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Hühnerstall
Verfasser:
Klaus
Zeit: 06.08.2003 19:07:32
0
23605
Hallo liebe Leute,
ich probiere mich schon länger mit den Thema Lüftung für mein Hühnerhaus.
(2x2x2m für Dreizehn Hühner) aus einander zusetzen.
Wie kann ich es erreichen,wenn ich eine Lüftung mit natürlichen Auftrieb bauen will.Ich habe gleich zwei Probleme zubewältigen.Erstens:die Stickstoffhaltige Atemluft Luft der Hühner ist leichter wie Luft.Zweitens:der Hühnerkot bildet Ammoniak
was schwerer wie Luft ist.
Das Zauberwort soll wohl "Querlüftung" heissen.
Wie kann ich Sinnvoll Lüftungslöcher einbauen,ohne das die Hühner der Zugluft ausgesetzt sind?
mfg Klaus

Verfasser:
C. Brenner
Zeit: 06.08.2003 22:01:54
0
23606
Hallo.

Vielleicht sind ja Lüftungsöffnungen (Gitter/Löcher) auf drei Ebenen eine Lösung; Eines unten am Boden, eines in der Mitte für Zuluft, und eine ganz oben an der Wand.

Ich glaube, Transportboxen für Kücken sind auch so aufgebaut.


Grüße, C. Brenner www.Celsius-compile.de

Verfasser:
paul
Zeit: 06.08.2003 22:03:32
0
23607
Hallo Klaus,

eine verschließbare, mit Stahlgage versehene Öffnung im oberen Bereich des Stalls bewirkt Wunder. Die Belüftung erfolgt tags über die Hühnertür.

Was machst Du mit ca. 90 Stk. Eier pro Woche?

Gagernte Grüße

Verfasser:
Klaus
Zeit: 07.08.2003 08:46:50
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23608
Hallo C.Brenner und Paul,danke für eure Antworten.

Gruss Klaus


@ C.Brenner,hört sich gut an.Meine grösste Sorge bei der Lüftung ist die Zugluft.Denn diese verträgen die "Mädels" überhaupt nicht.
Wie kann man so ein Raum lüften,ohne das Zugluft entsteht?
Oder,was ist in solch ein Raum Querlüftung?
Wie lange und wei welchen Lüftungsquerschnitt der Öffnungen wird die Luft brauchen bis sie einmal ausgetaucht ist?



@Paul,theorätisch hast du Recht,allerdings ist der Stall abends wegen den kleinen Räubern verschlossen.Was noch hin zu kommt,der Stall muss richtig dunkel sein,damit die "Mädels" Morgens nicht schon um 5 Uhr anfangen los zugackern.Also Dunkelheit und Lüftung. Die Lüftungslöcher/schlitze ganz oben und ganz unten habe ich verblendet,so das kein Licht direkt einfallen kann und die Luft eine kleine Stufe nehmen muss.

90 Eier *grins* nee die haben wir nicht.eher 60-70 Eier die woche.
Die Hühner legen nicht jeden Tag ein EI. Man rechnet so übers Jahr.
Es kommt auch auf die Rasse an, unsere verschiedene Rassen legen 200-300 Eier im Jahr.
Die Nachbarschaft ist gross und auch bestechlich ;-)


Verfasser:
C. Brenner
Zeit: 07.08.2003 23:25:57
0
23609
Hallo.

Also dann mal die grundsätzliche Frage:
Soll die Lüftung frei, also natürlich erfolgen, oder
mechanisch durch einen Ventilator?

Grüße, C. Brenner

Verfasser:
oekoluefter
Zeit: 08.08.2003 01:04:02
0
23610
Hallo Herr Brenner,

Sie lenken jetzt vom Thema ab. Weder Sie schaffen es, Klaus zu einer Zentralen WRG zu überreden (ein Auslaß je Stockwerk mit entsprechender Verrohrung) noch ich werde es schaffen, ihm drei dezentrale ÖKOLÜFTER für seinen Hühnerstall andrehen zu können. Er will nämlich mit freier Konvektion lüften.

Deshalb müssen wir hier diesmal totalen Service bieten.
Mangels genauerer Angaben muß ich einige Größen abschätzen.

Die Masse eines Huhns sei 2 kg, 13 Hühner sind dann 26 kg Lebendgewicht.
Da es hier hauptsächlich um die nächtliche Belüftung des Objektes geht, muß vom Ruhezustand der Hühner ausgegangen werden.

Als Basis diene die "Futterformel": Futter wird zu 6 CO2 + 12 H2O + 675 Kcal umgesetzt.

Der Grundumsatz beträgt im Minimum 1.2 Watt je kg Lebendgewicht, also 31.2 Watt für alle, und zwar unabhängig davon, wie sie aufgeplustert sind, wenn´s kalt ist.
Die CO2 Entwicklung läßt sich aus der Futterformel dann ableiten: macht 0.184 ltrCO2/Wh x 31.2 W = 5.74 ltr CO2 je Stunde (bei 20 °C).

Setzt man für den Hühnerstall ebenfalls den Pettenkofergrenzwert von 1000ppm CO2 an, und eine Außenluftqualität von 400ppm, ergibt sich ein erforderlicher Lüftungsvolumenstrom von 0.00574/(0.001-0.0004) = 9.56 cbm/h Frischluft.

Der Hühnerstall hat eine Oberfläche von 2x2x6 = 24 qm.
Unter der Annahme einer Wandstärke von 2 cm Holz ergibt sich dann eine Wärmedurchgangszahl von (ai=8, aa=25 W/qmK) U= 1/(1/8+1/25+0.02/0.15) = 3.35 W/m²K, wenn das Holz eine Wärmeleitfähigkeit von 0.15 W/mK hat.

Die Transmissionsverluste betragen dann 24m²x3.35 W/m²K = 80.44 W/K

Die Lüftungsverluste betragen 9.56 cbm/h x 1000 J/kgK x 1.2 kg/m³ = 11472 J/h = 11772/3600= 3.18 W/K

Der Gesamtverlust also (80.44+3.18) = 83.6 W/K

Wegen der inneren Wärmeentwicklung von 31.2 W ergibt sich dann eine Innentemperatur im Hünerstall, welche um 31.2/83.6 = 0.37 °C über Außentemperatur liegt.

Jetzt müsste man eigentlich wissen, auf welchen Stockwerken die Hühner schlafen: Im Erdgeschoß oder unterm Dach oder gleichmäßig verteilt ?

Ich rechne mal den Fall der wenigsten Arbeit (kleinstes Loch für Klaus) aus, er kann dann entscheiden, ob eine weitere Untersuchung nötig ist oder ob er die Hühner dahingehend überreden kann, doch diese Schlafposition zu wählen: Im Erdgeschoß

Der Auftrieb beträgt dann etwa 2m x 9.81 m/sek² x 1.2 kg/m³ x 1/273°C x 0.37 ^C = 0.0319 Pa

Damit ergibt sich ohne Berücksichtigung von Reibungsverlusten und Ein/Ausströmverlusten eine Ausblasgeschwindigkeit von (0.0319 Pa x 2/1.2) und daraus die Wurzel = 0.23 m/sek.

Für die 9.56 cbm/h = 0.00265 m³/sek ergibt sich dann ein Ausströmquerschnitt von 0.00265/0.23 = 0.0115m², also 115 cm².

Rechnet man die Verluste mit ein (dP wirk = ca 1/4 dP) ergeben sich 230cm², ach so, wichtig: Loch oben und Einströmen ganz unten !

Also Klaus, Sie sehen, mit ein paar Löcher Bohren geht es nicht.
Sie können sich die Arbeit jetzt aufteilen: entweder großes Loch schneiden oder den U-Wert verkleinern (Isolieren), damit die Temperaturdifferenz größer wird. Dann kann das Loch kleiner werden.

In der Hoffnung, daß ich mich nicht ganz schlimm verrechnet und blamiert habe (daß ich manchmal Einheiten weggelassen habe, hat nur mit Faulheit zu tun und der Uhrzeit).

Oleg Stolz







Verfasser:
oekoluefter
Zeit: 08.08.2003 01:39:34
0
23611
Nachtrag:

Ammoniak = NH3 ist leichter als Luft (Dichte Am. ca.0.7 kg/m³, Luft ca. 1.2), CO2 = schwerer als Luft (ca. 1.8 kg/m³).
Beides würde sich aber mit der Luft vollständig vermischen (Diffusion).
Bodenöffnung sollte wesentlich größer gemacht werden (doppelt so groß), wenn Gitter, dann großmaschig (2x2 cm), freier Querschnitt mindestens so groß wie angegeben. Dachöffnung mit Bord versehen, Regendeckel 1/2 Öffnungsbreite Abstand.

Oleg Stolz

Verfasser:
Dieter
Zeit: 08.08.2003 10:24:32
0
23612
wie sieht das bei Kühen aus ?

Verfasser:
Sukram
Zeit: 08.08.2003 11:00:17
0
23613
Ihr habt doch einen Schatten :-) bei euch gefällt's mir.

Zu erwägen ist auch noch, die klimaschädlichen Gase der festen, flüssigen und gasförmigen Ausscheidungen aufzufangen (großer Trichter oben) und diese einer thermischen Verwertung zuzuführen....

Bei Großvieh soll's sowas ja schon geben -Güllevergärung...

Frischluftzufuhr gesteuert über Sensor- wenn das erste von der Stange kippt, wird Zuluftklappe geöffnet...


Verfasser:
friedel
Zeit: 08.08.2003 11:47:10
0
23614
genau sukram,

die luft wird in Abhängigkeit des Treibhausgasgehalts über einen Aktivkohlefilter gereinigt bzw. als Verbrennungsluft einem BHKW zugeführt.
Die erzeugte Abwärme wird dann in einen Saisonspeicher von 100 m³ Parafin für die kalte Jahreszeit aufgehoben und der Strom für die Vollklimatisierung des Hühnerstalls verbraucht...;-))

Schönes Wochenende,

friedel

Verfasser:
oekoluefter
Zeit: 08.08.2003 15:22:09
0
23615
Hallo Dieter,

ob das mit mehreren Kühen auch geht, glaube ich nicht, aber mit einer Kuh könnte man das mal probieren.
Eine Kuh hat etwa 600 kg Lebendgewicht. Wegen der Größe der Kuh muß man wahrscheinlich das Diagonalitätsprinzip anwenden, damit könnte es dann gehen.
Der Rechengang ist dann genauso wie im Beitrag weiter oben angegeben, die Lüftungsöffnung im Dach müsste dann etwa 0.12 m² groß sein.

Bloß habe ich noch keine Lösung dafür gefunden, wie man die Kuh dann durch die Hühnertür bekommen soll.

Oleg Stolz

Verfasser:
Klaus
Zeit: 09.08.2003 22:44:31
0
23616
@Hallo C. Brenner,die Lüftung soll mit natürlichen Auftrieb funktionieren.


@Hallo Sukram,so ganz Blöd ist die Sache nicht,meine "Mädels" sitzen sonst in einen Raum 2x2x2m, in ihren eigenen Mief aus ,Ammoniak und Stickstoff,wenn die Lüftung nicht funktionert.

@Hallo Oekolüfter,sicher hast du Recht,von der Dichte her ist Ammoniak leichter wie Luft.Aber kannes sein das im Winter durch bestimmte Umstände,wie Lüftfeuchtigkeit und kälte,sich die Ammoniak haltige Luft nach unten absetzt?
Übrigens,Genial gerechnet,erinnert mich so ein bischen an meine Prüfung Gas-Wasser Schönheit. Allerdings sind die Mädels nicht so schwer *grins* max 1,2-1,5 Kg Körpertemperatur 40Grad .
Wenn ich die Sache jetzt richtig kapiert habe,ein Lüftungsloch mit einer Querschnittsfläche oben wie unten von mind. 230 quadratzentimeter?

Vielen dank an alle ,Klaus

Verfasser:
Klaus
Zeit: 09.08.2003 22:47:55
0
23617
Eins noch bitte,was ist exakt in meinen Fall (Raum2x2x2m) eine Querlüftung?
Gruss Klaus

Verfasser:
C. Brenner
Zeit: 10.08.2003 23:12:14
0
23618
Hallo.

Was ne Querlüftung ist, findest Du auch auf meiner WebSite
www.Celsius-compile.de/CCLueftung.htm

Ich würde an zwei gegenüberliegenden Außenwänden des Hühnerstalls je drei Lüftungsöffnungen anbringen (oben/mitte/unten), wobei auf einer Seite jeweils Jalousie-Lamellen angebracht sein könnten, die bei entsprechendem Wind schließen, um Zugluft zu vermeiden (da gibts motorgetriebene).

Ein bischen Mess-/Steueraufwand ist dann halt nötig, aber bestimmt nicht schlecht.

Grüße, C. Brenner www.Celsius-compile.de

Verfasser:
oekoluefter
Zeit: 18.08.2003 12:43:35
0
23619
Hallo Klaus,

jetzt mal ganz ohne Scherz, die Berechnungen sind natürlich alle korrekt. Wenn Deine Mädels schlanker sind, als ich angenommen habe, kannst Du das mit den angegebenen Formeln berücksichtigen, ebenso, wenn die Luftqualität anders als angenommen gewünscht sein sollte.
Die Bodenöffnung sagte ich schon, sollte doppelt so groß sein wie die obere Öffnung, damit es den Damen eben nicht zieht und das Rechenergebnis nicht allzusehr von der Realität abweicht.
Die für die natürliche Konvektion sich ergebenden Temperaturdifferenzen sind sehr klein und deshalb wäre es durchaus sinnvoll, mit einigen cm Dämmung (muß ja nicht gleich Passivhausstandard sein) die Physik sicherer zu machen (wegen Wind). Formel ist ja vorhanden. Vielleicht fühlen sich Deine Mädels dann auch wohler, wenn´s kalt wird.
Apropo Formel: kann man alles sicher zusammenfassen, das meiste kürzt sich dann weg, und allles ist dann sehr einfach. Mein umständlicher Weg hat den Vorteil, daß man sich das jederzeit aus den Ärmeln schütteln kann, man muß sich dann nichts merken.
Zur Querlüftung: das ist dasselbe, wie wenn der Wind den Hühnerstall umgekippt hätte, und Du die Löcher vorher entsprechend meinen Angaben angebracht hättest. Da gibt es dann fast keine Konvektionslüftung mehr (auf meiner HP: www.oekoluefter.de steht eine entsprechend anwendbare Formel).
Ammoniak im Winter: ist kein Problem, da der Siedepunkt bei -33.7°C liegt, ist also immer gasförmig.

Um unabhängig von allem zu werden, ist natürlich auch eine Quirlbelüftung denkbar. Für diese Luftmengen würde leicht ein (Daumen) 80 mm PapstQuirl (24 V-Typ) ausreichen (nicht Variofan), der mit halber Nennbetriebsspannung betrieben wird. Einblas von unten (wegen potentiell korrosiver Luft), großflächige (600cm² Filtermatte als Diffusor, damit kein Zug entsteht und der Druckverlust niedrig ist) Einblasöffnung, und dann aufs Dach rund 0.2 m² Solarzelle und 12V 4Ah 0815 Bleiakku ohne jegliche Steuerung (aber Ladeüberspannungsschutzschaltung bei 15 V), falls alternative Stromzuleitung zu weit führen würde.
Wenn ich Papstlüfter sage, dann deshalb, weil die neben anderem ausgewuchtet sind und geringsten Stromverbrauch haben. Dennoch sollte der "weich" eingebaut werden (Schaumgummi drumherum geklemmt, also nicht professionell), und niedrige Leistungsaufnahme haben (wg. Solarfläche).
Noch ne Info: Solarstrahlung im tiefsten Winter ca. 30 W/m² 24 h Durchschnitt, Zelle fast senkrecht (60° wegen dunklem Winter) nach Süden. Mit 10 % Solarzellenwirkungsgrad x 0.2 m² sinds dann 0.6 W. Mehr braucht auch der Quirl nicht.
Nätürlich könnte man den Strom auch zum Hühnerstall tragen, wenns nicht zu weit ist.

Interessant wäre nun, wie sich das auf die Legeleistung Deiner Mädels auswirkt.

Oleg Stolz

Verfasser:
Sukram
Zeit: 18.08.2003 17:30:32
0
23620
Verzärtelt doch die Viecher nicht so! Schwächt nur das Immunsystem & die Schale wird immer dünner...

Demnächst kriegen sie noch ein Röckchen um...

Verfasser:
Klaus
Zeit: 19.08.2003 09:21:41
0
23621
Hallo Oleg,erstmal vielen Danke für deine Mühe.

Wenn man bei den Prinzip "auftrieb durch wärmequellen (das Huhn)" am obersten Punkt der Decke ein Ventilator ein baut.
Kann ich das mit der Luftwechselzahl für Ställe (1 bis 3) abhandeln ?

Beispiel: 15m³ Raumluft.
Motortleistung mind. 15m³/h max 45m³/h
dabei soll aber auch der Volumenstrom beachtet werden cä 0,05 -0,1 m/s

Wenn ja ,wie komme ich auf die Rohrdimension und Lüftungsöffnungen?

mfg Klaus

Verfasser:
oekoluefter
Zeit: 20.08.2003 15:08:22
0
23622
Hallo Klaus,

wenn Quirl, dann Frischluft vom Quirl fördern lassen, nicht Abluft (=korrosiv). Stalllüftungsmengen sind natürlich richtig, also etwa 20 cbm/h. Damit es nicht zieht, müßte bei 0.05 m/s der Einströmquerschnitt dann etwa 11dm² oder mehr betragen. Bei Eintrag von unten hätte man bestes Quellluftsystem, d.h. beste Luft mit geringstmöglichem Ventilationsaufwand (verbrauchte = warme Luft steigt nach oben). Damit sich die Damen nicht auf die Einblasöffnung setzen (etc.)können, sollte die senkrecht angeordnet werden. Wegen gleichmäßigen wirbelfreien Zuströmens sollte die Einblasöffnung als Fließ ausgebildet sein, welches deshalb etwas Druckverlust erzeugen muß (groß im Verhältnis zum dynamischen Strömungsdruck des Quirls). Also:
Bau einen Holzrahmen mit 20x40 cm Kantenlänge und etwa 20 cm hoch (also ohne Böden). In die Mitte einer langen Seite mach ein Loch für den Quirl, den Du auf der Innenseite des Rahmens festschraubst/befestigst (weich). Das Loch auf der Ansaugseite gut abrunden (Lärm). Statt der Böden nimm Fließ (Dunstabzugshaube) mit etwas Drahtgitter außen zum Abnehmen, also zwei Ausblasöffnungen mit zusammen ca 15dm². Drahtgitterkanten umbiegen, damit keine Verletzungsgefahr besteht. In den Hühnerstallboden machst Du ein ausreichend großes Loch (15*15cm) und versiehst es unten mit einem Drahtgitter (damit neugierige Hühner nicht geköpft werden), wo die Frischluft vom Quirl angesaugt wird. Den Rahmen mit Filter stellst Du auf das Loch und befestigst das irgendwie (Flügelschrauben!).Stromzufuhr nicht vergessen.
Oben im Hühnerstall machst Du auch ein großes Loch (20x20cm), Gitter und Regendach und Board.
Der große Raum in dem Rahmen dient der Strömungsverlangsamung des Quirlstroms (deshalb 20 cm Rahmenhöhe).
Ach so: Alles aus Multiplex (18mm) machen, sonst wird die Arbeit entwertet.

Viel Spaß, würde mich freuen, vom Ergebnis zu hören!
Oleg Stolz



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