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11.01.2025 17:56:04 |
Zitat von WP_PV_ST  lassen wir mal den Klimawandel beiseite, was führte den zu dem WP Boom? Es war nicht nur das Heizungsgesetz, sondern auch die Gasmangellage. Ich bin 2003 in die Branche eingestiegen und jedes Jahr ging der Markt nach oben. Bankencrash USA in 2008 und wir hatten einen hohen Ölpreis, an den warum auch immer der Gaspreis gekoppelt nachzog usw., Das war dann über fast ein Jahr gefühlt wie 2023. 2023 sehe ich deshalb als völlig unrealistisch. Wir sollten besser gesund wachsen und keine Fehler mehr machen wie bspw. wenn Dinge in die völlig falsche Richtung laufen wie hier. 06.08.2024 Pressemeldung Bundesregierung schätzt Finanzierungsbedarf für EEG-Konto auf 15,9 Milliarden Euro für 2025. Der unerwartete Rückgang beim Strompreis führte zu überplanmäßigen Ausgaben von knapp 8,8 Milliarden Euro im Bundeshaushalt, die zum Ausgleich des EEG-Kontos benötigt werden.Das ist gegen alle Logik und gegen das, was dem Verbraucher seit 1998 erzählt wurde. Über 20 Jahre wurde dem Stromkunden Geld abgenommen, hier ein Steuerchen, da ein Schräublein und noch eine Abgabe..., Jetzt hat man einen beachtlichen Bestand an beworbenem "kostenlosen Umwelt-Strom". Der Haken an der Sache, unbezahlbar durch falsches Handhaben. Wir sollten uns unbedingt weiter um WP bemühen, aber zuvor die Nebenwirkungen eliminieren. Die Menschen haben keine Motivation mehr, nur gegen die Ausgaben arbeiten zu gehen, deren Treiber die Energiekosten sind.
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11.01.2025 18:32:37 |
Zitat von Technikbegeisteter  Zitat von Reenergy_66  [...] Genau das sage ich ja die ganze Zeit...jeder hat eine gut laufende Heizung zu einem angemessenen Preis verdient. Einigen gehts hier aber nur um grüne Ideologie - ist doch egal, wenn beim Nachbar die überdimensionierte, teure und sich zu Tode taktende WP von E**al & Co im[...] Und wieder dieses erbärmliche Grünenbashing. Wärmepumpe hat mal so gar nix mit den Grünen zu tun. Peinliche Vorstellung
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
11.01.2025 18:44:39 |
Zitat von nicijan  Das ist gegen alle Logik und gegen das, was dem Verbraucher seit 1998 erzählt wurde. Über 20 Jahre wurde dem Stromkunden Geld abgenommen, hier ein Steuerchen, da ein Schräublein und noch eine Abgabe..., Jetzt hat man einen beachtlichen Bestand an beworbenem "kostenlosen Umwelt-Strom". Der Haken an der Sache, unbezahlbar durch falsches Handhaben. Wir sollten uns unbedingt weiter um WP bemühen, aber zuvor die Nebenwirkungen eliminieren. Die Menschen haben keine Motivation mehr, nur gegen die Ausgaben arbeiten zu gehen, deren Treiber die Energiekosten sind. 100% Zustimmung!
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11.01.2025 19:17:36 |
Zitat von Gepres  Wärmepumpe hat mal so gar nix mit den Grünen zu tun.
bei mir trifft das zu. Mir ging es immer ums Geld was ich einsparen konnte. Mein Haus hab ich in den 90iger gekauft. Damals Ölheizung mit jährlichen Heizkosten von ca. 3000,-DM. Weit über meinem damaligem Netto Monatslohn. Über Holz zu Pellet, und über energetischen Sanierung des Hauses 2020 zur WP 2023 kam dann noch wegen der übertriebenen Strompreise eine PV und Brauchwasser STA hinzu. ( Die STA war vorhanden, es wurde der Kollektor im Zuge der PV getauscht) 2024 hatte ich Heizkosten inkl. Haushaltsstrom von unter 1200,-Euro im Jahr. Das ist jetzt weit unter einem Netto Monatslohn! Der Klimaschutz ist ein netter Nebeneffekt, aber heute hat mein Haus viel günstigere Betriebskosten als vor 30 Jahren, und ich mehr Geld in der Tasche.
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
11.01.2025 19:36:40 |
Das ist immer individuell. Wir haben vor 14 Jahren zeitgleich mit einem Freund gebaut (ähnliches Haus). Er mit WP+KWL, wir mit Ölheizung. Er musste damals einen fünfstelligen Aufpreis zahlen (nur WP, reines on-off-Modell) und hat bereits nach dem Estrichprogramm die Ohren angelegt. In den 14 Jahren haben wir selbst mit BSF-Kosten etc. *deutlich* weniger Geld zum Heizen ausgegeben. Nun läuft hier bei mir seit Juni eine WP - und die muss ~15 Jahre halten und der Strompreis nicht maßgeblich steigen, ansonsten wäre ich mit einem 1:1 Austausch der Ölbrennwerttherme voraussichtlich günstiger dran. Hängt vom Öl- und Strompreis sowie der Haltbarkeit der Heizung ab. Betrachtung natürlich mit Förderung, ansonsten wäre der Invest bei WP bereits KO-Kriterium.
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11.01.2025 19:53:35 |
na dann kannst du ja im Juni anhand der JAZ und dem Stromverbrauch sehen wohin die Reise geht. Klar sind die Winter mal leichter oder härter, aber grob kann man schon sehen ob es billiger als mit Öl wird.
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11.01.2025 20:36:41 |
Nach 14 a schon austausch der Öl Heizung ist ja witzig .was hatte die da bloss jedes Jahr an Kostrn erzeugt ?
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
11.01.2025 20:59:16 |
Zitat von Georg Fiebig  Nach 14 a schon austausch der Öl Heizung ist ja witzig .was hatte die da bloss jedes Jahr an Kostrn erzeugt ? Ich hatte oben bereits alle Kosten inkludiert, die lief trotz 22kW (Heizlast ~4kW) im Dauertaktbetrieb und bis auf einen Zündtrafo (in 10 Min. ausgetauscht) nahezu störungsfrei. Leider hat die Qualität in allen technischen Bereichen extrem nachgelassen, der Gebläsemotor wurde langsam lauter und die Ersatzteilpreise mittlerweile unterirdisch. Zum Teil schon jetzt gar nicht mehr mit kurzer Lieferzeit verfügbar. Und da ich mich für Technik begeistern kann, probiere ich halt seit Juni mal eine Wärmepumpe. Ganz ohne Bias für das eine oder andere.
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
11.01.2025 21:05:37 |
Zitat von WP_PV_ST  na dann kannst du ja im Juni anhand der JAZ und dem Stromverbrauch sehen wohin die Reise geht. Klar sind die Winter mal leichter oder härter, aber grob kann man schon sehen ob es billiger als mit Öl wird. Bisher absolut top und das mit Trennpuffer! Ich traue mich fast nicht zu schreiben, was ich für eine reale JAZ erwarte, glaubt mir hier eh keiner. Die Bashing-Kandidaten hier haben sicher das Doppelte und ich bin blöd. Man muss dafür halt etwas Hirnschmalz und viel Zeit reinstecken. Allerdings wurde mir die Anlage mit falsch angebundenem Rücklauf und Einstellungen für reale ~4000 Verdichterstarts pro Monat(!) in der Heizperiode übergeben. Ich wusste zum Glück schon vorher, auf was zu achten ist und dass ich mich sehr intensiv damit auseinandersetzen muss. Für mich kein Problem, ich liebe Technik, aber andere haben diese Voraussetzungen leider nicht und eine WP erzeugt bei o.g. Betrieb keinerlei Meldung dass da was nicht stimmt...für einen Laien absolut nicht erkennbar.
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Verfasser: glykwbxlyiietwufll | Zeit:
11.01.2025 22:28:22 |
Zitat von Technikbegeisteter  Das ist immer individuell. Wir haben vor 14 Jahren zeitgleich mit einem Freund gebaut (ähnliches Haus). Er mit WP+KWL, wir mit Ölheizung. Du hast auch für alles anekdotische Evidenz.
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
11.01.2025 22:35:27 |
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11.01.2025 22:44:10 |
Zitat von Technikbegeisteter  Das ist immer individuell. Wir haben vor 14 Jahren zeitgleich mit einem Freund gebaut (ähnliches Haus). Er mit WP+KWL, wir mit Ölheizung. Er musste damals einen fünfstelligen Aufpreis zahlen (nur WP, reines on-off-Modell) und hat bereits nach dem Estrichprogramm die Ohren angelegt. In den 14[...] Man kann sich auch alles schönreden. Sich überhaupt im Jahr 2011 im Neubau für eine Ölheizung zu entscheiden, zeugt ja schon nicht gerade von Weitsicht. Dann hat sie nur 13 Jahre gehalten, aber ja so viel Geld gespart (aber über kurze (unbelegte) WP Halbwertszeiten wird gemeckert). War dein Freund dann der einzige ohne Ölheizung? Weil da war ja noch einer, der die Gastherme für (wiederum unbelegte) 2700€ inkl. aller Nebenkosten hat austauschen lassen. Lässt mich so langsam an den 99,9% Ölheizungen mit 15000 Liter Tanks in deinem Dorf in Texas zweifeln.
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
11.01.2025 23:01:26 |
Zitat von Lemmi85  Sich überhaupt im Jahr 2011 im Neubau für eine Ölheizung zu entscheiden, zeugt ja schon nicht gerade von Weitsicht. Da liegst Du völlig falsch, die Ölheizung war für den Zeitraum wirtschaftlich wesentlich sinnvoller, siehe oben. Alles richtig gemacht. Alleine für die Differenz beim Estrichprogramm konnte ich fiktiv kostenfrei in Sommerurlaub fahren. Einfach mal lesen und verstehen, bevor man an die Tastatur geht. Stand heute habe ich eine leise WP im Vorgarten mit 5a Garantie (er einen brummenden Riesenkasten im HWR) und einer um Welten (!) besseren JAZ als mein Freund (2,x, vielleicht eine niedrige 3, müsste ich nachfragen). Und der schaut sich auch um, denn der hatte die letzten Jahre auch Störungen, was nach 14 Jahren auch nachvollziehbar ist. Kann ihn gerne mal fragen, was die Serviceeinsätze gekostet haben. Und glaube nicht, dass das Thema Ersatzteile nach 14 Jahren bei WP ein anderes ist als bei einer Ölheizung. Zum Rest Deines Bashingversuches schreibe ich nichts, der ist mir egal.
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Verfasser: glykwbxlyiietwufll | Zeit:
11.01.2025 23:08:04 |
Zitat von Technikbegeisteter  Und das "anekdotische Evidenz" kommt mir von 2-3 anderen Usernamen seltsam bekannt vor. Wahrscheinlich weil du sowas sehr oft bringst und dann eine entsprechende Reaktion bekommst. Du hast offensichtlich einen sehr großen Freundes- und Bekanntenkreis.
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
11.01.2025 23:15:11 |
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11.01.2025 23:20:02 |
Zitat von Lemmi85  Lässt mich so langsam an den 99,9% Ölheizungen mit 15000 Liter Tanks in deinem Dorf in Texas zweifeln. Da tust du den Texanern aber unrecht. Die haben dort so viel billigen (Wind)Strom, dass dort extrem viel einfach (direkt)elektrisch geheizt wird. So ein Heizstab kostet im Vergleich zu Gastherme, Gasanschluss und Abgasführung im Grunde nichts. Klimas gibt es aber auch zum Heizen.
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
11.01.2025 23:42:16 |
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11.01.2025 23:48:21 |
99,9 % Heizen mit Ölheizung , du hast die einzigste Wp , war das nicht einmal deine Aussage ?
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| | Zeit:
11.01.2025 23:58:34 |
Zitat von Technikbegeisteter  Das ist immer individuell. Wir haben vor 14 Jahren zeitgleich mit einem Freund gebaut (ähnliches Haus). Er mit WP+KWL, wir mit Ölheizung. Er musste damals einen fünfstelligen Aufpreis zahlen (nur WP, reines on-off-Modell) und hat bereits nach dem Estrichprogramm die Ohren angelegt. In den 14[...] Diese Ansichtsweise ist für mich absolut nachvollziehbar. Eine LWWP die 15-20 Jahre nicht schafft, ist weder "Grün" noch wirtschaftlich. Besonders dann nicht wenn das Gerät nicht selbst getauscht werden kann. Die Problemmeldungen hier im Forum, besonders bei LWWP sind doch nur ein winziger Anteil von den verbauten Geräten. Und sicher viele trauern ihrer problemlosen alten Heizung nach. Die Reparaturkosten, Servicekosten übersteigen mitlerweile alle Grenzen.
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
12.01.2025 00:02:10 |
Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
12.01.2025 00:16:27 |
Zitat von Streety2  Und sicher viele trauern ihrer problemlosen alten Heizung nach. Die Reparaturkosten, Servicekosten übersteigen mitlerweile alle Grenzen. Mal schauen, wie es mit der Haltbarkeit meiner WP bestellt ist. Worst case bei einem Defekt einer Öl- Brennwertheizung dürfte der Wärmetauscher, die Hochdruck-Ölpumpe oder die Regelungsplatine sein, ansonsten fällt mir spontan nichts ein. Der WT hat bei meiner 14 Jahre alten Ölheizung unter 2k€ gekostet (vor wenigen Jahren), die beiden anderen Teile deutlich weniger. Bei einer WP ist der Verdichter das adäquate und sensible Bauteil, ich würde bei meiner Wolf auch mal die riesige Inverterplatine ins Auge fassen. Die Inverterplatine kostet schon heute (!) fast 1000€ Straßenpreis. Was die wohl nach 10 oder 15 Jahren als Ersatzteil kosten werden? Ich fürchte, bei einem defekten Verdichter riecht das schwer nach wirtschaftlichem Totalschaden, mein Bauchgefühl mag mich aber täuschen. Umso erstaunlicher, dass aktuelle WP sich über einen sehr ungünstigen Betrieb nicht beschweren und zumindest mal eine Meldung absetzen, wenn ein Todestaktbetrieb vorliegt. Zumindest ein rotes Einfärben bei hoher Taktanzahl pro Zeiteinheit in der App sollte im Jahr 2025 möglich sein, ich sehe nichtmal die Verdichterstarts ohne Fachmannebene....
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| | Zeit:
12.01.2025 08:43:31 |
Zitat von Technikbegeisteter  Da liegst Du völlig falsch, die Ölheizung war für den Zeitraum wirtschaftlich wesentlich sinnvoller, siehe oben. Alles richtig gemacht. Alleine für die Differenz beim Estrichprogramm konnte ich fiktiv kostenfrei in Sommerurlaub fahren. [...] Letztlich aber doch nicht, sonst hätte die nicht nach 14 Jahren ersetzt werden müssen. Ich amüsiere mich gerade über deine Behauptung, du wärst interessiert in die Technik. Ein Onkel hat 1981 gebaut und eine LWWP eingebaut. (Die lief bis etwa 2005, dann war etwas undicht, sodass er sich für einen Neukauf entschieden hat.) 30 Jahre später im Neubau eine Ölheizung einzubauen, nunja.
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| | Zeit:
12.01.2025 08:48:43 |
Zitat von Lemmi85  Zitat von Technikbegeisteter  [...] Man kann sich auch alles schönreden. Sich überhaupt im Jahr 2011 im Neubau für eine Ölheizung zu entscheiden, zeugt ja schon nicht gerade von Weitsicht. [...] Das hat "man" i. d. R. nur gemacht, wenn Ende Bau das Geld alle war. Kenne auch solche Bsp. (Habe 2022 ein solches Haus verkauft. Die neuen Eigentümer haben als erstes eine PV installiert und sobald wieder Geld da ist, wird eine WP angeschafft.) Kann man sich natürlich schönreden. Auf die Ölheizungs-Investition muss man dann aber den Rückbau der Tankanlage, der Kaminanlage, des Einfüllstutzens, der Entlüftung und Umbau des Tankraums rechnen. Dann sieht das rückblickend nicht mehr nach einer so guten Investition aus.
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| | Zeit:
12.01.2025 08:52:35 |
Zitat von Streety2  Zitat von Technikbegeisteter  [...] Diese Ansichtsweise ist für mich absolut nachvollziehbar. Eine LWWP die 15-20 Jahre nicht schafft, ist weder "Grün" noch wirtschaftlich. Besonders dann nicht wenn das Gerät nicht selbst getauscht werden kann. Die Problemmeldungen hier im Forum, besonders bei LWWP[...] DAS hast du jetzt für dich aus diesem Beitrag entnommen? Nochmal für dich: Die Ölheizung ist nach 14 Jahren kaputt, die WP des Nachbarn läuft noch. Wenn man nur das schlechte sehen will, dann findet man das bestimmt! Unglaublich diese selektive Wahrnehmung. @Technikbegeisteter Die Quote von Ölheizungen im Neubau lag 2011 bei ca. 1,5%. In den Folgejahren weit unter 1%. Glückwunsch, du bist einfach schlauer als 99% der Bevölkerung. Aber wieso hast du denn - nachdem die Ölheizung so schnell kaputt war - nicht für 2700€ eine Gasheizung einbauen lassen?
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| | Zeit:
12.01.2025 09:46:28 |
Hier mal recht aktuelle Statistiken für Ein-und Zweifamilien Neubauten.Wer da keinen eindeutigen Trend erkennt, dem ist nicht mehr zu helfen.Was auffällt sind die absoluten Neubauzahlen, die sind aktuell stark Rückläufig. Quelle: https://www.tga-fachplaner.de/meldungen/heizungswende-ein-und-zweifamilienhaeusern-fast-nur-noch-waermepumpen [/url][/img][img] [/img]
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