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01.01.2026 13:54:53 |
Zitat von Mark1234  Stimmt :) Schornsteinfeger schrieb 74€ fürs letzte Jahr auf, Strom brauchte meine Heizungsanlage mit 2 Pumpen 256kwh im Jahr. Wartung? Die hat man bei der Wärmepumpe auch, sonst ist die Garantie futsch... Und wie lange der Schornsteinfeger den Wärmepumpen fern bleibt, wird sich auch[...] Schorni + deine 256 kwh für die Ölheizung sind bei mir schon mal einen Monat Stromkosten gespart, ohne dass man etwas getan hat. Bei einem Zähler ist es genau andersherum: In der Regel spart man sich die Grundgebühr für den Gaszähler = ein weiter Monat Stromkosten gedeckt. Damit hat man schon zwei von zwölf Monaten gedeckt und dann ist noch nicht mal eine Vergütung nach § 14a EnWG eingerechnet. Das wäre dann der dritte Monat Strom für lau. offtopic: zu Silvester ist mir mal aufgefallen, dass es hier Leute gibt, die gut und gerne 1-2000€ für Böller ausgeben. Die neue Heizung aber wird natürlich akribisch gegengerechnet ;)
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01.01.2026 14:02:53 |
Tja, bei ner Ölheizung hat man keinen Gaszähler den man sparen kann. Ich hab letzten Winter 1680€ / 2000l an Öl verfeuert.
Dieses Jahr wirds mehr, teilt sich nun aber durch 2 Parteien. Ich werde Heizungsmäßig da irgendwo bei ca. 100-120€ pro Monat liegen. Was soll ich daran noch großartig sparen? Das ist kein großer Hebel ...
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01.01.2026 20:52:44 |
Zitat von Mark1234  Tja, bei ner Ölheizung hat man keinen Gaszähler den man sparen kann. Ich hab letzten Winter 1680€ / 2000l an Öl verfeuert.
Dieses Jahr wirds mehr, teilt sich nun aber durch 2 Parteien. Ich werde Heizungsmäßig da irgendwo bei ca. 100-120€ pro Monat liegen. Was soll ich[...] Muss sich alles rechnen? Meine Brennwerttherme hat etwa 12000 kwh verbraucht, Kosten ca 1250 €. Mein Ziel ist, diese 25 Jahre alte Heizung dieses Jahr auszutauschen. Rechnet sich über die mögliche Verbrauchseinsparung eher nicht. Meine über 20 Jahre alte Solarthermie werde ich auch nicht weiter betreiben. Ich will einfach nicht mehr von fossilen Despoten abhängig sein und irgendwann muss ich auch die Gasheizung ersetzen. Denke, der Zeitpunkt ist richtig. Moderne LWWP haben eine gute Effizienz, die Modulierung wird immer besser also was spricht dagegen?
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01.01.2026 21:10:27 |
Nein, es muss sich nicht alles rechnen. Hobbys rechnen sich z.B. auch nicht. Heizung ist aber nicht mein Hobby. Die muss günstig und zuverlässig warm machen und fertig. Wo auf der ganzen Welt alles mit fossilen Energieträgern läuft, interessiert es mich ehrlich gesagt nicht ob ich Öl/Gas/Diesel/Kohle verbrenne oder Strom verbrauche, der auch zum nicht unerheblichen Teil aus den gleichen Energieträgern kommt.
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01.01.2026 21:28:41 |
Zitat von Mark1234  Tja, bei ner Ölheizung hat man keinen Gaszähler den man sparen kann. Ich hab letzten Winter 1680€ / 2000l an Öl verfeuert.
Dieses Jahr wirds mehr, teilt sich nun aber durch 2 Parteien. Ich werde Heizungsmäßig da irgendwo bei ca. 100-120€ pro Monat liegen. Was soll ich[...] Das sparen in deinem Fall, wird nicht bei dem Brennstoffbezug statt finden, sondern bei der Erkenntniss das du feststellen wirst das dein Haus gar keine 20000 kwh Wärmemenge benötigt. Aber das wirst du leider erst erfahren wenn die Ölheizung im Petroleumhimmel ist. Solche Aussagen wie deine werden immer ganz still wenn umgestellt wurde auf Wärmepumpe und man sich innerlich ärgert so lange am Öl festgehalten zu haben. Plötzlich reichen 15000kwh und das komischerweise obwohl die Ölheizung ja 95% Wirkungsgrad hatte... 🤪 Grüße
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01.01.2026 21:59:34 |
Wir haben nen Niedertemperaturkessel, der Heizungskeller ist kalt... Ich hatte die Ölheizung so auf 80% Wirkungsgrad getrackt... Die Wärmepumpe läuft beim aktuellen Strompreis etwas günstiger, rechtfertigt aber die Investition nicht... Wenn die Ölheizung kaputt wäre, dann würde ich eine Wärmepumpe und keine neue Ölheizung einbauen, aber so lange die Heizung läuft, rechnet es sich nicht, das um zu bauen...
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
01.01.2026 23:39:08 |
Also hier spart die WP aktuell unter 200€/a gegenüber der alten Ölheizung an Betriebskosten. Hätte ich nicht einen sehr fairen HB gehabt, was das Angebot angeht oder würde ich die WP so betreiben wie sie übergeben wurde, hätte sich die Umrüstung nicht gelohnt und ich würde mit WP definitiv teurer heizen. Wie die Energiepreise der Zukunft aussehen, mal schauen. Ich war jedenfalls mit der Ölheizung zufrieden und ich bin auch mit der WP zufrieden, nachdem diese in Eigenregie in einen vernünftigen Betriebszustand versetzt wurde, der eine gute Effizienz sicherstellt.
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
02.01.2026 00:05:12 |
Zitat von Ruediger1931  Solche Aussagen wie deine werden immer ganz still wenn umgestellt wurde auf Wärmepumpe und man sich innerlich ärgert so lange am Öl festgehalten zu haben. Das kann klappen, wenn man jemand an der Hand hat, der sich auskennt und Hirnschmalz in Planung, Installation und Betrieb einer WP steckt. Die hat in der Breite (!) aber aktuell weder der HB noch der Kunde. Ich kenne hier auch genug Beispiele, wo Kunden neben einer völlig überteuerten und vermurksten WP-Umrüstung als Heizungslaien dann leider auch noch höhere Heizkosten als vorher haben und die ärgern sich auch. Man kann auch WP durchaus schlecht und ineffizient planen, installieren und betreiben. Steht und fällt alles mit der Kompetenz des HB und Kunden.
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02.01.2026 07:57:39 |
Zitat von nicijan  Hier meine Werte für Dezember 2025 Energiequelle: Tiefenkollektoren Energieerzeuger: Nibe F- 1155-6 PC gemessene Wärmeabgabe: 2030,5 Kwh gemessene Stromaufnahme: 364,0 Kwh cop:[...] Bei mir sind es für Dezember 5,55. Eine Schnapszahl. 2328,4kWh thermisch zu 419,52kWh elektrisch. Mein Nachbar mit LWP zeichnet leider überhaupt keine Daten auf. Es wäre nämlich interessant zu erfahren, was er hat. In den letzten Wochen haben wir hier Temperaturen bis -10. Auch die Januar Aussichten sehen genau so aus. Die Wärmepumpen (vor allem LWP) werden jetzt so richtig gefordert. Grüße
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02.01.2026 08:50:04 |
Muss die Sole WP im Winter nicht mehr leisten ? Wird die Sole nicht kälter ?
Gutefrage
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| | Zeit:
02.01.2026 08:53:56 |
Zitat von Fertig  Mein Nachbar mit LWP zeichnet leider überhaupt keine Daten auf. Es wäre nämlich interessant zu erfahren, was er hat. Wenn es um die Betriebsdaten der Luft WP im Winter geht, wird es seitens der Betreiber still. Dafür gibt es einen Grund, den man nicht erraten musss. Die Branche erzählt dann, man könne das in den milderen Abschnitten aufholen. Das wäre dann die Zeit in der man nicht mehr viel heizen muss. Wenn sich jemand damit zufrieden gibt, naja. Aktuell habe ich Kontakt zu einem Lambda Betreiber der bestätigt, das angegebene COP Feld des Herstellers minus 1,2 sind die tatsächlichen Ergebnisse. In dessen Fall hatte man einen Stromzähler eingebaut, der nur den 400V Drehstrom gemessen hat. Auf meine Anregung wurde auch für den 230V Steuerstrom ein Zähler nachgerüstet. Siehe da, bei den gemessenen 1100W für den Verdichter kamen 4,8 cop raus. Nach den weiteren 125 Watt für Heizkreispumpe, Ventilator und Steuerstrom war der Wert bei 4,2.
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
02.01.2026 09:37:13 |
Zitat von nicijan  Wenn es um die Betriebsdaten der Luft WP im Winter geht, wird es seitens der Betreiber still. Dafür gibt es einen Grund, den man nicht erraten musss. Die Branche erzählt dann, man könne das in den milderen Abschnitten aufholen. Das wäre dann die Zeit in der man nicht mehr viel[...] Liegt vielleicht daran, dass die meisten LWP-Kunden es schlichtweg nicht interessiert, ob da jetzt ein paar Wochen bei tiefem Frost eine schlechtere TAZ/MAZ als Wert steht. Die schauen, was hat das Ganze gekostet und habe ich Ende des Jahres mehr oder weniger Heizkosten gegenüber der alten Heizung. Eigentlich ganz einfach. Ich hatte hier mit der LWP eine mit externem Stromzähler ermittelte November-MAZ 5,0, Dezember waren auch mal Tage bei tiefem Frost mit einer TAZ 4,2...4,3 dabei, interessiert überhaupt nicht. Für 2025 steht dann im Ergebnis eine real gemessene JAZ 4,6. Wäre die jetzt 3,9 oder 5,0, wäre mir das am Ende auch egal so wie es 99% der Kunden auch egal ist, solange es nicht teurer wird als mit der alten Heizung. Werte "schönrechnen" indem man nicht alle Energieverbraucher mit einbezieht, das geht völlig unabhängig vom Heizsystem LWP oder SWP oder fossil. Dass Branchen untereinander die jeweils andere versuchen schlechtreden sieht man hier mal wieder im Beispiel bestens, auch in 2026 hat sich daran nichts geändert.
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| | Zeit:
02.01.2026 09:52:23 |
Zitat von nicijan  Zitat von Fertig  [...] Wenn es um die Betriebsdaten der Luft WP im Winter geht, wird es seitens der Betreiber still. Dafür gibt es einen Grund, den man nicht erraten musss. Die Branche erzählt dann, man könne das in den milderen Abschnitten aufholen. Das wäre dann die Zeit in der man nicht mehr viel[...] Nicijan du verrennst dich, mehr sag ich da nicht dazu. Der das like gegeben hat genauso.
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| | Zeit:
02.01.2026 10:10:58 |
Zitat von gutefrage  Muss die Sole WP im Winter nicht mehr leisten ? Wird die Sole nicht kälter ?
Gutefrage Doch und das merkt man im Betrieb natürlich auch. Ich bin momentan bei +1,4 Soletemperatur. Es geht erfahrungsgemäß noch etwa 0,5 Grad runter und dann (maximal) verweilt die Temperatur bis Winterende dort. Wenn die Außentemperatur deutlich wärmer wird, wird natürlich auch die Sole etwas wärmer. Aufgrund permanent frostiger Temperaturen der letzten Wochen muss auch die Wärmepumpe mehr werkeln. Als es ganz kalt wurde (bei und bis etwa -10), habe ich mehr Verdichterleistung freigeben müssen (bis 64Hz), maximale Verdichterleistung liegt bei 120Hz. Bei Temperaturen bis etwa -4 Grad reichen im Winter 55Hz noch aus. Die Effizienz sinkt natürlich genau so. Nur vielleicht nicht so extrem wie bei einer LWP. Grüße
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| | Zeit:
02.01.2026 11:22:03 |
Am Ende hat uns nur eines zu interessieren: was kostet es mich jährlich samt aller Ausgaben (auf gesamte Betriebsdauer gerechnet) und was bringt es mir an Komfort mit. Wenn eine LWP über die gesamte Lebensdauer 2400€/Jahr und eine SWWP 1800€/Jahr kostet, dann ergibt es eine jährliche Einsparung von 600€. Viel Geld ist es wirklich nicht. Andererseits entspricht es dem Betrag, den ich in etwa jährlich für den gesamten Stromverbrauch an den Stromanbieter zahlen muss.
Die AZ sind eigentlich nur für Bastler und Enthusiasten da. Wir sind doch alle solche oder nicht?
Grüße
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
02.01.2026 11:34:59 |
Ich kenne außerhalb diese Forums nahezu keinen, der bei einer Heizung von "Komfortbedürfnis" spricht. Die muss unauffällig und günstig warmes Wasser zum Heizen und Waschen machen, mehr aber auch nicht. Die meisten wissen nicht einmal, was eine JAZ, ein Bivalenzpunkt oder ein Thermosiphon ist. Und die haben auch wenig Lust, sich da einzuarbeiten - warum auch, es gibt Wichtigeres und Schöneres im Leben als eine Heizung.
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| | Zeit:
02.01.2026 12:34:21 |
So ist es. Eine leichte Beute für Heizungsbauer mit zwei linken Händen.
Grüße
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| | Zeit:
02.01.2026 14:02:27 |
Zitat von Mark1234  Wir haben nen Niedertemperaturkessel, der Heizungskeller ist kalt... Ich hatte die Ölheizung so auf 80% Wirkungsgrad getrackt... Die Wärmepumpe läuft beim aktuellen Strompreis etwas günstiger, rechtfertigt aber die Investition nicht... Wenn die Ölheizung kaputt wäre, dann würde[...] Ajo zwingt dich ja auch keiner. Was ich heute aber auch nicht mehr missen müssen möchte ist der zusätzliche Raum den wir gewonnen haben im Haus als die 5 Heizöltanks nebst Inhalt das Haus verlassen haben. Weiß gar nicht mehr wie das war, aber da kam doch auch alle X Jahre der Ingenieur vom TÜV und hat Abnahme gemacht. Da war ich noch zu jung aber keine Ahnung was das gekostet hat, müsste man fairerweise auch noch umlegen. Außerdem mussten wir da auch gelegentlich etwas nachrüsten wie Wand vor den Tanks höherziehen, Wandbeschichtung erneuern... Auch die Entsorgung von dem Zeug ist glaube ich nicht mehr so billig. Vom jährlichen reinigen mit Vater und dem Geschrei der Mutter weil wir alles vollgesaut hatten möchte ich gar nicht erst anfangen :-)
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| | Zeit:
02.01.2026 14:30:35 |
Zitat von Fertig  Zitat von nicijan  [...] Bei mir sind es für Dezember 5,55. Eine Schnapszahl. 2328,4kWh thermisch zu 419,52kWh elektrisch. Mein Nachbar mit LWP zeichnet leider überhaupt keine Daten auf. Es wäre nämlich interessant zu erfahren, was er hat. In den letzten Wochen haben wir hier Temperaturen[...] Ja da hast du Recht. Aber fairerweise muss ich nach nun 4 Jahren eigener Erfahrung und diverser externen Erfahrungen sagen, das ab ca minus 4 Grad wieder eine Entspannung Eintritt. Dann läuft die Luft-Wärmepumpe nämlich wieder sehr zuverlässig durch und hat in keinster Weise ein Problem ihre Leistung zu erzeugen. Letztes Jahr hatten wir hier auch 3 Tage unter minus 10 und die Wärmepumpe lief einfach durch ohne Probleme. Und die AZ war immer noch bei ca 3. Auch diesen Dezember waren schon 4 Tage bei unter minus 4 Grad wo schön zu sehen war das die WP einfach zuverlässig ihren Dienst tut. In Finnland und auch teilen von Schweden ist der Boden zu größten Teile reiner Fels bis auf hunterte Meter tief. Die kennen sich zwar sehr gut aus mit bohren und sprengen von Gestein, aber auch dort laufen viele Luftwärmepumpen weil bohren eben sehr teuer ist. Und auch diese laufen je nach Kältemittel bis minus 30 Grad Problemlos. Trotzdem hat die Luftwärmepumpe in Schweden nur einen kleinen Marktanteil. Die meisten Wärmepumpen in Schweden sind mit Tiefenbohrungen oder Abluft. In Finnland wo der Strompreis bei ca 10-25 Cent liegt gibt es zudem viele Direktheizungen. Diese sind aber Rückläufig da der Strompreis in den letzten Jahren von ca 6 Cent auf bis zu 25 Cent gestiegen ist. Die Wärmepumpe ist Nummer 1 und in den Städten gibt es zudem Fernwärme aus Abwärme aus AKW und Industrie. Erdgas ist in Finnland zum heizen kleiner 1% Es gibt nur noch LNG Terminals für Industrie. Und kein Gas mehr aus Russland. Finnland hat auch ein Förderprogram für Wärmepumpen, BEV aller Art. Aber bei gerade mal 6,5 Mio Einwohnern wovon 5,5 Mio im Süden um und bei Helsinki wohnen ist es aucj deutlich einfacher eine Infrastruktur neu aufzubauen. Grüße
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| | Zeit:
02.01.2026 15:01:33 |
Zitat von Streety2  Nicijan du verrennst dich, mehr sag ich da nicht dazu. Der das like gegeben hat genauso. Jetzt denken bestimmt alle, dass du derjenige bist mit dem ich die Lambda auswerte. Dem ist nicht so. Die Anlage steht hier im benachbarten Heilbronn an 45° Heizkörpern. Von dir kommen leider keine Daten mehr, seit der Winter begonnen hat. Ich verstehe das aber.
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| | Zeit:
02.01.2026 15:03:37 |
Zitat von Fertig  Zitat von nicijan  [...] Bei mir sind es für Dezember 5,55. Eine Schnapszahl. 2328,4kWh thermisch zu 419,52kWh elektrisch. Mein Nachbar mit LWP zeichnet leider überhaupt keine Daten auf. Es wäre nämlich interessant zu erfahren, was er hat. In den letzten Wochen haben wir hier Temperaturen[...] Ganz vergessen. Dezember 2110,3 kWh thermisch und 421,9kWh elektrisch. MAZ ~5
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| | Zeit:
02.01.2026 15:39:12 |
Zitat von Fertig  Die AZ sind eigentlich nur für Bastler und Enthusiasten da. Wir sind doch alle solche oder nicht? Das sehe ich anders. Die meisten Menschen die sich mit WP Umstellung beschäftigen, sind lediglich mit Laien Wissen ausgestattet. Jetzt präsentieren asiatische Hersteller, wie deutsche, Schweden oder Österreicher die Luft WP als Effizient, was im Vergleich zur Ölheizung auch zutrifft, aber ein Vergleich auf Augenhöhe mit Sole ist da schon wider besseren Wissens. Zwischen Sole und Luft liegen in der Praxis 40% mehr Stromaufwand pro Jahr, bei selber Wärmeabgabe. Das muss der Verbraucher vor dem Kauf entscheiden können. Die Tricks mit der Display Anzeige ohne Strommessung oder aufgeteilter Stromzufuhr usw., das ständige schimpfen über Heizis die etwas verbockt hätten, die aber nach Herstellervorgaben einbauen müssen wegen der Garantie, das bringt den Markt nicht weiter. Es führt zur Stagnation, was sich aktuell in Facebook abbildet. Wenn nichts mehr geht, dann kommt der Preis. Möglichst nah an die Fördergrenze 30K heran und möglichst billig einkaufen, das ist das momentane Geschäftsmodell. Wir werden sehen, der Verbraucher rächt sich mit Zurückhaltung, weil die nicht eintreffenden Phantasie Effizienzen das Pflänzchen an Vertrauen in WP bereits vor der Blüte abernten.
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| | Zeit:
02.01.2026 16:17:13 |
Zitat von nicijan  Zitat von Fertig  [...] Das sehe ich anders. Die meisten Menschen die sich mit WP Umstellung beschäftigen, sind lediglich mit Laien Wissen ausgestattet. Jetzt präsentieren asiatische Hersteller, wie deutsche, Schweden oder Österreicher die Luft WP als Effizient, was im Vergleich zur Ölheizung[...] Was genau wolltest du jetzt eigentlich für eine Botschaft absenden? Und was genau "bildet sich in Facebook ab"? Also Facebook als irgendeine Referenz zu nehmen ist wohl das schlechteste was man tun kann, dort bewegen sich mittlerweile 70% Troll Fake Accounts und vermehrt äleter Menschen, jüngere kenne ich zumindest keinen wirklich mehr der dort unterwegs ist. Also von einer Stagnation beim WP Absatz würde ich jetzt nicht gerade sprechen: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/waerme-heizungsindustrie-verkauft-mehr-waermepumpen-gesamtabsatz-sinkt/100178853.html
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
02.01.2026 16:24:38 |
Zitat von nicijan  Wir werden sehen, der Verbraucher rächt sich mit Zurückhaltung, weil die nicht eintreffenden Phantasie Effizienzen das Pflänzchen an Vertrauen in WP bereits vor der Blüte abernten. Sagt der "neutrale" Beobachter nicijan, der mit Sole-WP sein Geld verdienen muss und hier als gewerblicher Teilnehmer dafür die Werbetrommel rührt? Die Luft-WP gehen doch - wie man an den Absatzzahlen sieht, bleiben rund 50% fossil und 50% steigen um, und davon stabil gut 95% auf Luft-WP. Und die Angebote werden günstiger und die Geräte immer effizienter und leiser, das wird sehr wahrscheinlich auch beim kleinen Nischenprodukt Sole-WP bleiben.
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| | Zeit:
02.01.2026 16:30:35 |
Zitat von Streety2  Zitat von nicijan  [...] Nicijan du verrennst dich, mehr sag ich da nicht dazu. Der das like gegeben hat genauso. Dem stimme ich zu. Nicijan lebt in seiner Blase und glaubt sein eigenes Verkäufergeschwätz. Er verschweigt bewusst bei zitierten Studien das Alter der LWP´s und vergleicht die Werte gerne mit neuen Top Solepumpen. Meine 2009 installierte Solepumpe Vaillant 62/2 mit Tiefenbohrung perfekt berechnet und ausgelegt im KfW55 Neubau(VL35 Grad bei -10), schaffte nach Forumsoptimierung eine JAZ von gut 4. Warmwasseranteil 30-35%. Mehrkosten gegenüber preiswerter Gastherme mit Heizkörpern, damals 18500€ incl. Fussbodenheizung 210qm und 2 x 64m Bohrung. Meine neue Vaillant 75/6 LWWP(seit2022) in meinem neuen Haus schaffte 2025 eine JAZ von 4,6, ohne Warmwasser 4,4. Wegen PV wurde letzten Winter Tagsüber oft mit 38Grad(30 hätten beim durchheizen gereicht) Vorlauf geheizt und Nachts dafür gar nicht. Verbrauch ca. 3500kWh gemessen, davon geschätzt 40-50% PV(24,6kWh Anlage). Bei JAZ optimierter Einstellung wäre diese bestimmt viel besser. Das ganze steht im Rheinland 41061. Meine Bedingungen treffen ungefähr bestimmt auf halb Deutschland oder noch mehr zu. Hier wird sich Sole schwer rechnen. Die Vaillant hat mit Warmwasserspeicher280l und allem Zubehör und Installation durch Fachbetrieb incl. Demontage Gasheizung( für 1000€ noch verkauft) 8500€ nach Förderung gekostet. Aufstellung Aussenteil, 2 Durchbrüche, Rohrisolierung und die Inbetriebnahme wurden in Eigenleistung erbracht. Der Heizi brauchte 28,5 Stunden 14m Leitung und Kleinkram. Hätte ich damals(2016) an meinem jetzigen Haus Bohren dürfen(war aber verboten wegen Wasserschutzgebiet) hätte ich dies bei vertretbarem Aufpreis gemacht, einfach weil eine unsichtbare Wärmepumpe schöner und leiser ist. Daher braucht man keine Zahlen verbiegen um Argumente für Sole zu finden. Und wer keine Kohle hat, keine Zeit oder Lust(fast mein kompletter Bekanntenkreis)um sich mit Wp´s zu beschäfftigen, den interessieren diese Punkte nicht, sondern der bleibt bei Gas Öl oder sonst was.
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