgegen der Berechnung eine 12er angedreht. Vor dem Einbau hatte ich alle HK auf Tauglichkeit bei max.45° VLT mit dem Öler getestet. Die WP läuft jetzt schon die ganze Saison auf 40% Leistung, nur die Tage mit -16° hatte ich vorsorglich auf 50% gestellt. Der Heizstab ist sofort deaktiviert worden.
Die Berechnung deiner Last nach dem Verbrauch habe ich bei Ingenieurbetrieb Oertli im Internet gemacht, dabei 2000Stunden eingesetzt und 0,85% Wirkungsgrad.
Eine überdimensionierte WP macht dir deutlich mehr Ärger, als eine passende oder etwas kleinere, die halt dann im Notfall den Stab zu schaltet, was unterm Strich aber günstiger ist.

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 12.02.2024 20:29:24
0
3672491
Noch was zu beachten. WP haben nur einen bestimmten Modulationsbereich, welcher bei etwa 25% im Minimum liegt. Je größer die WP desto größer dann auch die Mindest Leistung, welche du bei höheren AT irgendwie unterbringen musst, sonst taktet die Kiste unnötig.

Verfasser:
hunne1
Zeit: 12.02.2024 20:33:03
0
3672492
Michael 472

Die Rede ist nicht von "zu groß" sondern größer ausgelegte Wp!
Der eingebaute heizstab ist ein ontop Zubehör welches seine Leitung erst nach bestimmten Kriterien freigibt und diese Leistung Zuwachs ist nicht top-on von 0 auf 100% sondern muss System bedingt das gesamte zum abtauvorgang benötigte Energie erst einmal erzeugen! Das ist alles schön und gut aber nach dem abtauvorgang sollte der zusatzheizung sich verabschieden BIS zum nächsten abtauvorgang wo das ganze Prozess von vorne beginnt!
Ein etwas größer dimensionierte Anlage hat den Vorteil das man die Leistungs spektrum besser handhaben kann dadurch abtauen kritischen Phasen besser bewerkstelligen könnte.
Das von vielen gefürchteten "takten" ist meist auf schlechte hydraulischer Bedienung zurück zuführen.

Verfasser:
KR0815
Zeit: 12.02.2024 20:41:23
0
3672496
Zitat von SolarFuzzy1 Beitrag anzeigen
Ich sage mal nichts zu den Zahlen , außer daß Messen besser ist als berechnen.
Bei 25 kWp PV kannst Du im Sommer den Heizstab brummen lassen UND gleichzeitig die WP im Kühlmodus laufen lassen (falls Dein Konzept das berücksichtigt ).
Andererseits werden Dir die 25 kWp in den dunklen[...]


leider vollkommen richtig - dieselbe Erfahrung habe ich hier auch

Aber immer noch besser als nichts

Verfasser:
Michael472
Zeit: 12.02.2024 20:48:12
2
3672503
Zitat von hunne1 Beitrag anzeigen
Michael 472

Die Rede ist nicht von "zu groß" sondern größer ausgelegte Wp!
Der eingebaute heizstab ist ein ontop Zubehör welches seine Leitung erst nach bestimmten Kriterien freigibt und diese Leistung Zuwachs ist nicht top-on von 0 auf 100% sondern muss System bedingt das[...]


Schon verstanden, bin aber trotzdem nicht deiner Meinung. Vor allem im bestandsbau ist die Hydraulik oft nicht so gut. Da ist es umso wichtiger, dass die WP keinen so hohen mindestdurchfluss hat. Je größer die WP, desto höher ist in der Regel der erforderliche mindestdurchfluss. Auch das spricht meiner Meinung nach für eine kleiner dimensionierte WP.

Verfasser:
hunne1
Zeit: 12.02.2024 21:38:56
0
3672523
Michael 472

Eben nicht! Altbauten und Bestandsgebäuden vertragen in der Regel besser etwas übertemperatur als moderne hermetisch abgeriegelten Gebäuden!
Durch ihre große Modulations Fähigkeiten sind moderne WP für verschiedenen wolumenströme ziemlich gut geeignet.
Bei Altbauten sollte je nach hydraulischer Beschaffenheit das oberste Gebot heißen mittleren heizwasser Temperatur zu erreichen auch bei kritischen klimatischen Gegebenheiten das erreicht man eher mit großen Volumenstom und mit den dazugehörigen Leistungsfähigkeit der Wp.

Verfasser:
Slupsk
Zeit: 12.02.2024 22:04:31
1
3672545
Zitat von hunne1 Beitrag anzeigen
Michael 472

Eben nicht! Altbauten und Bestandsgebäuden vertragen in der Regel besser etwas übertemperatur als moderne hermetisch abgeriegelten Gebäuden!
Durch ihre große Modulations Fähigkeiten sind moderne WP für verschiedenen wolumenströme ziemlich gut geeignet.
Bei[...]


Altbau, Neubau ... Hin oder her. Es geht nicht darum, welchrs Gebäude eine groß ausgelegte WP besser verträgt. Es geht um eine sinnvolle Dimensionierung einer WP für den Anwendungsfall des Fragestellers.

Und da mit Holz zugeheizt werden kann, und auch die Motivation da ist, das zu tun, wird eine größere WP nicht benötigt.

Natürlich kann man jetzt was größeres einbauen, damit nur tagsüber heizen, dadurch indirekt nachts eine Absenkung der RT haben und tagsüber überhitzen. aber das war nicht die Frage.

Verfasser:
KR0815
Zeit: 12.02.2024 23:48:16
0
3672593
5 % Ersparnis sind locker machbar

bei 10% wird es schon eng

Freaks schaffen 25% . durch all möglichen Tricks

Jetzt muss man ausrechnen - wieviel sind 25% in € ?

Verfasser:
hunne1
Zeit: 13.02.2024 04:29:47
0
3672614
Slupsk

Genau! Und diese Frage wurde beantwortet der Themenstarter bewohnt eine alte Bauernhaus mit bruchsteinwände und ist noch nicht ganz schlüssig in seiner Entscheidung über die Größe der zum Einsatz kommenden wärmepumpe!
Wobei er dabei weitestgehend auf zusatzheizung verzichten möchte usw.
Was für dich sinnvoll ist und was für ihn sinnvoll wäre sind 2 paar Schuhe.
Der Frage lautete "sinngemäß" wie ist der breiter Meinung Dimensionierung nach Berechnung oder nach Erfahrungen!
Punkt aus fertig.

Verfasser:
kristian b
Zeit: 13.02.2024 14:02:39
0
3672861
Okay, jetzt noch mal sortieren. Bitte schlagt Euch nicht die Köpfe wegen meiner Heizung ein.

Eine Optimierung des Heizreports führt eher zu einer etwas höheren Heizlast. Gründe dafür sind vornehmlich der schlechte U-Wert des Bruchsteinmauerwerks, der relativ langgestreckte Grundriss, Fenster aus 1997, etc.. Allerdings sind gut 80W/m² bei solch alten Gebäuden wohl eher normal.

Tatsächlich komme ich bei der 251.A13 auf knapp 80% der Heizlast, bei -7°C.

Die Bereitschaft mit Holz weiterhin zuzufeuern besteht. Aber ich möchte es deutlich reduzieren. Im Moment heizen wir mit Holz ab der Heizgrenztemperatur, also ungefähr ab 15°C abwärts. Natürlich könnte ich das auch aktuell reduzieren und stattdessen Gas verbrennen - will ich aber nicht. Und ich habe durchaus die Hoffnung, mit einer 25kWp PV-Anlage mit Ost-Süd-West-Ausrichtung auch im Winter nicht soo wenig Energie zu ernten, aber das wird sich zeigen und ist auch nicht entscheidend.


Tiefhängende Früchte in der Heizlastreduktion sind nicht viele übrig. OGS-Dämmung ist schon passiert. Fenster sind 1997 erneuert wurden, durch die vielen und relativ großen Fensterflächen lohnt sich ein erneuter Austausch aktuell nicht. Vollwärmeschutz ist weder tiefhängend noch günstig. Wenn der mal angegangen wird, wird gleichzeitig das Dachgeschoss (zusätzliche 80-100m²) ausgebaut, die freiwerdende Heizenergie wird dann dort benötigt.

42°C VL sind nicht sinnvoll realisierbar. Die Heizkörper nähmen gigantische Ausmaße an, Fußbodenheizung ist nicht realisierbar.

Die 251.A13 moduliert laut Datenblatt bei 7°C auf bis zu 3kw runter. Das wären 14W/m² - kann das wirklich zu viel sein?

Das mit der Jahresdauerlinie habe ich leider nicht verstanden. Sorry.

Zitat von cmuesei Beitrag anzeigen
Zitat von kristian b Beitrag anzeigen
[...]

Ich hatte meine Heizlast ebenfalls auf dieser Plattform berechnet, den exakten Wert aber erst dann erhalten, als ich alle Untermenüs vollends berücksichtigt hatte. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, das die Hütte einen so hohen Bedarf hat.
Laut meiner Berechnung hat unsere Hütte[...]


Es ist fraglich ob unsere Häuser vergleichbar sind. Bruchstein, ohne zusätzliche Dämmung ist eben, bezogen auf Wärmedämmumg, eine Katastrophe. Dafür ist der Wärmeschutz super.

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 13.02.2024 14:43:48
0
3672884
Die Daten deiner geplanten WP kenne ich nicht konkret, und wie du auf 3,kW kommst kann ich nicht nachvollziehen. Aktuell bei +9° AT läuft unsere Kiste mit einer AZ von 4,9 bei 1,1kw Strom incl. Gebäude Pumpe, was schon ca. 5 kwh Wärme sind.
Wie auch immer du dich entscheidest, bei WP ist oft weniger eben mehr.

Verfasser:
kristian b
Zeit: 13.02.2024 15:01:28
0
3672892
Hier die Daten der WP


Verfasser:
ErwinL
Zeit: 13.02.2024 15:17:59
1
3672898
Zitat von cmuesei Beitrag anzeigen
Noch was zu beachten. WP haben nur einen bestimmten Modulationsbereich, welcher bei etwa 25% im Minimum liegt. Je größer die WP desto größer dann auch die Mindest Leistung, welche du bei höheren AT irgendwie unterbringen musst, sonst taktet die Kiste unnötig.


25% sind zu optimistisch.

25% erreicht meine Vaillant auf der elektrischen Seite. Da bei 7 Grad AT aber die AZ >5 ist, läuft das auf knapp 50% thermische Leistung hinaus.

Wer in Ruhe planen kann und Platz hat, sollte bei >10 kW vielleicht lieber 2 kleine WP nehmen.

Verfasser:
Slupsk
Zeit: 13.02.2024 15:22:54
0
3672903
Dann ist die A13 bezüglich der Spitzenlast ja schonmal nicht so schlecht, wobei ich es immer noch als "sichere" Lösung bezeichnen würde, die nicht zu knapp dimensioniert ist.

Überträgt man die Heizlast nach Norm zu realer Spitzenlast, wird die A13 bei A-7/W50(?) ziemlich sicher 100% der tatsächlichen Spitzenlast decken können.

Wo liegt denn deine NAT? Sollte ja im Heizreport hinterlegt sein. Falls bei -10 bis -12°C, würde ich an deiner Stelle eine Nummer kleiner denken, also zB die A10 nehmen. Oder einen anderen Hersteller. Viessmann gibt sein Wärmepumpengeschäft auf und hat diese Sparte an Carrier verkauft. Nur so als Indikator...

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Wärmepumpenauswahl nach Heizreport
Verfasser:
Slupsk
Zeit: 13.02.2024 15:22:54
0
3672903
Dann ist die A13 bezüglich der Spitzenlast ja schonmal nicht so schlecht, wobei ich es immer noch als "sichere" Lösung bezeichnen würde, die nicht zu knapp dimensioniert ist.

Überträgt man die Heizlast nach Norm zu realer Spitzenlast, wird die A13 bei A-7/W50(?) ziemlich sicher 100% der tatsächlichen Spitzenlast decken können.

Wo liegt denn deine NAT? Sollte ja im Heizreport hinterlegt sein. Falls bei -10 bis -12°C, würde ich an deiner Stelle eine Nummer kleiner denken, also zB die A10 nehmen. Oder einen anderen Hersteller. Viessmann gibt sein Wärmepumpengeschäft auf und hat diese Sparte an Carrier verkauft. Nur so als Indikator...
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