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Foren
Hydraulik Wärmepumpe mit HK und FBH
Verfasser:
Helmut13
Zeit: 20.03.2024 18:16:58
0
3689285
Hallo zusammen,

ich ersetzte Öl durch eine Wärmepumpe (vermutich Lambda EU13L) und bin bzgl. Hydraulik immer noch hin und her gerissen.
Zwei drittel des Hauses haben FBH der Rest HK, weshalb ich zwei Heizkreise mit unterschiedlichen VL habe.
Es schein da ja zwei Lager zu geben: einerseits die "hocheffizienten/teuren" Kombispeicher wo mir klar ist, wie das funktioniert. Andererseits wird viel von der Zwei-Speicherlösung gesprochen, z.B. mit Reihenrücklaufspeicher. Leider bin ich aber wirklicher Laie und finde kein bildliches Hydraulikschema, wie man das Gesamtsystem mit zwei Heizkreisen und Reihenrücklaufspeicher aufbauen würde, oder geht das bei zwei unterschiedlichen Heizkreisen gar nicht?

Könnte man sich auch sowas vorstellen, dass der RL vom HK der "VL" der FBH ist? Wenn das sinnvoll sein könnte, braucht man vermutlich noch ein paar andere hydraulische Komponenten, die z.B. den vermutlich unterschiedlichen Volumenstrom ausgleichen.

Ich bin für jede Empfehlung/Hinweis dankbar.

Viele Grüße

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 20.03.2024 19:22:15
1
3689316
Zu deinen Fragen gibt es bereits diverse Beiträge hier im Forum, vielleicht solltest du Mal einfach die Suchfunktion bemühen.
Auch wären konkretere Informationen zu deinem Vorhaben sehr wichtig, z.B. die beiden VLT, wie deine Hydraulik aktuell beschaffen ist, ob dir der mögliche Volumenstrom bekannt ist, Heizlast der Hütte zur Abschätzung der gewälten WP, etc.
Woher du die Aussagen "hocheffiziente Kombispeicher" nimmst, erschließt sich mir nicht, eher wirken sich diese Teile oft ineffizient aus.
Du solltest dich hier tief in die Materie einlesen, was auch deinen 2. Thread betrifft.
Auch Hydraulikschemata solltest du dann ausreichend finden.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 20.03.2024 19:41:20
0
3689328
Zitat von Helmut13 Beitrag anzeigen
... einerseits die "hocheffizienten ..." Kombispeicher ...
Das ist doch sicherlich ironisch gemeint?

In Kombination mit Wärmepumpentechnik sind solche Verpuffer die wahren Gründe dafür, dass unnötig elektrische Antriebsenergie vergeudet wird.

http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Warmwasserbereitung#Speichersysteme_mit_geringem_Trinkwasservolumen

Verfasser:
godek
Zeit: 20.03.2024 19:43:16
3
3689333
Zitat von Helmut13 Beitrag anzeigen
Zwei drittel des Hauses haben FBH der Rest HK, weshalb ich zwei Heizkreise mit unterschiedlichen VL habe.]


Das kann man ja ändern.

Heizkörper vergrössern schon braucht es nur eine VL.

mfg
godek

Verfasser:
rotten78
Zeit: 20.03.2024 20:29:10
0
3689357
Hallo

Hätte zum Thema auch eine Frage.

Ich möchte den Wohnraum ca 90qm FBH 20er Aluverbundrohr und den Keller mit 3bis4 Alu- HK an eine WP mit VL 40° betreiben.
Laut verschiedenen Beiträgen ist ein optionaler Anschluss einer WP ohne Pufferspeicher.
Kann ich FBH und HK direkt an die WP anschließen oder muß ein Puffer als Weiche dazwischen gesetzt werden?

Verfasser:
Helmut13
Zeit: 20.03.2024 22:08:54
0
3689391
Zitat von cmuesei Beitrag anzeigen
Zu deinen Fragen gibt es bereits diverse Beiträge hier im Forum, vielleicht solltest du Mal einfach die Suchfunktion bemühen.
Auch wären konkretere Informationen zu deinem Vorhaben sehr wichtig, z.B. die beiden VLT, wie deine Hydraulik aktuell beschaffen ist, ob dir der mögliche Volumenstrom[...]


Aktuell sind es eben zwei separate Heizkreise, wobei die FBH in einem gut sanierten Bereich mit ca. 175qm und VL 38°C ist, wobei man da auch noch ein paar °C rauskitzeln könnte.
Die HK auf ca. 100qm sind aus den 80er Jahren und haben aktuell VL 60°C, wobei ich in den kritischen Räumen die Heizkörper vergrößern werde und aktuell die Hydraulik aufgrund der anderen Sanierung sicher nicht mehr optimal ist. Ich denke schon auf max. 50°C runter zu kommen, aber nicht auf das FBH Niveau. Bzgl. Volumenstrom kann ich leider nichts sagen.
Die selbstberechnete Heizlast nach heizreport.de beträgt 9,7kW

Verfasser:
Helmut13
Zeit: 20.03.2024 22:12:57
0
3689393
Zitat von cmuesei Beitrag anzeigen
Zu deinen Fragen gibt es bereits diverse Beiträge hier im Forum, vielleicht solltest du Mal einfach die Suchfunktion bemühen.
Auch wären konkretere Informationen zu deinem Vorhaben sehr wichtig, z.B. die beiden VLT, wie deine Hydraulik aktuell beschaffen ist, ob dir der mögliche Volumenstrom[...]

Das habe ich im Wesentlichen von bonotos.de und dessen Berechnungen und Messungen. Da kommt oft die relativ pauschale Aussage, dass die Zweispeicherlösung ca. 20-30% mehr Strom als ein guter Kombispeicher braucht. Wobei ich mich da eben nicht auskenne und auch gewisse Zweifel habe. Deswegen schreibe ich ja hier :-)

Verfasser:
Arne_
Zeit: 21.03.2024 07:48:47
0
3689433
Zitat von Helmut13 Beitrag anzeigen
Zitat von cmuesei Beitrag anzeigen
[...]


Aktuell sind es eben zwei separate Heizkreise, wobei die FBH in einem gut sanierten Bereich mit ca. 175qm und VL 38°C ist, wobei man da auch noch ein paar °C rauskitzeln könnte.
Die HK auf ca. 100qm sind aus den 80er Jahren und haben aktuell VL 60°C, wobei ich in den kritischen[...]

50-60° VL sind echt viel. Mit Konvektoren kämst du vermutlich locker auf die max 38° der FBH.

Verfasser:
ixi0n
Zeit: 21.03.2024 08:06:23
1
3689443
Der Altbau wird dich am Ende wirklich viel Energie kosten, wenn du nicht jetzt schon investierst und ihn WP tauglich machst.
Gibt es außer Heizkröpertausch (hoffentlich auf Typ 33) noch andere Baustellen?
Sind die Fenster auch 30 Jahre alt? zT können auch nur die Glasscheiben getauscht werden, wenn der Rahmen noch gut ist.
Sind Rolladenkästen gedämmt? Noch andere Kältebrücken, die man einfach beheben kann?

Speicher wird vermutlich bedeuten, dass ihr eine hohe Temperatur habt und für die FBH heruntergemischt wird, oder? Das wird sehr sehr viel harte Arbeit für die Wärmepumpe.
Die FBH wird auch mit weniger als 38°C VL zurecht kommen, da bin ich mir sicher.

Was war denn euer Ölverbrauch pro Jahr in den letzten Jahren? Kamin vorhanden?

Für die Hydraulik spielen auch die Rohre eine große Rolle. Da helfen Bilder und/oder die Durchmesser der Leitungen der beiden Heizkreise.
Ich fahre mit 33@10 & 38@-15 Spreizung 4K und habe 70% HK und 30% der Fläche mit FBH. Klar ist unser Haus gut gedämmt und die Fenster zw 15-25 Jahre alt, aber es wäre sinnvoll, wenn es mit einer Temperatur funktionieren würde.

__________________
Meine Materialliste - Mein 7er Jeisha Einbau

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 21.03.2024 08:18:13
0
3689449
OK, das ist ja Mal ein Anfang.
Zwei so unterschiedliche Temperaturen kannst du eigentlich nur über eine Parallelhydraulik anfahren, wobei du auf diese Weise eben viel Energie "verschwendest". Dazu kommt eine VLT mit 50°+ wird nie effizient mit einer WP zu betreiben sein, auch wenn alle Hersteller mit solchen Angaben werben. Je größer der Temperaturhub, desto höher der Energieeinsatz, was dann im Winter zu AZ führt, die einer E-Heizung ähneln. Bei einer Parallelhydraulik muss der Puffer immer auf mind. die Temperatur des Hochtemperaturkreises geladen werden, welchen du dann eventuell ungemischt in die HK schiebst, für die FBH wird dann das teuer erzeugte 50°-Wasser auf FB-Niveau runtergemischt.
Mal aus meinem Umbau: Nach Installation unserer WP mit Parallelhydraulik über einen Hygienespeicher und Inbetriebnahme durch den WKD, hatte wir einen Stromverbrauch von ca. 70kwh/d bei 8°AT ( VLT 50°+), nach meinen Änderungen liegt der Verbrauch bei gleicher AT zwischen 12 und 17kwh ( VLT 30°) mit 14HK+2 FBK.
Du hast für deine Hütte eine Heizlast von 9,7kw errechnet und willst eine WP im Leistungsbereich von 3-15kw einbauen, daß ist der 2. gravierende Fehler! Eine WP sollte mit 80-max. 100% der ermittelten Heizlast dimensioniert werden und auch uns wurde eine 40% zu große WP aufgedrückt. Welchen Aufwand ich bewältigen musste um das Monster zu zähmen, willst du nicht wissen.
Meine Empfehlung lautet daher, den HK- Bereich soweit ertüchtigen, daß alles auf einem VLT-Kreis ohne Parallelpuffer, zusätzliche Pumpen, Mischer, Steuerungen etc. betrieben werden kann ( habe ich auch gemacht und es funktioniert sehr gut)
Prüfen, ob die Hydraulik dabei mitspielt, alles passend abgleichen, WMZ einbauen, eine Saison abwarten und erst dann eine passende WP auswählen. Wenn du nicht so lange warten willst, die erweiterte Berechnung auf Heizreport machen und danach die HK tauschen. Früher wurden HK eher zu groß ausgelegt, daher genügte bei uns ein Neuerwerb, die anderen sind innerhalb des Hauses umgezogen.
Für Alles was du jetzt überstürzt vielleicht falsch machst, bezahlst du im Nachhinein einen hohen Preis und das dauerhaft.

Verfasser:
Helmut13
Zeit: 21.03.2024 20:06:47
0
3689719
Zitat von ixi0n Beitrag anzeigen
Der Altbau wird dich am Ende wirklich viel Energie kosten, wenn du nicht jetzt schon investierst und ihn WP tauglich machst.
Gibt es außer Heizkröpertausch (hoffentlich auf Typ 33) noch andere Baustellen?
Sind die Fenster auch 30 Jahre alt? zT können auch nur die Glasscheiben getauscht[...]

Die Fassadenfenster wurden erst vor 2 Jahren koplett erneuernt. Dachflächenfenster sind ca. 10 Jahre alt und haben ein Doppelisolierglas. Rollläden gibt es in den Zimmern mit Heizkörpern nicht. Daher bin ich zuversichtlich mit größeren/neuen Heizkörpern deutlich runter zu kommen. Aktuell sind die HK relativ klein in den Fensternischen und der kritische Raum groß und bis zum Dachstuhl offen, also hoch.

Verfasser:
Helmut13
Zeit: 21.03.2024 20:11:43
0
3689720
Zitat von ixi0n Beitrag anzeigen
Der Altbau wird dich am Ende wirklich viel Energie kosten, wenn du nicht jetzt schon investierst und ihn WP tauglich machst.
Gibt es außer Heizkröpertausch (hoffentlich auf Typ 33) noch andere Baustellen?
Sind die Fenster auch 30 Jahre alt? zT können auch nur die Glasscheiben getauscht[...]


Ölverbrauch mit Brennwertofen ca. 3000 Liter pro Jahr.
Es sind zwei Kamine vorhanden, auf die ich aber nicht zwangsläufig angewiesen sein möchte.
Rohrdurchmesser der Hauptstränge habe ich mit 27mm gemessen, an den Heizkörpern direkt 17mm. Durchmesser jeweils außen ohne Isolierung.

Verfasser:
Helmut13
Zeit: 21.03.2024 20:34:17
0
3689730
Zitat von cmuesei Beitrag anzeigen
OK, das ist ja Mal ein Anfang.
Zwei so unterschiedliche Temperaturen kannst du eigentlich nur über eine Parallelhydraulik anfahren, wobei du auf diese Weise eben viel Energie "verschwendest". Dazu kommt eine VLT mit 50°+ wird nie effizient mit einer WP zu betreiben sein, auch wenn alle[...]

Ist das wirklich so stark überdimensioniert? Neben der Heizlast muss man ja noch die 5 Personen rechnen, oder?

Verfasser:
Ruebe Schmidt
Zeit: 21.03.2024 23:07:11
1
3689791
Hallo Helmut13,

Scheint zwar Off topic, aber nicht unwesentlich:

kurze Frage zu deiner Berechnung der Heizlast mit “Heizreport”.
Ist es das Tool, was von den Leuten von SHK Info promoted wird (z.b. ytube)?

Ich habe bei meiner Planung vor 3 Jahren im Prinzip bis zu deren 4.Schritt mir auch die Heizlast per Excel berechnet, habe aber alle Aufheizzuschläge, und EVU Sperren ignoriert.

Warum?
Ich habe keinen WP Tarif und somit keine EVU Sperren.
Da alle Räume bei NAT gleichmäßig beheizt werden, gibt es keinen Aufheizbedarf.

Schließlich wird kein normaler Mensch bei NAT andauern die Hälfte des Luftvolumens tauschen, die Räume auskühlen und wieder aufheizen, während die ganze Familie baden soll….

Unser Haus hat bei einer über Verbrauch und auch Hüllenverfahren errechneten Heizlast von 6,5 - 7,5kW und der von mir in Anlehnung an Heizreport bis Schritt 4 errechneten Heizlast von 6kW diesen Winter bei -9 C (2Tage) nur 4,8 kW real im 24 h Schnitt leisten müssen. (NAT -11,4), also bei NAT wären es 5,2 kW geworden.

Hätte ich die oben genannten Zuschläge eingerechnet wäre ich über 9kW gekommen und hätte mit Sicherheit eine zu große WP bekommen, die über 0 C (ca 3kW Heizlast) getaktet hätte…

Falls du bei der Berechnung der Heizlast die Zuschläge inkludiert hast, ist die EU8L evtl. passender.

Just 2 ct.

Verfasser:
Helmut13
Zeit: 22.03.2024 06:39:20
0
3689836
Zitat von Ruebe Schmidt Beitrag anzeigen
Hallo Helmut13,

Scheint zwar Off topic, aber nicht unwesentlich:

kurze Frage zu deiner Berechnung der Heizlast mit “Heizreport”.
Ist es das Tool, was von den Leuten von SHK Info promoted wird (z.b. ytube)?

Ich habe bei meiner Planung vor 3 Jahren im[...]


Hallo Ruebe Schmidt,

vielen Dank für den wertvollen Hinweis. Ja, ich habe die Heizlast über das von dir beschriebene Tool durchgeführt und das bis zum Ende.

Da es ganz gut mit der Faustformel von Prof. Schenk (Ölverbrauch/Jahr / 300) = 10 kW zusammen passt, habe ich nicht weiter darüber nachgedacht.

Die Heizleistungsbereiche der EU13L und EU8L überlappen ja schon ziemlich stark. Wenn ich jetzt an einem Tag beispeilsweise 5kW Heizleistung brauche, gibt es da dann Effizienzunterschiede zwischen der EU13L und EU8L?

Hat jemand eine Hausnummer, wie sich die Investitiontskosten unterscheiden?

Vielen Dank und viele Grüße
Helmut

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 22.03.2024 09:00:22
0
3689881
Alle 6 Anbieter zu unserem Projekt haben die Heizlast an Hand des Ölverbrauches der letzten Jahre "berechschätzt" dabei Werte von 12kw und mehr in die WP umgesetzt. Mein berechneter Bedarf, den ich ebenfalls auf Heizreport gemacht hatte ergab 8KW, allerdings auch erst die 4. Berechnung, nachdem ich dann Alle Untermenüs korrekt beachtet hatte. In der Praxis der letzten beiden Heizperioden, habe ich diese 8kw für 4 Tage angekratzt, die AT lag dabei um die -16° und meine Optimierungen waren noch nicht abgeschlossen.
Natürlich musst du die 5 Personen mit einrechnen, der Aufschlag ist aber nicht soooo groß, wenn alles zusammenpasst.
Zusätzlich Wärmeerzeuger würde ich generell aus der WP-Planung herauslassen, wie sich das entwickelt kann niemand sagen.

Verfasser:
Ruebe Schmidt
Zeit: 22.03.2024 12:16:26
0
3689981
Hallo Helmut13

Die Abschätzung über den Verbrauch setzt voraus, das die alte Anlage weitgehend effizient (im Rahmen der technischen Möglichkeiten) läuft. Sonst ist es eine Wette auf die Ineffizienz der alten Anlage.

Frank_Pantry weisst da öfters drauf hin (er hatte mit nem alten 50kW Gaskessel einen Verbrauch von 50.000kWh und konnte später nachweisen, dass der total ineffizient war, ich glaube unter 40%)

Wie gesichert sind deine U-Werte, die du für Heizreport genommen hasst?

Ich hatte 2014 eine Energieberatung durchführen lassen und hatte relativ genaue Werte.

Bei uns passte die l/300 Methode relativ gut zu den anderen Methoden. Ich hatte die Anlage aber bereits über Jahre auf 55 C laufen bevor ich mich noch weiter nach unten gewagt hatte (zuletzt 40C was aufgrund der Hysterese zu einem VL von 38 - 45 führte), sprich ich hatte die Verluste der Anlage schon sehr reduziert. Im Vergleich mit der Wärmemenge der WP muss die alte Anlage eine Effizienz von 75 -80% gehabt haben. (Niedertemperatur, Öl).

Hast du eine WW Zirkulation (die verballert schonmal ein paar hundert Liter), taktet der Brenner viel? Wie groß sind Brenner und Kessel? Verluste durch Luftzug im Kessel bei Stillstand.

Mit nem Wärmemengenzähler kann man natürlich die Ist-Werte feststellen, doch die Heizsaison ist fast rum.

Deine 3000l schauen natürlich eher nach 10kW aus, aber genau deshalb sollte man vor dem Hintergrund des oben gesagten nochmal ins Detail der Heizlastberechnung gehen.
Bei Ubakus kann man sich anmelden und abends und am Wochenende selber U-Werte berechnen, sofern man die Bausubstanz kennt.

Zum Speicher:
Ich schätze Bonotos schon, habe mir auch seine Lambda Videos angeschaut, sie war bei uns auch hoch im Kurs. Da meine Frau aber keinen “Kasten” im Garten wollte und ich möglichst ohne Puffer bauen wollte, wurde es eine SWWP OHNE Puffer ( nur den obligatorischen WW Tank in der Maschine) an Heizkörper und das läuft super.

Ich würde dir dringend das Video von Prof W. Schenk Planungsleitfaden zum Anschauen empfehlen, etwas dröge, wie eine Vorlesung aber alles, was man wissen muss.

Heizkörper vergrößern, um einen Kreis fahren zu können, sollte das Ziel sein. Bei uns sind es 39C bei NAT und mageren 500l/h also 8K Spreizung (mehr braucht unsere SWWP nicht) da könnte man bei 1200 l/h auch 37 C versuchen. Dass muss aber für den jeweiligen Raum berechnet sein und die Rohre müssen den Volumenstrom auch zu lassen. Bei uns würde es gehen (DN22 an der WP Steigleitungen teilweise nur DN15), ich habe die Umwälzpumpe mal hoch drehen lassen.

Es gibt von ZVPlan eine App fürs iPad mit einem Rechner für Druckverlustet, der kann recht hilfreich sein, um ein “Gefühl” für die Decukverluste und Strömungsgeschwindikeiten zu bekommen.

Wenn Puffer, dann möglichst nur Rücklauf. Ich weiß aber nicht mehr genau, ob das bei Lambda überhaupt geht, das wissen andere besser… Paralleler Puffer kostet immer Effizienz, die Götter streiten sich nur wie viel.

Viel Erfolg

PS: Je kleiner die WP desto geringer der notwendige Volumenstrom! Auch ein Grund nicht zu groß zu planen.

PS PS: statt ca 1700 l Öl nun 12750kWh Wärme mit 2550kWh Strom gepumpt (INKLUSIVE Umwälzpumpen und Steuerung, das lässt Bonotos bei seiner Anlage unter den Tisch fallen)

Verfasser:
Helmut13
Zeit: 23.03.2024 11:08:55
0
3690340
Zitat von Ruebe Schmidt Beitrag anzeigen
Hallo Helmut13

Die Abschätzung über den Verbrauch setzt voraus, das die alte Anlage weitgehend effizient (im Rahmen der technischen Möglichkeiten) läuft. Sonst ist es eine Wette auf die Ineffizienz der alten Anlage.

Frank_Pantry weisst da öfters drauf hin (er hatte mit[...]


Vielen, vielen Dank für die ausführlichen Erläuterungen und Gratulation zu deiner sehr effiziente Heizung!

Die angenommenen U-Werte sollten eigentlich einigermaßen passen, die Fenster und eine Fassade, welche kürzlich gedämmt wurde, kenne ich ganz genau, bei der restlichen Fassade zumindest den Ziegel. Die größte Unsicherheit ist das Dach, das habe ich einfach anhand des Baujahres angenommen.

Der Öl-Brenner hat 25kW und schaltet schon mehrfach am Tag aus und ein, ob man das schon "viel takten" nennt, kann ich nicht sagen. Er hängt an einem 600Liter Pufferspeicher.
Thema Zirkulation, ja die gibt es und läuft auch zu gewissen Tageszeiten. Ein großes Problem dabei ist, dass das verbliebene alte Bad die Zirkukationsleitung als Fußbodenheizung nutzt, was natürlich sehr ungünstig ist. Das versuche ich auf alle Fälle zu ändern.

Ich bin aber jetzt eigentlich schon überzeugt auf einen einzigen Heizkreis zu gehen, was mir auch einen Mischer und zusätzliche Umwälzpumpe spart. Die Vorlauftemperatur versuche ich dann mit möglichst großen/guten Heizkörpern zu senken. Gibt es da konkrete Empfehlungen bzlg. Marke und Typ?
PS: Die letzten Tage habe ich die Heizkurve mal um 10°C gesenkt und geht auch, wobei es natürlich nicht mehr so richtig kalt war.

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 23.03.2024 11:38:30
0
3690350
@Ruebe Schmidt
" statt ca 1700 l Öl nun 12750kWh Wärme mit 2550kWh Strom gepumpt (INKLUSIVE Umwälzpumpen und Steuerung, das lässt Bonotos bei seiner Anlage unter den Tisch fallen)"

Deine Verbrauchsdaten deuten auf eine kleine Heizfläche, oder gut gedämmte Hütte hin,
und eine SWWP mit einer vom TS geplanten LWWP zu vergleichen, ist wie Äpfel mit Birnen! Dazu solltest du dann aber auch die Investkosten berücksichtigen, egal ob du Tiefenbohrung oder RGK nutzt.
Im Vergleich dazu lagen meine Ölverbräuche vor der WP bei 2200-2500l mit der LWWP letztes Jahr 3900kwh Strom.

Die Zirkulation zur FBH nutzen, habe ich noch nie gehört, bist du sicher, daß da das Brauchwasser durchläuft?? Wenn dem so ist, brauchst du dich aber über den Ölverbrauch auch nicht wundern.
Alles auf einem Kreis wäre schon der effizienteste Weg, vorab solltest du aber unbedingt die Hydraulik checken!!
HK gibt es von diversen Herstellern, eine konkrete Empfehlung kann ich dir nicht geben, gute ALU-WP-HK kosten halt einen guten €, bei HK mit Lüfter ist es das selbe.
Hier muss man für sich entscheiden, was man dafür ausgeben mag.
Bei den aktuellen AT macht es wohl wenig Sinn die Heizkurve zu verändern.

Verfasser:
Helmut13
Zeit: 23.03.2024 12:43:41
0
3690376
Zitat von cmuesei Beitrag anzeigen
@Ruebe Schmidt
" statt ca 1700 l Öl nun 12750kWh Wärme mit 2550kWh Strom gepumpt (INKLUSIVE Umwälzpumpen und Steuerung, das lässt Bonotos bei seiner Anlage unter den Tisch fallen)"

Deine Verbrauchsdaten deuten auf eine kleine Heizfläche, oder gut gedämmte Hütte hin,
und[...]


Ja, die Zirkulationsleitung ist im Bad großflächig so im Estrich verlegt, dass der Boden bewusst warm wird, allerdings gibt es schon auch noch einen normalen Heizkörper im Bad. Führt das wirklich zu so einem große Mehrbedarf an Öl? Das Warmwasser wird über eine FriWa am Heizungspufferspeicher gewonnen. In meinem vielleicht naiven Verständnis, macht die Ölverbrennung den Puffer warm. Ob diese Wärme/Energie dann über den Heizungsvorlauf oder Zirkulation entnommen wird, sollte doch keinen so großen Unterschied machen.

Verfasser:
rhm1
Zeit: 23.03.2024 13:02:19
0
3690382
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Zitat von Helmut13 Beitrag anzeigen
[...]
Das ist doch sicherlich ironisch gemeint?

In Kombination mit Wärmepumpentechnik sind solche Verpuffer die wahren Gründe dafür, dass unnötig elektrische Antriebsenergie vergeudet wird.[...]


Das ist auch mein Wissensstand.

Allerdings gibt es auch andere Meinungen:

Wieviel Strom "verbrauchen" Wärmepumpen-Speicher ?

https://www.youtube.com/watch?v=PK8DdHK-pv4&t=925s

Ich bin da eher skeptisch was seine Zahlen anbetrifft.
Mich würden Kommentare zu diesem Youtube Video interessieren.

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 23.03.2024 17:15:03
0
3690475
Zitat von Helmut13 Beitrag anzeigen
Zitat von cmuesei Beitrag anzeigen
[...]


Ja, die Zirkulationsleitung ist im Bad großflächig so im Estrich verlegt, dass der Boden bewusst warm wird, allerdings gibt es schon auch noch einen normalen Heizkörper im Bad. Führt das wirklich zu so einem große Mehrbedarf an Öl? Das Warmwasser wird über eine FriWa am[...]


Ich glaube, da liegst du ein wenig daneben. Deine Öl-HZ ist vermutlich witterungsgeführt, heißt der VL des Heizungswassers wird an die AT angepasst. Mal ganz krass gesagt, kommen deine HK an Tagen über 0° AT vielleicht auf35-40°, ganz sicher aber nicht auf die VLT des Puffers, an welchem die FRIWA hängt. Diese muss vom Erzeuger ständig mit recht hoher VLT nachgeladen werden, was die Zirkulation dann in deinen FB schiebt. Das kann weder effizient sein, noch tut es dem FB gut.

Verfasser:
Helmut13
Zeit: 24.03.2024 21:23:55
0
3690950
Zitat von cmuesei Beitrag anzeigen
@Ruebe Schmidt
" statt ca 1700 l Öl nun 12750kWh Wärme mit 2550kWh Strom gepumpt (INKLUSIVE Umwälzpumpen und Steuerung, das lässt Bonotos bei seiner Anlage unter den Tisch fallen)"

Deine Verbrauchsdaten deuten auf eine kleine Heizfläche, oder gut gedämmte Hütte hin,
und[...]


Apropos HK, zählt da eigentlich nur die Leistung, welche natürlich stark vom VL abhängt, oder hat ein HK mit Lüfter gegenüber einem konventionellen mit gleicher Leistung einen Vorteil, weil er die Wärme im Raum besser "verteilt"?

Hat es abgesehen von den Investitionskosten einen weiteren Nachteil, wenn man die Heizkörper überdimensioniert?

Verfasser:
A Min
Zeit: 24.03.2024 21:46:26
0
3690958
Man sollte schon einigermaßen mit Verstand vergrößern. Es macht keienen Sinn einen HK zu vergrößern, wenn der Raum bei Senkung der Vorlauftemperaturen als letztes zu kalt wird. Wenn du da einen größeren HK reinhängst, mussg du den sonst wohlmöglich massiv eindrosseln, damit es nicht zu warm wird, wenn in den anderen Räume schon voll offen und mit großen HK das Ende der VT Senkerei erreicht ist.

Es kann die auch wie bei mir passiefen, dass nicht der berechnet kleinste HK den Raum nicht warm bekommt. Bei mir ist es der Raum, der erst als drittes zu kalt werden müsste, weil der vermutkich nicht genug Volumen abbekommt.

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 25.03.2024 11:14:19
0
3691132
Durch einen ordentlichen Abgleich gibt es keine Reihenfolge beim Erwärmen der HK, jeder HK bekommt soviel Energie wie nötig!
Die HK sollten schon halbwegs zu den nötigen Leistungen der einzelnen Räume passen, freilich sind HK mit zusätzlichen Lüftern etwas effektiver, da man sie mit niedrigerem VL betreiben kann. Nachteil ist zum einen der Preis bei werkseitig verbauten Lüftern, andererseits die Geräuschkulisse, das muss jeder für sich entscheiden. Die mögliche Größe der HK hängt ja auch von der weiteren Hydraulik ab, durch ein 12er Rohr gehen eben keine 20kw Heizleistung.
Meine HK sind so ausgelegt, daß sie den vollen Wärmebedarf bei einer NAT von -14,5° in allen Räumen mit max. 45° VLT decken. bei passendem Volumenstrom und Hysterese der WP.

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Hydraulik Wärmepumpe mit HK und FBH
Verfasser:
cmuesei
Zeit: 25.03.2024 11:14:19
0
3691132
Durch einen ordentlichen Abgleich gibt es keine Reihenfolge beim Erwärmen der HK, jeder HK bekommt soviel Energie wie nötig!
Die HK sollten schon halbwegs zu den nötigen Leistungen der einzelnen Räume passen, freilich sind HK mit zusätzlichen Lüftern etwas effektiver, da man sie mit niedrigerem VL betreiben kann. Nachteil ist zum einen der Preis bei werkseitig verbauten Lüftern, andererseits die Geräuschkulisse, das muss jeder für sich entscheiden. Die mögliche Größe der HK hängt ja auch von der weiteren Hydraulik ab, durch ein 12er Rohr gehen eben keine 20kw Heizleistung.
Meine HK sind so ausgelegt, daß sie den vollen Wärmebedarf bei einer NAT von -14,5° in allen Räumen mit max. 45° VLT decken. bei passendem Volumenstrom und Hysterese der WP.
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