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Foren
Wärmempumpe - teilentkoppelte Einbindung Schichtenspeicher?
Verfasser:
timw
Zeit: 30.05.2024 16:47:40
0
3712383
Hallo zusammen,

wir planen momentan unsere neue Heizungsanlage - es soll eine Wärmepumpe werden.

Die lokalen Heizungsbauer wollen immer gerne einen Speicher parallel einbinden oder mir ein Kompaktgerät inkl. Speicher und vorgegebener Hydraulik, die ich als nicht optimal empfinde, verkaufen. Deswegen habe ich das Gefühl, eigene Vorschläge bringen zu müssen, um ein besseres System zu bekommen.

Ich möchte gerne einen Schichtenspeicher zusammen mit einer Frischwasserstation einbinden. Mir schwebt konkret ein Sailer WPS Speicher vor mit dem Hydraulikkonzept, wie von "bonotos" für den Link3 vorgeschlagen. Zusätzlich würde hier eine kleine Frischwasserstation eingebaut werden.
Ist dies möglich?

Hydraulikschema bonotos

In einem anderen Video von bonotos ist ein weiteres Schema dargestellt. Hier ist noch ein Mischer (?) dargestellt.
Wird dieser benötigt?

Hydraulikschema 2


Es geht mir primär um die Hydraulik, also Verschaltung des Puffers für Heizung und Trinkwassererwärmung - nicht um die Auslegung der Wärmepumpe selbst.

Unser Energieberater hat 8kW Heizlast gerechnet, wir sind perspektivisch 3 Personen. Das Haus hat klassische Flachheizkörper, also Radiatoren. Baujahr des Hauses 1999.


Vielen Dank für euren Rat!

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 31.05.2024 08:22:21
0
3712474
Ob du dir mit einem Schichtenspeicher, egal in welcher Einbindung einen Gefallen tust, wage ich aus eigener Erfahrung stark zu bezweifeln. Aus meiner Sicht ist es deutlich effektiver die WP im Heizbetrieb direkt in die Heizung zu fahren, ohne Mischer, zusätzliche Pumpen oder anderes. Für die WW- Bereitung ist ein separater Speicher immer von Vorteil, egal ob herkömmlich mit Heizregister, Hygienespeicher, oder FRIWA.
Uns wurde ebenfalls ein Hygieneschichtenspeicher als zentrale Einheit verbaut, was sich als derart unwirtschaftlich erwiesen hat, daß ich bereits 8 Wochen nach Inbetriebnahme alles umgebaut habe.
Im RL des Heizkreises ist ein kleiner Puffer verbaut, da mein Gesamtvolumen geradeso das Abtauvolumen der WP deckt. Der ist aber auch nur dann nötig!!
Auch das in dieser Hydraulik eigentlich nötige. ÜSV ist inzwischen überbrückt. Voraussetzung ist aber ein ordentlicher Durchfluss bei ordentlicher Hydraulik und Abgleich des Systems.

Verfasser:
timw
Zeit: 31.05.2024 21:54:08
0
3712699
Genau das ist aber ja das, was ich schreibe. Ich möchte eben keinen parallel angebundenen Pufferspeicher.

Hier lese ich öfters von einem Parallelpuffer mit Stichanbindung. Allerdings gibt es auch da Unterschiedliche Hydraulikschemen, die ich nicht verstehe.
Der VL der WP ist ja immer direkt an den Heizungskreislauf angeschlossen und hat einen Stich mit einem T-Stück an den Puffer.
Jetzt gibt es aber Schemen, wo der RL auch mit einem T-Stück einen Stich zum Puffer hat und andere, wo der RL nur in den Puffer geht und aus dem Puffer raus wieder an den RL Anschluss der WP.
-->Was ist nun richtig oder besser?

Wenn ich es richtig verstehe, wird auch hier kein WT benötigt, aber eine zweite Pumpe?


Der Punkt wo ich aber dann definitiv abschalte ist, ob man - egal wie man den Parallelpuffer mit Stichanbindung für den Heizkreis nun anschließt - EINEN Puffer für Heizung und Trinkwasser nimmt, wo man dann mit einem 3-Wegeventil noch eine HT-Beladung ermöglicht, oder ob man 2 getrennte Speicher nimmt, wie z.B. sowas hier:

Doppelspeicher Schichtenspeicher --> Unten dann halt der Parallelpuffer mit Stich für den Heizkreis und oben den Trinkwasserspeicher mit FRIWA

ODER sowas hier

Doppelspeicher mit WT --> Ist bei sowas überhaupt hygienenisches Trinkwasser über den WT möglich? (Schüttleistung, ca. 42-45°C?!)

ODER sowas hier
Schichtenspeicher --> Heizkreis wird unten parallel mit stich angebunden und mit 3-Wegeventil dann oben zum beladen mit höherer Temperatur. Solche Speicher gibt's aber irgendwie auch immer nur ab 500L und das erscheint mir für unseren geringen Warmwasserbedarf nicht energetisch sinnvoll.

Verfasser:
MD2000
Zeit: 31.05.2024 23:38:06
1
3712728
Die Stichanbindung ist quasi eine Notlösung, wenn nicht weiß was die Bestandshydraulik hergibt und man keinen Spezialisten findet der es ausmessen kann.

Mit einer Stichanbindung im Vorlauf kann man das Effizienz-Problem des Parallelspeichers zumindest teilweise kompensiert. Dann kann die Gebäudeheizkreispumpe auf eine möglichst hohe Förderrate gestellt werden und ein Großteil des Heizungswassers fließt direkt in die Heizkreise. Der Rücklauf kann durch den Puffer geleitet werden. Das erhöht das Gesamtvolumen der Anlage, stellt Abtauenergie bereit und verlängert die Laufzeiten etwas.

Ein Kombispeicher hat als zusätzliches Problem, dass hier im oberen Teil noch Warmwasser vorgehalten wird und es wegen der Volumenströme im Puffer zu Mischvorgängen kommt und häufig Warmwasser mit hoher Temperatur nachgeladen werden muss. Hier ist daher auch eine 2. Stichanbindung im Rücklauf sinnvoll. Idealerweise wird dann der Heizungspufferanteil komplett umflossen. Einen Kombispeicher nimmt man eigentlich nur wenn man z.B. eine Solarthermieanlage mit der Heizung koppeln muss. Die Dinger sind außerdem sehr teuer.

Die ersten beiden Speicher scheinen eine echte Trennung zwischen Warmwasserteil und Heizungspuffer zu haben und sind dadurch nicht so eine Effizienz-Katastrophe. Hier kann eine Stichanbindung im Vorlauf des Heizungspuffers sinnvoll sein.

Hygienespeicher brauchen ein gewisses Volumen, um genug Wärme im Heizungswasser zu speichen.

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 02.06.2024 07:54:44
0
3712979
Sehe es auch wie MD2000!
Bei Schichtenspeichern lassen sich Vermischungen der Schichten nur bei sehr wenigen Produkten vermeiden, dodaß die meißten letztendlich nur Energie vernichtende Rührwerke sind.
Wie ich oben schon geschrieben habe, würde ich grundsätzlich auf getrennte Systeme setzen und einen Puffer im HEizkreis nur einbinden, wenn das Abtauvolumen nicht reicht, oder die hydraulischen Bedingungen so schlecht sind, daß du keinen ausreichenden Volumenstrom erreichst. Die Daten dazu kannst du den Unterlagen der WP entnehmen.
Leider sind HB aus diversen Gründen eher geneigt Puffer zu installieren und diesen dann am liebsten noch parallel.
Der Auftraggeber bist aber du!!
.

Verfasser:
timw
Zeit: 04.06.2024 10:47:05
0
3713734
Danke für die Antworten, das hilft mir.

Ich warte nun erstmal die Angebote ab und mache dann wohl mal einen Fred auf, wo wir das hier gemeinsam bewerten können.


Ich frage mich aus Platzgründen, ob man einen Hygienespeicher unten mit einer Stichleitung anbinden kann und ihn gleichzeitig als für die hygienische Trinkwasserbereitung nutzen kann (Mit einem Glattrohrwärmetauscher, wie es bei einem Hygienespeicher vorgesehen ist.
Mein Gedanke ist halt, dass im Normalfall garnicht so viel Volumenstrom über die Stichleitung abgehen sollte bzw. es ja so sein soll, dass dies nicht permanent der Fall ist. --> Effizienz.


Die Andere Frage die ich mir stelle ist, wie relevant die Vermischung des Wassers, wenn man einen Pufferspeicher parallel anschließt überhaupt ist, wenn man z.B. nur einen kleinen 50L Speicher nutzt. Kann man hier nicht davon ausgehen, dass die Effizienzverluste vertretbar sind?
Ich frage auch deswegen, weil ich hier dann doch einige gescheiterte Beiträge entdecke, den HB z.B. bei Vaillant davon zu überzeugen, eine Stichanbindung zu bauen.

Verfasser:
godek
Zeit: 04.06.2024 10:55:31
0
3713736
50l parallel Puffer sind eine hydraulische Weiche. Nach dem Schichtpuffer sie zweitschlechteste Variante.

Suchst du den Schmerz? Falls nein zwei getrennte Puffer. Den an der Heizung möglichst in den Rücklauf.

Kiss
Mfg
Godek

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