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24.08.2025 21:05:39 |
Hallo, als Spielerei und um den thermischen Abgleich noch besser hinzukriegen möchte ich die Rücklauftemperaturen der Heizkreise loggen und per WIFI einem Home Assistant, der auf einem Raspberry Pi läuft, zugänglich machen. Welcher Ansatz empfiehlt sich dafür? Controller ESP32 oder ESP8266 mit ESPhome? Sensoren: dallas ds18b20? Der wird öfter mal erwähnt, allerdings hat der nur eine angegebene Genauigkeit von +-0,5K. Wäre es sinnvoll, einen genaueren Sensor zu nehmen, z.B. von Sensirion? Sind solche genaueren Sensoren auch mit 1-Wire verfügbar? Befestigung Sensor am Kunststoff-Rücklaufschlauch der Fußbodenheizung: Braucht man Wärmeleitpaste und ein wenig Dämmung außenrum? Sollte man spezielle Rohranlegefühler kaufen wie dieses Beispiel? Oder einfach den Sensor an den Rücklaufschlauch drankleben mit etwas Klebeband? Bin Anfänger mit Smart Home Basteleien und Sensoren, daher wäre ich für ein wenig Hilfestellung sehr dankbar.
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24.08.2025 21:27:16 |
Es funktioniert alles so wie von Dir beschrieben, leg los Die DS18B20 sind absolut ausreichend für so was Es reicht aus die mit z.B. einem Kabelbinder zu befestigen, etwas Isolierung drum rum Ich nutze die hier schon seit vielen Jahren problemlos Du kannst sie evtl. anfangs alle in ein Wasserbad mit z.B. 40° legen, dann siehst wie sehr sie untereinander abweichen Es interessiert ja nur der Unterschied, nicht der absolute Wert
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24.08.2025 21:31:16 |
Danke dir! Dann werd ich mal bestellen...
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25.08.2025 10:33:56 |
Hallo, Ich hab das noch nicht flächig ausgerollt, aber ich nutze DS18B20 für sowas. Ich leiste mir auch den Luxus die untereinander abzugleichen. Pack dazu das Bündel Sensoren in ein Stück 28mm Kupferrohr mit 20mm Dämmung herum. Dann eine weile liegen lassen und die Temperaturkurve anschauen. Die Unterschiede sind aber weit kleiner als 0,5K. Zumindest Originalsensoren, es gibt auch gefakete. Wasserbad hab ich mal versucht (mit den Sensoren in einer Tüte - die selbst sollten nicht feucht werden), aber das kühlt schnell ab, sodass du schwer sagen kannst was ist jetzt der Unterschied zwischen Sensoren ist und was der Tatsache geschuldet, dass der eine im Bündel direkteren Wasserkontakt hat als der andere. Anhand einzelner Messwerte ist das auch schwer zu sagen wenn die Umgebungstemperatur schwankt, ich schau die Kurven an und versuch die möglichst nahe zusammenzulegen. Ich nutz die "nackten" DS18B20 ohne Metallhülse. Die kleb ich dann mit 1-2 Schichten Alu- oder Kupferklebeband ans Rohr (Idee: Durch Wärmeleitung im Metall auch an die Rückseite vom Fühler die Rohrtemperatur bringen), darüber dann mit einem Kabelbinder festziehen (guter Kontakt zum Rohr) und dann ein Stück Dämmung drüber (keine Beeinflussung durch die Lufttemperatur). Wärmeleitpaste spar ich mir.
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16.09.2025 13:32:21 |
Wozu der ganze Aufwand?
Laserthermometer und fertig. Ist was nicht so wie gewünscht, gleich nachstellen.
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16.09.2025 16:55:48 |
Meine Spielzeugeisenbahn. Muss ich nicht mit objektivem Nutzen begründen.
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16.09.2025 17:09:03 |
Wenn Du schon dabei bist kannst Du analog auch Sensoren an Warmwasser "Vorlauf" und ggf Zirkulation Rücklauf im Trinkwassernetz anbringen. Ich finde das ganz interessant denn man sieht gut wann man wie Wärmeenergie dorthin verwendet, in Ergänzung zu den Heizkreisen. Man würde wahrscheinlich auch unerwünschte Zirkulation sehen.
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16.09.2025 17:35:49 |
Ideen wie von Joerchi nach dem Motto "Bau dir noch nen Tunnel oder eine Weiche in deine Spielzeugeisenbahn" sind äußerst willkommen. Konkret hab ich zwar keine Zirkulation, aber den Warmwasservorlauf zu visualisieren klingt auch so ganz interessant...
Zum Basteln selbst: Momentan kämpfe ich noch mit seltsamem WIFI Verhalten der Wemos D1 Mini, aber bin ja noch komplett frisch im Thema und mache sicherlich beim Flashen noch irgendwas falsch. Ein Schritt nach dem Nächsten, eilt ja nicht mit dem Projekt.
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16.09.2025 21:44:03 |
Zitat von Oetzi_Oetztaler  Momentan kämpfe ich noch mit seltsamem WIFI Verhalten der Wemos D1 Mini, Ich hab schon lange aufgegeben hier irgendwas selber zu programmieren Nicht weil ich es nicht kann, aber weil es halt gerade auf dem ESP8266 wesentlich einfacher ist direkt ESPEasy zu nutzen Drauf flashen, Sensoren einrichten, paar Regeln über die Rules erstellen - warum sollte man hier alles neu erfinden?
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16.09.2025 22:19:28 |
Zitat von Oetzi_Oetztaler  Ideen wie von Joerchi nach dem Motto "Bau dir noch nen Tunnel oder eine Weiche in deine Spielzeugeisenbahn" sind äußerst willkommen ... Ich bin als blutiger Laie mit zwei DS18B20 Sensoren gestartet die über einen 1-Wire Adapter USB DS9490R mit dem Raspberry Pi verbunden waren auf dem ein fhem installiert war. Mittlerweile ist das fhem auf eine virtuelle Maschine umgezogen die als Server mit Betriebssystem Debian in der Virtualization Station vom Qnap NAS brummt. Im Haus sind derzeit 22 Stück DS18B20 Sensoren in Nutzung. Ein paar Shellys senden zudem u. a. Lufttemperatur- und -Feuchtigkeitswerte sowie Stromaufnahmen per MQTT an fhem. Graphisch sieht das im Webbrowser wie in folgend beigefügtem Screenshot aus. |
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17.09.2025 00:08:34 |
Ich kann da diese super Lösung empfehlen https://www.stall.biz/project/der-gradmesser-8fach-temperaturmessung-im-ganzen-haus/
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17.09.2025 07:25:03 |
Aus Erfahrung kann ich sagen: nutze KEINE 8266, nimm gleich nen ESP32... mit meinen 8266 ärgerte ich mich nun schon lange herum, immer wieder (in Verbindung mit billigen (Amazon/Ali) Dallas DS18B20) Abbrüche, funktioniert mal Stunden, mal Tage, aber nicht kontinuierlich... wollte mit dem 8266 die Puffer überwachen mit 6 Sensoren. Ärgerst dich nur herum. Am FBH- Verteiler hab ich hingegen 2 ESP32 laufen, die laufen einfach.... machen zwar auch ab und an Probleme mit Abweichungen, aber zeigen konstant an, immerhin. (Hab am WE im UG nun auf ESP gewechselt, den 8266 entfernt, nun loggen diese auch, liegen aber derzeit noch zum Abgleich außerhalb, RT)
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17.09.2025 07:31:51 |
Ich glaube dann bestell ich gleich mal zwei ESP32 und probiere es damit. Danke für den Hinweis.
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17.09.2025 07:39:41 |
Zitat von MichaelN2  Ich kann da diese super Lösung empfehlen https://www.stall.biz/project/der-gradmesser-8fach-temperaturmessung-im-ganzen-haus/ Hinter dem Link steckt ja auch n ESP32, D1 Mini, der weiß wohl auch, warum ;-) Ist aber n sehr interessanter Artikel, zumindest geeignet, nen Einblick zu erhalten, danke für diesen Link
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17.09.2025 08:26:26 |
Zitat von Reenergy_66  Aus Erfahrung kann ich sagen: nutze KEINE 8266, nimm gleich nen ESP32... mit meinen 8266 ärgerte ich mich nun schon lange herum, immer wieder (in Verbindung mit billigen (Amazon/Ali) Dallas DS18B20) Abbrüche, funktioniert mal Stunden, mal Tage, aber nicht kontinuierlich... wollte mit dem[...] EDIT: Ebenso "Erfahrungswerte": Habe zu Beginn auch, wie oft geschrieben, die DS18 mit Kabelbindern am "Messobjekt" festgezurrt. Aber gerade zu beginn, und unter Nutzung der vielen "billigen Fakes" mußt Du evtl. doch zu Beginn immer wieder ran an die Sensoren. Inzwischen hab ich mir im großen Fluß einfach 10m/15m Klettband geordert. Für mich eine ideale Lösung. Es "deckt" mehr Fläche ab als ein Kabelbinder, da um ein vielfaches breiter, es hält ungefähr genauso gut wie ein KB, und ist jederzeit wieder lösbar bzw kann umpositioniert werden. Und wenn der Sensor unter eine bereits vorhandene Isolierung angebracht wird, kann das Band eben etwas länger abgeschitten und ebenfalls drum herum gelegt werden, ggf gleichzeitig als "Zugentlastung"
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17.09.2025 08:55:56 |
Wie so oft Geschmackssache. Ich hab seit 16 Jahren 1 Wire an zwei Stellen im Einsatz. Einmal zur Messung der vl/rl temperaturen an den FBH Kreisen (inzwischen nach einem thermischen Abgleich über Jahre) nur noch spielerei., parallel als Windmesser mit einem 1 Wire Baustein und einem Somfy Windmesser im Einsatz, die meine Raffstoren bei Sturm automatisch hochfährt. Bei beiden Lösungen setze ich auf ESERA Produkte mit IP-Symcon. Esera hieß damals noch e-service online. Die haben entsprechende 1 Wire Gateways mit USB oder Netzwerk oder WLAN "Anschluss". Für alle Smarthomelösungen gibts dazu fertige Module / Integrationen. Die sind zwar nicht "günstig" - dafür aber über Jahrzehnte stabil. zuverlässig, super dokumentiert und vor allem plug&play. Basis für den Anfang wäre z.b: Für homeassistant empfohlen da MQTT und LAN + WLAN:https://esera.de/Produkte/11621-24/ECO-110-Pro-Zentraleinheit-Smart-Building-Sensor-GatewayEC1 Zentraleinheit für alle Smarthome ausser Homeassistant/Openhab https://esera.de/Produkte/11319/EC-1-Zentraleinheit-Smart-Home-Sensor-GatewayStromversorgung jeweils separat mit einem Netzteil möglich. Bei mir werkelt ein Meanwell Hutschienen Netzteil. PS nicht falsch verstehen - ich hab selbst mit Raspi / USB 1Wire Stick / ESP8266 usw. gestartet. Aber die vielen Unzulänglichkeiten haben mich irgendwann zu diesen prof.Lösungen gebracht - die einfach funktionieren. Kein USB 5VNetzteil das Probleme macht keine defekte SD Karte keine Datensicherung keine "Pflege" notwendig kein Hänger oder Fehlkonfiguration am Raspbian möglich kein Sensor mehr der "spinnt" .... Einstecken - fertig - das ist es mir im Smarthomeumfeld inzwischen wert.
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