Hallo Schulli,
ich denke, hier kommen zwei sehr unterschiedliche Modelle aufeinander. Ich stehe mehr auf "low-budget"-Anlagen, die dabei die höchstmögliche Betriebssicherheit bieten.
Absetzschacht bei Versickerungssystemen:
Der Absetzschacht ist ein interessanter wenn auch teuerer Ansatz. Bei
Starkregen wird jedoch sich nicht alles absetzen, sondern vieles aufgewirbelt und weitertransportiert zur Versickerung. Ebenso leichte Bestandteile wie Blätter werden sich so nicht zurückhalten lassen, oder? D.h. es wird vielleicht doch ein Laubfang zusätzlich nötig?
Vogelkot vom Dach ist nach meiner Einschätzung am Grobfilter längst fein genug um diesen zu passieren.
Natürlich hängt die Qualität des konventionellen Filters von der Pflege (regelm. Reinigung) des Betreibers ab und ist somit ein Schwachpunkt. Wenn ich aber für ein anderes System einen Laubfang benötige, habe ich keinerlei Komfort gewonnen, sondern nur die kritische Stelle verlagert.
Die schwimmende Entnahme ist ein Bauteil, das keinen nennenswerten Vorteil bringt, aber den
Bauherrn Geld kostet.
Da ich einen Feinfilter vor einer
Kreiselpumpe zu deren Schutz einsetzen muss, stört mich der etwas höhere Schlammanteil aus dem Ansaugbereich eines festen
Rohres nicht. Wir reden hier nicht von großen Schmutzmengen, der Feinfilter wird von mir nur etwa alle 6 Monate gereinigt.
Auch wenn man die
Zisterne dank Schlauch und Seil trotz Tauchpumpe nicht leerpumpen muss: Oft steht die Zisterne unter der Einfahrt, es muß vielleicht ein schwerer Deckel geöffnet werden und in einer unkomfortablen Position
Pumpe und Schlauch getrennt werden.
Da will ich lieber etwas Komfort: Habe ich ein Problem mit einer selbstansaugenden Pumpe oder muss ich den Feinfilter reinigen, schließe ich 2 Absperrhähne und wechsele die Pumpe aus bzw. reinige den Filter. Alles komfortabel im Keller. Vom niedrigen Druck der Tauchpumpen will ich gar nicht erst anfangen...
Gruß,
friedel