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04.08.2003 21:54:02 |
Hallo. Auf dem Flachdach einer Halle soll eine 5KW- Photovoltaik-Anlage installiert werden. Da die Anlage von West keinen natürlichen Windschutz hat, muß der Rahmen auch für starke Windlasten gesichert werden. Weiß jemand Lösungen, wie sich so ein Rahmen sichern lässt, ohne gleich die Dichtheit des Daches zu riskieren? Grüße, C. Brenner www.Celsius-compile.de
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04.08.2003 22:01:43 |
Hallo, man könnte die Konstruktion mit Betonelementen sichern (beschweren), das Dach muss das natürlich aushalten. In den Viessmann - Unterlagen gibt es z.B.: dazu genaue Kraft - Moment Angaben. MfG Uwe Bartel
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05.08.2003 08:34:21 |
In der Regel mit 90kg/m2 beschweren ... geht die aus statischen Gründen nicht, muss ein Trägergestell (auf dem die Module installiert werden) auf die Aussenwände abgelastet werden oder wenn die Aussenwände nicht erreichbar sind mit Stahlseilen an den Aussenwänden verankert werden ... |
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05.08.2003 09:44:34 |
Hallo Herr Brenner, bei der Errichtung einer PV-Anlage auf einem Flachdach sollten Sie unbedingt die statischen DIN-Normen beachten und einhalten. Die Aussage mit 90 kg/qm ist nicht richtig! Diesen Wert kann man nicht einfach pauschalisieren. U.a. spielt die Gebäudehöhe eine wesentliche Rolle, die die aufzubringende Last (Beschwerung) bestimmt. Lassen Sie sich hier vom Fachmann ( Solarteur) aus ihrer Nähe gut beraten. Es gibt sogenannte Flachdachständer, die mit Betonplatten (Rasenkantensteinen) beschwert werden können, falls Sie nicht die Dachhaut beschädigen möchten. Hier aber auf jeden Fall die Statik des Daches überprüfen lassen, ob solche Lasten auch zulässig sind! MfG Jörg |
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05.08.2003 18:36:44 |
... ich sagte ja auch :" In der Regel ... " ... tststsssss
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06.08.2003 20:52:11 |
Hallo Herr Brenner, nur ein Gedanke, kommt natürlich auf alles mögliche an, in bestimmten Fällen könnte es auch mit einem Silikonkleber gehen (Datenblatt sagt ca.450 N/cm²Zugfestigkeit). Wärmeausdehnung muß aber entsprechend berücksichtigt werden weshalb hochelastische "Puffer" noch nötig sein könnten. Oleg Stolz
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06.08.2003 21:53:53 |
@ oekolüfter 450N/m² ist ja enorm! Aber dann nimmt der Wind wohl die oberste Dachschicht mit (Teer). Hat jemand Erfahrungen mit einer Art "Windschott", der die Luft abbremst oder über die Anlage lenkt? Danke für Eure Beiträge. C. Brenner
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07.08.2003 10:53:34 |
Hallo, ich denke, der Einsatz von Silikon in solchen Fällen ist eher bedenklich, da Silikon nicht UV-Beständig ist. Die angegebene Zugfestigkeit ist auch nur bei bestimmten Temperaturen gegeben. Was passiert denn bei solchen Temperaturen, die momentan herrschen?? Gegen ein Windschott ist wohl nichts auszusetzen, solange dieser Aufbau die Generatoren nicht verschattet! Tip: Die Firma SCHÜCO bietet Unterkonstruktionen für PV-Anlagen an und geben gleichzeitig einer statischen Nachweis für das Untergestell! Gruß Jörg |
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07.08.2003 11:38:14 |
Vor allem: gegen Langfinger sichern. Bei uns haben sie ein Wasserwerk damit bepflastert- ein Woche nach Einweihung waren die Dinger weg...
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07.08.2003 17:16:59 |
Hallo Jörg, zunächst sagte ich ja, auf die Umstände kommt es an (Untergrund etc.).Es gibt natürlich UV-beständige Silikonkleber, mit einem Einsatzbereich von -60 bis 250 °C. 80 °C Dachtemperatur oder mehr ist da überhaupt kein Problem. Die Festigkeit muß man dabei ja gar nicht ausnutzen, so kleine Klebestellen (2cm² je qm !) würde wohl niemand machen (nur mit Lupe). Im "Normalfall" kommen da auch wegen der erforderlichen elastischen Zwischenlage und der Massen wohl 50 bis 100 cm² zusammen. Abgesehen davon wäre es auch kein Problem, die Klebestellen abgedunkelt zu halten. Deshalb meine ich, wenn der Untergrund mitmacht, Bedenken sind da nicht angebracht. Allerdings muß man die klebetechnischen Erfordernisse des Silikons kennen. Die Windschürze halte ich für keine glückliche Lösung, da Wirbel etc. sich kaum voraussehen lassen, der Wind macht was er will (Murphi´sches Gesetz). Wahrscheinlich fliegt dann die Windschürze weg ;-) Geeigneter halte ich ein Sichern mit gespannten Seilen oder eine "Balkenkonstruktion", die mit den festen Wänden verbunden ist (falls die nicht 70 m weit weg sind). Oleg Stolz
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