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28.12.2025 20:10:14 |
Zusatzfragen: Welche Nennleistung hat Deine Altherma 4? Hast Du einen Puffer oder eine hydraulische Weiche verbaut? Welches Innengerät hast Du? Gibt es zusätzliche Heizkreispumpen und oder Mischer außerhalb des Innengerätes? Ideal wäre ein Hydraulikschema der Anlage. Und: Nein, 40kWh müssen an einem Frosttag mit hoher Luftfeuchtigkeit nicht zwingend zu viel sein. Es kommt darauf an… Gruß Karl
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29.12.2025 11:35:19 |
Danke für die Rückmeldungen. Unsere Wohnfläche beträgt 150m², wovon wir aber nur ca. 90m² moderat (20 Grad) beheizen. Unsere Wärmepumpe hat eine Nennleistung 8KW (Außengerät) und es ist ein EPBX10AF9W Innengerät eingebaut. Pufferspeicher 200 ltr., 300 ltr. Daikin Warmwasserspeichen, 3-Wegeumschaltventil und Umwälzpumpe für den Heizkreis. Gestern hatten wir einen Stromverbrauch von 45,5kWh mit einem 2-Stunden Durchschnitt von 3,8kWh. Fragwürdig ist für mich, dass die Anlage selbst in den Nachtstunden, wenn weder Heizbedarf besteht noch warmes Wasser benötigt wird, dennoch einen Stromverbrauch von bis zu 5,0kWh im Rückblick der Daikin-App anzeigt.
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29.12.2025 12:35:24 |
Fußbodenheizung oder Heizkörper? Ich habe gleiche qm aber heize alles. Habe allerdings 10kw und habe maximal 32kwh verbraucht. Da war es aber zwischen minus 4 und minus 9 Grad dauerhaft. Heizt du durch? Oder nachts aus? Es klingt wie nachts abgeschaltet... Das ist kontraproduktiv. Falls sie nachts aus ist, hast du eine Ruhestrom von 80w weil sie sonst einfriert. Also Frostschutz. 0.8kwh auf 6h nachts hochgerechnet sind deine 5kwh.
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29.12.2025 12:38:00 |
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29.12.2025 12:39:22 |
Achso. Und bei minus 8 Grad dann früh wieder den Heizvorgang zu starten ist extrem kostenintensiv. Es ist ja keine Ölheizung mehr. Also durchlaufen lassen nachts. Maximal ein Grad absenken. Wenn sie bei den Temperaturen früh wieder mit absoluter Volllast über mehrere Stunden laufen muss ist das teurer als durchlaufen. Zudem sie bei Volllast schneller vereist und die Effektivität weiter leidet
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29.12.2025 14:08:02 |
Da liegen mit hoher Wahrscheinlichkeit Deine Effizienzvernichter. Wir bräuchten dringend ein Hydraulikschema. Gruß Karl
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29.12.2025 15:42:51 |
200l Pufferspeicher verdoppeln nicht den Verbrauch. Kann ich mir nicht vorstellen. Wenn allerdings nachts aus ist und der Pufferspeicher dann ebenso früh bei Volllast erwärmt werden muss, könnte es extra ineffizient sein. Ich hatte exakt die Hälfte verbraucht bei gleicher Wohnfläche. Bzw heize ich sogar alles statt nur 90qm. Viele Abtauvorgänge gab es an dem Tag auch. Die treten übrigens bei Volllast noch in geringeren Abständen auf. Wenn es sogar noch Fußbodenheizung ist, wäre ein Nachtabschaltung noch sinnfreier. Wir brauchen Informationen um helfen zu können.
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29.12.2025 17:26:13 |
Ich heize mit meiner Anlage unser Haus (ca 250qm mit Einliegerwohnung) auch komplett und ohne Nachtabsenkung. Die letzten Tage (nachts ca minus 8 Grad und Tags 0-1 Grad) komme ich auf ca 23 kWh. Von daher ist es vermutlich noch nicht richtig optimiert. Da ich nur fbh habe, weiß ich leider nicht, wie es sich mit Heizkörpern verhält. Mach doch aber Mal den Vergleich und lasse sie nachts durchlaufen. Hydraulischer Abgleich gemacht? Gibt es Raumthermostate?
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29.12.2025 18:39:17 |
Also mit nicht richtig optimiert meine ich nicht meine Anlage 😂
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29.12.2025 20:10:56 |
Zitat von Frank61  Danke für die Rückmeldungen. Unsere Wohnfläche beträgt 150m², wovon wir aber nur ca. 90m² moderat (20 Grad) beheizen. Unsere Wärmepumpe hat eine Nennleistung 8KW (Außengerät) und es ist ein EPBX10AF9W Innengerät eingebaut. Pufferspeicher 200 ltr., 300 ltr. Daikin Warmwasserspeichen,[...] Du musst mehr Infos liefern. Wieviel Wärme wurden mit wieviel Strom bei wieviel Grad AT erzeugt? Welche VLT und RLT sollte es geben und welche hat es gegeben? Beispiel bei mir: Es ist die 6KW Version. Das Haus ist eigentlich ziemlich gut gedämmt. Die Heizlast liegt eigentlich bei nur 35-40W/m^2. Allerdings ist es eine Trockenbau FBH die es nicht schafft die Wärme richtig abzugeben... Gemessen auf die ersten 12h des heutigen Tages: AT im Schnitt bei -3 Grad. VLT bei max etwa 42 Grad RLT bei etwa 38 Grad 22kWh(Onecta und Shelly) Strom wurden verbraucht 82 kWh(Onecta)/68kWh(WMZ) Wärme wurden erzeugt Der COP lag für den Zeitraum also bei 3,7 (Onecta) oder 3,1 (Shelly+WMZ). Auf 24h wären das auch 44kWh Strom. Allerdings war es auch ziemlich kalt, teilweise -6 Grad und immer kälter als -1,5 Grad. Also es kann schon sein, dass "viel" verbraucht wird.
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29.12.2025 20:17:59 |
Zitat von Frank61  Danke für die Rückmeldungen. Unsere Wohnfläche beträgt 150m², wovon wir aber nur ca. 90m² moderat (20 Grad) beheizen. Unsere Wärmepumpe hat eine Nennleistung 8KW (Außengerät) und es ist ein EPBX10AF9W Innengerät eingebaut. Pufferspeicher 200 ltr., 300 ltr. Daikin Warmwasserspeichen,[...] Ich kenne 2 Installationen mit dem 8 kW-AG. Beide Direktanbindung und beide die ECHO als IG: Unterschiede: 1x 300L-ECHO und nur HK 1x 500L-ECHO und FBH ca. 65% Heizlast auf 2 FBH-Etagen (EG, DG), Rest auf dem HK-OG. Normheizlast beider Häuser zufällig mit 6,2 bzw. 6,3 kW bei ähnlicher NAT (-10°C bzw -11°C) sehr ähnlich: 1x Niedersachsen, 1x Hessen. beide mit WMZs ausgerüstet, beide Installationen mit Shelly Pro3EM mit 1% max. Fehler. Was wir sehen: die letzten Tage waren in beiden Gegenden an unterschiedlichen Tagen die Taupunkte weniger als ca. 4 K von der AT entfernt - vor allem nachts bis in den späten Morgen gegen 11 Uhr. Weniger als ~4 K bedeutet bei der Anlage meist Abtauen. MIT Abtauen sind scheinbare Heizlast ( WMZ zählen nicht rückwärts, wenn abgetaut wird!) und Stromverbrauch der Installation mit dem FBH/HK-Mix um bis zu 10% höher (Messpunkte sind zw. +2°C und -5°C Tagestemperaturmittel entstandenals direkter Vergleich). Für die HK - Anlage habe ich es noch nicht verglichen, erwarte aber aufgrund der Abtauprozesse naturgemäß auch hier erhöhte scheinbare Heizlast und Strombedarf. Nun ist ein Abtauprozess stromseitig durch einen steilen Stromabfall = Stop des Verdichters zur Prozessumkehr und nach ein paar Minuten dann der auch hier schon diskutierte "Kickstart" mit schnellem Emporschießen des Strombedarfs gekennzeichnet. Dieser Fällt bei der HK-Anlage dann nach ca. 30 - 45 min auf das Normalniveau. bei der FBH-Anlage dauert das mit ca. 1 h bis 1,3 h deutlich länger, was mir zunächst ganz nicht erklärlich war.. Mittlerweile erkläre ich mir das derzeit mit dem längere Zeit brauchenden Aufheizen des die FBH-Schläuche umgebenden Estrichs bei FBH im Vergleich zu dem Stahl der HK:Ein Beispiel: Ein FBH-Kreis, der aus 17x2 Schlauch besteht, 100 m lang ist und 130 W liefern soll, wird mit ca. 3 m/min durchschömt: es braucht dann 33 minuten, bis das Wasser am RL-Austritt ankommt, nachdem es über den VL-Eintritt hineinkam. Nach dem Autauen läuft die Heizkreispumpe schneller, wodurch diese Zeit auch vielleicht 1/3 bis die Hälfte verkürzt wird. Hinzu kommt allerdings, dass bei 60 - 100 m langen FBH-Schläuchen die Zone, aus der die Wärme vorwiegend entnommen wurde (das sind "x" Meter hinter dem Eintritt des VL), nach dem Kickstart mit dem warmen Vorlauf durch die gesamte Schlauchlänge geschoben werden muss, wodurch wegen der Spreizungsregelung die VLT wahrscheinlich langsamer steigt. Die 4H scheint nach meiner (allerdings Fern-)Beobachtung die Spreizung strikt einzuhalten. Hat hier jemand zufällig andere beobachtungen oder Messwerte? Beide Anlagen haben übrigens nahezu dieselben TAZ-Verläufe entlang der AT. Gruß - Eddi
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29.12.2025 20:42:17 |
Nach dem Abtauvorgang läuft meine WP mit recht hoher Last für max 30 Minuten. Danach normal. Schwankt auch etwas, bis sie wieder ganz ruhig läuft. Habe überwiegend HK. Die Spreizung wird eingehalten. Meist sogar unterschritten. Habe 4k eingestellt und 3.5 sind es meist. Je kälter es ist umso länger benötigt die wp nach dem Abtauen bis sie wieder ganz ruhig läuft. Meist ist es ein auf und ab der Leistungsaufnahme. Pro Stunde ein "Berg" bzw Tal der Leistung. Aber man spürt es nicht an der Temperatur. Bleibt konstant. Außer beim Warmwasserbereitung. Da spürt man nach reichlich einer Stunde schon, dass es Kühler wird.
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29.12.2025 20:57:31 |
Zitat von WarmerAlex  200l Pufferspeicher verdoppeln nicht den Verbrauch. Kann ich mir nicht vorstellen.[...] Ich denke hier an einen grob falsch abgeglichenen Parallelpuffer. Es ist sehr verdächtig, wenn Frank61 sagt, dass „die Anlage nie die vom Gerät ( Heizkurve) vorgegebene Vorlauftemperatur auch an der Umwälzpumpe des Heizkreises erreicht“. Gruß Karl
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29.12.2025 22:26:55 |
Zitat von Frank61  Fragwürdig ist für mich, dass die Anlage selbst in den Nachtstunden, wenn weder Heizbedarf besteht noch warmes Wasser benötigt wird, dennoch einen Stromverbrauch von bis zu 5,0kWh im Rückblick der Daikin-App anzeigt.[...] Moin, Du hast einen Monobloc als Hydrosplit d.h. das Heizwasser geht durch das Außengerät; wesentliche Bauteile wie der Regler, die Pumpe und viele Sensoren sind im Innengerät. Es muss also verhindert werden, das bei Minusgraden nachts die Kiste nicht einfriert. Ist es zum Zeitpunkt Deiner Nachtabsenkung < 3°C draußen, wird nach meiner Beobachtung sinnvollerweise die Nachtabsenkung unterdrückt - zumindest mit Madoka als Raumthermostat. Und woher weiß die Anlage, ob warmes Wasser benötigt wird? Nur dann, wenn ihr jemand wie z.B. der Besitzer sagt, in welchem Zeitfenster des Tages sie WW machen darf. Ansonsten macht sie es immer dann, wenn die erlaubte Differenz zwischen Soll- und Ist- Temperatur im Speicher unterschritten ist und das kann auch nachts sein; diese Differenz kann man einstellen. Wenn Du also einen Puffer UND einen 300L -WW-Speicher hast: könnte der WW-Speicher das ECHO-Gerät mit 300 L sein? Falls ja, wird der Trennpufferspeicher wahrscheinlich mit 4 Anschlüssen angebunden sein ( 2 oben und 2 unten) und dahinter sitzt eine Pumpengurppe für den Heizkreis oder gar 2, wenn Du HK und FBH haben solltest. Ist das richtig? Geist es Temperaturanzeigen - z.B. an der Pumpengruppe, wo man VLT und RLT ablesen kann? Vergleiche die mal mit der i Display unter Sensoren ablesbaren Temperaturen für VLT (LWT nach HPE) und RLT am Außengerät (Temperatur vor Plattentauscher) und teile uns die Werte mit! Gruß - Eddi
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29.12.2025 22:30:34 |
Zitat von WarmerAlex  Nach dem Abtauvorgang läuft meine WP mit recht hoher Last für max 30 Minuten. Danach normal. Schwankt auch etwas, bis sie wieder ganz ruhig läuft. Habe überwiegend HK. Die Spreizung wird eingehalten. Meist sogar unterschritten. Habe 4k eingestellt und 3.5 sind es meist. Je kälter es ist umso[...] Anhand der Anlage mit "nur HK" 100% bestätigt. WW wird an der Anlage aus denselben Gründen immer um 15 Uhr gemacht, da keine PV vorhanden. In 99,5% der Fälle läuft die Phase ohne Abtauen durch. Gruß- Eddi
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29.12.2025 22:35:15 |
Zitat von Kala Nag  Zitat von WarmerAlex  [...] Ich denke hier an einen grob falsch abgeglichenen Parallelpuffer. Es ist sehr verdächtig, wenn Frank61 sagt, dass „die Anlage nie die vom Gerät ( Heizkurve) vorgegebene Vorlauftemperatur auch an der Umwälzpumpe des Heizkreises erreicht“. Gruß Karl Moin Karl, Ich glaube, das Du in der Sachlage Recht hast. Aber bitte hilf mir: wo bzw. wie kann man einen Trennpuffer abgleichen? Mir zumindest ist keine Methode bekannt, die Vermischung zw. VL und RL aufgrund der Strömungsverwirbelungen zu reduzieren, wenn man nicht auf große Spreizungen = hohe VLTs gehen will, die wieder alle exergetische Einsparungen durch Strommehrverbrauch zunichte machen? Gruß - Eddi
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29.12.2025 23:09:59 |
Zitat von Frank61  Hallo zusammen, ich bin neu in diesem Forum.Seit Ende September d. J. ist bei uns auch eine Daikin Altherma 4 Wärmepumpe eingebaut.Zunächst waren wir sehr zufrieden, bis zu dem ersten Kälteeinbruch im November.Trotz eines enormen Stromverbrauches von 48 kWh/Tag konnten wir weder richtig heizen[...] Hallo Frank, vergiss diejenigen meiner Fragen, für die es hier schon Antwort gibt: wenn Du 5 - 10°C (!!!) an VLT - Verlust zwischen Primärkreis (= AG - IG - Puffer) und Sekundärkreis (=Puffer - Heizkreis) hast, versenkst Du jede Menge Strom. Oder umgekehrt: dieser Puffer treibt wie alle Trennpuffer deinen Stromverbrauch unnötig hoch. Wenn Du die in der Onecta- App ablesbare Menge an erzeugter Wärme seit Inbetriebnahme durch den im gleichen Zeitraum benötigten Strom teilst: auf welchen Wert kommst Du dann? Gruß - Eddi
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29.12.2025 23:15:08 |
Zitat von Eddi Lang  …wo bzw. wie kann man einen Trennpuffer abgleichen?[...] Eddi, ich denke an den Abgleich der Volumenströme von Primär- und Sekundärseite des Puffers. Das scheint sehr wichtig zu sein. Ich bin da aber kein Experte mit eigener Praxiserfahrung. Gruß Karl
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30.12.2025 10:17:28 |
Zitat von Kala Nag  Zitat von Eddi Lang  [...] Eddi, ich denke an den Abgleich der Volumenströme von Primär- und Sekundärseite des Puffers. Das scheint sehr wichtig zu sein. Ich bin da aber kein Experte mit eigener Praxiserfahrung. Gruß Karl Ahhh! Ja, das ist wichtig, weil: a) der Volmenstrom auf der Primärseite ist höher als der auf der Sekundärseite:-> Der Primärkreis zieht sich eigenes Vorlaufwasser zusärtzlich zum Rücklauf von der Sekundärseite in den Rücklauf. --> Exergievernichtung (Exergie ist der im Prozess nutzbare Nteil der zugeführten Energie. In diesem Fall geht Wasser aus dem VL mit RL vermischt zurück zur WP und kann seine Wärme nicht in den HK / FBH ans Haus abgeben). b) der Volmenstrom auf der Primärseite ist geringer als der auf der Sekundärseite:-> Der Sekundärkreis zieht sich eigenes Vorlaufwasser zusätzlich zum Rücklauf von der Sekundärseite in den Rücklauf. --> Exergievernichtung. Zur Erreichung derselben Heizleistung muss die WP VL mit höherer Temperatur liefern. Spezifisch höherer Stromverbrauch. In der Praxis gestalten sich Bemühungen von Besitzer oder HB, die Volumenströme auf der Primär- und Sekundärseite buchstäblich gleich zu halten, als sehr schwierig: 1.: kein Volumenstromzähler auf der Sekundärseite. 2.: Sekundärkreis- Pumpe zwar lokal über die Pumpenelektronik regelbar: meist nur in Stufen und dann im Modus Delta-p = const oder eine Proportionaldruckregelung oder Drehzahl = const. und auf der Primärseite schwankt der Volumenstrom munter aufgrund der aus ökonomischen Gründen optimalen Regelung über feste Spreizung. 3.: Vor Ort kein thermischer Abgleich gemacht, sondern die RT wird von den Besitzern über HK-ERR bzw. FBH-Stellmotoren eingestellt: -> VLT-Linie auf WP-Seite unnötig hoch, weil die RT nicht über die richtige Höhe der witterungsgeführten VLT-Heizlinie sondern über Volumenstromänderung am Wärmeübertrager erzeugt wird. -> stark schwankende Volumenströme auf Sekundärkreisseite, weil sich die Druckverhältnisse ständig ändern. Hinzu kommt die vertikale Vermischung im Puffer, weil dort im oberen Teil ja eine Querströmung herrscht (VL Primärkreis strömt oben im Puffer zum VL-Ausgang Sekundärkreis). Eine weitere Querströmung meist in entgegengesetzte Richtung herrscht im unteren Pufferteil: dort strömt RL-Wasser vom Sekundärkreis zum gegenüberligenden Ausgang für den RL Primärkreis. Dadurch wird eine Kreisbewegung im Puffer erzeugt, die die Schichtung stört. In der Praxis sind 2 K VLT-Verlust tyischerweise unvermeidlich, hat mir mal ein HB mit guten hydraulischer Erfahrung gesagt. Kann auch mehr sein. Hier scheinbar bis zu 10 K oder anders herum: die PW muss eine VLT bereitstellen, die um 10 K höher ist als für den Heizkreis ohne den Puffer eigentlich nötig. Wir alle wissen: je höher die VLT, desto schlechter der COP. In fossilen Anwendungen = Hochtemperaturtechnik ist der Trennpuffer meist weniger kritisch, weil mit größeren Spreizungen gearbeitet wird => stabilere Schichtung, geringere Volumenströme. Bei WP dagegen mit ihren technisch optimalen kleinen Spreizungen und höheren Volumenströmen wird der Strombedarf für die ins Haus zu transportierende Wärmemenge erheblich beeinflußt. Warum da kein von Daikin empfohlener Überströmer mit Reihenrücklaufbehälter statt des Trennpuffers eingebaut wurde, der erst bei einem einstellbaren Vordruck öffnet und nur dann VL in den RL lässt, ist mir noch absolut unklar - vielleicht übersehe ich ja was aus der Ferne und ohne genaue Beschreibung des Aufbaus und idealerweise ein paar Fotos durch Frank. Gruß - Eddi
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30.12.2025 16:04:17 |
Wir haben eigentlich Heizkörper. Allerdings wurde die Anlage vom Daikin Kundendienst auf Fußbodenheizung umgestellt. Bis jetzt wurden sämtliche Einstellungen ausschließlich vom Kundendienst (in 3 Terminen) vorgenommen. Die Anlage läuft Nachts auch durch. Vom Kundendienst habe ich erfahren, dass einige Anlagen gerade bei den jetzt vorherschenden Temperaturen (um 0 Grad) nicht richtig arbeiten - allerdings gibt es hierfür wohl noch keine Lösung. Der Stromverbrauch der Anlage beträgt diesen Monat schon über 690 kWh. Anhand der Rückmeldungen ist mir auf jeden Fall klargeworden, das der hohe Stromverbrauch nicht normal ist und ich mich wieder an den Daikin Kundendienst wenden muss. (aus irgendeinem Grund konnte ich gestern den Beitrag nicht hochladen)
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30.12.2025 20:34:19 |
Da stimmt aber deine Rechnung absolut nicht. Ich habe ebenfalls 590kwh diesen Monat. Was im Durchschnitt 19kw pro Tag sind. Bei dir halt etwas mehr. Da ist doch alles top. Entweder man bekommt ein paar Infos über dein Setup oder man kann nicht helfen. Ist dein Haus gedämmt? Alles Faktoren die hier fehlen. Welche Vorlauftemperatur hast du als Soll ? Alles Faktoren die extrem auf den Verbrauch Auswirkungen haben
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31.12.2025 09:54:06 |
Zitat von Frank61  Wir haben eigentlich Heizkörper. Allerdings wurde die Anlage vom Daikin Kundendienst auf Fußbodenheizung umgestellt. Bis jetzt wurden sämtliche Einstellungen ausschließlich vom Kundendienst (in 3 Terminen) vorgenommen. Die Anlage läuft Nachts auch durch. Vom Kundendienst habe ich[...] Dann frag ich nochmal: wieviel Wärme wurde lt. Reiter "Einblicke" der App denn im Dezember insgesamt erzeugt? -> oben dann "Jahr" und auf die rote Säule für Dezember tippen! Bin gerade bei meiner Verwandten mit einer Altherma 4 mit 8 KW und nur HK. WW wird mit der Anlage auch erzeugt; Zirkulation läuft on-demand mit Hilfe von Shelly-Buttons, die die Pumpe für 2 min. einschalten. Regler ist auf FBH eingestellt, was technisch richtig ist: nur dann bekommt man kleine Spreizungen eingestellt: 4 K sind es bei ihr. Und noch 1 Frage: wenn die Anlage nachts durchläuft, was gut und richtig ist: was hast Du dann mit Deiner Feststellung gemeint, dass es in den Nachtstunden keinen Heizbedarf gäbe? Lt. App. d.h. Mit den weniger genauen internen Sensoren gemessen sinds 504 kWh Strom für eine erzeugte Wärmemenge von 2300 kWh. Macht eine Arbeitszahl für Dezember von 4,6 - das nenne ich mal sehr gut. Monatsmieten der AT: 5,6°; aktuelle VLT bei 3°C ist 33°C. Soll-Raumtemp. ist 21°C. Keine Thermostatregelköpfe auf den HK. Anlage heizt seit 20.10.: die entsprechenden App-Werte lauten 1.046 kWh Strombedarf und erzeugte Wärme 5.166 kWh, was eine Saison-Arbeitszahl von 4,9 macht. Mit den ext. Meßgeräten WMZ und Stromzähler sind es 895 kWh Strom und 4.602 kWh an Wärme (inkl. WW). Macht eine Saison-Arbeitszahl von 5,1. Bedarf des El. Zuheizers (heißt bei Daikin Reserveheizung) mit bisher 10 kWh und auch der Strombedarf des IG ist anteilig d.h. ohne stand-by - Zeiten mitgerechnet, was - wie ich finde - mehr als fair ist: bei fossilen Heizungen erwähnt keiner den nötigen Stromverbrauch oder addiert ihn sogar zum Gas- oder Ölverbrauch….je nach Alter sind das oft 100 W Strombedarf bei Betrieb = über 450 kWh Strombedarf allein in der Heizsaison. Gruß - Eddi Gruß - Eddi
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31.12.2025 11:07:48 |
Zitat von Eddi Lang  Zitat von Frank61  [...] Dann frag ich nochmal: wieviel Wärme wurde lt. Reiter "Einblicke" der App denn im Dezember insgesamt erzeugt? -> oben dann "Jahr" und auf die rote Säule für Dezember tippen! Bin gerade bei meiner Verwandten mit einer Altherma 4 mit 8 KW und nur HK. WW wird mit der[...] Um es möglichst klar zu machen: Ob eine WP zu viel oder zu wenig Strom verbraucht, kann man nicht am Verbrauchswert für den Strom allein beurteilen. Entscheidend ist die Arbeitszahl, die man aus Erzeugte Wärme / Strombedarf = Arbeitszahl berechnet. Gruß - Eddi PS: Deine Arbeitszahl wird niedriger als 5 sein, weil Du allein 5K an VLT im Puffer verlierst. Das liegt nicht an der WP, sondern am Einbau dieses Teils. Ich habe weiter oben beschrieben, was in dem Teil passiert.
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01.01.2026 22:00:14 |
Guten Tag Zusammen, auf der Suche nach einer Lösung meines Problems mit unserer neuen Wärmepumpe bin ich auf dieses Forum gestoßen und denke hier in guten Händen zu sein. Ich habe fast das gleiche Problem, wie von Frank61 beschrieben und mein Heizungsbauer, sowie der DAIKIN Werksmonteur konnten mir nicht befriedigend helfen. Zu meiner Situation, im Sommer 2025 wurde eine Altherma 4 ECHO mit einem 8 KW Aussengerät und einem 500 Liter Innengerät in unserem Haus installiert. Zusätzlich wurde ein einfacher 200 Liter Schichtenpufferspeicher mit dem Innengerät verbunden, aus dem der Heizkreis mit einer Grundfoss Alpha 2 Pumpe versorgt wird. Ich besitze nur einen Heizkreis an dem ausschließlich Heizkörper angeschlossen sind. Eine DAIKIN Madoka Einheit ist im Wohnzimmer verbaut. Meine Temperaturdifferenz zwischen der angezeigten Vorlauftemperatur am Innengerät (Display) und der Vorlauftemperatur in den Heizkreis (verbautes Thermometer) beträgt auch 5-10 Grad, meistens mehr der letztere Wert. Die Warmwasserbereitung funktioniert problemlos. Eddi schrieb, dass diese unbefriedigende Situation wohl vom zusätzlichen Pufferspeicher herrührt, was er auch sehr fachmännisch erläutert hat, dem ich als Laie aber leider nicht folgen kann. Meine Jahresarbeitszahl für das Heizen beträgt 3,4 ; für das Warmwasser 3,78 ; in der Summe sind das 3,51 . Grundlage sind hier die Werte aus der DAIKIN App. Ich finde das nicht befriedigend, wobei die Raumtemperatur bei 22,5 Grad eingestellt ist und selten erreicht wird. Das ist mit meinem Verständnis auch zu erklären, da die Wärmepumpe am Innengerät (Display) die richtige Vorlauftemperatur gemäß witterungsgeführter Heizkurve erzeugt, aber diese nicht dem eigentlichen Heizkreis zur Verfügung steht. Was habe ich zu unternehmen ? War es zu gut gemeint mit dem zusätzlichen 200 Liter Pufferspeicher, da das DAIKIN Innengerät schon 500 Liter speichert? Muss der 200 Liter Speicher wieder raus ? Welche Alternativlösung gibt es, damit das System optimal und effizient funktioniert? Ich freue mich auf Eure Anregungen und Hilfe und danke für Eure Unterstützung . Gruß Consti62
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01.01.2026 23:07:46 |
Zitat von Consti62  Guten Tag Zusammen,
auf der Suche nach einer Lösung meines Problems mit unserer neuen Wärmepumpe bin ich auf dieses Forum gestoßen und denke hier in guten Händen zu sein.
Ich habe fast das gleiche Problem, wie von Frank61 beschrieben und mein Heizungsbauer, sowie der[...] Hey, es ist noch nicht ganz klar wie deine Hydraulik genau aussieht. Generelle Infos zu den möglichen Hydrauliken sind in diesem Video, Wärmepumpen Anlagen - einfach, betriebssicher, effizient (Frank-Rolf Roth). Das ganze Video ist zu Empfehlen. Wenn du gerade weniger Zeit hast, dann habe ich die Zeitmarke in dem Link bereits auf 14:14 MInuten gesetzt. Dort werden die unterschiedlichen Puffer und ihre Vorteile/Nachteile erklärt. Ich besitze ebenfalls eine Altherma 4 und muss gestehen, dass mir nicht klar ist, wie man diese in einem Parallelpuffer, wie wohl bei dir verbaut, effizient nutzen kann. Das geht eigentlich nur mit einem gut geplanten Puffer, mit passenden Ein- und Ausgängen, und vor allem wenn die Pumpe der WP und die Pumpe des Heizkreises exakt das gleiche fördern...passiert das nicht, so hast du immer im Kreis der WP höhere Temperaturen als im Heizkreis. Und hier kommen wir zu einem großen Problem, die Altherma 4 hat keine festen Fördermengen. Man kann die Spreizung zwischen VL. und RL einstellen, die Fördermenge wird dynamisch angepasst. Die Pumpe des Heizkreises läuft aber mit einem konstanten Wert... Besonders seltsam finde ich bei dir, dass der COP bei WW besser ist... Aufgrund der höheren VL Temperaturen für WW sollte das fast unmöglich sein. Welche Vorlauftemperaturen brauchst du denn? Hier mal meine Werte seit Anfang November. Das sind die Zahlen aus der Onecta APP. Besonders interessant sind die Werte der aktuellen Woche, da war es durchaus kalt... die Monats/Jahres Werte wurden ja gerade zurückgesetzt ;) Generell habe ich kein optimales System, meine Trockenbau FBH benötigt bei Minustemperaturen > 40 Grad beim Vorlauf. WW hat heute mehr verbraucht, da heute die Desinfektion lief, die heizt auf 60+ Grad. BTW die Zahlen in Onecta werden bei mir, verglichen mit WMZ und externem Strommesser (Shelly), unter ca 5 Grad ungenauer. Ich vermute, dass Daikin hier einfach die Abtauungen weder beim WW noch bei der Heizung anrechnet...
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