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23.07.2025 18:49:52 |
Hallo zusammen, wir überlegen aktuell auf Wärmepumpe umzurüsten und es wäre für die Effizienz wie ich gelesen und verstanden habe von Nutzen, auf einen Wärmetauscher im Fußbodenheizungskreis zu verzichten (während man den Mischer immer noch braucht). Denn im Primärkreis sind noch 14 Heizkörper (davon 9 regelmäßig im Betrieb) vorhanden, die wahrscheinlich eine höhere VL- Temperatur von ca. 42 °C (hatte ich im Winter bei ca. -6 °C getestet) brauchen; die FBH (ca. 105 qm) kam völlig problemlos mit ca. 30°C aus, als hier ca. -6 °C draußen waren. Auf den Schläuchen erkenne ich das Datum 3.7.1989 und einen Aufdruck "diffusionsdicht" nach DIN 16892 18x2. warum hat man damals trotzdem einen Wärmetauscher installiert? Kann man also alles auf einen Kreis tun? Dann könnte man auch sowieso auf einen Pufferspeicher verzichten. Danke vielmals für eure Hilfe. Gruß Sanianfänger
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23.07.2025 18:53:14 |
Der Wärmetauscher ist wohl eingebaut worden weil Geld verdient werden muss. Falls Du die vorhandenen Heizkörper mit identischer Vorlauftemperatur fahren kannst ist übrigens auch der Mischer obsolet. Unser Haus ist Bj. 1999 und die Heizkörper damals derart leistungsfähig dimensioniert, dass die faktisch nur mit maximal +35,x°C Vorlauftemperatur betrieben werden müssen wenn mehrere Tage hintereinander richtig eiskalte Außentemperaturen herrschen. Zuletzt war in Februar 2021 solch eine Kältephase mit Stundenweise bis zu -20°C. Seit 2014 gibt's aber bei uns auch keine Thermostate mehr und ich habe das System sehr penibel thermisch abgeglichen. Bei Interesse findest Du auf folgend verlinkter Seite eine Dokumentation zu der von mir in der Anlage nachgerüsteter Wandheizung. 👉 http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Wandheizung_in_Betrieb |
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23.07.2025 18:56:38 |
Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass man die Heizkörper mit 30 °C fahren und die Räume im Obergeschoss und unten im Souterrain warm bekommen kann.Allerdings hatte ich die Heizkörper nachts zugefahren. ggf. ändert sich das wenn man alle Ventile dauerhaft offen lassen würde?
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23.07.2025 19:05:57 |
Notfalls musst Du dann den ein oder anderen Heizkörper gegen einen leistungsfähigeren austauschen. Eine Möglichkeit ist auch die Nachrüstung von Lüftern an den Heizkörpern. Damit bekommst Du definitiv hin mit wesentlich weniger Heizwassertemperatur fahren zu können. Die 24/7 Nutzung aller im Haus vorhandenen Einzelheizkreise ist natürlich mit bedarfsgerechter Heizwasserdurchsatzmenge Voraussetzung dafür, dass die geringstmögliche Vorlauftemperatur funktioniert.
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23.07.2025 19:14:26 |
Danke euch für die schnellen Rückmeldungen.
Ist denn der Einsatz eines Mischers so problematisch?
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23.07.2025 20:59:10 |
Zitat von Sanianfaenger  .Allerdings hatte ich die Heizkörper nachts zugefahren. ggf. ändert sich das wenn man alle Ventile dauerhaft offen lassen würde? Warum hast du das gemacht? Nachtabsenkung macht selten Sinn. Und wenn macht man das am Wärmeerzeuger. Zitat von Sanianfaenger 
Ist denn der Einsatz eines Mischers so problematisch?
Der Mischer selber nicht. Aber das der Wärmeerzeuger eine hohe Temperatur teuer erzeugt und der Mischer das dann runter mischt ist ineffizient
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23.07.2025 22:56:23 |
Hallo, aber man muß doch realistisch sehen, daß nicht jeder bei HK und FBH die FBH über den Rücklauf der HK anfahren kann. Das mag im Einzelfall gehen, ist aber sicher mit viel Aufwand verbunden, den halt nicht jeder machen kann/will. Und ein Heizungsbauer wohl erst recht nicht. Also wird man die für HK höhere Temperatur bereitstellen und für die FBH über Mischer auf das notwendige niedrigere Niveau runterbringen. Gruß Heinz
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24.07.2025 07:45:06 |
Ob der Aufwand verhältnismäßig oder nicht ist kann aus der Ferne niemand abschätzen. Aber in diesem Fall, O-Ton TS: "Allerdings hatte ich die Heizkörper nachts zugefahren. ggf. ändert sich das wenn man alle Ventile dauerhaft offen lassen würde?", denke ich die Wahrscheinlichkeit ist da, dass mit den vorhandenen Heizkörpern einiges möglich ist. Unter anderem am Beispiel des von skyme auf seiner Anlagenseite mit Wort und Bild sehr umfangreich und verständlich dokumentierten Heizkörperumbaus seiner 1978er Immobilie ( http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Anlage_skyme#Die_Heizfl.C3.A4chen) ist nachvollziehbar wie relativ unkompliziert das gemacht werden kann. Durch damit konsequent weniger benötigtes Heizwassertemperaturniveau ist langfristig sehr viel geringerer elektrischer Antriebsenergiebedarf gegeben und entsprechend "lohnt" sich solche Maßnahme.
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24.07.2025 08:13:23 |
Hallo, Durch damit konsequent weniger benötigtes Heizwassertemperaturniveau ist langfristig sehr viel geringerer elektrischer Antriebsenergiebedarf gegeben und entsprechend "lohnt" sich solche Maßnahme.Volle Zustimmung. Das sollte das Ziel jeder Heizungsoptimierung sein, egal ob WP oder Öl/Gas/Fern. Im DIY sollte Dein Vorschlag auch das Ziel sein. Fehler lassen sich da kostengünstig beheben. Aber wenn der Heizungsbauer das machen soll wird es schwierig. Der soll ja dafür gerade stehen, daß es überall im Haus wie gewünscht warm wird. Und da wird er den sicheren Weg mit Mischer wählen. Gruß Heinz
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24.07.2025 08:24:43 |
Zitat von lowenergy 
Unser Haus ist Bj. 1999
Zwischen 1999 und dem 1989 vom Themenstarter lagen allerdings wärmetechnisch Welten, genauer geasgt die WSVO 1995. Von daher werden seine Gebäudehülle und Heizkörper nicht so genügsam sein wie deine. Aber was nicht ist kann ja noch werden: 1. Durchheizen 2. Dämmen, dämmen, dämmen 3. Größere Heizkörper einbauen, woimmer es geht 4. Mit Heizkörperlüftern nachhelfen 5. Über Klimageräte im Obergeschoß nachdenken. Im Gegensatz zur FBH können die neben Heizen und Kühlen auch die Luft entfeuchten.
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25.07.2025 09:22:26 |
Ich habe im OG und UG Plattenheizkörper, teilweise zwei Heizkörper in einem Raum oder nur ein Heizkörper, dann aber sehr groß (z. B. Schlafzimmer 200x60x10). Beispiel Kinderzimmer: Raumgröße 4x4x3,5m/Schräge/2m tiefster Punkt: zwei Plattenheizkörper, jeweils rechts und links vom Raum Größe jeweila 80x60x10 Geht das denn mit einer Vorlauftemperatur von sagen wir mal 29 °C oder niedriger? Kriegt man den Raum dann warm oder müssten man hier ggf. Ventilatoren installieren (Steckdosen in unmittelbarer Nähe)? Oder man müsste damit leben, dass man im EG wärmere Temperaturen hat, damit die Systemtemperatur niedrig bleiben kann. Andernfalls käme man um höhere VL-Temperaturen und damit einem Mischer und damit einer schlechteren Effizient nicht herum. Frage: Sollte man den Mischer nicht "sicherheitshalber" vorsehen und dann, wenn man sieht, dass es auch anders geht, den künftig einfach auf 100% offen laufen lassen bei dann angepasster niedrigerer Vorlauftemperatur? Viele Grüße
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25.07.2025 09:42:11 |
Kann man alles rechnen, z.B. mit DanBasic. Die Raumgröße spielt nicht die wesentliche Rolle, sondern die Wände und Dachbereiche zur Außenluft hin, nach Fläche und U-Wert. Was da an Wärme pro Stunde entschwindet, muß kontinuierlich nachgeheizt werden. Bei 29°C bin ich eher skeptisch, da nenneswerten Wärmeübertrag hinzubekommen.
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25.07.2025 09:46:29 |
Danke! Daher die Frage: lieber einen Mischer vorsehen, um den später, nach vielem optimieren, ggf. einfach "kurzzuschließen"? Geht das?
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25.07.2025 12:12:57 |
Man kann den Stellmotor abziehen, dann bleibt der Mischer unverändert stehen. Von Hand verstellbar ist er dann immer noch.
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25.07.2025 12:28:47 |
Hallo, man kann einen Mischer auch auf- bzw. zufahren und dann den Strom trennen. So hab ich das bei mir gemacht. Hieß bei mir, die Steuerung für die Heizkurve stromlos zu machen. (Heizkurve wird jetzt über PWM-Pumpe angefahren) Gruß Heinz
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28.07.2025 09:36:59 |
Zitat von Karker Rabau  Hallo, man kann einen Mischer auch auf- bzw. zufahren und dann den Strom trennen. So hab ich das bei mir gemacht. Hieß bei mir, die Steuerung für die Heizkurve stromlos zu machen. (Heizkurve wird jetzt über PWM-Pumpe angefahren) Gruß Heinz Die Heizungsfirma sagt, dass sie keinen Mischer anbieten wollen, sondern eine Festwertmischerstation. Ist das empfehlenswert im Vergleich zu einem Mischer? Spricht was dagegen?
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28.07.2025 10:40:37 |
Hallo, zu Festwertmischerstation lese ich folgendes: Hiermit kann die Regelung der Vorlauftemperatur auf einen vorgewählten festen Sollwert (30 – 50 °C) erfolgen.Das würde ich nicht akzeptieren, denn Du mußt dann offenbar die Temperaturen in den Räumen mit FBH am "Heizkörper/im Zimmer" regulieren, d.h. es werden z.B. permanent 40° in die FBH geliefert, obwohl nur 32° gebraucht werden. Das kann man natürlich händisch nachregulieren, aber dann rennst Du stets in den Keller wenn die AT sich ändert, nennt sich dann " Heizkurve manuell" :-)) Laß einen Mischer einbauen der über Heizkurve die VLT der FBH steuert. Die Steuerung z.B. von TA, Österreich kostet nicht die Welt. Evtl. kann sogar die WP zwei Heizkurven ?? Nochmal der Hinweis: Mach im Winter den thermischen Abgleich Deines Hauses. Wenn der erfolgt ist sollten alle HK-Ventile voll auf sein bzw. demontiert. Du solltest versuchen, die VLT der Heizkörper so weit wie möglich runter zu bekommen. Das spart richtig Geld!!! Mit Nachtabsenkung funktioniert das nicht so recht, weil dann am Morgen wieder hochgeheizt werden muß. Gruß Heinz
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28.07.2025 18:50:07 |
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29.07.2025 09:10:58 |
Es ist extrem frustrierend! Jede Heizungsfirma, jeder Energieberater, alle sagen was anderes!
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29.07.2025 09:31:54 |
Hallo, ja, der Heizi will Dir - bis auf Ausnahmen - was verkaufen was in jedem Fall läuft, egal ob effizient oder nicht, da sind auch die Herstellerschemata überwiegend drauf ausgerichtet. Und Energieberater darf sich jeder nennen auch ohne solide Ausbildung. Da kommt häufig auch nicht viel sinnvolles bei raus, siehe zahlreiche Beiträge hier. Du mußt schon viel lesen und Dir Deine eigene Meinung bilden und hier im Forum auch sortieren nach Leuten, die die Welt retten wollen, notfalls mit der Brechstange, solchen für die die WP wohl Teufelszeug ist. Und da sind dann viele Berichte "ich hab es so und so gemacht und jetzt läuft es so. Anders geht es kaum wenn DIY angesagt ist. Und vor Fehlern ist man dann auch nicht gewappnet, aber bei DIY ja nicht so schlimm, ist leicht zu ändern. Also ruhig dreimal fragen wenn was unklar ist. Gruß Heinz
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02.08.2025 21:01:14 |
Bei einer Fußbodenheizung sollte ein konstanter Druck im System sein damit die Heizkreise gleichmäßig mit Wasser versorgt werden.Bei unterschiedlichen Druckverhältnissen werden die langen Heizkreise am Ende nicht richtig warm.Durch die Heizkörper habe ich keinen gleichmäßigen Druck Ventile öffnen Mal mehr oder weniger oder sie wenden auch Mal ganz auf-oder zugedreht.Dadurch sinkt der Komfort einer gleichmäßigen Temperatur auf dem Fußboden.Deshalb ist es immer besser wenn Heizkörper und Fußbodenheizung eine eigene Pumpe haben.
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03.08.2025 10:31:59 |
Der WÄRMEDRUCK in den wasserführenden Wärmeaustauschflächen muss konstant auf bedarfsgerechtem Niveau gehalten werden können! Völlig richtig ist, dass eine konstante Heizwasserdurchsatzmenge 24/7 mit ausreichend hoher Quantität in sämtlichen wasserführenden Wärmeaustauschflächen im Haus gegeben sein muss um konsequent mit möglichst niedrigem Vorlauftemperaturniveau fahren zu können. Dann funktioniert auch bei "normalen" Heizkörpern, vorausgesetzt, dass diese angepasst dimensioniert worden sind, diese parallel zu Flächenheizkreisen mit identischem Vorlauftemperaturniveau betreiben zu können. Ich habe in unserer 1999 gebauten Immobilie schon 2008 den Mischer und die beiden Pumpen demontiert und auf eine gemeinsame Hocheffizienzpumpe umgebaut. Bei diesem ersten Test waren sämtliche Heizkörper- und Flächenheizkreise parallel zueinander verschaltet. Die damals installierte Hocheffizienzpumpe, eine Wilo Stratos ECO 25/1-5, hatte definitiv nicht die Leistung um genügend Heizwasserdurchsatzmenge realisieren zu können, aber trotzdem funktionierte das Prinzip grundsätzlich schon okay. Die von mir ab 2013 hier im Forum zur Panasonic WH-MDC05F3E5 verfolgte Diskussion hat mich dazu getrieben genannten Luft-Wasser-Wärmepumpenmonoblock zu erwerben. Mit in Oktober 2014 erfolgter DIY-Installation dieser Monoblockmaschine war darin integrierte sehr viel leistungsfähigere Hocheffizienzpumpe in der Hausheizkreishydraulik verfügbar und das hat mich direkt den Schritt wagen lassen die sechs Fußbodenheizungskreise des etwa 90 qm großen Erdgeschosswohnraumes direkt hydraulisch in Reihe in den Rücklauf der restlichen Heizkreise vom Unter- und Dachgeschoss einzubinden. Diese Entscheidung habe ich bis zur letzten Heizperiode nicht bereut, denn das System funktioniert einwandfrei. In der gesamten Anlage ist kein Pufferspeicher, kein Mischer und auch keine Thermostatregelung vorhanden. Ausschließlich die außentemperaturgeführte Vorlauftemperaturmodulation der Wärmeerzeuger ist seit von mir akribisch ausgeführtem thermischen Abgleich (zuletzt in 2017 nach Austausch des Fußbodenoberbelages im Wohnzimmer) für den absolut bedarfsgerechten Wärmeenergieeintrag ausreichend. Der in Februar 2021 zuletzt erfolgte Stresstest hat's gezeigt. Mit 1999 während des Hausneubaus installierten Heizkörpern (Typ 11, 22, 33 und einem Handtuchtrockner), die parallel zu 3 FBH und einem Wandheizungskreis mit maximal +35,x°C im Vorlauf angefahren worden sind, war damals bei einige Tage hintereinander gegebener niedriger Außentemperaturen (Stundenweise bis zu -20°C) realisierbar die thermische Behaglichkeit im Haus auf akzeptablem Niveau halten zu können. Während dieser Zeit ist der Rücklauf dieses Systemteiles nur um ~3 Kelvin abgekühlt direkt als Vorlauf der Fußbodenheizung im Erdgeschoss mit 1.150 Liter Heizwasserdurchsatz pro Stunde nutzbar geblieben und auch dort für den ausreichenden Wärmeenergieeintrag tauglich gewesen.
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03.08.2025 11:56:35 |
Um auf deine Eingangsfrage zurück zu kommen. Selbst wenn bei dem Baujahr "diffusionsdicht" auf den Rohren steht, würde ich da nicht auf den Wärmetauscehr verzichten. Eine saubere Trennung über Wärmetauscher von "alten" unklaren und verschmutzen FBH-Leitungen überwiegt nach meiner Ansicht. Es handelt sich anscheindend um ein EFH mit UG und DG mit HK und EG mit FBH. Wenn die Wohnfläche jetzt nicht deutlich über 250m2 liegt würde in deinem Fall den HK-Kreis und die FBH über einen Wärmetauscher trennen. Dazu den Heizkörperkreis und den Wärmetauscher (der FBH) parallel an die Wärmepumpe anschließen. Und zwar direkt an die WP, ohne Parallelpuffer. Den brauchst du da vermutlich nicht, da über den Wärmetauscher der Volumenstrom gewährleistet ist. Der Volumenstrom über den Wärmetauscher muss aber einstellbar sein (z.B. Taconova Tacosetter Bypass). In den Rücklauf ein kleiner Rücklaufpuffer. Als Pumpe reicht die der WP. Der Sekundärkreis mit Mischer und Pumpe für die FBH entnimmt die Wärme dann aus dem Wärmetauscher. Da geht zwar etwas Effizienz verloren, aber da reden wir von Beträgen bei üblichen EFH von etwa 50 bis max. 100€ im Jahr. Dafür werden die HK auch warm. Die Regelung für die FBH auf alle Fälle witterungsgeführt. Mit externer Regelung oder über die WP Die Heizkurve der WP dann so niedrig wie möglich für die HK optimieren. Aus meiner Erfahrung klappt das mit HK-Kreis = FBH Temperaturen äußerst selten. 30°C sind einfach für Konvektoren zu wenig. Höchstens wenn da 10 oder 11 Konvektoren mit extrem großer Fläche verbaut sind. 33 Konvektoren haben wenig Strahlungswärme und arbeiten über Konvektion, was bei niedrigen Temperaturen kaum funktioniert. Mir wäre eine problemlos funktionierende Heizung wichtiger als da den letzten € zu sparen.
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03.08.2025 12:47:52 |
Zitat von Friedhelm Bode  Bei einer Fußbodenheizung sollte ein konstanter Druck im System sein damit die Heizkreise gleichmäßig mit Wasser versorgt werden.Bei unterschiedlichen Druckverhältnissen werden die langen Heizkreise am Ende nicht richtig warm.Durch die Heizkörper habe ich keinen gleichmäßigen Druck Ventile öffnen[...] Das ist leider nicht ganz richtig was du da schreibst. Es ist völlig unerheblich ob ein Kreis incl FBHZ oder Heizkörper angeschlossen ist. Die Auslegung der Pumpe ist alleinig entscheidend. Wenn das System so krass voneinander abweicht das kein dP mehr vorhanden ist dann bedient man sich Differenzdruckgesteuerten Strangregulierventilen je Heizkreis. Eine 2 Pumpenlösung ist nur notwendig wenn der Mindestvolumenstrom nicht passt. Das sollte aber in kleinen Gebäuden wie einem EFH nicht der Fall sein. Grüße
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