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02.02.2025 11:10:56 |
Hallo, für die anstehende Heizungsmodernisierung wollte ich ursprünglich Kupferpressfittinge bei Hornbach kaufen, habe aber festgestellt dass diese nur bis 28er ein gutes Preis-Leistungsverhältnis haben. Die 35er sind nach einem ersten schnellen Vergleich doch recht teuer und auch nicht lokal in den Märkten verfügbar. Daher die Frage: Welchen Onlineshop oder welche Marke empfiehlt ihr für 35er Kupfer Pressfittinge? VG Heizi
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02.02.2025 11:34:28 |
Zitat von heizi36  .....ein gutes Preis-Leistungsverhältnis haben. ... Erkläre doch mal, was bei dir ein Fitting leisten muss.
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02.02.2025 11:43:54 |
Welche Kontur ? Größer 28 wird es in Edelstahl billiger….
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02.02.2025 11:54:46 |
Zitat von Wolf S  Zitat von heizi36  [...] Erkläre doch mal, was bei dir ein Fitting leisten muss. Der bessere Begriff wäre wohl Preis-Qualität-Verhältnis (Verarbeitungsqualtiät,Langzeitdichtheit), wenn es da überhaupt keine Unterschiede gibt wäre das auch eine Aussage.
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02.02.2025 11:56:26 |
Zitat von Bergi  Welche Kontur ? Größer 28 wird es in Edelstahl billiger…. Kontur hatte ich V-Kontur im Visier, Werkzeug muss ich aber noch kaufen, daher noch flexibel. Kupfer hatte ich im Fokus, da aktuelle Heizungsinstallation auch in Kupfer ist.
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02.02.2025 12:17:23 |
35 er CU-Rohr. Was gibt denn das für eine Monsterheizung? Und egal welcher Durchmesser. Wer solche Installationsmaterialien in einem Baumarkt kauft hat einfach viel zu viel Geld !
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02.02.2025 13:29:58 |
Die eine Seite sind Objekte mit Heizleistungserfordernis <6 kW, die andere Seite sind Planungsfantasien wo an einer 10 kW WP für 10 m Leitungslänge (hin und retour) manchen Leuten eine 35 mm Leitung vorschwebt! Abgesehen davon dass CU ab 28 mm preislich ziemlich exorbitant ansteigt (besonders die Formstücke) würde ich bei einer Erweiterung bzw Umbau eines bestehenden Heizsystems welches bereits in CU ausgeführt ist eventuell auf Kapillarlötfittinge zurückgreifen. Viorteil, die Formstücke sind weit billiger und besonders wenns irgendwo etwas eng ist geht es sich mit dem vorhandenen Platz leichter aus, denn Pressfittinge brauchen fast 100% mehr Platz, noch nicht eingerechnet der nötige Platz um mit der Pressmaschine dran zu kommen. Weiters eine halbwegs gute Gaslötlampe kostet maximal 30,-€ eine Pressmaschine samt nötige Backen liegt bei 1500,-€ alles andere Werkzeug wie Rohrschneider Entgrater bleibt sowieso gleich, nur das saubere Putzen der Lötflächen entfällt beim Pressen und die Geschichte dass das Pressen sicherer (dichter) als das Löten sei ist ganz einfach ein Märchen. Einem halbwegs geschickten Ahnungslosen kann ich in 1 Stunde das fachgerechte Löten beibringen, beim Pressen bin ich mir da nicht so sicher!
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02.02.2025 14:10:28 |
Zitat von heizi36  Der bessere Begriff wäre wohl Preis-Qualität-Verhältnis (Verarbeitungsqualtiät,Langzeitdichtheit), wenn es da überhaupt keine Unterschiede gibt wäre das auch eine Aussage. Ich habe im Baumarkt noch keine Fittngs gekauft und kann daher auch nicht sagen, wie die Qualität ist. Die Preise überraschen mich allerdings immer, wenn ich mal am Regal vorbeilaufe. Wir kaufen beim GH immer gleichbleibende Qualität. Zudem mit dem Vorteil, zuviel bestellte Ware zurück geben zu können. 35mm erscheint mir - ohne dein Haus zu kennen - überdimensioniert. Frag doch mal bei einem SHK-Betrieb in deiner Nähe nach Preisen und vllt sogar nach einer Leihpresse.
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02.02.2025 14:11:31 |
Ich habe meine 9kW Panasonic T-Cap vor 3,5 Jahren selbst installiert und auch für die Anbindung 35mm Cu verwendet. Ja, 35mm ist teuer, es waren aber nur wenige Meter bis zur Aufteilung in 2 Heizstränge (ab da 28mm). Dafür komme ich locker auf 42l/min max Durchfluss. Pressfittinge hatte ich damals bei Haustechnik Binder, Megahaustechnik und Pumpendiscounter bestellt. Alles nur Marken (Viega oder Sepplfricke).
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04.02.2025 12:13:15 |
Würdet ihr eher Mapress oder Viega für die Fittinge empfehlen?
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04.02.2025 22:18:23 |
Das ist Latte. Beides gut.
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01.02.2026 12:25:28 |
Schade, dass diese interessante Threed eingeschlafen ist Ich stehe vor der selbigen Frage, ein Heizungsbauer hat mir tatsächlich auch 35 vorgeschlagen. Klar würde ich gerne auf 28 gehen, bei einer sieben KW Maschine und 13 m einfach Weg zur Anbindung Anscheinend ist aber 28 Kupfer der Durchfluss geringer als bei 32 Aluverbund Was aus meiner Sicht dann auch wieder unlogisch ist, das teure Material zu nehmen und dann doch schwächer zu sein als msvr Gibt es von euch konkrete Meinung?
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01.02.2026 13:53:39 |
Zitat von Marco_DDH  Anscheinend ist aber 28 Kupfer der Durchfluss geringer als bei 32 Aluverbund[...] Ich weiß nicht wer so etwas behauptet oder du hast es falsch verstanden? Andersherum ist der Fall. Verbundrohr 32x3 haben 26mm Innendurchmesser und dann nochmal deutliche Einengung bei den Fittingen. Cu 28x1 hat ebenfalls 26mm aber keine Einengung der Fittinge.
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02.02.2026 12:00:26 |
Seppelfricke Sudopress ist preislich interessant. In DIY und preisoptimiert einfach Mehrschichtverbundrohr in 40 mm wählen (pipetec) und Armaturen so gut es geht mit Rotguss Langnippeln verbinden. Verbundrohr lässt sich super easy mit der Schere ablängen und ist genügsam bei kleinen Versätzen. Allerdings ist das nichts für dauerhafte Temperaturen >50°C!!! Wer Zeit hat, kann die Rohrpresse nach abgeschlossenen Vorbereitungen für einen halben Tag leihen und fix alles durchpressen, dann aber sofort auf Dichtigkeit prüfen. Zum Löten... Zitat von Hannes/esbg  Viorteil, die Formstücke sind weit billiger und besonders wenns irgendwo etwas eng ist geht es sich mit dem vorhandenen Platz leichter aus, denn Pressfittinge brauchen fast 100% mehr Platz, noch nicht eingerechnet der nötige Platz um mit der Pressmaschine dran zu kommen. Weiters eine halbwegs gute Gaslötlampe kostet maximal 30,-€ [...] Einem halbwegs geschickten Ahnungslosen kann ich in 1 Stunde das fachgerechte Löten beibringen, beim Pressen bin ich mir da nicht so sicher! Du bringst keinem Ahnungslosen das Löten in einer Stunde bei, erst recht nicht 35mm weichgelötet. Die 30€ Lötlampe in Zwangslage ist vollkommen beschissen zu händeln. Im Herzen bin ich bei dir, das Hirn sagt mittlerweile 'Nein'. Der Workflow hat sich verändert: Fittings in die Armaturen eindichten, Rohre vorrichten, bisschen überlegen in welcher Reihenfolge man presst und Abfahrt. Früher: Alles lose zusammendrehen und stecken, Teilbereiche und Gewindeübergänge löten, dann die unhandlichen Konstrukte im Schraubstock eindichten oder gleich teure und platzraubende Übergangsverschraubungen einkaufen, alles zusammenstecken, nasse Lappen, wieder löten, oh fuck Undichte! Wasser wieder runter, ausblasen oder saugen, heiß machen, trennen, nochmal putzen, wieder heiß machen, scheiße Wasser läuft nach... Hartlöten oder Autogenschweißen kannste komplett vergessen. Mit etwas Glück hält der Ahnungslose nach der ersten Stunde die Zange kraftschonend korrekt.
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02.02.2026 16:25:20 |
@ Hanssanitäter Du hast schon recht, einem Ahnungslosen kann man in 1 h das Weichlöten eines 35-er Rohres kaum vermitteln, von Hartlöten oder gar schweißen möchte ich hier erst einmal gar nicht reden! Auch bin ich bei Dir dass sich das grundlegende Verständnis für eine halbwegs durchdachte Rohrführung leider sehr verschlechtert hat, ohne jetzt etwas in eine winzige Mauernische hineinpfrimmeln zu wollen wird heute wesentlich "Platzverschwenderischer" gearbeitet!
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