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Foren
Vermietung eines Haus aus 1956
Verfasser:
warnet
Zeit: 06.06.2024 22:02:00
0
3714563
Hallo,
bin neu hier und hab mal folgende Frage: Das o.a. Haus (Elternhaus) hat noch eine alte elektrische Anlage (Nullung) ist noch gut in Schuss, steht aber schon seit Jahren leer, da man mir gesagt hat, dass ich das Haus nicht vermieten kann, weil keine neue Elektrik drin ist.
Jetzt hab ich hier im Forum gelesen, dass einige zB auch Wohnungen vermieten, die ebenfalls diese alte Elektrik haben.
Unabhängig natürlich, dass eine neue Elektrik mit FI schalter etc sicherer ist, will ich nur wissen, ob ich gezwungen bin, bei einer möglichen Vermietung wirklich die Elektrik komplett neu zu machen. Dann kämen ja sicher Kosten von fast 30-40 000 Euro auf mich zu.
LG

Verfasser:
schroedinger91
Zeit: 06.06.2024 22:34:21
0
3714571
Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 06.06.2024 23:29:09
0
3714580
Gemäß der Verlinkung wäre also, wenn überhaupt, nur eine Prüfung der Anlage erforderlich.

Ist dann eigentlich der bloße Austausch der Sicherungsautomaten im Verteiler noch zulässig? Diese verschleißen ja auch.

Ich denke der Austausch einzelner Steckdosen (z.B. Waschmaschine) auf eine Steckdose mit integriertem FI-Schalter wäre auch zulässig?


Prinzipiell denke ich (persönliche Meinung) ist eine Vermietung so durchaus zulässig. Man sollte aber durchaus auf die alte Elektroinstallation hinweisen (ob der potenzielle Mieter es versteht ist eine andere Sache). Das ist ja meistens eben nicht nur die klassische Nullung, sondern eben auch die Kabel, Steckdosenkontakte und die Anzahl der Steckdosen / Sicherungsautomaten.

Auf der anderen Seite sind heutige Geräte relativ sparsam im Verbrauch, da hat ja so mancher alter Mixer mehr verbraucht als heute der Staubsauger.

Verfasser:
warnet
Zeit: 07.06.2024 07:28:03
0
3714606
Hallo Leute,

danke für die super Hinweise. Frage ist natürlich, ob diese Memo vom Bestandschutz heute noch Gültigkeit hat, da sie ja schon 10 Jahre alt ist.

Verfasser:
Hundefan88
Zeit: 07.06.2024 08:52:58
0
3714636
Vermieten darfst du, aber ob man sich damit einen Gefallen tut? Mietern werden viele Rechte zugestanden, was einen üblichen Zustand eines Mietobjektes angeht. Wenn ständig die Sicherung fliegt, es zu Kabelbränden kommt, weil überlastet mit heutigen üblichen Haushaltsgeräten,... hat man auch keinen Spaß. Möglicherweise führt das irgendwann dazu, dass man die ganze Sanierung der Elektrik macht, während der Mieter dort ist, sprich, die Kosten werden noch viel höher, weil man entweder viel mehr Rücksicht nehmen muss oder gar eine Ersatzunterkunft für MIeter sowieso sein Hab und Gut bezahlen muss.

Ansonsten - willst du so wirklich vermieten? ICH würde das nicht wollen. Ich würde kein Haus mit unsicherer Elektrik vermieten, dann passiert was schlimmes, nur weil ich Geld sparen wollte und habe am Ende doch einen Prozess am Hals, ob das mit den Bestandsschutz auf meine Anlage wirklich zutraf usw. Eine derart alte Elektrik gehört saniert und fertig. Wenn dir die Investition zu groß ist, verkauf die Hütte und der Käufer darf sich drum kümmern. Wenn das jetzt kein Schloss ist, alles smart sein soll oder du Aluminium-Steckdosen usw. haben willst, dann sollte das keine 40 000€ kosten.

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 07.06.2024 12:06:13
0
3714713
Zitat von Hundefan88 Beitrag anzeigen
Wenn das jetzt kein Schloss ist, alles smart sein soll oder du Aluminium-Steckdosen usw. haben willst, dann sollte das keine 40 000€ kosten.



All-in? Also neue Kabel schlitzen, Steckdosen bohren, setzen usw und das ganze am Ende auch wieder halbwebs verschließen? Da sind die 40k aber doch schnell weg mittlerweile.

Aber man sollte sich schon überlegen, was man damit mittelfristig / langfristig machen will:

1. Verkaufen
2. Sanieren
3. Abriss & Neubau

Eigentlich macht Option 2 nur Sinn, wenn man viel in Eigenleistung machen kann und möchte. Auch wenn du es noch als "gut in Schuss" bezeichnest, sollten die meisten technischen Anlagen gegen Ende ihrer Lebensdauer sein und innerhalb der nächsten 10 Jahre wohl fast alle fällig werden (inkl. Dach, Wasser- und Heizungsleitung etc.) Da kann ich dir dann aus eigener Erfahrung sagen, dass du am Ende auch alles einmal neugemacht haben wirst und genauo viel Geld ausgeben wirst wie für den Neubau, allerdings immer noch die Defizite des Altbaus (Z.B. Grundriss etc.) haben wirst.

Verfasser:
Hundefan88
Zeit: 07.06.2024 12:18:51
0
3714717
Zitat von ThomasShmitt Beitrag anzeigen
Zitat von Hundefan88 Beitrag anzeigen
[...]


All-in? Also neue Kabel schlitzen, Steckdosen bohren, setzen usw und das ganze am Ende auch wieder halbwebs verschließen?


Wir haben an vielen Stellen einfach die alten Schlitze und Dosen wiederverwendet, zu dem Zeitpunkt aus Zeitgründen, aber Geld hat das natürlich auch gespart. Klar hat man dann noch nicht die heutige Zahl an Steckdosen und nicht überall da, wo man sie vielleicht gerne hätte, aber man kann ja evtl. noch die ein oder andere ergänzen und kann den Großteil lassen. Bei uns zumindest war die Ausgangslage da nicht schlecht.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 07.06.2024 13:36:03
0
3714742
So ähnlich habe ich es mal in mehreren Räumen meines Elternhauses nach und nach gemacht, obwohl da alles schon mit getrennten Neutral- und Schutzleiter war (BJ1965).

Die Dosen, also die Einsätze in den Wänden, habe ich aber auch erneuert, die wollte ich nicht wiederverwenden. Insgesamt gar nicht mal so viel Arbeit. In die vergipsten Schlitze kann man leicht neu fräsen, die alten Kabel stören die Mauernutfräse wenig.
Genauso bei den Dosen, ich habe einfach etwas größere Löcher drumherum gebohrt.

In einem normalen 50er-Jahre Haus mache ich das jederzeit für 40.000€. Egal wo ...

Grüße
Martin

Verfasser:
Hundefan88
Zeit: 07.06.2024 14:14:55
0
3714754
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen

Die Dosen, also die Einsätze in den Wänden, habe ich aber auch erneuert, die wollte ich nicht wiederverwenden. Insgesamt[...]


Ja, die Einsätze haben wir auch ersetzt. Die Dosen selbst sind ja Centbeträge.

Verfasser:
jospr
Zeit: 07.06.2024 21:44:47
3
3714874
Man darf doch so vieles nicht mehr, weil immer irgendwer sagt: Das darfst Du nicht!

Seit die Blockwarte wieder Einzug im System erhalten haben, darf man derer Meinung nach überhaupt nichts mehr.

Nein! Du kannst das alles wieder vermieten, aber sicher muss es sein. Du kannst einen Elektriker kommen lassen, der das alles überprüft und seinen Segen gibt, was er nicht machen wird, ohne Dir richtig Geld aus den Taschen zu ziehen, Der wird Dir sagen, dass die klassische Nullung seit den 70 Jahren nicht ehr erlaubt ist und das alles umgebaut gehört, am Besten gleich den Zählerschrank gleich mit. Wenn Du vorhast runde 130 Jahre alt zu werden, dann könntest Du noch so etwas wie einen Gewinn oder Rendite einfahren, nachdem der Elektriker mit Dir abgerechnet hat.

Es ist ein wirklich verdammt schmaler Grat zwischen Rendite und der vermeintlichen Sicherheit! Manchmal habe ich das Gefühl, dass der FI oder heute RCD dem gesunden Menschenverstand vorgeschaltet worden ist.

Verfasser:
tricktracker
Zeit: 07.06.2024 21:55:54
0
3714878
Wenn die Heizung in dem Haus dann noch genauso alt ist, wie die Wasserversorgung auch, den bekommt der Spass eh ein Loch.
An der Elektrik hängt das hier bestimmt nicht allein …

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 07.06.2024 22:27:48
2
3714885
Was will man überhaupt, dass eine Hütte aus 1956 einen gewaltigen Modernsierungsbedarf hat ist wohl jedem klar!

Da die Hütte schon einige Jahre leer steht, ist es wohl auch möglich gröbere Sachen ohne Zeitdruck anzugehen, die Elektroinstallation ist kein Hexenwerk, Rohre (FX Schläuche) einstemmen und Dosen setzen kann jeder angelernte Dodel!

Die Kosten dafür sind auch überschaubar, ein neuer Verteilerkasten mit etwa 1000 x 1500 mm kostet etwa 400,-€ (leer), die paar Fi-schalter und LS kosten nochmals dasselbe, eine Steckdose gibts ab 7,-€ und ein Wechselschalter ab 12,-€ alles gute Qualität kein Schrott!

Den Hauptkostenanteil mach die Arbeitsleistung aus, wie schon angemerkt kann man den größten Teil selbst machen, die Drähte einziehen und alles verbinden soll dann ein Elektriker machen, der macht auch die Sicherheitsabnahme, da reden wir dann insgesamt von etwa 10.000,-€ und nicht von 40 k!

Dass die Elektrik nicht die einzige Baustelle an der alten Hütte ist ist mir völlig klar, aber entweder was machen oder oder abreissen oder verkaufen!

Ich habe ein Haus aus 1971 generalsaniert (mit sehr viel Eigenleistung) mit 120 m² Wohnnutzfläche, voll unterkellert und habe insgesamt etwa 150 k hineingesteckt, mit neuen Fenstern, Türen, Böden, Heizung, Elektrik, Isolierung, Kanal, Wasserleitungen, jetzt steht die Hütte einem Neubau kaum nach!

Verfasser:
warnet
Zeit: 08.06.2024 08:39:58
0
3714940
Eines ist mir durch die Posts jetzt klar geworden: Im Grunde genommen, das sagen auch Freunde aus dem Bekanntenkreis, die mehr Ahnung als ich haben, bleibt nur übrig, das Haus so zu verkaufen (schönes parkähnliches Grundstück, 1800 qm), als wenn kein Haus drauf stehen würde, also eigentlich nur den Grunstückspreis. Da ich eigenleistungsmäßig (altersbedingt) so gut wie gar nichts mehr hinbekomme, fällt diese Variante leider weg. Ölheizung muss zwar nicht ausgetauscht werden (Niedertemperaturkessel), aber die Stahltanks sehen nicht mehr gut aus, Keller ist feucht, Dämmung im und am Haus Fehlanzeige. Hauptwasserhahn im Heizungskeller (neben den Öltanks). Und dann wie gesagt die Elektrik. Hier soll demnächst auch ein Digitalzähler eingebaut werden, aber da muss der Stromkasten (Ferrarris-Modell) für mindestens 3000-5000 Euro modifiziert werden.
Also ein wirkliches Fass ohne Boden.
Bliebe eigentlich nur, wenn kein Verkauf in Frage kommt, selbst einzuziehen (wohne in einem gemieteten EFH).

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 08.06.2024 09:05:46
1
3714946
Ich kenne zwar nicht deine Restlebenserwartung, aber die Probleme verschwinden ja nicht nur weil du einziehst.

Also wäre auch dann mit größeren Bauarbeiten erstmal zu rechnen, was sich nochmal etwas schwieriger gestaltet, wenn man nicht die Zeit zum koordinieren hat.

Auch wenn ich die Berechnung des Wertes korrekt finde, meist geht da noch einiges mehr...

Verfasser:
Rudi356
Zeit: 08.06.2024 09:55:11
3
3714956
Interessant, dass hier nur wieder alte Gebäude kaputt geredet werden.

Natürlich kann man alte Gebäude weiter sinnvoll benutzen, auch ohne alles auf neuesten Stand zu bringen. Es kommt halt auf den Anspruch an und auf den Geldbeutel.

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 08.06.2024 10:06:17
0
3714960
Natürlich aber man sollte eben auch richtig rechnen. Und dann kommt man leider zu dem Schluss dass die meisten Technik erneuert werden muss innerhalb von 10 Jahren .
Teilweise mit Folgearbeiten wie Maler und Verputzer.

Im Altbau hat man den Vorteil dass das Haus steht und man einiges dann zeitlich schieben kann, aber fällig ist es trotzdem und das bedeutet dann auch wieder Schmutz und Dreck während man drin wohnt.

Ohne Eigenleistung ist das kaum machbar, insbesondere da man Gewerke koordinieren muss etc.

Wenn man richtig rechnet wird meistens Abriss und Neubau ähnlich teuer wie die Komplettsanierung. Manche Leute rechnen es sich aber gerne schön und alles was nicht akut ist, wird dann nicht in die Anschaffungskosten mit einbezogen.
Dass man aber vlt schon in 10 Jahren die Wasserleitung erneuern muss statt in 40-50 wird dann gerne vergessen.

Ich wohne selbst im sanierten Altbau wo viel mit Eigenleistung gemacht wurde...aber meine Rechnung sagt, dass es am Ende ziemlich nah am Neubau ist... Vorteil ist eben nur dass man es stückweise angehen konnte und somit auch finanziell strecken konnte.

Verfasser:
godek
Zeit: 08.06.2024 11:17:35
0
3714986
Zitat von Rudi356 Beitrag anzeigen
Interessant, dass hier nur wieder alte Gebäude kaputt geredet werden.

Natürlich kann man alte Gebäude weiter sinnvoll benutzen, auch ohne alles auf neuesten Stand zu bringen. Es kommt halt auf den Anspruch an und auf den Geldbeutel.

Na dann Kauf die Hütte wenn das so einfach ist.

Godek

Verfasser:
bricolaje
Zeit: 08.06.2024 12:16:04
0
3714996
Also ich saniere auch gerade ein Haus aus den 50-ern und bei mir muss wirklich alles angefasst werden (hatten es unbesehen gekauft gehabt 🙈😄)

Ich sehe überhaupt kein Problem darin, wenn man es selber machen kann. Die Installationen (Strom, Wasser...) sind wirklich ein Klacks. Ich rechne mit 20-30k€ inkl. Bäder, Fenster usw. (außer Fassadendämmung)

Der TE muss halt schauen - ohne Eigenleistung wird es wirklich ein Fass ohne Boden. Dann wäre der Verkauf vielleicht doch das Sinnvollste, denn ungenutzt stehen lassen, ist auch keine Dauerlösung.

Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 08.06.2024 12:23:12
0
3714997
... oder man hat zusätzlich 1,5 M€ verfügbar. Dann ist die Entscheidung klar: Abreißen, z. B. 8 Eigentumswohnungen bauen und für teuer Geld verkaufen.
So kann man Geld verdienen.

Verfasser:
carsten_m
Zeit: 08.06.2024 12:39:12
0
3715005
Zitat von bricolaje Beitrag anzeigen
Ich sehe überhaupt kein Problem darin, wenn man es selber machen kann. [...]
Du kannst da Deutschland und Bulgarien nicht vergleichen.
Gerade Elektrik kannst du zwar viel vorbereiten aber nix anschließen.

Verfasser:
bricolaje
Zeit: 08.06.2024 13:18:35
1
3715012
Ich will nicht dazu auffordern gegen Verträge mit Privatunternehmen (NAV) zu verstoßen, sondern nur darauf hinweisen, dass es eben keine große Sache ist.

Auch wenn es komplett durch eine Firma gemacht werden soll, sind 10k€ schon zuviel.
Maximal zwei-drei Tage Schlitze, Dosen, Kabel.
Eins-zwei Tage Endmontage und Verteiler, nachdem die Malerarbeiten erledigt sind.
Großzügig geschätzt zusammen 40 Stunden à 100€ =4k€
Material = 2-3k€, oder eben etwas mehr falls vom Elektriker geliefert.

Auf 30-40k€ komme ich da nicht. Ich gehe davon von einem Standardhaus zum vermieten aus, ohne viel Shnick-schnack.

Ich weiß übrigens gar nicht, ob es rechtliche Unterschiede zwischen BG und DE gibt - weißt du da Näheres? Hätte mich persönlich in beiden Fällen nicht interessiert, denn können und dürfen ist nicht das gleiche, aber das nur so am Rande.

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 08.06.2024 21:15:51
0
3715121
Wenn ich weiter oben lese, dass der TE in einem gemieteten EFH wohnt / haust, dann denke ich dass Er nicht willens ist etwas anmzufassen!

Nur mit Jammern dass alles sooo teuer ist ist noch nie ein Haus saniert worden, ich weiß dass bei vielen am Ende des Geldes noch viel zu viel Monat übrigbleiben!

Ich selbst hab 1975 ein altes Bauernhaus aus Familienbesitz geschenkt bekommen (weil es niemand anderer haben wollte), sub-sub Standard, 1 Wasserhahn (kalt) in der Küche, Plumpsklo im Hof, etwa 100 m² Sanierungsfähige Dachfläche, kein Kanalanschluss, Brunnen für Trink und Nutzwasser ohne Ergiebigkeit, Fenster und Türen alt und sehr kaputt, keine Heizung (2 Einzelöfen type "Kanonenofen") Elektroanlage aus Edisons Museum, Feucht von unten bis etwa Fensterhöhe!

Alle haben gesagt "schieb die Ruine weg"! hab ich nicht gemacht, sondern Stück für Stück in Eigenregie saniert, alte Böden rausgerissen und ausgegraben sowie die Mauern soweit möglich Feuchtesaniert (Mischmauerwerk aus Feldsteinen und Ziegeln)!

Bodenisolierung gemacht, Unterlagsbeton, Feuchteisolierung, Dämmung, Fußbodenheizung, alle Wände abgeschlagen und mit Sanierputz neu verputzt, neuen Kamin gesetzt, neue Heizung eingebaut (damals Öl), gesamte Wasser und Abwasserleitungen neu gemacht, Dachdeckung neu gemacht, komplette Elektrik neu gemacht, sowie neue Fenster und Fassade!

Waren einige Urlaube und Wochenenden, danach jhaben viele gesagt, schön ist das alte Haus geworden, genau diese welche vorher sagten schieb die Ruine weg!!

Verfasser:
godek
Zeit: 08.06.2024 22:05:02
0
3715132
Zitat von Hannes/esbg Beitrag anzeigen
Waren einige Urlaube und Wochenenden, danach jhaben viele gesagt, schön ist das alte Haus geworden, genau diese welche vorher sagten schieb die Ruine weg!!


Das ist eben der zweite Teil, man muss eben handwerklich was machen können und eben auch bereit sein seine Freizeit auf längere Zeit in das Haus zu investieren.

Mir z. B. ist leider wohl das machen können abhanden gekommen.
Das kann ganz schnell gehen. Ok, bei mir qar es eigentlich absehbar das der rücken nicht besser wird.
Zum Glück sind die meisten Baustellen abgefrühstückt. Wobei ich aktuell auch nicht machen wollte wenn ich könnte.

mfg
godek

Verfasser:
warnet
Zeit: 09.06.2024 08:36:34
0
3715176
Ich kann die Kritik hier durchaus verstehen. Verschenke im Grunde genommen jeden Monat heftig Geld, da ich mich in dem gemieteten EFH wohl fühle und nicht hause, aber nicht umziehen möchte, auf der anderen Seite jeden Monat für das leere Elternhaus blechen muss. Jetzt werden zB in diesem Ort mehrere Straßen saniert. Gesamtkosten zumindest für mich über 10000 Euro. Da ich fast 70 bin und wirklich gesundheitliche Probleme hab sind die Posts, in denen die Eigenleistungen geschildert werden, für mich leider völlig uninteressant. Diesen Sommer wird das Grundstück nochmals aufgehübscht und dann mal zum Verkauf angeboten. Vielleicht gibt es ja einige Liebhaber, die eben auch durch Eigenleistung mit dr Hütte kein Problem haben. Oder wir entschließen uns tatsächlich umzuziehen, was mir aber auch Bauschmerzen bereitet.

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 09.06.2024 09:48:42
3
3715192
@ warnet
Ich wollte dich nicht persönlich herablassend anreden, ich wusste auch nicht wie alt Du bist und wie lange Du diese Hütte schon dein eigen nennst!

Ich bin selbst über 75 und noch immer ziemlich aktiv und hab vor 3 Jahren ein EFH aus 1971 Generalsaniert, natürlich nicht alles ich selbst, aber sehr viel davon.

Das Wichtigste dabei ist man muß wollen und sich nicht scheuen selbst ordentlich anzupacken, man kann (fast) alles lernen und bei manchen Dingen krieg ich einfach eine Wut wenn ich sehe wie manche "Fachleute" etwas absolut stümperhaft verpfuschen und dann noch angepatzt reagieren wenn man Sie darauf anspricht!

Also schönen Sonntag noch!

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Vermietung eines Haus aus 1956
Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 09.06.2024 09:48:42
3
3715192
@ warnet
Ich wollte dich nicht persönlich herablassend anreden, ich wusste auch nicht wie alt Du bist und wie lange Du diese Hütte schon dein eigen nennst!

Ich bin selbst über 75 und noch immer ziemlich aktiv und hab vor 3 Jahren ein EFH aus 1971 Generalsaniert, natürlich nicht alles ich selbst, aber sehr viel davon.

Das Wichtigste dabei ist man muß wollen und sich nicht scheuen selbst ordentlich anzupacken, man kann (fast) alles lernen und bei manchen Dingen krieg ich einfach eine Wut wenn ich sehe wie manche "Fachleute" etwas absolut stümperhaft verpfuschen und dann noch angepatzt reagieren wenn man Sie darauf anspricht!

Also schönen Sonntag noch!
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