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06.06.2025 13:37:23 |
Hallo, wir möchten unsere Eigentumswohnung (BJ 1995) mit einer fest installierten Klimaanlage versehen. Bisher sind im Schlaf- und Wohnzimmer je eine portable Splitanlage (argo ULISSE 13DCI), die auch sehr zufriedenstellend ihre Arbeit verrichten. Die beiden Geräte sind jetzt allerdings über 10 Jahre alt und wir wollen nun eine komfortable Lösung für alle Wohnräume (5 Räume). Die Ausseneinheit könnte auf der Terrasse Platz finden. In der nächsten Eigentümerversammlung wollen wir uns das Projekt genehmigen lassen und brauchen dazu jetzt Fakten. Ich habe bei einer ersten Recherche im Netz diverse Hersteller gefunden (z.B. Daikin, Bosch, Stiebel-Eltron, ...), kann aber nicht beurteilen, welcher Hersteller für eine solche Lösung ganz generell empfehlenswert ist und hoffe auf Ratschläge. Dann müßte ich noch wissen, wie die Ausseneinheit elektrisch abgesichert wird, d.h. mit wieviel Watt Stromverbrauch muss gerechnet werden (wg. Leitungsquerschnitt, Charakteristik und Dimensionierung des LS-Schalters)? Da wir eine gut funktionierende Heizung haben, braucht die Anlage nicht heizen zu können. Bekommt man überhaupt noch eine Klimaanlage ohne Heizfunktion? Vielen Dank für Hilfe und Hinweise. Joachim
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06.06.2025 14:46:08 |
Pauschal kann man da keine Marke empfehlen; nur soviel: Guck auf die Lautstärke speziell des Außengeräts. Es gibt auch innerhalb der Marken (ich schmeiße hier mal noch Mitsubishi Electric und Mitsubishi Heavy Industries mit rein) Unterschiede; letztendlich sind die höherpreisigen meist auch die besseren Modelle. Was Du brauchst, hängt von der Kühhlast ab, aber ich sag' mal gleich: Zu 99% sind die allerkleisten Kisten noch zu groß... Lass' Dich nicht von den angeblich so tiefen Modulationsgrenzen zu größeren Geräten verführen. Gerade beim Kühlen ist das Mist. Was Du genau an Stromanschluss brauchst, kann erst hervorgehen, wenn Du Dich für ein Gerät entschieden hast. Wenn es um's Vorbereiten geht: Mit einem 2,5 mm² Kabel an einem 16 A LSS wird nix verkehrt sein. Bedenke, dass Innen- und Außengerät miteinander verbunden sein müssen, hier üblicherweise mit einem vierten Leiter zur Kommunikation. Ob die Teile auch heizen können, ist ja egal. Selbst wenn es noch welche ohne Heizfunktion gäbe, wären die bestimmt nicht billiger. Gruß Phil
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06.06.2025 15:01:46 |
Mitsubishi Heavy Industries ist wirklich sehr empfehlenswert und wird auch von vielen Kältebauern gewartet, wenn dein Installationsbetrieb pleite machen sollte.
Ob es wirklich 5 Innengeräte sein müssen, wage ich zu bezweifeln.
Zur Heizfunktion: Besser haben, als brauchen.
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06.06.2025 15:21:44 |
Zitat von belzig  ... Ob es wirklich 5 Innengeräte sein müssen, wage ich zu bezweifeln. ...
Wie meinst Du das? Zwei Räume sind mit einem offenen Durchgang verbunden (Wohn- und Esszimmer). Da könnte es wahrscheinlich reichen, nur ein Innengerät zu installieren. Von diesen verbunden Räumen geht eine Tür in ein weiteres Zimmer. Reicht es die Tür auf zu lassen? Genauso könnte man natürlich die Tür vom Schlafzimmer in den Flur und die Tür vom Arbeitszimmer in den selben Flur auflassen. Falls das alles so hin kommt, bräuchte man in der Tat nur 2 Inneneinheiten.
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06.06.2025 15:40:31 |
Ich habe bspw im EG nur ein Innengerät im Gang und das reicht um das EG im Sommer zu kühlen und im Winter zu heizen.
Aber das ist ein Extremfall, weil meine Familienmitglieder das Schließen von Türen anscheinend aus religiösen Gründen ablehnen ;)
In einer Wohnung auf einer Ebene kommt es darauf an, wieviele Räume eine Außenwand haben und ob die Sonnen beschienen sind. Wenn Du das Schlafzimmer zur Nordseite hast, brauchst du dort i.d.R. keine Klima, wenn die Südseitenzimmer klimatisiert sind. In Räumen ohne Außenmauer (z.B. Flur) braucht es auch keine Klima, weil du keinen Wärmeeintrag hast.
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07.06.2025 00:04:01 |
Pauschal kann man ser wohl was empfehlen. Wie schon beschrieben, bei Multisplit Mitsubishi heavy, daikin, midea, LG z..B. Deutsche Produkte würde ich nicht verwenden. Auch nix was mit P anfängt. Meiner Meinung reicht ein Innengerät in Wohn und Schlafzimmer. Vielleicht 4 kW Außengerät und 2x 2,5 kW Innengerät und gut. Anschluss 3x1,5 mm2 oder ggf. 2,5 je nach Vorgabe Trennschalter wird über-bewertet. Direkt auf eine neue Sicherung klemmen und wer will einen hutschienenzähler dazwischen. Grüße Karl
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07.06.2025 01:27:08 |
Hallo, Wieviel Strom braucht man da "ungefähr" (!!) fürs Kühlen im Sommer bei: "4 kW Außengerät und 2x 2,5 kW Innengerät ". Ich weiß, ist abhängig vom Haus (130 m² im EG und OG in Summe) - also nur ein Durchschnitt für ein zweistöckiges, sehr gut gedämmtes Haus, mit großem Dachüberstand (fast keine direkte Sonne im EG im Sommer) - Satteldach. Im OG (mit SZ NO seitig) sind SW seitig, schräg, 2 Zimmer mit jeweils einer Gaupe und einem Dachfenster in nur einem Zimmer. Im Sommer kommt da von den beiden Zimmern im SW im OG schon relativ viel Temperaturerhöhung --> blöd halt fürs SZ. Ich würde da also das SZ "kühlen" im OG (die anderen beiden Zimmer mit "Wärmeeintrag" sind egal - selten genutzt. Und wenn mal genutzt, dann öffnet man da halt die Türen (Religion jetzt mal außen vor gelassen) zum Gang / SZ, welches ja gekühlt werden kann. Im EG hält sich die Kühlung da dann in Grenzen - halt ein wenig mehr Komfort bei >= 2 Wochen Hochsommer. Mal meine "Milchmädchen Rechnung": 4 kW für 6 Stunden am Tag = 24 kWh am Tag. An 50 Tagen im Jahr: Macht dann 1.200 kWh im Jahr. Passt diese "Hausnummer"? Danke! Gruß Musil und Verzeihung, dass ich den Thread etwas "gekapert" habe. PS: Zur "Religion" der immer offenen Türen: Es gibt auch die "Religion" der immer offenen Klobrillen. Ja, Gott ist unendlich (!!)........ Aber warum hat er dann am achten Tag Türen und Klobrillen erschaffen und die werden dann nicht benutzt?
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Verfasser: bricolaje | Zeit:
07.06.2025 03:21:21 |
Zitat von Musil  Hallo,
Wieviel Strom braucht man da "ungefähr" (!!) fürs Kühlen im Sommer bei:
"4 kW Außengerät und 2x 2,5 kW Innengerät ". [...] 4 kW für 6 Stunden am Tag = 24 kWh am Tag. An 50 Tagen im Jahr: Macht dann 1.200 kWh im Jahr. Passt diese "Hausnummer"? Nein, 4kW ist die thermische Leistung, Strom brauchen die Dinger viel weniger. Ich habe in einer Wohnung drei Klimas (soweit ich mich erinnern kann 2×2,5kW + 1x3,5kW), alle am selben FI/LS mit 16A und extra Zähler dran. Über 2kW habe ich am Zähler nie gesehen, egal welche Trmperaturen draußen waren, auch wenn ich die alle gleichzeitig eingeschaltet hatte.
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Verfasser: bricolaje | Zeit:
07.06.2025 03:42:36 |
Zitat von Musil  Zur "Religion" der immer offenen Türen: Es gibt auch die "Religion" der immer offenen Klobrillen. Ja, Gott ist unendlich (!!)........ Aber warum hat er dann am achten Tag Türen und Klobrillen erschaffen und die werden dann nicht benutzt? Ich glaube nicht, dass Gott die Türen erschaffen hat. Die haben sich die Menschen bestimmt selbst gegeben, um sich gegenseitig zu ärgern, einzuschränken oder gar ein- und auszusperren. Ich habe hier ein älteres Haus, wo ich erstmal eine Etage ausschließlich per Klima heize (und kühlen werde). Kühlen war noch nicht nötig, weil das Ding erst seit Herbst dran hängt, aber das heizen funktioniert mit offenen Türen erstaunlich gut. Die Klima hängt in der Diele (MitsubishiHI als Truhe), davon gehen zwei Schlafzimmer ab, das Bad und die Wohn-Küche. Obwohl Dämmung praktisch kaum vorhanden ist, stellt sich beim heizen gleichmäßige Temperatur bei offenen Türen ein. Beim kühlen dürfte es ähnlich sein, aber aktuell reicht es paar Fenster auf Kipp zu haben um die Meeresbrise zu nutzen, deswegen kann ich noch nicht berichten. Also, wenn offene Türen kein Problem darstellen, kann man die Zahl der Innengeräte problemlos minimieren.
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07.06.2025 05:47:14 |
Hier ist mal ein Plan von der Wohnung, damit Ihr versteht, was ich vor habe: Raumplan |
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07.06.2025 10:10:55 |
Dann 2 Single-Split-Anlagen. Eine ins Esszimmer (3,5 kW), eine ins Arbeitszimmer (2,5kW)
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08.06.2025 09:41:35 |
…sehe ich anders: WZ und SZ1 gehen beide nach Südwest. SZ1 hat auch noch viel Wand nach SO. WZ hat viel offenbar bodentiefe Fensterflächen. EB geht eher nach NW, aber auch große Fensterflächen (bodentief). Dort wird der größte Wärmeeintrag sein. Wie sind die Möglichkeiten der Fensterscherschattung? Aussenjalousien mit verstellbaren Alulamellen in den zu kühlenden Zimmern wären optimal, sonst wird kein nennenswerter Temperaturausgleich über die schmalen Türöffnungen stattfinden können. Rein innenarchitektonisch gesehen wäre die Wand zw. Küche und WZ bei mir raus, zumal sie nicht tragend ist. Aber das ist jedermanns Geschmackssache. Wie gut sind denn die Außenwände gedämmt und welche Verglasung ist drin? Bei mir (EFH, 170 m2 in OG und EG, 2 Pers., keine Türen außer zu den Toiletten/Bädern, OG Open Space bis zum First) haben wir 3-fach Verglasung aus 2011 und 14 cm Dämmjng auf den Außenwänden WLG032 sowie 30 cm Dämmung zwischen den 14 cm starken Sparren. Uw = 0,8; U(dach) = 0,17, U (Wand) =0,23. Unsere 5 kW-Anlage wurde damals viel zu groß ausgelegt; 2,5 - 3 kW Kühlleistung hätten fürs gesamte OG locker gereicht. Da es ja eine LLWP ist, sind die AZ sehr hoch - ca. 1 - 1,5 Einheiten höher als bei LWWP (= klass. WP). Klimatisierung Daikin Stylisch im OG ist kaum hörbar und es zieht auch nicht. Wir brauchen im Jahr ca. 60 kWh/a fürs Kühlen und nutzen das Gerät zwischen Juni und Anfang September, SOFERN es draussen tagsüber 26° oder wärmer ist, was in 2024 an 48 Tagen der Fall war: die Kiste geht dann gegen Mittag an und nachts gegen 3 Uhr aus. Sonst bleibt die Klimaanlage aus. Im Winter 22/23 haben wir das OG mit dem Ding geheizt, um Gas zu sparen (Gasverbrauch zuvor ca. 7.500 kWh/a). Da waren es dann lächerliche ca. 500 kWh Strom fürs OG, das auf 20°C läuft. Seit Ende 2023 haben wir eine WP und die Gas-BWT ist verschrottet, heizen mit 1.450 kWh/a Strom die ganze Hütte und machen auch WW damit. Wärmeerzeugung durch die WP: 6.500 kWh/a für Heizen incl. WW. JAZ 4,4. Mit Klimaanlage und Gasheizung würde ich im Winter immer mit Klima heizen und die HK/FBH nur in den Räumen anschalten, wo es damit noch zu kühl bleibt. Das spart einen Haufen Geld und ist auch noch gut für die Umwelt. Ich hoffe dabei, Ihr rechnet in der Eigentümergemeinschaft das Gas zum Heizen verursachergerecht per Wärmemengenzähler und nicht diesen Verdampferröhrchen ab, denn ansonsten macht das Heizen mit Klima ökonomisch wohl keinen Sinn, weil die „dummen“ Verdampferröhrchen vermutlich falsch Zuviel messen. In die Eigentümerversammlung würde ich erst mit einem klaren Konzept und einer belastbaren Auslegungsrechnung einer auf Kälte/Klimatechnik spezialisierten Firma (bitte keinen Heizungsbauer!!!) gehen. Für die Auslegungsrechnung braucht der Klimatechniker die U-Werte der Fenster und Wände, Fußboden und Decke, alternativ die Schichtdicken und die Matterialien für Wände und Decken/Fußboden. Gruß - Eddi
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08.06.2025 12:45:29 |
Lieber Eddi, das sind doch schon mal viele Antworten und einige Fragen. Hier die Fakten: Vor den Räumen WB, EB, SZ 2 sind große Markisen montiert. Vor dem SZ 1 ist ein Fenster permanent mit einem Fensterladen verschlossen, das andere Fenster besitzt eine Lamellenjalousie an der Innenseite. Nur die als Terrassentüren gekennzeichnete Fenster sind Türen, alle anderen normal hohe Fenster. Diese haben 2-fach Verglasung und einen U-Wert gemäß Gutachten aus 2024: 2,70 W/m²K. Die Wände BJ 1992 haben einen U-Wert von 0,71 W/m²K, der Boden 0,53 W/m²K. Den Heizverbrauch ermitteln wir mit je einem digitalen Wärmezähler pro Wohnung am jeweiligen Anschlusspunkt. Leider müssen wir natürlich 30% Grundkosten der Heizung so oder so mit bezahlen, das waren zuletzt 500 €/Jahr. Danke Dir für Deine Mithilfe. Joachim
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08.06.2025 13:56:09 |
Zitat von johnny52m  Lieber Eddi, das sind doch schon mal viele Antworten und einige Fragen. Hier die Fakten: Vor den Räumen WB, EB, SZ 2 sind große Markisen montiert. Vor dem SZ 1 ist ein Fenster permanent mit einem Fensterladen verschlossen, das andere Fenster besitzt eine Lamellenjalousie[...] Hallo Joachim, das sind ja schonmal ganz gute Voraussetzungen: Außenverschattung ist das A und O bei der Klimatisiererei. Wir haben das auch. U-Werte von Außenwand und Boden=Decke sind auch ok. Boden ist weniger relevant wegen Keller = kühler darunter. Decke: kommt drauf an, wie warm der Besitzer über Euch es so hat und ob ihr bei 30° drinnen eher 24° (wie wir) oder 20° wollt....das hat auch Auswirkung auf die Auslegung: sagt Eurem Klimatechniker genau, welche Temperatur Ihr in der Wohnung bei z.B. 35°C Sommerhitze haben wollt. Leistungsbedarf des Außengeräts steigt proportional zur Differenz aus Innen- und Außentemperatur. Es gibt übrigens u.a. von Daikin auch Multi-Splitgeräte: da können mehrere Innengeräte an ein gemeinsames Außengerät angeschlossen werden. Wär bei Euch sicher eine gute Lösung, da nur ein einziges Gerät auf der Terrasse ist und der Klimatechniker mehr Möglichkeiten hat, die Zahl der Innengräte nach Eurem Klimatisierwunsch nach der Devise "so viel wie nötig, so wenige wie möglich"auszuwählen und optimal zu positionieren. In Eurem Fall überwiegen aus meiner Sicht die Vorteile dieser Lösung bei weitem den kleinen Nachteil, dass bei Defekt des Außengeräts alles steht. Dig. WMZ ist gut, der grenzt verursachergerecht ab. Dann könnt ihr ja im Winter mal testen, wie weit man mit Klimagerät und klassischer "Heiz-Nachhilfe aus der Heizung" nur in den nicht klimatisierten Räumen günstiger rauskommt und ob es auch vom Wohnkomfort her ok für Euch ist. Gruß - Eddi PS: Falls Ihr dran denkt, evtl. was zu verbessern, ohne ins Aussehen des Hauses einzugreifen, was bei Eigentümerversammlungen meist problematisch ist: man kann bei den Fenstern vergleichsweise einfach das bei Euch noch "einfache" 2-Scheibenglas gegen ein gleich dickes aus 2-Scheiben isolierglas tauschen. Das hat einen U-Wert von 1,1. Rahmen bleiben drin. Geringe Kosten, großer Nutzen. Ein Glaser ist der richtige Ansprechpartner dafür. Ich schätze ca. 15 m² Glas. Macht bei einer mittleren Außentemperatur in der Heizsaison von Oktober - Ende April mit 7°C und 21° drinnen 2.900 kWh/a Energieverlust = Heizbedarf. Mit den Isolierglasscheiben sinds 1.200 kWh/a. Wohnkomfort steigt sofort, weil die von den "schlechten" Fenstrscheiben rasch abkühlende Luft - sie fällt nach unten - erzeugte Raumluft"walze" sofort erheblich geringer wird = es wird "wohliger". Schimmelrisiko: keins, weil der U-Wert der besseren Scheiben immer noch höher als der der Wand ist.
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08.06.2025 14:43:00 |
Zitat von Eddi Lang  aus 2-Scheibenisolierglas tauschen. Das hat einen U-Wert von 1,1. Rahmen bleiben drin. Heute im sehr empfehlenswerten Video des Energiesparkommisars gelernt, dass Fensterscheiben mit U-Werten < 2W/qmK als „Wärmedämmglas“ und solche mit Doppelverglasung als „Isolierverglasung“ bezeichnet werden (U-Werte um 3). *KlugScheisserModus aus Sonst völlig richtig
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08.06.2025 15:10:44 |
Also wir haben es gerne kühl im Sommer: 21° in den Wohnräumen, 16° in den Schlafräumen. Ich habe jetzt mal abgeschätzt: Eine Inneneinheit mit 3,5 kW im SZ 1 und eine mit 6,5 kW im EB, alternativ 5 kW im EB und eine weitere Singlesplit im SZ 2 mit 1,5 kW. Die Scheiben in den Fenstern zu tauschen ist eine gute Idee. Werde mich gleich mal informieren. Bringt das auch was bzgl. Schallschutz?
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08.06.2025 15:13:34 |
Ich würde mit 2 Außengeräten arbeiten. Eine größere (3,5 kW?) single Split für den großen Wohn-Essbereich. Am besten das zugehörige Innengerät an die Außenwand von wo es quer durch beide Räume pusten kann, und zum Schluss noch das Schlafzimmer erreicht. Und eine duo-split für das südliche SZ und das Arbeitszimmer. Da reichen zwei ganz kleine IG‘s und entsprechend das dazu passende kleinste AG, das möglich ist. Daikin soll gut sein. Wenn das AG voll in der Sonne steht, kann es sich lohnen Haube drüber zu machen, damit es nicht ganz so heiß wird. Die Geräuschentwicklung hängt nicht nur am Kältebedarf drinnen, sondern auch an der Hitze draußen. Je heißer es am Standort des AG ist, desto schlechter wird das Gerät die von innen nach außen gebrachte Wärme dorf los….
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08.06.2025 16:08:58 |
Zitat von johnny52m  Also wir haben es gerne kühl im Sommer: 21° in den Wohnräumen, 16° in den Schlafräumen. Ich habe jetzt mal abgeschätzt: Eine Inneneinheit mit 3,5 kW im SZ 1 und eine mit 6,5 kW im EB, alternativ 5 kW im EB und eine weitere Singlesplit im SZ 2 mit 1,5 kW. Die Scheiben in den Fenstern zu[...] 16grad sind schon eine Anforderung, die du über „pustet auch noch ins SZ“ nicht erreichen wirst. In dem Fall rate ich dir zu separaten IG in jedem SZ.
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08.06.2025 16:35:03 |
In der Tat, muss ich zugeben. Würde aber raten, die 16° zu überdenken. So krasse Klimagegensätze zwischen drinnen und draussen sind auch nicht so gesund.
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| | Zeit:
08.06.2025 17:22:23 |
Zitat von joe115  Zitat von Eddi Lang  [...] Heute im sehr empfehlenswerten Video des Energiesparkommisars gelernt, dass Fensterscheiben mit U-Werten < 2W/qmK als „Wärmedämmglas“ und solche mit Doppelverglasung als „Isolierverglasung“ bezeichnet werden (U-Werte um 3).[...] Joe, jetzt hab ich was gelernt. Bislang war meine Information, dass die Doppelscheiben ohne Bedampfung einmer oder beider 2 Glasinnenseiten die 2,7 haben. Die mit Bedampfung so um 1,1. Was man daheim verbaut hat, kann man mit dem Feuerzeugtest sichtbar machen (--> einfach googlen und Test bei Dunkelheit machen). Aber vielleicht meinen ja alle Begriffe letztlich dasselbe: besserer Hitzeschutz und besserer Schutz vor Wärmeverlusten im Winter. Zurück zur Klimatisierung... Gruß - Eddi
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08.06.2025 17:27:04 |
Zitat von johnny52m  Die Scheiben in den Fenstern zu tauschen ist eine gute Idee. Werde mich gleich mal informieren. Bringt das auch was bzgl. Schallschutz? [...] Nur dann, wenn Du Dir Schallschutzglas einbauen lässt. Das ist etwas dicker und logischerweise auch teurer. Dein Glaser wird Dich sicher dazu gut beraten. Der kann Dir auch sagen, was in Deine Fensterrahmen baulich hineingeht. Gruß - Eddi
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| | Zeit:
08.06.2025 17:34:23 |
Zitat von johnny52m  Also wir haben es gerne kühl im Sommer: 21° in den Wohnräumen, 16° in den Schlafräumen. Ich habe jetzt mal abgeschätzt: Eine Inneneinheit mit 3,5 kW im SZ 1 und eine mit 6,5 kW im EB, alternativ 5 kW im EB und eine weitere Singlesplit im SZ 2 mit 1,5 kW. Die Scheiben in den Fenstern zu[...] Ich kam auf die Idee mit der Multisplit, weil dann nur 1 Außengerät vorhanden ist und das steht lt. Grundriß auch noch sehr diskret. Ich war zwar nie in Eigentümerversammlungen, habe aber einen Bekannten, der da immer teilnimmt: häufig ist die Anmutung des Hauses von draußen immer ein sehr wesentliches Argument. Auch die Sorge vor Belästigung durch Änderungswünsche eines Einzelnen ist groß. All das könntest Du IMHO mit dem Argument "nur 1 Außengerät" viel besser bedienen. Und wahrscheinlich ist die Lösung sogar preiswerter. Aber Du wirst Deine Versammlungs-"Individuen" viel besser kennen als ich das je einschätzen könnte. Darf ich fragen, wie Du auf die kW-Bedarfe Deiner Räume gekommen bist? - z.B. das SZ2? Gruß - Eddi
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08.06.2025 18:48:01 |
Zitat von Anbau78  In der Tat, muss ich zugeben. Würde aber raten, die 16° zu überdenken. So krasse Klimagegensätze zwischen drinnen und draussen sind auch nicht so gesund. Die Temperaturdifferenz zwischen Außen und Innentempertur sollte im Sommer nie mehr als 6 Grad betragen. Alles andere ist schlecht für die Gesundheit und erhöht nur unnötig den Stromverbrauch. Aber es kann natürlich jeder gerne so kühl schlafen wie er will.
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08.06.2025 19:16:17 |
Wie komme ich auf die kW-Werte? Ich habe einfach mal ungefähr die Flächen * 100W genommen und etwas Reserve (wegen der 16°) eingerechnet. Wir sind beide Thrombose-Patienten und da hat man es gerne kühl beim Schlafen. Das ist derzeit mit der Ulisse 13 auch schon so. Ich habe die Inneneinheit ins Schlafzimmer gesetzt, weil das heute auch schon gut klappt, wenn ich die Türen zum Flur öffne und damit das AZ mit kühle. Das AZ bekommt ohnehin kaum Sonne, das es nach Osten geht und dort ein hoher Berg im Weg ist.
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08.06.2025 19:19:58 |
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