Hallo liebes Forum,
ich hätte folgende Frage:
Ich habe ein EFH, BJ Anfang der 80er Jahre mit FBH im Wohnbereich (EG, 1. OG, DG) und 2 Kellerheizkörpern. Wohnfläche ca. 135 qm, teilweise energetisch saniert (neue
Fenster und Außentüren, Dach neu gedämmt und gedeckt).
Die Kellerheizkörper sind aber nie eingeschaltet, nur beim
Frostschutzprogramm schalten sie sich ein, laufen dann aber auf der gleichen
Heizkurve, wie die FBH, der Keller ist warm genug.
Insgesamt bin ich sehr unglücklich mit der Wolf-Heizung (Wolf CGS 2 20/160). Sie hat zu viel Power, kann für meinen Heizbedarf nicht weit genug runter modulieren, daher viele Takte. Mit viel Geduld und Input hier aus dem Forum (ich habe zunächst viel gelesen), konnte ich das ein wenig reduzieren, aber die kleinere Therme (14 KW) wäre besser gewesen. Mein HB hatte mir aber damals die 20er empfohlen, wegen Warmwasser-Komfort.
An der Wolf ist bisher eine Mischer-Gruppe mit eigener
Pumpe und eine Weiche verbaut.
Aktueller Aufbau:
Therme → Weiche → Mischergruppe
Jetzt zum Problem: Die FBH-
Rohre sind scheinbar nicht diffusionsdicht. Zu der Zeit (Anfang der 80er Jahre) waren die wohl noch diffusionsoffen. Das hat nun nach 4 Jahren dazu geführt, dass die Heizung quasi komplett instandgesetzt werden musste. Alle Tmperatur-Fühler, Wärme-Tauscher, alles was mit dem
Heizungswasser in Berührung kommt, war mit so einem braunen Schmutzfilm überzogen. Die Therme konnte die
Temperatur nicht mehr vernünftig messen und (weil momentan Sommer ist) das
Brauchwasser nur schwer erhitzen. Ein Zyklus hat ca. 45 Minuten gedauert und die Therme hatte pro Tag zwischen 120 und 160 Zündungen, nur für das Brauchwasser.
Die
Instandsetzung lief auf
Garantie, hat mich also nichts gekostet, wäre sonst im 4stelligen Bereich gewesen.
Jetzt soll eine
Systemtrennung eingebaut werden. Kosten ca. 2.000 EUR.
Meine Frage: Zunächst wollte der HB die Weiche rausschmeißen und dafür die Systemtrennung einbauen. Jetzt soll die Weiche drin bleiben und die Systemtrennung danach noch zusätzlich eingebaut werden. Irgendwie kommt mir das nicht sinnvoll vor.
Also der Aufbau soll so sein:
Therme → Weiche → Systemtrennung → Mischergruppe
Zwischen Systemtrennung und Mischergruppe soll noch eine zusätzliche Pumpe verbaut werden (oder vielleicht zwischen Weiche und Systemtrennung, evtl. habe ich das falsch verstanden). Also insgesamt sollen dann 3 Pumpen arbeiten:
1. die interne in der Therme, für den Weg bis zur Systemtrennung
2. eine Pumpe zwischen Systemtrennung und Mischergruppe (oder vielleicht zwischen Weiche und Systemtrennung, evtl. habe ich das falsch verstanden)
3. die Pumpe in der Mischergruppe für die FBH
Und die Kellerheizkörper sollen direkt an den FBH-Kreis angeschlossen werden, da ich die sowieso nie nutze, so sparen wir uns eine weitere Pumpe.
Insgesamt kommt mir das überkomplex vor. Sehr viele Pumpen (die auch Strom verbrauchen), viele Bauteile, die den
Brennwertnutzen minimieren (Weiche + Systemtrennung). Wahrscheinlich sehr komplex zum Einstellen.
Ich hoffe, ich konnte das einigermaßen verständlich erklären.
Ich bitte um euren Experten-Rat, bevor ich die Therme „verschhlimmbesser“
Vielen Dank und viele Grüße!