Hallo zusammen,
ich betreibe eine Vaillant aroTHERM Split plus mit ca. 12 m Kältemittelleitung zwischen Außen- und Innengerät. Die Anlage funktioniert grundsätzlich, Warmwasserbereitung läuft durch. Allerdings zeigt mir das System im Statusmenü während des WW-Programms immer wieder einen negativen Superheat-Wert (Überhitzung) von etwa MINUS 2,4 K an (z. B. bei Kältemitteltemperatur 13,6 °C). Die Unterkühlung liegt stabil bei ca. 4,0 K, also im Sollbereich. Das würde ja bedeuten, dass flüssiges Kältemittel in den Verdichter gelangt - was kurzfristig die Anlage beschädigen wird...
Ein paar Hintergrundinfos:
Kältemittel: R32
Leitungslängen: Gasleitung ca. 12 m (½″), Flüssigkeitsleitung ca. 12 m (¼″)
Meine Überlegungen:
In der Gasleitung befindet sich ca. auf halber Strecke (nach 6 m) eine sichtbare Querschnittsverformung (ovalisiert: Außendurchmesser von 13 mm auf ~9 mm reduziert), vermutlich durch unsachgemäßes Biegen.
Die Anlage wurde im April installiert, ansonsten keine bekannten Auffälligkeiten, keine Fehlermeldungen
Sensorik und Elektronik wurden bisher nicht getauscht
Die Frage an die Experten:
Kann eine solche Querschnittsverformung in der Sauggasleitung zu einer fehlerhaften Druckmessung und damit rechnerisch zu einem negativen Superheat führen – obwohl der Betrieb weiterhin scheinbar normal läuft?
Oder wären alternative Ursachen wahrscheinlicher (Sensorproblem,
Regelungsfehler, Kältemittelmangel etc.)?
Ich würde mich sehr über Einschätzungen und Rückfragen freuen. Wenn gewünscht, kann ich auch ein Bild der Leitung beifügen.
Viele Grüße