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05.07.2025 16:12:39 |
Hallo, hab hier gerade ein Angebot vom Schwager liegen. Ein Posten ist: Berechnung Hydraulischer Abgleich Verfahren B = 730€ + Mwst Angebot selbst beläuft sich auf eine Haussanierung, Also alles neu. WP und FBH wird eingebaut. Vorher Holzofen mit HK. 730€ ist das ein Marktüblicher Preis?
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05.07.2025 18:19:17 |
Hier hat es 2020 für 14 Heizkörper 240 € + MWST gekostet. Wurde durch Fördermaßnahmen ± erstattet. Die Umsetzung des HA (Einbau Ventilunterteile und Einstellung der Volumenströme) hat dann nochmal 500 € + MWST gekostet (wurde auch größtenteil im Rahmen von Fördermaßnahmen erstattet). PS: Ist in dem Angebot vielleicht auch raumweise Heizlastberechnung enthalten?
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Verfasser: Hans_Bethe | Zeit:
07.07.2025 08:45:27 |
Zitat von Neoplan  Hallo, hab hier gerade ein Angebot vom Schwager liegen. Ein Posten ist: Berechnung Hydraulischer Abgleich Verfahren B = 730€ + Mwst Angebot selbst beläuft sich auf eine Haussanierung, Also alles neu. WP und FBH wird eingebaut. Vorher Holzofen mit HK. 730€ ist das ein[...] Das ist so der typische Preis, wobei dann oft faktisch nichts gerechnet wird. Es wird einfach das benötigte Dokument generiert.
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07.07.2025 16:37:37 |
Wenn's gut werden soll, mach es selber!! Kostet dich nur die zu investierende Zeit, welche nur für den hydraulische nach ausreichenden Vor Informationen bei 3-5 Stunden liegt.
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07.07.2025 20:46:43 |
Zitat von cmuesei  Wenn's gut werden soll, mach es selber!! Kostet dich nur die zu investierende Zeit, welche nur für den hydraulische nach ausreichenden Vor Informationen bei 3-5 Stunden liegt. 3-5 Stunden fürs an den Ventilen drehen - aber - falls es wirklich vernünftig werden soll - Wochen oder Monate fürs Beobachten?
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07.07.2025 21:57:15 |
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07.07.2025 23:16:49 |
Nur mal zur Info. Verfahren B, also die genaue Heizlastberechnung beinhaltet auch die einzelnen Raumheizlasten. Es sollen ja auch Fußbodenheizungen nachgerüstet werden. Die berechneten Raumheizlasten sind dann notwendig und die Grundlage damit dort in den Räumen die richtige Länge und Verlegeabstände berechnet werden können. Es geht ja nicht nur um einen Wisch. Wenn's ordentlich gemacht wird, trägt es dazu bei die richtigen Heizflächen zu installieren damit nachher ein effizienter Betrieb bei geringerer VLT mit viel Durchflusses möglich wird.
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08.07.2025 06:28:12 |
Zitat von OldBo  Aber wenn er eine Bestätigung braucht, dann ist ein hydraulischer Abgleich notwendig. Nur dauert der höchstens eine Stunde. und kostet keine 730 €. Liegt dann in der gleichen Preisliga wie die Baubegleitung des EB bei der Bafa-Förderung. Also Antrag stellen, Rechnung weiterleiten und Auszahlung beantragen. Ganz ohne Ortstermin. Die KfW verlangt keinen Nachweis des hydraulischen Abgleichs, wenn ein Fachbetrieb die BnD ausstellt. Die raumweise Berechnung kann man als sachkundiger Anlagenbetreiber auch selber machen, um die Ventile richtig voreinzustellen.
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08.07.2025 07:25:40 |
Naja. Sinnvoll ist der allemal
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08.07.2025 07:53:56 |
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08.07.2025 08:13:30 |
Also ich denke es ist genau andersrum. Zuerst werden die Raumheizlasten anhand der Wärmeverluste ermittelt, dann können die Größen der Heizflächen anhand der vorgesehene Systemtemperaturen ermittelt werden und dann ergibt sich der notwendige Volumenstrom und damit die Werte der Voreinstellungen. So wird es meiner Meinung richtig gemacht. Alles andere macht kein Sinn und wäre nur ein Wisch der das Papier nicht Wert ist.
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08.07.2025 08:19:30 |
Zitat von ajokr  Zitat von OldBo  [...] Die KfW verlangt keinen Nachweis des hydraulischen Abgleichs, wenn ein Fachbetrieb die BnD ausstellt. Die raumweise Berechnung kann man als sachkundiger Anlagenbetreiber auch selber machen, um die Ventile richtig voreinzustellen[...] Sachkundige Anlagenbetreiber gibts nicht. Und als Fachbetrieb würde ich auch für nichts unterschreiben, was ich nicht selbst berechnet habe. Stimmt, der HA kann ein "Abfallprodukt" der Software sein. Aber dazu muß man die erstmal haben (kaufen) und auch die entsprechenden Daten eingeben und berechnen lassen. Allein die Aufnahme der Hausdaten kann 2 Stunden dauern, und die Eingabe /Berechnung dauert sicher länger - Kostenlos macht das keiner. Wenn ich 5-6 Stunden zeit dafür brauche, dann sind 750,- € eher preiswert.
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08.07.2025 08:30:28 |
Ich hab mal +-500€ für die Heizlastberechnung inkl. raumweiser HL Berechnung mit den Angaben bezahlt. Ich würde mich nach alternativen umschauen. Wenn du wirklich ne gute FBH möchtest, müsstest du die FBH sogar nach dem flow30 prinzip berechnen lassen. Das wäre das Geld dann wert. WICHTIG: erst die Berechnung und Auslegung der FBH, und dann wird die FBH genau so eingebaut. NIcht wie es 99% aller HB machen. FBH einbauen wie immer, und erst auf Nachfrage wird ein FBH Papier nachgeliefert, dass im Zweifel von einem anderen Projekt stammt :-) Den eigentlichen Abgleich würde ich nicht machen lassen. Das musst du so oder so selbst machen. Also warum den HB dafür noch bezahlen?
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08.07.2025 08:50:59 |
Zitat von muscheid  Sachkundige Anlagenbetreiber gibts nicht. Hier im Forum gibts einige Anlagenbetreiber, die mehr Sachkenntnis haben als die Monteure ihrer Anlagen. Der Rest landet beim Wärmepumpendoktor, oder zahlt stillschweigend unnötig hohe Stromrechnungen. Zitat: Und als Fachbetrieb würde ich auch für nichts unterschreiben, was ich nicht selbst berechnet habe.
Stimmt, der HA kann ein "Abfallprodukt" der Software sein. Aber dazu muß man die erstmal haben (kaufen)
An Software gibts neben hochpreisigen Premiumprodukten auch den kostengünstigen heizreport, den viele HB auch als Vorlage zum HA akzeptieren. Und kostenlose wie DanBasic und Easyplan, mit denen man als Anlagenbetreiber seine Auslegungswünsche durchprobieren kann. Datenaufnahme kann man als Bewohner auch selbst machen, hat eventuell auch Bauantragsunterlagen zum Wandaufbau.
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08.07.2025 11:52:36 |
Das ist ja auch kein Problem, denn sie beschäftigen sich mit genau einer Anlage. Im Service sehe ich täglich mehere Anlagen - und kennen tu ich hunderte. Da ist es unmöglich, alles genau zu wissen. Der Nutzer kann machen, was er will. Aber wenn er eine Unterschrift braucht, dann ..... Ist das gleiche wie bei denen, dei ihre Gas-Ölheizung selbst zusammenbasteln und dann später ein Problem mit dem BSM haben, weil der ne Fachunternehmerbescheinigung will.. Die gibts auch nicht solo, auch nicht für 500,-€.
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08.07.2025 12:24:46 |
Bei mir lag es preislich in ähnlicher Höhe, verschwand aber dann in den Gesamtkosten. Dafür ist er dann 3 Stunden mit dem Rechner durchs Haus gelaufen und hat fleißig getippt und eingestellt. Die Ergebnisse habe ich auf beharrliche Nachfrage auch bekommen, anscheinend keine Selbstverständlichkeit. Daten zur Dämmung und den Fenstern hatte ich vorher bereitgestellt. Abmessungen hat er selbst ermittelt. Da es alte Ventile waren, mussten sie komplett ersetzt werden. Dann kam die Ansage ich müsse mit ca. 100 Euro pro Ventil rechnen. Nach kurzer Diskussion ging er auf meinen Vorschlag ein. Ich stellte Markenventile komplett und passend bei und er montierte sie im Rahmen der Montagepauschale.
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08.07.2025 13:02:38 |
Zitat von muscheid  Zitat von ajokr  [...] Sachkundige Anlagenbetreiber gibts nicht. Und als Fachbetrieb würde ich auch für nichts unterschreiben, was ich nicht selbst berechnet habe. Stimmt, der HA kann ein "Abfallprodukt" der Software sein. Aber dazu muß man die erstmal haben (kaufen) und auch die[...] Die Software ist natürlich Voraussetzung und im Regelfall richtig teuer. Ich hatte Zugriff auf eine befristete Lizenz. Und ja, wenn man es vernünftig macht ist man auch schnell 5 Stunden beschäftigt. Ich habe die Original Baupläne und Materialien, ich weiss was alles saniert wird, und dadurch habe ich das Berechnungsmodel natürlich wirklich detailliert erstellen können. Bei der Heizungsauslegung (Extra Programmbaustein) kann ich h dann auch aus der Heizlast die Heizkörper, Rohrquerschnitte und selbst das MAG und den einzustellenden Vordruck errechnen lassen. Bei dem Ausdruck bekomme ich dann sogar eine Liste mit Aufzählung der Heizkörper, Ventile, deren Voreinstellung etc.. Das geht aber eben nur wenn man Zugriff auf die Volllizenz hat - bei Privatpersonen eher selten der Fall.
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08.07.2025 13:52:47 |
So ist das. Und der Regelfall ist leider, daß oft keine Pläne vorhanden sind - man müß alles selbst aufmessen, Räume, Fenster, HK,.... und danach eingeben ins Programm. Die Zeit dazu will bezahlt werden, und auch die eingesetzte Technik/ Programme. Also wenn das derart aufwendig für den hy. Abgleich Typ B gehandhabt wird, dann kostet das eben einige 100 €. Billiger gehts mit Typ A, aber der reicht für Förderungen nicht mehr aus. Hinzu kommt dann ggf noch Änderungsarbeiten, zB neue, abgleichbare Ventile, Strangventile usw.
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08.07.2025 14:41:26 |
Zitat von GeoMinister 
Die Software ist natürlich Voraussetzung und im Regelfall richtig teuer. Ich hatte Zugriff auf eine befristete Lizenz. Und ja, wenn man es vernünftig macht ist man auch schnell 5 Stunden beschäftigt.
Alternativen hatte ich weiter oben genannt, und die sind alles andere als teuer oder befristet. Und den Fördergeber hat es bei mir zumindest überhaupt nicht interessiert.
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08.07.2025 16:32:55 |
Die "Alternativen" interessieren mich nicht - ich habe gekaufte Software und die setze ich ein. Und das lasse ich mir auch bezahlen. Anders gibts keine Unterschrift. So einfach ist das.
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08.07.2025 17:07:13 |
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08.07.2025 17:27:25 |
Zitat von muscheid  Die "Alternativen" interessieren mich nicht - ich habe gekaufte Software und die setze ich ein. Und das lasse ich mir auch bezahlen. Anders gibts keine Unterschrift. So einfach ist das. Als Selbstständiger ust das ha auch vollkommen legitim und in Ordnung. Wenn ich die Förderung haben wollte müsste ich auch auf jemanden Gewerblichen zurückgreifen. Zumal der Abgleich in Summe ja auch noch hälftig gefördert wird (sagte mir der Energieberater von dem ich mich getrennt habe). Für mich rechnet sich die Förderung einfach nicht - und ich bin in der glücklichen Position, dass ich sie auch nicht zwingend brauche.
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08.07.2025 17:34:28 |
Zitat von muscheid  So ist das. Und der Regelfall ist leider, daß oft keine Pläne vorhanden sind - man müß alles selbst aufmessen, Räume, Fenster, HK,.... und danach eingeben ins Programm. Die Zeit dazu will bezahlt werden, und auch die eingesetzte Technik/ Programme. Also wenn das derart aufwendig für den[...] Spätestens im Altbaubestand ist das eh nicht richtig möglich. Der Ersteller kennt ohne entsprechende Unterlagen ja nicht den Aufbau von Wänden und Decken. Klar, bei ner 30er Jahre Klinkerbude ist das kein Thema, aber in den 60er, 70er, 80er Jahren, da wird das erfahrungsgemäß nix. Zitat: Der Nutzer kann machen, was er will. Aber wenn er eine Unterschrift braucht, dann ..... Ist das gleiche wie bei denen, dei ihre Gas-Ölheizung selbst zusammenbasteln und dann später ein Problem mit dem BSM haben, weil der ne Fachunternehmerbescheinigung will.. Die gibts auch nicht solo, auch nicht für 500,-€. Keine Angst, es findet sich wer anderes der 500€ nimmt, einmal drüber guckt, den Zettel schreibt und 3h früher Feierabend macht. Oder dem 5 Bilder per EMail reichen...
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08.07.2025 19:25:53 |
Zitat von GeoMinister  Ich habe die Original Baupläne und Materialien, ich weiss was alles saniert wird, und dadurch habe ich das Berechnungsmodel natürlich wirklich detailliert erstellen können. Und dann weisst Du halt auch bei perfekter Software trotzdem nichts - schlafen die Bewohner lieber bei 14° oder braucht es 25° im Schlafzimmer? - wie oft und wie lange geht die Terassentür auf? (Haustiere, Raucher,...) - wird Keller und Dachgeschoss beheizt? Am Ende kommt ein wichtig aussehender Ausdruck aus der Software, hunderte Seiten Aber die Eingangsgrößen wurden nie abgefragt, die machen aber viel aus
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08.07.2025 21:21:58 |
Zitat von KR0815  Zitat von GeoMinister  [...] Und dann weisst Du halt auch bei perfekter Software trotzdem nichts - schlafen die Bewohner lieber bei 14° oder braucht es 25° im Schlafzimmer? - wie oft und wie lange geht die Terassentür auf? (Haustiere, Raucher,...) - wird Keller und Dachgeschoss[...] Das Haus gehört mir, also weiß ich diese Sachen alle. Aber mach du dein Ding, ich mach meins.
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