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Foren
Sichtdachstuhl von innen dämmen: Fokus auf Schall- und Hitzeschutz
Verfasser:
SvenMuc
Zeit: 03.04.2024 08:54:40
0
3694230
Hallo zusammen,

wir haben ein Haus mit:

- Baujahr 1991
- Sichtdachstuhl (Satteldach) + 3 Gaupen
- 12cm Styropor-Dachdämmung + Dachpappe
- Dachsparren innen ca. 15cm tiefe
- 3-Fach Fenster, letztes Jahr erneuert

Problem: Man hört die ca. 250m entfernte Autobahn je nach Wind recht deutlich "durch" das Dach.

Nun möchte ich hier primär einen Schallverbesserung hinbekommen OHNE zuviel vom teils schon knappen Raum zu verlieren. Also nur die aktuelle Sparrentiefe nutzen und nicht viel mehr.

Welches Material würdet ihr empfehlen, Steinwolle und evtl. noch einen Ticken besser Holzfaser (höhere Dichte?) scheinen hier die geeigneten Materialien zu sein?
Wie seht ihr das?

a) bringen es die 15 cm und
b) falls ja, was würdet ihr verwenden?

PS: Aufdachdämmung kommt aus finanziellen Gründen erstmal nicht in Frage.


DANKE!

Verfasser:
Peter 888
Zeit: 03.04.2024 11:30:02
0
3694310
Hallo

Luftschall bekommt man mit Masse weg.
Körperschall durch Entkopplung.
Also schwere Dämmung mit halbwegs guten Dämmeigenschaften.

ciao Peter

Verfasser:
SvenMuc
Zeit: 03.04.2024 13:23:49
0
3694361
Danke Peter!

Wären auch unterschiedliche Dämmstärken machbar/kombinierbar?
Also in den Schrägen max. 15 cm aber an den Decken z.B. 20cm.
Es geht darum den Raumverlust zu minimieren.

Oder gibt das dann ein Problem mit Feuchtigkeit?

Verfasser:
Peter 888
Zeit: 03.04.2024 13:37:18
1
3694368
Hallo geht

Taupunkt ubakus rechner.....

cio Peter

Verfasser:
SvenMuc
Zeit: 03.04.2024 16:48:04
0
3694435
@Peter

Was ich noch verstehen möchte, wenn es um Masse/Dichte geht, dann ist doch Holzfaser der Steinwolle deutlich überlegen. Warum dann ähnliche Schalldämmeigenschaften?

Diese Info habe ich gefunden:

Holzfaserdämmplatten

Holzfaserdämmplatten sind eine natürliche und nachhaltige Lösung zur Schalldämmung. Sie sind nicht nur gut zur Dämmung gegen Lärm geeignet, sondern bieten auch eine gute Wärmedämmung. Die Dichte von Holzfaserdämmplatten liegt typischerweise zwischen 230 und 250 kg/m³. Einige Hersteller bieten jedoch auch Platten mit höherer Dichte an.

Steinwolle

Steinwolle ist ein künstlich hergestelltes Material, das ebenfalls eine sehr gute Schall- und Wärmedämmung bietet. Im Vergleich zu Holzfaserdämmplatten bietet Steinwolle jedoch in der Regel eine höhere Schallabsorption und ist weniger anfällig für Feuchtigkeit. Die Dichte von Steinwolle liegt typischerweise zwischen 30 und 200 kg/m³, kann aber je nach Hersteller und Produkt variieren.

Welches Material ist besser?

Beide Materialien bieten gute schalldämmende Eigenschaften, allerdings kann das am besten geeignete Material je nach Anwendung und Anforderungen variieren. Steinwolle bietet eine etwas bessere Schalldämmung, ist aber künstlich und weniger nachhaltig als Holzfaserdämmplatten. Holzfaserdämmplatten hingegen sind eine natürliche und nachhaltige Alternative, die auch eine gute Wärmedämmung bietet.

Verfasser:
Frimo
Zeit: 03.04.2024 16:55:14
0
3694438
"12cm Styropor-Dachdämmung + Dachpappe"

Das muß man sich erst einmal genau ansehen, wie der Aufbau im Detail ist 🤔

Aufs erste klingt das problematisch.

Verfasser:
SvenMuc
Zeit: 03.04.2024 17:23:17
0
3694448
warum? außen soll ja alles so bleiben wie es ist.

Verfasser:
Frimo
Zeit: 03.04.2024 17:32:52
0
3694451
Weil das wahrscheinlich pottdicht ist, und damit ungeeignet, da mal eben von innen zusätzlich zu dämmen.

Um das zu beurteilen, muss man den Aufbau im Detail kennen.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 03.04.2024 17:53:40
0
3694461
Dicht wird es auf der bisherigen Innenseite so oder so sein, egal ob draußen Styropor oder sonstwas drauf liegt...
Das wird man auf der späteren Innenseite schon brutal dicht machen müssen, damit das geht.

Alternativ vielleicht nur ein paar (5?) cm Holzfaser als Innendämmung und eine schwere Platte dazu, damit der Schallschutz verbessert wird. Gegenüber Styropor ist da so ziemlich alles prächtig.
Dann keine weitere Folie etc. innen drauf.

Verfasser:
SvenMuc
Zeit: 03.04.2024 18:19:15
0
3694473
Laut Energieberater könnte man das „Dichtigkeits“ Problem wohl mit einer „feucht variablen Dampfbremse“ umgehen

Verfasser:
Stefan2601
Zeit: 03.04.2024 18:47:07
1
3694490
Also wenn außerhalb "Dachpappe" drauf ist, die so ziemlich dicht ist, ist eine feuchtevariable Dampfbremse eher die falsche Wahl.

Verfasser:
Frimo
Zeit: 03.04.2024 19:48:45
0
3694506
Richtig, das geht mit Ansage in die Hose.

Verfasser:
SvenMuc
Zeit: 03.04.2024 20:49:09
0
3694521
Oha, danke für die Einschätzung! Warum klappt / reicht das nicht? Will es nur verstehen.

Verfasser:
Stefan2601
Zeit: 03.04.2024 21:33:34
1
3694529
Über den Wintermonaten reichert sich eine gewisse Feuchtigkeit in der Dämmebene an. Das passiert immer und ist im Grunde kein Problem, wenn die zulässigen Grenzen nicht überschritten werden.

Wenn dann die Dampfdiffusionsumkehr beginnt, möchte die Feuchtigkeit nach außen rausdiffundieren. Ein kleiner Teil auch nach innen rücktrocknen.
Ist jetzt die außere Schicht, sozusagen dampfdicht, kann die Feuchtigkeit nicht raustrocknen.
Schweißbahnen oder Bitumenbahnen gelten als dampfdicht. Wie es generell bei dir aussieht, muss man noch klären.

Kann jetzt die Feuchtigkeit nicht raus, reichert sich von Jahr zu Jahr immer mehr Feuchtigkeit in der Dämmebene an. Das gammelt dir dann alles weg.

Feuchtevariable Dampfbremsen lassen zu viel Feuchtigkeit durch. Funktioniert nur bei diffusionsoffener Unterspannbahn oder Aufbau.

Du bräuchtest quasi eine Dampfsperre mit sd-Wert 1000. Da kommt keine Feuchtigkeit durch.
Nur muss diese auch zu 100% korrekt ausgeführt und luftdicht verlegt und verklebt werden. Das ist meist sehr schwierig und nicht dauerhaft im Laufe der Zeit zu gewährleisten.

Verfasser:
SvenMuc
Zeit: 05.04.2024 10:24:23
0
3695153
Danke Stefan!
Ein Zimmerer Vorort hat deine Einschätzung bestätigt. Bleibt nur noch die sauteure Aufdachdämmung als Option…?

Verfasser:
Stefan2601
Zeit: 05.04.2024 12:33:37
0
3695216
Ich kenne jetzt dein Dach nicht.
Du müsstest eine Hinterlüftung gewährleisten können. Also unten eine Zuluft und oben dann eine Abluft.
Hast du Schalung drauf? Oder wo sitzt die Styopordämmung?

Verfasser:
Frimo
Zeit: 05.04.2024 12:47:31
0
3695222
Zitat von Stefan2601 Beitrag anzeigen
Ich kenne jetzt dein Dach nicht.
Du müsstest eine Hinterlüftung gewährleisten können. Also unten eine Zuluft und oben dann eine Abluft.
Hast du Schalung drauf? Oder wo sitzt die Styopordämmung?


Ja, absolut.
Deswegen ja immer die Frage nach dem Aufbau im Detail - daraus ergeben sich dann mögliche Lösungen.

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