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03.08.2025 14:27:21 |
Hallo zusammen, wir haben seit einigen Wochen eine EU10L in Betrieb und sind damit auch wirklich zufrieden. Wenn es draußen so um die 20(+) Grad war und die WP den PV-Überschuss zum Aufheizen nutzte, dann war auch die VL-Temp für die FB-Heizung immer passend, da ja sowohl Brauchwasser und auch der Boiler im PV-Modus 10K überheizt werden. Jetzt ist es allerdings so, dass kaum PV-Leistung ansteht (Brauchwasser und Boiler werden nicht überheizt) und es etwas kühler draußen ist. Nun reicht die Boiler-Temp. nicht mehr, um die geforderte VL-Temp für die FB-Heizung zur Verfügung zu stellen. Die geforderte VL-Temp liegt deutlich über der gemessenen VL-Temp (siehe Bilder) und die Lambda springt nicht an, um den Boiler zu heizen. Das Bad ist jetzt schon deutlich kühler als es sein sollte und auch im Wohnraum passt es grad noch so eben. Ich will hier aber als Laie nichts verstellen und frage deshalb euch, wie man das korrigieren kann, damit es fachlich richtig ist - wenn man das so sagen will... Muss da etwas an der/den Hysteresen korrigiert werden? DANKE euch! Bilder (extern): UebersichtModulkonfiguration |
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03.08.2025 14:43:50 |
Nach meinem Kalender ist es August. Ich hätte jetzt vermutet, daß sich die Lambda einfach weigert, im Hochsommer bei 20+ Graden zu heizen.
Aber letzendlich wird’s eine Einstellungssache sein, und das sollte Landa auch per Fernzugriff ändern können.
Oliver
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03.08.2025 14:55:31 |
Dein Kalender täuscht dich nicht - allerdings sind bei uns gerade 17 °C AT. Der Radiatorenkreis ist auch in der Sommerpause. Allerdings liegt unser Bad auf der Nordseite und kühlt schnell aus bzw bekommt keine Sonnenwärme durchs Fenster. Deswegen läuft der FBH-Kreis ab 22 Grad AT. Aber das war hier eigentlich nicht das Thema, sondern dass die geforderte VL-Temp nicht erreicht wird ;-)
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03.08.2025 15:04:05 |
Hallo, wo steht die Sommer-Winter-Umschaltung / Heizgrenze / etc.? MfG
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03.08.2025 15:15:50 |
da würde ich mal in den Heizkreis gehen und den Offset Sollwert mal anheben. Als Anwender geht das. Im übrigen ist Wp RL gesteuert. Wenn du einen Puffer hast, muss der auch angehoben werden.
Gutefrage
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03.08.2025 15:48:54 |
Umschaltung hatte ich geschrieben: Radiatoren bei 16 °C FBH bei 22 °C Das mit dem Soll-Temp-Offset hatten wir schon gemacht. Das ist aber in meinen Augen " Pfusch", da ja die Solltemperatur-Vorgabe stimmt. Diese wird aber nicht erreicht, weil im Boiler das Wasser zu kalt und dann nicht rechtzeitig nachgeheizt wird. Das ist die Puffer-Konfiguration: Puffer-Konfiguration |
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03.08.2025 15:59:47 |
Boiler sind WW Behälter für die Brauchwassernutzung. Puffer nennt man Landläufig die Heizungswasserspeicher. Wenn die Hysterese bei 6 steht macht die WP was sie muss. Sie kann aber nicht denken, daher ist sie nie Schlauer wie der Anwender. Das jetzt als Pfusch zu bezeichnen, hat diese WP nicht verdient. Das Anwenderbuch muss man so oft lesen, bis man es versteht. Gutefrage
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03.08.2025 16:03:10 |
Puffer kommt von puffern. Heb den Puffer um 5-6 K an dann kann der HK bedient werden.
Gutefrage
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03.08.2025 16:49:24 |
Zitat von gutefrage  Boiler sind WW Behälter für die Brauchwassernutzung. Puffer nennt man Landläufig die Heizungswasserspeicher. Wenn die Hysterese bei 6 steht macht die WP was sie muss. Sie kann aber nicht denken, daher ist sie nie Schlauer wie der Anwender. Das jetzt als Pfusch zu bezeichnen, hat diese WP[...] Also dass ich die WP als "Pfusch" bezeichne, würde mir NIE einfallen! Wie bereits geschrieben, sind wir super-zufrieden!!! Für mich wäre es nur Pfusch, wenn ich das VL-Offset anhebe. Offensichtlich "weiß" die Lambda ja, dass sie eine höhere VL benötigt (nämlich 25,9 °C) aber eben aus dem Puffer nur 22,4 °C bekommt, weil dort sicher die Hysterese zum Einschalten zu hoch ist. Müssen dann Einschalt- und Ausschalthysterese gleichermaßen angehoben werden? Für mein Verständnis beginnt die WP dann ja bei zu "enger" Grenzsetzung das häufige Takten?!
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03.08.2025 17:36:58 |
Ich würde mal sagen, die derzeitige Konfiguration der WP ist Pfusch. Wenn die Fußbodenheizung aus dem Puffer bedient wird, nützt es nichts, wenn die Vorlauftemperatur der Wärmepumpe passend ist, die Puffertemperatur aber zu niedrig. Dann wird es auch nicht warm. Das Problem ist in diesem Fall einmal wieder nicht das Gerät, sondern der Benutzer.
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03.08.2025 18:09:18 |
Zitat von Gueho  Das Problem ist in diesem Fall einmal wieder nicht das Gerät, sondern der Benutzer. Als Benutzer NUTZE ich das Gerät. Ich habe an den Einstellungen noch nichts verändert. Die sind alle so, wie sie im originalen Zustand waren. Da ich - wie oben geschrieben - Laie auf dem Gebiet bin und hier nichts komplett verstellen möchte, habe ich mich mit der Frage hierher gewandt. Ich war der Annahme / Hoffnung, dass man hier fundierte Hilfe bekommt... Eine Aussage, dass das Problem der Benutzer ist, ist weder hilfreich noch angebracht. Von entsprechender Hilfsbereitschaft und Kenntnis würden gezielte Ratschläge und ggf. Fragen nach weiteren Einstellungen zeugen, die das "Problem" lösen könnten. Wenn es dir aber nur möglich ist und darum geht, Andere zu verurteilen und selbst keinen Beitrag zu liefern, dann spar dir doch einfach die Buchstaben ;-)
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03.08.2025 19:29:43 |
Temperaturen bzw,. Heizkurve muss der Anwender selbst einstellen. Der Puffer sollte mal Grob 5 k über Heizkurve liegen. Da diese auf 0 Anforderung steht kann sich der HK ja kein Wasser aus dem Puffer ziehen. Jede Heizung hat irgendwo ein Stellrad wo die Wohlfühltemperatur eingestellt werden muss. Gutefrage
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03.08.2025 20:17:44 |
Ich habe jetzt die Einschalthysterese vom Puffer von -6K auf -2K geändert und auch die Ausschalthysterese von 0K auf 4K angehoben. Gemäß Heizkurve sollen bei der FBH jetzt 25,8 °C Vorlauf sein - diese bekommt die Lambda nun auch hin. Die Wärmepumpe hat bei 30,8 °C unterer Temperatur im Puffer (= RL zur Wärmepumpe) das Heizen beendet. Es ist also immer noch ein "Delta" von 6K zwischen Ein- und Ausschalten - wobei das Einschalten nach der oberen Temperatur im Puffer und das Ausschalten nach der unteren Temperatur - geregelt wird. Ich habe das ganze " Fenster" also nur um 4K nach oben verschoben. Sehe ich das richtig? PS: Temperaturen und Heizkurven kann ich selbst einstellen. Auf die Hysterese habe ich normalerweise keinen Zugriff... (Mir ist beim Einstellen von Parametern, deren Auswirkung ich nicht genau kenne, sehr unwohl.)
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03.08.2025 21:35:34 |
Der Puffer sollte ja gleich mit den Radiatoren sein. Die FBh wird über einen Mischer runtergeregelt. Ist das richtig ?. Die emphelung einfach den Offset des Puffers anzuheben kommst du ja nicht nach. Der Puffer hat unten wahrscheinlich keinen Fühler da wird der Masterfühler der Wp verwendet. Wenn der Offset so eingestellt, das es passt korrigiert man die Hezkurve um den Wert des offset und stellt den auf 0.. Es ist ganz einfach. Und FBH hat eine eigene Heizkurve. Gutefrage
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03.08.2025 21:54:12 |
Dass ich beim Puffer einen Offset einstellen sollte, hatte ich so nicht herausgelesen. Ich war der Annahme, dass ich den Offset der FBH nach oben verstellen soll. Das wäre dann vermutlich der Punkt "Heizbetrieb Solltemperaturoffset"?! (Auch der benötigt aber eigentlich Level-2-Rechte) Der steht momentan auf 1K. Ja, die FBH läuft über einen 3-Wege-Mischer. Ja, der untere Fühler im Puffer ist "Fühler Mastermodul" - also RL zur WP. Der obere Fühler im Puffer ist physisch vorhanden (PT1000 an X31). Ergo: Ich mache die Änderung der Hysterese rückgängig und setze Step-by-Step den o.g. Offset vom Puffer nach oben?! Was soll mir dein letzter Satz mit der eigenen Heizkurve der FBH sagen? Diese scheint im Moment ja gut zu passen. Unser Bad hat keinen Einzelraumregler - wird also 1:1 von der WP "gespeist". Das passte im Moment mit den Soll- Vorlauftemperaturen und der Raumtemperatur sehr gut. Leider kam eben zu "kaltes" Wasser aus dem Puffer und es wurde nicht rechtzeitig nachgeheizt. Das Wohnzimmer und die Küche habe ich mit ERR, da tags gut die Sonne durch die Fenster heizt... Zu den Radiatoren kann ich jetzt natürlich nichts sagen, da diese erst ab 16 °C AT mit betrieben werden.
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04.08.2025 01:19:47 |
es ist so das die Heizkurve vom Puffer die Radiatoren regelt, und FBH hat eine eigene Heizkurve. Da FBH überhaupt funktionieren kann, muss Puffer 5 k über der FBH kurve liegen. Jetzt haben wir es doch. Gutefrage
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04.08.2025 08:47:07 |
Nachtrag, du kannst aber nicht den Puffer auf 16 Grad Heizgrenze lassen und dann verlangen das dieser bei 20 Grad den Mischer bedient. Gutefrage
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04.08.2025 09:25:19 |
@ 7thguest Mit Benutzer habe ich nicht dich persönlich gemeint, sondern denjenigen , der die Lambda konfiguriert hat - sorry ! @all Wenn, wie gutefrage ausführt, die Heizkurve des Puffers die Radiatoren regelt, dann hätten wir ja quasi 3 Heizkurven ? welche bleibt denn dann unbeachtet ? Ich denke, die Verwirrung entsteht u. a. deshalb, dass der Begriff Heizkurve originär die Vorlauftemperatur meint, die die Wärmepumpe in abhängigkeit zur Außentemperatur produziert. Das muss immer die VLT für den Heizkreis mit dem höchsten Temperaturbedarf sein. Beim Heizkreis FBH gibt die Heizkurve die VLT an, die die WP mit Hilfe des Mischers produziert. Ich betreue zwar mittlerweile ca 15 Lambdas, allerdings handelt es sich dabei immer um WP mit nur einem Heizkreis, von daher fehlt mir da die praktische Erfahrung. Ich frage mich nun zum einen, ob denn für den Puffer eine eigene Heizkurve bestimmt werden kann, was ich mirn nicht so recht vorstellen kann. auf der anderen Seite irrtiert mich auch die Auswahlmöglichkeit für Ein - und Ausschalthysterese beim Puffer bzw. bei jedem einzelnen Heizkreis. Denn da die Wärmepumpe ja nicht zu separaten Zeiten Wärme für HK, FBH und Puffer macht, sondern immer für alle, kann doch am Ende nur die Einschalthysterese für den HK mit dem höchsten Temperaturbedarf wirksam sein. Oder mache ich da einen Denkfehler ?
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04.08.2025 10:37:19 |
Hallo Guheo, Ich betreue zwar mittlerweile ca 15 Lambdas, allerdings handelt es sich dabei immer um WP mit nur einem Heizkreis, von daher fehlt mir da die praktische Erfahrung. Ich frage mich. Also wenn ich einen geregelten und ein ungeregelten Heizkreis bediene muss ein Organ die Raumregelung übernehmen. In dem Falle von TEe hat dieser ja ERR. Diese Radiatoren werden über den Puffer bedient. Um den Puffer nicht ständig zu überheizen wird eine Witterrungs geführte Heizkurve für den HK eingesetzt. Man kann auch die Err elliminieren und nur mit dem Pufferheizkreis die HKK regeln. Aber in dem Falle von Te der nur gerade mal das Bad erwärmen möchte muss der Puffer ja angefahren werden. Ob man jetzt die Ladepumpe für die Radiatoren sperrt oder die Err zudreht, liegt an der Intelligenz des Betreibers. Man kann auch den Puffer mit einer mindest Temperatur betreiben. Alles ist möglich. Wenn du 15 Lambdas betreust sollte das doch kein Problem sein. Gutefrage
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04.08.2025 21:01:04 |
Zitat von Gueho  @ 7thguest Mit Benutzer habe ich nicht dich persönlich gemeint, sondern denjenigen , der die Lambda konfiguriert hat - sorry ! Dann hatten wir aneinander vorbei geschrieben... Folgende Sachen noch: Der Puffer hat keine eigene Heizkurve. Heizkurven lassen sich nur im Radiatoren- und Mischerkreis hinterlegen. Das ist auch das Einzige, was Sinn ergibt, da der Puffer nur die Heizkreise bedienen soll. Beide Heizkreise senden ihre Wärmeanforderung an den Puffer und die Steuerung überwacht, ob die angeforderte Wärme noch zur Verfügung gestellt werden kann. Die Einschalthysterese gibt an, ab wann die WP den Puffer wieder nachheizt. Hierbei wird die angeforderte Temp. der Heizkreise genommen und der Wert der Hysterese und ggf. auch der eigestellte Offset des Puffers addiert (z.Bsp. FBH fordert 25 °C VL, der Puffer hat einen Offset von 1K eingestellt und die EINSCHALT-Hysterese bei -2K. Damit heizt die WP den Puffer beim Unterschreiten der oberen(!) Temperatur von 25+1-2 = 24 °C wieder auf. Die AUSSCHALT-Hysterese stoppt das Aufheizen, sobald die untere(!) Puffer-Temp den Wert von Anforderung + Offset + Hysterese überschreitet. Hier also 25+1+4 = 30 °C. Momentan kann ich natürlich nur die FBH nutzen, weil die Radiatoren im Sommerschlaf sind.
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05.08.2025 00:47:18 |
mh, die Radiatorkurve ist doch die Pufferkurve, nur die fbh hat einen Mischer.
Gutefrage
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05.08.2025 09:34:58 |
Zitat von 7thGuest1  Zitat von Gueho  [...] Als Benutzer NUTZE ich das Gerät. Ich habe an den Einstellungen noch nichts verändert. Die sind alle so, wie sie im originalen Zustand waren. Da ich - wie oben geschrieben - Laie auf dem Gebiet bin und hier nichts komplett verstellen möchte, habe ich mich mit der Frage[...] Vielleicht liegt hier ein Mißverständnis vor: mein Schwager zum Beispiel erwartet, dass seine Heizung die Hütte warm macht. Mit der Heizung, die ihm gehört, möchte er sich nicht beschäftigen. Bei seiner Stereoanlage ist das anders: er möchte Musik hören und er weiß ganz genau, was er tun muss, damit das passiert. Funktioniert was nicht, geht er der Sacxhe auf den Grund und findet auch raus, woran es liegt und beseitigt das Problem - natürlich kann er defekte Geräte nicht selbst reparieren - aber das meine ich ja auch nicht. Du musst Dich in die Bedienung Deiner ANlage schon auch einlesen, damit Du weisst, was zu tun ist, wenn die Nlage Deine Wünsche nicht erfüllt, weil die Parametrierung im Regler nicht den Einstellungen entspricht, die nötig sind, um Deine Wünsche zu erfüllen. Sowas ist nicht Heizungsbauer-Sache, sondern Besitzersache. Eben so, wie ich auch nach der Bedienelektronik meines Autos die nötigen Einstellungne mache, damit die Klimaanlage bei Hitze läuft und sowohl die Temperatur stimmt und es dabei auch nicht unangenehm zieht. Gruß - Eddi PS: ich kenne mich mit dem Regler meiner WP sehr gut aus (Daikin Altherma 3R), weil ich mich sorgfältig in die Bedienanleitung ihres Reglers eingelesen habe und auch hier aus dem Forum viel dazu über meinen WP-Typ gefunden habe. Was ich an Deinen Bildern aber sehe: 1 der WW-Speicher scheint mir mit 45° absolut ok. 2 FBH Kreis mit Pumpe läuft; Soll-VLT ist offenbar 25,9°C gemäß der eingestellten Heizlinie. Deine IST-VLT im FBH-Kreis ist 22,4°C. 3 Die WP selbst ist aus. Frage ist also, ob Heizbetrieb bzw. Kühlbetrieb im Regler auf „an“ sind - damit erlaubt man der WP, überhaupt zu laufen. Sie schaltet dann aus, wenn es zu wenig Wärmeabnahme gibt oder die Außentemperatur höher als die Heizgrenztemperatur, also die Außentemperatur ist, unterhalb derer die WP überhaupt Wärme liefern soll. 4 Und die auch schon gestellte Frage war daher, welche Heizgrenze im Regler für den Heizbetrieb eingestellt ist. Deine Antwort war da nicht sehr klar. Mit dem Parameter (bei mir heißt er „heizen bis“) bestimmt man, ab welcher Außentemperatur die WP sich einschalten soll. Aber Achtung: der Regler verwendet dazu üblicherweise eine gemittelte Temperatur über mehrere Stunden (bei mir einstellbar auf 24 h, 48 h oder 72 h). Da der Wärmebedarf in deinem Haus aktuell SEHR gering ist - jedenfalss ganz sicher weniger als 2,2 kW, wird die WP auch „takten“. Deine WP kann nämlich minimal ca. 2 kW Wärme liefern. Wird ihr weniger abgenommen, muss sie irgendwann ausgehen. Und das geht so: sie liefert Wärme bis der Puffer mit seinen lt. Bild 21,0° über der dem Regler erlaubten Soll-VLT-Überschreitung liegt und schaltet dann aus, denn sonst würde sie den Hitzetod sterben. Der Heizkreis läuft dabei aber weiter. Ist die Temperatur im Puffer dann tiefer gefallen, als es die Reglereinstellung zuläßt, geht die WP wieder an. Wie das bei Deinem Regler, ist musst Du selbst herausfinden, denn dafür gibt es ja die Bedienanleitung (!) oder jemand mit eigener Lamda schreibt es dir hier. Möglicherweise sehen wir in den Bildern auch nichts anderes als einen solchen Takt. Denn: eine FBH fühlt sich bei 25,0°C Soll-VLT ja auch nicht warm an. Wer das erwartet, hat - sorry - die Aufgabe einer FBH falsch verstanden: sie soll die Raumtemperatur mit einer möglichst niedrigeren VLT im Bad z.B. auf 23°C halten und nicht den Fußboden heiß machen. Schon gar nicht an einem kühleren Sommertag mit 19°C, wo Du im Bad zum Beispiel einen Heizbedarf von vielleicht 30 - 100W hast. Wäre der Fußboden nun fühlbar warm d.h. > 30° warm, hättest Du eine Raumtemperatur auf Tropen-Niveau. FBHs heizen eben nicht über eine hohe Soll-VLT, sondern über die Fußboden fläche und die Länge des darin verlegten FBH-Schlauchs. Und weil bei der großen Fläche die VLT nur wenig höher als die Raumtemp. sein muss, ist sie die ideale Art der Wärmeübertragung für WPs, die nur bei niedrigen VLT maximal effizient laufen.
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05.08.2025 09:49:41 |
Zitat von 7thGuest1  Ich habe jetzt die Einschalthysterese vom Puffer von -6K auf -2K geändert und auch die Ausschalthysterese von 0K auf 4K angehoben. Gemäß Heizkurve sollen bei der FBH jetzt 25,8 °C Vorlauf sein - diese bekommt die Lambda nun auch hin. [...] Temperaturen und Heizkurven kann ich selbst einstellen. Auf die Hysterese habe ich normalerweise keinen Zugriff... (Mir ist beim Einstellen von Parametern, deren Auswirkung ich nicht genau kenne, sehr unwohl.) Du kennst Dich ja doch deutlich besser aus als Du anfänglich vorgegeben hast! Sehr schön! Natürlich war mir auch sehr unwohl, als ich mich zum ersten Mal in die Monteurseinstellung begeben habe, weil auch ich Sorge hatte, dass ich Dinge verändere, die ich gar nicht verändern wollte. Der einzige Weg daraus ist: Bedienanleitung lesen, Bedienanleitung lesen und hier im Forum Lamda-Threads lesen. Eine gute Bedienanleitung erklärt genau, was die Reglerparameter so bewirken - Meine tut das jedenfalls. Und wenn man dann denkt, man hat einen Punkt gefunden, der eine Lösung bringt, dann muss man sich auch überwinden, den Regler Parameter entsprechend anzupassen. Gut ist dabei, wenn man sich aufschreibt, was man genau in welchem Menü verändert hat. Ganz ehrlich: hier im Forum wird schon erwartet, dass diejenigen, die Hilfe suchen, aktiv mitarbeiten - so, wie du das ja jetzt im weiteren Verlauf auch beschrieben hast. Du hast die Hysterese deines Puffers auf ein höheres Temperaturniveau verschoben. Damit sollte das Problem gelöst sein. Wenn nicht: bitte wieder melden! Gruß - Eddi
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05.08.2025 10:12:56 |
Zitat von gutefrage  mh, die Radiatorkurve ist doch die Pufferkurve, nur die fbh hat einen Mischer.
Wenn der Radiatorkreis aber bei 15°C zu macht und die FBH erst bei 22°C, rennt die WP nicht los, weil der Radiatorkreis "nö" sagt. Egal was die FBH an ihrem Mischer dreht. Normalerweise liegt die VLT im ungemischten Radiator-Heizkreis über der VLT im gemischten FBH-Kreis. Dann würde es auch funktionieren.
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05.08.2025 13:45:05 |
ajokr, über den Punkt sind wir schon drüber, Das hat TE schon erkannt. Wir wissen aber nicht wie der Radiatorenkreis eingebunden ist Stich, Parallel oder Reihe ? Alles ist ja möglich. Wenn der HB jetzt super dupper gearbeitet hat, und die HK liegen in Reihe, dann hätte er ein HKP sparen können. Das weiss nur der liebe Gott. Das Grausamste wäre ja noch der 2 Mischer. Gutefrage
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