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Lambda EU10 vs. EU13 bei 11,8 kW Heizlast gemäß Verbrauch Heizreport
Verfasser:
M.Stern
Zeit: 29.09.2025 13:19:02
0
3880707
Hallo zusammen,
ich habe hier nun mein „eigenes“ Thema eröffnet, da die Fragestellung bzw. die Antworten dazu wohl doch etwas umfangreicher werden, als ich das erst gedacht hatte und vermutlich auch im Laufe meines Projektes noch weitere Fragen auftauchen erden.

Ich bitte daher nochmal um Nachsicht, dass ich das erst in das „fremde“ Thema mit reingeschrieben habe, da das ebenfalls um Dimensionierung EU10 und EU13 ging.


Ganz kurz hier nochmal die Fakten:

Ich habe ein älteres Haus (1979), dass 1999 um ein Stockwerk erweitert wurde.
DG = 118 m² (überdachte Terrasse, daher größer als EG)
EG = 114 m²
Keller (2,35m Höhe) = 114 m²

Dämmung ist soweit modernisiert und erledigt und die Fenster sind ebenfalls auf Uw 0,85 bzw. 0,95 getauscht. Es wird also nur noch ein paar kleine Modernisierungen geben, die an der Heizlast nicht wesentlich mehr etwas ändern werden. Nur im EG werden wir die Heizflächen im Wohnzimmer noch etwas vergrößern, so dass wir ggf. noch 2-3 Grad im Vorlauf runter kommen. Die raumweise Heizlastberechnung ist noch in der Mache, daher habe ich da noch keine genauen Werte aber das Wohnzimmer im EG ist aktuell der Raum, der teilweise knapp nicht die gewünschten 22 Grad erreicht (~ 20-21 Grad).

Der Verbrauch liegt für Heizung und WW (4 Personen / z.T. „Extrem-Duscher“) bei ca. 2.800 Litern Öl mit einem Niedertemperaturkessel von 1999 (15% Wirkungsverlust ???).

Dazu kommen noch ca. 3 RM gemischtes Holz, dass zu 2/3 im EG in einem ineffizienten Ofen von 1984 verbrannt wird. Im DG steht ebenfalls ein moderner Kamin mit 11 kW. Guter Wirkungsgrad aber viel zu groß für die Fläche.

Die NAT liegt bei uns bei ca. -11 und am kältesten Tag der letzten 10 Jahre (Spitzenwert von -16 Grad) sind wir mit ca. 46 Grad Vorlauftemperatur klar gekommen. Konkrete ist die Ölheizung mit 27 kW-Brenner ca. 11 Stunden gelaufen ~ 300 kW in 24 Stunden. Sollten die 15 % Ineffizienz stimmen, entspricht das ca. 260 kW/h genutzter Wärme inkl. WW. Umgerechnet auf 24 Stunden wären das dann also 11 kW und nen Keks, was den Werten von Heizreport ja sehr nahe kommt. Wir verfügen ausschließlich über Heizkörper (25 Stück + 3x Rücklauferwärmung im Fußboden der Bäder).

Das Haus verfügt auf jedem Stockwerk noch über eine 3-fach-Split-Klimaanlage mit je ca. 7 kW, so dass wir in Summe mehr als genug Wärmeerzeuger haben.

Voraussichtlich wird in 2026 eine 16 kWp PV-Anlage mit 15 kW/h Speicher dazu kommen.

Der aktuelle Plan:

Lambda EU13 mit LINK3 POWERLINK 900 Liter.
Der Ofen im EG wird gegen einen Wasserführenden Kamin 11 kW (6,5 kW Wasser) ausgetauscht. Per Relais wird die WP automatisch deaktiviert wenn der Kamin die Versorgung übernimmt. Die WP kann man manuell auch wieder dazu schalten, wenn man das will bzw. der Kamin es alleine nicht schaffen sollte.

Erklärung warum Wasserführender Kamin:
Ich möchte, dass das Haus für eine gewisse Zeit (3-5 Tage) energieautark inkl. WW betrieben werden kann. Das geht zum Teil um Krisenvorsorge aber im Wesentlichen ist das rein meinem technischen Spieltrieb geschuldet. Es geht also nicht ausschließlich darum für möglichst wenig Geld nur die Ölheizung Heizung zu ersetzt.

Die Ursprüngliche Hydraulik, die ich mir rausgesucht hatte, sah zwei getrennte Speicher für WW und Heizung vor. Leider finde ich hier keinen Heizungsbauer in der Gegend, der das mit zwei Speichern realisieren will.

Es war schon eine wahnsinnige Herausforderung überhaupt einen Heizungsbauer zu finden, der bereit ist ohne einen Parallel-Puffer zu arbeiten. Die Klassischen Herstellen scheinen darauf zu bestehen und somit machen die Heizungsbauer auch nichts anderes. Deswegen bin ich bei LAMBDA gelandet, da die den Speicher per Stichleitung anbinden und ich so mit WP direkt in den Heizungskreislauf gehen kann.

Das mit dem LINK3 ist also der Kompromiss aus einer Stichanbindung (LAMBDA und Reduktion auf einen Speicher, da alle Heizungsbauer davon abraten. Preislich soll sich das nicht viel nehmen wenn man 2 Speicher inkl. der gesamten Verrohrung und aufwendigeren Steuerung mit diversen Ventilen verbaut, zumal dann auch viel Potenzial für Störungen da wäre – lasse ich mal so im Raum stehen/kann ich am Ende nicht beurteilen.

Mir ist bewusst, dass der Schicht-Speicher Effizienz kostet. Von denen, die es gibt ist der LINK3 aber wohl noch mit das kleinste Über, wenn man vom Preis mal absieht.

Meine Ursprüngliche Frage:

Wenn ich vom tatsächlichen Verbrauch am kältesten Tag der letzten 10 Jahre ausgehe, dann müssten wir mit 12 kw Heizlast klar kommen und das würde perfekt zum Leistungsdiagramm der EU10 passen (Bivalenz Punkt ca. -5,5 Grad und Grenze zum Takten ca. +11 Grad).

Durch die Abtauvorgänge könnte das mit der EU10 aber zur Milchmädchen-Rechnung werden, da ja dann gar nicht 24 Stunden zum Heizen zur Verfügung stehen. Aktuell würde ich von 20 % Zeitverlust durch den Abtauvorgang ausgehen, wenn die WP bei extremer Luftfeuchtigkeit 1x die Stunde abtaut. Von den 8,8 kW bei -10 Grad und 45 Grad Vorlauf bleiben dann nur ca. 7 kW über, was dann wohl doch etwas wenig ist.

Ich gehe doch richtig in der Annahme, dass die Grafiken der Hersteller zum Leistungsbereich OHNE Abtauvorgänge sind - oder?

Wenn es tatsächlich 15 kW wären, dann ist die 13er wohl gesetzt auch wenn das laut Grafik des Herstellers dann monovalente Auslegung wäre und ab 6 bis 7 Grad nicht mehr durchlaufen würde. Mit dem Speicher und ein paar Einstellungen kann man da sicher noch was machen oder dann in der Zeit eben auf Luft-Luft (also Klimaanlage) umstellen.

Lese ich das aus Euren Antworten also richtig raus, dass Ihr ebenfalls eher bei der 13er als bei der 10er seid?

@belzig:
Wie kommst Du auf die 15kW Heizlast anhand des Verbrauchs? Hast Du da die Schweizer-Formel genutzt oder wie hast Du das ermittelt. Heizreport kommt bei den Verbräuchen auf 11,8 kW Heizlast. Ist das bei Heizreport nur die reine Gebäudeheizlast ohne WW was die da ausgeben auch wenn man angegeben hat, dass die Verbräuche inkl. WW sind? Kann es sein, dass 3 kW alleine für WW zu berücksichtigen sind, zumal ich ja bei meinen eigenen Messungen auf max. 11 Stunden mit 27 kW-Brenner inkl. WW gekommen bin.
Wäre super, wenn Du mir hier mal den Weg dahin erläutern kannst.
Der Strom für den Ofen ist über PV mit Speicher sichergestellt, das Haus kann manuell vom Netz getrennt werden. Die WP wird so verdrahtet, dass Kompressor und Heizstab gezielt deaktiviert werden können, so dass wie PV mit Speicher nur noch die Pumpen und allgemeine Steuerung versorgen muss. Der Frostschutz wird so ebenfalls sichergestellt.

@Gueho:
WP wird über ein Relais automatisch deaktiviert, sowie wasserführender Kamin die Arbeit aufnimmt. Dass das alles sau teuer wird, ist mir bewusst aber ich finde das einfach interessant mit dem wasserführenden Kamin, den hat mir also keiner auf "geschnackt", das habe ich ganz alleine „verbrochen“! 😉

@lowenergy: Danke für die Grafiken, muss ich mich mal näher mit beschäftigen, habe aber jetzt erstmal Termine.

Verfasser:
M.Stern
Zeit: 29.09.2025 16:53:45
0
3880805
von hier ist das Thema gekommen, da ich aus Unwissenheit (erstes Thema hier), das in einen anderen Beitrag zu EU10 vs. EU13 eingestellt hatte:
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/287741/Richtige-Dimensionierung-der-Lambda-WP-EU-10L-vs-EU-13L

Verfasser:
Wpheiz
Zeit: 29.09.2025 17:17:11
0
3880812
Bei dem öl Verbrauch und Dauerduschern würde ich zur EUL13 tendieren. Die 10er wird da schon knapp.
p.S: Meine Vermutung ist das die Berechnung der raumweise Heizlast noch eine höhere Heizlast als die Verbrauchabhänige ergibt.

Verfasser:
M.Stern
Zeit: 29.09.2025 17:36:11
0
3880822
@Wpheiz
Danke für Deine Einschätzung. Ich tendiere aktuell auch zur EU13.

Wenn man bei Lambda selbst die Dimensionierung nutzt kommt die EU10 raus ggf. habe ich das aber auch falsch bedient.

Die raumweise Heizlast liegt ja wohl immer über dem tatsächlichen Verbrauch / Heizlast, so wie ich das hier bislang gelesen habe.

Hast Du Erfahrungen damit wie viel Zeit durch Abtauung entfällt, also von Beginn des Prozesses, bis die VL-Temperatur wieder auf dem benötigten Niveau ist.

Verfasser:
belzig
Zeit: 29.09.2025 17:51:26
0
3880827
Ich hab den Automaten von https://www.waermepumpe.de/#tab-energyConsumptionHeatingLoadCalculator genommen.

2800l Heizöl im Brennwerter bei 4 Personen WW .
Dazu kommen die 3 Ster Mischholz bei 70% Ofen-WG ~ 4000 kW, die wiederum 400l Heizöl entsprechen würden.

Das ganze im Rechner auf 2800+400=3200 l Heizöl eingeben, kommst du auf eine Heizlast von 14,7 kW (Die Abweichung kommt daher, daß ich vorher mit 3 Pers. WW gerechnent habe)

Nachdem 10 kW Anlagen i.d.R. extrem viele Gleichteile mit den 13 kW Anlagen haben und die untere Modulationsgrenze auch sehr ähnlich ist würde ich gleich die Große nehmen.

Verfasser:
M.Stern
Zeit: 29.09.2025 18:04:47
0
3880832
@belzig:
Danke, ich habe da auch nochmal "rumgespielt" und etwas gerechnet.
Das sind dann, bei den Werten, die ich dort eingegeben habe, etwas über 13 kW Heizlast, das würde dann ja mit der EU13 passen.

Verfasser:
belzig
Zeit: 29.09.2025 21:15:32
2
3880898
WIe im anderen Thread schon geschrieben, solltest Du vom wasserführenden Holzofen Abstand nehmen. Egal was du dir da für einen Hi-Tec-Puffer reinzimmern lässt, es sind einfach komplett unterschiedliche Temperaturniveaus die WP und Ofen haben. Für den Ofenbetrieb brauchst du so gar noch einen Mischer und eine Rücklaufanhebung, daß dir das Ding nicht versottet.

Der einzige Grund für solch ein Konstrukt ist, daß man das Holz umsonst bekommt.

Verfasser:
Gueho
Zeit: 29.09.2025 22:20:32
2
3880917
Was ist interessant an einem wasserführenden Kamin, dass man dafür ziemlich sinnlos so viel Geld ausgibt ? ? ? Nimm dir die 13er, nen 800l Puffer gegen das takten in der übergangszeit und nen normalen Kaminofen, der vor allem auch ohne Strom heizt.

Verfasser:
M.Stern
Zeit: 30.09.2025 18:18:43
0
3881197
@Gueho:

Ich versuche es mal zu erklären, auch wenn es wirtschaftlich völlig irrational ist.

Wir mögen keine freistehenden Öfen im Raum, daher wird es bei uns ein Kamineinsatz der fest ummauert ist werden.

Da der Kamin direkt am Übergang zwischen Wohnzimmer und Esszimmer steht, soll es ein Übereckkamin werden, der auch ausreichend große Scheiben hat, damit man von beiden Räumen das Feuer sehen kann.

Alle Einsätze, die uns optisch gefallen haben, waren von der Heizleitung (~ 10 kW) zu groß für die Räumlichkeiten (~ 4-5 kW). Wir standen also vor der Wahl "subjektiv hässlich" oder "überheizen". Das Bestücken mit nur sehr wenig Holz ist feuerungstechnisch nicht so toll und kann, zum verrußen der Scheibe führen, wenn man es übertreibt. Bei größeren Brennkammern gibt es dann "kalte" Ecken, was ebenfalls nicht gut ist. Und nur alle paar Stunden anzünden und runterbrennen lassen ist auch nicht schön, wir wollen das Feuer sehen.

Wir nutzen das Haus auf 3 Etagen. Ein Büro im Keller, EG ist der "öffentliche Bereich" für Gäste und wir aktuell noch von meinen Eltern bewohnt und das DG beinhaltet unsere Schlafräume sowie ein weitere "privates" Wohnzimmer sowie ein weiteres Büro.

Mit dem wasserführenden Kamin bekomme ich alle Stockwerke gleichzeitig warm. Beide Kamine DG + EG gleichzeitig zu betreiben (2x 11 kW) sprengt die nötige Heizlast das Gebäudes komplett.

Durch den Kamin entfällt die WW Aufbereitung per WP an 4 von 5 Tagen im Winter, da der Speicher so ausgelegt ist, dass wir damit 24 Stunden klar kommen, bzw. nur maximal eine kurze Nachheizung in der Mittagszeit von 30 - 45 Minuten anfallen würde.

Ein Nebeneffekt ist noch, dass wir im Falle eines längeren Stromausfalls auch das WW damit erzeugen können und die PV mit Speicher nur die Regelungstechnik und sonstigen Stromverbrauch des Hauses übernehmen muss.

Wir kommen immer mal wieder an günstiges Holz ran, das ist aber nicht so, dass sich das wirtschaftlich rechnen würde, daher lasse ich die Wirtschaftlichkeit hier bewusst mal unter ferner liefen.

Für mich ist das absolut ok, wenn die Option auf komplette Redundanz des Heizsystems, die bessere Optik, das verhindern des Überheizens und die bessere Wärmeverteilung über 3 Stockwerke ca. 20.000 Euro zusätzlich kostet.

Mag man für Wahnsinn halten, aber wir habe keine Kinder und das letzte Hemd hat keine Taschen, daher kann ich mich für derartige "Spielereien" im wahrsten Sinne des Wortes "erwärmen".

PS: Die Frage, die mich eigentlich interessiert hatte, ist wie viel Zeit zum Heizen bei der WP entfällt, wenn die ins Abtauen kommt. Wie lange dauert dieser Prozess bis die wieder regelkonform läuft? Diese entfallende Leistung ist in den Diagrammen der Hersteller vermutlich nicht mit abgebildet, die geben ihre Leistung ja in kW und nicht in kW/h bei minus 10 Grad an - das sehe ich doch richtig - oder?

Verfasser:
Wpheiz
Zeit: 30.09.2025 20:36:52
0
3881246
Das Abtauen geht relativ schnell. Bei meiner EUL10 so ca. 5 Minuten.

Verfasser:
Gueho
Zeit: 30.09.2025 20:56:53
0
3881256
Dazu kommt aber noch die zeit, die die WP braucht, um auf die vorherige vorlauftemperatur zu kommen. Man kann also schon mit knapp 10 min ausfall beim Heizen rechnen

Verfasser:
M.Stern
Zeit: 01.10.2025 18:05:23
0
3881512
@Gueho + @Wpheiz
Danke für Eure Erfahrungswerte. Das hilft mir bei der Einschätzung. Es wird damit die EU13 werden.

Ich bin aber gerade dabei mich vom LINK3 zu verabschieden.
Alternative wären dann doch 2 getrennte einfachere Speicher:

- Heizungspuffer mit Stichleitung vom Heizungsvorlauf zu je 750 - 1.000 Liter (maximal was durch die Tür passt)
- WW mit FriWa oder Wellrohr mit 750 Litern

Das entspricht dann der Lambda-Hydraulik 132_300 jedoch ggf. mit FriWa statt Hygiene-Speicher.

Habt Ihr zu dem Thema FriWa vs. Hygiene noch eine Meinung? Was sind da die Vorteile oder Nachteile der jeweiligen Lösungen?

Verfasser:
belzig
Zeit: 01.10.2025 19:25:25
0
3881533
Kauf einfach einen normalen WW-Speicher mit 2 Wärmetauschern (einer möglichst groß für die WP und einen für die Anbindung vom wasserführenden Kamineinsatz) und höchstens 300l (z.B. CS Wärmepumpenspeicher WP-Solar TWS 400
mit Hartschaumisolierung)

Dann hätte der Wasserführende Kamin zumindest mit der WW Bereitung eine vernünftige Aufgabe.

Verfasser:
M.Stern
Zeit: 02.10.2025 09:13:52
0
3881647
Vom WW-Speicher war ich eigentlich schon komplett weg, da ich da relativ hohe Temperaturen benötige, um das über Wärmetauscher warm zu bekommen. Vermutlich muss man den dann auch von Zeit zu Zeit auf > 60 ° C bringen wegen Legionellen Schütz - oder?

Ich hatte das hier so bislang gelesen, dass die meisten auf FriWa oder Hygiene-Speicher gehen, da man die mit 45 - 50 ° C betreiben kann.

@belzig: Wenn wir mal vom WW-Speicher weg gehen, hast Du auch eine Meinung bezüglich der beiden anderen Komponenten FriWa vs. Wellrohr?

Ich hatte bislang mitbekommen, dass FriWa den Puffer auch ordentlich durchrühren kann und ggf. mit Kalk Probleme bekommt. (Gerücht / Realität?).

Wellrohr soll dann relativ schnell von der Wärmeleitung nachlassen insbesondere da wir leider noch im Altbauteil des Hauses Zirkulationsleitung für WW haben.

Beim LINK3 gibt es für Zirkulationsleitung nen extra Wärmetauscher, wie macht man das bei FriWa oder Wellrohr? Läuft das da einfach mit durch?

Rausreißen und stilllegen wäre natürlich auch ne Option, wobei ich leider nicht weiß wo in wie die angeschlossen ist, ist unter Betonboden verbaut, da wäre ein wahnsinniger Aufwand und Schaden/Dreck die raus zu holen.

Verfasser:
gutefrage
Zeit: 02.10.2025 10:42:34
0
3881676
Hallo Stern.
Interessanter Beitrag.

mache dich nicht zum Slave deiner Heizung.

1. Wer füttert den Ofen bei Stromausfall, und wenn du nicht da bist.
2. Denkfehler bei -11 Grad hast du keine grosse Luftfeuchtigkeit also keine langen Abtauphasen.
3. Bei Stromausfall 3 -5 Tage muss Aussenanlage vorm zufrieren geschützt werden.
4. Frischwasser Stationen die richtig eingestellt sind, und einen verteilenden RL haben mischen sich nicht durch.
5. 10 KW Diesel löst alle deine Probleme ( letzteres nur als Scherz und Überlegung auffassen ) es gibt die auch gasbetrieben.

hoffentlich findest du einen HB der dir das alles umsetzt.

Gutefrage

Verfasser:
Frank_Pantry
Zeit: 02.10.2025 11:01:22
0
3881683
LinK3???? Ernhaft??


Gruß
Dipl.-Ing. Anlagentechnik
Frank-Rolf Roth (
www.waermepumpendoktor.com
(Planung, Baubegleitung, Anlagen-Optimierung, Betreiberschulung)
Referenz-Wärmepumpenanlage der Energieagentur-NRW
So wird’s gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=JqPpRR6vQl4

Verfasser:
M.Stern
Zeit: 02.10.2025 11:25:01
0
3881695
@gutefrage:

1. Wer füttert den Ofen bei Stromausfall, und wenn du nicht da bist.
-> Das Haus ist dauerhaft bewohnt - zwei Generationen unter einem Dach, 2 Personen mit Homeoffice. Letztendlich ist es auch nur eine Option, die mit abfällt, nicht das Hauptanliegen.

2. Denkfehler bei -11 Grad hast du keine grosse Luftfeuchtigkeit also keine langen Abtauphasen.
-> Hast recht, ist eher der Bereich zwischen +3 und -5 - oder?

3. Bei Stromausfall 3 -5 Tage muss Aussenanlage vorm zufrieren geschützt werden.
-> Das wird bei Elektrik sichergestellt. Die Umwälzpumpe läuft weiter, wenn das Kamin an ist. Nur Kompressor und Heizstab sind deaktiviert, genau damit der Frostschutz sichergestellt ist, wenn Strom mal länger weg ist. Bei nur ein paar Stunden und moderaten Minustemperaturen sollte da ja vermutlich nicht sofort was passieren.

4. Frischwasser Stationen die richtig eingestellt sind, und einen verteilenden RL haben mischen sich nicht durch.
-> Da fehlen mir leide die Erfahrungen, genau deswegen habe ich die Frage gestellt - Danke!

5. 10 KW Diesel löst alle deine Probleme ( letzteres nur als Scherz und Überlegung auffassen ) es gibt die auch gasbetrieben.
-> ;-) Habe ich schon aber nur 2 kW

@Frank-Pantry:
War nicht meine Idee, ich wollte zum Beginn der Planung auf die Hydraulik 132_300 von Lambda, da wir auch genug Platz haben. Ob man die mit Hygienespeicher (wie dort abgebildet) oder FirWa betreibt ist dann halt noch zu klären, daher auch meine Frage hier zum Unterschieden/Vorteile/Nachteile.

Der Link3 kam von 2 der 4 Heizungsbauer ins Spiel, die das als einfachere Hydraulik mit geringerer Störanfälligkeit ansehen. Den Wellrohrwärmetauscher im Ringspalt finde ich ne gute Lösung, das wartungsfreie Ausdehnungsgefäß und den separaten Wärmetauscher für die Zirkulationsleitung ebenfalls.
Was ich nicht so toll finde, dass WW und Heizung im gleichen Speicher sind und das das Ding sauteuer ist und falls der mal die Grätsche macht sind 12.000 Euro hinüber. Da könnte man bei Einzelkomponenten leichter und günstiger etwas tauschen.

Ist schon echt doof, da man das ja nur einmal macht und keine eigenen Erfahrungen hat.

Verfasser:
belzig
Zeit: 02.10.2025 11:47:46
0
3881709
Zitat von M.Stern Beitrag anzeigen
Vom WW-Speicher war ich eigentlich schon komplett weg, da ich da relativ hohe Temperaturen benötige, um das über Wärmetauscher warm zu bekommen. Vermutlich muss man den dann auch von Zeit zu Zeit auf > 60 ° C bringen wegen Legionellen Schütz - oder?

Ich hatte das hier so bislang[...]


Im EFH gibt es keine Legionellenproblematik, auch nicht in einem Mehrgenerationenhaus, wenn alle Zapfstellen regelmäßig benutzt werden.

FriWa und der sog. Hygienespeicher, sind also eigentlich nicht notwendig .

Das ganze kommt aus der Solarthermie-Zeit, wo man Kombispeicher haben wollte um Heizungsunterstützung und WW-Bereitung in einem Gerät zu haben.
Friwa hat eine zusätzliche Pumpe mit Steuerung und Plattenwärmetauscher die Verkalken können.
Hygienespeicher kriegt sobald sich Kalk angelagert hat die Schüttleistung nicht mehr geregelt.

Und Du solltest das WW in den WW-Leitungen sowieso auf min 45° halten, dafür brauchst du aber eine Temperatur im WW-Bereiter von 50°, was den EInsatz von Friwa und Hygienespeicher sowieso relativiert.

Bei einer WP bist du mit einem seperaten WW-Speicher mit innenliegenden Rohrwärmetauscher am besten bedient.

Verfasser:
M.Stern
Zeit: 02.10.2025 12:00:28
0
3881724
Ok, Danke für die Ausführungen. Bislang haben mit alle vom "Boiler" mit Wärmetauscher bei WP abgeraten, wegen zu hohen Temperaturen, Wärmeübergang und so weiter. Dann muss ich mich damit wohl auch nochmal näher beschäftigen.

PS: Hätte nicht erwartet, dass so viele "Wahrheiten" bei dem Thema gibt, da sollte mal jemand eine Doktorarbeit drüber machen und auf Faktenbasis mit Messdaten Transparenz erzeugen. Echt Wahnsinn das Ganze!

Verfasser:
Markus98
Zeit: 02.10.2025 12:09:56
0
3881730
Um einen Wassergeführten Kamin mit Wärmepumpe zu kombinieren finde ich die Umsetzung von @passra am besten.

Wärmepumpe bedient Heizkreis direkt
Schichtenspeicher macht mit FRIWA Warmwasser (Vormischer auf 50°C um Kalkausfall im Wärmetauscher zu vermeiden und als Verbrühschutz)
Kamin heizt den Speicher auf und kann als "Endlademischer" das Haus heizen. Dabei wird die Umwälzpumpe der Wärmepumpe genutzt, bei der der Verdichter aus ist, weil die RL Temperatur zur Wärmepumpe = Soll VL ist.

https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/232159/NIBE-1155PC-6-mit-Grundwasser-und-Heizkoerpern-im-Bestandsbau-als-Ersatz-fuer-Oelheizung-in-Betrieb-genommen

Bei seiner Hydraulik einfach die Solarthermie als Kamin denken.

Verfasser:
belzig
Zeit: 02.10.2025 12:21:59
0
3881740
Gerade wenn ältere Personen im Haus sind, sollte das WW an der Zapfstelle mindesten 45°C haben, dafür sind die 50° im WW-Bereiter einfach notwendig.

Die Einsparpotentiale sind dann bei Friwa etc. wirklich sehr gering, wenn man noch die hohen Investitionskosten und die ggf. Wartungskosten (Entkalkung/Tausch Wärmetauscher etc.) mit einbezieht.

Ich denke mal, die HBs haben euer Haus gesehen und gemerkt, daß ihr nicht auf jeden Cent schaut. Da wird dann gerne tief ins Regal gegriffen und alles angeboten, was "gut" und teuer ist.

Am Schluß hast du lauter Sachen die du eigentlich nicht brauchst und die Anlage und ihre Steuerung unnötig komplex machen.

Anlagen sollte man immer nach dem KISS-Motto planen ("Keep it stupid simple").

Alles was nicht da ist, kann nicht kaputt gehen und wenn dein HB pleite macht, kann sich der nächste einfacher reinfinden.

Verfasser:
Gueho
Zeit: 02.10.2025 13:11:51
0
3881757
und wieso bitte brauchen ältere Leute 45 Grad ? ? ? ? ?

Verfasser:
belzig
Zeit: 02.10.2025 13:43:40
0
3881771
Weil ältere Leute infektanfälliger sind und ab 45 Grad sich Legionellen nicht mehr vermehren.

Verfasser:
Gueho
Zeit: 02.10.2025 20:12:41
0
3881884
Wo hast du denn die Weisheit mit den 45 Grad her. die Wahrheit liegt da wohl eher bei 60 Grad, außerdem ist das Hauptkriterium für die Vermehrung, dass das Wasser längere Zeit steht. Bei einem Hygienespeicher kann man davon ausgehen, dass das Wasser in der Leitung und im Wärmetauscher einmal täglich ausgetauscht wird, von daher ist da die Gefahr recht gering. anders sieht es bei Ww-Speichern aus.

Verfasser:
belzig
Zeit: 02.10.2025 22:24:19
0
3881913
Die optimale Temperatur für Legionellen sind 25-45°
ab 45° nimmt die Vermehrungsfähigkeit ab und ist bei 50° eigentlich nicht mehr nachweisbar.

Vorhandene Legionellen bleiben aber in diesem Temperaturbereich aber "lebendig"
Ab 55° sterben sie ab.

Deswegen ist die AaRdT daß man in MFH die WW Temperatur auf 60° im WW-Speicher hält, damit garantiert nichts passieren kann.

Im EFH wo i.d.R. alle Zapfstellen täglich benutzt werden sind 50° im Speicher kein Problem, wenn das Wasser darin täglich ausgetauscht wird und immer über 45° hat.

Am Ausgang des WW-Bereiters sollte aber immer mindestens 50° anliegen, weil das WW in den Rohren bis zur Zapfstelle abkühlt.

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Lambda EU10 vs. EU13 bei 11,8 kW Heizlast gemäß Verbrauch Heizreport
Verfasser:
belzig
Zeit: 02.10.2025 22:24:19
0
3881913
Die optimale Temperatur für Legionellen sind 25-45°
ab 45° nimmt die Vermehrungsfähigkeit ab und ist bei 50° eigentlich nicht mehr nachweisbar.

Vorhandene Legionellen bleiben aber in diesem Temperaturbereich aber "lebendig"
Ab 55° sterben sie ab.

Deswegen ist die AaRdT daß man in MFH die WW Temperatur auf 60° im WW-Speicher hält, damit garantiert nichts passieren kann.

Im EFH wo i.d.R. alle Zapfstellen täglich benutzt werden sind 50° im Speicher kein Problem, wenn das Wasser darin täglich ausgetauscht wird und immer über 45° hat.

Am Ausgang des WW-Bereiters sollte aber immer mindestens 50° anliegen, weil das WW in den Rohren bis zur Zapfstelle abkühlt.
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