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25.08.2024 19:56:49 |
Liebe Leute! Mir ist neulich aufgefallen, dass der CO2-Online-Rechner des Umweltbundesamts den CO2-Ausstoß für Holz- und Pelletheizungen um ein Vielfaches höher berechnet. Daraufhin habe ich mich an den "Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband" gewandt. Die haben mir auch zurückgeschrieben und mir gegenüber ihr Unverständnis dieser neuen Bewertung des CO2-Ausstoßes von Pelletheizungen mitgeteilt und mir ein Video dazu verlinkt Linkbezeichnung mit dem Titel: Skandal aus dem Umweltbundesamt: Der CO₂-Rechner diskriminiert Holzenergie. Anscheinend soll durch die Abwertung der Pelletheizungen zu Dreckschleudern die schwächelnde Wärmepumpenabsatz angekurbelt werden, denn die Wärmepumpen werden hinsichtlich CO2-Ausstoß, nach meiner Meinung, extrem "schön gerechnet". Die Änderung der CO2-Berechnung war zu dem Zeitpunkt als Minister Habeck bei der Fa. Stiebel Eltron sich die Hilferufe der Belegschaft anhören musste. Ich habe auch den Ministerien BMEL und BMUV geschrieben. Ich bat um Antwort über die Frage: Warum Wärmepumpen mit einem Primärfaktor von immerhin 1,45 im CO2-Rechner fast als CO2-neutral berechnet werden, während Pelletheizungen, die z. T. Rest-Holz verwerten um den Faktor 4! schlechter bewertet werden. Ich erwartete eine fachliche Antwort und bekam ein allgemeine Antwort ohne Tiefgang - das hat keinen Zweck! Schaut euch mal das Video an, das sagt alles! LG Freddy
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25.08.2024 21:27:34 |
Persönliche Meinung: Ich habe mir das Video angesehen aber hauptsächlich heisse Luft, die üblichen Verweise auf linksgrüne Ideologie und viel offensichtliche Lobbyarbeit für die Biomasseindustrie. Ob der Rechner wirklich richtig ist, kann und will ich nicht beurteilen. Das der private Waldbesitzer sein Holz relativ CO2 neutral verheizt, mag schon sein. Spätestens bei der Produktion von Pellets inkl der Transporte Wald-Fabrik-Pelletheizer wird mit Sicherheit mehr CO2 freigesetzt als der reine Brennstoff enthält. Und das Ziel sollte doch sein daß das CO2 der Luft entzogen wird und nicht 10-30 Jahre später doch wieder in der Atmosphäre rumgeistert.
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25.08.2024 21:53:03 |
Hallo,
war nicht auch das Bundesumweltamt, welches vor kurzer Zeit noch irgendetwas von sich gab das auf Holz der volle CO²-Preis zu entrichten sei? Wenige Tage später hat Habeck das selber gerade rücken müssen. Die Nummer erinnerte mich damals ein wenig an die Nummer mit der Vorabveröffentlichung des Entwurfes des GEG. Egal, der Rechner dürfte jedenfalls der gleiche sein der auf verschiedenen Seiten im Netz verlinkt ist oder war. Bei den Ergebnissen ist der auch an anderen Stellen ein wenig eigenartig. Bei "Mein CO2-Szenario" kommen da für Deutschland 2050 Zahlen raus, wo ich mir denke ob diese Leute wirklich wollen, dass wir zurück in die Höhlen ziehen, uns nicht mehr anders als zu Fuß bewegen und nur noch vegan ernähren. Ich habe daher beschlossen den Test im blauen Rundordner zu verorten.
Das Video ... würde ich zur Endlagerung am gleichen Ort ablegen. Beim Inhalt geht es um Meinungsmache und nicht um Information und berechtigte Kritik. Der Ersteller hat übrigens die bei solchen Spezialisten übliche Methode mit Kritik umzugehen, er löscht gnadenlos. Einfach mal schauen wie viele Kommentare es angeblich gibt und wie viele sichtbar sind.
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25.08.2024 22:04:19 |
Zitat von Freddy der Seemann  denn die Wärmepumpen werden hinsichtlich CO2-Ausstoß, nach meiner Meinung, extrem "schön gerechnet". Ist das nur Deine Meinung, oder kannst Du das auch irgendwie belegen? Zitat von Freddy der Seemann  Warum Wärmepumpen mit einem Primärfaktor von immerhin 1,45 im CO2-Rechner fast als CO2-neutral berechnet werden Quelle? Zitat von Freddy der Seemann  während Pelletheizungen, die z. T. Rest-Holz verwerten um den Faktor 4! schlechter bewertet werden. Zu welchem Teil?
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25.08.2024 22:56:12 |
Schau Dir das Video an, dann können wir darüber reden!
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25.08.2024 23:54:27 |
Zitat von Freddy der Seemann  Schau Dir das Video an, dann können wir darüber reden! Beantwortet das Video meine Fragen?
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26.08.2024 09:58:17 |
Zitat von elelom2  Persönliche Meinung: Ich habe mir das Video angesehen aber hauptsächlich heisse Luft, die üblichen Verweise auf linksgrüne Ideologie und viel offensichtliche Lobbyarbeit für die Biomasseindustrie. Ob der Rechner wirklich richtig ist, kann und will ich nicht beurteilen. Das der[...] Das ist Original GreenWash und nicht von den Grünen. Pellets werden wohl limitiert werden und nur noch unter noch höheren Auflagen eingesetzt werden und wo die Kohle nachwächst, stell Dich daneben und Warte
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26.08.2024 10:11:34 |
Zitat von Reggae  Zitat von elelom2  [...] wo die Kohle nachwächst, stell Dich daneben und Warte Der Mensch ist ein Nichts im Universum und seine Lebenserwartung auf dem Zeitstrahl unbedeutend. Trotzdem sieht er in sich die Krone der Schöpfung. Bevor Kohle zu Kohle wurde war es auf der Erde auch gemütlich. MfG uwe
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28.08.2024 18:35:17 |
Das Problem mit dem C02-Rechner ist, dass den Hausbesitzern mit Pelletheizung eine Abwertung der Immobilie und eine CO2-Steuer zukünftig droht. Was heute noch als klimaneutral galt, ist morgen schon eine Dreckschleuder. Ich könnte verstehen, wenn man einen Wert nach oben korrigiert, aber um den Faktor 4 - und das aufgrund eines einzigen Fachberichts! Das BMUL schrieb mir folgendes: "Folgende aktuelle Informationen zum Heizen mit Holz stellt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) zur Verfügung: "Heizen mit Holz ist entgegen der weit verbreiteten Meinung nicht klimaneutral. Die Holzverbrennung produziert neben Feinstaubemissionen auch CO2- und andere klimarelevante Emissionen wie Methan. Pro produzierter Wärmeeinheit sind die CO2-Emissionen sogar höher als bei fossilen Energieträgern wie Kohle oder Gas.". Bis vor kurzem galt die Verstromung von fossilen Brennstoffen als CO2-Emittent Nr. 1. Anscheinend versucht man jetzt Erdgas und Kohle aufzuwerten, um den Betrieb der ach so sauberen Wärmepumpen zu rechtfertigen. Das nenne ich mal "GreenWashing" vom Feinsten. LG Freddy
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28.08.2024 20:39:09 |
Du, wir haben genug von Deinem substanzlosen Rumgeraune gelesen, Fragen zu Deine Behauptungen beantwortest du ja ohnehin nicht, von daher kannst Du es jetzt auch gut sein lassen.
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28.08.2024 22:08:47 |
das kommt darauf an ob schon trockene Produktionsabfälle verwendet werden,
oder es werden eigens Bäume abgesägt Bei waldfrischem Material setzt eine ganze Arbeitskette zusätzlich ein mfg. josef
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28.08.2024 22:31:05 |
Zitat von ua76DqOXdzkVSfYTfqHt  Du, wir haben genug von Deinem substanzlosen Rumgeraune gelesen, Fragen zu Deine Behauptungen beantwortest du ja ohnehin nicht, von daher kannst Du es jetzt auch gut sein lassen. Wieso "substanzloses Rumgeraune", was meinst Du damit! Musst mich hier nicht angehen "ua76 ...blablabla"! Anscheinend verstehst Du die Problematik nicht oder Du willst nur zanken!
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29.08.2024 08:06:11 |
Dann erklär doch die Problematik. Aber mit belegbaren FAKTEN und nicht Geraune. Offensichtlich sieht hier niemand ein Problem außer du
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29.08.2024 08:26:04 |
Zitat von gnika7  Dann erklär doch die Problematik. Aber mit belegbaren FAKTEN und nicht Geraune. Offensichtlich sieht hier niemand ein Problem außer du Schau dir doch einfach 20 Minuten Video an. 😜
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29.08.2024 09:03:11 |
Zitat von Slupsk  Zitat von gnika7  [...] Schau dir doch einfach 20 Minuten Video an. 😜 Das gefährdet nur meine Gesundheit, weil ich dann meinen Kopf gegen die Wand schlagen muss und mich frage, wer auf solche Videos heutzutage noch hereinfällt. Schon meine Kinder in der Schule lernen, wie man vertrauenswürdige Quellen im Internet erkennt. So schwer ist es gar nicht. Im wesentlichen muss man nur den gesunden Menschenverstand benutzen.
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29.08.2024 10:01:30 |
Hallo, ich sehe unabhängig vom CO2 Ausstoß hier ein Glaubwürdigkeitsproblem der Politik. Wir haben unser Haus ende 2020 von Öl auf Holzpellets und Solarthermie (Heizungsunterstützend) "Zukunftssicher" umgerüstet. Damals gab es vom Staat wenn Ich mich richtig erinnere insgesamt 45% Zuschuss zu dieser Maßnahme weil sie ja gut fürs Klima ist.... Nun nicht mal Vier Jahre später ist`s schon wieder vorbei mit der Umweltfreundlichkeit? Nachhaltig wärs doch eigentlich wenn solche für den Bürger Langfristigen Dinge nicht von Legislaturperiode zu Legislaturperiode sondern für Zeiträume von 20 Jahren beschlossen und dann nicht mehr angetastet würden. Aber vermutlich steckt hinter diesen ganzen Maßnahmen mehr "Wirtschaft ankurbeln" und Wahlkampf als Klimaschutz also muss einfach das Pferd bei Bedarf gewechselt und todgeritten werden.
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29.08.2024 10:54:51 |
Zitat von SteRue  Nun nicht mal Vier Jahre später ist`s schon wieder vorbei mit der Umweltfreundlichkeit? Nein, es war schon damals nicht "umweltfreundlich" (also: klimaneutral), und das war auch kein Geheimnis, es ist ja schließlich nicht besonders schwierig, herauszubekommen, dass die Verbrennung von Holz CO2 freisetzt, oder dass das Nachwachsen eines Baumes, das diesen Ausstoß wieder neutralisiert, Jahrzehnte dauert, während derer man erstmal das CO2 klimawirksam in der Atmosphäre hat, oder dass die natürliche Verrottung von toten Bäumen wesentlich länger dauert als die Verbrennung als Pellets, oder dass die nachgefragten Mengen Holz als Biomasse-Energiequelle weit den anfallenden Industriabfall und Gartenabfall überschreiten (das sind die Mengen, die ohnehin schnell verrotten würden bzw. die auch schnell wieder nachwachsen und den Ausstoß neutralisieren). Zitat von SteRue  Nachhaltig wärs doch eigentlich wenn solche für den Bürger Langfristigen Dinge nicht von Legislaturperiode zu Legislaturperiode sondern für Zeiträume von 20 Jahren beschlossen und dann nicht mehr angetastet würden. Also, offensichtlich wäre das grundsätzlich wünschenswert, klar. Aber zum einen: Ist das jetzt ein Grund, einen erkanntermaßen falschen Weg weiterzugehen? Also, ganz unabhängig davon, ob man das damals wusste. Wenn wir jetzt wissen, dass etwas, was wir tun, schädlich ist, sollte wir das dann weitermachen, nur, weil wir es vor vier Jahren gefördert habe? Ich meine, stell Dir vor, die Forschung stellt morgen fest, dass Solarzellen extrem krank machen ... wäre die Tatsache, dass wie Solarzellen seit Jahrzehnten gefördert haben, ein Grund, den Ausbau fortzusetzen? Zum anderen verstehe ich aber Deinen Vorwurf der mangelnden Glaubwürdigkeit der Politik nicht. Wenn eine Partei im Wahlkampf verspricht "wenn wir gewählt werden, werden wir Y machen und nicht mehr X wie die aktuelle Regierung", und dann wird sie gewählt und macht Y statt X ... woraus leitest Du da ein Glaubwürdigkeitsproblem ab? Ich würde ja denken, es wäre ein Glaubwürdigkeitsproblem, wenn eine Partei ihre Versprechen bricht, nicht, wenn sie sie umsetzt!? Zitat von SteRue  Aber vermutlich steckt hinter diesen ganzen Maßnahmen mehr "Wirtschaft ankurbeln" und Wahlkampf als Klimaschutz also muss einfach das Pferd bei Bedarf gewechselt und todgeritten werden. Kannst Du das belegen, oder ist das einfach nur etwas, was Du Dir ausgedacht hast?
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29.08.2024 10:57:18 |
Zitat von SteRue  Hallo, ich sehe unabhängig vom CO2 Ausstoß hier ein Glaubwürdigkeitsproblem der Politik. Wir haben unser Haus ende 2020 von Öl auf Holzpellets und Solarthermie (Heizungsunterstützend) "Zukunftssicher" umgerüstet. Damals gab es vom Staat wenn Ich mich richtig erinnere[...] Sachen verbrennen kann nicht klimafreundlich sein, egal was wer erzählt oder behauptet, schon gar nicht Politiker. Selbst mitdenken schadet bei solchen Themen auch nicht. Der Fahrplan bis 2050 steht. Gruß Cloude
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29.08.2024 11:05:21 |
Zitat von SteRue  Hallo, ich sehe unabhängig vom CO2 Ausstoß hier ein Glaubwürdigkeitsproblem der Politik. Wir haben unser Haus ende 2020 von Öl auf Holzpellets und Solarthermie (Heizungsunterstützend) "Zukunftssicher" umgerüstet. Damals gab es vom Staat wenn Ich mich richtig erinnere[...] Ja, das sehe ich bei mir im Bekanntenkreis auch. Der Politik wird leider oft nicht mehr getraut im Sinne einer langfristigen Planung und die Leute machen dann halt original "gar nichts", weil sich in 1 oder 2 Jahren ja eh wieder alles ändern kann. Die Pelletheizungen sind für mich seid der GEG Diskussion quasi ein No-Go. Klar, jetzt darf man ja einbauen etc. Aber was eigentlich gewünscht war, nämlich keine Pellets mehr, hat man ja gesehen. Wieso soll ich mir dann für 40.000 Euro vor Förderung so ein Ding einbauen lassen? Diese Planungsunsicherheit beim größten Investment des Lebens (Haus) ist einfach sehr suboptimal.
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29.08.2024 11:21:31 |
Die Ansicht:" bis ein Baum nachwächst und Kohlenstoff einlagert dauert länger, als verbrennen" ist falsch Fachleute rechnen Zuwachs bis zu 10 Festmeter/Hektar und Jahr Ich rechne 5 Festmeter 5 Festmeter, 80 % Wert holz für Holzprodukte, 20 % Brennholz Brennholz wird verbrannt co2, aber das ganze Hektar Wald lagert ja Kohlenstoff ein Pletern: Idealerweise nimmt man den alten 100j. Baum raus damit ein 40 j. übernehmen kann und Licht rein kommt und sich Verjüngung einstellt, die ja wieder Kohlenstoff einlagert mfg. josef
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29.08.2024 11:21:45 |
Sachen verbrennen kann nicht klimafreundlich sein, egal was wer erzählt oder behauptet, schon gar nicht Politiker.
Mit Verlaub, aber das ist nun auch ziemlicher Quatsch. Zum einen kommen nicht bei jeder Verbrennung Gase mit langfristiger Treibhauswirkung raus, siehe zum Beispiel die Verbrennung von Wasserstoff, die halt Wasser erzeugt. (Wasserstoff ist aus anderen Gründen für viele Anwendungen Unsinn, aber nicht wegen des bei der Verbrennung erzeugten Wassers.) Zum anderen erzeugen z.B. Gärprozesse Methan, ein sehr starkes Treibhausgas. Wenn man es verbrennt, kommt CO2 raus, ein vergleichweise schwaches Treibhausgas. Beispielsweise Deponiegas einzufangen und zu verbrennen ist daher ausgesprochen klimafreundlich. Und außerdem gibt es natürlich schon Biomasse-Abfälle, deren Kohlenstoff ohnehin sehr kurzfristig in CO2 umgesetzt wird, wie z.B. Sägespäne aus der Holzindustrie oder Schnittabfall aus der Gartenpflege. Einen Baum (aus sinnvoller Forstwirtschaft) zu langlebigen Produkten zu verarbeiten ist gut fürs Klima, weil es den enthaltenen Kohlenstoff langfristig bindet, und die dabei anfallenden Späne verrotten ohnehin schnell und setzen dabei CO2 frei (und wenn man Pech hat auch noch Methan) - da kann man auch den Nutzen mitnehmen und sie zur Wärmeerzeugung verbrennen, und wenn man dadurch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen ersetzt, ist das erst recht positiv in der Klimawirkung. Und Schnittabfall verrottet ähnlich schnell bzw. wird ja bewusst in Kompostanlagen verrottet, da wir das CO2 auch ohnehin schnell frei - und außerdem wächst das idR. auch sehr schnell nach und bindet den Kohlenstoff wieder. Von daher ist es auch hier praktisch klimaneutral, die Verbrennungswärme zu nutzen und ggf. fossile Brennstoffe zu ersetzen.
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29.08.2024 11:54:28 |
Zitat von EinP0ster  Der Politik wird leider oft nicht mehr getraut im Sinne einer langfristigen Planung und die Leute machen dann halt original "gar nichts", weil sich in 1 oder 2 Jahren ja eh wieder alles ändern kann. Also, das mag so sein ... ist aber doch schlicht dämlich!? "Die Politik" sind Leute, die vor der Wahl sagen, was sie vorhaben, und das dann, wenn sie gewählt wurden, umsetzen. Da wählen die Menschen eine "andere" Regierung, die tut, was sie versprochen hat. Dann empfinden diese Menschen es als Vertrauensbruch, dass die von ihnen gewählte Partei ihre Wahlversprechen umsetzt, und als Zumutung, dass sie sich nicht auf "langfristige Planbarkeit" verlassen kann, womit gemeint ist, dass die neue Regierung nicht die Politik der abgewählten Regierung fortsetzt. Und dann wird es als Lösung gesehen, wieder eine andere Partei an die Macht zu bringen, mit dem expliziten Wunsch, dass diese wieder alles über den Haufen werfen möge ... mit Verlaub, aber solchen Wählern ist doch echt nicht mehr zu helfen. (Und ja, schon klar, ich verallgemeinere ...) Außerdem ist es aber doch auch größtenteils Schwachsinn, dass sich in ein oder zwei Jahren "alles wieder ändern kann". Gerade im Bereich Baurecht gibt es sehr weitgehenden Bestandsschutz und lange Übergangsfristen. Wenn sich überhaupt kurzfristig Regeln ändern, dann ist das fast immer für Neuerrichtungen, mithin vollkommen egal für "Planungssicherheit".
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29.08.2024 11:57:59 |
Naja, Holzpellets werden ja nicht nur aus Abfallholz gemacht, leider. Lieferkette und Schadstoffe bei Verbrennung sollte man auch bedenken. Holz kann auch zu humus werden, ging die letzten paar Millionen Jahre ja auch. Gut, Grubengas und Wasserstoff, sofern grün, kann man natürlich verbrennen. Aber wer macht das zu Hause, bzw. wird es in den nächsten 20 Jahren machen? Darum ging es mir eigentlich, welche Alternative zur WP haben wir denn wirklich im großen Stil?
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29.08.2024 11:59:54 |
Zitat von Josef Artinger  80 % Wert holz für Holzprodukte, 20 % Brennholz Woher hast Du die Zahl? Und vor allem: Ist die repräsentativ für in Deutschland verbranntes Holz (und dabei geht es ja nicht nur um Pellet-Heizungen, sondern auch um Ersatz von Kohle in Kohlekraftwerken und Wärmegewinnung für gewerbliche/industrielle Zwecke)?
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29.08.2024 12:21:59 |
Holzpellets werden ja nicht nur aus Abfallholz gemacht, leider. Lieferkette und Schadstoffe bei Verbrennung sollte man auch bedenken. Klar, das heißt nicht, ass der Zubau weiterer Pelletheizungen sinnvoll ist. Aber es gibt halt schon eine gewisse Menge an Biomasse, die zu verbrennen klimatechnisch unbedenklich bis sinnvoll ist. Zitat von Cloude  Holz kann auch zu humus werden, ging die letzten paar Millionen Jahre ja auch. Naja, also, zum Teil, aber im wesentlichen wird bei der Verrottung schon CO2 freigesetzt. Aber bei einem Baumstamm dauert das halt ziemlich lange. Zitat von Cloude  Gut, Grubengas und Wasserstoff, sofern grün, kann man natürlich verbrennen. Aber wer macht das zu Hause, bzw. wird es in den nächsten 20 Jahren machen? Naja, das passiert wohl (geringe Mengen werden hier und da ins Erdgasnetz eingespeist), aber ist so oder so halt Unsinn, weil bei Verbrennung im Gaskraftwerk und Betrieb einer WP mit dem so erzeugten Strom mehr Wärme bringt ... und die WP kann man außerdem halt auch mit Strom aus anderen Quellen betreiben.
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