| | | | Zeit:
26.10.2025 20:09:53 |
Hallo, Ich habe ein etwa 80m² großes Dachgeschoss ausgebaut und hier wurde eine Fußbodenheizung verbaut. Jeder Raum wird separat über Raumthermostate angesteuert. Das Problem: Die Heizkurve ist so eingestellt das es immer etwa 21 Grad Raumtemperatur hat. Im Bad möchte man es allerdings schon wärmer haben. Hier ist das Thermostat immer auf 25 Grad gestellt. Also habe ich die Vorlauftemperatur etwas angehoben. Leider überheizen sich dadurch die restlichen Räume. Ich denke das der Estrich dann noch enorm Wärme abgibt obwohl die Stellantriebe schon geschlossen haben. Macht ja auch Sinn. Ist das ein normales Verhalten? Wahrscheinlich muss man im Bad dann einfach elektrisch zu heizen. Danke
|
| | Zeit:
26.10.2025 20:32:50 |
Hi wenn alles passend eingestellt ist und nicht die aller günstigsten Thermostate verbaut sind funktioniert das Problemlos. 0,5° genau ist bei mir normal. Es müssen natürlich die Durchflüsse usw. passend eingestellt sein. Ich habe vom Bad den Antrieb ganz entfernt. Das ist der wärmste Raum. Dann muss man allerdings die Heizkurve gut einstellen.
|
| | Zeit:
26.10.2025 20:46:07 |
Etwas von den Raumtemperaturreglern abhängig. Allerdings im Neubau zunehmend schwierig deutliche Temperatur Differenzen zu haben, die Innenwände dämmen nicht besonders. Beim Bad kann es auch Sinn machen elektrisch zuzuheizen statt die Heizkurve dafür stark zu erhöhen.
|
| | Zeit:
27.10.2025 07:37:59 |
Wobei man größere Temperaturdifferenzen von Raum zu Raum nicht hinbekommt. Da hat GreenWorld recht. Das liegt aber am Haus. Ich denke 3° Differenzunterschied auf einem Stockwerk in verschiedenen Zimmern ist das Maximum was möglich ist. Es wäre auch schlecht für das Klima im Haus wenn man bei einem Luftdichten Haus 5° Unterschied hätte, Stichwort Schimmel.
|
| | Zeit:
27.10.2025 09:18:13 |
Zitat von Littlejoe737  Hallo, Ich habe ein etwa 80m² großes Dachgeschoss ausgebaut und hier wurde eine Fußbodenheizung verbaut. Jeder Raum wird separat über Raumthermostate angesteuert. Das Problem: Die Heizkurve ist so eingestellt das es immer etwa 21 Grad Raumtemperatur hat.[...] Wenn man bei der Dimensionierung der FBH eine Heizlastbetechnung gemacht hat und im Bad den Verlegeabstand reduziert hat, dann funktioniert es auch ohne die VLT anzuheben und die FBH Kreise in den anderen Räumen zu drosseln. Wenn nicht, muss man die VLT erhöhen und FBH Kreise drosseln ( hydraulischer/ thermischer Abgleich) Eine höhere Kennlinie ist für Gas WEZ oder FW eher kein Problem, bei WP geht es auf die Effizienz . In diesem Fall (WP) macht es Sinn, im Bad bei Bedarf elektrisch zuzuheizen. Hier solltest du neben einem IR Panel auch einen kleinen 200W/12 l Lufttrockner in Erwägung ziehen. Wenn der läuft dann entfeuchtet der und heizt gleichzeitig mit 200-250 W Heizleistung - beides für das Bad sehr vorteilhaft! Und eine Zeitsteuerung hat das Teil auch. Beste Grüße MIKA
|
| | Zeit:
27.10.2025 09:33:56 |
So eng kann man in vielen Bädern gar nicht verlegen. Da müsste man dann schon Wände oder Decken mit einbinden. Eine höhere Heizkurve geht allerdings auch bei Gas und Öl auf die Effizienz, wenn auch nicht so stark. Ich entfeuchte bewusst nicht - im Winter bin ich heilfroh, wenn der Enthlpie Wärmetauscher mehr Feuchte bekommt. Ohne KWL aber völlig richtig!
|
| | Zeit:
27.10.2025 11:20:44 |
Raumthermostaten machen keinen Sinn. Eine FBH ist viel zu träge. Pass den Abgleich an. Noch besser: Zusätzliche Wärmequelle im Bad. Ein Delta von 4K sind in einem modernen Haus nicht mit FBH darzustellen unter welchen Umständen auch immer. Gruss, Jörg
|
| | Zeit:
27.10.2025 11:23:28 |
Wandheizung oder Deckenheizung zusätzlich ins Bad. Oder IR Heizung oder Heizlüfter bei Bedarf. Was auch sehr gut klappt ist ein Luftentfeuchter. Der macht den Raum wärmer und man spart sich die Kälte durch die Fensterlüftung
|
| | Zeit:
28.10.2025 09:11:11 |
Danke an alle die geantwortet haben. Ich bezweifle das eine Heizlastberechnung bzw. ein Hydraulischer Abgleich gemacht wurde. Mir liegen keine Papiere vor. Die Raumthermostate sind von Eberle. Die Wohnung ist leider vermietet weswegen die Kommunikation recht zäh verläuft. Es heißt immer nur "die Thermostate funktionieren nicht", Bad zu kalt. Bei 8 Grad Außentemperatur habe ich 24,5 Vorlauftemperatur zur FBH.
|
| | Zeit:
28.10.2025 10:12:44 |
Die Thermostate sind von Eberle ist so genau wie: das Auto ist ein VW. Auch von Eberle gibt es einfache Bimetallthermostate mit Hysteresen von 1° und es gibt auch Thermostate mit PWM, die auch noch selbstlernend sind. Das ist wie einen VW Käfer mit einem Golf VII zu vergleichen.
|
| | Zeit:
28.10.2025 13:05:19 |
Zitat von Littlejoe737  Danke an alle die geantwortet haben. Ich bezweifle das eine Heizlastberechnung bzw. ein Hydraulischer Abgleich gemacht wurde. Mir liegen keine Papiere vor. Die Raumthermostate sind von Eberle. Die Wohnung ist leider vermietet weswegen die Kommunikation recht zäh[...] Bei 24,5°C VLT kannst logischerweise nie auf 25°C RT kommen. Wenn die VLT zu 21°C RT passt müssten es für 25°C im Bad eher 30-31°C VLT sein. Also mehr als die 2,5-fache Temperaturdifferenz VL-RT gegenüber jetzt in den übrigen Räumen. Da spielt die deutlich höhere RT als Fußpunkt mit rein und die Verluste in die angrenzenden Zimmer. Bedeutet, du hast im Bad für 25°C und Außentemperaturen um 10°C ganz grob die 1,5-2-fache Heizlast verglichen mit Nachbarzimmern ähnlicher Fläche und Bausituation. Erst bei wirklich kalten Temperaturen gleicht sich das langsam an. Dazu kommt, dass das Bad eher kleiner als die Wohnräume ist und damit ein schlechteres Verhältnis von Fußbodenfläche zu Außenwänden hat und auch eher mehr gelüftet wird. Fliesenboden hilft etwas. Kleinerer Verlegeabstand kann je nach Bodenaufbau auch ein wenig bis einiges helfen. Genauso zusätzliche Wandheizung. Aber alles nur beim dT Boden-RT. Und dafür ists jetzt eh zu spät. Fußpunkt muss bei höherer RT immer rauf. Wenn die Heizleistung großzügig dimensioniert ist kann die Kennlinie etwas flacher sein. Aber Heizkosten sind trotzdem höher. Vor allem mit WP. Wenn man die 25°C auch schon bei 15-20°C AT erreichen will brauchts auch noch nen ordentlichen Puffer, damit sich der Wärmeerzeuger nicht zu Tode taktet. Da ist der Wärmebedarf der anderen Räume ja noch annähernd 0. Da ist ne Zusatzheizung / Entfeuchter oft die bessere Wahl. Vor allem, wenn das ganze über einen Wärmeerzeuger für deine Hauptwohnung und ne eher kleine vermietete Wohnung läuft. 22°C im Bad musst trotzdem laut Mietrecht erreichen können. Dass die Fußbodenheizung mit für die anderen Räume zu hoher VLT überschießt ist auch normal. Trotz ERR. Vor allem nach ner Nachtabsenkung (sei es zentral oder durch runtergedrehte Thermostate). Bis die Thermostate abregeln hat der Fußboden (bei deinen 8°C AT) dann schon grob 27-30°C. Also 3-5°C zu viel. Das kann dann durchaus genug sein, dass es den ganzen Tag über zu warm ist und erst abends so langsam die ERR wieder aufmachen. Voreinstellung der Ventile kann da etwas helfen. Aber bei niedrigen AT brauchst die Heizleistung dann doch. Und nachdems vermietet ist kannst eh nicht mehr viel einstellen. In ein träges System wie ne FBH mit viel Power reinzufahren kann kaum gut werden. Regelungstechnisch bräuchte man nen Estrichfühler+Raumthermostat, um das gut hinzubekommen. Das kann dann nur kein Heizungsbauer und erst recht kein Nutzer mehr einstellen.
|
| | Zeit:
28.10.2025 13:40:05 |
Tja, genau den Text sollte man mal Planern, Installateuren, Nutzern, Politikern usw vorlegen :) Einzige Ergänzung: meines Wissens ist es auch zulässig die Temperatur im Bad durch (von Anfang an vorgesehene) elektrische Heizkörper etc. zu gewährleisten, die 22° muss nicht zwingend die FBH liefern
|
| | Zeit:
28.10.2025 13:57:59 |
Zitat von Littlejoe737  Im Bad möchte man es allerdings schon wärmer haben. Hier ist das Thermostat immer auf 25 Grad gestellt. Hmmh, des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Aber einen Anspruch auf 25°C im Bad haben Mieter nicht. Leider weiss ich die genaue Zahl gerade nicht
|
| | Zeit:
28.10.2025 14:09:09 |
Meines Wissens 20-22° in Wohnräumen, im Bad wohl in den meisten Rechtssprechungen 21°C
|
| | Zeit:
28.10.2025 19:37:15 |
Zitat von egal1  Die Thermostate sind von Eberle ist so genau wie: das Auto ist ein VW. Auch von Eberle gibt es einfache Bimetallthermostate mit Hysteresen von 1° und es gibt auch Thermostate mit PWM, die auch noch selbstlernend sind. Das ist wie einen VW Käfer mit einem Golf VII zu vergleichen. Klar gibt es welche die auch fein regeln. Ändert nur nichts an der Grundproblematik, dass es im Bad erst mal (gefühlt) zu kühl ist. Jeder ERR wird auch mit FBH die Temperatur allmählich grob ausregeln. Manche mit mehr Schwankungen, manche relativ genau. Hängt auch davon ab, wie gut das System ausgelegt / abgeglichen ist. Schnell geht's mit FBH aber nie. Und Sprünge am ERR sind für FBH pures Gift. Zu den alten Rippenheizkörpern wird gerne gesagt, dass die sehr viel Wasser und träge Masse haben verglichen mit modernen HK und schlecht regelbar sind. Das gilt für ne FBH um ein vielfaches mehr. Egal wie fein der Regler arbeitet hast bei FBH ordentlich Zeitverzögerung. Und wenn die VLT dann deutlich zu hoch für die Heizlast ist wird der Fußboden überladen. Sei es nach ner Nachtabsenkung oder durch 20 Minuten Lüften. Bis der Raumthermostat irgendwann dann wieder abregelt ist der Fußboden deutlich zu warm. Erschwerend kommt bei Mietern dazu, dass die sich mit der Physik noch weniger befassen wollen als Hausbesitzer. Wenns nach dem Lüften logischerweise zu kühl ist wird die Heizung auf 5 aufgedreht. Bringt zwar keine (nennenswerte) Beschleunigung, aber wird halt so gemacht. Bis dann nach nochmal ner Stunde die Temperatur wieder passt (oder man wieder vorbeikommt) ist die FBH evtl. weit über gut und böse. Da wirds dann auch mit Stellung 0 den Tag über nicht mehr normal. Und dann funktioniert im Mieterkopf der Thermostat nicht ... Hoffentlich war die FBH aber so abgeglichen, dass mehr als 23°C gar nicht erreichbar sind. Dann wirds weniger schlimm. Wenn 25°C im Bad erreichbar sein sollen aber nicht machbar. FBH in nem gedämmten Haus ist halt ähnlich wie ein Containerschiff zu steuern. Tut sich lange nichts, aber wenn sichs dreht, dann ist da erst mal nichts zu ändern. Wer nur Fahrrad kennt tut sich damit schwer. Das ist oft ne große Hürde bei Mietern. Aber wenn man dann noch die 2,5-fache Leistung auf die FBH gibt wirds halt unter Umständen schlimm. Vielleicht wärs da doch schlauer von den Herstellern statt 1-5 Gradzahlen auf die Thermostate aufzudrucken. Auch wenn die Temperaturen nur grob stimmen. Und so billig wie Displays und Controller sind könnte man an den Thermostaten auch gleich ne Temperaturschätzung anzeigen: in 1h: 20.5°C in 2h: 21.5°C in 4h: 23.0°C Ziel: 28°C (unmöglich) Mit etwas Daten zu VLT und AT auf dem nem Bus sollte das eigentlich machbar sein. Manch einer würde das Zeitverhalten dann über die Zeit vielleicht kapieren. Vermutlich musst irgendwie auf die 22°C im Bad kommen. Braucht dann unverändert die ERR. Und evtl. musst in der Hauptwohnung (ich vermute mal, dass ihr unten wohnt) ERR wieder in Betrieb nehmen oder ähnliches. 20°C in den Wohnräumen kann er ja erreichen. ERR sind da. Wenn der Mieter durch unsinnige Einstellungen zu hohe Temperaturen hat ist es erst mal sein Problem. Ohne Nachtabsenkung und bei nur kurzem Lüften dürfte die Temperaturregelung passen. Für ein gutes Miteinander vielleicht aber erst mal Anleitung zum Zeitverhalten und ggf. Nachtabsenkung. Oder nen guten Konsens für ne Zusatzheizung zu finden. 25°C sind aber eher utopisch. Die VLT für 22°C statt 21°C einzustellen bringt die Heizung zumindest nicht komplett durcheinander. Aber ERR brauchst vmtl. trotzdem und hoffentlich reicht der Durchfluss über alle Betriebszustände. Neu ausgebaut würden vmtl. so 100W Glühlampe als Zusatzheizung im Bad für 24-25°C reichen. Sind 20€/Monat das halbe Jahr über an Strom. Großteil ungeschuldeter Komfort. Ein Teil geht in die Nachbarräume. Nur das halbe Jahr relevant. Und wenn der Mieter sparen will schaltet er se aus. Also 5€ Rabatt bei der Miete und fertig. Aber wahrscheinlich hast bei sowas dann heutzutage nen komplett ungültigen Mietvertrag und Nebenkostenabrechnung. Solche Probleme führen dann leider auch dazu, dass viel Wohnraum ungenutzt bleibt. In meinem Heimatort wird munter gebaut. Wohnungen sind knapp. Und rund 15% der Wohnfläche ist ungenutzt (Kinder ausgezogen etc.) aber auf so 15°C beheizt. Könnte man vermieten, nur wenn dann die ganze Abrechnung und rechtlicher Mist dazu kommt will keiner mehr.
|
| | Zeit:
28.10.2025 21:31:51 |
Hallo,
wenn Du die VL-Temp erhöhst, (damit es im Bad 22 Grad werden kann), überschwingen die anderen Räume nur kurzfristig. Denn in den Räumen regeln die Thermostate auch auch nach. Um die Erhöhung der VL-Temp kommst Du vmtl. nicht drumrum. Es sei denn, Du willst wirklich Deinen Mietern eine elektrische Zusatzheizung verklickern. Da ist der Streit um die Differenz zwischen Stromkosten und Kosten für die Wärme aus der Zentralheizung schon vorprogrammiert. Dann würde ich einen netten Brief schreiben, dass die VL-Temp nun angepasst ist, mit Zieltemperatur von 22 Grad im Bad. 25 Grad sind leider nicht möglich. Dann kannst Du ja noch so eine generelle Bedienungsanleitung von FBH beilegen (Viel drehen nutz nix, nach Veränderung 24h warten, etc).
Viele Grüße, Achim
|
| | Zeit:
28.10.2025 22:17:52 |
Hallo, mal zurück zur Überschrift: "Ist bei einer Fußbodenheizung eine richtige Einzelraumregelung möglich?" Ja, aber in der Regel nicht. Das geht etwas bei Flamme (z.B. Gas), da man da mit etwas höherem Gasverbrauch höher VLT fahren kann, die dann pro Raum durch eine smarte / intelligente ERR ausgebremst werden. Bei WP total sinnlos. Und 25°C im Bad über die FBH - so oder so total sinnlos. Da müsste auch bei Gas das Bad in der Hülle des Hauses nochmals super thermisch gedämmt sein und an allen Wänden noch Wandheizung. Wenn das ein Mieter haben möchte, dann soll er den Strom für eine zusätzliche IR Heizung einfach zahlen. Aus der Rechtssprechung: 22°C im Bad sind angemessen (aber es gibt kein Gesetzt dafür). Gruß Musil
|
| | Zeit:
28.10.2025 23:03:25 |
„ Vielleicht wärs da doch schlauer von den Herstellern statt 1-5 Gradzahlen auf die Thermostate aufzudrucken“ Und vernünftige Temperatur Bereiche! Beispiel Busch Jäger, die Zahlen 1-6 entsprechen grob 6-30°C. Den relevanten Temperatur Bereich von 18-24°C kann man dann mit Bewegungen im Millimeter Bereich justieren? Und wenn der Mieter im Urlaub ist und alles auf 6°C dreht, dann schimmelt es je nach Gebäude. Wirklich durchdacht. Aber gesetzlich vorgeschrieben …
|
| | Zeit:
29.10.2025 20:47:15 |
Zitat von GreenWorld  „ Vielleicht wärs da doch schlauer von den Herstellern statt 1-5 Gradzahlen auf die Thermostate aufzudrucken“ Und vernünftige Temperatur Bereiche! Beispiel Busch Jäger, die Zahlen 1-6 entsprechen grob 6-30°C. Den relevanten Temperatur Bereich von 18-24°C kann man dann mit[...] 14°C sollte noch einstellbar sein. Aber mehr als 24°C nicht. Kann man zwar in der Regel so einstellen, aber wird evtl. auch als Defekt gewertet. Wenn 25 oder 28°C aber nicht erreichbar sind wärs auch gut wenns gar nicht erst wählbar ist. Oder zumindest gekennzeichnet. Den Nutzern kann mans nur bedingt vorwerfen. Beim Heizkörper kann man wenigstens fühlen, dass der HK wärmer wird. Bei FBH merkt man erst mal gar nichts und später nicht viel am Fußboden. Allerdings wollens viele auch mit 10 mal erklären nicht akzeptieren, wie man die Thermostate sinnvoll bedient. Beim Backofen klappts aber komischerweise. Dabei müssts doch ein leichtes sein bei den Hysteresereglern ne LED zu verbauen. Blinkt nur sehr langsam, aber immerhin irgendeine Rückmeldung. Und wenn man 1°C höher stellt leuchtet se erst mal ne Weile durch und blinkt dann wieder. Bei digitalen PWM- Reglern halt ein Balken auf dem LCD fürs aktuelle PWM-Verhältnis. Auch da könnten die Leute dann sehen, dass 0.5°C mehr schon zunächst volle Heizleistung ist und dann wieder runtergeht.
|
| | Zeit:
29.10.2025 21:28:59 |
14°C können halt auch schon empfindlich Richtung Taupunkt gehen
|
| | Zeit:
29.10.2025 22:48:46 |
Hallo, Ihr driftet jetzt mal langsam ins Philosophische / Psychedelische ab - oder...?? Die Anfrage an Sender Jerewan war: "Ist bei einer Fußbodenheizung eine richtige Einzelraumregelung möglich?" Die Antwort ist: Ja, aber...! Gruß Musil
|
| | Zeit:
07.11.2025 09:15:03 |
Danke an alle die geantwortet haben. Ich weiß nicht weiter mit der Heizung. Der Heizungsbauer meldet sich bezüglich der Gewährleistung nicht zurück. Zudem scheint etwas mit dem Regler nicht zu stimmen. Er berechnet und regelt bei 5 Grad AT bereits 26 Grad Vorlauftemperatur obwohl die Normaußentemperatur von -12 Grad mit einer Vorlauftemperatur von 28 Grad veranschlagt ist. Zusätzlich ist der Regler dermaßen Träge das er ständig in einer Spanne von 5 Grad herumpendelt. Vielleicht hätte ich mich gemäß verschiedener Erfahrungen doch nicht für Wolf entscheiden sollen. Die Problematik mit der Fußbodenheizung ist mit eventuell auf die Hydraulik zurückzuführen. Eine Verständnisfrage dazu: Inwiefern ist das überschwingen auf eine zu hohe Wassermenge zurückzuführen? Der Estrich ist doch so oder so irgendwann mit Wärme gesättigt. Der Stellantrieb fährt zu und der Estrich überheizt den Raum um 3 bis 4 Grad. Lg
|
| | Zeit:
07.11.2025 09:43:07 |
Bau doch erst einmal alle Stellantriebe ab, dann machste alle Ventile für den hydraulischen Abgleich auf und stellst erst einmal die Heizkurve so ein, dass es grob überall warm genug ist. Anschließend regelst du die gewünschten Differenzen über die Abgleichventile runter, das Bad lässt du dabei voll offen. Wenn du damit fertig bist, gehst du mit der Heizkurve runter bis es im Bad zu kalt wird und dann wieder hoch. Danach setzt du dann erst deine Stellantriebe drauf oder lässt sie halt weg. Die Außentemperatur sollte beim Einstellen im Bereich um 6 °C liegen, aktuell ist es bei uns noch etwas zu warm dafür. Eine FBH richtig einstellen ist ne Fleißarbeit, das kann dir kein Heizungsbauer machen. Du musst bei jeder Nachstellung min. 1 Tag warten und brauchst natürlich auch n Thermometer im Raum. Das richtig ein zu stellen ist ne Fleißarbeit von 2 Wochen. Das kannst von keinem Heizungsbauer erwarten.
|
| | Zeit:
30.11.2025 08:04:21 |
Das kannst du aber auch nicht dem Mieter zumuten. Und auch nicht über Wochen jeden Tag reingehen...
|
| | Zeit:
30.11.2025 09:37:21 |
Deshalb habe ich den Heizkreisverteiler in den Flur gebaut und mir einfach n Außenthermometer gekauft, von dem ich die Außeneinheit ins Wohnzimmer des Mieter gestellt habe. Jetzt sehe ich auch wenn mein Mieter kocht, lüftet, etc :D Digitale Überwachung :D Davon abgesehen hat der von allem anderen eigentlich nichts wirklich mit bekommen, außer das es "leider ein paar Tage gedauert hat, bis die Heizung funktionierte". Ist halt so, wenn man von zu kalt nach warm einstellt statt von zu warm nach warm... Das zweite Problem ist manchmal auch einfach die gefühlte Temperatur. Bewegt man sich sind 20° im Pullover zu viel, kommt man von draußen rein und will sich aufwärmen, ist das im T Shirt zu kalt. Dann sind es viele gewohnt, an den Heizkörperthermostaten auf 0 oder 5 zu drehen... Das ist natürlich bei ner FBH sehr schlecht. Gibt man 10€ aus und kauft dem Mieter ein Thermometer, dann sieht der bevor er sich beschwert dass immernoch 20° sind und man hat seine Ruhe. Wenn das alles nichts hilft, dann bleibt einem nur übrig die Temperaturen eben zu erhöhen und das ganze -spätestens bei der nächsten Neuvermietung- in den Mietpreis mit einzupreisen. Ich hab gleich schonmal 50€ oben drauf gehauen, das sind 600€ im Jahr und dann brauch ich mich auch nicht ärgern wenn mein Mieter im selbst bewohnten Zweifamilienhaus obwohl er nicht zu Hause ist, den ganzen Tag n Fenster auf Kipp hat. Interessiert mich dann nicht mehr, ist eingepreist.
|