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15.03.2026 18:24:08 |
Zitat von nicijan  Zitat von WP_PV_ST  [...] Bei dir ist das doch genau genommen immer gegensätzlich. Die PV bringt dann den Ertrag, wenn du ihn nicht verwerten kannst. Die Luft WP ist dann am schlechtesten wenn die meiste Wärme erzeugt werden muss. Der Luft Holzofen unterstützt die WP nicht im Ansatz, sondern[...] mein Kaminofen ist nur als Notfallofen angeschafft worden. Im Idealfall wird der nicht befeuert werden, hab ich auch keine Lust zu. Und weil er ins Wohnbild passen musste hab ich da 3000,-Euro investiert. Eigentlich hätte für meinen Zweck es auch ein 800,- Euro Baumarktofen getan. Ja, im Kernwinter ist die LWP schlecht, genau wie die PV, aber das ist nun wirklich kein Geheimnis. Aber das Gesamtbild PV und LWP passt bei mir gut, bei Anderen auch, von daher sehe ich da keinen Grund das schlechtzureden. Ziel ist es doch im privatem Bereich weg von Öl und Gas zu kommen.
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15.03.2026 18:59:32 |
Zitat: Ziel ist es doch im privatem Bereich weg von Öl und Gas zu kommen. Für dich vielleicht. Für mich ist das Ziel, mit günstigen Energiekosten / Gesamtkosten hin zu kommen.
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15.03.2026 19:01:33 |
Zitat von Lemmi85  Zitat von nicijan  [...] Die Aussage stimmt zur Abwechslung ja sogar mal. Bezweifelt auch keiner hier, dass eine SWWP in der Regel eine bessere JAZ aufweisen wird. Das wurde mittlerweile sicher 20 Mal wiederholt. Dafür hat man eingangs aber eben massiv Geld gespart. Ich habe mir dafür eine[...] Unbedingt ich finde PV mit WP ist eine tolle Kombination. Und bietet viele Möglichkeiten. Ich überlege mir Gerade einen Heizstab in den Vorlauf zu installieren, um außerhalb der Heizsaison einen "warmen" Fußboden im Bad mit etwas Pumpenstrom zu ermöglichen. (So wie mit ST damals) Was tut "Mann" nicht alles für Frau.😁 Komfort ist eben alles.
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15.03.2026 19:27:52 |
Zitat von Mark1234  Für dich vielleicht. Für mich ist das Ziel, mit günstigen Energiekosten / Gesamtkosten hin zu kommen. das Eine schließt das Andere ja nicht aus, und man wechselt halt wenn die alte Heizung hinüber ist. Ja ich weiß du hast für viele Jahre billiges Heizöl im Keller, aber man sieht doch zum 2. mal nach 2022 wie empfindlich der Ölpreis reagiert. Und keiner hat wirklich einen Plan wie es weiter geht im Iran. Von daher ist PV in Verbindung mit WP eine relativ sichere Bank als Heizsystem. Und ja, man muss Geld in die Hand nehmen was auch nicht jeder kann. Gasheizung Austausch ist auch kein Schnapper mehr, hier wurde vor ein paar Tagen ein Angebot über 15000,- vorgelegt.
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15.03.2026 20:29:08 |
Ich weis nicht was die PV immer mit der WP in Verbindung soll, aber bei uns bringt die PV quasi garnix ein, in der Heizzeit, was für ne WP über bleibt... Das sagt komischer Weise auch mein Heizungsbauer sämtlichen Kunden die ne PV und ne WP wollen, um von den Heizkosten weg zu kommen. Ja, Öl ist bei mir bis 2027 im Tank und wenn dass nächstes Jahr wieder billig ist, tanke ich nochmal voll, wenn das zu teuer ist, dann baue ich ne Wärmepumpe ein. Letzteres ist bei mir fertig geplant, die Vorraussetzungen sind da, das heißt ich muss kein teures Heizöl tanken sondern kann dann in Ruhe auf WP umbauen... Ich würde aber meine Ölheizung nicht wegwerfen, sondern an der Brauchwasserwärmepumpe hängen lassen. Dann kann die warmes Wasser machen wenn das mitlerweile fast 4 Jahre alte Wolfgerät (BWWP) mal wieder kaputt geht und der Schornsteinfeger für 74€ im Jahr seine Werte aufnehmen. Wenn die uns dann strommäßig richtig verarschen, kann ich die Ölheizung einfach wieder anklemmen. Wir haben doch schon jetzt in Deutschland das Problem, das wir im KFZ Bereich nur Benzin und Diesel haben. Klar, wir haben ein bisschen Autogas, was nicht der Rede wert ist und jetzt noch die Möglichkeit E. Aber statt dass es einen funktionierenden Wettbewerb gibt, wird vom Staat alles auf E geschrieben. Einen Wettbewerb haben wir nicht, wir haben ein Oligopol. Im Heizungsbereich haben wir noch ein bisschen Wettbewerb, in der Fläche zumindest Erdgas, Flüssiggas, Strom, Holz, Pellets, Heizöl & Fernwärme. Da zerstört der Staat mit seiner All Electric Strategie den letzten funktionierenden Wettbewerb. Wenn wir alles an den Strom hängen, dann fürchte ich dass die Stromkonzerne und der Staat uns komplett lang machen. Die Stromkonzerne haben das bei uns schon mit der Nachspeicherofennummer gemacht, die Fernwärmebuden mit der Fernwärme.... Da springe ich doch jetzt nicht auf die Stromnummer auf....
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15.03.2026 21:12:37 |
Oh Mark bitte, wie viel eine PV beitragen kann an der WP und am Haushalt hängt vom WP Verbrauch und Größe der PV ab. Wenn dein Haus 20kW Heizleistung brauch um es warm zu halten und du hast nur Platz für 5kWp PV dann ja, sicher bringt die PV dann nichts aber bei nur 5kW Heizlast bei NAT und eine sag mal Dach voll PV von so 20kWp und einen Akku von so 10kWh kommt einiges zusammen im Winter.
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15.03.2026 23:18:52 |
Zitat von Icef  Zitat von Icef  [...] ...Was sagt Ihr zu dem Tool vom Wärmepumpendoktor?...[/url] Habe meine Sole-WP nachgerechnet, erstaunlich genau.
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15.03.2026 23:37:29 |
Zitat von Mark1234  Für dich vielleicht. Für mich ist das Ziel, mit günstigen Energiekosten / Gesamtkosten hin zu kommen. Bei mir ist es krasser. Energie soll ein Selbstverständnis sein, das von den laufenden Kosten her bedeutungslos ist. Andere haben Ihr Heizsystem perfektioniert. Ich habe mich auf die Transmissionswärme konzentriert. Bei 23 °C sehr wenig Verbrauch zu haben und es soll 365 Tage ür transparenten Bauteile. Weniger als 10 % nutzen wir davon. Ich finde es spannend, was andere aus deren Heizsystem heraus arbeiten. Das hatte ich nicht gut bei mir gelöst, habe aber dabei hier im Forum Tips bekommen und habe doch noch einen recht guten Wert für die Anlage erreicht. Der Wirkungsgrad ist bei uns nicht so hoch wie bei anderen, aber da wir kaum Energie benötigen, fällt das nicht so sehr ins Gewicht.
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15.03.2026 23:46:37 |
Zitat von Mark1234  Ich weis nicht was die PV immer mit der WP in Verbindung soll, aber bei uns bringt die PV quasi garnix ein, in der Heizzeit, was für ne WP über bleibt... [...] Das ist schade. Aufgrund des sehr geringen Verbrauches bei uns spielt die PV Anlage eine sehr grosse Rolle. Über 90% decken wir im Jahr selbst ab. Im Winter, 1.11. - 28.02. Decken wir bis dato 75% und mehr des Heizbedarfes mit der PV ab.
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15.03.2026 23:54:29 |
Zitat von Mark1234  ...Wenn wir alles an den Strom hängen, dann fürchte ich dass die Stromkonzerne und der Staat uns komplett lang machen.
Die Stromkonzerne haben das bei uns schon mit der Nachspeicherofennummer gemacht, die Fernwärmebuden mit der Fernwärme.... Da springe ich doch jetzt nicht auf die Stromnummer auf....[...] Okay, das Risiko besteht. Selbst wenn Du Recht haben solltest, so sind die Auswirkungen bei uns Recht gering. Zu rund einem Zehntel schlägt eine Erhöhung durch. Da bleibe ich ganz entspannt.
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16.03.2026 00:21:12 |
Zitat von Mark1234  Ich würde aber meine Ölheizung nicht wegwerfen, sondern an der Brauchwasserwärmepumpe hängen lassen. Dann kann die warmes Wasser machen wenn das mitlerweile fast 4 Jahre alte Wolfgerät (BWWP) mal wieder kaputt geht und der Schornsteinfeger für 74€ im Jahr seine Werte aufnehmen.[...] Dann bekommst du keine Förderung
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16.03.2026 06:40:16 |
Zitat von Mark1234  Ich weis nicht was die PV immer mit der WP in Verbindung soll, aber bei uns bringt die PV quasi garnix ein, in der Heizzeit, was für ne WP über bleibt... Das sagt komischer Weise auch mein Heizungsbauer sämtlichen Kunden die ne PV und ne WP wollen, um von den Heizkosten weg zu[...] moin, für 2026 stehen aktuell 1000Kwh auf der PV Uhr, davon hab ich 730 Kwh selbst verbraucht. Meine Heizsaison läuft auch noch. Am Ende des Jahres sind es ca. 6000kwh Eigenverbrauch durch die PV. Das könnte ich noch optimieren, bin da aber nachlässig drin und las einfach laufen.
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16.03.2026 07:25:09 |
Zitat von Mark1234  Ich weis nicht was die PV immer mit der WP in Verbindung soll, aber bei uns bringt die PV quasi garnix ein, in der Heizzeit, was für ne WP über bleibt... Das sagt komischer Weise auch mein Heizungsbauer sämtlichen Kunden die ne PV und ne WP wollen, um von den Heizkosten weg zu[...] Heizzeit ist ein dehnbarer Begriff und kommt auf das Haus und die Region drauf an. Manche Häuser müssen länger beheizt werden, andere nicht so lang. Ich habe es bei meinem Haus und vorhandener Hardware nicht sehr genau analysieren können. Deswegen setze ich pauschal 30% PV Stromanteil an Heizung in den Wintermonaten Nov-Feb. Okt+März+April ist der PV Anteil zwischen 80-95% je nach Jahr. Es können zwischen Nov-Feb aber auch mehr sein, eventuell gar 35%. Da ich es aber nicht so genau beziffern kann, sind die 30% anhand meiner Erfahrungen eher pessimistisch geschätzt. Es ist mindestens so viel, wahrscheinlich sogar mehr. Bezüglich eines schnellen WP-Umbau, der auf deinen Fingerschnips erledigt werden soll, solltest du dir nicht so sicher sein. Wir haben es erst vor Kurzem erlebt, als man auf seine Wärmepumpe 3/4 Jahr und länger warten musste. Wenn die Nachfrage plötzlich sehr hoch wird, wirst du eine WP so schnell nicht kriegen können und wirst dich hinten anstellen müssen. Auch die Installateure werden plötzlich so viele Aufträge erhalten, dass du auch bei ihnen locker ein halbes Jahr warten müsstest. Das hatten wir erst vor Kurzem so. Dass die Preise für Geräte und Arbeit dabei noch weiter explodieren, kommt noch hinzu. Grüße
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16.03.2026 08:10:49 |
Zitat von Weissnixx  Zitat von Icef  [...] Habe meine Sole-WP nachgerechnet, erstaunlich genau. Denk mal darüber nach. Hier hast du folgendes geschrieben Wir liegen mit 164 m² und 23,18°C Innentemperatur bei 1.250 kWh/a ohne passive Kühlung. Mit dieser bei 1.500 kWh/a. Die JAZ in den letzten 4 Jahren zwischen 4,88 und 5,08 (Bilanzraum 3). Mehr ist nicht drin, da die WP erst ab einer Durchschnitts-AT von weniger als -2°C mit dem Takten aufhört. Takte haben wir rund 520 im Jahr; es könnten weniger sein, aber dann gibt es keine passive Kühlung.Das Rechenmodul ist eine Nachbildung des BWP und bildet keine realistischen JAZen ab. Wenn das bei dir übereinstimmt, muss man fragen woher. Wenn dein Taktbetrieb nicht wäre, hättest du eine deutlich bessere JAZ. Wie soll das Tool darauf kommen? Ein weiterer Nachweis ist die Lambda. Das COP Feld nach Hersteller Angabe als Rechengrundlage, berücksichtigt nur den Verdichter. Wenn im COP Feld 5 steht muss man > 20% korrigieren für die Nebenverbraucher. Somit wird aus 5 eine 4,2. Das Tool zielt auf die Einsparung in Prozent ab. Damit wird der Verständnis- Nerv des Verbrauchers getroffen und das kommt an. Man orientiere sich in Sachen JAZ an dem Fraunhofer Ergebnis. 10 bis 12% darüber sind gelungene Installationen.
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16.03.2026 08:38:14 |
Wäre interessant zu erfahren, was er im Winter (Nov-Feb) für eine AZ hat. Seiner Beschreibung nach müsste er leicht über 6 sein. Geringer Heizbedarf, wärmere Sole, niedrige Verdichterfrequenz. Ist es eine Nibe 6er oder um welches WP Modell handelt es sich? Wenn es eine 6er ist und die läuft bis -2°C nicht durch (circa 1,7-2,2kW Heizleistung), dann ist sie natürlich deutlich zu groß dimensioniert. Von Nibe gibt es allerdings keine kleinere SWWP. Klar. Andererseits, wenn er wenig heizt, ist der BW-Anteil höher. Das drück die AZ etwas nach unten. Dennoch AZ 4,88 finde ich schon relativ gering. Das kann aber wie gesagt täuschen, weil Anteil BW und Standby-Verbrauch hoch. Grüße
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16.03.2026 09:32:17 |
Klar kann eine PV theoretisch einen guten Beitrag zum Heizbetrieb leisten. Auch praktisch. Die muss dafür halt einfach nur entsprechend groß sein. Bei uns hier in der Region scheitert das in der Regel an den verfügbaren -Dach- Flächen so dass die meisten PV Betreiber es im Winter nicht einmal schaffen, ihren eigenen Haushaltsstromverbrauch zu decken, geschweige denn noch etwas zum heizen übrig ist... Zitat: Bezüglich eines schnellen WP-Umbau, der auf deinen Fingerschnips erledigt werden soll, solltest du dir nicht so sicher sein. Wir haben es erst vor Kurzem erlebt, als man auf seine Wärmepumpe 3/4 Jahr und länger warten musste. Wenn die Nachfrage plötzlich sehr hoch wird, wirst du eine WP so schnell nicht kriegen können und wirst dich hinten anstellen müssen. Dann tanke ich eben nochmal nen Jahresbedarf nach. Selbst wenn das Heizöl dann 2€ den Liter kostet statt wie zuletzt 85 Cent wird mich das bei einem Ölbedarf von unter 2.000 Litern finanziell nicht umbringen. Langfristig wird das aber nicht auf Dauer so funktionieren, denn wir haben dann ein ganz anderes Problem. Wen das Heizöl 2€ kostet, kostet der Diesel 3... Dann bekommen wir ne Wirtschaftskrise in welcher die Heizkosten noch das geringste Problem sind...
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16.03.2026 09:44:15 |
Zitat von WP_PV_ST  Zitat von Mark1234  [...] moin, für 2026 stehen aktuell 1000Kwh auf der PV Uhr, davon hab ich 730 Kwh selbst verbraucht. Meine Heizsaison läuft auch noch. Am Ende des Jahres sind es ca. 6000kwh Eigenverbrauch durch die PV. Das könnte ich noch optimieren, bin da aber nachlässig[...] Dein Verbrauch in 2026 wird bisher so gewesen sein: 1545 KWh WP Strom, 550 KWh Hausstrom. In Summe 2100, davon 730 durch PV Ertrag. 730 x 0,28 abzüglich Eigennutzungsbesteuerung sind dann etwa 160 Euro die du gespart hast?
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16.03.2026 09:54:33 |
Der Einwand dass wenn ich meine Ölheizung behalte ich keine Förderung bekomme ist richtig, ich nehme grundsätzlich keine staatlichen Fördermittel mehr in Anspruch. Hatte damit in der Vergangenheit nur Ärger... Das Wärmepumpen grade im Preis mächtig gestiegen sind, zumindest bei den Onlinehändlern ist richtig. Aber das sind kurzfristige Preissprünge weil jetzt grade mal eben die Energie teuer geworden ist und ein gewisser Teil der Bevölkerung wieder panisch los rennt... Die Asiaten bauen genug von dem Zeug, wenn in 2 Monaten die ersten Container mit Nachlieferungen eintreffen, wird sich das wieder geben und wenn in 4 Monaten der nächste Rutsch kommt, dann gibts die Geräte im Herbst wieder für Kleingeld hinterher geworfen... Das war bei solchen Artikeln immer so, nur viele Leute kriegen es geistig nicht umrissen. Die kaufen jetzt panisch den Markt leer... Ich bin bis Herbst 27 versorgt und wenn der Heizölpreis unter nem Euro ist, dann tanke ich voll bis Sommer 28... Alles erstmal abwarten und auf Sicht fahren... Beim letzten Mal hieß es auch es wird unbezahlbar, bezahlt habe ich dann wegen Engpass für 500l 1,34€ und später für 3.000 Liter 85 Cent...
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16.03.2026 10:03:22 |
Zitat von Weissnixx  Zitat von Mark1234  [...] Das ist schade. Aufgrund des sehr geringen Verbrauches bei uns spielt die PV Anlage eine sehr grosse Rolle. Über 90% decken wir im Jahr selbst ab. Im Winter, 1.11. - 28.02. Decken wir bis dato 75% und mehr des Heizbedarfes mit der PV ab. Bei einem "geringen Verbrauch" spielt die PV Anlage eine noch geringere Rolle. In Prozenten sieht das vielleicht gut aus, aber in absoluten Euros nicht und die zählen ja am Schluss...
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16.03.2026 10:34:26 |
Zitat von Mark1234  Bei einem "geringen Verbrauch" spielt die PV Anlage eine noch geringere Rolle. In Prozenten sieht das vielleicht gut aus, aber in absoluten Euros nicht und die zählen ja am Schluss.... Rechne mal folgendes Die Differenz Januar bis jetzt in Sachen Strominput, liegt bei meiner Sole 1045 KWh. Im selben Zeitraum genehmigt sich eine Luft WP etwa 500 KWh mehr Strominput. 500 x 0,28 = 140 Euro die ich günstiger bin. Jetzt rechne mal, für dieselbe Einsparung muss eine PV ca. 700 KWh zur passsenden Zeit des Verbrauchs liefern. Jetzt rechne mal eine Standard Luft WP + PV + Stromspeicher als Invest, gegen 32K für eine Premium Sole WP mit Kollektoren. Meine Meinung Die PV hat ihren Nutzen, wenn sie gegen einen Hausstrom Standby bspw. 300 W und Spitzen für Kochen..., arbeiten kann. Mit einem 6 KWh Speicher, kann man die Nacht überbrücken. Eine WP hat im kleinen Betrieb bereits 750 Watt. Da rechne mal den Speicher für einen Nachtbetrieb dagegen. Ich bleibe dabei, WP mit PV wird zu gerne schön gerechnet. Wenn die PV da ist, einfach nutzen, aber bei Neuinvest Sole und ein 2000 Euro Balkonkraftwerk sind immer die bessere Wahl.
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| | Zeit:
16.03.2026 11:03:42 |
Ganz grob aber realistisch gerechnet: - Einsparung beim Heizen durch PV mindestens 1200kWh/Jahr beim Bezug - Bezug (0,28€/kWh) - Einspeisevergütung (0,08€/kWh) = 0,20€/kWh - ergibt 240€ Einsparung pro Jahr dank PV Wenn man kühlen muss, kommt es noch hinzu. Nur für Heizung würde ich mir auch keine PV+Speicher einbauen lassen. Aber die Summe aus Hausverbrauch, WP und Elektroauto macht es zu einer sehr guten Investition. Wir haben im März bisher 14kWh Strom kaufen müssen. Darin ist der gesamte Energieverbrauch für Haus, Heizung und Auto (bisher 665km im März). Und die Tankstellenpreise interessieren mich auch kaum mehr. Die bekomme ich nur indirekt über Inflation zu spüren. Grüße
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| | Zeit:
16.03.2026 11:17:53 |
Zitat: Ich bleibe dabei, WP mit PV wird zu gerne schön gerechnet. Ja. Die meisten Leute wissen nicht wie wenig im Winter wirklich aus der PV kommt, haben keinen Überblick darüber wie wenige Tage überhaupt die Sonne scheint, etc. Das merken sie erst nach dem die Anlagen bezahlt und auf dem Dach sind...
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| | Zeit:
16.03.2026 11:39:07 |
Der Hauptabnehmer für Strom ist zumindest bei uns nicht die WP, sondern das Auto.
An zweiter Stelle kommt "das Haus" und erst an dritter Stelle die WP.
Grüße
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16.03.2026 12:54:40 |
Zitat von Mark1234  Ja. Die meisten Leute wissen nicht wie wenig im Winter wirklich aus der PV kommt, haben keinen Überblick darüber wie wenige Tage überhaupt die Sonne scheint, etc. Das merken sie erst nach dem die Anlagen bezahlt und auf dem Dach sind... ich kenne keinen der seine PV blind kauft. Faustregel ist pro Kwp gibts 1000kwh Jahresertrag bei Südausrichtung im Mittel. Mir ist es sogar lieber den Strom im Haushalt zu verbrauchen, da teurer als WP Tarif.
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17.03.2026 18:33:15 |
Zitat von WP_PV_ST  Zitat von Mark1234  [...] ich kenne keinen der seine PV blind kauft. Faustregel ist pro Kwp gibts 1000kwh Jahresertrag bei Südausrichtung im Mittel. Mir ist es sogar lieber den Strom im Haushalt zu verbrauchen, da teurer als WP Tarif. Ich kenne einige, die sich vor allem auf die Aussage der Solarbuden verlassen haben und hinterher doch recht enttäuscht waren. Das sowohl beim lokalen Solarteur als auch bei bekanntem großen Onlineanbieter. Die Masche ist dabei immer die Gleiche, der Eigenverbrauch wird zu hoch angesetzt. Der Stromverbrauch im Winter ist höher, weil da oft noch Heizungsanlagen mit laufen, die Leute mehr zu Hause sind, und man früher Licht braucht, länger / anders kocht, etc. Dazu kommt der Umstand das die meisten Leute im Sommer öfter draußen sind und dann halt weniger Strom brauchen und auch meistens eher im Sommer im Urlaub sind, da ist dann schon oft 1 ganzer PV Monat rausgestrichen wo die Häuser nur ohne Heizungsanlage eine "geringe" Grundlast brauchen. Viele Bekannte von mir waren dann doch sehr überrascht, wie hoch der Schlussendlich zugekaufte Stromanteil wirklich ist und wie gering die Leistung der anlagen im Winter ist.
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